Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren 30 Tage lang gratis testen Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFamily Autorip longss17

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
24
3,9 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:13,28 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. April 2011
Ich hatte in der Rezension zu Good to be Bad die Frage aufgeworfen, ob David Coverdale sich selbst widerlegt hatte, als er in einem Intwerview mal sagte, die besten Songs seien alle schon geschrieben. 2008 hatte er sich nicht widerlegt, und 2011 eigentlich auch nicht, wenn da nicht der Titeltrack wäre. Aber dazu später mehr.

Zuvor ein Wort zu Coverdales Stimme. Ich las in der ein oder anderen Rezension, dass sie sehr angeschlagen und krächzig sein soll. Dies habe ich eigentlich auf dem neuen Album nicht so wahrgenommen. 2008 kritisierte ich seine Stimme dafür, dass er auf die klare sonore Stimme bei ruhigen Passagen verzichtete. Insbesondere die drei Balladen auf Good to be bad hatten nur diese sehr rauhe Stimmlage. Auf Forevermore hat David Coverdale sich wieder seiner klaren Stimme besonnen. Gefühlt würde ich drei Songs als Ballade bezeichnen und jede davon ist schon für sich gesehen besser als die vergleichbaren Songs auf Good to be bad, vielleicht til the end of time mal ausgenommen. Aber die neuen ruhigen Stücke wie Easier said than done, one of these days und Fare the well wirken unverkrampft und haben ein schönes leichtes Flair. Hier singt Coverdale fast so wie früher, wenn man einfach mal berücksichtigt, dass er inzwischen fast 60 Jahre alt ist und man mit einer gewissen Altersfärbung leben muss. Da ich von drei balladesken Stücken sprach, werden viele denken, dass ich nicht richtig gezählt habe. Ich habe aber Forevermore aus diesem Reigen herausgenommen, da dieser etwas Besonderes ist.

Der Titelsong hat eine Laufzeit von etwas mehr als 7 Minuten. Dieser Umstand dürfte leider verhindern, dass er einer von Whitesnakes Superhits wird, obwohl das bei Guns'n'Roses mit November Rain ja mal funktioniert hatte. Der Song wird rein akustisch mit Gitarre und Gesang mit leichter Keyboarduntermalung eingeleitet. Der Gesang Coverdales ist klar wie z.B. bei Blindman. Die Melodielinie ist brilliant, so wie wir es von Whitesanke lange nicht haben hören dürfen. Nach dieser Einleitung setzt dann das geniale und sehr getragene Gitarrenspiel von Doug und Reb ein, jeder Ton passt und rundet den Song zu etwas ganz Besonderem ab. Die Rythmussektion tut ihr Übriges. Für mich und meinen bescheidenen Geschmack widerlegt sich David Coverdale, es wurde ein weiteres kleines Meisterwerk mit dem Titelsong geschaffen.

Gerockt wird auf dem neuen Album selbstverständlich auch. Dabei gibt es durchaus Highlights, die auf manch altem Album zu den guten Songs gehört hätten. Jeder mag sich dabei vorstellen, wie diese Lieder in der jeweils anderen Besetzung geklungen hätten. Als Anspieltipps mögen hier der grandiose Opener Steal your Heart away, All out of Luck, Tell me how und Love & traet me right dienen.

Es fällt im übrigen auf, dass das gesamte Album den Eindruck macht, als sei es mehr aus einem Guss. Es wirkt runder als Good to be bad. Es werden nicht alle Geschmäcker bedient, was mir jetzt im Vergleich den Vorgänger etwas verkrampfter erscheinen lässt. Es fehlt z.B. eine erneute Komposition, die das bekannte Black Dog-Thema hat. Auch eine direkte Entlehnung von Kashmir findet nicht statt. Auch wenn der Sound natürlich an Good to be bad anknüpft, macht das Album insgesamt doch den Eindruck, dass die Songs eine bluesigere Seele haben. Damit es dann auch mal deutlich der Blues ist, gibt es dafür mit Whipping Boy Blues einen wahren Bluesstampfer.

Die reguläre Standard - CD hat im Gegensatz zum Digipack nur einen anderen Mix mit mehr Drums vom Hardrockkracher My Evil Ways als Bonus. Ich finde den Bonustrack wegen der Drums stärker als das Stück auf der Platte.

