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  • Drei
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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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am 22. August 2011
Leider konnte dieser Film schon im Kino kein Blockbuster werden, da er (z. B. in Münster) nur in kleinen Programmkinos gezeigt wurde und von einem Massenpublikum, dass lieber über Schwachsinniges wie "Hangover" oder "Alles erlaubt - ein Woche ohne Regeln" lacht, nicht wahrgenommen wurde. Selbst die Veröffentlichung der DVD/BluRay verlief so leise, dass ich erst jetzt im August davon erfahren habe, denn liegt der o. g. Schrott haufenweise in den Elektronikmärkten, wurden von "Drei" wohl nur Einzelexemplare bestellt und unter "D" versteckt. Dies sollte man allerdings wohl besser als Ritterschlag für diesen wunderbaren Film werten, denn er hebt sich tatsächlich massiv von dem bunt-chaotischen Einerlei ab. Ein Heteropaar (Simon und Hanna), seit 20 Jahren zusammen, lernt, unabhängig voneinander, den sympathischen Adam (super gespielt von Devid Striesow) kennen und lieben. Eine Weile wissen beide nichts von dieser Beziehung des anderen, aber dann kommt die unvermeidliche, wunderbar inszenierte, Begegnung von Simon und Hanna bei Adam in der Wohnung, nachdem ein zufälliges und phantastisch gefilmtes Zufallstreffen auf einer Kunstausstellung noch knapp vereitelt wurde. Um diesen Film zu mögen (besonders als Mann) muss man natürlich mehr als lediglich die Toleranz für Homo/Bisexualität mitbringen, am besten, man hat diese bereits selbst erlebt, denn anderenfalls kann man sich wohl kaum in die Gefühlswelt dieses Filmes einfinden. Besonders imponiert hat mir, dass "Drei" fast ganz, wenn nicht sogar ganz, ohne Musik auskommt. Alltagsgeräusche und Dialoge werden so gefilmt, wie man sie im wahren Leben auch erlebt und selbst das Klacken des operierten Hodens von Simon in die Stahlschüssel wurde als reales Geräusch gefilmt. Die drei Schauspieler spielen ihre Rollen hervorragend glaubwürdig und Tom Twyker hat bei der Regie sein Bestes gegeben. Ich habe mich in diesen Film schon im Kino verliebt und werde ihn als BluRay sicherlich noch manches Mal ansehen. Schade, dass es leise Filme wie diesen viel zu selten gibt. Zur Qualität der BluRay sei gesagt, dass in diesem Falle alles bestens ist. Ich selbst und andere Rezensenten hatten ja bereits mehrfach Probleme mit dem Menü, dem Ton etc., bei diesem Film läuft alles glatt. Allerdings gibt es kein besonderes Bonusmaterial, das es nicht auch auf der DVD geben wird, allerdings wird eine Digitale Kopie beigelegt, um sich den Film auf den Laptop zu ziehen, was mir allerdings schleierhaft bleiben wird, wozu das gut sein soll. Ich habe die Disc und will den Film wenn dann auch richtig auf dem Fernseher gucken und nicht irgendwo im Zug auf dem PC.
11 Kommentar| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
EIn Mann und eine Frau Ende 30 sind schon lange Zeit zusammen. Langeweile stellt sich ein, die Beziehung scheint an ihre Grenzen geraten zu sein. Zufällig lernt SIE einen anderen Mann kennen - und beide treffen sich so anonym zum Sex wie einst Marlon Brando und Maria Schneider im LETZTEN TANGO. Zufällig lernt auch ER (der nie schwul war) einen anderen Mann kennen, will neues erforschen und trifft sich mit ihm zum anonymen Sex. Und der Mann ist der gleiche ...
Das soll keine Inhaltsangabe sein und wird Tom Tykwers meisterhaftem und vielschichtigen Werk über die moralische Vereinsamung im Dschungel des Berliner Großstadtlebens auch nicht gerecht. Trotz Überlänge von 120 Minuten langweilt dieser Film niemals. Er zieht den Zuschauer in seinen Bann, ohne das gewiss recht fragwürdige Verhalten seiner Protagonisten zu werten. Tykwer stellt sie in teils sehr verletzlichen Einstellungen dar, ohne sie bloßzustellen.
