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am 21. Februar 2011
Hallo,
nun wurde es doch mal Zeit, sich eine kleine NAS zuzulegen, die im lokalen Netzwerk für 3 Notebooks und 2 Medienserver Dateien bereitstellt und als zentraler Backupserver dient. Nachdem ich viele Testberichte gelesen (prinzipiell schnitten Qnap Produkte gut ab) und Meinungen der Administratoren meiner Firma eingeholt hatte (..."die Qnap bietet das beste Preis/Leistungsverhältnis im Schnitt und hat keine großen Macken") kam ich zu dem Schluss ein Qnap-Produkt zu kaufen - auch weil der Hersteller richtig große, professionelle NAS Systeme anbietet und auch hier einen recht guten Ruf genießt. Von dem Know-How könnten also auch die kleinen Systeme profitieren.

Auf der Homepage schaute ich mit die Produkte an und kam erst mal recht schnell zum TS-212. Im Haupttext des Produktes stand auch etwas von einer eSATA-Schnittstelle an die man eine externe SATA Platte hängen kann und die Daten nochmal darauf per Knopfdruck synchronisieren kann. Perfekt für mich. Beim näheren Betrachten der Datenblätter kam aber raus: Das Gerät hat doch nur 3x USB 2.0 und KEIN eSATA Anschluss. Typischer Copy/Paste Fehler würde ich sagen. Da das weiße Gerät im "Apple-Style" aber schicker aussieht als die schwarzen Kisten und auch weniger Strom verbraucht habe ich mich doch dafür entschieden und das Gerät bestellt.

Erster Eindruck:
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Das Gerät sieht wirklich sehr schick aus und macht sich gut im Wohnzimmer oder ähnliches.
Nach dem Start der Software wird das Gerät sofort gefunden und man richtet die Basisoptionen ein.
Tipp: Sich vorher über die RAID-Modi klar werden und gleich den richtigen Modus konfigurieren. Auch als nächstes gleich ein Firmware-Update machen - das spart vermutlich später Ärger...

Auf der Homepage ließ sich schon erahnen, dass das Gerät sehr viele Funktionen bietet. Allerdings hat mich das Menü dann wirklich fertig gemacht! Soooooo viele Optionen und Möglichkeiten grenzen schon fast an Wahnsinn! Nicht nur die auf der Homepage genannten Möglichkeiten ([...]) sind da sondern noch einige mehr - das Ganze findet sich in vielen (aber übersichtlichen) Untermenüs wieder. Zusätzlich gibt es kostenlose Applikationen auf der QNAP Seite zum Download. Ich habe noch nicht alles getestet, allerdings habe ich folgendes bereits gemacht:

Getestete Funktionen:
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-- > FTP-Server aktiviert:
Ein Kinderspiel und natürlich kein Problem. Daten werden genau so schnell kopiert wie im Windows Explorer über ein Netzlaufwerk

--> SQL Server aktiviert:
Klappt auf Anhieb! Ich nutze eine SQL Datenbank zur Verwaltung meiner MP3s - diese liegen auch auf der Qnap und das Ganze ist recht performant. Hätte ich bei der CPU eigentlich gar nicht erwartet.

--> Dateiserver:
Im Admin legt man entsprechende Ordner an und kann diese Ordner Nutzern oder sogar Gruppen freigeben. Klappt auf Anhieb. Auch eine Integration in eine Active Directory Domäne ist möglich. Die habe ich aber nicht.

--> Datensicherung:
Der mitgelieferte NetBak Replikator (Datensicherungssoftware) ist etwas angestaubt und recht schlicht gehalten. Kaum Optionen und keine Komprimierung und Versionsverwaltung o.ä. Das hat mich schon etwas enttäuscht, ich nutze aber jetzt Acronis True Image Home 2011 und das ist sehr gut einzurichten und liefert alle möglichen Features recht übersichtlich und einfach.

--> UPnP (Musik und Video-Streaming )
Läuft! Ich nutze von WD den LIVE TV-Mediaplayer und er erkennt die Qnap. Auf der Qnap kann man entsprechende Ordner anlegen und diese Ordner auch regelmäßig und automatisch auf neue Inhalten überprüfen lassen. Dann hat man diese Inhalte am Mediaplayer zur Auswahl. Sehr praktisch und einfach zu handhandhaben! Obwohl das Tool auf der Qnap grafisch recht schlicht gehalten ist. Aber wen stört`s.... Alle anderen Menüs und Optionen sind grafisch 1a.

