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am 24. September 2010
Ich weiß nicht, was mich geritten hat, ins Kino zu rennen, um "Groupies bleiben nicht zum Frühstück" sehen zu wollen. Wahrscheinlich Anna Fischer, die ich schon seit Jahren toll finde.

Da sitze ich also als wohl einziger Besucher über 20 im Kino (ein paar schräge Blicke von Teenies, was will der denn hier, inclusive) und bin noch etwas skeptisch, ob das so eine gute Idee war. Dann taucht auch noch gleich als erstes Gülcan Kamps auf, und ich denke mir: Was habe ich getan?

Aber dann wird man sofort überrollt von einem ungemein lustigen und romantischen Film mit unzählig vielen liebenswerten Charakteren bis in die Nebenrollen. Die schrullige beste Freundin, die pubertierende kleine Schwester, der harte Bodyguard mit einem Riesenherzen - hier stimmen die Rollen ebenso wie die Besetzung.

Natürlich hat der Film keinerlei Anspruch und strotzt nur so von Klischees, aber wer weiß das nicht, wenn man sich so einen Film ansieht? Jede Menge Charme und eine dicke Portion Augenzwinkern entschuldigen alles.
Bleibt mir nur die Frage, wie die es geschafft haben, Anna Fischer tatsächlich wie 17 rüberkommen zu lassen.

Fazit: Für alle Freunde von liebenswerter, witziger und romantischer Unterhaltung ist dieser Film ein echter Leckerbissen. Für die Zielgruppe also klare fünf Sterne. Und alle anderen machen so oder so einen großen Bogen um den Film.
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am 22. April 2011
Okay, Tobi...den Ausspruch habe ich Dir geklaut. Aber als echter Berlin-Mitte Bewohner wirst Du mir das verzeihen, denn: Er passt so wunderbar auf Marc Rothemunds Film -Groupies bleiben nicht zum Frühstück-. Einem Stück bespieltem Zelluloid, das alle gängigen Klischees abgreift, fast keine Überraschungen bereit hält, die Aschenputtel-Geschichte ins Berlin des Jahres 2010 verlegt und trotz all dieser altbewährten Zutaten ein wunderschönes Stück Kino geworden ist. Sollen alle Kunst- und Tiefgangkritiker wieder mal meinen, was sie wollen, für mich sieht gute Unterhaltung via Bildschirm ganz genau so aus.

Lila(Anna Fischer), eine echte Berliner Göre, war ein Jahr lang als Schülerin in Texas. Jetzt kehrt sie nach Berlin zurück. Dort erwartet sie ihre Mutter Angelika(Inka Friedrich) mit einem "neuen Mann", dem Taxifahrer Tom(Ben Braun). Da ist erst Mal kennenlernen angesagt. Lilas kleine Schwester Luzy(Amber Bongard) hat derweil für Lila keine Zeit. Die angesagte Band "Berlin-Mitte" mit dem umschwärmten Frontmann Chriz(Kostja Ullman) ist in der Stadt. Das sorgt für jede Menge schlaflose Teenie-Nächte. Weil Lila ihrem Freund Gustav(Josef Mattes) versprochen hat, eine seltene Pflanze aus den Staaten mitzubringen, und das vermasselt hat, klaut sie das gute Stück im Botanischen Garten. Dort triftt sie auf den netten Christopher und verknallt sich sofort. Das beruht auf Gegenseitigkeit. Doch kurze Zeit später müssen Lila und ihre schräge Freundin Nike(Nina Gummich) feststellen, dass Christopher niemand anders als der Sänger Chriz ist. Eigentlich ja ganz schön, aber Lila steht nicht so auf den Popstar-Rummel. Es dauert dann auch nicht lange, bis es zwischen Lila und Christopher so richtig schön kompliziert wird...

Was für eine herrliche Produktion! Mit leichter Hand, lebenslustig, beschwingt und mit dem gewissen Schuss Lockerheit platziert Regisseur Rothemund seine Puzzleteile zu einem perfekten Gesamtbild. Es sind vor allem die Schauspieler, die -Groupies bleiben nicht zum Frühstück- zum Glanzstück erheben. Anna Fischer, die an die junge Nora Tschirner erinnert, ist Berlin durch und durch. Kostja Ullman plus gesamte Crew von "Berlin-Mitte" agieren hervorragend. Amber Bongard spielt die kleine Luzy so, wie wir uns einen verschossenen Teenie vorstellen. Nebenbei werden Figuren wie der Bodyguard Horst oder die Freundin Nike zu atemberaubend guten Charakteren.

