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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
82
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am 11. Juni 2017
Tatsächlich ein Meisterwerk! Ich hätte nicht gedacht, dass der der Film mich wirklich überzeugt, aber das hat er. Und ich habe schon gedacht, das Remake ist ein Meisterwerk. Durch das Remake bin ich auf das Original gestoßen und muss sagen- dieser Film ist jetzt einer meiner Lieblingsfilme geworden. Ich liebe die Geschichte, die Vielfalt &' es wird mal wieder deutlich, dass die liebe alles übertrifft. Ich dachte, das wird genau so wie das Remake, nur etwas anders. Aber das Ende hat mich wirklich umgehauen! Ich liebe den Film und das Ende. Ein toller Film. Kann ich nur jedem and Herz legen. Ja, das Remake ist gut, aber das hier ist perfekt!
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am 15. Juni 2017
ich will nicht viel über die handlung schreiben; die vorgänger-reviews waren in der hinsicht ja schon ausführlich genug. aber ich muss unbedingt loswerden, dass der film nicht nur erschütternd und tragisch ist, sondern auch wunderschön. der fall, diese absolut schwierige thematik, wird genau richtig dargestellt - es wird nichts beschönigt, aber die schrecklichen bilder werden dem zuschauer auch nicht ständig unter die nase gerieben. der film ist hochemotional, facettenreich und wunderschön, ohne kitschig zu sein.
uneingeschränkte empfehlung meinerseits also.
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am 7. September 2016
Ein wirklich fantastischer Film mit der beeindruckendsten Verfolgungsjagd die ich jemals sah. Auch ist die Geschichte sehr gut und die Auflösung ebenfalls sehr toll. Ein durch und durch gelungener Film.
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am 11. Mai 2011
Alles ist hier schon gesagt worden, nur noch nicht von Jedem :-))
Egal: Großartiges Kino, grandiose Darsteller, hochverdienter Oscar, tolle Blu-Ray mit messerscharfem Bild nah und fern. Einziges Manko: Keine Extras außer einem Trailer, dieser Film schreit nach Making Of und Interviews, man kriegt einfach nicht genug. Wirklich einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Hoffentlich kommt Keiner in Hollywood auf die Idee, ein Remake zu drehen, es dürfte peinlich werden, denn dieser Film ist kaum zu toppen. Pflichtkauf!
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am 21. August 2011
Das nenne ich GROSSES KINO!

Einzigartig in der Story, den Schauspielern, der Regie, und ... und ... und ...
Alle Filmattribute sind gefilmt in absoluter Harmonie, einschl. dem zurückhaltendem Musicscore (als wenn ein entspannter Beethoven eine Klaviersonate vom Besten gibt).
Das alles ist GRANDIOSES KINO! Der Film gibt sich in keiner Minute einer Schwäche hin. Die ausgefeilte Dialogregie hält immer den Spannungsbogen, in einem WERK das sich endlich Zeit nimmt. Die Melancholie der alternden Personen zeigte sich bis dato für mich nur in "Es war einmal in Amerika" so beeindruckend. Die Art des Gefilmten könnte deshalb auch einem der Liebe verfallenem Sergio Leone geschuldet sein, obwohl natürlich der spanische (europäische) Autorenfilm an allen Ecken und Kanten (wenn die den der Film besitzt, er ist nämlich aus einem Guss) durchschimmert.

Die Verbindung von Krimi, Politdrama, Love Story und Melodram ist für mich noch nie so genial für die Leinwand umgesetzt worden.
Die Dialoge, die kleinen Menschlichkeiten der Protagonisten, die großen (Film)Gesten wirken beeindruckend.
Die Reife, die Achtung und Zurückhaltung, die sich die Verliebten (Richterin und ihr untergebener Gerichtsbeamte) über all die Jahre zollen, ist ergreifend und beinhaltet wirklich große (Kino-)Literatur.
Die der Liebe Verfallenen begegnen sich immer auf Augenhöhe, gestehen sich ihre große Liebe, ihre Gefühle nur über Umwegen ein. Obwohl sich beide den gesellschaftlichen und beruflichen Zwängen unterordnen, sind sie sich ihrer gegenseitigen Zuneigung über all die Jahre bewusst (ähnlich wie in Ang Lees "Tiger and Dragon"), wagen den Schritt der Liebe aber nicht in einer Zeit des politischen Umbruchs in Argentinien.

