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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
78
4,8 von 5 Sternen
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am 20. Oktober 2006
My Name Is Earl wird Ihr Zwerchfell strapazieren. Im Gegensatz zu anderen Sitcoms ist der Humor bei Earl jedoch subtiler und wird nicht durch künstliches Gelächter in den Vordergrund geschoben. Die Sets sind häufig unter freiem Himmel und nicht im Studio gefilmt.

Die Charaktere wachsen einem in kürzester Zeit ans Herz, durch ihre charmante Naivität.

Earl J. Hickey, der brilliant von Jason Lee dargestellt wird, schafft es nicht nur seinen Charakter, sondern auch den des Zuschauers im Verlauf der Serie zu verändern. Die Rolle des "Karmas", welches offensichtlich über Earl wacht und ihm immer wieder Hinweise, Belohnungen und Bestrafungen zukommen lässt, führt sowohl Earl, als auch dem Zuschauer seine eigene Ignoranz vor Augen. Es ist jedesmal eine Freude, wenn am Ende einer Episode wenigstens eine böse Tat von Earl wieder gut gemacht wurde und er um Freunde und Erfahrungen reicher geworden ist.

Eine Serie für die ganze Familie, mit wunderbar viel Herz und Charme. Köstlich, komisch und brilliant.
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am 16. Juni 2017
Top Serie!!! Mit super schwarzen Humor und Gesellschaftskritik!! Preis Leistung stimmt!!
Kann ich nur empfehlen!!!
Werde mir die anderen Staffeln auch holen!!
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am 17. August 2017
Mag man oder nicht die DVD s sind alle ganz was soll man hier schon schreiben. Lustige Serie
Ich find sie gut gemacht
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am 8. Oktober 2006
So wie die meisten Leute in Deutschland habe ich weder durch Fernsehen noch durch andere Medien von dieser Serie erfahren. Ein Kumpel brachte mich zufällig darauf und so wurde die erste Folge angeschaut. Und was soll ich sagen? Seitdem bin ich hellauf begeistert. Aber nun von Anfang an.

Der wohl mit Abstand bekannteste Schauspieler in dieser Serie dürfte Jason Lee sein, welcher die Hauptperson Earl J. Hickey verkörpert. Jason Lee war unter anderem bereits in Filmen wie Dogma, Vanilla Sky, Clerks und Jay & Silent Bob schlagen zurück zu sehen. Sein etwas einfacher gestrickter Serienbruder Randy Hickey wird von Ethan Suplee verkörpert, welcher bisher in Filmen wie Evolution und Butterly Effect zu sehen war. Neben diesen beiden werden Rollen wie Earls Exfrau von Jaime Pressly (Tomcats, D.O.A.) und deren neuer Mann Darnell von Eddie Steeples verkörpert. Diese und die spanischstämmige Putzfrau Catalina (Nadine Velazquez) bilden den harten Kern der Serie und sind die Personen welche am meisten ins Geschehen einbezogen werden. Die Serie wird allerdings auch immer wieder durch Gastauftritte bekannter Schauspieler bereichert wie z.B. Juliette Lewis.

Neben den Schauspielern welche ihre Rollen perfekt verkörpern ist allerdings die Handlung und Atmosphäre der Serie der Hauptgrund für ihre Popularität und ihren Charme. Setzen viele andere sogenannte Comedy-Serien auf plumpe und dümmliche Dialoge so geht das hier in eine ganz andere Richtung. Allein die Rahmenhandlung gab es so wohl noch in keiner Serie. Ich möchte sie nur kurz anschneiden.

Earl J. Hickey lebte bisher eher ein Leben was man nicht unbedingt als vorbildlich beschreiben kann. Kleinere Diebstähle und das Einschüchtern von Kindern gehörten zu den ganz alltäglichen Dingen. Als er aber eines Tages im Lotto gewinnt, diese Gewinn aber beinahe durch einen Autounfall wieder verliert und im Krankenhaus eine Sendung über Karma sieht ist für ihn der Fall klar. Er muss sein Leben ändern und erstellt eine Liste mit all seinen schlechten Taten und versucht diese in den folgenden Episoden wieder gut zu machen. Das dies nicht immer so einfach ist und das auch schnell weitere Punkte auf der Liste dazukommen können machen ie Sache nicht einfacher.

