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am 3. Dezember 2016
Anscheinend produktion in China.
Produkt stinkt im inneren, alle Versuche den Gestank loszuwerden sieht fehlgeschlagen! Überträgt sich auf die Flaschen so dass man den Geruch an die Hände hat!!!!
Unakzeptabel !!!!!!!
Dafür eigentlich KEIN STERN !!!!!!
Ware zurück gesendet ......
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am 1. Juni 2016
DESIGN/VERARBEITUNG
Der CASO WineDuett Touch 12 sieht schick aus und soweit für mich als Laien erkennbar ist die Verarbeitung auch gut. Die Einschiebeböden klemmen manchmal etwas (z.B. bei dickeren Flaschen), aber nichts was man nicht durch vorsichtiges Anheben und Herausziehen hinbekommen könnte.
Die Bedienung über Touch-Tasten ist ebenfalls sehr schick, leider aber auch sehr empfindlich: die Tasten haben teilweise bereits reagiert, wenn man sie noch gar nicht berührt hat, was dazu führte, dass ab und zu mal etwas verstellt wurde, wenn man mit dem Bein sehr nah dran kam (z. B. um aus einem Regal daneben etwas zu holen). Auch unsere Katze hat es wohl ein paar mal geschafft, etwas zu verstellen. ;-)
Auch das ist aber nur ein sehr minimales Manko und die Bedienung funktioniert ansonsten sehr gut.

LAUTSTÄRKE
Die Lautstärke insgesamt ist soweit okay, außer bei initialem Runterkühlen wird er nicht wirklich laut. Mir persönlich war er für das Wohnzimmer dann aber doch ein wenig zu laut, durch das konstante Surren. Mag aber auch an mir liegen, da ich bei sowas eher empfindlich reagiere. Bei mir landete er schließlich in einer Abstellkammer der Küche.

LEISTUNG
Das Tempo, in dem Wein auf die gewünschte Temperatur gekühlt wurde (bei mir nur Rotwein zw. 14 und 16 Grad), schien auch sehr gut. Was der Kühler leider niemals geschafft hat, war die Temperatur irgendwie wieder anzuheben. Hatte ich z. B. ein Fach auf 12 Grad gestellt und wollte es später wieder auf 16 haben, musste ich den Kühler zunächst wieder für eine Weile ausschalten und warten, bis die Temperatur von alleine erreicht war. "Weniger Kühlen" bzw. den Lüfter einfach mal eine Weile auszuschalten steht scheinbar nicht auf dem Programm.

ENERGIEVERBRAUCH
Habe ich nicht selbst nachgemessen, bin aber bei meinen Recherchen auf sehr verschiedene Werte gestoßen, je nachdem wo man gerade nachliest. Hier kann ich nur empfehlen immer in den offiziellen Herstellerangaben zu schauen. CASO gibt hier aktuell einen Jahresverbrauch von 269 kWh an, was so ziemlich das höchste/schlechteste ist, was ich bei Weinkühlern bisher gelesen habe. Viele vergleichbare Modelle geben einen Verbraucht von um die 150 kWh an (gerade solche mit Kompressortechnik).

QUALITÄT/HALTBARKEIT
Ich hatte das Gerät vor ca. 4 Jahren gekauft und damit einige Zeit in Betrieb. Leider hatte ich immer wieder mit den gleichen Fehlern zu tun, die womöglich auf schlechte Qualität oder Verarbeitung in der Elektronik/Steuerung/Temperaturmessung zurückzuführen sind, gerade wenn man hier auch liest, dass andere Leute ähnliche Probleme haben.
Bereits nach einigen Monaten im Betrieb fing eines der beiden Fächer an sich automatisch auf ein Minimum (~7 Grad?) herunterzukühlen. Unabhängig davon, welche Temperatur eingestellt war und ein nachträgliches "erwärmen" war auch nicht mehr möglich. Ich musste den Stecker ziehen und warten, bis die Temperatur wieder oben war. Manchmal trat der Fehler tagelang nicht auf, dann wieder wenige Stunden nach dem Einschalten. Schließlich hatte ich den Kühler zum Hersteller geschickt, der ihn auf Garantie reparierte (oder mir ein Ersatzgerät geschickt hat - hatte keine Infos dazu bekommen).
Leider trat wieder einige Monate später (inzwischen nach Ablauf der Garantie) das gleiche Problem wieder auf. Dieses Mal in dem anderen Kühlfach. Nach Einschicken stellte der Hersteller fest, dass das untere Kühlsystem und die Steuerplatine defekt seien. Die Kosten einer Reparatur hätte den Zeitwert klar überschritten. Der Hersteller hat mir zwar alternativ ein Messegerät als Ersatz angeboten, aber nach all den Erfahrungen wollte ich nicht mehr in ein solches Gerät investieren und habe dankend abgelehnt.

