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TOP 1000 REZENSENTam 24. Juni 2011
Hatte die Kamera einige Wochen unter sehr differenzierten Bedingungen getestet. Meine Erfahrungen:
Bildqualität der Video-Aufnahmen, sowie der Fotos bis max. ISO 200, wirklich ausgezeichnet - bei sonnigen Lichtverhältnissen!!!
Sobald man aber die Kamera, z.B. auf Reisen, für Schnappschüsse nutzen will, also die Automatiken beansprucht, werden die ISO-Werte dermaßen in die Höhe getrieben (oft gar in den vierstelligen Bereich), dass die Bildqualität arg darunter leidet.
Z.B.: mittags, bewölkter Himmel, die Automatik wählt ISO-Werte über 800 mit 1/1000 sec.! Was soll das? Die Bilder sind allesamt undeutlich, verrauscht und einfach unschön.
Nutzt man die Szenen-Automatiken, so erfährt man das Gleiche.
Die Kamera ist also nur für die Hobby-Fotografen brauchbar, die auf Automatiken verzichten und manuelle Einstellungen bevorzugen. Für diese Zwecke nehme ich aber lieber gleich meine DSLR zur Hand.
Für die Verwendung als Schnellschuss-Kamera für unterwegs, so wie ich es eigentlich beabsichtigte, taugt sie für m i c h leider nichts.

Ergänzung - 28.06.2011:
Noch etwas sollte m.E. bei einer Beurteilung nicht unerwähnt bleiben:
Das Display! Canon nennt den werbewirksamen Wert von 3 Zoll. Aber: Das Display hat 16:9-Format und die 3 Zoll beziehen sich auf die Diagonale in eben diesem Format. Nur bei der Video-Aufnahme und bei Fotos im 16:9-Format hat man den Vorteil der ganzen Display-Ausnutzung. Fotografiert man aber im 3:2- oder im üblichen 4:3-Format, so hat man auf dem Display beidseitig schwarze, ungenutzte Balken. Der nutzbare Bildbereich ist also deutlich kleiner als 3 Zoll, schätzungsweise so im Bereich von 2,5 bis 2.7 Zoll. Beim Fotografieren ist es deshalb manchmal nicht ganz einfach, den Bildinhalt in den "richtigen" Rahmen zu setzen. Erschwerend kommt noch dazu, dass die Display-Auflösung ja nur Mittelklasse unter den aktuellen Kompakten darstellt, einige der anderen guten Kompakten haben heutzutage schon die doppelte Auflösung.
Und noch eine letzte Bemerkung zur "Griffigkeit" der Kamera:
Zur Einhand-Bedienung (z.B. über Kopf) eignet sie sich eigentlich nicht unbedingt. Durch das o.g. Display und das nach hinten verlagerte Programm-Wählrad sitzt der Daumen der rechten Hand immer auf dem letzteren (ist nicht der richtig feste Halt). Die Frontseite ist ziemlich glatt und zu sätzlich zum Rand hin deutlich abgerundet. Sehr leicht rutscht einem das teure Stück deshalb aus der einen, rechten Hand.
Bei der SX200 war auf der rechten Seite noch ein markanter Griff-Ausbau vorhanden. Na ja, vielleicht wird dies bei einem Nachfolge-Modell wieder berücksichtigt.
1111 Kommentare| 132 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. September 2011
Bekommt 5 Sterne von mir.

Vorneweg: Das ist meine erste Kamera sprich Fotoapparat, also kann ich keine Vergleiche ziehen, ich betrachte daher das Gerät völlig neutral.

Design: Gut, auch der ausklappbare Blitz stört nicht da man da eh immer festhält und dies somit vermieden wird. Menüs sind selbsterklärend, bei nicht Verständsis liegt auf der CD ein Handbuch (pdf) bei welches nahtlos an das beiliegende "Grundfunktionshandbuch" anknüpft.

Bildqualität: Gut, wobei der Automatikmodus für mich bessere Bilder als im P-Modus abliefert, da sie zu 80% realer die Umgebung wiedergeben, im P-Modus selbst bei nur 100 ISO wirken die Bilder oft zu kräftig von den Farben, so sieht dann selbst ein Foto an einem verregneten Tag aus wie bei strahlendem Sonnenschein gemacht. Im Automatikmodus wirken die Bilder auch plastischer, die Konturen wirken ausgeprägter. Der Nachtmodus (4:3) funktioniert zwar, aber man muß wirklich im Dunkeln stehn. Auch ist ein Verwischen leicht möglich, es empfiehlt sich hier sogar sofort den Auslöser zu drücken statt erst halb herunterzudrücken, vorher aber ganz stillhalten, die Nachtbilder verwackeln leicht. Aus der Ferne im Dunkeln beleuchtete Ortschaften lohnt sich als Motiv nicht wirklich, da die Straßenlaternenlichter alle zu Strichen verwischen, auch wenn der Rest des Bildes scharf bleibt.

Gimmicks: Die Extras wie Fischaugeneffekt etc. kurz angetestet, funktionieren

Videoqualität: Gut, wobei Slow-Motion nur im 4:3 Modus erfolgt. Stereoton auch gut.

Digitalzoom: Gibt es nur im 4:3 Modus, ansonsten ist er im Menü nicht anwählbar, im Handbuch steht nichts darüber, im Internet gabs auch keinen Hinweis.

Was mir besonders gefällt: Der 14fach optische Zoom ist spitze, hab 2 Videos aufgenommen, Sonnenaufgang und 2 Vögel im Formationsflug, wenn man nach dem reinzoomen Richtung Horizont schwenkt und dann wieder rauszoomt kann man kaum glauben, daß man doch so weit weg vom Zielobjekt ist. Ein Foto habe ich von einer 1 Propellermaschine im Flug über mir erwischt, 14fach reingezoomt und im A-Modus für Kinder/Tiere aufgenommen, Foto ist scharf und auch noch detailreich, was will man mehr.