Dies mag nach einer relativ simplen Handlung klingen, und vom Grundgerüst her ist sie das auch vielleicht. Aber wenn man die Serie mal sieht und das Bemühe von Jason Lee all die schlechten Sachen wieder gut zu machen, dann ist man davon einfach gefesselt und gespannt darauf was man noch alles über seine Vergangenheit erfahren kann. Unterstrichen wird das ganz noch von einem überaus gelungenen Soundtrack, welcher die einzelnen Szenen und Gefühlsregungen toll unterstreichen kann. Noch kurz etwas dazu, dass es sich hierbei um einen UK-Import ohne deutsche Tonspur handelt. Dies ist an sich kein großes Manko wenn man über halbwegs ordentliche Englischkenntnisse verfügt. Die Handlung erschliesst sich einem recht schnell und die Dialoge sind nach kurzer Eingewöhnungszeit (auf die verschiedenen Akzente) recht gut zu verstehen.

Fazit: Wer mal Lust auf eine neue Art von Sitcom hat (abseit der eingespielten Lacher), der wird hier sicher fündig werden. Ich kann nur jedem raten zumindest mal einen Blick darauf zu werfen und freue mich schon sehr auf den Start der 2. Staffel.
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am 30. September 2006
Earl ist die Hauptfigur dieser Sitcom. Eines Tages gewinnt er im Lotto, nur um unmitelbar darauf von einem Auto angefahren zu werden. Dann hat er im Krankenhaus (dank TV) die Idee, dass das alles mit seinem Karma zusammenhängt und beschließt alle seine bösen Taten auf eine Liste zu schreiben und alles wieder gutzumachen. Das ist die Grundidee und in jeder Folge wird ein Punkt der Liste abgearbeitet. Die Ausstattung und die Bücher der einzelnen Folgen sind sehr gelungen und für eine "Sitcom" am oberen Ende der Skala. Sicherlich hat das kein Kino-Flair wie Six Feet Under oder Die Sopranos, aber es ist auch keine Drama-Serie in diesem Sinn. Earl unterhält (fast) die ganze Familie, ist nicht ganz so trivial wie andere Sitcoms und ist trotzdem "frisch".

Da auf dieser UK-Ausgabe lediglich die englische Tonspur enthalten ist (Untertitel auch englisch, dänisch, finnisch, griechisch, norwegisch, portugiesisch) ein Wort zur Sprache: Um den grundlegenden Handlungssträngen foglen zu können reicht wahrscheinlich einfachstes Schulenglisch, lediglich wenn einzelne Charaktere auftauchen -zB Ex-Frau Joy- kann's etwas schwierig werden, weil die mit ihrem Southern Slang drauflosquatscht wie ein Maschinengewehr. Ansonsten kann auch etwas Pop-Geschichte nicht schaden, damit man bei der einen oder anderen Anspielung weiss worums geht.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. April 2012
Eigentlich ist es ja ein Armutszeugnis für das (öffentliche) Fernsehen des gesamten deutschen Sprachraums, dass "My Name Is Earl" - trotz großer Erfolge in den USA - mit miesen Sendezeiten (Mitternacht) oder eben gar keinen quasi von vorneherein die Chance genommen wird, sich hierzulande als Kult-Comedy-Serie zu etablieren!
Das Zeug dazu hat die Serie nämlich allemal. Zugegebenermaßen bin auch ich - eher zufällig, denn zielstrebig - über einen dieser spätnächtlichen Sendetermine (im Rahmen der "Donnerstagnacht" im ORF) gestolpert. Und weil der nächste Tag ohnehin bereits unausgeschlafen sein würde, beschloss ich, Early eine Chance zu geben...
Prompt kaufte ich mir Staffel 1 auf DVD nach. Mittlerweile hat sich auch schon die zweite Staffel in meinem DVD-Regal hinzugesellt, Nr. 3 und 4 dürften ebenfalls alsbald folgen... GOTT SEI DANK KANN MAN SICH JA ALLES NACHKAUFEN (der Preis hierfür ist in Ordnung, finde ich!)

