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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
36
Kosmos 640132 - Chemielabor C 3000
Preis:116,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 12. Februar 2016
Eines vorweg: Der Kosmos C3000 ist das Flaggschiff der Kosmos Chemiebaukästen und meiner Meinung nach mit Abstand der beste Chemiebaukasten auf dem deutschsprachigen Markt. Allerdings ist der Begriff "beste" relativ und sagt einfach nur, dass die anderen noch schlechter sind. Zunächst einmal ein Rat an alle Eltern, Großeltern und sonstige Personen, die einem Jugendlichen einen solchen Kasten schenken möchten: Kaufen Sie diesen Kasten nur, wenn es der ausdrückliche Wunsch des/der Jugendlichen ist einen derartigen Chemiekasten zu besitzen und der Wunsch auch tatsächlich der eigene Vorschlag des Jugendlichen war. Es gibt jährlich tausende von Chemiekästen, die bei Ebay unbenutzt oder kaum benutzt verscheuert werden, da sich der ursprüngliche Besitzer nicht dafür erwärmen konnte.
Das der Kasten von sich aus einen jungen Menschen begeistern kann, kann ichmir nicht vorstellen.
Im Folgenden will ich die Gründe dafür beschreiben:
Ich habe Ende der 1970er Jahre einen Kosmos C1 Chemiekasten geschenkt bekommen. Dieser Kasten konnte mich mit vielen spektakulären Versuchen begeistern und so bekam ich in den 1980ern auch noch den Kosmos C2. Dieser begeisterte mich noch mehr und so entschied ich mich für den Leistungskurs Chemie am Gymnasium und schließlich machte ich Chemie zu meinem Beruf, indem ich Chemie studierte. Diese älteren Versionen der Kosmos Chemiekästen konnten eine jungen Menschen noch von sich aus begeistern. Sie enthielten echte Werkzeuge eines Chemikers, so das sich selbst der Anfänger als "echter" Chemiker" fühlen konnte.
Leider erinnert im C3000 Kastem nur noch wenig an Chemie. Statt dessen glaubt man sich in einer Arztpraxis. Statt wie früher Bechergläser aus Duranglas gibt es Einweg-Urinprobenbecher, statt eines Messzylinders aus Glas sind kleine Salben-/Tablettenbecher mit ml-Einteilung beigefügt. Die Braunglas-Glasflaschen für die Säuren und Laugen sind Apotheken-Tropffläschen aber keine originalen Laborgefäße. Ich will gar nicht leugnen, dass all diese Teile auch ihren Zweck erfüllen, aber ein "Chemikerfeeling" kann dabei wohl kaum mehr aufkommen.
Irgendwie habe ich beim aktuellen Kasten das Gefühl, dass seit den 80er Jahren ganze Generationen von Einkäufern damit beschäftigt waren das jeweilige Flaggschiff der Chemiekästen in der Beschaffung billiger zu machen. Früher waren noch extra Chromatografiepapiere enthalte, heute schnitzt man etwas eher weniger vergleichbares selber aus einfachem Filterpapier. Die alten Kästen enthielten sogar noch ein Kobaltglas zum Nachweis der Kaliumflammenfärbung, doch das war einmal.
Die alten Kästen C1 und C2 bildeten die Gymnasialchemie bis zum Abitur fast vollständig ab. Zum Teil konnte ich, gerade was die Elektrochemie betrifft, noch im Grundstudium davon profitieren. Der aktuelle Kasten ist bei Weitem thematisch nicht so vollständig. Zum Beispiel fehlt fast die komplette Farbstoff- und Kunststoffchemie.
Die alten Kästen hatten noch vollständig gefüllte Chemikalienröhrchen. Der C3000 enthält nur noch 16 Chemikalienrörchen (deutlich weniger im Vergleich zu früher). Diese Röhrchen sind dabei außerdem zumeist kaum noch gefüllt. Natürlich reicht die Chemikalienmenge gerade so für die Versuche, dann ist aber endgültig Schluss und der Kasten ist am Ende.
Nicht einmal mehr Schwefelsäure ist vorhanden. Statt dessen ist Natriumhydrogensulfat beigegeben. Natürlich ist auch Natriumhydrogensulfat eine Säure, die ihren Zweck erfüllt, jedoch wird in der Schule Schwefelsäure verwendet, was bei sonst analogen Versuchen zur Verwirrung führt. Kaliumpermanganat ist nur noch als 1:2 Gemisch mit Natriumsulfat in winzigen Mengen dem Kasten beigegeben. Das Natriumsulfat nimmt an den mit Kaliumpermanganat durchgeführten Versuchen nicht teil, doch seine Existenz verwirrt den Chemieanfänger.
Das Anleitungsbuch ist an sich nicht schlecht. Der Vielfarbendruck ist den alten Anleitungsbüchern der 80er Jahre sicherlich überlegen. Doch wenn man die Anleitung näher betrachtet, so ist diese derart bunt, dass einem die Augen übergehen und man sich kaum mehr auf das behandelte Thema konzentrieren. Überall sieht man Warnungen vor angeblichen Gefahren und überall sind Warnsymbole wie das Zeichen für ätzend oder gar der Totenkopd abgedruckt. Zusätzlich gibt es ständig völlig überzogene Warnhinweise, die garantiert jeden Sicherheitshysteriker beruhigen, in Wirklichkeit aber wenig sinnvoll sind. Im Gegenteil, diese verunsichern den Chemieanfänger nur über die Maßen. Bei den geringen Mengen Chemikalien, die im Kasten vorhanden sind, muss man sich schon wirklich doof anstellen, um sich wirklich ernsthaft zu schädigen. Natürlich kann ich mich mit den vorhandenen Chemikalien schädigen, wenn ich es darauf anlege, aber ich kann auch ein Reagenzglas zertrümmern und mir mit den Scherben die Pulsadern öffnen. Wenn man einigermaßen gesunden Menschenverstand anwendet, den man auch von Jugendlichen erwarten kann,so sind die Versuche nicht gefährlich. Es ist nicht nötig in der Anleitung extra noch Panik zu schüren. So jedenfalls machen die Versuche keinen Spass.
Ich bin von dem Chemiekasten der aktuellen C3000er Generation wirklich enttäuscht. Für mich ist eines klar: Hätte es diesen Kasten schon 1980 gegeben, hätte ich niemals Chemie studiert und mein Lebensweg wäre ein völlig anderer.
99 Kommentare| 262 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 6. September 2012
Der Experimentierkasten ist in der GRUNDausstattung (zu dieser Betonung komme ich gleich) gut zusammengestellt. Die Unterlagen (eine fast 200-seitige Broschüre) sind gut aufgebaut und didaktisch sehr ordentlich gemacht.