Abseits des "romantischen Thrillers" wartet der Film mit kinematografischen Schmankerl auf, die seines Gleichen suchen; z.B. die kompl. ungeschnittene Szene im Fußballstadion.
Und die Lösung des Mordes, die dem Gerichtsbeamten über ein Vierteljahrhundert nicht loslässt, ausgelöst durch die Schönheit (Reinheit) eines Vergewaltigungsopfers, ist ein Paukenschlag und lässt alle "Rachefilme" des üblichen Hollywoodkinos alt aussehen. Das 'nen ich nun mal wirklich RACHE.

"In ihrem Augen" besitzt also eine bestechende Aura, die besonders durch den glänzenden synchronisierten (deutsche Stimme des M. Umbach) und einzigartigen Ricardo Darin ("Der Sohn der Braut") umgesetzt wird, der gefangen in seiner melancholischen Liebe 25 Jahre umherwandert und seinen -selbstverursachten- Liebeskummer nur überwindet, durch die Suche eines Mörders.

Der argentinische Film strahlt in seiner -für mich- spannenden Geschichte eine cineastische Ruhe aus,
dass es eine Wohltat ist, sich endlich abseits des überzogenen Thriller-Effektekinos zu bewegen.

5 MEGASTERNE
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am 17. April 2011
Die Augen sind das Tor zur Seele eines Menschen, weil sie mit ihren verräterischen Blicken mitunter die intimsten Geheimnisse andeuten. Dieser Weisheit ist sich auch Benjamin Esposito bewusst, ein innerlich leerer und einsamer Mann, der von schmerzhaften Erinnerungen gefangen gehalten wird, weil tief in ihm ein unbewältigtes Trauma aus der Vergangenheit verborgen liegt, das wie ein dunkler Schatten auf ihm lastet und sich beharrlich dem Vergessen verweigert. Eine ungesühnte Schuld, deren Ruf nach Buße und Vergeltung sich ungehört im Nichts verloren hat und so seinen Glauben an die Gerechtigkeit zur Illusion verkommen lässt. Esposito ist ein pensionierter Ermittlungsbeamter, der einen Roman über sein Leben schreibt, das untrennbar mit einem mysteriösen Fall verbunden ist. Denn vor 25 Jahren sah er in die wunderschönen Augen der toten Liliana Coloto, die in ihrer Wohnung von einem Sexualverbrecher brutal vergewaltigt und ermordet wurde. Fotographien in einem Familienalbum aus Lilianas glücklichen Tagen leiten Esposito auf die Spur von Isidoro Gomez, einem Bekannten des Opfers. Mit Hilfe der umsichtigen Richterin Irene Hastings und seinem alkoholkranken Kollegen Sandoval gelingt es ihm, den Täter aufzuspüren und vor einem Gericht zur Rechenschaft zu ziehen. Als jedoch die politischen Verhältnisse sich ändern und das Militär die Macht übernimmt, kommt Gomez wieder auf freiem Fuß, auch weil ein Justizbeamter die Gelegenheit nutzt, eine offene Rechnung mit Esposito zu begleichen. Als Sandoval einem Mordanschlag zum Opfer fällt, der eigentlich ihm galt, flüchtet Esposito aus Buenos Aires, wodurch auch der gemeinsame Weg mit seiner heimlichen Liebe Irene ein jähes Ende findet. Zunächst scheint es so, dass Esposito mit der quälenden Gewissheit leben muss, dass Gomez mit seiner Tat für immer ungestraft davonkommt. Doch die Arbeit an seinem Roman führt ihn noch einmal zurück an die Orte der Vergangenheit und zu einem der Hinterbliebenen, Lilianas Ehemann Ricardo Morales, der inzwischen an einem abgeschiedenen Ort ein neues Leben begonnen hat.