Es ist tatsächlich fast unmöglich sich nicht in diese moralisch aufrichtige Kleingaunerwiedergutmachungskomödie zu verlieben. Ich kann an dieser Stelle wirklich nur herzlichst dazu raten, sich ehebaldigst mal eine Folge zum hineinschnuppern reinzuziehen - obwohl ich zugleich sagen muss, dass es wohl trotzdem Sinn macht, von vorne zu starten, da man sonst gewisse Zusammenhänge nur schwer nachvollziehen kann und das Geflecht aus den Charakteren der Serie (die allersamt hervorragend ausgearbeitet und besetzt wurden) nie vollends jenen Charme entwickeln kann, als wenn man "My Name Is Earl" in chronologischen Häppchen genießt...

Worum geht's denn in den ersten Folgen der Serie nun denn überhaupt? Nun: Earl, ein Kleinkrimineller, gewinnt eines Tages unverhofft per Rubbellos 100 000 Dollar und wird zwei Augenblicke später von einem PKW angefahren. Im Krankenhaus liegend - er erfährt dort auch, dass ihn seine Ehefrau verlassen wird und dass seine angeblichen Kinder andere Väter haben (obwohl er das schon geahnt haben muss, wie in weiterer Folge herauszulesen ist) - erwischt er beim Zappen eine Talkshow, in der ein Prominenter über Glück und Leben berichtet. Erleuchtet von diesem Augenblick, beschließt Earl kurzerhand sein Leben total umzukrempeln, da ihm seines gegenwärtig gewaltig auf die Nerven geht. Das Schlagwort, um das sich ab jetzt alles dreht heißt: KARMA. Ein weiteres Schlagwort lautet: LISTE. Die Hauptfigur der Serie beschließt nun nämlich eine Liste mit sämtlichen begangenen Gaunereien aufzustellen, die nach und nach abgearbeitet werden soll, um das Karma wieder ins Positive zu rücken.
Und kaum hat Earl das beschlossen, schon trifft der erste Glücksfall ein: Er findet doch tatsächlich das beim Unfall verloren geglaubte Los wieder und ist somit (wenigstens befristet) ein reicher Mann. Nun kann er also - ohne Arbeiten zu müssen - seine Liste abarbeiten. Behilflich dabei ist ihm stets sein etwas unterbelichteter Bruder Randy, der mit seinen Kommentaren das Seine zum authentisch-komischen Charakter der Sitcom beiträgt und mit dem er gemeinsam in einem schäbigen Motel wohnt. Auch andere Figuren treten regelmäßig in Erscheinung. Allen voran Earls Ex-Frau Joy, die ihm zunächst das Leben zur Hölle machen will, weil sie der festen Meinung ist, ebenfalls einen Teil des Losgewinns für sich beanspruchen zu dürfen (später ist sie ihm aber sogar manchmal behilflich). Schließlich wäre da noch ihr neuer Mann, ein dauergrinsender, (fast) immer gut gelaunter Schwarzer (ungebrochen ein Freund von Earl, Joy hin oder her), der von Earl einfach kurz Crabman genannt wird (und dessen Text in den allerersten Folgen auf die Worte "Hi, Earl, wie geht's?" beschränkt zu sein scheint) - auch die Motelhaushälterin, eine (illegale) mexikanische Migrantin darf hierbei nicht vergessen werden... Auch andere Charakter erscheinen immer wieder auf der Bildfläche.
Und so läuft die Serie dahin: Earl kümmert sich um seine Liste und muss dabei immer wieder versuchen, seinen kleinkriminellen Kumpels nicht allzu sehr damit auf die Nerven zu gehen. Gleichzeitig muss er sich um seinen Bruder Randy kümmern - und schließlich ergeben sich auch aus den vielen gut gemeinten Versuchen, alte Fehler wieder ausbügeln zu wollen, kleine bis mittlere Katastrophen, die der Hauptfigur kreativste Lösungsstrategien abverlangen...

