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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
34
4,1 von 5 Sternen
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am 13. August 2008
Meine Mitrezensenten haben schon eine Menge über "Along Came A Spider" geschrieben, vieles meiner Meinung nach richtig, manches kann ich allerdings null nachvollziehen (Industrial? Wo?).

Bei diesem Album bilden das Konzept, die Texte und die Musik eine untrennbare Einheit. Man kann sich diese Scheibe nicht so nebenbei anhören ohne auf die Geschichte zu achten, die Alice uns erzählt. Im Zusammenhang betrachtet ergibt alles einen Sinn, zum Beispiel die teils recht plötzlichen Song-Enden. Wo sonst ein letztes Riff erklingt oder dezent ausgeblendet wird, hört Alice einfach auf zu singen und die Instrumentalisten hören auf zu spielen. Punkt. Auch die ausschließlich männlichen Backing-Vocals irritieren zunächst, aber nach ein paar Durchläufen und Beschäftigung mit dem Konzept wird klar, anders könnte es sinnvollerweise gar nicht sein.

Ich liebe dieses Album in seiner Gesamtheit und nenne deshalb auch keine Anspieltipps, denn Catcher wie "Poison" oder "Feed My Frankenstein" sind hier nicht drauf.

"Along Came A Spider" ist was für Zuhörer. Hören alleine reicht nicht. Dafür bekommt man ein Album mit Langzeitwirkung!
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am 15. August 2017
Es war ein Geschenk, deshalb kann ich nicht viel dazu sagen.
Amazon wil aber unbedingt eine Bewertung haben.
Da der/die Beschenkte zufrieden ist gebe ich 4 Sterne.
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am 1. August 2008
Der `Prince Of Darkness' ist zurück! Mit `Along Came A Spider' kehrt Alice Cooper wieder zur Konzeptkunst zurück, von der die beiden Vorgängeralben `Dirty Diamonds' und `The Eyes Of Alice Cooper' abgekommen waren. Herausgekommen ist dieses Mal ein schöner Rocker rund um den fiktiven Serienkiller Spider, verkörpert natürlich von Alice selbst. Das Album hat alles, was man vom König des Schock-Rock erwartet: coolen Hard Rock, mit `Killed By Love' und `Salvation' die obligatorischen Balladen und - ganz wichtig - Alice' ausgezeichneten Humor, der sich in verschiedenen Textstellen findet. Mit dabei sind auch Gastauftritte von Ozzy an der Mundharmonika bei `Wake Up The Dead' und bei `Vengeance Is Mine' rifft Slash höchstperönlich. Möglicherweise dem Konzept geschuldet, fehlt der Platte zwar der Über-Hit und vielleicht auch hier und da noch ein bisschen mehr kompositiorischer Feinschliff, spätestens nach ein paar Durchläufen ist man aber auch bei diesem Album wieder im Banne Alice'. Denn eins macht das Date mit Spider auf alle Fälle: Spaß!

Die LP selbst kommt im schicken Gatefold mit von der CD verschiedenem Cover. Zum Album stimmungsvoll wunderbar passende Bilder im Innenteil runden das Außen ab. Die LP selbst ist in schicker Milchglas-Optik gehalten. Alles in allem bereits vor dem Hören ein Genuß!
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Seit Anbruch des neuen Jahrtausends und dem Paukenschlag Brutal planet ist unser liebster Horroronkel Alice Cooper wieder sehr umtriebig unterwegs und verwöhnt seine Anhänger regelmäßig mit neuen Alben und Konzerten. Über mangelnde Qualität konnte man sich seitdem auch selten beklagen. Wenn auch keine wirklichen Meilensteine, so waren die letzten CDs aus dem Hause Furnier keinesfalls Ausfälle und konnten auf ihre Art überzeugen. Der neueste Streich Along came a spider reiht sich nahtlos in diese Reihe ein, auch wenn das Album gerade bei den ersten Höreindrücken ein wenig farblos wirkt.

