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am 18. Juni 2011
Zum offiziellen Modelnamen gehört laut Qnap noch der kleine Zusatz "Turbo NAS". Und diesen Zusatz hat sich das Gerät wirklich verdient.
Aber zunächst zu anderen technischen Daten, da die Produktbeschreibung hier bei Amazon leider mehr als lückenhaft ist:

Anschlussmöglichkeiten:
2x RJ45 Gigabit
4x USB (davon einer an der Gerätefront)
2x eSATA
4x HDD (SATA I/II, wahlweise 2,5" oder 3,5")

Abmessungen: 18x18x24 cm

In dem Gerät selber stecken ein 1,2 GHZ Prozessor so wie 256 MB RAM.
Der Verbrauch wird vom Hersteller mit 26W im Betrieb und 11W im Sleep-Mode angegeben.

Es können Festplatten von bis zu je 3TB Größer eingebaut werden (Dank der Hot-Swap Eigenschaft der HDD-Bays sogar im laufenden Betrieb). Die Platten können dazu entweder standardmäßig benutzt werden oder aber als JBOD, RAID 0,1,5,5+Hot Spare,6 oder 10. Da der Server auf Linux basiert, verwundert das Dateisystem EXT3 oder EXT4 der internen Platten nicht. (Per USB angeschlossene Festplatten können EXT3, EXT4, FAT32, NTFS oder HFS+ nutzen)

Die Installation des Servers ist einfach und die Konfiguration abenteuerlich. Nach erstem Einschalten des Server und den Zugriff auf diesem per mitgelieferter Software (späterer Zugriff ohne Probleme über alle gängigen Webbrowser möglich) startet die Schnellkonfiguration des Servers inkl automatischem Firmware-Update. Diese Ersteinrichtung für die elementaren Funktionen ist schnell und einfach abgeschlossen - die spätere, erweiterte Konfiguration ist auf Grund der enormen Vielfalt an Funktionen schon abenteuerlicher.
Diese Funktionsvielfalt bringt mich auch dazu nur auf die von mir genutzten etwas näher einzugehen.
- FTP-Server: max. 256 gleichzeitige Zugriffe (auch über SSL), FXP (hier auch DDNS sinnvoll)
- iTunes-Server: bei der Konfiguration muss nur die Freigabe auf dem Server angegeben werden, welche die Musik/Videodateien enthält.
- Webserver: HTTP, HTTPS, WebDAV-Zugriffe, SSL, Wordpress
- FileServer: Zugriff per CIFS/SMB, AFP(3.1), NFS, FTP, HTTP, HTTPS
- UPnP-Server: Als Lösung wurde hier von Werk aus der TwonkyMedia-Server implementiert (auch hier bei der Konfiguration einfach die Media-Daten-Freigabe angeben). Folgende Dateitypen werden unterstützt: WMV, WMA, BMP, GIF, JPG, Flash-Videos, MP3, MP4, MPEG, WAV, PNG...Wenn der UPnP-Server aktiviert ist, ist es möglich über PSP, PS3, iPhones, HTCs und sonstige DLNA-zertifizierte Geräte (z.b. TV) direkt ohne SMB-Zugriff auf die Dateien zuzugreifen. (Hinweis am Rande als Exkurs, da ich hier schon des öfteren drauf angesprochen wurden: Per DLNA ist keine Wiedergabe von MKV-Videos auf TVs möglich!! Per Definition wird mkv nicht im DLNA-Standard mit einbezogen. Zur Wiedergabe von mkv-Videos über den Server muss dies z.B. per SMB-Zugriff erfolgen!)
- User-Management: es können bis zu 4096 User und 512 Usergruppen angelegt werden für welche dann eine dedizierte Rechtevergabe auf einzelne Freigaben erfolgen kann. (selbst Quotamanagement ist möglich - nutze ich selbst im Privat-Bereich aber nicht)

Weitere Funktionen die mir noch aufgefallen sind, ich selbst aber nicht nutze:
- Print-Server
- Download-Station (bspw für Bittorrent und Rapidshare)
- Backup-Serber
- Database-Server (MySQL usw.)
- weitere Funktionen mit QPKG installierbar

Hinzu kommen noch weitere etliche Funktionen und vorinstallierte Anwendungen die mir selbst noch nicht ins Auge gefallen sind.

