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am 29. März 2011
Wiz Khalifa - in den USA schon seit geraumer Zeit ein einschlagender Superstar mit mittlerweile fast 5.000.000 Fans auf Facebook, in Deutschland aber nur Kennern ein Begriff. Der Rapper aus Pittsburgh, der seine Karriere 2005 im Alter von 17 Jahren begann, hat eigentlich schon zahlreiche Veröffentlichungen auf dem Buckel, wird aber dennoch kurioserweise hüben wie drüben als Newcomer bezeichnet. Tatsächlich ist "Rolling Papers" erst sein drittes Studioalbum, aber zwischen den Alben veröffentlichte Wiz Khalifa immer wieder kostenlose Mixtapes, die bei den Fans schnell Kultstatus erlangten. Falls Sie also noch nichts von Wiz Khalifa gehört haben, können Sie etwa seine letzten beiden Mixtapes "Cabin Fever" (2011) und "Kush & Orange Juice" (2010) kostenlos auf völlig legalem Wege herunterladen.
Sein Sound ist schon immer vielseitig gewesen - derbe, harte Nummern mischten sich schon immer mit entspanteren Titeln, und um es gleich zu sagen: auf "Rolling Papers" erwartet uns seine weichere Seite. Dass allein diese Tatsache das Lager der Wiz Khalifa Fans etwas spalten dürfte, ist keine Frage. Nach meinem Empfinden aber ist "Rolling Papers" ein grandioses Album geworden, an dem sich viele freuen dürften! Die Tracklist im Detail:

1.) When I'm Gone

Das Album beginnt mit einem gefühlvollen Piano-Intro, welches dann an Fahrt aufnimmt und einen richtig mitreißt. Inhaltlich geht es darum, sich nicht zu sehr an seinen Reichtum und Besitz zu klammern, den man nach dem Leben sowieso nicht mitnehmen kann. Für mich definitiv eines der besten Lieder des Albums.

2.) On My Level (feat. Too $hort)

"On My Level" ist eine sehr crunk-lastige Nummer, die deutlich düsterer daherkommt als der Einstieg in das Album. In dieser Hinsicht fällt das Lied ein bisschen vom restlichen Stil der Platte ab. Zählt zwar nicht zu meinen Favoriten, kann man sich aber mal anhören.

3.) Black and Yellow

Der Vorzeige-Track schlechthin auf "Rolling Papers". Mit diesem Track (eine Hymne auf seine Heimatstadt, deren Farben Schwarz und Gelb sind) stürmte Wiz Khalifa Ende 2010 Platz 1 der Billboard Charts in den USA und landete auch im Ausland großen Erfolg. Auch in deutschen Clubs war dieses Lied zu hören! Ein richtiger Klassiker!

4.) Roll Up

Weiter geht es mit einer weiteren Single-Auskopplung. "Roll Up" ist eine Mischung aus nachdenklich und fröhlich, die mir sehr gefällt! Der Refrain ist klasse und ein Lob auf eine gute Freundschaft. Wiz hat hierfür übrigens ein Musikvideo mit R&B-Sängerin Cassie gedreht.

5.) Hopes and Dreams

Nach zwei flotten Songs streut Wiz mit diesem Lied wieder eine ruhigere Nummer ein. Für meinen Geschmack aber ein wenig monoton und nicht so interessant wie die anderen Lieder.

6.) Wake Up

Eine tolle Hymne, in der Wiz erklärt, dass er aus seiner Karriere, die einem Traum gleicht, gar nicht mehr aufwachen will. Er steuert viele Gesangseinlagen bei und kreiert so wieder einen ruhigen Flair. Der Beat kommt übrigens vom gleichen Produzenten wie "Black and Yellow" - Stargate

7.) The Race

Ich habe mich gleich beim ersten Hören in diesen Track verliebt. "The Race" ist ein idealer Track für Sommerabende, sei es beim Grillen oder bei einem entspannten Feierabendausklang. Der Flow ist klasse! Unbedingter Anspieltipp.

8.) Star of the Show (feat. Chevy Woods)

Das zweite von drei Features. Chevy Woods ist übrigens ein Label-Mate aus der Rostrum Records - Familie. Für mich ist das Lied zwar kein Highlight, aber ich höre es mir dennoch gerne an.

9.) No Sleep

Als nächstes folgt eine sehr poppige Nummer, die aber viel Spaß macht. Der Refrain mit Ohrwurm-Charakter bleibt lange hängen und insgesamt ist "No Sleep" einfach eine sehr unterhaltsame Nummer!