Auch gefällt mir die Drehradfunktion oben rechts, mit welcher man beim Aufnehmen von Bildern oder Filmen rein- und rauszoomt (12 Uhr Position im Uhrzeigersinn), dies kann man auch bei gleichen wenn man sie dann mit der Playtaste wiedergibt. Zugleich dient die Drehtaste (12 Uhr Position gegen Uhrzeigersinn) als Bilder- und Filmmenü. Hier kann man dann in Ruhe schaun was man denn eigenlich so alles im Speicher drin hat und gezielt auswählen.

Zuletzt noch mal kurz zur Bild- bzw Filmqualität, da einige Rezensenten den Automatikmodus hier als schlecht beschrieben bezüglich der Bildqualität. Ich habe alle Fotos und Videos nach einer 1wöchigen Testzeit dieser Kamera (A-Modus sowie P-Modusaufnahmen mit unterschiedlichen ISO-Werten) sowohl auf meinem 22" Tft als auch auf meinem 60" (1,65 mtr) Plasma-TV genauestens unter die Lupe genommen und kann nur sagen, die Aufnahmen sind allesamt scharf und deutlich, nur bei Nachtaufnahmen muß man Abstriche machen.

Fazit: Kamera erfüllt meine Erwartungen voll und werde ich behalten.
11 Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 2011
Ermutigt durch viele gute Testergebnisse in der Fachpresse und durch die Beratung in einem Fachgeschäft habe ich die Powershot SX220 HS bestellt und bis jetzt nicht bereut. Die Schärfe der Bilder ist ausgezeichnet, auch bei Einsatz des gigantischen 14fach optischen Zooms. Daß diese Bildqualität und soviel Zoom in ein Gehäuse passt mit solch kompakter Größe (es gibt noch kleinere Kameras, aber deren Bilder sind deutlich schlechter, z.b. Ixus 230 HS) ist erstaunlich. Die Zeitlupen-Filmfunktion nutze ich z.B. um Bewegungsabläufe im Sport zu analysieren. Dafür ist sie super! Daß bei einer Auflösung von 320x240 keine Spitzenqualität zu erwarten ist, versteht sich von selbst. Aber was soll die Kleine denn noch alles können :-)
Nach viel Rumprobieren und vielen Bildvergleichen mit anderen Kameras dieser "Liga" steht für mich fest: Die beste Kompaktkamera die man für ca. 200 EUR bekommen kann, der Zoom ist gigantisch und die kleinen Extras das Sahnehäubchen.
Noch eine Beobachtung am Rande: Während bei den meisten Kameras das beste Resultat zustande kommt wenn man ein passendes Programm (z.B. Portrait, Tiere, Landschaft...) wählt oder gar manuelle Einstellungen macht, bin ich bei der PS220SX stets mit der Automatik sehr gut gefahren... somit auch für alle eine super Wahl die einfach drauflos knipsen möchten...
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am 27. April 2011
Die Canon Powershot SX230 HS und SX220 HS sind die neuen Referenzkameras von Canon im Bereich der kompakten Superzoom Kameras. Ich habe die letzten Monate lang alle aktuellen Kameras bis ins kleinste Detail verglichen. Darunter waren die Fuji F550EXR / Sony HX9V / Casio ZR100 sowie Kameras von anderen Herstellern und bin letztendlich bei der Canon Kamera gelandet. Eine Kamera der ich aufgrund des geringeren Funktionsumfanges am Anfang weniger Beachtung geschenkt hatte.

Letztes Jahr hatte ich eine F300EXR gekauft und wurde stark entäuscht. Ich war unter den Ersten der sie in den Händen hielt - noch bevor es Usermeinungen und Testberichte gab - und musste deshalb ein bitteres Lehrgeld zahlen. Umsomehr war ich motiviert nun alles gründlich zu Recherchieren bevor ich die Ersatzkamera bestellte. Die Canon Kamera ist bei den Testfotos auf verschiedenen Kamera Webseiten ihrer Konkurenz stark überlegen. Die Fuji F550EXR zeigt als große Schwäche die gleichen Videoprobleme wie ihr Vorgänger sowie extremes Flaring bei Nachtaufnahmen. Die HX9V hingegen hat die allerbeste Videoqualität, aber aufgrund einer sehr starken Kompressionsrate der Photos gehen für meinen Geschmack zu viele Details verloren.

Folgend sind die Stärken der Canon SX220HS aufgelistet. Bitte beachten Sie, dass ich die Kamera mit anderen Kompaktkameras und nicht mit DSLRs vergleiche:

- Kompakte Größe. Die Kamera passt in die Hosentasche.

- Gute Verarbeitung. Die Kamera wirkt robust und nicht billig.

- ausgezeichnete Bildqualität im Vergleich zu der diesjährigen Konkurenz. Es gibt sicher ältere Kameras die die SX220HS übertreffen, aber diese werden einen kleineren Zoombereich, weniger Features und keine HD Video Funktion haben.

- Großer Zoombereich (14x, 28 ' 392 mm). Die Konkurenten bieten einen größeren Zoom an, aber dies spiegelt sich oft auch mit Unschärfen und Problemen mit der Optik wieder.

- Full HD Videos in 24p. Obwohl die Videos im effizienten Speicherformat H.264 gespeichert werden, ist die Größe der Videos im Vergleich zu Standard Definition riesig, aber dies muss man hinnehmen, wenn man den Sprung machen möchte.

- Nicht nur Full HD am Papier: Die Video Qualität ist atemberaubend und kann für den Gelegenheitsfilmer eine Videokamera ersetzen. Im Gegensatz dazu sind zB die HD Filme der F300EXR sehr dunkel, rauschen und wirken von der Qualität her nicht besser als alte VGA Filme. Die Samsung WB650 Kamera nimmt zwar gute HD Filme auf, aber wenn man beide Kameras direkt vergleicht sieht man, dass die Canon SX230/220 einen großen Sprung seit der letzten Kamera Generation gemacht hat.