SERVICE
Über die Hotline vom Hersteller scheint es quasi unmöglich zu sein, jemanden zu erreichen. Es gibt keine Warteschleife, sondern man wird bei "besetzt" nur gebeten ein andermal anzurufen. Das habe ich viele Male versucht, bin aber niemals durchgekommen.
Alternativ habe ich den Support dann via Mail kontaktiert und kann an der Stelle wiederum nur Gutes berichten. Sehr freundliche Mitarbeiter und sehr faire Angebote:
- Bereitstellung von Verpackungsmaterial, bei der ersten Einsendung über Garantie
- Kostenlose Einsendung und Überprüfung des Geräts beim zweiten Mal, ohne Garantie/Gewährleistung

FAZIT
Vielleicht hatte ich Pech oder ein Montagsgerät, aber für mich deutet es aktuell eher auf mangelhafte Verarbeitung in der Elektronik/Steuerung hin und ich würde das Gerät nicht wieder kaufen, nach all dem Ärger und Aufwand mit Fehler reproduzieren, Gerät einschicken etc.
Auch der angegebene Stromverbrauch liegt mitunter doppelt so hoch wie bei vergleichbaren Modellen, was pro Jahr schon mal 30-40 Euro Unterschied ausmachen kann, die man alternativ auch in den Anschaffungspreis eines anderen Geräts investieren kann.
Ansonsten kann ich nur dazu raten, die Verpackung aufzuheben. ;-)
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am 28. Mai 2015
Das 2013 gekaufte Gerät ist bei uns inzwischen 3 1/2 Jahre lang in Betrieb, deshalb möchte ich unsere Erfahrungen mit dem Produkt hier mal dokumentieren.

Optisch macht der Weintemperierer etwas her, das kann man nicht anders sagen. Er lässt sich problemlos in Betrieb nehmen und die Temperaturen sind bequem von außen einstellbar. Die von uns bevorzugten Weintemperaturen (Rotwein 16° / Weißwein 10°) werden Sommer wie Winter konstant gehalten. Die Verarbeitung ist zwar nicht hochwertig, aber dem relativ günstigen Kaufpreis angemessen. Lediglich die Mechanik der Einschubböden könnte besser gelöst sein - die hakeligen Auszüge hinterlassen bei der Bedienung keinen guten Eindruck, auch wenn sie aus Edelstahl gefertigt sind.

21 Flaschen Kapazität - aufgeteilt auf 15 Flaschen in der unteren (Rotwein-)Kühlzone und 6 Flaschen in der oberen (Weißwein-)Kühlzone - ist für unseren 2-Personen-Haushalt eine optimale Größe. Leider passen in normaler Lage nicht alle handelsüblichen Flaschengrößen hinein. Die Länge darf maximal 31-32 cm betragen, längere Flaschen müssen diagonal eingelegt werden und belegen dadurch mehrere Positionen. Sektflaschen und Weinflaschen dicker als ca. 9 cm lassen sich nur unterbringen, wenn der darüber liegende Einschubboden entfernt wird. Hier hätte der Hersteller durchaus ein paar cm mehr Kühlraumgröße spendieren können.

Zuerst hatten wir den Weintemperierer im Wohnzimmer stehen, aber weil wir die rauschende Geräuschentwicklung im Wohnbereich als störend empfunden haben wurde er kurzerhand in die Küche verbannt. Dort ist das Betriebsgeräusch gerade noch zumutbar. Wenn die Kühlung im Lastbetrieb läuft kann man das Geräusch bis ins Obergeschoss hören. Von "flüsterleise" - wie es zum Zeitpunkt des Kaufs in der Artikelbeschreibung angegeben war - kann also keinesfalls die Rede sein. Inzwischen wurde die Formulierung geändert auf "laufruhige elektronische Kühlung", womit wohl gemeint ist, dass kein mechanischer Kompressor wie bei herkömmlichen Kühlschränken eingesetzt wird, der beim Ein- und Ausschalten zu Vibrationen neigt.