Betrieb:
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Im Betrieb ist das Gerät deutlich zu hören, es kommt auf die Festplatten an, die verbaut sind (der Lüfter ist sehr leise). Ich habe die 6 GB Version (2x3 GB) mit Hitachi Festplatten. Die NAS eignet sich leider nicht für den Betrieb im Wohnzimmer - bei ruhigen Filmszenen ist sie deutlich zu hören! Sie kommt nun doch in den Keller - schade aufgrund des Designs! Eventuell hätte man die Platten im Gehäuse schwingend/dämpfend aufhängen sollen und das Gehäuse etwas dicker bauen sollen. Das ist der einzige große Kritikpunkt meinerseits - die Lautstärke. Wenn dann noch Zugriffe erfolgen macht kein Film mehr spaß wenn das Gerät im Wohnzimmer steht. Den Stromverbrauch finde ich im Betrieb wirklich angemessen (13 Watt), wenn man die Platten so konfiguriert dass diese nach einigen Minuten inaktivität ausgehen spart man zusätzlich (6 Watt). Man kann im Administrator auch Ein- und Ausschaltzeiten festlegen. Dann sind es wirklich 0 Watt. Wenn man die Qnap runterfährt (ob per definierter Ausschaltzeit oder mit per Knopfdruck auf den Power-Knopf ist egal) dauert es ca. 1 Minute, da das System ordntlich heruntergefahren wird um Datenverlust zu vermeiden. Ein Startvorgang dauert ca. 2 Minuten bis alle Dienste da sind.

Performance:
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Ich erreiche die Werte, die Qnap auf seiner Homepage angibt bei mir auch:
Schreiben: 38-40 MB/s
Lesen: 70-90 MB/s
Für mich reicht das erst mal aus und ich bin damit zufrieden. Unbedingt ein Gigabit-Netzwerk-Switch verwenden - sonst ist bei 9 MB/s Schluss.
Ich habe Windows 7 mit 64 Bit und eine SSD im Laptop - somit ist keine Performancebremse bzgl. der Datentransferraten vorhanden.

Fazit:
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Pro: Die Möglichkeiten der ganzen Applikationen (die vermutlich keiner alle Ausschöpft), die Performance, die Zuverlässigkeit (1 Woche im Betrieb - keine Ausfälle, ungewollte Re-Boots o.ä.) und die USB Anschlüsse machen Spaß und verleiten dazu, das Ding richtig zu nutzen.

Kontra: Leider kein eSATA und leider etwas zu laut fürs Wohnzimmer. Die mitgelieferte Datensicherungssoftware liefert nur absolute Basisfunktionalitäten und sieht aus wie aus Windows 3.11.

Aber ich kann mich nicht dazu durchringen einen Stern abzuziehen - sagen wir mal 4,5 Sterne - ich würde die NAS sofort wieder kaufen und auch meinen Freunden empfehlen.

Für den Nachfolger würde ich mir an Features noch USB 3.0 Schittstellen oder eSATA Schnittstellen wünschen. Das RAID per USB 2.0 zu erweitern finde ich nicht sinvoll.
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am 7. Januar 2013
Hallo,
ich schreibe nicht so oft Rezessionen, aber diesmal möchte ich die Funktionen beurteilen, die ich benutze.

Ausgangslage:
Ein Haus, zwei Fernseher ("alten" Panasonic mit WG TV Live und einen neuen Samsung UE55ES7090) und mehrere USB-Festplatten mit Filmen und Musik. Bisher musste ich die Festplatte immer umstecken und konnte eine Festplatte auch nie gleichzeitig an zwei Geräten und PC betreiben.

Lösung: NAS-System, und vorweg sei gesagt, es funktioniert alles und ist "kinderleicht".

Hardware aufbauen:
Der QNAP 212 braucht in jedem Fall eine Festplatte, d.h. zusätzlich zu dem Gerät muss man immer einer Festplatte dazu kaufen. In meinem Fall war es "Western Digital WD30EFRX RD1000S interne Festplatte für NAS-Storage 3TB". Dem QNAP liegt eine bebilderte Anleitung in Papierform bei. Man muss das leere Gehäuse aufschieben, die Festplatte einstecken und mit den mitgelieferten Schrauben fixieren. Danach das Gehäuse wieder schließen und zuschrauben.