Ich habe wirklich schon lange nicht mehr so viel und so intensiv über eine Sitcom lachen können. Die Mischung von rabenschwarzem Gangsterhumor und echter Aufrichtigkeit samt sämtlicher fragwürder Haupthandlungsträger (was ihre jeweiligen Verhaltensmuster, die sie an den Tag legen, betrifft) ergibt letztlich einen Cuvee, der denjenigen, die auf leichte Unterhaltungskonst ohne Kitsch abfahren, ebenso munden wird, als auch denen, die ganz einfach schon sehnsüchtig auf eine neue, wirklich gute Sitcom made in US warten. Kurz: "My Name Is Earl" ist ein rundum gelungenes Gesamtpaket.
Und, ja: Trotz einer moralisch fast schon abgedroschenen Aufrichtigkeit gleitet (bislang zumindest) keine einzige Folge in kitschige Gefilde ab; was neben den zuvor schon "verruchten" Hauptfiguren auch daran liegen dürfte, dass die Plots an sich stets von skurillen Zwischenfällen und auch oft eingesetzten (und überaus gelungenen) Rückblenden (in denen meist erklärt wird, wie es zu einem Punkt auf Earls Wiedergutmachungsliste kam) "aufgelockert" werden. Auch einige Running-Gags helfen dabei, das Gesamtbild der Sitcom natürlich abzurunden (z.B. hat Earl auf jedem Foto, das von ihm in der Serie zu sehen ist, die Augen geschlossen - selbst am Führerscheinbild). Müsste ich den Charakter der Serie in nur einem Wort beschreiben, so denke ich dabei zuallererst an: AUTHENTISCH. Und, wenn man mir abschließend noch erlaubt, eine letzte Gesamtbewertung aus meiner Sicht mit einigen Adjektiven auszuschmücken, so würde ich folgendes Schlussresümee ziehen: AUTHENTISCHE, MORALISCH SO KORREKTE WIE POLITISCH UNKORREKTE Unterhaltungssitcom, hervorragend besetzt und ungekünstelt erfrischend echt bis ins kleinste Detail inszeniert!
Weiterer Pluspunkt: Die starke musikalische Untermalung.

Kleiner Minuspunkt: Die Verpackung der DVD-Einzelstaffeln ist wirklich nicht optimal. Die 4 DVDs sind lieblos übereinandergelegt und zudem nur sehr schwer aus der Hülle zu kriegen (hab immer Angst, eine DVD dabei zu ruinieren)!Das wäre meines Erachtens aber auch schon das einzig Verbesserungswürdige an dieser Weltklasser-Sitcom!
Was Extras (es sind Zusatztonspuren und einige kleinere Anhängsel vorhanden) und das fehlende Booklet betrifft, so geht mir persönlich nichts ab. Aber ich lege auf solche Dinge im Falle einer Comedyserie offengestanden auch nicht allzu großen Wert...

SPITZENKLASSE! Derzeit mein absoluter Favorit, was Comedy-Unterhaltungs-Fernsehserien anbelangt...

Fazit: Indiskutable 5 STERNE!!

P.S. Abschließend die HIGHLIGHTS der 1. Staffel (subjektiv gesehen freilich!):

Episode Nr.: TITEL (Kurzbeschreibung)
1: PILOT (Hier lernt man zunächst mal die Hauptcharaktere kennen und warum Earl beschließt, ein besserer Mensch zu werden. Zudem nimmt er sich seiner ersten Wiedergutmachungsaufgabe an und entschuldigt sich bei einem alten Schulkollegen, den er stets gehänselt hatte. Am Ende landen Earl und sein Bruder Randy mit besagtem Schulkameraden in einer Schwulenbar...)

2: QUIT SMOKING (Earl hatte einst einen Raubüberfall begangen, wofür ein anderer Kreinkrimineller allerdings büßen und unschuldig 2 Jahre Haft absitzen musste. Überraschenderweise wurde dieser durch den Gefängnisaufenthalt geläutert und so verzeiht er Earl. Doch da hat er die Rechnung ohne dessen Mutter gemacht...)

4: FAKED HIS OWN DEATH (Earl traf auf einem Kostümfest einst eine hübsche Frau... Als sie am nächsten Morgen nebeneinander in ihrem Schlafgemach erwachten, stellte sie sich jedoch als Nervensäge heraus. Da es Earl nicht übers Herz brachte, mit ihr Schluss zu machen, täuschte er seinen Tod vor... Besagte Dame macht große Augen, als der totgeglaubte Ex vor der Tür steht, um sich dafür zu entschuldigen - und es kommt noch besser... Starke Rückblenden!)

