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VINE-PRODUKTTESTERam 31. März 2011
Ar Tonelico Qoga ist der dritte Teil der in Japan äußerst beliebten Ar Tonelico Reihe und macht eigentlich alles Richtig, was man von einem klassichen JRPG erwartet: Die Story ist spannend und recht dramatisch ohne dabei jedoch seinen typischen jap. Witz zu verlieren. Das Spiel lebt von seinen facettenreichen Charakteren und deren Beziehungen untereinander. Vor allem das Eintauchen in die Gedanken der Ryvateils ist ein sehr originelles und zugleich interessantes Feature. Man lernt so die Charaktere sehr schnell kennen und wird emotional an sie gebunden, was nicht bei jedem Rollenspiel so gut gelingt wie hier.
Ebenfalls gelungen ist die Synchronisation. NIS hat sich mit der englischen Synchro sehr viel Mühe gegben und das zahlt sich aus! Vor allem die Tatsache dass viele Passage des Spiels synchronisiert wurden und man nicht ewig vor irgendwelchen leblosen Textboxen kauern muss fällt positiv auf, ebenso wie der tolle Soundtrack.

Doch das Spiel hat natürlich auch seine Schwächen: Während Story und Charaktere absolut überzeugen können, befindet sich die Grafik des Spiels auf eine recht altbackenem Nivau. Die Standbilder wirken zwar hübsch gezeichnet, doch auch recht statisch. Oft wünscht man sich eine frei bewegliche Kamera. All das tut dem Spielspass keinen Abbruch, aber hier hätte man deutlich mehr aus der PS3 rausholen können. Ebenfalls etwas schwach sind die Kämpfe zu Beginn. Man drückt ein paar mal Quadrat und der Gegner ist nach 3 Sekunden tot. Hier könnte die Lernkurve deutlich steiler verlaufen. Die Kämpfe sind über zu lange Zeit einfach zu einfach.

FAZIT:
Ar Tonelico Qoga ist kein Spiel für den Massengeschmack. Wer die alten JRPG Perlen wie Final Fantasy oder Star Ocean mochte, der wird hier voll auf seine Kosten kommen, auch wenn man deutliche Abstriche in der Technik machen muss. Das Spiel bietet einiges an Innovationen (z.B. das Diving in das Bewusstsein der Charaktere) und eine unterhaltsame Story was langen Spielspaß garantiert. Kein Welthit, aber durchaus ein kleiner Geheimtipp!
3636 Kommentare| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. April 2011
Hallo , da dies meine erste Rezension ist , möchte ich mich recht kurz halten und versuche in wenigen Worten das wichtigste zusammen zu fassen .

STORY
Die Geschichte ist im Grunde recht typisch für JRPG's . Ohne zu viel zu Verraten , es gibt 2 Gruppierungen , die beide ihre vor und nachteile haben ** kein wirkliches gut oder böse** . Die Menschheit wurde in ihrem Lebensraum drastisch beschränkt , so dass sie sich am Fuße eines Turmes niedergelassen haben . Dieser Turm ist das Zentrum der Welt und wird sowohl von Menschen , als auch von Menschenhand erschaffenen ** Wesen ** belebt . Diese Wesen sind ganz klar Menschlich , mit dem kleinen unterschied , dass man in ihren Gedanken und in ihrer ** Seele ** eintauchen kann , um diese Wesen/Personen besser zu verstehen oder gar zu manipulieren . Soll man diese Wesen nun wie Menschen behandeln , oder sind sie nur Werkzeuge der echten Menschen ?! .........

Grafik
Ganz klarer Minuspunkt ,für all diejenigen , die Grafiken wie bei FF13 vorraussetzen. Die Charaktere sind sehr hübsch gezeichnet und haben alle ihren eigenen Charm . Die Figuren tragen meist recht knappe Sachen ** wie in vielen JRPGS üblich , so dass ein gewisser ** Fanservice ** geboten wird :-P . Die SPielwelt und Die Hintergründe sind nett , aber eher schlicht gehalten . Auch Videosequenzen gibt es keine und die Dialoge laufen in Standbildern ab .