Zu der Frage ob 1,2GHZ und 256 MB RAM ausreichen: Ja! Bei mir selbst sind die Funktionen oben immer aktiviert. Der Ressourcenmonitor des Servers dabei gähnt vor sich hin, da er kaum Auslastung anzuzeigen hat. mkv-Dateien (15GB) habe ich noch nicht zum Ruckeln bekommen, obwohl gleichzeitiges Streaming zu zwei Multimediaplayern, einem PC, einem DLNA-TV und einem iPad lief (Server derzei auch nur mit mit einem Gigabit-Anschluss im Netz). Mein alter Netgear-Server machte hier schon bei drei gleichzeitigen Streams Ruckelprobleme. Schreiben auf die Platten erfolgt laut Windows-Anzeige mit 48MB/sec - hier wird auch klar, warum die Bezeichnung TURBO NAS äußerst zutreffend ist...(Einen genaueren Benchmark, dann auch inkl Lesen, wird noch folgen). Anschließen von externen USB-Platten hat bisher keinerlei Problem bereites. Alles wurde bisher sofort erkannt. Selbst ein "sicheres Trennen" der USB Geräte ist über die Adminoberfläche möglich).
Noch etwas zur Lautstärke des Servers: Ich habe derzeit 2 F4 Ecogreen Platten von Samsung verbaut und diese sind - obwohl schon leise - das lauteste am gesamten Server. Obwohl der Server über einen Lüfter verfügt, ist dieser nicht zu hören. Die Temperatur der Platten liegt immer bei knapp 42°C - selbst bei 25°C Raumtemperatur.

Sehr nett finde ich auch die APP für Mobile-Geräte (auch HTC). Ich selbst nutzte die APP auf einem iPad und kann nun Audio und Videodaten direkt vom Server auf mein iPad streamen...sehr schön.

Mir sind bisher lediglich zwei kleine Kritikpunkte untergekommen, derer ich aber keinen Punkteabzug würdige.
1. Trotz aktivieren des Sleep-Modus nach 30 Minuten idle-Time, geht der Server nicht in eben diesen. Bisher habe ich noch keine Ahnung warum. Irgendein Gerät scheint ständig auf den Server zuzugreifen.
2. Das externe Netzteil des Server gibt ein hochfrequentes fiepen von sich. In einem normal belebten Raum ist dies aber nur schwer bis gar nicht zu vernehmen. Im Schlafbereich würde mich dies jedoch massiv stören.

---------------EDIT 04.06.2012--------------
Nach nun einem guten Jahr Benutzung kann ich nun noch folgendes hinzufügen:
- Der Server ist mir in dieser ganzen Zeit nicht ein einziges mal abgestürzt.
- Durch ein FW Update funktioniert nun auch der Sleep Modus
- Auch scheint sich das Temperaturmanagement verbessert zu haben, da die Platten (mittlerweile 4 statt 2) selten wärmer als 35°C werden.
- Die Bedienung hat sich leicht verändert (zum besseren)
- Ein paar neue Funktionen sind hinzu gekommen (die ich aber allesamt nicht brauche)

Alles in allem kann ich dieses Produkt nach wie vor nur empfehlen!!
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am 28. September 2011
Ich bin mit diesem NAS ganz besonders zufrieden. Es löste mein 2-Bay-NAS von Synology ab, wo mir der Speicherplatz (RAID1) etwas knapp geworden ist. Durch die 4 Bays beim QNAP läuft die Kiste nun mit 4x 2 TB-Platten im RAID10-Verbund. Ja, ich brauche eine gewisse Sicherheit für meine Daten (Server-Backups usw.). Die Installation ist sehr einfach, man kann HDDs sogar während des laufenden Betriebs austauschen (Hot-Swap-Rahmen). Etwas langwierig stellte sich die erste Inbetriebnahme dar. Bis der RAID10-Verbund formatiert und geprüft war, sind schon mal locker 10 Stunden vergangen. Ich hatte das aber bereits in einem Forum gelesen und den QNAP über Nacht vor sich hinwerkeln lassen.

Die Datenübertragung geht flott über die 1GBit-Leitung, wobei der QNAP gleich zwei davon hat. Einen wesentlichen Geschwindigkeitsvorteil habe ich hier bei zwei Leitungen im Vergleich zu nur einer bislang nicht feststellen können. Schön ist hier, dass man den QNAP auch ohne Probleme in eine Domain eingliedern kann. Das war beim Synology leider nicht möglich - da hätte ich das nächstbessere Gerät nehmen müssen. Augen auf halt.
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am 13. Januar 2015
Hier ein Nachtrag zu den VERALTETEN Herstellerangaben: Der 412 kann 4x 4TB verarbeiten. Habe insgesamt 4 Stück. Davon 2stk. mit je 4x3TB und 2Stk mit je 4TB WD-RED und WD-Purple HDD's. Die Geräte laufen ohne Probleme. kein Ausfall in 2 Jahren Dauerbetrieb. Aufstockung von 2TB auf 4TB Platten im laufenden Betrieb.
Sollte ein NAS Kaputt gehen, so kann man alle Platten bedenkenlos in ein Ersatzgerät einbauten und einfach starten. Der neue NAS übernimmt dann die Konfiguration vom alten NAS, so dass noch nicht einmal die Kennung der Verzeichnisse im Netzwerk geändert werden muss.