Da ich Good to be bad 5 Sterne gegeben hatte, was ich jetzt im Vergleich zur neuen Scheibe nicht mehr tun würde, bleiben für Forevermore nur klare 5 Sterne und eine Kaufempfehlung auch für die, die nicht Fan von Whitesnake sind. Für einen 60jährigen singt Coverdale immer noch großartig. Es fallen mir nicht viele Sangesbrüder seines Alters ein, die ein derartiges Niveau haben halten können. Nur Dio ragt da heraus (R.I.P) ...
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Oktober 2014
Whitesnake lebt von der charismatischen Stimme eines David Coverdale und von den oft atmosphärischen Songs("Love aint no Stranger","Still of the Night","Here I go again"), darüberhinaus aber auch von Balladen(Is this Love) und guten griffigen Rockern("Give me all your love tonight", "Bad Boys") mit Stil, die Band machte immer hochwertigen massentauglichen Hardrock, immer mit toller Atmosphäre und nie zu hart. Vor 1984 in der Marsden-Zeit machte man hauptsächlich an Deep Purple-angelehnten Blues-Rock. Gemeinsam mit Doug Aldrich komponierte Coverdale die letzten beiden Alben seit dem Whitesnake-Comeback, leider hören sich die gesamten rockigen Titel für sich, wie auch alle Balladen für sich doch ziemlich gleichförmig ähnlich an. Auf Forevermore gibt es 5 Balladen zu hören und 8 rockigere Titel, wobei es insgesamt schon zu entspannt auf Albumlänge zugeht, krachen tut es nie so richtig.

Mit dem Bluesrocker "Steal your Heart away"(4/5) und dem nachfolgenden langsamen Stampfer "All out of Luck"(4/5) geht es recht vielversprechend los. Aber schon die viel zu harmlose seichte Halbballade und 1.Single "Love will set you free"(2/5) hat so einen penetrant plüschigen kitschigen Touch, dass ich mich echt frage warum der sonst so stlisichere Coverdale so einem schlagerhaften Mist seine Stimme leiht. Auch die anderen Balladen "Easier said than Done"(2/5), die beiden Lagerfeuerballaden "One of these Days"(2/5) und "Far thee well"(3/5) kommen dann total belanglos und langweilig daher, selbst der hier so hochgelobte epochale Balladen-Titelsong "Forevermore"(2/5) langweilt mich in höchstem Maße. Die rockigeren Songs können leider auch nicht viel mehr überzeugen, nur das mich ein wenig an "Children of the Night" erinnernde etwas härtere "Dogs in the Streets"(4/5) erhält mein Wohlwollen. Irgendwie klingt die ganze Scheibe seltsam emotionslos, Coverdale ist gut bei Stimme, singt bei den Rockern härter, bei den Balladen eben weicher, aber das besondere aus früheren Tagen, nämlich dass er früher allein mit seiner besonderen Stimme einen ganzen Song getragen hat - das fehlt hier einfach. Er wirkt eher wie ein fremder angeheuerter Sänger, der hier seinen Job macht und sein Programm abspult. Grosse Songs sind hier keine zu finden, als Anspieltipps gebe ich die 3 Rocker "Steal your Heart away","Dogs in the Streets" und "All out of Luck". Ich bräuchte bei Live-Konzerten nicht einen einzigen Song aus dem Album.

Die Produktion ist fett und klar, aber die oft zahnlosen Rocksongs und die allesamt seichten kitschigen belanglosen Kuschelballaden machen aus Forevermore ein Werk, dass Keiner braucht!
66 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juli 2011
David Coverdales Band "Whitesnake" zählte lange Zeit zu meinen liebsten Formationen im Bereich von Hardrock und Heavy Metal. Nach langer Abstinenz habe ich mir in einer plötzlichen spontanen Anwandlung das kürzlich erschienene neue "Whitesnake"-Album "Forevermore" zugelegt und frage mich gerade jetzt, beim wiederholten Anhören, was ich davon halten soll.