Sound
Super Sache ! Ein JRPG braucht meiner Meinung nach auch eine Japanische Tonspur , und leider haben das nur noch die wenigsten Spiele aus Japan. Die Charaktere sind auf Japanisch sehr gut synchronisiert , und der ein oder andere wird auch bekante Synchronsprecher treffen . Die Englische Tonspur ist auch wirklich gut gelungen , verfälscht jedoch die Story und die Slapstick Komik ein wenig . Wer kein Japanisch spricht oder liest kann getrost auf das Englisch zurückgreifen . DIE BILDSCHIRMTEXTE SIND OHNEHIN IN ENGLISCH !!!!!!!!!

Spielprinzip
Im Grunde wie jedes andere JRPG , dass Actionlastig ist . Man läuft in einer 3d Welt , besucht Shops , Inn's und andere Orte . Die Übergänge von Ort zu Ort finden über eine Weltkarte statt , die nicht begehbar ist ** man wählt den Ort den man besuchen möchte ** Man erlegt Monster für EXP und Gold und für die so genannten Dive Points .

UND DAMIT KOMME ICH AUCH ZUR BESONDERHEIT DES SPIELS:
wie oben erwähnt kann man in die Gedanken oder die Seele der Computerwesen eintauchen . Man stärkt so die Bindung zu dem Charakter und erfährt allerhand über die Ängste und Wünsche der Person. Konkret handelt es sich um 2 Heldinen des Spiels , in die man Eintauchen kann . Durch das eintauchen beeinflusst man die Beziehung der beiden Heldinnen zur Hauptfigur und beinflusst das Kampfverhalten .

Kämpfe
Beim Kämpfen geht es Actionreich zu . Nachdem ein Kampf begonnen wurde kann man sich frei bewegen und dem Gegner mit allerlei Atacken zur Leibe rücken . Achten sollte man dabei auf die Songanzeige , die es der ausgewählten Heldin ermöglicht nach auffüllen der Anzeige das Team zu stärken , oder speziale Angriffe auszuführen .

Ein Craftingsystem ist auch vorhanden .

Fazit:
Für JRPG Fans eine klare Empfehlung . Sehr schöne und süße Story und Liebesgeschichte , die oft beeinflussbar ist . Es macht Spaß sich in eine der Heldinnen zu **verlieben ** und mit ihr das Abenteuer zu bestehen . Es gibt auch verschiedenen Enden , die das wiederholte Spielen reizvoller machen . Die Kämpfe sind eher einfach , so dass man nicht grinden braucht und in einem Rutsch spielen kann . Alles in allem ein sehr gelungenes Japanisches Rollenspiel.
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am 14. November 2011
Hach, was hab ich mich gefreut, endlich mal wieder ein waschechtes JRPG zu spielen. Ich habe leider die ersten beiden Teile versäumt, daher kann ich keine Vergleiche zu den Vorgängern ziehen.
Ich denke, die meisten, die zu so einem Spiel greifen, wissen bereits (s. Packung), was sie erwartet, zumindest der Niedlichkeitsfaktor und die Kulleraugen sind ja in japanophilen RPGs keine Seltenheit. AR Tonelico bedient hier ganz klar die Fans solcher Spiele, Fans westlicher RPGs a la Dragon Age oder Oblivion werden hier sicherlich nicht glücklich.

Mir persönlich gefällt das Charakterdesign ganz gut, allerdings sind die Hauptcharaktere schon etwas stereotyp. Aoto ist der ungestüme und mutige Held, Saki die hilflose Schöne mit Gedächtnisverlust, Finnel die burschikose und tollpatschige Kellnerin usw. Wenn die Story aber an sich stimmig ist, stellt dies für mich kein Problem dar. Die Handlung verläuft zumindest bis jetzt spannend und abwechslungsreich und hat man den Dreh bei den Kämpfen raus, so gehen diese flott von der Hand. Zu Beginn hatte ich so meine Schwierigkeiten, die actionlastigen Kämpfe zu bestreiten und die Rolle der Reyvateils zu begreifen, aber mit etwas Übung klappt das schon!