7: STOLE BEER FROM A GOLFER (Ein Hobbygolfer ließ immer eine Lokalrunde springen, wenn ihm ein Hole-In-One gelang. Im Handumdrehen machten sich Earl und Randy das zunutze und halfen ein wenig nach, um dessen Golfspiel zu verbessern.
Nun steht Earl vor der Aufgabe das gesamte Leben des Hobbygolfers wieder gerade zu rücken, denn dieser hat - im Glauben all seine Energie nun ins Golfen legen zu müssen (natürlich ohne Erfolg, seit seine Partien unmanipuliert waren) - Job, Frau und Bleibe verloren. Doch das stellt sich als gar nicht so einfach heraus...)

8: JOY'S WEDDING (Earls & Joy's Hochzeit war ein Desaster. Nun möchte Earl das wieder gerade biegen und bietet sich für die bevorstehende Hochzeit zwischen seiner Ex-Frau und Crabman als Weddingplaner an, was sogar dazu führt, dass Earl und Joy sich wieder richtig nahe kommen. Und so führt eine Katastrophe zur nächsten... Aber wird die Hochzeit dennoch gelingen?)

10: WHITE LIE CHRITSAMS (Joy, Earls Ex-Frau, hatte oft unter Earls Eigenheiten und Fehlern zu leiden, u.a. auch darunter, dass er ihr jedes ihrer gemeinsamen Weihnachtsfeste ruiniert hatte. Nun möchte dieser für sie und die Kinder da sein und ihr ein besinnliches, schönes Fest bereiten. Da Weihnachten vor der Tür steht, kommen auch Joy's Eltern zu Besuch. Allerdings glauben diese immer noch, Earl sei ihr Schwiegersohn - und das ist bei weitem nicht die einzige Lüge, die im Raum steht. Viele weitere Missverständnisse und Notlügen aus der Vergangenheit führen letztlich dazu (letztlich hat jeder "Dreck am Stecken"), dass Earl beschließt, es mit der Wahrheit zu versuchen. Doch dadurch wird die Lage zunächst noch schlimmer...)

16: THE PROFESSOR (Earl lernt eine smarte Uni-Professorin kennen, zu der er sich schnell hingezogen fühlt. Es kommt sogar so weit, dass er als Gastredner in einer Vorlesung auftreten darf (Psychologie) - mit großem Erfolg. Doch die entdeckten Gefühle führen schließlich dazu, dass Earl seine Liste vernachlässigt - was ihm das Karma mit kleinen und immer größer werdenden Katastrophen schließlich schonungslos aufzeigt. Earl erkennt, dass er sich wieder um seine Liste kümmern muss und persönliche Interessen demgegenüber hinten anstehen müssen - und prompt meint es das Karma wieder besser mit ihm...)

19: Y2K (Hauptsächlich als Rückblende erzählt: In Angst vor dem Milleniumsgau (Jahreswende 99/2000), beschlossen Earl und dessen kleinkrimineller Anhang, plündernd durch die Stadt zu ziehen und eine neue, bessere Welt zu schaffen, wenn der Rest der Menschheit gestorben ist. Schließlich landen sie in einem Kaufhaus, wo jeder über eine Abteilung "herrschen" darf, bis schließlich Randy zum neuen Präsidenten gewählt wird... Am nächsten Morgen jedoch sollte sich herausstellen, dass die Welt doch nicht untergegangen war und alles seinen gewohnten Lauf nehmen sollte...)

Die Heraushebung dieser Folgen soll keineswegs bedeuten, dass die anderen schlecht wären. Es handelt sich hierbei lediglich um meine persönlichen Top-Favoriten, die ich auch zum Hineinschnuppern herzlichst weiterempfehlen würde!