"In ihren Augen" ist ein sehr poetisch inszenierter Thriller, weil er auf raffinierte Art und Weise unter der Oberfläche der kriminalistischen Handlung voller Lebensphilosophie steckt, denn der argentinische Regisseur Juan Campanella verknüpft hier mit geschickter Hand die Aufklärung des Mordfalls mit dem privaten Schicksal des rastlosen Esposito, für den die Sehnsucht nach der Sühne zur besessenen Leidenschaft wird, die ihn blind für die empfundenen Gefühle von Irene macht, wodurch auch seine Biographie schließlich zum Opfer des Täters fällt und es scheint fast so, dass wie durch schicksalhafte Vorbestimmung die Lebenslinien der Protagonisten in der Konfrontation mit dem Verbrechen an Liliana ineinander verschachtelt werden. Denn der gewissenlose Gomez wird mit seiner Tat auf fatale Art zur unmittelbaren Prämisse von Espositos Existenz, weil dieser sich manisch weigert, von dem Fall loszulassen. So bleiben auch die Empfindungen zwischen Esposito und Irene unausgesprochen und werden stattdessen durch unmissverständliche Blicke ausgedrückt, die genau das sagen, was die Figuren hinter ihrer Fassade aus errichteten Lebenslügen sich mit Worten weigern einzugestehen. Zumal beide auch Teil eines Systems sind, bei dem sich alles der moralischen Frage nach der Gerechtigkeit unterordnet, die immer schmerzhafter auf der hilflosen Seele brennt, weil sich die Justiz beim Abgleiten in die Diktatur willkürlich ein schwarzes Tuch vor die Augen bindet.

Der Film wird in einer sehr subtilen Atmosphäre gehalten, die galant jeglichen Anflug von Pathos umgeht, wobei die Szenen virtuos getaktet sind, so dass der sanfte Fluss der Bilder stets seinen abgeflacht pulsierenden Rhythmus wahrt, selbst wenn die Handlung in nahtloser Eleganz immer wieder von der Vergangenheit in die Gegenwart überwechselt. Ein großes Kompliment muss man hier den Visagisten machen, die mit ihrem kunstvollen Make-Up die Schauspieler glaubhaft haben altern lassen, was dem Film ein hohes Maß an Authentizität einhaucht. Farbenprächtig fallen die ästhetischen Bilder aus, die gerade bei Innenaufnahmen meist aus einer äußerst lebendigen Mischung aus weichen Goldtönen und warmen Rotkoloriten komponiert wurden. Ganz dezent streut Campanella mit seinem sicheren Gespür für Orte immer wieder einige stilisierte Landschaftseinstellungen als vitales Ambiente ein, die im krassen Gegenkontrast zu dem desillusionierten Esposito eine puristische Unbedarftheit ausstrahlen. Die nachdenklichen Klavierstücke von Federico Jusid unterstreichen wunderschön den Tiefgang der Charaktere und werden Ausdruck ihrer inneren Stimme, die in aller Introvertiertheit mit sich und dem Gewissen ringt, um endlich den ersehnten Seelenfrieden zu finden.

Das Bild der DVD präsentiert sich in bestechender Form, das Format beträgt 2,35:1 (16:9). Die Tonspur liegt in Deutsch und Spanisch (ohne deutsche Untertitel) Dolby Digital 5.1 vor. Als Bonusmaterial stehen lediglich einige Kinotrailer zur Verfügung.
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am 24. Juli 2012
... vor diesem Problem steht der pensionierte Ermittlungsbeamte des Gerichts Buenos Aires, Benjamin Esposito(Ricardo Darin). Im Jahr 2000 will er einen Roman fertigstellen, der mit einem Fall aus seiner aktiven Zeit zu tun hat. Die wunderschöne Liliana Colotto wurde 1974 vergewaltigt und ermordet. Esposito und sein Kollege, der Alkoholiker Pablo Sandoval(Guillermo Francella), lösen den Fall gegen alle Widerstände. Es sind die Augen des Täters Isidoro Gomez(Javier Godino), die ihn auf einem Foto verraten. Trotz des unfähgigen Richters Fortuna, aber mit Hilfe der neuen, jungen Richterin Irene Menendez Hastings(Soledad Vilamil), überführen sie den Mörder. Was dann in einer lebenslangen Haft enden sollte, nimmt urplötzlich jedoch eine völlig andere Wendung. Das lässt Esposito, Sandoval, Hastings und den Ehemann der getöteten, Ricardo Morales(Pablo Rago), den Glauben an die Gerechtigkeit verlieren. 25 Jahre später widmet sich Esposito noch einmal diesem Fall. Er trifft sich mit Irene, recherchiert erneut und muss feststellen, dass das Schicksal den Fall noch lange nicht zu den Akten gelegt hat...