Es gibt allerdings noch zwei weitere Hauptrollen. Zum einen ist das die Musik von The Land, Berlin-Mitte, Jonathan Express und The Green Carpets. Die vereint Indie-Elemente und Coverversionen zu wirklich passenden Unterlegern jedes einzelnen Bildes. Zum zweiten ist es Berlin. Wenn diese Stadt filmtechnisch so weitermacht, wird sie den großen Konkurrenten Paris oder New York bald den Rang ablaufen; jedenfalls auf deutschen Bildschirmen. Seit -Männerherzen- wurde die Spreemetropole nicht besser ins Licht gerückt, als hier bei Marc Rothemund.

Von herzerfrischend lustig, über albern verspielt, bis hin zur ganz großen Liebe. -Groupies bleiben nicht zum Frühstück- vereint alles, was ein guter Film braucht. Da lernt man, dass sich "Celle-Centrum" gegenüber "Berlin-Mitte" wirklich doof anhört, und erkennt, wie wichtig es sein kann, einen Taxifahrer zu kennen. Am Ende bleibt mir nur noch ein Ausspruch Lilas, der es auf den Punkt bringt: "Oh geil; Berlin!"
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am 8. April 2012
Als Vorwarnung: die ersten 10-15 Minuten des Films (etwa bis zum Brutkasten-Dialog im Botanischen Garten) sind schlicht unerträglich! Warum ein Regisseur z.B. das panische Gekreische auf dem Fernsehsofa nicht irgendwie einen *Hauch* dezenter gestaltet oder subtiler substituiert, ist mir schleierhaft: gräßlich und extrem nervig! =:-0 Überhaupt glänzt der Film bislang noch durch rein gar nichts. Wer Mut und Hoffnung hat, hält jetzt halt noch durch...

Aber dann, wenn man sich etwas gewöhnt hat an die Protagonisten, ihre Stimmen, ... an die insgesamt nicht gerade intellektuell tiefschürfende Erzählung, ... - dann wird man belohnt fürs Durchhalten! Man ist irgendwann unversehens in einer wunderschönen, teils märchenhaft anmutenden Lovestory gelandet: mit Herzschmerz und Schmachten, mit teils schön trocken-humorigen Momenten, und am Ende sogar schniefend mit einem Tempo am Auge ;-0

Die Story ist klischeehaft. Mädel trifft Mega-Idol-Sänger, kennt ihn aber nicht: für beide die Chance, einfach sie selbst zu sein und denn auch tatsächlich voneinander irritiert und fasziniert zu sein. Ein kurzer Traum, denn es folgen unweigerlich Erkenntnisse, einengendes Management der Band, Medien, Enthüllungen ... und alles gipfelt dramatisch in einem "wer bin ich?"-Tragödienfeeling. So ungefähr. - Handlung und Erzählung sind entsprechend "einfach" und oft vorhersehbar. Anfangs dachte ich "oha, du hast hier eine üble, billig-doofe Teeniekomödie gekauft! WARUM macht Kostja Ullmann SO einen Film??"

Aber der Film lebt von einer eigenwilligen Rezeptur: die Darsteller verstehen es einfach allesamt, wirklich charmant rüberzukommen und einen in diese etwas märchenhafte Traum-Lovestory mitzureißen! Ein stellenweise netter Humor mischt sich hinzu: allen voran Lilas cool-schräge Freundin, bis hin zum Möhrenstreifen in der Badewanne und dem Hartz-IV-Zahnsanierten :-) Überhaupt lernt man die Randfiguren und ihre Rollen im Laufe des Films lieben: sei es der mitfühlende Bodyguard, oder der "Taxifahrer", wie er in nur einem Satz Lilas Gefühle auf den Punkt steuert. - Auch wenn man es anfangs nicht so bemerkt: der Film kennt so was wie Selbstironie und jongliert geschickt ausbalanciert Klischee und Humor.

Oh, und als Bonus gibt es noch sehr schöne Berlin-Aufnahmen obendrein.