Nicht korrekt in den Amazon-Produktinformationen ist die Angabe der Energieeffizienzklasse (C). Auf der Website des Herstellers Caso Deutschland ist als Effizienzklasse D angegeben, was wohl eher zutreffend ist. Kühlgeräte mit Peltiertechnik verbrauchen systembedingt mehr Strom als moderne energieeffiziente Kühlschränke. Dafür gibt es allerdings auch kaum Temperaturschwankungen, was den gelagerten Weinen zu Gute kommt. Ich habe mal drei Monate lang (April - Juni) den Stromverbrauch gemessen und diesen auf ein Jahr hochgerechnet: wie liegen hier ungefähr bei 260 kWh / 68 Euro. Das ist etwas mehr als die Herstellerangabe (235 kWh/Jahr). Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob ihm die temperierte Weinlagerung einen jährlichen Stromkostenaufwand dieser Höhe wert ist. Uns ist es das wert, weil wir mangels einer temperaturstabilen Lagermöglichkeit oftmals umgekippte (leider auch höherwertige) Weine entsorgen mussten.

Ein wichtiger WARTUNGSHINWEIS (der nicht in der Bedienungsanleitung enthalten ist!):
Hinten an der Rückseite sind zwei quadratische Kunststoffgitter angebracht, die als Filter der Ansaugluft fungieren. Je nach Staubanfall können sich diese Filter zusetzen, was zu einer verringerten Kühlleistung, lautem Dauergeräusch und höherem Stromverbrauch führt. Mein Tipp: alle paar Monate das Gerät vorziehen und die Filter hinten kurz absaugen.

Fazit:
Insgesamt ein noch empfehlenswertes Gerät, nicht zu teuer in der Anschaffung, aber leider etwas laut und wenig energieeffizient. Ich vergebe 3,5 Rezensionssterne - das macht aufgerundet 4 Sterne. :-)

Nachtrag 10/2015
=============
Die Temperatur im unteren Kühlbereich (gewünscht sind für den Rotwein 18° C) wird seit einiger Zeit dauerhaft unterschritten. Zuerst betrug die Temperatur einige Wochen lang konstant 17° C, dann 16° C und seit kurzem sogar 15° C. Damit verbunden ist ein entsprechend höherer Geräuschpegel und Stromverbrauch. Leider ist die Garantie seit Kurzem abgelaufen. Ich habe das Gerät (aufwändig verpackt) zur Prüfung/Reparatur an CASO Deutschland geschickt und werde weiter berichten.

Nachtrag 11/2015
==============
Die Prüfung ergab, dass Kühlsystem und Steuerplatine der unteren Kühleinheit defekt sind und daher ausgetauscht werden müssen. Eine kostenlose Reparatur wurde abgelehnt, da die Gewährleistungsfrist vor einigen Wochen abgelaufen war. Pech? Das riecht mir eher nach geplanter Obsoleszenz! Immerhin hat CASO Deutschland die Lohnkosten für den Austausch der Teile übernommen, so dass mich die Reparatur etwa 60 Euro gekostet hat. Die Rücksendung erfolgte schnell, so dass wir den Weinkühlschrank schon ein paar Tage später wieder in Betrieb nehmen konnten.

Nachtrag 12/2016
==============
Bis vor Kurzem lief das Gerät einwandfrei, aber jetzt tritt der gleiche Fehler wie 10/2015 im oberen Weißwein-Kühlfach auf. Die voreingestellte Temperatur wird um 2-3 Grad unterschritten und die Kühlung läuft permanent mit erhöhter Leistung. Ich werde in Kürze berichten wie der Hersteller auf meine Reklamation reagiert hat.