Kann ich nur weiter empfehlen. Werde noch den 431 oder 451 hinzu nehmen.
Ich benutzte die NAS zur Datensicherung mit Raid 5, Bilder und Videoarchivierung und für meine iTunes Sammlung (4x4TB) unter Windows 8 und parallel mit meinem Apple iMAC unter iTunes (hier bitte die Platten Standby-Zeit auf 1Std. stellen!!!)
Wichtig: Sollte ein FW Update einmal nicht klappen (war bei einem NAS von mir passiert und die HDD's wurden nicht mehr erkannt), dann alle Platten entfernen, auf den NAS die neuste FW erneut aufspielen und dann im AUSGESCHALTETEN Zustand die Platten einfügen. NAS Starten. Er sollte nun automatisch alle alten Platten wieder erkennen. Sollte dies nicht funktionieren, so kann man im Systemmenu die Platten per Hand anmelden und einlesen lassen. Das dauert dann ca. eine Std. bei 3TB HDD's. Danach sind alle alten Daten wieder sichtbar. Firmwareupdates waren (fast) immer ohne Probleme automatisch Aufspielbar. Neuste Version ist FW 29.12.2014
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am 4. Oktober 2011
Allzuviel gibt es nicht zu sagen... das Gerät verrichtet brav und stumm seine Arbeit.
- Einbau der Platten war sehr einfach.
- Transferraten sind aktzeptabel
- Konfiguration geht Ruckzuck und sollte auch jemand schaffen, der technisch nicht sonderlich versiert ist

Nun zum wichtigsten Punkt -> die verbauten Platten
Ich habe entgegen Empfehlungen von Qnap und WesternDigital 4x WD30EZRX Western Digital Caviar Green mit 3TB verbaut. (Weil sie einfach die günstigsten sind!)
Diese stehen weder auf der Kompatibilitätsliste, noch werden sie von WesternDigital für den NAS bzw. RAID-Betrieb empfohlen, da die WD-Desktopplatten üblicherweise an einem LoadCycle-Problem leiden.
Das bedeutet, dass die Festplatte den Lesekopf nach 5 Sekunden ohne Zugriff in einen "Ruhezustand" versetzt um Strom zu sparen. Wenn das NAS dann alle 30 Sekunden die Festplatte anspricht, wird ein neuer LoadCycle geschrieben... passiert dies nun alle 30 Sekunden, kann man sich ausrechnen, dass da recht schnell ein paar LCCs zusammen kommen! Da diese Platten nur für eine LoadCyclezahl von 300.000 konzipiert sind, verändert sich nach dem überschreiten die SMART-Info der Platten und sie fallen aus dem RAID heraus.

Und jetzt die freudige Botschaft:
Bei den WD30EZRX-Platten konnte ich dieses Problem jedoch nicht feststellen!! Der LoadCycle-Counter steht aktuell seit Inbetriebnahme bei 15 Cycles. Woher die 15 kommen weiß ich zwar nicht, jedoch werden es zumindest nicht mehr!! (Die LoadCycles seiner Platten kann man im SMART-Menüpunkt des Adminbereichs checken)

Sollte jemand das Problem haben, dass die LCCS sehr schnell mehr werden, das Programm "WDIdle3" sollte Abhilfe schaffen. Ist ein DOS-Programm mit dem man die Dauer bis zum Ruhezustand der Platte konfigurieren kann.
Via Suchmaschine finden sich einige Tutorials mitunter auch auf Youtube...

Ich hoffe dies hilft dem einen oder anderen...
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am 10. Januar 2012
Das Qnap TS-412

Firmware: TS-412_3.5.2_Build1126

HDDs:
zurzeit 2xWestern Digital RE4, 500 GB Raid1
geplant zusätzlich 2xSeagate Constellation ES, 500 GB
Raid 4

Ich habe die HDDs gewählt, weil die WD eine Raidfreigabe haben (die caviar Serien nicht!) und alle 24/7 Betrieb haben.
Meiner Meinung nach sind verschiedene Hersteller von HDDs besser als alle HDDs von einer Serie zu verwenden. (Ausfallwahrscheinlichkeit)

USV: APC BK500EI

Die Anschlüsse:
2x RJ45 Gigabit, 4x USB (1x front),2x eSATA
4x HDD (SATA I/II, 2,5" oder 3,5", es werden auch SATA 6 Gb/s unterstützt, aber nur als SATAII da SATAIII downkompatibel ist.

Der erste Eindruck war sehrgut, das Gerät ist gut verarbeitet und optisch ansprechen, kein so ein 0815 Plastik-Teil.

Der Einbau der HDDs war Problemlos, alles sehr passgenau und einfach montiert.

Die Installation:
Ich hab mich zuerst an die Anleitung gehalten und mit Hilfe der CD installiert (nur die Firmware hab ich neu geladen.)
Den Rest hab ich übers Web Interface eingestellt.
Wenn man Dieses aufmacht, denkt man sich auf den ersten Blick "worauf hab ich mich nur eingelassen",
Auf den 2ten merkt man dann schnell, dass es ganz gut strukturiert und aufgrund der vielen Funktionen einfach nur sehr umfangreich ist.
(auf die Funktionen des Geräts geh ich jetzt nicht ein, dass sprengt den Rahmen ich kann nur sagen, dass es sehr viele hat und diese gut durchdacht sind)
Bei diesen Einstellungen merkt man, wie schnell das NAS ist, hier gibt es kaum Wartezeiten.
(bei manchen anderen Herstellern dauert es ewig bis das Interface reagiert)

Mit dem Interface sollten auch weniger versierte Leute zurechtkommen, wobei man bei den Einstellungen von manchen Funktionen gewisse Grundkenntnisse benötigt. (DDNS/FTP ect)

Hinweis:
-Manche Funktionen benötigen 24/7 Betrieb hier wird natürlich die Sleepfunktion außerkraft gesetzt. (hierbei sollten auch 24/7 HDDs verwendet werden.