Das einzige, was mich an dem Spiel wirklich stört (und das sorgt zuweilen für längere Spielpausen und für 1 Stern weniger)ist der doch sehr infantile und leicht anzügliche Humor. Ich lache gerne mal über einen zweideutigen Witz, aber teilweise wird hier mit dem Fanservice schon arg übertrieben. Als Mädel habe ich große Augen gemacht, als sich Saki für ihr Gebet erst mal entkleiden muß, damit die Attacken wirksamer sind. Tsss, also bitte...! Aber als dann noch die Bemerkungen über das erste Diven losgingen, da war es mir echt erst mal zuviel. Da kennen anderen JRPGs ein besseres Maß! Und wirklich witzig finde ich das auch nicht.

Wen das nicht stört, der findet hier ein nettes RPG für Zwischendurch mit hohem Wiederspielwert aufgrund der unterschiedlichen Enden und der Möglichkeit, mehr oder weniger starke Beziehungen zu den einzelnen Reyvateils aufzubauen.
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am 13. April 2011
3 Krieger und eine "Magierin" die keine Magiepunkte benötigt um zu zaubern, jedoch von euch beschützt werden muss, wenn sie angegriffen wird. Echtzeitkämpfe die es euch ermöglichen einfach mal aus der Schussbahn zu laufen und ne Menge Leben zu sparen. Schizophrene Reyvateils, die sich unterschiedlicher nicht sein könnten und sich eine Cosmosphere teilen. Dazu noch verschiedene Entscheidungs- und Ending-Möglichkeiten. Mit nicht zu wenigen Szenen, bei denen man sich vor Lachen in die Hose machen könnte.

Das und noch vieles mehr ist dieses Spiel!

Wer also kein Problem mit der Englischen Sprache hat und darüber hinwegsehen kann, dass die charaktere immer mehr an Kleidung verlieren und letztenendes nur in Unterwäsche darstehen und dadurch auch noch stärker werden (komplizierte Sache das xD), dem kann ich dieses Spiel nur wärmstens empfehlen!
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am 28. September 2012
“Ar tonelico Qoga: Knell of Ar Ciel” – nein, ich habe mich nicht verschrieben und es handelt sich dabei auch nicht um ein Anagramm für irgend etwas, sondern das ist tatsächlich der Name eines Japan-Rollenspiels für die PS3. Aber warum eigentlich so überrascht? Denn immerhin handelt es sich bei diesem Game um das bereits dritte aus der Ar tonelico-Reihe. Die beiden ersten Teile waren schon Spiele für sich – diejenigen, die sie gespielt haben, werden es wissen – und was von dem ersten Vertreter dieser Serie auf der PS3 zu erwarten ist, erfahrt ihr hier.

“Was ist denn das?”,…

… werden sich einige von euch in den ersten Minuten des Spiels denken, insbesondere diejenigen, die die beiden Vorgänger nicht gespielt haben und damit völlig unvoreingenommen in dieses Spiel reingehen. Manche von euch werden der Frage vielleicht sogar ein “Oh la la!” vorschieben. Dabei beginnt das Game zunächst völlig normal: Unser Held Aoto wird von seinem Pflegevater geweckt und dazu ermahnt, endlich mit seiner Arbeit loszulegen. Legen tut Aoto dann auch, allerdings sich erst nochmal in sein Bett. Als er sich dann schließlich doch aus seinem Schlafgemach bequemt, wird seine Arbeit erst recht zur Nebensache. Denn draußen bietet sich ein schlimmes Bild: Ein Mann wurde vor wenigen Augenblicken von einer Gruppe Soldaten tödlich verwundet, die jedoch alles andere als Soldaten aussehen. Die Kriegerin, die an der Seite des Opfers steht, bittet Aoto um Hilfe. Die Anführerin der gegnerischen Gruppe ist ein Frau, sieht jedoch aus wie ein Bodybuilder auf Anabolika; kein Wunder also, dass unser Aoto sie mit einem Mann verwechselt. Nachdem sich dieses Gebilde uns in den Weg stellt und wir es ihn einem ersten Kampf, in dem uns die ersten Grundlagen dargelegt werden, besiegen können, wollen wir den letzten Wunsch des nun sterbenden Begleiters der Kriegerin, die sich zwischenzeitlich in ein kleines, hilflos aussehendes Mädchen, das auf den Namen Saki hört, verwandelt hat, erfüllen und dieses in Sicherheit bringen.