10.) Get Your Shit

Richtig gehört, dieses Lied beginnt mit einer Akustik-Gitarre! Im Refrain kommen sogar im Hintergrund Streicher dazu. Und dennoch (oder gerade deswegen?) ist "Get Your Shit" in meinen Augen eines der stärksten Lieder des Albums! Wiz verarbeitet hier eine Trennung, denn darum geht es textlich gesehen. Die musikalische Atmosphäre, die dabei geschaffen wird, ist großartig.

11.) Top Floor

Mir persönlich sagt dieser Song nicht so zu. Vom Stil her ist er vergleichbar mit "Hopes and Dreams" und vielleicht trifft er deshalb meinen Geschmack nicht ganz. Eines der ruhigsten Lieder.

12.) Fly Solo

Grandios! Vielleicht das poppigste Lied auf "Rolling Papers", aber auch zugleich ein Highlight! Der Auftakt erinnert etwas an B.o.B. womit man nicht rechnet. Aber wie gesagt, dieses Wiz-Khalifa-meets-B.o.B.-Lied ist ein echter Gute-Laune-Genuss!

13.) Rooftops (feat. Currency)

Auf die ungewohnte aber sehr gelungene Pop-Einlage folgt nun mit "Rooftops" wieder ein Lied im typischen Wiz Khalifa Stil. Geradliniger, raplastiger, ominöser. Gefällt mir sehr. Mit Currency - einer der besten Freunde von Wiz - ist nun auch das dritte und letzte Feature vertreten.

14.) Cameras

Ein herrlicher, leicht nachdenklicher Ausklang. Der Refrain ist wie so oft mal wieder ein einziger Ohrwurm und besitzt hohen Wiedererkennungswert. Macht einfach Spaß!

Fazit:
Ich hatte beim Hören von Wiz Khalifas neuem Album "Rolling Papers" eine Menge Spaß und halte sehr viel von der Platte. Sie zeigt, wie vielseitig der Rapper aus Pittsburgh sein kann, und dass er sich nicht nur auf seinen Hardcore-Rap und auf seine Crunk-Nummern festnageln lassen muss. "Rolling Papers" wird sicher ein breites Publikum ansprechen, da viele verschiedene Einflüsse erkennbar sind. Und vielleicht schafft er ja dann auch hierzulande den Durchbruch. Insgesamt eine abwechslungsreiche, unterhaltsame CD, die ich nur wärmstens weiterempfehlen kann.
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am 24. Juli 2013
Ich bin eigentlich mehr der Rock Fan aber in letzter Zeit habe ich mir doch einige Alben aus der Urban Richtung gekauft.
Von den bislang gekauften war Pink Friday von Nicki Minaj bis Rolling Papers mein Favorit.
Ich muss sagen das ich Rolling Papers total begeistert bin.
Seit gut 3 Wochen läuft das Album eigentlich täglich im Auto.
Ein wirklich gutes Album - ich kann es nur empfehlen.
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am 6. August 2011
Meiner Meinung nach, ist dieses Album die Perfekte Mischung zwischen Hip-Hop und Pop ! Wiz Khalifa's Songs sind auf dem Album genial. Daher fällt es schwer eins auszumachen. Auf jeden Fall ist auf der CD für alles gesorgt von Party bis chillen ! ich kann dieses Album nur empfehlen, da ich es seitdem ich es habe durchgehend höre !
Natürlich stechn Songs hervor wie "Black & Yellow" oder "No Sleep", aber es lohnt sich auch die anderen Lieder anzuhören, da sie zum Teil noch mehr Klasse haben, wie z.B.:"Wake Up, Cameras, Rooftops". Die anderen Songs sind alle auch auf einem sehr sehr hohen Niveu, seit diesem Album gibt es nur noch Wiz Khalifa für mich.
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am 22. Mai 2011
Nachdem seine ersten beiden Alben von der Öffentlichkeit weniger beachtet wurden, will es Wiz Khalifa nun mit Major-Deal im Gepäck seinem Kumpel Curren$y gleichtun und in diesem Jahr mit seiner neuen Platte durchstarten. Der große Erfolg der Single "Black And Yellow" zeigt schon, dass der 23-jährige Rapper aus Pittsburgh offensichtlich gut ankommt, doch wie sieht es mit einer kompletten LP aus? Der Titel "Rolling Papers" sowie das Cover verraten im Vorfeld bereits: der Junge kifft gerne und spricht auch darüber. Ob das Gesamtpaket etwas mehr zu bieten hat als Grasgeflüster, checken wir am besten indem wir uns die Platte entspannt durchziehen.

