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  • Kundenrezensionen

Angles
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,74 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 21. März 2011
Die Frage, die die Veröffentlichung des vierten Strokes-Werkes zuallererst aufgibt, ist die, was man von der Platte erwarten soll. Vermutlich haben viele der Fans mit einem zweiten, mit einem besseren "Is This It" gerechnet, mit dem alten schmuddelig-einfachen Garagensound. Aber schon "First Impressions of Earth" war das Album, dass eine erhebliche Schnittstelle in der Strokes-Diskographie darstellte. Ein Weg zurück, eine Besinnung auf die alte Spielart,(auf die, bei denen die Band ihrem Namen alle Ehre macht)hätte ich zu diesem Zeitpunkt, nach "First Impressions of Earth" und den Soloprojekten der Bandmitglieder (man denke da gerade an "Phrazes for the Young")als Rückschritt empfunden.
Nein, die Strokes orientieren sich keineswegs am 2001er-Sound. Vielmehr scheint die Platte beim ersten hören vorallem geprägt von dem New-Wave Sound, der einen direkt an Julians Soloplatte errinert. Synthesizersounds- ob nun von Gitarren imitiert ("Taken for a Fool"), oder tatsächlich vorhanden ("Games", "Metabolism") durchsetzen das gesamte Album genauso wie ein Haufen ungewohnter Backing-Vocals (von welchen ich sehr gespannt bin, wie, oder ob sie live umgesetzt werden können).
Beim ersten Hören, beim Zweiten, und auch noch beim Dritten mal wollen sich die Songs einem noch nicht so recht erschliessen, so ungewöhnlich kommen sie daher, und vorallem so unterschiedlich: die erste Single "Under Cover of Darkness", die den klassischen Strokes-Sound zu vertreten scheint, das metalisch-düster klingende "You're so Right" oder das abschliessende "Life is Simple in The Moonlight", welches mich mit seiner wunderschönen Refrain-Melodie sofort berührt hat.
Ich besitze die Platte jetzt 4 Tage, höre sie seitdem Rauf und Runter und ich bitte euch: gebt der Platte eine Chance. Hört sie euch wieder und wieder an, und ihre werdet merken, dass die Strokes ein wunderbar abwechslungsreiches, sich nicht so schnell erschließendes, aber dafür auch nicht mehr so schnell loslassendes Werk geschaffen haben, das für meine Begriffe eines der besten Indie-Rockplatten des Jahrzehnts geworden ist.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 6. April 2011
Lange überlegt, ob ich eine Rezension schreiben möchte - doch dann ein Schlüsselerlebnis vor ein paar Tagen, als ich, wider allen Erwartungen, plötzlich die Melodie vom anfangs verhassten You`re so right im Kopf hatte und mir dachte: Fantastisch!
Ähnlich gegangen ist es mir mit der gesamten CD.
Ich habe die Strokes seit meiner frühen Jugend verfolgt, und wenn ein Leben einen Soundtrack hätte, wäre es bei mir eine Compilation aus den 4 Werken der Strokes, die meiner Meinung nach allesamt ganz besondere Scheiben sind. Nun zu Angles:
Die Tracks sind abwechslungsreich, überraschend, innovativ, und reichen von trashigen Reggae (Machu Pichu)über 80er Jahre - Reminiszenzen im Sinne von Joy Division/ Depeche Mode(das grandiose Games)bishin zum alltbekannten Garagenrocksound (Under Cover of Darkness). Was den Strokes hier so nebenbei gelingt, ist es verschiedene Stilrichtungen in den strokestypischen Sound zu verpacken. Die Cd hat bis auf das etwas langweillige Call Me Back keine Hänger, lässt sich am Besten am Stück hören, wobei man sich über jede einzelne Nummer freut. Julian C. rotzt mit dem selben Charme wie auf Is this it, wobei ich den Eindruck habe, seine Stimmlage sei noch ein paar Oktaven tiefer gerutscht.
Angles ist eine Scheibe, die Zeit braucht und am Anfang Erwartungen enttäuscht und mich als Strokes- Hörer verstört hat. Nachdem ich da durch bin, ist sie besser als alles, was ich mir erwartet hätte.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Jungs sich vertragen, und weiterhin experimentierfreudig bleiben. Denn was wir hier haben, sind die Beatles unserer Generation. In diesem Sinne: Kaufen und genießen!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. März 2011
1. Machu Picchu 5/5
Ein gelungener Einstieg. Ein ähnlicher Übersong wie schon Reptilia oder You only live once.
klingt recht erfrischend.
2. Under Cover Of Darkness 3/4
ein typischer strokes-song, der ein bisschen an die ersten beiden alben erinnert. hat für mich aber schon nach einigen durchläufen an charme eingebüßt.
3. Two Kinds Of Happiness 5/5
unerklärlicher weiße kommt dieser song bei den meisten nicht sehr gut an. mir persönlich gefällt er aber sehr gut
4. You're So Right 2/5
seltsamer gesang, eindringlich: dieses lied nervt schnell. ist nach einer eingewöhnungszeit nur noch halb so schlimm, aber trotzdem ein tiefpunkt.
5. Taken For A Fool 5/5
starker song, hat irgenwie etwas flehendes/bettelndes, das im refrain wieder aufgehoben wird so das der song relativ abwechslungsreich ist.
6. Games 3/5
braucht mitunter ein paar durchläufe. nimmt das tempo ziehmlich raus.
7. Call Me Back 4/5
düster, in bisschen zäh, aber an sich wirklich hörenswert
8. Gratisfaction 4/5
ein strokes-untypischer song. klingt sehr nach "happy family", könnte fast schon ein disney soundtrack sein.
9. Metabolism 1/5
könnte auch von muse kommen. past überhaupt nicht zwischen Gratisfaction und...
10. Life Is Simple In The Moonlight 5/5
ein sehr gelungener abschluss. großartiger refrain.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 15. Dezember 2011
Hab mich auf Angles gefreut wie wohl noch nie auf ein Album, vielleicht daher auch die relativ große Enttäuschung, die Fallhöhe war somit schon enorm.
Am meisten geärgert hab ich mich über eine Spielzeit von sage und schreibe 34 Minuten, das fand ich doch schon sehr dreist, ich finde das ist ein ganz einfacher und objektiver Kritikpunkt der nicht wegdiskutiert werden kann. Da hat denk ich mal jeder mehr erwartet.
Bezüglich der Lieder gehen die Meinungen natürlich auseinander, mein Bruder ist zum Beispiel total begeistert, ich eher nicht. Von "Under the Cover of Darkness" und "Taken for Fool" abgesehen hat das wenig mit den Strokes zu tun, die man von den Alben "Is this it" und "Room on Fire" kennt. Die Band versucht mit aller Macht irgendwas neues zu machen und verliert dadurch genau den Sound der sie ausgemacht hat.
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am 19. März 2011
Absolut gelungenes Album das die hohen Erwartungen gar übertrifft.
Der Opener Machu Picchu, Games + die Single Under Cover Of Darkness gehören zu den besten Strokes-Songs überhaupt.
Musikalisch ist nicht nur eine enorme Weiterentwicklung auszumachen, sondern es wird auch (sehr gekonnt) viel Neuland betreten.
Mutig!!!
Für alle, bei denen es nicht sofort "klick" macht: lasst der Platte Zeit zum Wachsen, es lohnt sich! Garantiert!! 100%ig!!!