Daraus wird aber erst mal nichts, da die Busse, welche die einzige Möglichkeit darstellen, aus der Stadt zu gelangen, an diesem Tage seltsamerweise noch nicht erblickt worden sind. Das jedenfalls erfahren wir von Tatsumi, einem sehr guten Freund Aotos. Doch kaum hat sich dieser dazugesellt, bekommen wir auch wieder Gesellschaft von ein paar weiteren Soldatinnen der “Clustanian Army”. Tatsumi bietet uns seine Hilfe im Kampf gegen diese Frauen an. Doch ist es keiner der beiden Männer, der für ein erfolgreiches Ende dieser Auseinandersetzung sorgt. Und jetzt (erst?!) wird es kurios: Die kleine, schüchterne Saki entledigt sich plötzlich ihrer Kleider und singt, nur noch in Unterwäsche da stehend ein Lied. Die Konsequenz liegt natürlich auf der Hand: Die Gegner verwandeln sich daraufhin in Tortenstücke. Okay, spätestens jetzt ist klar, dass Saki kein gewöhnliches Mädchen ist und es wohl ganz bestimmte Gründe geben muss, warum sie von euren Widersachern verfolgt wird…

Viele Möglichkeiten, die einem was bringen?

Man kann schon sagen, dass Ar tonelico Qoga: Knell of Ar Ciel ein etwas anderes Rollenspiel ist. Sicherlich geht es auch hier darum, Gegner zu besiegen und seine Charaktere zu entwicklen, jedoch bietet das Game nebenbei nicht wenige zusätzliche Elemente. Das, was das Spiel von anderen desselben Genres am meisten unterscheidet, sind die Reyvateil, zu denen auch Saki gehört. Die Reyvateil schöpfen ihre Kraft aus Liedern und daraus, dass sie sich ausziehen, denn: Je mehr Haut eine Reyvateil zeigt, umso mächtiger wird sie. Zum Glück ist also in jedem Kampf so ein Wesen dabei. Zum Glück? Jein!

Die Kämpfe laufen in Echtzeit ab, wobei neben einer Reyvateil, bis zu drei weitere Kämpfer am Geschehen teilnehmen, von denen ihr die Kontrolle über einen übernehmen könnt und die anderen von der KI gesteuert werden. Letztendlich sind die Angriffsmöglichkeiten des Kämpfers, den ihr übernimmt, auf eine Taste beschränkt. Das könnte daran liegen, dass der Spieler verstärkt Gebrauch von der Reyvateil machen soll. Diese steht nämlich im Hintergrund und trällert ihre Lieder. Am unteren Bildrand befindet sich ein Harmograph, der die entsprechenden Höhen und Tiefen der Lieder darstellt. Trefft ihr einen Gegner in dem Moment, in dem ein hoher Ton gesungen wird, richtet ihr größeren Schaden an. Das jedoch ist nicht die einzige positive Foige. Daneben steigt nämlich der Herzschlag der Sängerin, der ebenfalls am unteren Bildrand angezeigt wird.

Sobald ihr Herzschlag, der sich auch dadurch verschnellert, dass ihr einzelne Gegner besiegt oder die Reyvateil selbst Schaden nimmt, die oberste Grenze erreicht, könnt ihr sie mit Hilfe der Schultertasten zum Strippen bringen und dadurch Angriffe auslösen oder den Teammitgliedern bestimmte Eigenschaften verleihen. Dabei gilt: Je mehr Kleider ausgezogen werden, desto wirkungsvoller das Ergebnis. Daneben können die singenden Begleiterinnen auch noch auf andere Weise im Kampf hilfreich sein. Neben der Herzanzeige läuft nämlich noch eine Prozentanzeige, die mit zunehmender Verweildauer im Kampf permanent steigt. Durch entsprechenden Tastenknopf kann man die Sängerin dann angreifen lassen, wobei die verschiedenen Reyvateil mit unterschiedlichen Methoden in einem bestimmten Bereich attackieren und die Angriffe umso stärker sind, je höher die Prozentzahl ist.