Ein höchst beeindruckendes Drehbuch ist die Grundlage für diese brillante argentinische Produktion. Der Oscar für den besten ausländischen Film 2010 eine fast schon logische Konsequenz. So will ich das mal formulieren. Das Ganze wird abgerundet mit einer kreativen Kamera, die geradezu abenteuerlich mit Blickwinkeln, Farben, körnigen Erinnerungen und starken Close Ups spielt. Zum Schluss sind dann noch die Schauspieler zu nennen. Ricardo Darin und Soledad Vilamil spielen Esposito und Hastings genial. Sie sind gefangen in einer unerfüllten Liebe und einer fruchtbaren Arbeitsbeziehung. Und wie Guillermo Francella den schalkhaften starken Trinker Sandoval gibt, allein das wäre schon einen Oscar wert gewesen.

-In ihren Augen- ist wahrhaft großes Kino. Stark fotografiert, unglaublich spannend, ruhig und sachlich, und dabei doch so intensiv, dass man am Geschehen klebt und jede Entwicklung der Geschichte mit größtem Interesse verfolgt. Das Storybook ist dabei so filigran wie brillant und die Fäden werden nach und nach zu einem dichten Handlungsknäuel verwoben. -In ihren Augen- beginnt bedächtig, aber nach dreißig Filmminuten gibt es kein Halten mehr. Nach dem Roman von Eduardo Sacheri ist Regisseur Juan Jose Campanella mit -In ihren Augen- ein echter Geniestreich gelungen. Ich habe mich von dieser Geschichte fantastsich unterhalten lassen. Ob das bei ihnen auch klappt, weiß ich nicht. Aber eines weiß ich genau: Sie sollten es auf jeden Fall ausprobieren!
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am 30. Juli 2013
Der Film erzählt über 25 Jahre hinweg die Geschichte des Ermittlungsbeamten Benjamin Esposito, der den Mörder und Vergewaltiger einer Frau finden soll. Inhalt des Films ist neben der Suche des Täters auch, welche Kraft die Liebe des Ehemanns der ermordeten Frau selbst über deren Tod hinweg hat. Diese Geschichte wird hier sehr einfühlsam und tiefgehend erzählt. Leider plätschert der Film zum Teil ein wenig dahin, ohne wirkliche Action. Wem ruhige und nachdenkliche Filme gefallen, der ist hier besser beraten als jene, die auf viel Action hoffen.
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am 15. April 2013
Nach “Sin nombre” und “Zelda 211” ein weiterer Spitzenfilm in spanischer Sprache. Eine gute Handlung kombiniert auf zwei Zeitebenen Thrillerelemente mit Zeitgeschichte und Romantik.
Den witzigen Dialogen merkt man an, dass der Regisseur und Author auch schon Drehbuecher fuer “Dr. House” geschrieben hat.

Einzig die Action ist ein wenig zu kurz gekommen, allerdings gibt es in der Mitte des Films eine sensationelle Szene, in der die Kamera von weit oben auf ein Fussballstadion zufliegt, ueber dem Spielfeld schwebend einem Angriff der einen Mannschaft folgt, um dann weiter ueber die Raenge ins Publikum zu fliegen um uns den Protagonisten ohne erkennbaren Schnitt in Grossaufnahme zu praesentieren. Das erinnert stark an die geniale Eroeffnungssequenz von “Highlander” im Madison Square Garden und zeigt, dass die Filmemacher auch handwerklich einiges drauf haben.
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am 3. Dezember 2011
Sehe eigendlich selten DRAMA oder Melodrama's, aber dieses
mal habe ich eine Ausnahme gemacht und habe es nicht bereut!!!
Dieser FILM ist von anfang an mitreissend und lässt nicht los.
Er ist wie ein gutes Buch, in das man hinab steigt und sich voll
in die Handlungen einbringt.
Wer weiß was es heißt zu Lieben und diese Liebe einem aus dem
Leben gerissen wird, diese "eine Liebe" niemand Ersezten kann und
über den Tod hinaus Kraft gibt zum weiterleben, wird
brilliant und überzeugend von den Darstellen wieder gegeben.
Diser Film hat mehr als nur einen "OSCAR" für Qualität verdient und könnte durchaus auch um FR./SA. gg. 20:15h / od. 22.15h im TV gezeigt werden!
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