Software installieren:
Das QNAP habe ich mit dem mitgeliefertem Netzwerkkabel am Router angeschlossen. Danach die CD in den PC eingelegt und das Setup ausgeführt. Bei der Gelegenheit habe ich mir auch gleich die neueste Firmware aus dem Internet geladen und installiert. (Wer die Software QGET nutzen möchte, muss sich dann auch die neueste Version runterladen, da alte QGET und neue QNAP Software nicht vertragen).
Die Installation dauert dann schon ca. eine Stunde, da auch die Festplatte formatiert wird. Ist ja aber kein Problem. Bei der Installation habe ich den Media Server auch ausgewählt.

System (PC/NAS) konfigurieren:
Nach einem Neustart vom PC und NAS ist es wichtig, dass der NAS und der PC sich in der gleichen Arbeitsgruppe befinden. In meinem Fall war beim QNAP "NAS" als Arbeitsgruppe eingetragen. Dadurch wurde das NAS nicht in der Netzwerkumgebung gefunden. Nach dem ich über die WEB-Oberfläche des QNAP das geändert habe, lief alle wie geschmiert. Das NAS wird im Explorer angezeigt. Man kann es als "Netzlaufwerk" verbinden, d.h. auf dem NAS werden standardmäßig bestimmte Verzeichnisse angelegt und diese kann man im Explorer einem bestimmten Laufwerkbuchstabe vergeben. Nun kann man recht einfach Filme, Musik und sonstiges auf das Verzeichnis "Medienverzeichnis" o.ä. kopieren.

Fernsehen genießen:
Der WD TV Live sowie der Samsung Fernseher erkennt den Media Server (QNAP) und zeigt alle Filme/Musik an. Es werden "alle" Formate erkannt und wiedergegeben (mp3, mp4, VOB, m2ts usw.) mp3, mp4 und m2ts bereiten keine Probleme. Bei VOB-Dateien (also die klassische DVD) kommt es durch den Samsung zu einer ganz kurzen Unterbrechung, wenn die nächste VOB-Datei abgespielt wird. Das ist aber kein Fehler vom NAS/QNAP!

Ich bin erstaunt, wie gut alles läuft und dass es keine Probleme beim Aufbau, Installation oder Benutzung gab bzw. gibt. Wir können gleichzeitig auf zwei Fernseher einen Film schauen und zusätzlich vom PC aus Daten auf den QNAP kopieren. Einfach herrlich! Wir brauchen keine Festplatten mehr durchs Haus zu tragen und immer "umstöpseln". Dadurch gibt es natürlich auch weniger "Kabelsalat" am Fernseher.

Wer so wie wir, auf Filme und Musik im ganzen Haus zugreifen möchte, der ist mit dem QNAP 212 echt gut bedient. Es funktioniert sehr einfach. Es hat Platz für bis zu 2 Festplatten, also 2x 3TB = 6 TB. Wenn man pro 90 Min. DVD etwa 2GB kalkuliert, dann sind es bei 6TB = 3.000 DVDs. Das sollte wohl reichen. Wem es nicht genug ist, der kann ja noch 2 Externe Festplatten anschließen.

Interessant finde ich auch die Option, einen Drucker am USB anschließen zu können. Wenn man z.B. vom Laptop aus mal was drucken möchte.

Gut finde ich auch, dass das Gerät sehr wenig Strom verbraucht. Im Standby schaltet sich die Festplatte ab. Man kann natürlich das QNAP auch einfach ausschalten, wenn man es nicht braucht.

Ich habe auch einige Kritiken bezüglich Lautstärke gelesen. Ja, das Gerät ist nicht geräuschlos. Immerhin dreht sich ein Lüfter und Festplatte "faucht", wenn sie hochfährt. Im Dauerbetrieb empfinde ich es nicht störend. Wer es absolut geräuschlos haben möchte, sollte den QNAP einfach in einen anderen Raum (Arbeitszimmer) mit LAN-Anschluss stellen. Es ist aber nicht lauter, als ein leiser PC oder Festplattenrekorder

Also für mich ist das Gerät eine "Eierlegende-Woll-Milch-Sau". Ich kann es echt nur empfehlen. Absolut preiswert.

