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Kundenrezensionen

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am 17. März 2012
"Made in Dagenham" (ich weigere mich, den deutschen Titel zur Bezeichnung des Films zu verwenden) ist in jeder Hinsicht ein Wohlfühlfilm. Wer nicht ernsthaft der Meinung ist, Frauen sollten schon aus Prinzip weniger als Männer verdienen, muss diesen Film einfach gern haben. Eine lockere Komödie mit historischem Hintergrund und realistischer Wiedergabe des Jahres 1968, dem daraus resultierenden Haufen Nostalgie, ergänzt durch zeitgenössische Musiktitel, muss einfach unterhaltsam sein (jedenfalls wenn man, wie ich, die Zeit schon miterlebt hat...).

An der BD-Qualität ist bei einem Film aus dem Jahr 2010 natürlich nichts zu meckern. Und wenn auch vereinfacht und im Sinne der Intentionen der Filmemacher beeinflusst, haben wir hier ein schönes Stück Geschichte, das einen (auch als Mann) eigentlich nicht kalt lassen kann.

Um so schlimmer, dass für die deutsche Veröffentlichung der wahrscheinlich beknackteste, reißerischste Filmtitel gewählt wurde, der sich irgendwie begründen ließ, nämlich durch ein nur teilweise ausgerolltes Protesttransparent. Dort scheint es zunächst, als ob die Forderung "We want sex" lautet...tatsächlich folgt "...equality". Diesen abstrakt netten Gag zum Filmtitel zu erheben, um bestimmte potenzielle Kunden anzulocken, ist aber einfach nur peinlich. Mit "sex" im Sinne des englischen Wortes hat der Film viel zu tun, mit Sex im "deutschen" Sinn absolut gar nichts.
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am 30. Dezember 2013
Gratulation - eine spröde Materie in einen sehenswerten Film zu verwandeln ist immer ein Kunststück! Schade, dass der Film keinen besseren Titel erhalten hat. Ich habe ihn zuerst wegen des Titels weggelegt, dann aber aufgrund des Inhaltsbeschreibung doch angeschaut. Das Thema Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern ist ja nach wie vor ein brisantes Thema und in diesem Film wird aufgezeigt, was die "Industrie" darüber gedacht hat ( und auch noch immer denkt). Und er zeigt Frauen, die den Mut haben, klar zu ihren Leistungen und zum Wert dieser Leisstungen zu stehen. Am besten haben mir im Nachspann die "Original-Frauen" gefallen, alte Ladys, die die Welt zum Besseren gezwungen haben.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 26. Dezember 2011
In "We want Sex" wurde der englische Film "Made in Dagenham" in Deutschland umgetauft, aber die heldenhaften Frauen aus Dagenham kämpfen vor allem um mehr Lohn.
Die Näherinnen der Ford Werke wurden jüngst von der Konzernleitung als "ungelernte Arbeiterinnen" in der Lohngruppe heruntergestuft, die 187 köpfige Belegschaft ist extrem sauer.
In diesem Londoner Vorort ist die Ära der Swinging Sixties mit schriller Mode, fröhlicher Popmusik und wachsender Liberalität noch nicht so richtig angekommen. Vielmehr halten sich noch Gepfogenheiten und Regeln der alten Zeit, traumatische Nachwehen nach dem 2. Weltkrieg sind noch spürbar unter denen die verheiratete Rita OŽGrady (Sally Hawkins) und ihre Kolleginnen zu leiden haben. Sie verrichten ihre Arbeit unter miesen Bedingungen und für vor allem werden sie schlechter entlohnt als die Männer, die ähnliche Arbeiten verrichten.
Die ältere Connie (Geraldine James) ist die Vertrauensperson der Frauen, sie ist aber - angespannt durch die Krankheit ihres Mannes - keine Anführerin.
Das Zeug dazu könnte Rita haben und der Gewerkschaftsmann Albert Passingham (Bo Hopkins) versucht die junge Frau als Wortführerin des kommenden Streiks zu verpflichten.
Und tatsächlich kommt es zum Streik, obwohl Gewerkschaftsboss Monty Taylor (Kenneth Granham) sich auf einen faulen Kompromiss mit Ford einlassen will.
Durch Ritas resolute, aber auch natürliche und bodenständige Art wird dieser unbefriedigende Plan aber durchkreuzt.
Rita hat die Fähigkeit gut und glaubwürdig zu reden, so kann sie alle Frauen mitziehen. Sei es nun die etwas frivole Brenda (Andrea Riseborough) oder das modellhafte Püppchen Sandra ( Jaime Winstone).
Sie wird sehr schnell zu einer Art Gallionsfigur im Kampf der Frauen um bessere Löhne.
Doch der Weg, den die streikenden Frauen wählen, ist alles andere als rosig. Bald sind die vielen Wirkungen des langanhaltenden Streiks spürbar, denn er dehnt sich auf sämtliche Bereiche des Lebens aus.
Premierminister Harold Wilson (John Sesssons) will keine Ärger mit den Ford Werken, seine Arbeitsministerin Barbara Castle (Miranda Richardson)soll daher in diesem Sinne das Problem lösen.
"We want Sex" von Nigel Cole ist ein vergnüglicher britischer Film, ganz in der Tradition von "Ganz oder gar nicht" oder "Mein wunderbarer Waschsalon".
Also einer dieser Komödien mit viel Tiefgang, etwas Tragik und die im Arbeitermilieu spielen.
Die Helden sind ganz normale Leute, sie werden mit viel Glaubwürdigkeit und großer Sympathie dargestellt.
Großartig ist die Darstellung von Sally Hawkins als Lisa, eine britische Ausgabe von Norma Rae.
Auch Miranda Richardson als "feurige Rote" hat sehr gute Momente.
Alles in allem bringt dieser temperamentvolle Tatsachenreport ein Stück Zeitgeschichte näher, der am Ende des Streiks die Arbeitsbedingungen in der Fabrik, aber auch die Stellung der Frau im ganzen Land verbessern konnte.
Ein Stück Empanzipationsgeschichte federleicht und trotzdem kraftvoll fürs Kino inszeniert.
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am 11. November 2014
Ein echt sehr guter, kurzweiliger Film auf allerhöchstem Niveau, der es bestens versteht, die Eigenschaften eines "Hollywood-Blockbuster" mit den wesentlichen Inhalten einer guten gesellschaftskritischen Dokumentation zu verbinden!