Ein Konzeptalbum mit einer durchgehenden Geschichte sollte es mal wieder sein. Das erste seiner Art seit The last temptation aus dem Jahre 1994. Auf Along came a spider dreht sich alles um einen namenlosen Massenmörder der sich (O-Ton) "selbst als größtes Raubtier aller Insekten sieht, sein Beutetier einfängt, es tötet, dann seine acht Opfer in Seide einwickelt und von jedem ein Bein abtrennt". Eine Spinne also - daher auch der Titel. Somit mehr eine Serienkiller-, als eine klassische Gruselgeschichte.

Wer jetzt aufgrund der Konzeptgedankens Theatralik im Stil eines Welcome to my nightmare erwartet, ist vielleicht etwas enttäuscht. Denn Along came a spider kommt mit einer ganzen Ladung lässigen und griffigen Rocksongs daher, die ähnlich auch auf den Vorgängeralben The eyes of Alice Cooper und Dirty diamonds stehen könnten. Dazu gesellt sich ein gewisser Retrofaktor in Richtung Killer. Das ganze verpackt in eine klasse, zeitgemäße Produktion mit einigen modernen Gitarrensounds (z.B. bei "I know where you live"), die doch irgendwie bewusst nach 70er klingt.

Soweit, so gut. Jetzt müsste nur noch das Songwriting passen und wir hätten einen weitern Alice Cooper-Klassiker vor uns liegen. Doch hieran hapert es stellenweise ein wenig. Gerade während der ersten Hördurchläufe klingt Along came a spider relativ platt und nur wenig, wie die tolle Ballade "Salvation", bleibt hängen. Den meisten Songs, gerade in der ersten Albumhälfte, fehlt es einfach an wirklich griffigen Hooks und Refrains, auch wenn letztere zwischen betont streetrockig ("Wrapped in silk") und leicht lasziv wie bei "(In touch with your) Feminine side" rüberkommen, was die einzelnen Tracks etwas schwerfällig wirken lässt. Zwar bemüht man sich um musikalische Abwechslung und auch David Bowie ("Wake the dead" mit Gaststar Ozzy Osbourne an der Mundharmonika) und John Lennon (die wunderbare Ballade "Killed by love") dürfen mal vorbeischauen, doch insgesamt klingt alles doch relativ gleichförmig. Auch der Auftritt von Slash (ex-Guns 'n Roses, Velvet Revolver) in "Vengeance is mine" klingt nett, aber nicht besonders zwingend.

Das alles täuscht allerdings darüber hinweg, dass das Album als Ganzes mit der Zeit seine Wirkung nicht verfehlt und eine zur Story passende (wenn auch nicht gruselige) Stimmung erzeugt. Mit der richtigen Bühnenshow erwacht Along came a spider sicher so richtig zum Leben. Doch so ist es einfach ein weiteres gutes, aber nicht herausragendes Alice Cooper-Album. Ein vorheriges Probehören wäre vielleicht angebracht.
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am 14. Dezember 2011
Was für eine krude Idee. Acht Frauen umbringen und jeder ein Bein abnehmen, um daraus eine Spinne zusammenzusetzen. Sowas kann wohl echt nur aus Alices Universum kommen. Die Geschichte strotzt vor Gewalt und skurrilem Humor, wie man es vom inzwischen stark angejahrten Gruselonkel kennt. Muss man mögen.

Musikalisch ist "Spider" wieder moderner und härter als die Vorgänger "Dirty Diamonds" und "Eyes", ohne jedoch so industriallike wie "Brutal Planet und "Dragontown" zu werden. Also irgendwie dazwischen. Produzent Danny Saber trägt entscheidend zu Songwriting und Instrumentierung bei. "Salvation" und "The one that got away" sind meine Anspieltipps. Der Rest ist sehr ordentlich, aber nicht wirklich sensationell. Immerhin keine bloße Selbstkopie. Dafür vier Punkte.