- Gutes Display

- Ausgezeichnete Aufnahmen bei dünklerem (Raum-)Licht. Die Bilder sind bis ISO 800 sehr gut und sogar bei Iso 1600 noch brauchbar.

- Schneller Autofokus

- Schnelle Bild-zu-Bild Zeit: Man muss nicht einen Kaffee holen gehen bis man das nächste Foto machen kann.

- Miniatur Modus: Der Effekt macht Spass. Der Betrachter hat das Gefühl als würde er Spielzeugfiguren ansehen. Beispiele findet man auf Youtube. Suchbegriff: sx230 miniature

- High Speed Videos: Man kann mit 240 Bildern pro Sekunde in 320x240, bzw 120 FPS in 640x480 aufnehmen. Eine sehr nette Spielerei. Wer zum ersten Mal so eine Aufnahme seines Kindes sieht wie es mit offenen armen auf seine Mutter zulauft will dieses Feature nicht mehr missen.

- Konfigurierbarer Selbstauslöser: Soetwas bieten nicht alle Kameras. Man kann frei auswählen ob die Kamera zum Beispiel nach 10 Sekunden 1 oder 5 Bilder machen soll.

- Guter Weißabgleich: Im Vergleich zu der Fuji F300EXR und Panasonic FZ8 funktioniert der Weißabgleich viel zuverlässiger.

- Blendenöffnung im Weitwinkel von F/3.1: Viele Kameras in dieser Klasse haben 3.5 oder 3.3. Die Bilder werden deshalb etwas dünkler als mit der Canon SX220 HS.

Was micht nicht stört:

- Optisch ist die Kamera nicht ganz mein Ding. Das Design der Fuji F300EXR gefällt mir viel besser.

- Kein 24mm Weitwinkel. Für einige ist es ein wichtiger Kauffaktor.

- Der selbstausfahrende Blitz: Viele stört es, aber mir macht es nichts aus. Man kann beim Einschalten den Finger auf dem Blitz lassen damit er unten bleibt.

- 12 Megapixel: Viele lassen sich von den Megapixel verführen. 16 Megapixel sind der aktuelle Trend. Die Sensoren bleiben jedoch die gleichen und die Bilder werden dafür umsostärker komprimiert. Das Resultat ist, das jedigliche Details der Bilder fehlen. Canon hat sich lobenswerterweise stattdessen entschlossen ein Qualitätsprodukt herauszubringen.

Verbesserungswünsche:

- Kein Bracketing: Dabei werden zum Beispiel 3 Bilder mit unterschiedlichen Verschlusszeiten gemacht. Ich verstehe nicht wieso so ein wichtiges Feature fehlt.

- Zu hohe Iso Werte. Sogar bei Sonnenlicht hat die Kamera Iso 400 Aufnahmen mit einer Belichtungszeit von 1/500 gemacht. Dies ist unnötig. Ich habe deshalb den P Modus auf Iso 100 festsetzen müssen. Dies ist ein Trend den die neueren Kameras anscheinend gehen. Die Samsung WB650 im Vergleich hat immer Iso 100 gewählt. Die WB650 ist die einzige Kamera die bei dem Auto Modus die richtigen Einstellungen trifft.

- Überbelichtete Fotos: Bei Sonnenlicht muss ich die Belichtung zwischen -1/3 und -1 korrigieren.

- Unverlässliche Gesichtserkennung: Dies funktionierte bei der F300EXR viel besser. Bei der Canon SX220 HS werden Gesichter die nicht direkt in die Kamera sehen öfters nicht erkannt. Die Gesichtserkennung hilft bei der Auswahl der korrekten Belichtung und ist deshalb generell ein nützliches Feature.

- Zu wenige Einstellungsmöglichkeiten in den verschiedenen Auto/Szenen Modi: Iso und Weißabgleichwerte können zum Beispiel nur in den manuellen Modi eingestellt werden

- HDR Fotos: Die meisten neuen Kameras bieten eine Funktion, bei der automatisch 3 Bildern geschossen und daraus eines mit einer größeren dynamischen Reichweite erzeugt wird. Auch deses Feature fehlt leider komplett.

- Fotos während dem Videofilmen zu machen: Die Sony HX9V kann während man filmt Fotos machen. Dies wäre für mich eine sehr nützliche Funktion.

- Panorama Funktion: Ich habe sie noch nicht verwendet, aber laut Internet Foren soll die Funktion der Sony HX9V viel besser sein. Ich erwähne es, da viele Leute an Panorama Fotos interessiert sind.

Fazit:
Obwohl die Kamera nicht ganz so viele Features wie ihre Konkurenz hat, punktet sie dort wo es am wichtigsten ist: Bildqualität und Qualität der Videoaufnahmen. Ich bin mit der Kamera vollkommen zufrieden. Wer eine kompakte Superzoomkamera mit der Möglichkeit sucht Full HD Videos aufzunehmen ist mit der SX 220 HS bzw SX 230 HS bestens beraten.

Hier sind meine Kameraeinstellungen:
P Modus:
Wählrad nach oben drücken: Belichtung -1/3
Func Set Knopf drücken: Iso 100 (ich ändere es wenn notwendig)

Über den Menü Knopf:
AF-Rahmen: Gesichtserkennung
Rückschauinfo: Fokus Check ( hier wird der fokusierte Bereich nach der Aufnahme vergrößert Dargestellt. Es hilft Unschärfe in Bildern zu sehen, ist aber sicher nicht für alle nützlich )

Für schnelle Schnappschüsse wechsle ich zwischen dem P-Modus und Auto Modus. P-Modus wenn ich sicher bin, dass Iso 100 ausreichen. Auto für den Rest.
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am 16. Oktober 2011
Ich weiß, es gibt schon sehr viele Rezensionen hier und viel Neues gibt es da auch nicht zu sagen, allerdings möchte ich den Leuten, die noch skeptisch sind raten, sich diese Kamera zuzulegen, wenn sie bereit sind, am Anfang ein paar Einstellungen zu machen und sich etwas einzuarbeiten. Dann gibt es für den Preis von knapp über 200 Euro KEINE bessere Kamera.