Viel Spaß!!
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am 24. September 2007
Und wieder mal beweisen das deutsche Fernsehen und das Verleihwesen, daß es seiner zugedachten Rolle nicht im Ansatz gerecht wird. Hier liegt eine Serie der Superlative vor, welche selbst in Entwicklungsländern zu recht äußerst erfolgreich läuft, und hierzulande enthält man, dem gesunden Menschenverstand trotzend, dem mit Sicherheit interessierten Publikum dieses Meisterwerk vor. Niemals zuvor gab es ein harmonischeres Ensemble an Schauspielern, welches bis in die Nebenrolle derart treffend besetzt war und wahrhaftigen Humor so zielsicher dem Zuschauer nahebrachte. Sicherlich gibt es einige hervorragende Comedy-Serien, aber einen solch charmant-chaotischen, excellent dargestellten Neo-Philanthropen, wie die Hauptfigur "Earl", sucht man in der Film- und Fernsehgeschichte vergebens. Bleibt nur zu hoffen, daß sich unsere Programmgestalter, lieber früher denn zu spät, dem internationalen Trend beugen.
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am 29. September 2007
Earl J. Hickey, der Hauptcharakter ist ein nicht sonderlich heller Kleinkrimineller. Er heiratet im Suff eine Frau, die von einem anderen Mann hochschwanger ist und später ein weiteres Kind mit einem seiner Freunde hat.

Seine Eltern haben ihn aufgegeben, sein charmant-dümmlicher Bruder lebt bei ihm, da passiert etwas Außergewöhnliches. Earl gewinnt 100.000 Dollar mit einem Rubbellos und wird gleich darauf von einem Auto überfahren und verliert das Los.

Im Krankenhaus verläßt ihn seine Frau und er sieht im Fernsehen, wie ein B-Star seinen Erfolg erklärt: Karma. Tu Gutes und Gutes wird Dir widerfahren.

Also ändert Earl sein Leben und erstellt eine Liste mit Dingen, die er in seinem Leben falsch gemacht hat und versucht seine Opfer zu entschädigen.

Eine wirklich sehr lustige Serie, in der es häufig unerwartete und komische Wendungen gibt.

Keine Ahnung, wie die deutsche Version werden wird, zumal der breite Südstaatenakzent grade von Joy, Earls Exfrau, kaum zu übersetzen sein wird.

Ähnlich wie Al Bundy aus der "Schrecklich netten Familie" gehören Earl und seine Leute in die Kategorie "White trash" und es ist herzzerreißend, wie er sich am Konzept "Karma", welches er außer diesem einen Satz nicht versteht, festhält.

Uneingeschränkt empfehlbar, eine tolle Serie.
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am 8. Januar 2007
Auf die Serie My Name Is Earl bin ich erst gestoßen, nachdem ich Ausschnitte davon, auf der Golden Globe Verleihung 2006 gesehen habe.
Und ich fand die Serie auf Anhieb saukomisch!!!
Seitdem habe ich mir alle Folgen der ersten Staffel (mittlerweile auch die der zweiten Staffel) angeschaut und wurde süchtig danach: die Serie ist eine der, wenn nicht DIE lustigste Comedyserie aller Zeiten!

Es macht einfach sehr viel Spaß Earl dabei zuzuschauen, wie er Karma entdeckt und somit versucht, ein besserer Mensch zu werden. Seine Liste aller Schandtaten, die er über die ganzen Jahre gemacht hat, ist Kult - und die Art seine Schandtaten wieder rückgängig zu machen ebenfalls;) Nicht zu vergessen sein Schnauzer!!!

Alle, außnahmslos alle aus Earls Clique sind einfach zum schieflachen: Da wären das White Trash Pärchen Joy (Earls Exfrau in der Serie) und Darnell alias Crabman, die auf einem Trailerpark wohnen; die mexikanische Motelputzfrau Catalina, die schon einiges durchmachen musste, um in die USA zu kommen; und natürlich Earls (einwenig zurückgebliebener) Bruder Randy, der sich mit Earl ein Motelzimmer teilt.

Alle Folgen sind super geschrieben, sehr gut inszeniert und gut durchdacht worden. Die Charaktere werden grandios von den Darstellern präsentiert und an witzigen Gastauftritten und komischen Nebencharakteren mangelt es auch nicht.

My Name Is Earl muss weiterempfohlen werden, da die Serie garantiert für lang anhaltende Lacher sorgen wird! Jason Lee überzeugt in seiner Rolle und ist meines Erachtens einer der besten Schauspieler auf diesem Planeten!

Also, worauf sollte man da noch warten?