Leider war "Spider" verkaufszahlenmäßig wenig erfolgreich, so dass Alice sich danach bemüßigt fühlte, eine kommerziell vielversprechendere Fortsetzung seines Erfolgsalbums "Welcome to my Nightmare" einzuspielen.
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am 31. Januar 2014
Alice Cooper – Along came a Spider (2008)

Ein Serienkiller hat sich den perfekten, psychopathischen Plan ausgedacht: Man nehme acht Opfer, wickle diese in Seide ein und klaue ihnen je ein Bein. Perfekt ausgearbeitet um quasi seine eigene Spinne zu erschaffen. Doch leider geht bei der Durchführung des Plans etwas gehörig schief. Willkommen zu einem weiteren, stark ausgearbeiteten Konzeptalbum von Altmeister Alice Cooper!

Schief geht musikalisch leider auch einiges, wohl auch weil dieses Werk wieder größen(wahnsinnig) ambitionierter daher kommt, als die locker rockenden Vorgängeralben und so weitaus mehr schief gehen kann. Doch dazu später. Zuerst sei gesagt, dass Alice lyrisch wieder voll in seinem Element ist. Waren die letzten Alben eher von guter Unterhaltung geprägt, packt Tante Alice nun sämtliche aufgesparten, schockenden Elemente wieder aus. Das lyrische Ich stellt diesmal ein gewisser Spider da (eigentlich ein alter Bekannte, siehe Epilog), ein Psychopath, ein Mörder. Und auch hier geht etwas schief, nämlich als er sich in sein letztes Opfer verliebt und sogar beginnt seine Taten in Salvation zu hinterfragen. Großartige Kunst und Leckerbissen für jeden Alice-Fan!

Musikalisch hingegen werden die Daumenschrauben nicht halb so fest angezogen. Die beiden neuen Produzenten / Gitarristen in Alice' Team (namentlich Greg Hampton und Danny Saber) sind leider nicht ganz so versiert, wie ihre Vorgänger. Es fehlt den Riffs fast durchweg an Prägnanz und den Soli an Eiern. Lieder wie Wrapped in Silk hauen leider nie völlig auf die Pauke und sogar gleich zu Anfang (Prologue / I know where you live) verwirrt man mit komischen Verzerr-Effekten und einer kruden Strophe, bevor erst der Refrain das Ganze wieder mit einer typisch Alice-leichtfüßigen Melodie herausreißen kann. Gelobt sei das catchige auflockernde Catch me if you can.

Zudem die Produktion etwas komisch ausgefallen ist. Es dürfte klar sein, dass ein Konzeptalbum dieses lyrischen Kalibers nicht so frech und rotzig ausfallen kann wie das grandios rockende Dirty Diamonds und ich bin auch froh, dass man nicht so düster „metallt“ wie in Brutal Planet. Irgendwo dazwischen liegt der Sound bei Along came a Spider, vermischt mit der Trockenheit eines The Last Temptation. Jedoch hat man manchmal etwas eigenartige Gitarren-Verzerrungen gewählt und meist klingt auch das Schlagzeug etwas schwach auf der Brust. Alice hingegen hat eher mit ständigen Verzerrungen seiner Stimme oder grausamen Doppler-Effekten zu kämpfen. Nicht ein einziges Mal darf er uneffektiert ins Mikro brüllen. Keine Sorge, Alice Stimme ist nicht unkenntlich geworden, so schlimm ist es nicht. Die eigenartige Trockenheit beziehungsweise Schwerfälligkeit nimmt aber Standard-Rocker-Songs mit guten Refrain-Anleihen allerdings das gewisse Etwas. Songs wie I'm hungry oder The One that got away. Diese rocken (besser rucken) deswegen eher etwas bemüht, statt verblüffend durch die Gegend. Selbst geilen Songs wie das düstere, brutale I am the Spider / Epilogue wären mit einer Gitarrenarbeit eines Brutal Planets deutlich besser zur Geltung gekommen.

Streicher kommen auch zum Einsatz, immerhin gut arrangiert. Zumindest in der Klischee-Ballade Killed by Love. Naja, wem's gefällt. Nächster Titel bitte! Was haben wir denn noch? Zum einen (In Touch with) Your Feminine Side, dessen Text nur so vor Wortwitz sprüht und wobei sich das hartrockende Stück sogar superb gegen die schwerfällige Produktion durchsetzen kann. Da bleibt kein Bein still. Und ein wirklich herausragendes, geniales, düsteres und brutales Meisterwerk hat es dann doch noch auf die Platte geschafft. Vengeance is mine überzeugt mit einem hämmernden Schlagzeug, einem latent aggressiven melodischen Aufbau, absoluten Killer-Riffs und natürlich (Achtung, Trommelwirbel) Slash an der Gitarre. In typischer Rockstar-Manier dudelt er ein Solo nach dem anderen herunter. Technisch unperfekt, aber mit Eiern!