Von der Leistung hat mich das NAS total überzeugt, hier halten andere Hersteller in dieser Preisklasse nicht mit.
Ich benutze es vor allem als Fileserver und FTP hierbei ist die Leistung im Heimbreich sehr gut.
Sollte man aber vorhaben mehrere Funktionen des NAS gleichzeitig zu nutzten (vorfallen bei solchen die viel Leistung benötigen) sollte man auf die Leistungsstärkeren Modelle ausweichen z.B.:TS-419P+, TS-419P II oder Pro Modelle

Zur Lautstärke: Anmerkung: Lautstärke ist immer subjektiv!
Im Betrieb geben vor allem die HDDs die Lautstärke vor. (Ich hab das NAS noch zusätzlich auf Schallschutzlager gestellt, damit sich die Schwingungen nicht auf den Tisch übertragen.)
Im Sleep-Mode werden nur die HDDs ausgeschalten, nicht das NAS! Der Lüfter läuft auch je nach Einstellung (außer man schaltet ihn aus) fast 24/7 hier gibt auch dieser die Lautstärke vor. (der Lüfter ist nur hörbar und nicht wirklich laut)

Bei mir stehe das NAS im Arbeitszimmer, hier ist auch der Lüfter kaum hörbar und stört im Großen und Ganzen nicht.
In Schlafräumen würde ich es nicht aufstellen dafür ist der Lüfter zu laut.

Meiner Meinung nach ist der Lüfter auch der einzige negative Punkt.(weil er fast ganze Zeit läuft)

Zum Betrieb mit dem USV, das USV das ich habe stehe nicht auf der Kompatibilitätsliste es funktioniert aber trotzdem und das NAS fährt ordnungsgemäß runter. (Wenn man vorhat das NAS 24/7 zu betreiben sollte man sich eine USV besorgen, da es vor allem für Raids nicht gut ist wenn sie abstürzen.)
Meine USV hat 500VA und hält ca. 40mins den Server in betrieb, man sollte nur genug zeit zum runterfahren einrechnen, da dass einige Minuten dauern kann.

Ich hoffe damit einen kleinen überblick geben zu haben.

Ich bin vom Qnap überzeugt hab im Vorhinein auch schon mit anderen Herstellern und Preisklassen zu tun gehabt.
Weiters hab ich auch mit Admins gesprochen, die viel mit NAS und Servern zu tun haben diese haben mir fast alle zu Qnap geraten (eigentlich zu den Pro Modellen, aber ne Firma hat mehr Geld als ich^^)
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am 14. Dezember 2011
Nachdem ich mich mit Raidsonic rumgeschlagen habe, habe ich mir diese Kiste geholt. Gut verpackt, ordentlich ausgestattet, sogar 2 Netzwerkkabel waren dabei (wenn auch nicht die Besten). Sehr gut!

Platten eingebaut (Schrauben sind auch dabei), angeschlossen, hochgefahren. Per DHCP sofort eine IP-Adresse bekommen (ich liebe Produkte, die Werksseitig DHCP eingestellt haben!), per Weboberfläche drauf (ok, man muss wissen, dass die Weboberfläche auf Port 8080 lauscht). Raid 5 eingestellt, Firmware von QNAP geladen, drauf gebügelt und die Kiste läuft und läuft und läuft.

5 Rechner mit Backup-Skripten ballern nachts ihre Daten auf die Kiste. Sie ist per Richtfunk 500 Meter entfernt in einem Bürogebäude platziert. Natürlich ist der Datendurchsatz mit 15 MB netto entsprechend mau, aber für's Backup reicht es... auch per Mac keine Probleme. Sofort erkannt, sofort bereit. Herrlich!

Warum nur 4 Sterne: wegen dem schwachen Prozessor kann das Ding nicht Echtzeit AES-verschlüsseln. Zumindest finde ich nirgendwo die Einstellungen dafür (wird auch nicht beworben). Das kann nur die schnellere Version des NAS (die, mit dem blauen Display).

Das Gerät ist leise, der Lüfter erwartungsgemäß temperaturgeregelt. Die Verarbeitung und die HDD-Cartridges (auch Schubladen genannt), stabil und wertig. Die Platten sind nicht abschließbar (stehen eh im verschlossenen Serverraum, also egal). Das Gerät unterstützt Raid 0, 1, 5, JBOD und haste nich' gesehen... ich kauf die Kiste sofort wieder (wenn ich eine bräuchte). Klare Kaufempfehlung für Leute, die nur Daten sicher ablegen wollen, denen es nicht um die absolute Performance geht (weil eben der Prozessor lahmt - besonders bei RAID5) und keinen Schnickschnack brauchen.