Kaufen, Reinhören + sich einfach nur guuut fühlen! Play it loud!!!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. März 2011
Eine Millionen Bands bringen neue Alben raus und eine Millionen "Fans" schreien: "früher waren Sie besser"

Die Welt entwickelt sich, Menschen entwickeln sich weiter, Bands verändern sich. DOCH ist das immer so schlimm?
Die Strokes gehen mit Ihrem neusten Album eine etwas andere, gewagtere Richtung und ich denke Sie fahren gut damit.
Nicht immer ganz gerade Songstrukturen, extrem gute Gitarren- und Bassriffs, ein Schlagzeuger der spieltechnisch dazu gelernt hat und einen Julian Casablancas in seiner extrem guten Art sind auf "Angles" zu hören.

Ich muss gestehen, beim ersten Höreindruck musste ich auch erst einmal schlucken. Aber je häufiger ich das Album höre, umso besser gefällt es mir und umso mehr Stellen entdecke ich, die mich umhauen!

Lasst euch doch einfach mal drauf ein, dass Bands nicht immer wie das Debütalbum klingen und genießt!

Einen Stern weniger gibt es trotzdem, weil ich das Artwork sehr einfallslos finde. Keine Texte, recht langweilige Fotos. Das geht besser!
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. März 2011
Dass die Strokes sich für dieses Album fünf Jahre lang Zeit gelassen haben war schon ein harter Brocken. Nachdem jetzt alle Wogen geglättet und etliche (auch empfehlenswerte) Soloalben veröffentlicht wurden, kommt also mit Angles das lang ersehnte Album. Hat sich das lange Warten gelohnt? Meiner Meinung nach ja!