Wer keinen anspruchsvollen Film fürs Hirn erwartet, sondern einfach was Schönes fürs Herz, der kann das Risiko getrost eingehen - auch wenn er wie ich der vermutlich anvisierten Zielgruppe schon um Jahrzehnte vorausergraut ist ;-) Ein schöner Film mit Schmacht- und Seufzfaktor. Und für Kostja Ullmann -Fans ohnehin ein Muss.
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am 26. Juli 2011
Wer kann Anna Fischer schon wiederstehen? Mein Mann und ich (Ende Vierzig) haben uns lange gewehrt, aber unsere Tochter (16) hat uns irgendwann überredet. Das Anschauen lohnt. Wir haben wirklich lange keine so gute deutsche Komödie gesehen. Lila und Chriz sind einfach zuckersüß und die Nebenrollen sind exzellent besetzt. Ein Genuss für alle von 8 bis 88. Inzwischen wird der Film alle 2 Wochen eingelegt. Tolle Besetzung, tolle Musik, beste Unterhaltung.
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am 28. Januar 2012
Lila war ein Jahr in Texas zum Schüleraustausch. Jetzt kommt sie zurück nach Deutschland und ist so ziemlich die Einzige, die noch nie etwas von »Berlin Mitte« gehört hat - eine Band, die innerhalb dieses einen Jahres zum absoluten und von jedem Teenie angehimmelten Act aufgestiegen ist. Als Lila mal eben im Botanischen Garten ein seltenes Blümchen klauen will, da ihr eigenes Mitbringsel-Exemplar für einen Freund zwischenzeitlich verdurstet ist, trifft sie auf Chriz, den Sänger der Band. Sie fühlen sich zueinander hingezogen - und schon stehen beide vor schwerwiegenden Problemen, von der Liebe einmal abgesehen: In Chriz' Vertrag steht, er müsse offiziell Single sein; und eine gewaltige Liebe lässt sich nun mal nicht so leicht verschweigen. Lila dagegen sieht sich unverhofft mit neidischen Groupie-Mitschülerinnen und der sensationsgierigen Presse konfrontiert, obwohl sie doch so gar nicht der Typ für so was ist ...

Auf der Suche nach schönen und romantischen Komödien bin ich letztlich über »Groupies bleiben nicht zum Frühstück« gestolpert. Zuerst war ich etwas skeptisch, weil alles an der Beschreibung auf einen Film schließen ließ, zu dessen Zielgruppe ich nicht mehr gehöre und eigentlich auch noch nie gehörte. Doch ich bin froh, dass ich mich davon nicht abschrecken ließ, denn der Film ist einfach nur - mit einem Wort: süß!
Natürlich ist die Story nicht neu, natürlich ist es ein altes Thema und natürlich wird hier so das eine oder andere Klischee richtig schön bedient. Aber das macht nichts, der Film überzeugt dennoch; vielleicht sogar deswegen, da so manches Klischee ein wenig selbstironisch genutzt wird.

Die beiden Hauptakteure passen super zusammen und sind durchweg sympathisch; die Nebenrollen sind nicht weniger passend besetzt, wenngleich teilweise ein bisschen überzeichnet. Viele dezente Witze, die nie zu gewollt erscheinen, aber zünden. Viele knuffige Szenen, viele Eindrücke Berlins. Hier und da passende Musikeinschübe, zwischen Pop und Indie. Und mittendrin natürlich Lila und Chriz, die im Duett absolut gewinnend sind.