Viele Funktionen (Cloud, Webserver, SQL-Server usw.) habe ich noch gar nicht ausprobiert. Bei QNAP Website gibt es eine umfangreiche Bedienungsanleitung auf deutsch zum Download (ca. 700 Seiten). So kann jeder sich vorab informieren, ob die gewünschte Funktion vorhanden ist und welche Konfigurationsmöglichkeiten es gibt.
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am 30. August 2011
Ich habe ein gutes Einsteiger-NAS mit 2 Slots gesucht und bin auf das TS-212 gestoßen. Für mich war es wichtig, meine Daten sicher aufzubewahren und gleichzeitig einiges aus meinem Rechner "auszulagern", z.B. Webserver.

Die Plus-Punkte:
Das TS-212 besitzt einen reichhaltigen Funktionsumfang; es bietet nicht nur die Möglichkeit, große Datenmengen sicher aufzubewahren, sondern auch verschiedene Dienste (Webserver inkl. Datenbank, Backup z.B. mit TimeMachine, Download-Client für BitTorrent & Co., Multimedia-Server usw.), Protokolle (Samba, NFS, AppleTalk usw.) und vieles mehr.
Das Gerät läßt sich relativ leicht inbetriebnehmen, und es besitzt diverse Konfigurationsmöglichkeiten, z.B. die Angabe von Zeiten (pro Tag der Woche) für das automatische Starten und Herunterfahren.

Die Minus-Punkte:
Nachdem ich meine Daten -ca. 500GB an Dokumenten, Videos, Musik, Fotos usw.- auf das NAS übertragen und einige Dienste gestartet habe fingen Probleme an, sporadisch aufzutreten. Es wirkt sich so aus, dass das NAS kaum ansprechbar ist, die Admin-Oberfläche ist unerreichbar, die Performance bricht ein, so dass ein Kopiervorgang von ein paar Hundert Kilobyte mehrere Minuten dauert usw. Dies passiert sporadisch, häufig läuft das NAS tadellos - hätte ich aber dieses Problem von Anfang gehabt oder schneller gemerkt, hätte ich das NAS sofort zurückgeschickt.

Fazit:
Ich bin davon überzeugt, dass das Gerät einfach zu schwach ausgelegt wurde, um die angebotene Funktionsvielfalt zu bewältigen. Wer ein wenig mehr als nur eine reine Datenablage braucht, der sollte m.M.n. lieber ein stärkeres Modell nehmen, z.B. das TS-219P+ (hat 512MB RAM anstatt 256MB und einen 400MHz schnelleren Prozessor).

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NACHTRAG:
Inzwischen habe ich herausgefunden, dass die sporadischen Performance-Probleme von einer Unverträglichkeit des NAS mit meinem Router stammten. D.h., ab einem gewissen Zeitpunkt haben die beiden sich nicht mehr "verstanden"; die Ursache dieser Unverträglichkeit ist mir leider weiterhin unbekannt. Ich habe den Router ersetzt, und nun läuft das NAS deutlich besser.

Da die Performance inzwischen nicht mehr so das Problem ist, verbessere ich meine Bewertung von 2 auf 4 Sterne; Abzug des 1 Sterns gibt es für die langsame Admin-Seite, die manchmal erst nach einem Reload benutzbar ist, sowie für den knapp ausgelegten Speicher (nach Abschaltung aller nicht lebensnotwendigen Dienste, Protokolle usw. bleiben nur ca. 20-30MB übrig).
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am 17. März 2012
Habe jetzt schon einige dieser NAS Systeme von QNAP im Einsatz und muss sagen sie sind wirklich super!
Laufen tadellos man hat zahlreiche Funktionen und kann diese auch durch nachinstallierbare Pakete erweitern.

Beispielsweise ist es jetzt möglich per iPhone, iPad oder iPod mit der gratis Remote App von Apple auf die Musik der NAS zuzugreifen und diese dann direkt an einem AirPlay Gerät ab zu spielen ohne einen PC! Wirklich eine super Funktion!

Ich würde mir aber eine stärkere CPU von QNAP wünschen.

Die USB one-touch copy Funktion ist such wirklich super! Alte externe Festplatten oder USB Sticks anstecken auf Kopieren an der Front drücken und schon wird der Inhalt auf die interne Festplatte kopiert. (je nach Konfiguration) Es ist natürlich auch umgekehrt möglich den Inhalt der internen Platte auf einen externen Datenträger zu kopieren.(ACHTUNG ein RAID ist kein BACKUP! ) Eine Synchronisierung ist auch möglich, die Funktionen können alle auf der Web GUI konfiguriert werden.