So stark diese Reyvateil auch in der Offensive sein können, so schwach sind sie in der Verteidigung, besser gesagt: Verteidigung ist gar nicht vorhanden. Um diese Wesen herum befindet sich ein Kreis. Gelangt ein Gegner lediglich in diesen Bereich, so verliert die Reyvateil bereits Lebenspunkte und zwar so schnell, dass man manchmal gar nicht wahrnimmt, dass die Anzeige schon auf null ist. Da hilft es nur, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen und wenn doch mal ein Gegner durchdringt, durch entsprechenden Tastenknopf, eure Freundin vor dem Untergang zu bewahren.

Nochmal kurz zusammengefasst: Eine Taste für die eigenen Angriffe, eine für die Angriffe der Reyvateil, eine, um diese bei einer gegnerischen Attacke zu beschützen. Bleibt nur noch eine Taste übrig. Diese öffnet ein Menü, in dem ihr zum Beispiel den aktuellen Kämpfer ändern oder Gegenstände verwenden könnt. Mit zunehmender Spieldauer können auch die Kämpfer selber Spezialangriffe durchführen, die aber einen Teil der Lebensenergie kosten.

Taktische Kämpfe, die durch die oben erwähnten Möglichkeiten scheinbar zuhauf geführt werden müssten, sind tatsächlich eher selten der Fall. Es ist nämlich kaum möglich, genau bei einem hohen Ton einen Gegner zu treffen. So passiert es, dass man ständig auf die Gegner eindrischt und es eben dem Zufall überlässt, ob man nun im richtigen Moment trifft und so den Herzschlag der Begleiterin steigert oder nicht. Und kaum hat man es geschafft, das Herz zum Rasen zu bringen, ist der Kampf bereits so gut wie vorbei, so dass man auf die Hilfe aus dem Hintergrund verzichten kann. Selbst wenn man warten und im richtigen Augenblick zuschlagen wollte, so achten die computergesteuerten Freunde eben nicht drauf. Gegen Ende des Spiels hat man es dann endlich mal mit stärkeren Gegnern zu tun aber auch da haut man eben so lange auf sie drauf bis irgendwann die Anezige erscheint, dass man die Reyvateil zum Einsatz bringen kann. Solange man es also schafft, seine trällernde Kameradin vor Gegnern zu beschützen, pausenlos auf die Gegner einschlägt und seine eigene Verteidigung ein bisschen im Auge behält, wird man selten vor großen Gefahren stehen, auch nicht auf höchstem Schwierigkeitsgrad, auf dem die Gegner einfach nur etwas resistenter sind.

Abwechslung auch abseits des Kampfes

Nutzen hin oder her, Möglichkeiten für abwechslungsreiche Kämpfe sind grundsätzlich vorhanden. Aber auch außerhalb des Schlachtfeldes, offenbaren sich dem Spieler genügend Gelegenheiten, auf das Spiel Einfluss zu nehmen. Manche müssen ergriffen werden, andere liegen im Ermessen jedes einzelnen. Als Belohnung für eure jeweiligen Verhaltensweisen winken euch am Ende insgesamt acht verschiedene Enden. Aber was genau kann man denn abseits des Kampfgeschehens noch machen? Da wären zu einem die Möglichkeiten neue Gegenstände, Waffen und auch Angriffe selbst herzustellen. Hierzu benötigt ihr ebenfalls die Hilfe eurer Reyvateil, die zum Herstellen eine gewisse Anzahl an Punkten benötigen, die sie in den Kämpfen sammeln. Darüber hinaus sind natürlich auch die entsprechenden Zutaten sowie in einigen Fällen auch Rezeptbücher erforderlich, um Neues zu kreieren. Nicht allzu spannend aber hilfreich, um im Kampf besser bestehen zu können.

Interessanter sind da schon die Möglichkeiten, in die Reyvateil “einzutauchen”. Zwar reduziert sich das Spielgeschehen im Innern dieser Geschöpfe fast ausschließlich auf Dialoge, dafür erfahrt ihr so Einiges über eure Begleiterinnen und besucht zum Teil interessante Schauplätze, in denen ihr merkwürdige, wenn auch abwechslungsreiche Rollen übernimmt.