Die drei Hauptdarsteller spielen hervorragend. Darüber hinaus sind wie immer in Tom Tykwers Filmen auch die visuell hervorragenden Einstellungen und ungwöhnlichen Perspektiven bemerkenswert.

Ein sehenswerter Film, den man nicht nebenbei konsumieren kann - und der auch nach dem Ende weiter wirkt. Die Bildqualität der Blu-ray von Warner ist wie erwartet hervorragend und insbesondere das Making-off im Bonusmaterial sehr sehenswert.
Einzig fragwürdig ist für mich die FSK-Freigabe ab 12. Sowohl einige vergleichsweise drastische Einstellungen als auch die für 12jährige mit Gewissheit unverständliche Gesamtproblematik lassen eine Freigabe ab 16 notwendig erscheinen!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Wenn jemand Adam Born heißt und zugleich noch in der Stammzellforschung beschäftigt ist, so trägt er die Idee von Menschwerdung und vom neuen Menschen bereits in seiner Existenz mit sich. Wenn diese Person auch noch ein Leben führt, welches als überaus vielfältig und flexibel erscheint, indem er neben dem hochmodernen Beruf sich mehrfach sportlich, kulturell vielseitig und in wechselnden (sexuellen) Beziehungen engagiert, so sind wir wohl dem 'postmodernen Menschen' begegnet. Bevor aber Adam dem Betrachter vertrauter wird, lernt dieser erstmal die Kulturmoderatorin Hanna und den Kunsttechniker Simon, ein kinderloses Paar in Berlin kennen. Nachdem sie nun zwanzig Jahre zusammen sind, stellt Simon bei einer Currywurst auf der Straße die Frage, ob sie nicht doch mal heiraten sollten. "Ja ok", sagt Hanna, was nicht sehr romantisch, aber nach 20 Jahren wohl eine passende Antwort ist. Beide lernen im weiteren Verlauf unabhängig (und auch ohne Wissen) voneinander Adam kennen und beginnen eine Beziehung mit ihm. Insofern ist der Titel das (äußerlich) klare Programm des Films: eine astreine Dreiecksbeziehung. Astrein deshalb, da sie über die sonst bürgerliche Vorstellung - zwei Männer lieben dieselbe Frau oder zwei Frauen lieben denselben Mann - hinausgeht, indem jeder der drei jeden begehrt. Dies ereignet sich nicht als jugendliches Experimentieren, sondern mit Personen, die als 'forty something' mitten im Leben stehen, sich eher in den Wechseljahren bzw. der Lebensmitte befinden. So spielen auch Krebserkrankungen, Zeugungsfähigkeit oder die Sorge um bereits existierende Kinder und die Auseinandersetzung mit dem, was eigentlich Familie bedeutet, eine nicht unwesentliche Rolle.
Tom Tykwer hat mehrere Subtexte in den Film eingebaut, die sich auch in der formalen Gestaltung widerspiegeln: Schon im Vorspann wechseln verschiedene Szenen der drei Personen miteinander ab, werden parallel gezeigt und ergeben dann einen Mehrklang aus Splitscreenbildern (u.a. Hanna und Simon im Kino) und gleichzeitig gesprochenem Text, den der Zuschauer nicht mehr detailliert wahrnehmen kann. Das erste Bild, noch vor den Credits, zeigt zwei Stromkabel aus dem fahrenden Zug heraus beobachtet, als Metapher für parallel verlaufende Lebenslinien. Der Titel '3' geht wiederum über in einen Ballett-Paartanz, dem sich ein dritter Mann zugesellt, so dass sich weitere Tanzfiguren daraus entwickeln. Hier wird der Plot der Dreierbeziehung bereits metaphorisch einmal ganz erzählt.