Allerdings muss ich auch sagen, dass die Canon SX220 vermutlich für Knipser eher weniger geeignet ist, denn der Vollauto-Modus ist eher Durchschnitt, das können andere Kameras in der Preislage mindestens genauso gut. Aber für Knipser gibt es ja auch die IXUS-Reihe!

Nun, für wen ist diese Kamera dann eigentlich geeignet. Ich würde sagen auf jeden Fall für DSLR-Besitzer, die etwas Kompaktes für unterwegs suchen und trotzdem eine Vielzahl an manuellen Einstellungen und Möglichkeiten haben wollen. Genauso für Kompaktkamera-Besitzer, die "den nächsten Schritt" gehen wollen und mit verschiedenen Einstellungen wie Blende etc. selbst etwas in die Bildgestaltung eingreifen wollen und nicht alles der Kamera überlassen möchten. Und ansonsten natürlich für diejenigen, die nicht sehr tief in die Tasche greifen wollen, und doch eine Art "eierlegende Wollmilchsau" in den Händen halten wollen.

Ich möchte natürlich auch eine möglichst objektive Rezension schreiben, deshalb will ich hier auch erstmal kurz auf die paar Nachteile eingehen, bevor ich erwähne, warum ich von der Kamera so fasziniert bin.

Als NACHTEILE würde ich (gerade bezogen auf die Konkurrenz) nennen:
- etwas wenig Weitwinkel mit 28mm (das kann zB die Sony HX9 besser)
- etwas träge Fokussierung (für Sportfotografie also eher weniger geeignet - aber wer erwartet das schon)
- durch den großen Zoombereich und die für den Preis natürlich nicht perfekte Mechanik ein etwas staubanfälliges Objektiv
- leider keine komplette Panorama-Funktion (nur Einzelbilder, die man dann am PC zusammenfügen muss - trotzdem gelingen sehr gute Panoramas)
- FullHD "nur" mit 24p (die Sony HX9 bietet da 50p!)
- gewöhnungsbedürftiger ausklappender Blitz (aber mit etwas Einarbeitung stört er kein bisschen mehr)

Dazu sei gesagt, dass die meisten Nachteile wirklich Lapalien sind, da man mit der richtigen Technik die Nachteile fast komplett korregieren kann (zB. vorfokussieren oder RAW-Aufnahme für mehr Weitwinkel - siehe unten)
So, nun möchte ich aber auch sagen, was mich an dieser Kamera so sehr begeistert, dass ich sie definitiv nicht gegen eine andere der aktuellen Konkurrenz eintauschen würde.

Zu den klaren VORTEILEN würde ich auf jeden Fall die sehr gute Bildqualität zählen, weil:
- während die Konkurrenz dem Pixelwahnsinn nachgibt und 16 MP anbietet, bleibt Canon bei 12 Megapixel auf gleich großem Sensor, dadurch bekommen die Pixel mehr Licht(Bildinformationen)
- Canon ein vor allem im Vergleich zu Sony deutlich sanfteres Rauschreduzier-System anwendet - während bei Sony schon bei ISO 200 die Bilder sehr pastellartig aussehen, ist bei Canon etwas mehr Rauschen zu sehen, dafür verschwinden deutlich weniger Details! (und das rauschen kriegt man am PC leicht weg)
- Canon durch die kostenlose Erweiterung CHDK massig neue Funktionen bekommt, wobei im Bereich Bildqualität zu nennen wären:
- mit CHDK frei wählbare Iso (zB Iso 30), wodurch bei entsprechend Licht nochmal deutlich bessere Bilder gelingen!
- mit CHDK die Möglichkeit, RAW Fotos zu machen! (dadurch lässt sich nochmal mehr aus den Bildern rausholen)
- mit der Raw-Funktion von CHDK gelingt im weitwinkel ein deutlich größerer Sichtbereich (scheinbar hat Canon mit der Jpeg-Engine eine Menge beschnitten, um vielleicht im Weitwinkel nicht zu gut aufgestellt zu sein wie die S95)
- mit CHDK lassen sich bei wenig Licht, Langzeitbelichtungen weit über den vorgegebenen maximalen 15s machen (zB 400s)

War es das schon an Vorteilen? Was die Bildqualität angeht, sollte das eine deutliche Sprache sprechen, aber ansonsten punktet die Canon SX220 natürlich auch vor allem mit:
- 14x Zoombereich
- zügigem Autofokus ohne "Pumpen" im Videomodus
- einer Vielzahl an Kreativfiltern
- voller manueller Kontrolle (iklusive richtiger änderbarer Blende)
- sehr ordentlichem Preis (darf man nicht vergessen, so eine Kamera mit einer 400-Euro Cam zu vergleichen geht nicht)
- mit CHDK verwendbare programmierbare Skripte (zB Bewegungserkennung (Blitzfotografie) oder verschiedenste Intervallprogramme)
- mit CHDK die Möglichkeit einen größeren Weitwinkel zu bekommen (gefühlte 25mm anstatt 28 mm), da in den RAW-Fotos viel mehr Bild gespeichert wird und nach der Korrektur der Objektivbedingten Verzerrung bleibt auch noch deutlich mehr übrig, als man auf den Jpegs, im WW sieht!
- mit CHDK die Möglichkeit, kleine Spielchen zu spielen bzw. Kalender aufzurufen
- und und und ...

FAZIT:
Nun muss natürlich jeder selbst entscheiden, was für Ihn/Sie wichtig ist, aber meiner Meinung nach überwiegen gerade mit der voll funktionsfähigen Erweiterung CHDK die Vorteile ganz klar!
Wenn ihr Fragen habt, dann stellt sie einfach. Ich würde diese Kamera auf jeden Fall wiederkaufen und jeder, der dieser Kamera weniger als 4 Sterne gibt, hat sich entweder nicht richtig mit ihr befasst, den günstigen Preis nicht in Betracht gezogen oder hat einfach ganz andere Interessengebiete (viele Automatikprogramme zB).
Von mit bekommt die Canon SX220 definitiv 5 Sterne!
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am 15. November 2012
Offenkundig ist diese Kamera - entgegen allen anderen mir bekannten Marken und Typen - angesichts des besonderen Displayformates mit einem starken Fokus auf die Fotografie im Format 16:9 ausgerichtet. Dieser Aspekt war u.a. kaufentscheidend für mich!