Bis ziemlich genau 1987 habe ich "Whitesnake" ziemlich unverbrüchlich die Treue gehalten. Mit dem im nämlichen Jahr erschienenen Album läutete Bandgründer und Sänger David Coverdale dann aber eine neue Zeit ein: Eine ziemlich erdige Bluesrockband mutierte, wenn vielleicht auch nicht gerade über Nacht, zu einer ziemlich pompös klingenden Heavy Metal-Truppe. Die beabsichtigte Erweiterung des Käuferkreises, auf die Coverdale geschielt hatte, gelang auch tatsächlich, und endlich stellte sich für die Britrocker auch jenseits des großen Teichs der große Erfolg ein.

Zum Auftakt geben Coverdale & Co. drei Stücke lang erst einmal richtig Gas, mit "Easier said than done" gibt's dann ein kleines Päuschen in Form einer massenkompatiblen, singletauglichen Ballade - nett, aber nichts Besonderes. "Tell me how" geht dann wieder richtig zur Sache und wartet mit schöner Soloarbeit auf; "I need you (shine a light)" wiederum überzeugt vor allem durch einen mitgröltauglichen Refrain.

Im von einer akustischen Gitarre getragenen "One of these days" geht's dann wieder etwas ruhiger zur Sache - auch eines dieser radiotauglichen, hübschen Stückchen Popmusik, gegen die eigentlich niemand etwas haben kann; wenn der Sänger nicht David Coverdale hieße, würde ich allerdings auch schnell darüber hinweghören. Da gefällt mir "Love and treat me right" schon um einiges besser - allein, an was erinnern mich die Breaks mich bloß ... ? Ah. Moment - jetzt hab' ich's: Wahrscheinlich an Lenny Kravitz' "Are You Gonna Go My Way". "Dogs in the Street" wiederum ist textlich (vgl.: "Dogs in the street, howling in the moonlight" vs. "Bad boys, running undercover of moonlight" - ohauerha) wie musikalisch eine Art Neuauflage von "Bad Boys" vom 1987er Album.

Das ist überhaupt ein Problem des Albums: Wirklich neu klingt da nichts. Vielleicht ist das aber gar nicht das Problem des Albums, sondern nur ein Problem, das ich mit der jüngsten Veröffentlichung von "Whitesnake" habe?

Immerhin handelt es sich bei "Forevermore" um das inzwischen elfte "Whitesnake"-Album, und tiefschürfende Texte waren von David Coverdale ohnehin noch nie zu erwarten. Mithin: Gar zu kritisch will ich an das Gebotene gar nicht herangehen - irgendwann, wenn's dann nie wieder ein neues "Whitesnake"-Album geben wird, werde ich schließlich auch genau das noch bekritteln. Die für mich erfreuliche Nachricht lautet, dass David Coverdale auch 2011 noch bzw. wieder recht gut bei Stimme zu sein scheint - klar, der Mann ist keine 20 mehr, aber dass der Kerl im kommenden September seinen 60 feiert, hört man ihm auf "Forevermore" nun auch nicht unbedingt an.

Auf Anhieb ins Ohr geht mir das bluesige "Fare thee well", auch "Whipping Boy Blues" setzt sich schnell in meinem Gehörgang fest - da wandelt Coverdale mal wieder ziemlich in den Fußspuren von Led Zeppelin, aber auch das ist ja nun für Fans und Kenner nichts Neues. Auch hier ist dafür die Soloarbeit mal wieder sehr fein - obwohl mir die Namen der meisten Mitstreiter von Coverdale im Jahre 2011 nichts sagen, scheint er wieder mal einige überaus talentierte Musikerkollegen um sich geschart zu haben. "My Evil Ways" ist dann wieder eher ein Aufguss von irgendeinem Stück aus dem bestehenden Whitesnake-Fundus; irgendwie wirkt das auf mich, als hätte man irgendwas vom "Slide it in"-Album mit Teilen von "Still of the Night" zusammengemixt. Die Mischung allerdings gefällt mir; auch "My Evil Ways" zählt für mich zu den besseren Stücken des neuen Albums.

Der bombastische Höhepunkt kommt aber erst noch: Das Titelstück "Forevermore" ist für "Whitesnake" quasi das, was "Kashmir" für Led Zeppelin ist. Wem das eine Stück gefällt, der wird unter Garantie auch das andere mögen.