Schon beim Opener Machu Picchu zeigt sich: die Strokes, wie wir sie bisher kannten, wagen sich in neue Territorien- bleiben dabei aber immer ihrem einzigartigen Sound treu. Wer sich also über den ein oder anderen Synthesizer oder Funk-Einfluss nicht ärgert, wird das Album sicher mögen!
Den Leuten, die dem Album nur zwei Sterne gegeben haben möchte ich raten, es sich noch ein paar Mal anzuhören. Manche der Songs stechen eben erste beim zweiten oder dritten Mal Hören heraus- bleiben aber dafür umso länger im Gedächtnis!

Anspieltips:
-Machu Picchu (meiner Meinung nach einer der besten Strokes-Song seit Whatever Happenned)
-Taken For A Fool (klingt einfach nach den Strokes- hätte auch schon auf Is This It sein können)
-Life Is Simple In The Moonlight (siehe da, die ruhigen Töne beherrschen sie auch- mit Bravour)

Fazit: Ein wunderbares, abwechslungsreiches Album für alle (offenen) Strokes-Fans und alle, die es werden wollen.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 13. Januar 2014
Simply perfect!! The cd arrived on time and it works well. I'm very satisfied and I will definitely buy again from this seller
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am 5. Mai 2011
Die Strokes sind zurück!! Nachdem mich alle Soloprojekte nicht so recht begeistern konnten, blickte ich "Angles" mit großer Freude entgegen.

Fünf Jahre seit dem letzten Album (bin einer der wenigen der es für das beste der Band hält), und vielleicht waren fünf Jahre doch ein klein wenig zu lang. Denn eines wird sofort klar: "Angles" kann mit keinem der drei früheren Alben mithalten. Wo ist die Energie, die Frische geblieben? Die findet sich nur in der "Nummer Sicher" Vorab Single - und die ist der beste Song des Albums. Der Rest? Die Luft ist 'raus, da muß man doch mal ehrlich sein. Was wir vorgesetzt bekommen sind aufgewärmte alte Ideen und extrem unangenehme 80er Pop Einflüsse. Motor.de fragt: Wo ist der Hit? Ja, das frage ich mich auch. Kein Song packt, man glaubt, eine B-Seiten Compilation zu hören. Zuvor hatte die Band das Talent, eine Umhau-Nummer aus einer minimalen Idee zu schaffen, hier klappt das gar nicht mehr, hat mit alten Zeiten nur die Kürze der Songs gemein. Klar gibt es einige ganz gute Nummern, "Taken for a fool" z.b., aber alles hängt irgendwie im Mittelmaß. Und manchmal erinnerts mich gar an die Rolling Stones in den 80ern... Als ich das Album zum ersten mal hörte gings mir so: Warte nur, gleich gehts los, kommen noch fünf Songs, noch drei, noch einer...und plötzlich ists ganz unspektakulär zu Ende. Willkommen zu den Strokes in den 10ern...

Woran liegts? Die lange Pause? Der Druck, ein Debut vorgelegt zu haben, das den Sound eines ganzen Jahrzehnts prägte und von vielen als bestes der 00er angesehen wird? Nein, ich glaube nicht. "Is this it" war vor mehr als zehn Jahren, und es ist im Rock und Pop nichts ungewöhnliches, das eine Band nach so vielen Jahren nicht mehr die Klasse "von früher" hat. Hatte eigentlich eh nicht mehr mit einem neuen Album gerechnet und gehe davon aus, das wir uns nicht "daran gewöhnen" müssen, denke, das ist das Farewell Album der Band.
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am 20. Mai 2011
Auch über das vierte Album der Strokes werden wieder mal herrliche Diskussionen geführt ;)

Hier mal meine persönliche Einschätzung:

Bis auf die Songs "Machu Picchu" und "Under cover of darkness", die noch entfernt an das erinnern, was die Strokes früher mal ausgemacht hat, finde ich auch beim ungefähr fünfzigsten Durchhören einfach keinen Gefallen am Rest der Platte. Viel zu viel Syntheziser, Funk und anderes "Zeug" hat sich da eingeschlichen; das sind nicht mehr die guten alten Strokes, deren Alben ich immer noch rauf und runter hören kann. Klar war es schwierig, nach den drei (wie ich finde) bombigen Alben davor noch etwas zu liefern, das zugleich neu und unverändert nach dem unverkennbaren Strokes-Rock klingt. Aber das hier ist schlicht und ergreifend der verkrampfte Versuch, sich um jeden Preis weiter zu entwickeln.
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