Bilder werden überwiegend auf dem PC, Laptop oder TV präsentiert und bei diesen Geräten ist das Format vorherrschend. Schwarze Balken an den Seiten sind da ehr unschön.

Umso unverständlicher ist es für mich, dass gerade alle Effektaufnahmen wie Fisheye, Miniaturansicht und Spielzeugkamera NICHT im 16:9-Format abgebildet werden können. Dies gilt ebenso für alle Aufnahmen im Modus Filmtagebuch" (braucht m.E. allerdings die Welt nicht) und auch nicht im Modus Smart Auto", was insbesondere die Anfänger unter uns enttäuschen könnte.

Zum immer wieder gern angesprochenem Blitz, der bereits beim Einschalten ungefragt herausfährt, die Anmerkung, dass mir dies überhaupt nicht negativ aufgefallen ist, weil der linke Zeigefinger automatisch auf der Blitzklappe ruht. Viel verwunderlicher empfinde ich es, dass dieser, einmal in der Kamera belassen oder wieder zurückgedrückt, nur noch manuell - also nicht softwareseitig - aktiviert werden kann. Man ist also gefordert, den Blitz mittels Fingernagel aus dem Kameragehäuse herauszuklappen. Andernfalls ist die Blitzoption im Menü deaktiviert.

Und ja, das auf der Rückseite angebrachte Auswahlrad für die verschiedenen Modi ist wirklich ziemlich schwergängig.

Doch damit vorerst genug der Anmerkung. Ich hoffe, insbesondere der 16:9-Fraktion einige wertvolle Hinweisen gegeben zu haben. Angesichts der aufgzeigten Defizite kann ich mich zurzeit nur zu 3 Sternen hinreißen. Mal sehen, ob der Funke noch überspringt, wenn die ersten Bilder vorliegen.

Abschließend vielleicht noch der Hinweis, auf die Homepage von Canon, wo man sich im Vorfeld eines Kaufs sehr gut zu der Betriebsanleitung durchklicken kann, wenngleich auch diese nichts zu den vorstehenden Einschränkungen aussagt.

NACHTRAG:

Nachdem ich nunmehr die Canon ausreichend testen und viele Bilder in den verschiedensten Modi machen konnte, muss ich auch hier leider wieder feststellen, dass die Bildqualität bei diesen Kameratypen einfach nicht befriedigen kann (siehe hierzu auch meine Rezension zur Ricoh CX5). Dieses Urteil gilt leider nicht nur bei schlechten Lichtverhältnissen, auch bei Sonnenschein waren die Ergebnisse nicht überzeugend. Da war die Ricoh - zumindest im Zoom- und Makrobereich - fast besser.
Fazit: Zurück an Amazon!
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am 11. Oktober 2012
Habe mir die Kamera für den Urlaub gekauft. Die Funktion ist ganz okay, sie macht Fotos, das soll sie auch. Die Farbtreue ist aber minder gut. Richtig rote Rosen sind alles, nur nicht richtig rot.
Die Farbe " säuft " ab. Das ärgert mich zwar, aber als " Mitnahmekamera " für nicht ganz wichtige Unternehmungen, soll heißen, nur für paar Bilder " knipsen " ist sie brauchbar.
Die Akkuleistung ist echt ein Problem, aber mit Zweitakku ( unbedint zulegen ) klappt das dann gut.
Ich will nicht sagen, dass diese Kamera schlecht ist, aber auch nicht so gut wie oft " bejubelt ". Würde sie mir nicht nochmal kaufen. Der Bilder wegen, Farben, Tiefe, Kontrast.
Ein echtes Manko ist auch, dass das Handbuch NUR als Diskette beiliegt. Aber das machen recht viele.
Ansonsten funtioniert sie so, wie sie soll, sogar recht flott, das Display ist auch ordentlich ablesbar, sogar bei Sonne. Hatte jedenfalls kein Problem damit, der Zoom ist auch ordentlich, aber ich will halt RICHTIG Farbe auf den Bildern sehen, wenn das fotografierte Objekt auch RICHTIG Farbe hat. Deswegen Abzug, nur drei Sternchen.
A.Vogel