Das 14 Track umfassende Werk - bei dem glücklicherweise keinerlei Skits zu finden sind - startet nicht furios, sondern eher nachdenklich mit "When I'm Gone". Auch wenn der Beat einiges an Power besitzt kommt durch die elektronischen Melodien und insbesondere durch Wiz' Gesang im Refrain ein gefühlvoller Touch in den Song. Ganz anders der dumpf pumpende Poser-Track "On My Level", bei dem das Tempo deutlich nach unten geschraubt wird. Mit dabei: Too Short, der über 20 Jahre mehr auf dem Buckel hat als Wiz Khalifa, aber immer noch frisch wie der Morgentau ist. Leider kommt der Track nie so richtig in Fahrt und gehört damit zu den Stücken, die man sich anhört, wenn man mal wieder chillen will. Dem folgt die Hit-Single "Black And Yellow", die mittlerweile wirklich jeder kennen sollte. Das Producer-Team von StarGate machte das, was es am besten kann: eingängige Lieder mit Ohrwurm-Charakter basteln. Dass dieser Smash sich besonders für Clubs eignet, versteht sich ja von selbst, aber auch in der heimischen Anlage macht "Black And Yellow" einen guten Job. Schade nur, dass der offizielle Remix nicht noch als Bonus mit auf den Silberling gepresst wurde. Nach dem lyrisch ansprechenden "Roll Up" (geht eher um Unterstützung als um den Inhalt des gerollten Tütchens), welches jedoch auch recht poppig daher kommt, folgt eine musikalisch recht unspektakuläre Phase.

Damit sind in erster Linie die Instrumentals gemeint, die eine Spur zu relaxt ablaufen, zwar nicht als misslungen zu bezeichnen sind, aber die eben auch nur in seltenen Momenten wirklich mitreißen können. So geschehen bei "Hopes & Dreams", "Wake Up", "The Race" oder "Star Of The Show" (feat. Chevy Woods), die einzeln noch halbwegs ordentlich anzuhören sind, im Verbund jedoch bald etwas langweilig werden. Da kommt ein Song wie "Get Your Shit" gerade recht. Zwar ist dies kein bombastisches Soundfeuerwerk, dass den Hörer aus der Lethargie herausreißt, dafür aber wieder ein emotional gehaltener Song, bei dem besonders toll ist, dass sich die Finger mal größtenteils vom Synthesizer fern gehalten haben und stattdessen auf akustische Instrumente, nämlich Gitarre und Violinen, gesetzt wurde, was in Kombination mit der Vorstellung von Wiz einfach gut klingt und dazu verführt die Repeat-Taste zu drücken. Wirklich nervig hingegen wird es mit "Top Floor", das recht konzeptlos erscheint, sich schräg, unmelodisch, viel zu slow und insgesamt schnell dahin geklatscht anhört. Die Schlussphase punktet insbesondere mit "Fly Solo", dem besten Stück von "Rolling Papers". Auch hier ist die Gitarre erneut der Erfolgsgarant und spielt uns ein sommerlich frisches, zwar schlichtes aber dennoch packendes Stück, bei dem Wiz größtenteils singt, was er aber mindestens so gut kann wie rappen, wenn nicht besser. Abgerundet wird die Platte von zwei weiteren Liedern, die wie der große Rest ordentlich, aber nicht herausragend sind.

Waren die Erwartungen an ihn oder der Druck vom Label zu groß? Die Antwort auf die Frage und damit die Begründung für ein nur mittelmäßiges Album weiß Wiz Khalifa wohl nur selbst. "Rolling Papers" bietet zweifelsohne eine Hand voll Perlen, aber auch jede Menge an zu ähnlich klingenden und zu unspektakulären Tracks, um dem Anspruch gerecht zu werden, den viele Beobachter im Vorfeld an das Album hatten. Wer gerne entspannten Rap hört, der kann guten Gewissens zugreifen, alle anderen sollten gründlich in "Rolling Papers" hinein hören, bevor sie zuschlagen.
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am 29. März 2011
Wiz Khalifa ist glaube ich mittlerweile jedem HipHop Fan ein Begriff und ich glaube jeder kennt den Song "Black and Yellow". Der Mann aus Pittsburgh, der auch als Kind ein paar Jahre in Deutschland gelebt hat, ist erst sehr spät ins Rampenlicht getreten obwohl er erst 23 Jahre alt ist. "Rolling Papers" ist nämlich nicht sein Debütalbum wie viele denken, sondern schon das dritte Studioalbum von Wiz. Seine ersten beiden Werke "Show and Pove" und "Deal or No Deal" haben sich aber nicht in den Charts durchgesetzt und sein Deal mit Columbia wurde aufgelöst. Danach war Wiz Khalifa auf eigener Faust unterwegs und gründete das Label "Taylor Gang Records" auf dem er mehrere Mixtaps veröffentlichte. Diese waren alle sehr Stark, so dass ihn die amerikanische Juice als "Rookie of the Year 2010" betitelte und er einen neuen Deal bei "Atlantic Records" bekommen hat.