Mein Tipp 1: ruhig langsame Platten reinhauen. Die sind billiger als diese 6G-Dinger. EcoGreen von Samsung oder sowat. Schnelle und teure Turbo-Platten werden durch das LAN ausgebremst (selbst Gigabit-LAN schafft netto weniger als die Platten in ihren schnellen Bereichen). Ich habe Samsung Spinpoint F4 2 TB eingebaut. Läuft Bombe.

Mein Tipp 2: Das Erstellen eines RAID-5 Verbundes mit 4x 2 TB Platten braucht wirklich 24h! Da kommt man einmalig nicht drum herum. Wenn man danach die "Bitmap"-Funktion in den RAID-Einstellungen aktiviert, kostet das zwar ca. 5-10% Performance, aber bei einem Plattentausch ist das Rebuild nach 3 Minuten erledigt.

UPDATE 10.8.13: das Gerät arbeitet nun seit 2 Jahren einwandfrei. Es wird jeden Tag ordentlich gequält. Ich bekomme bestimmt alls 2-3 Monate einen Hinweis auf neue Firmware. QNAP entwickelt die Firmware stetig weiter, wobei meist nur Sicherheitslücken geschlossen werden und keine neuen Features hinzukommen.
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am 26. Dezember 2012
Ich persönlich bin mit diesem NAS mehr als zufrieden! Ich habe mir viele in der Preisklasse angeschaut und habe mich Gott sei Dank für das QNAP-412 entschieden. Hier ist man wirklich sehr gut aufgehoben, denn hier klappt alles im Zusammenspiel. Alle schon das Webinterface ist sehr schick, übersichtlich und bietet jede Menge Funktionen. Andere hingegen sparen da oft an Design, Funktion und Übersicht.

Ich habe es mit 4 Festplatten im 24h Dauerbetrieb - und alles funktioniert so, wie es soll. Auch der Medienserver macht seinen Dienst problemlos und ist immer zuverlässig. Ich habe neue WE Green Festplatten drin, die sich nach einer Weile ohne Zugriff automatisch abschalten, da dauert es dann ein paar Sekunden, falls man mit dem TV/PS3 auf den Medienserver zugreifen möchte, bis er gestartet ist. Aber ansonsten läuft alles rund und wirklich sehr schnell.

Mein QNAP habe ich auch mit 2x LAN angeschlossen und erreiche somit Leseraten bis zu 70 MB/s, sowie Schreibgeschwindigkeiten mit bis zu 60 MB/s. Was will man mehr?! Hier sollte man wirklich bedenken, dass es sich um ein Netzwerk-Storange handelt! Für diesen Zweck, voll und ganz ausreichend. Mit iSCSI habe ich anfangs beim testen sogar Lese- und Schreibraten mit bis zu 90 MB/s erreicht. Aber iSCSI ist ein Thema für sich, ich persönlich habe mich dagegen entschieden, da ich mit mehreren Geräten auf dem NAS zugreifen möchte. Auch die weiteren Dienste wie Webserver mit SQL läuft bei mir problemlos! Mit DYNDNS ist es mir nun möglich, von überall auf der Welt auf mein NAS zu Hause zuzugreifen, Daten hoch- oder runterzuladen. Webcam Überwachung ist auch eine tolle Sache, die ich jetzt von überall, auch vom iPhone aus, überwachen kann.

Ich persönlich höre den Betrieb kaum! Lauter Lüfter? Nee, ganz und gar nicht.
Sogar mit allen 4 HDDs im Betrieb (wenn er arbeitet, kopiert, whatever) höre ich ihn kaum.
Ist aber vielleicht auch eine Sache der HDDs, da gibt es ja wirklich laute Brummer.
Man sollte sich also auch geeignete HDDs kaufen, die nicht laut sind.

Wer hier also schreibt, dass der Lüfter zu laut wäre, dem kann ich nicht Recht geben.
Zumindest ist es bei mir nicht der Fall. Notfalls aber auch einfach durch einen guten von NOCTUA austauschen, fertig.

Ich kann nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen.
Lieber etwas mehr hinlegen und dafür wirklich gute Qualität bekommen!

Das war auch der Grund, wieso ich mich für QNAP entschieden habe - und es nicht bereue.