Fazit: Hier kommt ein lyrisch außergewöhnliches Konzeptalbum mit sämtlichen Wortwitz und Horrorgeschichten, die einen Alice-Fan durchaus zufrieden stellen können. Allerdings ist die kompositorische Ausführung arg dürftig ausgefallen. Die meisten Riffs zünden einfach leider nicht.
Wertung: ***
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am 17. April 2011
Es handelt sich bei dieser Veröffentlichung von "Along came a spider" um eine Version, die mit drei Bonustracks erweitert wurde, welche vormals nur über iTunes erhältlich waren:

"Shadow Of Yourself"
"I'll Still Be There"
"Salvation" (Unplugged With String Section)

Die ersten beiden hätten, meiner Meinung nach, qualitativ gesehen durchaus auf das Album gepasst. In Anbetracht des (zur Zeit) sehr günstigen Preises bei Amazon also durchaus ein Grund, sich diese CD erneut zu kaufen. Vorausgesetzt man möchte auch die erwähnten zusätzlichen Stücke sein Eigen nennen.

Die Aufmachung dieser Version ist allerdings ein Witz und kommt eher wie eine Promo-CD daher: Ein gerade mal vierseitiges Booklet, keine Texte und das großartige Artwork der Erstveröffentlichung ist komplett auf zwei Seiten geklatscht worden, so dass Details eigentlich nur noch mit Mikroskop erkennbar sind. Deswegen gibt es Punktabzug.

Aus dem Grund betrachte ich diesen Tonträger eher wie eine Maxi-CD mit drei neuen Stücken, als Ergänzung zur Erstveröffentlichung im Digipack. Wer also mit den oben genannten Punkten leben kann, dem sei diese Version trotzdem empfohlen.
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TOP 500 REZENSENTam 20. Juli 2014
Grusel Rocker ALICE COOPER meldet sich aus der Versenkung zurück und bietet uns mit “Along came a Spider” ein neues Studioalbum, das erneut eine sehr ausgefeilt Konzeptstory enthält. In dieser geht es um einen Massenmörder namens Spider, der seine Opfer nach getaner Tat in Seide einhüllt, sich aber gegen Ende in ein Opfer verliebt und seine Taten hinterfrägt.
Musikalisch zeigt sich Alice hier weniger metalisch als noch bei „Brutal Planet“ oder dem darauffolgenden „Dragontown“ oder beim Klassiker „Trash“ aus dem Jahre 1989, dafür aber moderner, wobei auch mehr als nur ein Hauch Retro Rock hier sich in den Vordergrund drängt. Produktionstechnisch hat man hier einen starken Mix aus modernen Beats und Sounds sowie blues-rockigen 70er Gitarren Riffs, wobei mit „Killed by Love“ und „Salvation“ zwei astreine Balladen mit auf die Scheibe gepackt wurden, wobei erstere mich sogar fast schon an die BEATLES erinnert und letztere doch ein wenig moderner, vor allem durch die Synthesizer als auch durch die Beats ausgefallen ist. Stellenweise erinnern mich Songs wie z.B. das abschließende Stück „I am the Spider“ sogar irgendwie an aktuellere OZZY OSBOURNE Alben, wie „Ozzmosis“ oder „Down to Earth“, wobei ich mir hier auch den Madman sehr gut am Gesang vorstellen könnte. Allerdings würde so mancher Song auch gut als Soundtrack für einen Rob Zombie Film (bisher „House of 1000 Corpses“, „The Devils Rejects“ und „Halloween“) eignen, wobei dieser darüber sicherlich sehr erfreut wäre!
Als weitere Anspieltipps möchte ich euch unbedingt noch die Tracks „Wake the Dead“, „Catch me if you can“ (mit megagenialem Mittelteil!) und „Wrapped in Silk“ (mit starkem Power Refrain). Allerdings vermisse ich hier solche Hits wie „Hey Stoopid“, „Poison“, „Elected“, „No more Mr. Nice Guy” oder “Feed my Frankenstein”, wobei dafür als Entschädigung immerhin eine herausragende Story geboten wird. Freunde vom solidem Rock des Grusel Rockers oder ausgefeilten Konzeptalben können hier allerdings nicht viel falsch machen
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am 5. April 2013
Wir schreiben das Jahr 2008, Alice Cooper streift mit seiner Psychodrama-Tour durchs Land füllt große Halle zusammen mit Whitesnake UND veröffentlicht ein gnadenlos unterschätztes Meisterwerk! Ich habe mir die Mühe gemacht jeden der insgesamt 14 Titel (Bonustracks inklusive) eine einzelne kleine Bewertung zu widmen.