Dadurch das die ersten beiden Alben von ihm nicht erfolgreich waren, stand er bei diesem Werk und dem Hype um seine Person sicher etwas unter druck und ich finde das merkt man diesem Album auch an. Das sieht man auch an den eher ungewöhnlichen Produzenten. Da z.B. "Black and Yellow" ein großer Hit in den Staaten gewesen ist, hat Wiz gleich ein paar Tracks mehr von dem schwedischen Produzenten-Team Stargate für das Album produzieren lassen, welche eher für Hits von Ne-Yo, Rihanna oder Chris Brown verantwortlich sind. Dies wird auch durch die zweite Single des Albums "Roll Up" deutlich, die (auch von Stargate) sehr hörbar für den Charterfolg geschneidert wurde. Die beiden Tracks gehören aber auch schon zu den stärkeren auf diesem Album und ich finde es kommt schnell Langeweile auf. Wiz Khalifa schafft es eigentlich bis auf bei 4 bis 5 Tracks nicht an seine stärke der Mixtapes zu kommen und man bekommt das Gefühl, dass dieses Album ein Schnellschuss gewesen ist. Außer den bereits erwähnten Singles, gehören noch "Star of the Show", "Hopes and Dreams" sowie "Rooftops" zu den besseren Songs. Der Rest wirkt eher etwas uninspiriert und etwas langweilig.

Ich muss sagen, dass ich von diesem Album sehr enttäuscht bin und ich seine Mixtapes sehr viel besser finde. Eigentlich finde ich es gut wenn ein Künstler bei seinem Album auf weniger Features setzt, aber hier hätte ihm der eine oder andere Gast gut getan. Es ist zwar mit Too Short auch ein großer Name auf der Platte vertreten, aber auch er fällt hier leider eher durch. Ich gebe diesem Album eben noch so 3 Sterne, obwohl seine Texte teilweise auch sehr schlecht sind. Wer Wiz Khalifa in Topform erleben möchte, sollte sich lieber das Mixtape "Flight School" anhören.
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am 3. Mai 2011
Leute die sich tiefer mit der Materie der Black Music beschäftigen, können mit Wiz Khalifa seit einigen Jahren gewiss etwas anfangen, für alle anderen die sich nur auf den Mainstream und das was in den Charts zu hören ist beziehen, dürften den 23 jährigen wohl eher als Newcomer betiteln. Doch im Endeffekt begann Cameron Jibril Thomaz Karriere schon vor guten 5 Jahren, mit seinem Debut Album "Show & Prove". Drei weitere Jahre später releaste der Mann aus Pittsburgh sein Sophomore-Werk "Deal or no deal", welches aber ebenfalls wie sein Debut nicht sehr erfolgreich war, obwohl diese beiden Werke durchaus einiges zu bieten hatten. Im weiteren Verlauf hielt sich Wiz mit diversen hochwertigen Mixtapes über Wasser und in dessen Zuge stand dann auch endlich sein 3. Album in Kooperation mit Atlantic Records in den Startlöchern. Für "Rolling Paper" hat man sich keineswegs lumpen lassen um den jungen Rapper endlich zu seinem verdienten Durchbruch zu helfen und ein Producer Aufgebot inkl. Stargate, Jim Jonsin oder Benny Blanco arrangiert. 14 Songs umfasst der neue Longplayer, welcher seit Ende März als US sowie UK Import erhältlich ist.