Doch wer lässt schon andere gerne in sich herumschnüffeln? Richtig: Fast niemand! So auch unsere Reyvateil, die euch nur den Zugang zu ihren Innenleben erlauben, wenn ihr durch Gespräche oder Geschenke deren Zuneigung zu euch steigert. Die Möglichkeit, im Inneren herumzuspuken, bringt euch dafür auch einen weiteren Vorteil: Hier findet ihr nämlich “Geister”, die Hyuma genannt werden und mit denen ihr die jeweilige Frau ausstatten könnt. Dank dieser kleinen Helfer können diese dann neue Lieder und damit neue Magien erlernen. Hierbei bekommt der Spieler viel nackte Haut zu sehen… Doch auch hierfür sind bestimmte Vertrauensstufen erforderlich.

Die Themen für die erforderlichen Gespräche treten entweder automatisch im Spielverlauf auf oder durch das Einsammeln entprechender kleiner Kugeln. Dabei ist nicht nur das Reden mit den Reyvateil, sondern auch mit den Gruppenmitgliedern untereinander möglich und nicht ohne Bedeutung für das Spielgeschehen.

Weiteres Wissenswertes

Die Grafik ist insgesamt gesehen, ob Charaktere, Spielumgebungen, etc. ganz ok, mehr nicht. Soundtechnisch ist lediglich zu bemängeln, dass das nur mit englischer bzw. japanischer Sprache und ohne deutsche Untertitel versehene Spiel nicht durchgehend synchronisiert ist. Die Orte bzw. Welten, durch die man sich bewegt, sind zum Teil ziemlich groß. Letztendlich gibt es hier den einen richtigen Weg ans Ziel aber dafür doch etliche andere, die zwar zum Erforschen und Finden von Truhen einladen, die aber gleichzeitig dafür sorgen, dass man zum Teil große Entfernungen zurücklegen muss. So war es zum Beispiel schon merkwürdig, gefühlte 10.000 Stufen eines Berges zu erklimmen, nur um dann oben einen Höhleneingang zu betreten. Okay, auf dem Weg dahin waren abseits des Berges noch paar Truhen aber dennoch hätte man – nicht nur in dieser Situation – dieses anders gestalten können. Pro Ort gibt es eine bestimmte Anzahl an Gegnern, denen ihr über das Zufallsprinzip begegnet. Sind diese erst einmal ausgeschaltet, könnt ihr euch in Ruhe umsehen.

Ach ja und wenn ihr das Spiel zum aller ersten Mal zocken wollt, müsst ihr ein wenig Geduld aufbringen, denn bevor es losgeht, werden erst mal ca. 5 GB an Daten auf eurer PS3 installiert.

Fazit

Zu Beginn des Spiels war ich noch voller Freude über die mir gegebenen Möglichkeiten. Letztendlich dreht sich nämlich fast alles um die Reyvateil und was man mit ihnen so machen kann. Sie verfügen über spezielle Eigenschaften, von denen einige erst freigesetzt werden, wenn man ihren Herzschlag steigert, sie sind sonst hilflos und man muss sie beschützen, man kann in sie eintauchen und mit Geistern ausstatten und und und… Die Idee und die gegebenen Möglichkeiten sind wirklich gut und es ist eben etwas, was dieses Spiel von anderen Games dieses Genres deutlich hervorhebt, in denen eben kaum etwas von einer dritten Person abhängt als mehr von einem selbst. Klar hängt die Stärke der Reyvateil davon ab, wie man sich selber im Kampf schlägt aber letztendlich sind es sie, die über die wahren Kräfte verfügen. Einzig und allein schade ist eben, dass man diese nicht so oft nutzen kann, da meistens vorher schon alles so gut wie erledigt ist. Ar tonelico Qoga: Knell of Ar Ciel hat eigentlich sehr viele positive Seiten und wirklich gute Ideenansätze. Ich will nicht sagen, dass man hier im Ansatz schon gescheitert ist, das auf keinen Fall. Aber so richtig supertoll umgesetzt ist es eben auch nicht.
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am 12. April 2011
Ich bin nicht sonderlich gut darin Rezessionen zu schreiben, will aber trotzdem meinen Senf dazu geben:
Mir macht Ar Tonelico Qoga viel Spaß und es ist meiner Meinung nach ein wirklich gutes JRPG! Ich habe schon unheimlich viele RPGs gespielt und weiß, dass es auf die Grafik allein nicht ankommt. Ar Tonelico Qoga ist optisch nicht auf den neuestem Stand, was, finde ich, aber nicht heißt, dass es nicht trotzdem hübsch ist.
Es hat außerdem so ziemlich alles, was ein gutes, klassisches JRPG haben muss.
Dass das Spiel komplett auf Englisch ist, ist vielleicht für manche ein Problem, aber mir macht das nichts.
Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich an diesem Spiel wirklich nichts auszusetzen habe. Games in diesem Stil gibt es heute nur noch selten und das macht so ein klassischen japanisches Rollenspiel auch besonders.
Sicher ist es aber Geschmackssache.
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am 26. September 2011
Ich muss ehrlich zugeben ich bin entäuscht von diesem Spiel.
Grafisch macht das Spiel für die heutige Zeit absolut nichts mehr her und die Schriftgröße wurde auch sehr klein gehalten, so dass man seinen Kopf schon quasi an den Fernseher drücken muss um zu erkennen was da steht.
Das ganze sieht auch alles recht schwammig aus. Das Kampfsystem ist recht simpel gehalten und benötigt nicht viel Können vom Spieler was dazu führen kann das man sich die ganze Zeit unterfordert fühlt.
Ein paar positive Sachen gibt es dennoch zu vermerken.
Das Spiel wird mit einer schönen Musik begleitet, welche sich auch als Soundtrack in der Spielebox befindet.
Die Charaktergestaltung sieht auch sehr gut aus, nur leider haben die Entwickler das nicht für den Rest des Spieles umgesetzt.
Ich kann das Spiel wirklich nur absoluten JRPG Fans empfehlen, denn ansonsten erlebt man eine Enttäuschung.
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am 10. April 2011
Moin auch,