1. "Prologue/I Know Where You Live" 4/5*

Eine kleine Einleitung soll in die Geschichte des Protagonisten "Spider" einleiten. Anschließend gibt es einen recht frischen Track, der durchaus Lust auf mehr macht. Leider gibt es ein nur sehr dünnes Soundgewand, was allerdings auch gerade den Charm des Liedes ausmacht. Dennoch gibt es einen Stern Abzug, da man sicherlich noch Dinge an dem Opener verbessern könnte.

2. "Vengeance Is Mine" 5/5*

Hier allerdings stimmt alles! Ein schweres Riff von Gastmusiker Slash eröffnet samt Solo, dann eine Strophe mit sogut wie keinen Gitarreneinsätzen, hört sich einfallslos an, allerdings kommt hier neben Alices Stimme ganz hervorragend die schöne Schlagzeugspur zur Geltung. Ein brutaler und einprägsamen Text, dazu ein Refrain, der, wie schon im Titel lesbar, pure Rache atmet. Weiterhin großartige Gitarrenarbeit von Slash. Ein nahezu perfekter Song, der nur so von Härte strotzt!

3. "Wake The Dead" 3/5*

Der wohl etwas schwächere Song des Albums, er hat schon etwas, aber bei mir zündet der Song mit seinen sich nach vorne quälenden Strophen nicht. Musikalisch ist es hier auch eher dürftig. Gesanglich passiert hier mit Ausnahme vom durchaus annehmbaren Refrain ebenfalls nicht viel. Schade drum...

4. "Catch Me If You Can" 5/5*

Wie der Songtitel es schon erhahnen lässt, hier geht es stürmisch los. Alice spuckt Gift und Galle, düstere Strophen und dann ein grandioser Refrain, bei dem man einfach nur losgröhlen will. Der Text dreht sich weiterhin um die Meucheltaten des "Spider" und natürlich um die Provokation "Catch Me If You Can". Höchstnote!

5. "(In Touch With) Your Feminine Side" 5/5*

Nächster Song, hier deutlich weniger hart: Ein rockiger Song, der schlicht und ergreifend überzeugt. Kein Meisterwerk, allerdings ein durch und durch toller Song.

6. "Wrapped In Silk" 5/5*

Ein Song, der seine Zeit braucht. Ich persönlich finde ihn inzwischen verdammt gut. Zu Anfand allerdings betrachtete ich ihn eher als gutes Mittelmaß, nun ist er eben einer meiner Favouriten, auch, wenn er recht simpel gehalten ist.

7. "Killed By Love" 4.5/5*

Die erste Ballade des Album, und was für eine! Großartiger Text, sehr emotional, wie eine Ballade eben sein sollte. Ich empfinde das Stück, als eine der besten Cooper-Balladen überhaupt und das muss schon etwas heißen! Wieso es keine volle Punktzahl gibt? Wie über weite Teile des Albums ist Alice Stimme mit einem Hall untermalt, Achtung, ich rede nicht von Autotune, allerdings könnte man durchaus den Anschein bekommen, es sei so, daher völlig unnötig.