Super für Haushalte auch durch RAID und Funktionen wie AirPlay, DLNA, iPhone App uvm.
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am 3. August 2013
Ich habe das Gerät im April gekauft, es war mein erstes NAS. Diese "Wundertüte" an Möglichkeiten ist beeindruckend. Neben den Basisfunktionen, wie Z.B. speichern von Dateien und streamen von Medieninhalten mit DLNA, kamen später weitere Ansprüche dazu. Z.B. Photos im Web Familie und Freunden zu präsentieren. Später kam der Update auf die Version 4. Mit dieser Version zieht Qnap mit dem Konkurenten Synology zumindest von der Oberfläche her gleich auf. Leider war das NAS von soviel Grafik und dem Multitasking der Apps an der Oberfläche hoffnungslos überfordert.
Ich weiss nicht ob es nun an der mangelnden Performance lag oder ein anderer Grund das Indexieren der Medieninhalte nur noch Bruchstücke der Daten verfügbar machte.
Neues Indexieren oder auch das Neuinstallieren der Photostation brachte auch nichts und letztendlich ging das Gerät an Amazon zurück. Dank dem fabelhaften Amazon Service war das problemlos möglich. Ich habe nun ein doppelt so teures und gefühlt 4 mal so schnelles NAS von Synology im Einsatz (DS213+).
Hier klappt alles gut und sehr schnell. Wer nur einen reinen Datenspeicher braucht und Musik zu DLNA Clients streamen möchte, ist aber mit dem TS-212 nicht schlecht bedient. Vielleicht schafft auch ein weiterer Update das Performance Thema aus der Welt. Ich hätte für den fehlerhaften Medienindex das NAS komplett neu aufbauen müssen. Das hat letztendlich den Ausschlag gegeben mich von dem Gerät zu trennen.
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am 16. November 2012
Habe den NAS jetzt seit ca. 5-6 Monaten im Betrieb.
Er funktioniert weiterhin tadellos.
Wofür ich ihn nutze:

-Streamen von Musik, Filmen, Bilder auf meinen TV
-Nutze darüber ein Downloadmanager
-Backups durchführen
-Eigene Cloud
-Testumgebung für Programmierungsarbeiten

Positives: ++++
Im ganzen ist der NAS sehr empfehlenswert.
Vorher hatte ich noch nie ein NAS und habe mir Gedanken gemacht, ob ich dies alles so hin bekomme was ich mir auch vorstelle.
Die Installation ist wirklich sehr einfach, Einbau von Festplatte ist auch sehr einfach. Der ganze NAS ist sehr einfach aufgebaut und für Anfänger sehr gut.
Das Installieren von der Software auf dem NAS ist sehr einfach gehalten. Das installieren von Software (Drittanbietern) ist dagegen manchmal sehr aufwendig. Mit ein wenig googeln, wird man dies aber auch hinbekommen.

Negatives: --
Wer ein schnelles entpacken von Dateien erhofft ist hier leider falsch (700MB auf 3-4 Dateien gesplittet, ca. 6-9 min.).
Zweites Problem ist der Lüfter, dieser ist schon lauter. Werde diesen tauschen, sobald die Gewährleistung abgelaufen ist.
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am 9. Januar 2013
Der Alltagstest
Nachdem der Mediaserver eingestellt war, konnte man dann auch gleich an den Alltagstest ran. Die wohl wichtigste Frage war, ob mein Samsung UE40ES6100 diesmal etwas mit den Mediadaten anfangen könnte oder die selben Probleme auftauchen würden wie beim D-Link DNS-320.

Diesmal klappte es aber einwandfrei. Der Twonkyserver wurde gefunden und genauso schnell auch alle Daten, die ich in der Zwischenzeit rüberkopiert hatte. Das Indexieren lief auch 1:1 mit dem Kopien und macht sofort alle Daten verfügbar. Bei der Übertragungsgeschwindigkeit bin über das WLAN aber auch diesmal nicht über 10 MB/s gekommen. Für das Übertragen von HD Filmen war es jedenfalls kein Problem. Insofern war die Pflichtübung damit auch schon erfüllt.

Von der Lautstärke her war das Gerät eher leiser als das DNS-320. Selbst beim Kopiervorgang und dem gleichzeitigen Streamen auf dem Fernseher war die Geräuschkulisse überschaubar. Mal sehen wie sich das weiterentwickelt, wenn das Gerät erstmal etwas vollgestaubt ist.