Kurz zum Inhalt: Thematisiert werden am Beispiel der britschen Ford-Produktion die Kämpfe, die die weiblichen Angestellten für die Gleichberechtigung der Geschlechter führten. Weiterhin wird sehr schön das mitunter janusköpfige Verhalten (hauptamtlicher) Gewerkschaftsfunktionäre kritisiert, gleichzeitig aber auch recht plastisch aufgezeigt, dass wirklich viel erreichbar ist, wenn mensch sich zusammenschließt und getreu dem gewerkschaftlichem Solidaritätsprinzip "Gemeinsam statt Einsam" - auch gegen Widerstände aus den "eigenen Reihen" - für eine Sache eintritt!
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am 4. November 2014
Die 60er, oder Heute. Unglaublich die Aktualität. Wirklich gut gemachter Film über den widrigen Kampf von Näherinnen bei Ford um gerechten Lohn, gegen den Widerstand von Firmenführung und Gewerkschaften, und letztlich auch gegen die Männer, deren Solidarität am Egoismus scheitert, durchzusetzen. Humor, Drama, Ungerechtigkeiten, einfach das Leben. Gute Schauspieler, gute Regie. Es fehlen vielleicht ein bisschen die Höhepunkte, aber trotzdem ein guter Film über britische Industriegeschichte, der entfernt in der Tradition von "Ganz oder gar nicht" steht.

Aber das größte Drama bei der DVD ist der Titel. Jagdgeschwader Wildkatze, oder Rio Bravo, oder Der Untergang des römischen Reiches, oder Top Gun wären genauso treffend.
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am 11. Juli 2014
Aufgrund des Titels habe ich den Film gleich ausgeschlossen, denn das Foto deutet auf eine alberne Kömodie im Fifty-Look hin.

Dem ist aber NICHT so, tatsächlich verbirgt sich dahinter eine wunderbare, warmherzige Sozialkömodie, die auf Tatsachen beruht und uns darüber aufklärt, wie schlecht Frauenarbeit früher bezahlt wurde und wie mies auch bei großen Firmen teilweise die Behandlung arbeitender Frauen war. Trotz allem darf auch geschmunzelt werden und die Darsteller spielen wunderbar authentisch und warmherzig.