Der Regsseur Tykwer wäre eben nicht Tykwer, wenn er nicht von Beginn ab klarstellte, dass hier mehr als einfach nur eine (Beziehungs-)geschichte erzählt wird. Anknüpfend an seine frühen Filme (Winterschläfer und Die tödliche Maria) geht es um nicht weniger als die Zufälle und Konstruiertheit des Lebens, der Frage nach dem, was Menschsein heute ausmacht und einen kulturell-philosophischen Diskurs darüber, der das Leben im Jahre 2011 als frei und voller Möglichkeiten, aber auch komplex und herausfordernd thematisiert. So ist Fruchbartkeit nicht nur auf Nachwuchs bezogen zu verstehen, sondern auch auf die Frage, wie Beziehungen immer wieder neu lebendig gemacht werden können, um sie für die Beteiligten in ihrem Leben fruchtbar werden zu lassen.
Manches wirkt sicherlich etwas zu kunstsinnig (wie z.B. die von Hanna moderierte Kultursendung) und die ein oder andere Story-Seitenlinie droht den Film zu überfrachten (z.B. die Geschichte um Simons Mutter). Trotzdem bleibt der Film vor allem wegen seiner hervorragenden drei Hauptdarsteller immer interessant, teilweise sehr amüsant und bis zum Schluss auch spannend, wie das Beziehungsgeflecht weiterbestehen kann. Sicherlich ist es kein reines Unterhaltungskino, aber eben doch zum (intellektuellen) Genießen geeignet.
Die Extras enthalten ein informatives Making Of, entfernte Szenen, die Split-Szenen des Vorspanns nun einzeln anwählbar und den Trailer.
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am 18. Dezember 2013
so leicht verliebt sich's, eine schöne Geschichte. Kein Fingerzeig. Keine wirkliche Angst, sondern reine Neugier, Liebe, Schmetterlinge im Bauch. Einfühlsam und provokant. Der Film ist eine Reise, könnte sogar für viele eine Ermutigung sein, Neues zu probieren, alt hergebrachte Rollenverteilungen zu verlassen. Was mich persönlich ein wenig gestört hat, war die zur Schaustellung des trendigen Berlins. Als Berliner geht man selten auf den Prenzlauer Berg oder nach Friedrichshain (ich zumindest) und ist auch nicht ganz so trendy, wie das Leben dort. Und Kreuzberg ist an manchem Sommerabend eher so ein Ballermann für Szenetouristen. Mich ermüden die neuen Besucher_Bewohner Berlins, was mich leider auch bisher davon abhielt, z.B. das Badeschiff zu besuchen (aber das nur mal nebenbei). Dem Film an sich tut das nichts. Das hat nur mit meinen persönlichen Empfindungen zu tun.
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am 25. März 2014
Schon bevor ich mich mit dem Thema Polyamorie beschäftigte, gefiel mir dieser Film aus seiner Leichtigkeit heraus sehr gut. Die Protagonist*innen haben ihren ganz eigenen Sinn und bringen eine tolle Stimmung rüber.
Jetzt mit thematischem Hintergrund ist der Film für mich ein absolutes "must have", den ich immer wieder gerne gucke. Es wird nix problematisiert, es wird Freiheit zum Denken gelassen, es wird eine Geschichte erzählt, wie sie wirklich laufen könnte.
Für Leute, die gerne ihre eigene Realität auf der Leinwand sehen, ist er vielleicht nur zum Teil was, da die Welt schon so gezeigt wird, als läuft vieles ziemlich gut. Keine Geldprobleme, kaum Komplexe.
Sehr zu empfehlen, auch gut, um darüber zu diskutieren. Toller Film.
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am 19. November 2013
Die DVD kommt in einer sehr eleganten, mehrfarbigen Hülle, die metallisch changiert (schöner als das hier abgebildete Standardcover mit den Hauptdarstellern). Die Extras sind vielfältig, unter anderem gibt es entfallene Szenen, die den gesehenen Film inhaltlich anreichern.
"Drei" erzählt eine unkonventionelle Liebesgeschichte, die einen guten Denkanstoß in Bezug auf Rollenklischees, verschiedene Arten von Liebe und Beziehung gibt. Witzig, manchmal auch nachdenklich aber nie langweilig erzählte Collage, die ich so vorher noch nie gesehen habe.
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am 24. April 2013
Wunderschön, wie sich der Film entwickelt. Eigentlich ist alles ok mit dem Paar, nur die Leidenschaft ist ein bisschen eingeschlafen mit den Jahren... Wie ihr Leben dann aufgemischt wird und immer neue unerwartete Wendungen nimmt, ist bis zum Schluss spannend. Mehr wird nicht verraten... außer vielleicht: Man kann den Film gut mehrmals anschauen und entdeckt immer wieder Neues.