Fazit: Für jeden, der jung ist oder mal jung war - das dürfte dann wohl der Großteil sein. Für jeden, der romantisch-witzige Komödien mag; auch für jene, die noch nie etwas mit dem Anhimmeln von irgendwelchen Teenie-Ikonen am Hut hatten ...
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am 1. März 2011
den Film muss man einfach sehen... Er war nach meiner Meinung einer der besten Filme im letzten Jahr und das auch noch als deutscher Film. Der Film ist lustig, hat tolle Musik, tolle Schauspieler und ist natürlich romantisch, genau das Richtige für einen entspannten Abend. Er hat sogar meinem Mann super gefallen, so dass er ihn gerne noch mal mit mir anschauen will, und das heißt schon was! Es muss nicht immer Mord und Totschlag oder 3D sein. Ein einfach gemachter Film mit einem leichten Thema und schon hat man mal richtig viel Zeit zum entspannen. Aber Vorsicht, jeder Film ist auch immer Geschmackssache und so denke ich, sollte man sich einfach ein eigenes Bild machen. Ich kann ihn aber nur empfehlen.
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am 21. November 2010
Das war wirklich seit langem mal wieder ein richtig guter Film mit tollen Schauspielern. Wir (41+48 Jahre) waren mit unserer Tochter im Kino und haben uns einfach super gefüllt, viel gelacht. Das hat man selten, dass man mit einem Lächeln aus dem Kino geht. Ich brauche unbedingt die DVD, die es momentan hier leider nichts gibt, schade...
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"Groupies bleiben nicht zum Frühstück" gefiel uns schon im Kino sehr gut. Die temporeiche Geschichte um die "leicht" chaotische und sehr liebenswerte Lila, die sich ganz klassisch ohne zu wissen, wer er ist, in den zur Zeit angesagtesten Typen verliebt, ist zwar nicht unbedingt etwas ganz Neues, aber dafür hervorragend und ausgesprochen lustig umgesetzt. Mit ihrer besten Freunden an der Seite und Freund Gustav mit seinen heißgeliebten Carnivoren auf dem Dach gegenüber, gelingt es Lila erfolgreich, jedes Chaos noch chaotischer zu gestalten, ohne dass es jemals platt wirkt.
Die beiden Hauptdarsteller sind einfach hervorragend gewählt und auch die Nebenrollen sind für mein Gefühl sehr gut besetzt.
Der ganze Film kommt leicht und flockig rüber, wir haben sehr viel gelacht und auch brav, wie es sich gehört, mit den Helden mitgelitten - einfach nur wunderbare und absolut gelungene Unterhaltung pur.
Die DVD selbst ist mit einigen Extras ausgestattet, wobei mich die nicht weiter beeindruckt haben,allerdings ist das generell bei mir eher seltener der Fall. Außer einem Audiokommentar mit Anna Fischer und Kostja Ullmann gibt es noch zusätzliche Szenen (ganz klar - viel zu wenige ;-) ), einen immerhin prämierten Teamfilm, das Musikvideo zu "Battlefield", einen Auftritt mit "Battlefield" bei einem RTL II - Event, sowie einen Backstagebericht.
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am 3. März 2015
Lila (Anna Fischer), nach einem Jahr aus der US-amerikanischen Provinz ohne Zugang zu modernen Medien nach Berlin zur Mutter (Inka Friedrich), deren Partner, einem 10 Jahre jüngeren Taxifahrer und der kleinen Schwester (köstlich Amber Bongard) zurückgekehrt, lernt im Botanischen Garten den Rocksänger Chriz (Kostja Ullmann) kennen, als sie für einen Freund eine fleischfressende Pflanze mopsen will (das amerikanische Exemplar hatte sie totgegossen). Chriz will nicht glauben, daß sie ihn nicht kennt und kein Foto und Autogramm von ihm will, sie glaubt ihm den Rockstar nicht. Er darf vertragsmäßig keine feste Freundin haben (zumindest nicht öffentlich), weil das bei seinen Fans, überwiegend schrill kreischenden Teenies (z.B. der kleinen Schwester und 2 Freundinnen vor dem TV) nicht gut ankäme.Unter anderem mit Hilfe der flapsigen besten Freundin (toll gespielt von Nina Gummich) trifft sie ihn wieder, sie verknallen sich und verbringen eine Liebesnacht im Hotel. Der einzige, der Verständnis für ihn hat und ihn heimlich unterstützt, ist der Chauffeur/Bodygard der Band "Berlin Mitte", ein sympathischer Teddybär.
Nachdem Schwesterchen der besten Freundin unter dem Siegel der Verschwiegenheit von der Beziehung erzählt hatte (sie und Lila waren auf seinem Konzert und danach backstage), weiß es kurz danach die ganze Stadt. Chris bricht mit Lila, ganz kurz vor der Abreise der Band zu einer 3 monatigen Tour durch die USA beichtet die kleine Göre, daß nicht Lila die Verräterin war, jetzt aber weist Lila Chriz zurück,. Der sitzt schließlich schon traurig im Privatjet, läßt ihn aber nicht starten, geht noch einmal aufs Rollfeld und sieht Lila, die es sich nach "Kopfwäsche" durch den Taxifahrer ("Er hat dir sein Herz zu Füßen gelegt") anders überlegt und mit Tricksereien noch in letzter Sekunde zum Abfluggate geschafft hat. Kuß, Großaufnahme, Schluß. Es folgt noch ein hübscher Abspann mit Chriz und Lisa ein Duett singend, anschließend eine Strandszene mit der Familie und Freundin sowie deren neuem Freund (der Pflanzenliebhaber).

Was macht den Film so sehenswert?

Anna Fischer, die ein bezauberndes Lächeln hat, aber auch schön wütend sein und weinen kann und zu dem Typ Frauen gehört, die viele Jahre kaum zu altern scheinen. Man muß sie einfach mögen.