Also nicht verwirren lassen und trotz blödem Titel unbedingt ansehen.
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am 25. November 2013
Gleich vorweg: Ich mag den Film sehr!
Die Frauenpower der 60er Jahre, das Kämpferische und Bodenständige,
die Freude für Visionen einzustehen und dran zu bleiben.
Gut möglich, dass manches etwas beschönigend dargestellt wird - die Männer waren sicher noch viel weniger erfreut über die Gleichstellungswünsche der Frauen. Die Frauen fordern gleiches Gehalt wie die Männer - etwas, was für uns heute selbstverständlich im Gesetz steht. In der Realität leider nicht immer angekommen ist.
Dennoch: Spritzig, mit viel Power, lebendige Musik, spannend erzählt.
Empfehlenswert!
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am 23. Oktober 2014
Das ist ein Film, der so gut wie gar nichts mit Sex zu tun hat. Es muss ja auch authentisch heißen: "We want Sex Equality" frei nach den Demonstrationen für Geschlechtergleichheit in den Ford-Werken in London.
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am 25. Mai 2011
...aber da hatte ich nicht so viel Angst, wie vor den Frauen hier." Der kleine Gewerkschafter Albert(Bob Hoskins) hat die Näherinnen des Ford Werks Dagenham zu einer Beschwerde gegen ihre schlechten Löhne animiert. Wir schreiben das Jahr 1968 und die Frauen bekommen für ihre Arbeit extrem weniger Geld als die Männer. Im Werk arbeiten über 55.000 Männer und nur 187 Frauen. Die Beschwerde wird abgewiegelt und jetzt stünde ein Streik an. Doch Albert und die Frauen wissen, dass das eigentlich unmöglich ist, denn: So etwas gab es noch nie. Die Vertrauensarbeiterin Conny(Geraldine James), Albert, der Gewerkschafter Monty(Kenneth Graham) und die Arbeiterin Rita(Sally Hawkins) begeben sich zu Gesprächen mit der Werksleitung. Dort müssen Albert und Conny feststellen, dass Monty ein falsches Spiel spielt und die unscheinbare Rita urplötzlich das Heft des Handelns in die Hand nimmt. Was folgt ist ein Streik, eine politische Debatte, ein Krach zwischen den Frauen und ihren Männern und ein Stück Zeitgeschichte, dass so wichtig und spannend war, dass wir Regisseur Nigel Cole(Grabgeflüster, Kalender Girls) von Herzen danken dürfen, dass er diese Episode aus der englischen Arbeitergeschichte auf Zelluloid gebannt hat.

-We want sex- lehnt sich an wahre Ereignisse an. Das belegt Nigel Cole mit ein paar Originalaufnahmen und einem Abspann, den sie auf keinen Fall verpassen sollten. Wie man ein so ernstes, und für die Gehaltsstrukturen der Frauen in ganz Europa wichtiges, Thema in einen Spielfilm packt, der mit starken Darstellern, wunderbarem Wortwitz, einem perfekten Storybook und einer Kulisse, die vor Liebe zum Detail nur so strotzt, dass zeigt uns Nigel Cole in beeindruckender Weise. Egal, ob sich Rita und Lisa(Rosamund Pike), die Frau eines Ford Chefs, gegen prügelnde Lehrer und ausbeuterische Unternehmer verbrüdern, oder die Ministerin Castle(Miranda Richardson) ihre unfähigen(natürlich männlichen) Mitarbeiter zusammenstaucht; -We want sex- überrascht und überzeugt in jeder Szene. Wenn Rita ihr "Alle raus!" erschallen lässt und die Frauen ihre Arbeit verlassen, kann man sich in ihre Lage regelrecht hineinversetzen. Und wenn Rita ihrem Eddie(Daniel Mays), der sich um Haushalt und Kinder kümmern muss, erklärt dass Rechte keine Privilegien sind, dann kann auch Eddie noch was lernen.

In -We want sex- geht es darum aufzustehen, zu kämpfen und etwas zu tun. Das bringen die Darsteller wie Sally Hawkins, Andrea Riseborough, Rosamund Pike und Geraldine James perfekt rüber. Über den Glanzleistungen der Damen rangiert dann aber noch der geniale Bob Hoskins. Wie er die Rechte der Frauen unterstützt und mit Witz, Schlitzohrigkeit und einer gehörigen Portion Cleverness den Weg für den Umschwung bahnt, dass ist Kino der Spitzenklasse.

Also: Wenn sie sich für einen guten, unterhaltsamen Film mit Bezug zur Wirklichkeit interessieren, dann rate ich ihnen: Nichts wie ran an den Speck. Zu hervorragenden Darstellern, einem wunderbaren Drehbuch und ein paar herrlichen Gags gibt es in -We want sex- einen Soundtrack direkt vom Ende der 60er noch gratis dazu. Absolut empfehlenswert!
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am 21. Januar 2015
Absoluter Feel-Good-Film!!! Ist eigentlich überhaupt nicht mein Thema gewesen, war aber sehr kurzweilig, witzig, rührend, interessant, spannend, informativ... Und Sally Hawkins spielt grandios! Einfach ein schöner Film (mit einem wirklich saublöden deutschen Titel)! Originaltitel "Made in Dagenham" trifft's viel besser.

Angucken lohnt sich!
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