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Ziemlich anstrengend fand ich den Film anfänglich und alles schien mir irgendwie too much: die Symbolik, die kunstvolle Inszenierung, der Sex. Mir war nicht danach, Tänzern zuzusehen, und Frau Winkler als schwebenden, Heine zitierenden Engel fand ich dann auch nicht so prickelnd. Aber ganz allmählich, sozusagen behutsam entwickelte das Beziehungsgeflecht der 3 eine Faszination, der ich mich nicht zu entziehen vermochte. Das unaufgeregte Spiel mit Begehren, Lust, Unsicherheit und dem prallen Leben, wie ich es mal nennen möchte, hallt nach. Und ist ziemlich kompliziert, wie Adam sagen würde. Das Making-of und die Zusammenstellung der Split-Screen-Szenen haben mir übrigens im Nachgang geholfen, das, was ich gesehen habe, besser zu verstehen, inklusive der Tanzeinlage und dem Winkler-Engel. Mit etwas Abstand betrachtet, ist 3 ein sagenhaft guter Film mit einer sagenhaft guten Sophie Rois oder wie der "Stern" urteilte: "Eine gelungene Mischung aus Leichtigkeit, Tiefgang und Humor". Ja, so ist es wohl.
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am 1. August 2012
Der Film ist in jeder Hinsicht einfach beeindruckend: Die Schauspieler spielen ihre Rollen sehr überzeugend und glaubwürdig, die Kameraführung (oft mit mehreren Bildern/kleinen Handlungssträngen parallel) kontrastiert perfekt mit der vorherrschenden Ruhe im Film, da wenig gesprochen wird und dennoch sehr viel im Inneren der Protagonisten geschieht. Zudem geht es um ein Thema, welches so bisher meines Wissens noch nie verfilmt wurde, und zu dem am Ende ein 'Lösungsvorschlag' geboten wird, der nicht den Konventionen entspricht und überrascht. Dadurch wirkt er realistisch und auf das echte Leben beziehbar, obwohl die Situation des Kennenlernens ziemlich konstruiert ist und ich mir einiges, was passiert, kaum als wirklich möglich vorstelle.

Alles in allem ein richtig guter und vor allem von den üblichen Konventionen abweichender Film, der mich immer wieder aufs Neue begeistert!
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am 13. September 2011
Hanna und Simon, seit 20 Jahren ein Paar, lernen unabhängig voneinander den gleichen Mann (Adam) kennen und beginnen eine Affäre mit ihm.

Der Film "Drei" hat an einigen Stellen den Zauber, den Tom Tykwer mit seiner dynamischen, oft unkonventionellen Erzählweise auslöst. Wenn Hanna (Sophie Rois) feststellt, dass sie während der Konferrenz einer Ethikkommission mit ihren Gedanken woanders ist und David Bowies "Space Oddity" eingeblendet wird, oder wenn Simon (Sebastian Schipper) über die Zahl 39 nachdenkt und eine schicksalsschwere Collage als Bildern und Gedanken entsteht, dann ist das für mich großes Kino.

Was mir in "Drei" allerdings gefehlt hat, ist ein emotionales Verständnis der drei Figuren. Ihre Anziehungskraft aufeinander und zueinander habe ich als rein sexuell wahrgenommen. Dass es dabei um Hetero- und Bisexualität geht, ist hierbei völlig zweitrangig. Adam sagt so schön zu Simon, er müsse sich von seinem deterministischen Biologieverständnis verabschieden. Aber das ist für mich bei diesem Film gar nicht das Wesentliche. Mir ist einfach nicht deutlich geworden, was die Figuren jenseits der Sexualität füreinander empfinden. Dadurch werden die Beziehungen für mich ziemlich beliebig, und das macht den Film, so künstlerisch er auch gemacht ist, wenig greifbar. Sicherlich hat das auch mit meinem persönlichen Geschmack zu tun, aber alles in allem konnte ich mit jedem anderen Tom Tykwer-Film bislang deutlich mehr anfangen.
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