zuerstmal sei gesagt das das Spiel ein Muss ist wenn man die Storry aus Teil 1 wissen will wie alles ausgeht. Aber mehr ist das spiel wirklich nicht *seufts* nach dem wirklich hervorragendem Teil 1 und dem (auch gut gelungenen) Teil 2 hab ich mich so gefreut auf dieses spiel und dan kommt so was raus.

Hatten die Entwickler mal wider keine Zeit un das spiel vernünftig fertig zu machen??? ich glaub mal nein.

Die grafik ist für PS3 Verhälltnisse ne Frechheit und der Hauptchara Aoto scheint wirklich zu schweben. Nein mal im ernst wenn ein chara beim laufen einige sekunden über dem Boden zu schweben scheint und auch sonst seine Bewegungen hölzern sind gehts mir eacht zu weit.

Die storry ist glücklicherweise ein plusspunkt und auch die Charas könne sich gehen lassen....aber nicht alle. Am meisten stört mich dieses verdammte MOE-desing. Risen Busen und Lolita-charas sind einfach zu sehr Japan-style und übertreiben es maßlos. Auch die Aktion das sich die Heldinnen auszihen beim singen geht wirklich zu weit und stößt nur bei wirklichen Otakus aus Gefallen....ne wirklich ich will Spielspaß und nichts für frühreife-Männer.

das Kampfsystem reist auch nichts heraus obwohl die ansätze wirklich gut gemeint sind. Aber im endefeckt sind die gegener zu einfach (und das ist ernst gemeint). Ich hatte nur einen wahren gegner der mich ein bisschen gefordert hatte und das war der Endboss...der rest ist wirklich Kindereinfach zu bezwingen.

Auch die Cosmosphären der Heldinnen sind übertrieben gemacht und meist sehr verwirrend und teils wirklich zu viel MOE-Anteile.

Was ich hingegen wirklich dem spiel gut ankreide sind die vielen Enden die man freispielen kan und das wars dan aber auch schon.

Fazit:

Ne danke ich spiel das spiel nur wegen der Storry und danach kan mann es getrost wieder verkaufen. Ist wirklich kein Teil der Serie der sich lohnt aufgehoben zu werden.....wirklich liebe entwickler das was ein satz mit X.
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am 18. April 2011
wer gerne jrpgs wie zb. final fantasy kann getrost zugreifen. Ein absoluter geheimtipp im punkto JRPG achtung nicht massenmarkt oder casual gamer tauglich.

Fazit: Super
Grafik: 4/5
Sound: 10/5
Atmosphere:5/5
Spielspass: 5/5
Atmosphere:5/5
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