Wegen der aufgetretenen Defekte sind beim besten Willen nicht mehr als 2 Sterne drin.
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am 5. April 2017
Bei dem ersten Schrank war die Anbringung der Türgriffe wegen Fehlmaß der Bohrungen nicht möglich. Der Ersatzschrank war im Bereich der oberen Corpusplatte stark eingedellt. Versuch macht klug. Die Griffe des schadhaften 2. Schrankes passen auf die Bohrungen des 1.
Besonderes Gimmik von Amazon ist die unfreie Rücksendung der schadhaften Ware für € 16.49. Danke und nie wieder.
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am 6. November 2017
Das Design ist zwar nicht schlecht, aber die Verarbeitung lässt zu wünschen übrig. Scharnier zwischen den Türen ist schief. Die Temperaturanzeige zeigt immer mal unsinnige Werte an, 61 Grad statt 16. Nach Stecker ziehen wieder i.O. . Die Regalfächer sind zu eng, sie behindern sich beim Entnehmen einer Flasche gegenseitig.
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am 26. Mai 2017
Leider erfüllt dieser Kühlschrank nicht annähernd die Erwartungen.
Diese waren nicht hoch; dieses Gerät soll nur den Wein kühlen.
Das Weißweinfach schafft max. eine Kühlung bis 13 °C, ein Witz (angeblich bis 7°C).
Ausser laut zu sein und warme Luft zu produzieren, kann das Gerät nichts.
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am 2. April 2014
Ich habe lange gesucht und bin beim Caso WineDuett 21 Touch hängen geblieben.
- ansprechende Optik
- Flaschenanzahl 21 für Hausgebrauch optimal
- praktische Aufteilung der beiden Fächer 15/6
- einzelne Türen pro Temperierbereich
- Touchbedienung

Nach der Aufstellung des Gerätes und kurzem Probebetrieb muss ich leider feststellen
- wie bereits in anderen Kommentaren angesprochen ist das Gerät nicht "flüsterleise". Das Gerärt steht nicht im Wohnbereich. Das Geräusch nervt aber bei offenen Zimmertüren schon sehr.
- Das untere Fach hat zwar 5 Einschubmöglichkeiten, es sind aber nur 4 Fachböden im Lieferumfang enthalten. Auf meinen verwunderten Anruf beim Herstellerservice antwortete man mir, dass ist so gewollt ????????????? Was soll dieser Schwachsinn?? "Wenn man dickere Flaschen einlagert, dann müsse man sowieso ein Fachboden entfernen". Will ich aber nicht. Ich kann den Fachboden auch zur Seite legen und bei Bedarf wieder einschieben. Diese Entscheidung sollten man einem mündigen Verbraucher selbst überlassen. Praktisch ist das untere Fach nur für 12 Flaschen geeignet, da nur 4 Fachböden vorhanden sind. Im Handbuch steht bei Lieferungfang zwar 4 Böden für das untere Fach, auf der Abbildung in der Gerätebeschreibung sind aber 5 Fachböden eingezeichnet. Habe keinen Bock, mich da jetzt weiter herum zu ärgern.
- Die unter Tür steht 5 mm weiter vor als die obere Tür. Von vorn fällt es nicht auf. Sobald man von der Seite schaut, sieht es sch.... aus. Deutsche Qualitätsarbeit sieht anders aus.
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am 19. Februar 2013
Der Weinschrank ist leider etwas laut, man hört ihn immer brummen, daher keine volle Punktzahl. Ansonsten prima was die Temperatur der Weine angeht.
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am 21. März 2017
Ansich hatte der Kühlschrank alles was wir wollten. Aber er ist leider mega laut. Wir haben ihn deshalb zurück geschickt.
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am 2. Oktober 2013
Der Caso WineDuett Touch ist optisch ein echter hingucker. Sieht edel aus und ist auch so verbaut. Edelstahlschienen um die dunklen Scheiben, wenn das LED-Licht dann noch eingeschaltet wird.... echt sehenswer!!

Stromverbrauch ist meiner Meinung nicht zu hoch, denn ein guter Wein braucht eben seine Temperatur. Bei mir sind es ca. 75 Euro im Jahr (Brutto). Kein Geld, wenn ich überlege was der Wein kostet.

Für mich ist dieses freistehende Gerät optimal und wurde in der Küche auf einer nicht benötigten Arbeitsfläche aufgestellt. Somit muss ich mich nicht bücken und kann die Flaschen optimal im stehen entnehmen bzw. befüllen.

Die Bedienung ist wirklich einfach, Stecker in die Steckdose, Temperatur der beiden Fächer einstellen und fertig. Eines sei aber noch zu sagen, der vermeintliche Ein/Ausschaltknopf ist nur für die Umschaltung zwischen C und F gedacht. Leider fehlt ein Schalter zum deaktieren des Kühlschrankes komplett. Ich persönlich vermisse diesen aber nicht, denn das Gerät läuft immer.

Die blauen LED's erhellen bei Nacht den Kühlschrank etwas, aber Details im inneren kann man nicht erkennen. Egal, sieht trotzdem edel und schön aus. ;)

Die Verarbeitung des Korpuses und der Türen, nebst Schanieren sind meiner Meinung nach optimal.