Fazit
Bisher ist der Eindruck recht positiv. Allein an das Dateimanagement muss man sich noch etwas gewöhnen. Hier sind standardmäßig ziemlich viele Order freigegeben. Diese muss man unter ZUGRIFFSKONTROLLE und FREIGABEORDNER erstmal wieder verbergen. Nachdem das aber erledigt war und ich dann in Ruhe die Daten zwischen PC und NAS kopieren konnte, schnurrte das Qnap TS-212 wie ein Kätzchen. Hier merkt man dann doch, dass es sich dabei um einen kleinen Mini-PC handelt, der entsprechend mit Druck umgehen kann, also wenn man kopiert, einstellt und nebenbei noch streamt.

Ich werde das Gerät jetzt die nächsten Tage nochmal ausgiebig testen, aber ich habe so das Gefühl, dass es diesmal nicht zurückgeschickt wird.
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am 18. Juli 2013
Nach dem Firmware Update wurde meine 212 plötzlich sehr langsam... Meine supportanfrage brachte folgendes:

Sehr geehrter Kunde,

vielen Dank für Ihr Supportanfrage.

Die Marvell Prozessor Familie von Qnap unterliegt in Perfomence und Geschwindigkeit von den INTEL besetzten System.
Durch die neue FW wird der Performance leicht benachteiligt bei den besagten Systemen.

Sie können aber downgrade fahren, um mit der üblichen Geschwindigkeit fortfahren zu können, oder ein Intel basierendes System von Qnap kaufen.

Mit anderen Worten... Wir brachten ein Update das ihre billige NAS langsam macht... kaufen sie doch ne teurere aus unserem Sortiment :D
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am 13. Juni 2014
Ich habe dieses NAS nun seit ca 2 Jahren und es leistet weiterhin treu seine Dienste. Die Software wird stetig weiter entwickelt und gewinnt an Funktionen dazu und die Hardware leistet treu ihre Dienste, somit bleibt es wohl einer genauen Überprüfung der eigene Bedürfnisse, ob man sich nun für qnap oder den ebenfalls sehr guten Hersteller synologie entscheidet. Heut zu Tage würde ich mich wg ein paar kleiner Funktionen eher für synologie entscheiden, aber das qnap Nas ist weiterhin ein sehr gutes Gerät
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am 2. Oktober 2012
Ich habe mich nach einiger Internetrecherche für dieses Produkt entschieden. Die Bedienbarkeit ist hervorragend. Insbesondere die aktuelle Firmware stellt die diversen Einstellmöglichkeiten relativ übersichtlich dar. Die Bedienerführung ist komplett auf deutsch. Für einen Anfänger in Sachen NAS wie mich macht das die Bedienung am Anfang schon erheblich leichter. Überrascht war ich über die relativ geringe Größe des Gehäuses. Das Gerät wirkt auf den Bildern wesentlich größer als in Natura. Das Gerät lässt sich dadurch auch fast überall unterbringen. Sollte ein Einbau im Wohnzimmer stattfinden bitte beachten, dass die LED ziemlich hell sind und entsprechend blinken.

Die Inbetriebnahme war problemlos, einfach Gehäuse öffnen, Festplatte(n) einbauen und fertig. Zur ersten Konfiguration empfiehlt es sich, die NAS direkt mit dem PC zu verbinden und die Netzwerkverbindung am PC entsprechend einzustellen, da man hierdurch Verbindungsprobleme am Anfang vermeiden kann. Nachdem die Einstellungen vorgenommen waren, hat das NAS im lokalen Netzwerk sofort funktioniert. Wichtig ist auch bei den Einstellungen, dass man im Falle von Windows die Arbeitsgruppe bei den Netzwerkdiensten in der NAS gleich wie auf dem PC eingibt, da der Server dann sofort eingebunden und angezeigt wird.
Zu beachten wäre auch noch, dass das eigene Netzwerk Gigabit fähig ist, damit das Kopieren von der Computerfestplatte ins Netzwerk schneller läuft. Ich werde deshalb noch einen Gigabit Switch einbauen, damit die Geräte nicht mehr über die Fritzbox geswitcht werden (sonst nur 100 MBit).

Ich finde das Gerät für den Anfänger voll ausreichend. Im Privatbereich dürfte die Speicherkapazität mit 2 Festplatten genügen. Die Möglichkeiten sind mehr als ausreichend. Die Anleitung als pdf-Dokument hat fast 800 Seiten.
Das Streamen über die PS3 funktioniert einwandfrei.
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