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TOP 1000 REZENSENTam 26. Dezember 2011
In "We want Sex" wurde der englische Film "Made in Dagenham" in Deutschland umgetauft, aber die heldenhaften Frauen aus Dagenham kämpfen vor allem um mehr Lohn.
Die Näherinnen der Ford Werke wurden jüngst von der Konzernleitung als "ungelernte Arbeiterinnen" in der Lohngruppe heruntergestuft, die 187 köpfige Belegschaft ist extrem sauer.
In diesem Londoner Vorort ist die Ära der Swinging Sixties mit schriller Mode, fröhlicher Popmusik und wachsender Liberalität noch nicht so richtig angekommen. Vielmehr halten sich noch Gepfogenheiten und Regeln der alten Zeit, traumatische Nachwehen nach dem 2. Weltkrieg sind noch spürbar unter denen die verheiratete Rita OŽGrady (Sally Hawkins) und ihre Kolleginnen zu leiden haben. Sie verrichten ihre Arbeit unter miesen Bedingungen und für vor allem werden sie schlechter entlohnt als die Männer, die ähnliche Arbeiten verrichten.
Die ältere Connie (Geraldine James) ist die Vertrauensperson der Frauen, sie ist aber - angespannt durch die Krankheit ihres Mannes - keine Anführerin.
Das Zeug dazu könnte Rita haben und der Gewerkschaftsmann Albert Passingham (Bo Hopkins) versucht die junge Frau als Wortführerin des kommenden Streiks zu verpflichten.
Und tatsächlich kommt es zum Streik, obwohl Gewerkschaftsboss Monty Taylor (Kenneth Granham) sich auf einen faulen Kompromiss mit Ford einlassen will.
Durch Ritas resolute, aber auch natürliche und bodenständige Art wird dieser unbefriedigende Plan aber durchkreuzt.
Rita hat die Fähigkeit gut und glaubwürdig zu reden, so kann sie alle Frauen mitziehen. Sei es nun die etwas frivole Brenda (Andrea Riseborough) oder das modellhafte Püppchen Sandra ( Jaime Winstone).
Sie wird sehr schnell zu einer Art Gallionsfigur im Kampf der Frauen um bessere Löhne.
Doch der Weg, den die streikenden Frauen wählen, ist alles andere als rosig. Bald sind die vielen Wirkungen des langanhaltenden Streiks spürbar, denn er dehnt sich auf sämtliche Bereiche des Lebens aus.
Premierminister Harold Wilson (John Sesssons) will keine Ärger mit den Ford Werken, seine Arbeitsministerin Barbara Castle (Miranda Richardson)soll daher in diesem Sinne das Problem lösen.
"We want Sex" von Nigel Cole ist ein vergnüglicher britischer Film, ganz in der Tradition von "Ganz oder gar nicht" oder "Mein wunderbarer Waschsalon".
Also einer dieser Komödien mit viel Tiefgang, etwas Tragik und die im Arbeitermilieu spielen.
Die Helden sind ganz normale Leute, sie werden mit viel Glaubwürdigkeit und großer Sympathie dargestellt.
Großartig ist die Darstellung von Sally Hawkins als Lisa, eine britische Ausgabe von Norma Rae.
Auch Miranda Richardson als "feurige Rote" hat sehr gute Momente.
Alles in allem bringt dieser temperamentvolle Tatsachenreport ein Stück Zeitgeschichte näher, der am Ende des Streiks die Arbeitsbedingungen in der Fabrik, aber auch die Stellung der Frau im ganzen Land verbessern konnte.
Ein Stück Empanzipationsgeschichte federleicht und trotzdem kraftvoll fürs Kino inszeniert.
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am 17. März 2012
"Made in Dagenham" (ich weigere mich, den deutschen Titel zur Bezeichnung des Films zu verwenden) ist in jeder Hinsicht ein Wohlfühlfilm. Wer nicht ernsthaft der Meinung ist, Frauen sollten schon aus Prinzip weniger als Männer verdienen, muss diesen Film einfach gern haben. Eine lockere Komödie mit historischem Hintergrund und realistischer Wiedergabe des Jahres 1968, dem daraus resultierenden Haufen Nostalgie, ergänzt durch zeitgenössische Musiktitel, muss einfach unterhaltsam sein (jedenfalls wenn man, wie ich, die Zeit schon miterlebt hat...).

An der BD-Qualität ist bei einem Film aus dem Jahr 2010 natürlich nichts zu meckern. Und wenn auch vereinfacht und im Sinne der Intentionen der Filmemacher beeinflusst, haben wir hier ein schönes Stück Geschichte, das einen (auch als Mann) eigentlich nicht kalt lassen kann.

Um so schlimmer, dass für die deutsche Veröffentlichung der wahrscheinlich beknackteste, reißerischste Filmtitel gewählt wurde, der sich irgendwie begründen ließ, nämlich durch ein nur teilweise ausgerolltes Protesttransparent. Dort scheint es zunächst, als ob die Forderung "We want sex" lautet...tatsächlich folgt "...equality". Diesen abstrakt netten Gag zum Filmtitel zu erheben, um bestimmte potenzielle Kunden anzulocken, ist aber einfach nur peinlich. Mit "sex" im Sinne des englischen Wortes hat der Film viel zu tun, mit Sex im "deutschen" Sinn absolut gar nichts.
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am 20. Februar 2014
About inequality and disrespect for woman. Unfortunately, it's still a man's world. Women! Change it!
In Germany the dvd and movie runs by the name "we want sex". Male Idiots!