Die Geräuschentwicklung der Lüfter ist m. E. nicht so hoch wie einige andere Kunden dies beschrieben haben. Das Teil steht ja im normalfall nicht im Schlafzimmer.

Ich möchte hier ein paar Tipps geben bezüglich der Temperaturen, welche natürlich nicht auf jeden Geschmack zutreffen muss.

Temperaturbereiche und empfohlene Trinktemperatur Rotweine:

10 °C und darunter:
Dieser Temperaturbereich ist nicht zu empfehlen, da die Nuancen und der arttypische Ausdruck des Weines verschwinden.

12 °C - 13 °C:
Ein junger, fruchtiger Wein kann bei diesen Trinktemperaturen sein bestes Aroma ausbilden.

15 °C - 18 °C:
Der kräftige, gehaltvolle Rotwein entfaltet hier seine aromatischen Stoffe.
Ab 16 °C kommt das Weinbouquet voll zur Geltung.

über 20 °C:
Die Abdampfrate ist zu hoch, die Geruchsentwicklung ist zu intensiv, Eigenschaften verstärken sich und werden zum Teil unangenehmem empfunden.

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Temperaturbereiche und empfohlene Trinktemperatur Weißweine:

6 °C - 10 °C:
Dieser Bereich der Trinktemperatur gilt für süße Weine und für Likörweine.

8 °C - 10 °C:
Leichte und junge Weine werden bei einer unter 10 °C liegenden Trinktemperatur genossen.

9 °C - 11 °C:
Trockener und frischer Weißwein wird typisch bei 10 °C getrunken.

11 °C - 13 °C:
Würzige und reife Weißweine verlangen eine Trinktemperatur von durchschnittlich 12 °C.

12 °C - 14 °C:
Das wäre die empfohlene Trinktemperatur für den halbtrockenen und körperreichen Weißwein.

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Wein auf Trinktemperatur bringen:

Es liegt in der Natur der Dinge, dass sich Temperaturen ausgleichen wollen. Es ist immer nur eine Frage der Zeit, wann dieser Gleichheitszustand annähernd eingetreten ist. Wie schnell dieser Vorgang vor sich geht, hängt sehr von der Wärmeleitfähigkeit des Gefäßes und von der Wärmekapazität der Umgebung ab. Im Regelfall wird Wein in Glasflaschen aufbewahrt und aus Gläsern getrunken, somit sind beide wärmetechnischen Größen des Materials fix vorgegeben.

Bei kaltem Wein, der in das Glas geschenkt wird, muss daher damit gerechnet werden, dass ein Anstieg der Trinktemperatur durch diesen Austausch um etwa 2 °C erfolgt. Wie dem abgeholfen wird, liegt auf der Hand: Glas kühlen oder den Wein kälter servieren.

Die Wärmeleitung ist auch der Grund dafür, weswegen ein Glas langstielig sein soll, so dass man das Glas am Stiel und nicht am Kelch ergreift, wodurch die Handwärme die Weintemperatur nicht beeinflusst.

Wie schnell die Trinktemperatur durch Kühlung oder Erwärmung erreicht werden kann, hängt vom Kühlmedium und natürlich von der Temperaturdifferenz zum Kühlobjekt (Weinflasche) ab.

Der Wirkungsgrad von Luft als Kühl- oder Anwärmmittel ist gering und es bedarf einiger Wartezeit. Ein Glück eigentlich, denn dadurch können wir den bereits richtig temperierten Wein langsam genießen und müssen ihn nicht in Windeseile in uns hineinstürzen.

Ein rascher Temperaturwechsel des Weines wird erreicht, wenn die Flasche, je nach Bedarf, in kaltes oder angewärmtes Wasser (das Chambrieren = auf Zimmertemperatur bringen) gestellt wird. Wenn Sie einen Wein von 10 °C auf 15 °C bringen wollen und Wasser von 20 °C dafür verwenden, so benötigen Sie etwa 8 bis 10 Minuten. Setzen Sie hingegen den 10 °C kalten Wein der Luft mit 20 °C aus, so erreicht der Wein erst nach etwa 2 Stunden die 15 °C.

Für effektives Herabkühlen auf Trinktemperatur sind im Handel Kühlmanschetten erhältlich. Diese werden im Eisfach des Kühlschranks aufbewahrt, bei Bedarf entnommen und über die Weinflasche geschoben. Diese Erfindung wissen Weingenießer besonders an heißen Sommertagen zu schätzen.

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