--

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am 17. Mai 2014
Bei mir läuft die NAS nun seit über einem halben Jahr und meine anfängliche Skepsis hat sich in Luft aufgelöst. Als ich das Gerät damals bekommen habe, war ich was die Geschwindigkeit anbelangt, nicht begeistert. Man muss sich natürlich im Klaren darüber sein, dass man hier nicht das schnellste und beste Modell erhält. Für den Heimbereich ist das Gerät jedoch sehr zu empfehlen.
Die Installation verläuft einfach über die übersichtlich gestaltete Weboberfläche. Einmal eingerichtet, kann man über die IP Adresse schnell und einfach auf das Gerät zugreifen - auch mit dem Windows Explorer.
Ich benutze das Gerät als Datenspeicher für Datensicherungen mehrere Computer. Außerdem greift ein netzwerkbasiertes Musiksystem auf den Speicher zu. Damit nicht jeder bei jedem im Ordner Daten einsehen kann, hat man die Möglichkeit, verschiedene Benutzer anzulegen und den Benutzern verschiedene Rechte zuzuweisen. So hat das Musiksystem ein eigenes Konto, welches nur Berechtigungen auf den entsprechenden Ordner hat. Berechtigungen verwalten geht sogar über das Register "Sicherheit" wenn man im Windows Explorer über die Eigenschaften eines Freigabeordners arbeitet. Dafür muss man jedoch (logischerweise) als Administrator angemeldet sein. Ich habe sowohl mit den internen Möglichkeiten zur Berechtigung als auch mit dem Register "Sicherheit" gearbeitet. Bei der letzeren Methode ist der Nachteil, dass man nicht dirket an jedem PC die Berechtigungen ändern kann. Ist Windows ACL erstmal aktiviert, kann man die Berechtigungen in der Weboberfläche nicht mehr ändern.
Die Festplatten laufen bei mir im Raid 5. Verbaut sind vier WD-Red Platten. Man kann anfänglich sogar nur drei Festplatten verbauen. Das Raid 5 lässt sich ohne Probleme erweitern. Und wenn das Gerät vier Platten hat und der Speicherplatz geht trotzdem aus, kann man die Festplatten nach und nach im Betrieb durch größere Platten ersetzen. Das dauert jedoch seine Zeit.
Da die NAS nicht das größte "Kraftpaket" ist, habe ich nach einer Weile das mitgelieferte Antivirus ausgeschaltet. Das hat dem Gerät insofern gut getan, dass die Performance (insbesondere Antwortzeiten und Datentransferegeschwindigkeiten) deutlich besser geworden ist. Streamen von Filmen war mit eingeschaltetem Antivirus nicht problemlos möglich - jetzt geht es. Der Resourcenmonitor sieht jetzt entspannter aus. Bei mir läuft das Gerät außerdem im Full-Duplex-Modus. Bei großer Last auf den beiden Netzwerkadaptern, regelt das Gerät auf einem LAN Anschluss den Upload und auf dem anderen den Download.

Im Heimbereich ist dieses Gerät meiner Meinung nach sehr gut aufgehoben. Die von mir beschriebenen Möglichkeiten sind natürlich nur ein Bruchteil der möglichen Funktionen. Hätte ich noch einmal die Wahl, würde ich mir vermutlich ein Modell kaufen, das etwas mehr RAM und bessere Prozessorleistung aufweist, würde dieses Gerät aber auf jeden Fall weiter empfehlen.

EDIT:

Nach anderthalb Jahren im Betrieb wird das Gerät mit zunehmendem Datenbestand immer träger. Leider sind Mehrfachzugriffe auf das Gerät nur noch beschwerlich möglich und das Arbeiten auf der Weboberfläche macht auch keinen Spaß mehr. Ständig die Meldung, dass der Server ausgelastet sei und die Seite neu geladen werden muss. Das Kopieren von Daten via SMB (Über Windows Explorer) ist ebenfalls viel zu langsam geworden. Ich habe zum Teil so unterirdische Übertragungsraten, dass ich schon drauf und dran war, mir eine zweite, bessere NAS zu kaufen um alle Daten zu kopieren und dieses Modell anschließend in den Ruhestand zu schicken.
Bei meiner ersten Rezension habe ich das Gerät im Übrigen noch nicht als FTP Server für eine IP Kamera benutzt. Bei jeder erkannten Bewegung sollen 3 Dateien auf die NAS geschrieben werden. Wenn diese Konstellation einige Tage läuft, ohne dass nicht mehr benötigte Daten gelöscht wurden, fängt das nächste Geduldsspiel an. Der Zugriff auf den Freigabeordner ist via Browseroberfläche mit einem unbekannten Fehler nicht mehr möglich. Ziemlich doof, wenn eine größere Anzahl an Daten in einem Ordner nicht verarbeitet werden kann. Lediglich via SMB lässt sich noch mit sehr sehr sehr viel Zeit der Ordnerinhalt anzeigen und löschen. Dafür sollte man aber wie gesagt Tage einplanen. Ein etwaiger Einbrecher freut aber sicherlich darüber :) Die IP Kamera ist normal dafür ausgelegt, dass man sie mit der QNAP Surveillance Station betreiben kann. In dieses Thema habe ich einige Stunden investiert, bis ich gemerkt habe, dass ich mich auf die Überwachungssoftware nicht verlassen kann. Ich habe mehr Fehlermeldungen bekommen, als Bild da war. Die Fehlermeldungen bezogen sich alle auf Verbindungsabbrüche von der Kamera zur NAS.
Media Streaming ist seit der Installation der IP Kamera nicht immer problemlos möglich, in den Meisten fällen kann ich mich hierüber aber nicht beschweren.
Das Problem liegt vermutlich am Software Raid. Hierbei wird der Festplattenzusammenschluss allein über die CPU gesteuert. Dies hat auch Vorteile - jedoch nur mit der entsprechenden Hardware. Raid 5 braucht recht viel Leistung, die diese "Turbo NAS" nicht bieten kann. Der RAM sowie die Prozessorleistung sind viel zu knapp bemessen. Da habe ich mich wohl von den guten Rezensionen blenden lassen - da muss jeder mal durch. RAID 1 oder RAID 0 habe ich im Übrigen nicht benutzt und kann dazu nicht sagen.
Ich bin eben über andere Produktrezensionen geflogen, bei denen recht hohe Datenraten angegeben wurden. Die hatte ich auch mal :) Da war der Netzwerkspeicher neu und leer im RAID 5. Wie an meiner vorigen Rezension zu erkennen, bestand das Problem nicht immer.
Wenn ich mir noch einmal eine NAS kaufe, dann auf jeden Fall in einer höheren Preiskategorie. Vielleicht wirds auch mal ein anderer Hersteller, wobei QNAP nach meiner Ansicht nach mit an der Spitze arbeitet. Auf jeden Fall kann es so auf Dauer nicht weiter gehen. Da das Gerät produktiv läuft muss ich mir überlegen, wie hier eine Ablöse stattfinden kann. An die Dauer des Kopiervorgangs der Daten auf das etwaige neue Gerät will ich gar nicht denken... Aber: Laut QNAP soll eine RAID5 Migration durch Einbau der Platten in ein neues Gerät problemlos möglich sein.