Warum dann drei Sterne?

In der Artikelbeschreibung findet sich eine lange Liste, was alles in dem Kasten enthalten ist. Allerdings findet sich kein Hinweis darauf, dass einige Chemikalien nicht mitgeliefert werden und somit gesondert beschafft werden müssen. Meine Versuche, diese Chemikalien über Apotheken zu beziehen sind großteils gescheitert, weil die Mengen viel zu gering sind (Apotheken haben offensichtlich die meisten Artikel auch nur vorabgepackt und öffnen keine z.B. 1-Liter-Verpackung, weil der Kunde 50ml einer Substanz benötigt).

Kosmos hat allerdings einen Vertriebspartner, der die fehlenden Chemikalien als Paket in den benötigten Mengen liefert. Eine Bestellkarte liegt dem Kasten bei. Der Preis ist darauf mit EUR 16,95 zuzüglich (erheblicher) Versandspesen angegeben. Für einen Versand nach Österreich ist der Versand mit 15,- bis 20,- EUR angegeben. So genau will sich die Firma nicht festlegen. Der Vertriebspartner hat auch einen (ausgesprochen komplizierten) Onlineshop. Und hier tut sich dann die ganze Wahrheit auf:

1. Der Preis ist exkl. MWSt. (bei Verkauf an Endkunden nicht rechtens!)
2. Es wird ein Mindermengenzuschlag von EUR 10,- verrechnet.