NACHTRAG im April 2013: habe die Kamera nun schon ein Weilchen, und ich will sagen- ich habe mich an sie gewöhnt. Wenn man ein "bisschen " probiert, werden die Fotos auch richtig gut. Daher nix mehr drei Sterne , sondern VIER. Macht wirklich brauchbare Aufnahmen. Bin gut zufrieden.
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am 30. Januar 2012
Ich hatte vor der Canon eine Samsung WB 500, die an sich auch eine super Compact - Cam war aber leider einen automatischen Rauschminderer hatte, der bei schlechten Lichtverhältnissen leider quasi alle Details zerfressen hat, hinzukommt, dass ich mit der Makro-Funktion der Samsung sehr unzufrieden war.
Für mich waren bei der Wahl einer neuen Cam daher folgende Funktionen wichtig: gute Makro-Eigenschaften, rauscharme Bilder und Full-HD-Videos.
Nach langer Recherche kam ich dann auf die Canon SX 220 HS, auf Grund der positiven Bewertungen und der Funktionen, die meinen Wünschen entsprachen, entschied ich mich dann für Sie.
Ich muss sagen im Großen und ganzen bin ich zufrieden, auf etwaige Mängel konnt ich mich ja durch die Rezensionen schon einstellen ;)
Die Cam hat einen lichtstarken 12,1 MP CMOS-Sensor, kleinste Blende liegt bei f3,1. Die Bildqualität bei guten Lichtverhältnissen ist hervorragend.
ISO 100-3200 (2500interpoliert), Verschlusszeit: 15 Sek - 1/2000 sek.
Die Verarbeitung des Gehäuse ist gut (Front und Rückseite aus Metall, das Stativgewinde ebenfalls)
Überzeugt hat mich der große Zoom 14x mit dem man eine Brennweite von 28-392 mm erreichen kann. Und selbst bei voll ausgefahrenem Zoom arbeitet der Bildstabilisator gut. Die Makrofunktion ist eindeutig besser als bei der Samsung WB 500, liefert gute Schärfe und man kann bis 4cm an das Objekt herangehen.
Das Display ist sehr groß (3"/7,6cm) und liefert eine hervorragende und lichtstarke Wiedergabequalität. Ich habe die Helligkeit auf 50% und trotzdem kann man selbst bei sonnigem Wetter alles gut erkennen. Sehr nützlich ist auch das Bedienrad an der Canon, man kann so schnell im Menü hin und her skippen und auch bei der Bildwiedergabe kann man schnell und Stufenlos hin und her skippen. Auch wenn ich eigentlich kein Fan von Automatik-Modus bin, hat mich der Auto-Modus der Canon sehr überzeugt. Er ist sehr intelligent, erkennt schnell Motive, Gesichter und Lichsituationen und passt sich dementsprechend schnell an, außerdem erkennt er Objekte und richtet den Fokus speziell auf diese Aus.
Am Anfang ließ sich die Cam etwas kompliziert halten. Das Display ist sehr groß und geht bis links an den Rand, rechts sind die Knöpfe, so dass sich die Cam quasi nur von oben und unten festhalten lässt, dies gestaltet sich dann noch etwas schwieriger wenn der Blitz ausgefahren ist. Irgendwann gewöhnt man sich dann aber doch dran ;)
Gleich zum Thema Blitz, viele haben es als negativ rezensiert, dass der Blitz beim Anschalten der Cam automatisch mit aufklappt. Dies kann ich aber nicht bestätigen denn wenn ich die Cam festhalte, habe ich meinen Zeigefinger automatisch auf dem Blitz und so kann er nicht ausfahren. Und wenn man dann doch eine Aufnahme mit Blitz möchte, kann man den Blitz einfach per Hand noch aufklappen und wenn man die Cam dann ausschaltet fährt der Blitz sogar automatisch wieder ein ;)
Auch wenn die Position des Blitzes einigen etwas merkwürdig erscheint ist sie dennoch richtig. Das Bild wird somit optimaler ausgeleuchtet und man kann nicht wie z Bsp bei der Samsung WB 500 den Blitz ausversehen mit dem Finger abdecken. Der Blitz leuchtet richtig gut aus und die bilder werden bei Innenaufnahmen auch nicht so stark überbelichtet wie bei herkömmlichen Compact-Cams.
Die Full-HD Movies sind sehr klar und der Ton wird in Stereo aufgenommen, die Mikros sind bei der Canon sehr gut platziert, nicht so wie bei der Samsung WB 500 wo man sie schnell mal abgedeckt hat. Der Zoom geht beim Filmen automatisch etwas langsamer und ist somit sehr leise. Zur Wiedergabe am PC ist ein Mini-USB Anschluss vorhanden und für den HD-TV ein HDMI Anschluss.
Man kann zwar wärend des Filmens leider nicht pausieren, dafür aber im Wiedergabemodus schneiden. Gut finde ich auch die Zeitlupenfunktion beim HD-video anschauen.
Sehr interessant finde ich die Slow-Motion Video-Funktionen. Die Videos werden ohne Ton bei 120 bildern/s in 640x480 aufgenommen und bei 240 B/s leider nur in 320x240. wiedergegeben werden diese dann mit 29fps. Abgespeichert werden die Videos im .MOV Format.

Nicht so überzeugt hat mich dann aber die Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen ab ISO 400 sind die Bilder schon nicht mehr sinnvoll zugebrauchen.
Es gibt den Scene-Modus "Aufnahme bei wenig Licht" doch dieser ist völlig sinnlos und rauscht nur so vor sich hin, kein Wunder denn dann stellt er ISO 2500 ein.
Positiv überrascht hat mich aber der Szene-Modus "Nachtaufnahme-Frei-Hand" denn in diesem Modus nimmt er 3 Bilder hintereinander auf (bei Sony-Modellen bekannt) und fügt sie dann zusammen, dies geschieht bei ISO 1000 und das Rauschen fällt hier überraschend gering aus.
Man kann in 16:9, 3:2 und 1:1 Format Aufnehmen. ich nutze bevorzugt 16:9, leider werden aber viele Scene-Modis im 3:2 Format aufgenommen.
Mit nur ca 2,5 Bildern/sek fällt der Serienbildmodus sehr schwach aus, dies war mir aber auch vorher bewusst und nicht von Bedeutung, da ich noch eine Spiegelreflexkamera besitze, die 7 B/s schafft.
ungünstig finde ich aber die Position des Ein-Auschalteknopfes, ebenfalls stört mich die Positon des roten Aufnahmeknopfes für die Videofunktion denn beim start und anhalten des Videos wird so unnötig durchs umgreifen verwackelt. Im Movie-Modus gibt es einen "Windhemmer" er soll das Windrauschen beim Filmen reduzieren. Ich habe mal mit und ohne "Winhemmer" gefilmt bei mäßigem Wind und habe leider keinen großen Unterschied bemerkt...also nutzlos.

Der Akku muss vor dem gebrauch erst öfter auf-und entladen werden. Als ich die Cam neu hatte bin ich erschrocken wie schnell der Akku gerade auch beim Filmen runter ist. Aber um so mehr ich die Cam nun benutze, ent- und wieder aufgeladen habe umso länger hält nun der Akku.
Ich habe mir trotzdem einen Ersatzakku angeschafft. Aber der Originalakku von Canon mit 1050mAh ist mit 50€ echt überteuert. Ich habe mir als Alternative den Akku von Ansmann gekauft, der hat zwar nur 850mAh hält aber fast genauso lange und ist mit 25€ bedeutend günstiger. Geladen werden die Akkus in einem mitgelieferten externen Ladegerät.