Wer also eine nachhaltiges Gerät haben möchte, auf dem auch mal 5 TB abgespeichert werden, der sollte von diesem Modell die Finger lassen. Denn spätestens wenn Mehrfachzugriffe auf das Gerät erfolgen, wirds bei RAID 5 und 2/3 genutzem Speicherplatz extrem bzw. zu eng.
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am 2. April 2013
Hallo,

ich war auf der Suche nach einer zentralen und sicheren Speichermöglichkeit für meine Daten. Die Kapazität sollte dabei nicht zu gering kommen. Zusätzlich sollte der kurzfristige mobile Zugriff über iPhone und iPad möglich sein, um jemandem mal schnell ein Foto oder so zu zeigen. Zusätzlich sollte aber noch die ganze Medienverwaltung möglich sein. Der Qnap TS-412 erfüllt diese ganzen Aufgaben nun schon seit bald einem Jahr ohne Probleme sehr zuverlässig und stabil!

Ich habe den NAS mit 4x Seagate ST3000DM001-9YN1CC4B Festplatten (3TB je HDD) bestückt. Die Festplatten sind einfach klasse. Keine Vibrationen, kein Lärm (Zugriffe kaum hörbar) und der Energieverbrauch ist dabei super. Die Platten könne nach einer einstellbaren Zeit ohne Zugriffe abgeschaltet werden. Der Lüfter ist einstallbar oder läuft automatisch. Im Automatikmodus ist dieser nur zu hören wenn man mit dem Ohr direkt an das Gehäuse horcht. HDD Temperatur dabei 35°C im Dauereinsatz nach 10Stunden kopieren von Daten (Raumtemperatur dabei 22°C).

So nun vielleicht noch das interessanteste, die Performance. Bei NAS ließt man ja immer wieder, nee ist mir zu langsam, nehme ich lieber eine USB 3.0 Platte. Sicheres Daten speichern kostet nun mal Performance und Geld, das ist aber jedem klar. Soweit ich das nun beurteilen kann kommt bei dem TS-412 ein Software RAID- Controller zum Einsatz. Bei Kopiervorgängen auf das NAS geht die interne CPU auf Vollanschlag (RAID 1).
Nun habe ich unterschiedliche Konfigurationen getestet. Einzelfestplatte, RAID 0 (2 Platten), RAID 1 (2 Platten) und RAID 10 (4 Platten). Ich habe dabei von einer SATA HDD Festplatte in Windows, über SMB auf das Netzlaufwerk kopiert. Kopiert wurden zwei 1GB große Files. Das ganze über Gigabit Ethernet mit MTU 9000. Es wurde nur ein Adapter vom Nas dafür verwendet, da die anderen Optionen zum Einbeziehen des zweiten Ethernet Portes nur Performance kosten, dafür aber Sicherheit schaffen. Die Files wurden mit jedem Raid drei mal kopiert um einen Durchschnittswert zu bilden.