"Do good things and good things will happen to you!" - Earl
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am 30. Januar 2009
Ich hatte das Glück bei einem USA-Aufenthalt den Serienstart damals mitzuerleben, wenn auch zufällig. Bereits nach der ersten Folge war mein Interesse geweckt, bei einer Sitcom die irgendwie vieles anders macht und politisch nur selten korrekt daherkommt.

Wie bei Scrubs fehlt das Lachen im Hintergrund. Fand ich schon bei JD & Co. gut so, denn letztlich entscheide ich gern selbst wann ich etwas lustig finde;)

Die Besetzung ist ein mehr als gelungener Glücksgriff. Jason Lee, dem Vernehmen nach musste man ihn erst zu der Rolle überreden, hält größtenteils die Fäden in der Hand. Mit einer Mischung aus Naivität, unbedingtem Willen(seine Taten wieder gut zu machen) und einem anfangs gewöhnungsbedürftigen Charme funktioniert er als Hauptfigur bestens.

Heimlicher Star der Serie ist aber meiner Meinung nach Jaime Pressly. Ihre "Joy" ist vor allem am Anfang(so gesehen auch im weiteren Verlauf) ein zickiges Biest und Earls Gegenspielerin. Im Lauf der Serie gönnten die Autoren der Figur auch einige Entwicklungen und so wächst sie einem doch schnell ans Herz. Pressly, die zurecht mit dem Emmy ausgezeichnet wurde, spielt ihre Rolle völlig "over the top", es macht einen Riesenspaß ihre neuesten "Schandtaten" zu sehen und wie sie damit umgeht, wenn diese ... natürlich ... schief gehen ;)

Überhaupt wird hier ein wie ich finde sehr unterhaltsames Bild der "White Trash"-Bevölkerung in den Staaten gezeigt. Sicherlich völlig übertrieben, aber so manches Körnchen Wahrheit wird sicherlich dahinter stecken. Viele der gezeigten Personen könnte man zunächst nur für "asozial" halten, genau darin liegt auch die Gefahr beim ersten Anschauen. Man sollte sich schon bewusst werden, dass ganz bewusst Konventionen gebrochen werden und so manche schräge Nebenfigur nicht bitter ernst gemeint ist.

Zur Handlung ganz fix: Earl, ein Kleinkrimineller aus der örtlichen Wohnwagensiedlung, gewinnt im Lotto, wird prompt vom Auto überfahren und glaubt fortan, dass das schlechte Karma der Grund dafür ist. Also entschließt er sich, nun seine früheren Schandtaten wieder auszubügeln um "einfach ein besserer Mensch" zu werden. Dabei helfen ihm sein Bruder Randy(ich nenne ihn das Superhirn*rofl*), die illegal "eingewanderte" Catalina, seine Ex-Frau Joy(wobei Hilfe vielleicht das falsche Wort ist), deren neuer Ehemann "Crabman" und nach und nach noch mehr schräge Gestalten.

Auf den ersten Blick scheinen die Figuren nicht sonderlich sympathisch, doch das ändert sich sehr schnell, war zumindest bei mir so. Die Serie ist erfrischend unkonventionell und teilweise schön bissig, wenn das amerikanische Justizsystem, die Wirtschaft, Politik usw. karrikiert wird, teilweise mit sehr simplen aber umso ehrlicheren Mitteln. Wenn z.B. Earl eine Steuerschuld begleichen will, ihm der unflexible Beamtenapparat aber nur bürokratische Stolpersteine in den Weg legt, ist Schmunzeln angesagt. Und das wird man sehr oft.

Highlight der ersten Staffel war für mich die Y2K-Folge, wo unsere "Helden" zur Jahrtausendwende mit dem Weltuntergang rechnen und durch diverse Umstände dann auch wirklich überzeugt sind, die letzten Menschen auf dem Planeten zu sein.

Auch die Gaststars sind nicht von schlechten Eltern, allen voran Giovanni Ribisi als cholerischer Ganove.

Genug geredet, ich kann die Serie allen nur wärmstens ans Herz legen. Mit der sicherlich ebenfalls sehr lustigen und gelungenen, aber insgesamt doch konventionelleren Kult-Serie "King of Queens" würde ich sie dennoch nicht ganz vergleichen.
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