Für Kunden in der BRD ergibt sich folgende Rechnung: EUR 16,95 + EUR 10,- (Mindermengenzuschlag) + EUR 11,- (Versand per Nachnahme - Alternative werden nicht angeboten): macht also in Summe EUR 37,95 zuzüglich EUR 7,21 MWSt. und somit EUR 45,16! Der Kasten kostete zum Zeitpunkt dieser Rezension EUR 104,99.

Und genau DAS sollte man VOR der Bestellung wissen. Die Artikelbeschreibung ist meiner Meinung nach schlicht unvollständig, der Kosmos-Vertriebspartner ist zwar ein an sich namhaftes Unternehmen, sollte aber nicht auf Endverbraucher losgelassen werden. Allerdings ist man ihm eben ausgeliefert. Wer diesen Kasten kauft, sollte sich vorher gut überlegen ob er/sie die Strategie, zusätzlich über 40% des Verkaufspreises abzukassieren, wirklich unterstützen will.

In jedem Fall sollte man sich dieser Tatsache aber bewusst sein.
44 Kommentare| 237 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 28. Dezember 2017
Mein Sohn hat den Kasten zu Weihnachten bekommen. Ein paar Versuche hat er schon gemacht, mit etwas Hilfe eines Erwachsenen.
Ein paar Substanzen muss man noch besorgen. Wir haben die Liste der fehlenden Chemikalien- die man in der Anleitung findet- in der Apotheke abgegeben. Wir haben da noch ca 30 Euro bezahlt.
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am 30. Dezember 2014
Der Chemiekasten ist gut zusammengestellt. Auch die Unterlagen sind gut gegliedert und verständlich lesbar
Allerdings sollte man sich bewusst sein, das man nach dem Kauf nicht sofort loslegen kann, da wichtige Chemikalien fehlen.
Man braucht erst gar nicht zu versuchen, diese in einer Apotheke zu bekommen. Entweder sind die Mengen zu gering oder der Preis so hoch, das man dann doch die beigelegte Bestellkarte ausfüllt und abschickt.