8. "I'm Hungry" 5/5*

Der nächste Song ist vergleichbar mit "Wrapped In Silk", nicht, dass man sich wiederholen würde, es ist nur wieder ein rockiges Stück, mit einem ähnlichem Charm. Toller Text, gute Strophe, Überragender Refrain! Insgesamt ein toller Song, wenn auch kein Highlight des Albums.

9. "The One That Got Away" 5/5*

Denn ein weiteres Highlight folgt direkt danach! Definitiv einer der besten Songs aus Alice Karriere! Gute Strophe und ein Refrain, wie ich ihn selten gehört habe. Ein absoluter Ohrwurm! Textlich ein Treffer ins Schwarze: Nachdem das Album bisher nur um Spiders bisheriges Dasein ging, kommt es num zur großen Wende. Spider verliebt sich in eines seiner Potenziellen Opfer. Nun quält ihn die Frage, ob er es verschonen sollte oder nicht. Grandios!

10. "Salvation" 5/5*

Die nächste (Halb-)Ballade des Album und ich muss sagen, dass diese "Killed By Love" noch einmal überbietet, da sie weniger kitschig ausfällt und ausserdem vom Text her erneut brilliert, wie so oft in Alice Coopers Karriere. Es geht darum, dass Spider sich verändert, da all sein Hass verflogen ist und, wie der Songtitel schon sagt, ob es eine Chance auf Heilung gibt. Ein Klasse Song!

11. "I Am The Spider/Epilogue" 5/5*

Ein echter Schocker, der letzte reguläre Song des Albums. Extrem düster, textlich gesehen auf Spider bezogen und rundet so das Album ideal ab. Musikalisch recht langsam, dafüt umso angsteinflössender. Toller Raussschmeißer. Anschließend folgt ein ein Epilog, der die Geschichtte aufklärt und letztendlich mit den Worten "You Trap, You Kill, You Eat..." den Hörer verschnaufen lässt.

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12. "Shadow Of Yourself" 5/5*

Das soll ein Bonustrack sein? Hätte durchaus gut auf das Album gepasst. Ziemlich düster, aber dennoch irgendwie aufregend. Ein überragender Song, vor allem, wenn man bedenkt, dass man hier "zweitklassiges" Material hört.

13. "I'll Still Be There" 4.5/5*

Toller rockiger Track, mit guter Strophe und besserem Refrain. Musikalisch, aber auch gesanglich gelungen und ebenfalls ein Kandidat für die reguläre CD. Inzwischen mir sogar lieber, als einige Songs der eigentlichen Platte.

14. "Salvation" (Acoustic Unplugged)3.5/5*

Eine Akustikversion der Halbballade "Salvation". Ich persönlich finde diese Version etwas überflüssig, da man abgesehen vom Refrain kaum einen Unterschied hört. Für Leute, die noch einmal ein entspannteres "Salvation" hören wollen, dennoch annehmbar.

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Fazit: Ein schön-schauriges Album vom Altmeister, dass durchaus mit älteren Werken mithalten kann. (Rein qualitativ gesehen, da man für dieses Album wenige Vergleichsbeispiele finden kann) Mit "Vengeance Is Mine", "Catch Me If You Can", "The One That Got Away" & "Salvation" sind hier Songs erster Güte gesetzt, meine Highlights und auch Anspieltipps. Für mich klare Kaufempfehlung, allerdings: Leute, die sich unter Alice Cooper ausschließlich "Poison" & "School's Out" vorstellen können, vorher reinhören, denn dieses Album ist zwar grandios, aber dennoch komplett anders.
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am 15. August 2014
Alice Cooper liefert nach den eher durschnittlichen Vorgängern hier wieder ein Album bei dem einen allein schon die Texte Vorfreude auf den nächsten Song schaffen und das Album viel zu schnell ist. Auf diesem Album bekommt man deutlich mehr Abwechslung als auf bspw. Dragontown.

Das ist aber auch das was man von einem Alice Cooper erwartet und hier endlich wieder bekommt.

Anspieltipps: Vengeance is mine, the one that got away, wrapped in silk, i'm the spider
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