Zusammenfassung:

PRO:

- gut verarbeitetes Gehäuse
- sehr gute Bildqualität bei guten Lichtverhältnissen
- großes lichtstarkes 3" Display
- nützliches Bedienrad
- "Frei-Hand-Nachtaufnahme" - Modi mit geringem Rauschen bei ISO 1000
- intelligenter Automatikmodus
- fast in allen Modis kann zwischen Makro, Normal und Manuell-Fokus gewählt werden
- Slow-Motion Videos
- Full HD Videos in Stereo
- großer 14x optischer Zoom (28-392mm)
- viele manuelle Einstellungsmöglichkeiten
- Blitz fährt automatisch beim Ausschalten wieder ein
- schneiden der Clips in der Cam
- externes Ladegerät

NEUTRAL:

- stitch Panorama Assistent gut, aber für mich nicht wirklich sinnvoll weil die Panos dann doch lieber selber am Pc mache
- automatisch ausfahrender Blitz (stört mich nicht)
- kreative Features wie Fisheye, Colour-Key und Miniatureneffekt interessant aber eher Spielerei
- gewöhnungsbedürftiges Anfassen bzw Halten der Cam

NEGATIV:

- schlecht platzierter Ein/Aus - Knopf
- Videos lassen sich nicht per Auslöser starten
- kein Pausieren während des Filmens
- "Windhemmer" im Movie-Modus sinnlos
- starkes Bildrauschen ab ISO 400
- Szene-Modus "Aufnahme bei wenig Licht" sinnlos (dank ISO 2500 rauscht es nur so)
- leider keine HDR Funktion

FAZIT:

Mich hat die Cam überzeugt,die meisten meiner Anforderungen an diese Cam wurden gerecht. Nur das Rauschen bei schlechten Lichtverhältnissen ist störend, dies lässt sich aber dank "Frei-Hand-Nachtaufnahme" - Modus, bei dem 3 Bilder aufgenommen und zusammengefügt werden und dabei trotz ISO 1000 ein relativ rauscharmes Bild liefern, verschmerzen.
Canon gelingt mit der PowerShot SX220 HS eine rundum überzeugende Kamera für den Alltagseinsatz, sie lässt sich flüssig bedienen, liefert Fotos sehr guter Qualität, bietet Full-HD-Stereo-Video, ein großes 14fach-Zoom-Objektiv, viele Funktion und ein gut verarbeitetes schlankes Gehäuse.
Wenn also kein Wert auf schnelle Serienfotos gelegt wird, kann ich diese Cam nur weiter empfehlen. Zudem steht sie mit inzwischen 199€ in einem absolut befriedigendem Preisleistungsverhältnis.
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am 16. Juni 2012
Im Grunde eine wirklich gute Kamera, auch für den Alltagsbenutzer, die prima Bilder macht. Auch im Dunkeln eine erstaunlich gute Qualität, selbst im Auto-Modus.
Probleme hab ich einfach mit Videoaufnahmen. Die Kamera frisst dabei Energie ohne Ende, sodass der frischgeladene Originalakku schon nach 10 Minuten für das rote Warnblinken sorgt, und nach spätestens 30 Minuten dann total leer ist. Das finde ich schade, habe ich mir die Kamera doch u.a. wegen der Videofunktion und -qualität gekauft. Es ist dann wirklich mühsam, wenn man die laufende Aufnahme zwecks Akkuwechsel stoppen und neustarten muss. Da bin ich von anderen Herstellern eine deutlich höhere Akkulaufzeit gewohnt. Das kostet dann eben 2 Sterne für diese ansonsten überzeugende Kamera.
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am 20. April 2013
Habe mir die Canon PowerShot SX220 gerade angeschafft. Das Fotografieren im Auto-Modus bei dieser Kamera ist für mich eine Enttäuschung: Alle Bilder sind überbelichtet und unscharf. Das Fotografieren im Makromodus war nicht besser: das Motiv wurde mit 1/30 Sekunde mit Iso 1600 (!) wiedergegeben und war entsprechend verrauscht.

Ich konnte es zuerst nicht fassen, dachte, ich hätte eine defekte Kamera und tauschte die Speicherkarte gegen eine andere aus, die ich dann mit der Kamera formatierte . Das anschliessende Ergebnis war nicht besser. Da ich auch die kritischen Rezensionen über diese Kamera gelesen hatte, in denen gesagt wurde, dass die automatischen Einstellungen nicht zu gebrauchen wären, versuchte ich es mit den manuellen Einstellungen P, TV, AV und M. Das Ergebnis war etwas besser, aber dann, nach einer Stunde intensiven Probierens war gleich der Akku alle. Dass der nichts taugte, hatte ich auch gelesen und gleich einen zweiten Akku mitbestellt.
Der ist nun noch nicht bei mir gelandet, weil die Post gerade streikt.
Zwei Akkus anzuschaffen, ist auch bitter nötig, denn der Akku diese Canon Kamera taugt wirklich nichts.

Hier möchte ich mal einfügen, dass ich vor dem Kauf der Canon Powershot SX 220 drei Jahre lang mit einer CanonPowershot SX 100 IS fotografiert habe. Die hatte einen 8-Megapixel-Sensor, machte tolle superscharfe Bilder und auch die Bedienung war leicht. Leider ging sie dann von heute auf morgen kaputt, erst liess sich das Akkufach nicht mehr schliessen, dann wurden die Bilder immer schlechter. (Ob die Kamera wohl ein eingebautes Verfallsdatum hatte, wie ich argwöhnte, kann ich aber nicht beweisen.)
Danach wollte ich mir keine neue Kamera mehr kaufen, weil ich noch im Besitz einer Ricoh CX1 bin, die sehr gute Makroaufnahmen macht. Bilder von Landschaften sind allerdings nicht ihre Stärke. Ich habe ausserdem noch eine Canon Spiegelreflexkamera, die ist mir aber zu schwer für unterwegs und eine uralte Cam, mit der man auch Fotos machen kann.