Den Vorreiter auf das Album machte die 1. Singleauskopplung "Black & Yellow", produziert vom schwedischen Star Duo Stargate. Der Song ist eine Art Hymne an seine Heim Pittsburg und beinhaltet die beiden Farben schwarz und gelb, welche die Stadt kennzeichnen u. a. in dessen Flagge, aber auch im Sportbereich (man bedenke die Logos und Trikotsfarben der Steelers oder Penguins). Um an den Erfolg von eben diesem Track anzuknüpfen warf man gleich die nächste Stargate Produktion namens "Roll Up" hinterher. Der Song wirkt durch seine Lyrics sehr freundlich sowie releaxt und wird von jeder Menge dezenten Synthes dominiert. Aber das man nicht ein ganzes Album über nur auf Stargate Produktionen bauen kann war klar und somit versuchte man auch ein paar andere Wege einzuschlagen. Ein Beispiel hierfür findet man in "On my level" wieder, dass durch seinen wuchtig, harten Beat mit tiefen Bässen und dunklen Melodien schon eher in Richtung ATL-Stil herschiebt und zudem auch noch Westcoast Veteran Too Short als Feature bereit hält. "Hopes & Dreams" geht in die ruhigere Ecke und lässt Wiz von seiner Rap sowie Gesangsseite aufblitzen, allerdings wirkt das Instrumental ein wenig lahm und seine Skillz am Mic lassen an manchen Stellen des Liedes etwas zu wünschen übrig. "Wake Up" verbreitet durch seine warmen Klänge eine fröhliche Atmosphäre, hat aber vom Gesamteindruck hergesehen einen zu Mainstream lastigen Sound. "The Race" hingegen beeindruckt durch seine harmonischen Melodielemente und Wiz's Klasse. "Star of the show" beeindruck lediglich durch seinen dick auftragenden Beat und "No Sleep" sowie "Get your shit" sind auch nichr von schlechten Eltern, hauen den Hörer aber bestimmt nicht vom Hocker. Durch bunte Electro-Melodien, einer Computer-Stimme und einem hämmernden Kickbass zieht "Top Floor" seine Kreise, wird dann aber durch das nächste Stück "Fly Solo" heruntergebremst. Das ist wohl eindeutig der poppigste Song der Platte und könnte auch auf Künstler wie Bruno Mars perfekt zugeschnitten sein, aber irgendwie hat dieser Track mit seinem lässigen Beat und den schönen Akkustik Gitarren Teilen etwas begeisterndes an sich - eignet sich durchaus für schöne Sommerabende. "Rooftiops" mit Buddy Currency lässt den Hörer nochmal intensivst in die Klangwelten des Herrn Khalifas eintauchen, wohingegen der Abschluss in Form von "Cameras" dann doch eher locker, flockig ausfällt und wohl eher durch Wiz's Rhymes und dem Gesang im Refrain auffällt, anstatt durch das ausgelutschte Instrumental.

Wer Wiz Khalifas bisherige Alben "Show & Prove" und "Deal or no deal" sowie seine diversen Mixtapes gehört hat, weiß zu was dieser Mann im Stande ist, allerdings konnte man aus diesem riesigen Potenzial leider nur einen Bruchteil für "Rolling Papers" umsetzen. Klar steht er mit diesem Album wohl vor seinem internationalen Durchbruch, aber Wiz Khalifa kann eindeutig mehr - das ist Fakt. Dennoch können meiner Meinung nach viele Leute durchaus mit dem Album etwas anfangen, außer vielleicht die, die nur den Underground verehren, aber in welchem positiven Sinne man das Album dann im Endeffekt einstuft, bleibt wohl jedem selbst überlassen. Für mich ist "Rolling Papers" ein gradliniges Durchschnittsalbum, das ein paar coole Songs zu bieten hat, aber vor allem durch eine Vielzahl an ordentlichen Stücken auffällt, die zwar keineswegs schlecht sind, aber auch keinen vor Staunen umhauen.

PeAcE
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am 2. Januar 2013
Ich hatte mir mehr von dem Album erhofft.
Für mich mich ist es wieder eines der Alben, bei dem ich mir vorher besser mehrere Titel angehört hätte, bevor ich es gekauft habe.
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am 22. Dezember 2014
Großartiges Album, von Wiz Khalifa werden wir sicherlich noch länger etwas hören! Kann Rolling Papers nur weiter empfehlen, Rap-technisch gab es bei mir nichts auszusetzen.
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am 27. Januar 2015
Auf der Suche nach Rap-CDs für meinen Sohn bin ich u. a. auf Wiz Khalifa gestoßen und habe diese Scheibe einfach mal für mich behalten, da ich sie sofort super fand.
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am 16. Juli 2013
Ein geiles Album von Wiz super texte und einfach super gelungen ist für jedem was dabei. Ein muss für Fans Wie das zweite Album auch ein Hammer. Kauft es euch ;)
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