Kostja Ullmamnn, der schon mehrfach als Terrorist aus dem nahen Osten glänzte und in dieser Komödie nicht nur toll spielt, sondern auch singt.

Amber Bongard, die nicht nur ein herrlich kreischender begeisterter Teenie ist, sondern auch die Augen aufreißt, daß man befürchtet, sie könnten aus den Höhlen fallen. als sie am Morgen nach hause kommt und Chriz in ihrem Bett vorfindet.

Nina Gummich als Freundin, die ihr so manchmal aus der Patsche hilft (sie hatte schon als Tochter von Hannes Jänicke in "Allein unter ......" starke Auftritte). Herrlich, wenn sie mal wieder lässig mit warmen Getränken zu spät das Klassenzimmer betritt, so daß es auch dem Lehrer die Sprache verschlägt.

Auch die weiteren Rollen sind mit guten und sympathischen Darstellern besetzt.
Roman Knitzka als Manager.
Inka Friedrich, eine attraktive 40 jährige Mutter.
Sina Tkotsch, hier nicht sympathisch wie das "Dschungelkind", sondern als publicitygeile , kalt blickende blonde Schönheit.

Es gibt im ganzen Film keine Fehlbesetzung, keine Längen, keine grundlegenden neuen Ideen, aber eine Liebeskomödie, die dank der tollen Hauptdarsteller eines vermag: herrlich-gute Laune zu erzeugen und mit der Lovestory der beiden mitzufiebern.
Nach dem Film war ich ganz entspannt, bis auf das Gesicht, das mir vom Grinsen und Strahlen fast weh tat.

Ein Film für die ganze Familie, für alle Altersgruppen, für zum mehrfach Anzumschauen ;-).

Jetzt noch begeistert
Doc Halliday
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am 10. April 2013
"Groupies bleiben nicht zum Frühstück" ist eine äußerst gelungene, deutsche Teenie- Comedy- Romanze für die ganze Familie, die die Geschichte einer jungen, sehr natürlichen, super süßen Schülerin namens "Lila" erzählt, die kurz nach der Rückkehr ihres 1-jährigen USA- Trip's nach Berlin durch Zufall einen Jungen namens "Chriz" kennenlernt und sich auch sehr schnell in ihn verliebt und auch Chris geht es da nicht anders. Wie sie erst später herausfindet, ist ihr neuer Schwarm Sänger einer sehr erfolgreichen (fiktiven) Pop-Rock Band namens "Berlin Mitte", die wohl erst in Lila's Abwesenheit so richtig bekannt geworden ist und mittlerweile ganze Hallen voller kreischend fanatischer Teenie's füllt. Die Band von Chriz durchlebt gerade ihren Höhepunkt, was dazu führt, das sein Privatleben kaum Möglichkeiten offen lässt, Zeit mit seiner Lila zu verbringen. Als dann auch noch Lila's kleine Schwester, die ihr ganzes Zimmer mit Postern von Chriz zugekleister hat und ein riesen Fan ist, von den Beiden erfährt, weiß es kurze Zeit später nicht nur die komplette Schule, sondern auch die Presse, was zur Auswirkung hat, dass das Bandleben von Berlin Mitte gefährlich ins Wanken gerät, was nicht nur dem Management, sondern auch der Band an sich und durch viele Missverständnisse auch den Beiden schwer zu schaffen macht. Hinzu kommt noch, das Chriz aufgrund einer Tour für ein paar Monate ins Ausland muss und auch sonst den größten Teil des Jahres unterwegs ist, was das frisch verliebte Pärchen von Anfang an auf eine verdammt harte Probe stellt und auch Lila muss sich der Frage stellen, ob das ganze überhaupt eine Zukunft hat.

Nicht nur, das der Film mit Anna Fischer eine wunderbar sympathische Hauptdarstellerin gefunden hat (die nebenbei erwähnt im Film Wir sind die Nacht nicht nur optisch gesehen einen "erschreckend" anderen Menschen verkörpert), auch die anderen Darsteller wie Lila's Familie, Chriz, seine Band und deren Management sind klasse gecastet und machen diesen Film zu einer sehr gelungenen, authentischen Liebeskomödie, die zwar hauptsächlich das jüngere Publikum anspricht, aber auch erwachsenen Menschen durchaus gefallen dürfte. Einmal anschauen ist hier fast schon Pflicht :)
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