Einzelfestplatte – 42sec = 48,7MB
RAID 0 – 43,1s = 47,5MB/s
RAID 1 – 42,4s = 48,3MB/s
RAID 10 – 36,1s = 56,7MB/s
RAID 5 – 48s = 42,6MB/s

Folgendes ergab sich dann beim lesen dieser zwei 1GB Files von dem Nas auf eine lokale Festplatte

Einzelfestplatte – 30,2sec = 67,8MB
RAID 0 – 28,7s = 71,4MB/s
RAID 1 – 32,5s = 63,0MB/s
RAID 10 – 27,8s = 73,7MB/s
RAID 5 – 29,5s = 69,4MB/s

Somit ist das beste Preis / Leistungsverhältnis meiner Meinung nach mit RAID 5 gegeben. Ein zusätzliches gutes Feature ist die Möglichkeit den NAS als Surveillance Station (NVR) also Überwachungsstation für Netzwerkkameras zu nutzen. Es werden schon sehr viele Kameramodelle unterstützt. Die Einrichtung ist allerding Stellenweite sehr unkomfortabel und kompliziert, da keine eindeutige Beschreibung der Surveillance Station vorhanden ist. Die normale Surveillance Station kann zur PRO erweitert werden. Hier gibt es viel mehr Möglichkeiten der Einstellung. Leider fehlt hier auch eine passende Anleitung. Bei der Pro Version ist eine Kamera (Channel) frei. Weitere sind kostenpflichtig.

Der Support zu dem Nas ist gut. Nach einer Anfrage zu einem Problem das ich mit der Surveillance Station hatte, bekam ich innerhalb von drei Tagen eine Antwort, das dies in der nächsten Firmware gefixt sei.

Fazit:
Für einen SICHEREN Datenspeicher mit genügend Kapazität (RAID 5 = 9TB) und dezentralem Zugriff (iPhone oder iPad und mehreren Rechner) unter 1000EUR ist der QNAP Nas TS-412 definitiv sehr zu empfehlen! Dass einzige was ich lediglich vermisse, ist eine WakeOnLan Funktion, die es in der größeren Version gibt. So ist man gezwungen immer von Hand einzuschalten falls der Nas mal ausgeschalten ist.
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am 28. Oktober 2011
Hallo Zusammen,

mein QNAP TS-412 läuft mit 4 Samsung 204UI 2 TB festplatten, die ich wie in der Kompatibilitätsliste mit dem Samsung-Tool für den Einsatz vorbereitet habe (einfach).
Ich bin hochgradig zufrieden, und will nicht alles wiederholen, was Anleitung, technische Infos, und andere Rezensionen bereits besprechen.

Besonders gut fand ich, das ich statt nur Raid 5 auch Raid 6 einstellen kann (statt nur 1 Platte dürfen auch 2 kaputt gehen ohne Folgen für die Daten. Man hat dann eben nochmal bissel weniger Platz.

Die TS-412 ist kaskadierbar, alo ich kann in einem Verzeichnis auf andere Netzlaufwerker verweisen, diese werden dann eingebunden.

Datenübertragungsrate schreiben habe ich leider "nur" 32 MB/sec. Habe aber noch nicht erlebt, das etwas zu langsam getreamt wurde.

Das Gerät ist nicht wirklich hörbar, ausser in dem Moment, da alle Platten aus dem Schlummer erwachen, da hört man kurz das Anlaufen.

Es gibt eine Internetseite von QNAP, von der man über die NAS neue Programme laden kann, Updates usw.

Beim Einrichten dauert es bis zu 15 h bis das Raid voll formatiert ist, deswegen schaltete die NAS am ersten Tag nach dem einrichten auch nicht in Ruhemodus, und ich hatte immer 50% Systemauslastung in der Anzeige des NAS. Ich hatte bereits davon gehört, das es sehr lange dauert ein Raid 5 zu erstellen, aber schön ist, das man nach einigen Minuten bereits damit arbeiten kann, ich habe bereits 1 Stunde nach der Inbetriebnahme Daten aufgespielt, und hab nichts bemerkt, das im Hintergrund noch formatiert wurde :-)

Sehr zufrieden! Auch wenn ich noch einge Zeit brauche alle Möglichkeiten des TS-412 zu lernen und zu nutzen. (derzeit erst seit 1 Woche im Besitz

UPDATE 11.1.2012:
Da Samsung ja wohl nun die HDD-Sparte an Seagate abgegeben hat, gilt der Downloadlink zu der geänderten Firmware nicht mehr, man wird auf die Seagate-Startseite verwiesen. Allerdings scheint die geänderte Firmware nicht mehr zum Download bereit zu stehen. Der Name der Datei lautet F4EG.EXE und muss in einem Dos-Modus (Boot-Stick o.ä.) ausgeführt werden. Wenn man den Namen weiss, kann man vielleicht noch im I-Net fündig werden nach der Firmware.

Update 26.1.2012
Ein QNap-Besitzer, der auch auf der Suche war nach der Firmware hat mich angeschreiben, und mir einen Link mitgeteilt, wo alles darüber beschrieben ist:
[...]seagate.custkb.com/seagate/crm/selfservice/search.jsp?DocId=223451&NewLang=en&Hilite=F4EG

Danke an F.

Grüße
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