Zumal man hier einen englischen mit einem englischen Titel eintauscht mit dem einzigen Ziel ein Publikum zu ködern, das für diesen guten Film die völlig falsche Zielgruppe ist. Die einen gehen nicht ins Kino, obwohl sie der Streifen interessieren würde, die anderen Geköderten sind enttäuscht, weil der Titel vollkommen daneben liegt. Die Werbefuzzis gehören entlassen.
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am 6. März 2017
Manche Perlen mit Bob Hoskins liegen in einer deutschen Synchronisation vor aber werden nicht auf DVD gepresst. Hier bekommt man ihn in einer größeren Nebenrolle zu sehen. Die Hauptrollen der weiblichen Darsteller(-innen natürlich) sind durchweg gut besetzt und müssten eigentlich wie Sally Hawkins allesamt vor Bob Hoskins benannt werden. Und damit sind wir schon fast beim Thema des Filmes, denn um die Gleichbehandlung von Frauen in der Arbeitswelt geht es. Diese umfasst selbstverständlich auch den Lohn.

Auf unterhaltsame Weise wird der Kampf der Frauen um ihre Rechte gezeigt und die dabei einhergehenden Probleme auch im Privaten nicht ausgespart. Von einer Komödie ist das eigentlich weit entfernt, wenn nicht der Mann lacht, weil er solches Ansinnen lächerlich findet. Umgekehrt wird keine Szene so ernsthaft abgehandelt, dass sie zur Dokumentation verkommt oder sonst anstrengend wird. Der deutsche Titel ist am ehesten eine (schlechte) Komödie, hat er doch mit dem Originaltitel so wenig zu tun, wie mit dem Inhalt. Aber der schlecht gewählte Titel verhindert keinen anregenden Kinoabend im heimischen Umfeld. Und natürlich darf hinterher trotzdem die These vertreten werden, dass Frauen berechtigt weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Diskussionen sind nämlich langweilig, wenn sich alle einig sind :-) Und wenn wir bedenken, das der Film auf historische Tatsachen aus den Endsechzigern (!) zurückgeht, scheint - gemessen an der heutigen Wirklichkeit - immer noch Diskussionsbedarf zu bestehen, wenn nicht schon viel zu lange geredet und versprochen wurde...
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am 4. September 2016
Großartiger Film über starke Frauen und die Kraft der ArbeiterInnen, wenn sie zusammen halten und für ihre Ziele einstehen! Ein starkes Stück Geschichte, dass meines Erachtens jeder gesehen haben sollte. Leider ein missverstandlicher Titel auf deutsch...
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am 29. September 2015
aufregend, spannend, gesellschaftskritisch, lustig und total realitätsnah.eindeutig mal was andres, kein typischer hollywoodschinken sondern ein film der so ist wie das wahre leben
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am 16. Februar 2016
Guter Film der zeigt das man in der Gemeinschaft so einiges erreichen kann wenn Frau stark bleibt.
Auch dank dieser Frauen dürfen wir Mädels heute das sein was wir sein wollen.
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am 28. März 2016
auch wenn der Titel, in meinen Augen nicht passt! Ich habe es nicht bereut ihn gesehen zu haben. Mehr davon.
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am 30. Dezember 2013
Gratulation - eine spröde Materie in einen sehenswerten Film zu verwandeln ist immer ein Kunststück! Schade, dass der Film keinen besseren Titel erhalten hat. Ich habe ihn zuerst wegen des Titels weggelegt, dann aber aufgrund des Inhaltsbeschreibung doch angeschaut. Das Thema Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern ist ja nach wie vor ein brisantes Thema und in diesem Film wird aufgezeigt, was die "Industrie" darüber gedacht hat ( und auch noch immer denkt). Und er zeigt Frauen, die den Mut haben, klar zu ihren Leistungen und zum Wert dieser Leisstungen zu stehen. Am besten haben mir im Nachspann die "Original-Frauen" gefallen, alte Ladys, die die Welt zum Besseren gezwungen haben.
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am 11. Juli 2014
Aufgrund des Titels habe ich den Film gleich ausgeschlossen, denn das Foto deutet auf eine alberne Kömodie im Fifty-Look hin.

Dem ist aber NICHT so, tatsächlich verbirgt sich dahinter eine wunderbare, warmherzige Sozialkömodie, die auf Tatsachen beruht und uns darüber aufklärt, wie schlecht Frauenarbeit früher bezahlt wurde und wie mies auch bei großen Firmen teilweise die Behandlung arbeitender Frauen war. Trotz allem darf auch geschmunzelt werden und die Darsteller spielen wunderbar authentisch und warmherzig.

Also nicht verwirren lassen und trotz blödem Titel unbedingt ansehen.
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