Als Mehrkosten kommen hinzu: 16,95€ + 3,22€ Mwst + 11€ Versand per Nachnahme,
bestellt man via Onlineshop kommen noch 10€ Mindermengenzuschlag hinzu, da man unter 23€ liegt. Die Lieferzeit mit absenden der Karte betrug 21 Tage, ( nicht die von Amazon, die ist wie immer sehr schnell gewesen)
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am 6. April 2016
Das Kosmos Chemie Labor 3000 enthält eine Menge an Zubehör und ermöglicht bereits recht komplexe Versuche. Das Handbuch ist gut aufgebaut und verständlich. Kleines Defizit stellt der Brenner da - hier könnte KOSMOS die Qualität noch verbessern.
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am 25. Dezember 2016
Alles soweit i.O. bis auf die viel zu große Verpackung. Der Chemiebaukasten ist offensichtlich in der Verpackung hin- und her geflogen und sah entsprechend ramponiert aus. Deshalb ein Stern Abzug.
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am 2. August 2014
Wer sich für einen Chemiebaukasten interessiert und recherchiert wird auf viele Foreneinträge stoßen, dass die Kästen der 70er Jahre die besten waren. Wer einen neuen Kasten haben will, dem wird der Kauf des C3000 empfohlen. Wegen strengerer Bestimmungen fehlen hier einige Chemikalien, die man für weitere 40€ aber nachkaufen kann.
Mein Plan war erst einmal den Kasten zu kaufen und erst wenn mein Sohn sich wirklich damit beschäftigt die weiteren 40€ auszugeben. Leider waren schon beim zweiten oder dritten Experiment die fehlenden Chemikalien nötig. So macht das keinen Spaß. Ich weiß nicht, ob die Reihenfolge didaktisch zwingend ist, aber hier sehe ich Verbesserungsbedarf.
Ansonsten ist es sicher ein guter Kasten.
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am 7. Januar 2016
Sie werden sich fragen wie der "beste" Baukasten auf dem Markt 1 Stern kriegt, aber das liegt an dem extrem kleinen Chemiebaukasten-Markt. Dies ist der letzte Baukasten aus der C-Reihe von Kosmos, und dementsprechend der "Beste". Die anderen Hersteller sind in meinen Augen nicht kompetent genug in der Entwicklung von Baukästen.(gravierende fachliche Fehler in der Anleitung) Früher hat Kosmos den C4000 verkauft und dieser Baukasten war der absolute Wahnsinn; viele Chemikalien, tolle Anleitung, tolle Experimente, tolle Erklärungen. Davor gab es noch den C1 und den C2, und diese waren die besten Chemiebaukästen aller Zeiten.(Mit dem C4000) Durch immer strengere Regelungen durften diese wundervollen Baukästen nicht verkauft werden, weil sie einige womöglich krebserregende Substanzen enthielten. Jetzt haben wir einen Baukasten, der hauptsächlich aus Styropor hergestellt ist, weswegen er viel Platz einnimmt. Ob da viel mehr drin ist? Naja,er enthält ein paar Chemikalien(In Kleinstmengen) und Geräte(kein(e) Becherglas,Thermometer,Petrischale,Messkolben), aber es gibt einfach keine besondere Vielfalt bei den Experimenten. Die Chemikalien sind in riesigen Behältern gelagert, aber bei vielen Chemikalien ist die Schicht aus Chemikalien 1 cm hoch! Das Schlimmste ist aber das was zusätzlich gebraucht wird. Vitamin C, Citronensäure, Essig, Salzsäure,Ammoniak-Lösung uvm. Außerdem wird Silbernitrat gebraucht,welches man nur über einen externen Händler kaufen kann. Ansonsten muss man sich das Zeug als Pulver kaufen, um eine Lösung herzustellen, dafür müssen sie aber ne EVE ausfüllen. Könnte Kosmos nicht einfach ein Gramm Silbernitrat in den Kasten stecken? Würde nur ca. 4€ mehr kosten. Außerdem müsste man noch eine Waage in den Kasten stecken um diese Lösung herzustellen. Damit könnte man noch vieeeeeeeel mehr Experimente machen, und man könnte Stöchiometrie erklären. Ich bereue es jedoch nicht diesen Kasten gekauft zu haben, weil er eine gute Basis für ein Chemielabor ist, und da habe ich mir noch Sachen im Wert von ca. 200€ gekauft um bessere Experimente zu machen. Außerdem sind die Erklärungen in der Anleitung ziemlich kurz gehalten.Das meiste besteht übrigens aus Plastik, und nach einiger Zeit ist das meiste verbraucht bzw. kaputt. Traurig... Fazit: Außen Hui, innen Pfui. Niemals nur diesen Baukasten kaufen!
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am 14. März 2014
Im Großen und Ganzen ist der Katen top, aber für sehr viele Versuche braucht man Chemikalien, die nicht mitgeliefert werden und die ich weder auf Amazon noch in der Apotheke bekommen habe.
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am 6. Januar 2014
Ist ne Menge Inhalt, aber Chemikalien fehlt die hälfte... und die kann man nur per Postkarte bestellen, nichts mit 21.Jh und Internetbestellung... Also nur der Kasten ist zu wenig. Die Verpackung ist ein wenig zu klein, ein Glas ist dadurch gebrochen weil alles sehr eng eingeklemmt ist.
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