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am 10. Juni 2011
Welches enorme Niveau Bach Interpretation mittlerweile erreicht hat - namentlich in originaler Auffuehrungspraxis - laesst sich an der neuesten Aufnahme der Johannes Passion auf dem Mirare Label unter Philippe Pierlot ablesen.

Diese Aufnahme kommt mit 31 (!) Musikern inclusive Saenger aus - ein schlankes Kammerorchester verglichen mit Interpretationen der 70er Jahre unter Rilling oder Richter die mit ganzen Wagner Orchestern und Riesenchoeren Bach auffuehrten.

Die Stimmen dieser Johannes Passion sind einzeln besetzt modern mit der Abkuerzung OVVP charakerisiert (One Voice per Part).

Das Ergebis ist schlicht unglaublich. Ein durchsichtiges Saengerfest das an musikalischen und interpretatorischen Hoehepunkten kaum etwas zu wuenschen uebrig laesst. Pierlot musiziert die Passion weit unter zwei Stunden zuegig, mit Elan und akzentuiert.

Die Saenger sind ein wahres Who is Who der "modernen" Alten Musik Szene in der besonders die Franzosen mittlerweile generell eine fuehrende Rolle uebernommen haben.

Hans-Joerg Mammel als Evangelist standfest und engagiert, Matthias Viehweg, ein starker, koeniglicher Christus, Maria Keohane leichter, durchsichtiger Sopran, der unvergleichliche Altist Carlos Mena, Jan Kobow, mitreissende Tenorarien und schliesslich Stephen MacLeod der zu den besten Bassisten der Szene zaehlt.

Beste Textverstaendlichkeit ist garantiert, engagierte Saenger und mitreissende Passionsmusik mit wahrer Passion musiziert.

Ist das eigentlich erlaubt, an Jesu Leiden sich musikalisch so zu delektieren?

Man fragte sich das schon zu Bach Zeiten - die Antwort gibt die Passion passioniert selbst:

Durch dein Gefaegnis Gottes Sohn ist uns die Freiheit kommen."

Eine Passion die mitreisst - ein Muss im Plattenschrank, meine ich!
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am 19. Februar 2013
Diese Aufnahme entspricht allen Superlativen. Die Sänger sind stimmtechnisch absolut auf der Höhe und harmonieren hervorragend miteinander. Die Instrumentalisten zeigen, wie Zusammenspiel funktionieren kann. Musikalisch ist dieses sehr bekannte Werk eine Entdeckungsreise, wo es immer wieder vieles neu zu entdecken gibt. Wir haben die CD nach einem Konzert mit diesem Ensemble gekauft und die CD läßt nichts gegenüber dem Liveerlebnis vermissen.
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am 1. April 2013
Jeder Bach-Liebhaber, dem es vor überladenen, orgiastischen, romantischen Aufnahmen graut, sollte diese Aufnahme wählen. Zarter, durchsichtiger und einfühlsamer kann man sich die aufwühlende Musik der Johannes-Passion nicht mehr vorstellen. Die ruhige und gleichmäßig durchwobene Struktur der Bach'schen Musik kommt so erst richtig zur Geltung. Das Ganze mit einem Orchester in Kleinbesetzung und Solisten der Extra-Klasse. Erst dadruch habe ich die Klarheit der Johannes-Passion erkannt.
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am 29. Mai 2014
Von der Johannes-Passion gibt es nun so viele hervorragende Aufnahmen. Die Zeiten, in denen Richter oder Rilling zur Auswahl standen, sind vorbei.
Kleine oder Kleinstbesetzung sind heute eher die Norm.

Ein Klassikfreund, der vergleichend neuere Aufnahme der Johannes-Passion rezensiert,meint: " Akkuratesse und artikulatorisches Profil lassen bei mir keine Wünsche offen." und freut sich, diese Aufnahme zu besitzen.

Ich rechne diese Aufnahme auch zu den sehr hörenswerten. Wunderbar, wie sehr man die herrlichen Orchesterstimmen angesichts der minimalstischen Sänger-Besetzung horen kann.

Und dennoch? "Meine" Aufnahme ist diese nicht. Ich bin nach wie vor von Haller-Einspielung begeistert. Da ist so viel Dramatik drin, die bei Pierlot fehlt und wenn man noch die Version von Sellars sieht, ist in dieser Passion eine Wucht enthalten, die nur selten realisiert wird.

Also: das Ricercar ensemble agiert wieder einmal auf hohem Niveau.

Hörenswert, sehr horenswert,aber nicht meine Empfehlung. Das sind Haller und Sellars.
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