Dann beschloss ich leichtsinnigerweise, mir doch noch eine leichte Digikam zu kaufen, für Landschaften und unterwegs und las dann alle möglichen Rezensionen über alle möglichen Kameramodelle, bis mir der Kopf schwirrte. Schliesslich entschied ich mich für die Canon PowerShot SX 220. Die hatte eine Menge Rezensionen und viele gute Bewertungen. Inzwischen weiss ich zwar längst, dass viele gute Bewertungen nicht bedeuten müssen, dass ein Produkt auch wirklich gut ist, jedenfalls in dem Sinne, dass ICH es gut finden muss. Wirklich schlecht kann aber ein Produkt auch nicht wirklich sein, dass soviel Zustimmung findet, oder?
(Vielleicht sollte man hauptsächlich den drei-Sterne-Bewertungen am meisten glauben, bei denen alle Für und Wider eines Produkts berücksichtigt werden.)

Jedenfalls, die Digikam kam an, und nun bin ich dabei, sie gründlich zu testen, wobei mir das umfangreiche Handbuch im PDF-Format helfen soll, das ich auf meinem Kindle Fire lese. Dieses Handbuch durchzuackern, scheint ein Muss zu sein, weil die Bedienung der Kamera so überaus kompliziert ist und man die Automatik-Programme kaum gebrauchen kann.
(Übrigens sind auch die Fotos, die in der Produktbeschreibung der Canon PowerShot 220 angezeigt werden, miserabel und unscharf. Darauf hätte ich mehr achten sollen.) Kein Vergleich mit den Fotos, die ich mit meiner Canon PowerShot SX 100 IS mit dem 8-Megapixel Sensor gemacht habe.

Ich schreibe nun diese Rezension und gebe zwei Sterne, weil ich einen äusserst ungünstigen Eindruck von ihr gewonnen habe: Die Kamera ist überteuert, der Automatik-Fokus taugt nichts und die meisten Funktionen kann ich nicht gebrauchen.

Ich werde aber der Kamera noch eine Chance geben, sie nicht sofort zurückschicken und die manuellen Einstellungen gründlicher testen, nachdem ich das Handbuch durchgeackert habe.

Das kann wohl etwas dauern. Möglich ist aber, dass ich dieser Rezension noch etwas Positives hinzufügen kann.

Update

Muss wohl einiges revidieren, die Powershot ist doch um einiges besser, als ich dachte. Es ist schon wahr, in den automatischen Einstellungen lief bei mir alles schlecht, und ich wollte die Camera zurückschicken, vor allem, als mir auffiel, dass die Canon nicht einmal in den manuellen Einstellungen tat, was ich wollte. Ich stellte mit Tv die Verschlusszeit auf 1/60 ein und die Kamera stellte auf 1/13 ein und einen extrem hohen Isowert.

Da war ich soweit, dass ich die Kamera am liebsten gegen die Wand geworfen hätte. Jetzt reicht es mir, dachte ich, dieses Ding macht, was es will, die will ich nicht behalten. Nur blöd, dass ich nun auch noch den Zweitakku bestellt hatte. Nun muss ich Alles rückgängig machen, dachte ich voller Unlust.

Dann fiel mir ein, dass es eine Einstellung im Menü gab, die es erlaubte, die Kamera auf die Grundeinstellungen zurückzustellen.
Die probierte ich dann. Und auf einmal tat die Kamera, was ich wollte und auch die Fotos kamen mir immer besser vor.

Da hatte ich (oder war das schon von Anfang an so gewesen?) die Grundeinstellungen schon nicht gestimmt.

Nun macht die Kamera annehmbare und immer öfter sogar gute Fotos. Man muss sich aber, wenn man nicht nur die Autoeinstellungen benutzen will, auf einen Batzen Einarbeitungszeit einstellen. Denn intuitiv lässt sich die Kamera kaum bedienen. So versuchte ich, einen Film zu drehen. Ich stellte mit dem Einstellrad auf das Filmkamerasymbol ein und drückte auf den Auslöser. So bin ich das von meiner Ricoh gewöhnt.
Aber die Canon machte da nur einfache Fotos, drehte also keinen Film. Nach Studium des Benutzerhandbuches fand ich dann heraus, wie es richtig ging. Filmen tut man im Auto-Modus, wobei die Movietaste gedrückt werden muss und natürlich kann man auch filmen im Movie-Modus (da wo auf dem Einstellrad die Filmkamera zu sehen ist) und mit Hilfe der Movietaste. Der Unterschied besteht offenbar darin, dass man im Movie-Modus noch unzählige Einstellungen vornehmen kann.

Wer braucht denn das alles? Ich nicht. Ich brauche auch keine Fischaugen-Einstellungen und Leute, die Unterwasseraufnahmen machen wollen, kaufen sich bestimmt dafür eine spezielle Kamera und nicht das Unterwassergehäuse von Canon.

Die Kamera ist mit derart vielen Einstellungsmöglichkeiten vollgestopft, dass es einem Irrgarten gleicht. Sie ist in einigen Dingen gut, das ist wahr. Sehr gut fand ich, dass man weit Entferntes so nah heranzoomen kann und die Fotos dann sogar im Auto-Modus noch gut sind.
Von den Automatik-Einstellungen scheint auch der Easy-Modus gut zu funktionieren.

Für Makro-Fans ist die Kamera weniger empfehlenswert, denn sie stellt erst ab einem Abstand von 5 cm scharf.

Die Stiftung Warentest stuft diese Kamera als „Befriedigend“ ein, das, finde ich, dürfte wohl so hinkommen.

Aber am glaubwürdigsten scheinen mir immer die Rezensionen bei Amazon zu sein, besonders die kritischen.
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