R e s ü m e e

Im 43. (!) Jahr ihres Bestehens liefern "Whitesnake" ein Album ab, mit dem die Band zwar kein Neuland betreten mag, auf dem sich dafür aber vieles von dem wiederfindet, was "Whitesnake" zu einer festen Größe im Business gemacht hat. Coverdale scheint besser bei Stimme zu sein, als ich das zu hoffen gewagt hätte, seine Musikerkollegen liefern ebenfalls überzeugende Leistungen ab, und neben einigen musikalischen Lückenfüllern bietet das Album auch eine Handvoll wirklicher Perlen - besonders das Titelstück verbreitet gleich beim ersten Hören echtes Gänsehaut-Feeling. In den Rest, glaube ich, werde ich mich noch etwas intensiver hineinhören müssen; ich habe so den Verdacht, dass das Album "Forevermore" mit wiederholtem Hören eher noch dazugewinnt.

Mithin: Ich werte den Titel des 11. "Whitesnake"-Albums "Forevermore" einfach mal als Versprechen - hoffentlich bleiben uns Coverdale und Konsorten noch ein Weilchen erhalten.

Auf der "Exklusive Limited Edition", die ich mir gegönnt habe, wird übrigens zusätzlich zu den 13 Stücken des Studioprogramms noch ein kleiner Vorgeschmack auf die mittlerweile veröffentlichte Konzert-CD "Live in Donington" geboten: Mindestens Fans der "alten" Whitesnake werden sich über "Slide it in" und "Cheap an' nasty" bestimmt freuen.
review image review image
66 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juni 2013
was soll ich schreiben? Ich bin ein Fan von Whitesnake seit meiner Jugend. War ich doch zu Beginn (Good to be bad) recht skeptisch, was das neue Songmaterial anbetrifft, kann ich es mittlerweile nicht mehr abwarten, bis mein neues Songwriter - Traumduo (Coverdale/Aldrich) neues Material schreiben. Schließlich heißt das für mich, dass sie dann wieder bald auf Tour kommen. Klar, will DC mit seinen texten nicht die Welt verbessern oder auf politische Mißstände hinweisen. Dafür sind andere verantwortlich. Er will mit seiner Musik unterhalten und den Leuten eine gute Zeit bescheren.
Es gibt immer wieder Meckerer die sagen, er würde nicht mehr so gut singen wie als junger Musiker. Aber ich habe sie gerade in Inzell gesehen und werde froh sein, wenn ich diese Elastizität und Power in seinem Alter noch besitze.
Ich würde 6 Punkte geben, wenn ich könnte. Einzig und allein, weil die Band so grenzgenial ist. Dabei sind sie derart bodenständig unterwegs und arbeiten während ihrer Konzerte immer mit dem Publikum, was man nicht immer bei etablierten Bands sieht.
Aber hier geht es um die CD. Und die gefällt mir sehr gut
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Mai 2011
Hier wurde nichts neu erfunden. Die Scheibe ist in Ordnung, aber nicht der Megabrüller. Für die FanŽs, die von Anfang an dabei sind, sollte diese Ausgabe aber auf jeden Fall dabei sein!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Dezember 2011
Im Gegensatz zu vielen Kollegen seiner Altersklasse haut Ole Dave ab und zu auch ein paar neue Songs raus. Das er die Spielart Hard and Heavy nicht neu erfindet ist da kein Problem, immerhin ist das neue Album ganz abwechslungsreich und auch die beiden Axemen sägen nicht nur permanent, sondern steuern auch relaxte Passagen ein. So gibt es auch mal eine angenehme George Harrison-Gedächtnisslide. Zum Manko wir aber langsam die nachlassende Stimmgewalt der Großen Schlange, auch das mit Brian Tichy der schlechteste Drummer der Bandgeschichte an Bord ist, senkt etwas das Gesamtniveau. Vor allem live ist dieser Holzhacker ein Greuel, wobei ich nicht entscheiden mag, ob es an grober Unfähigkeit liegt, oder ob der Mann einfach nur keine Lust auf leicht angestaubten Altherren-Rock hat. Hier sollte sich Mr Coverdale schnellstens zur 150sten Umbesetzung entschließen und selber den Titel Forevermore nicht zu wörtlich nehmen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juni 2011
Nach etlichen Prog-Rock-Alben hatte Ich mal wieder Lust auf eine gradlinige, gute Rock-Platte
und wurde hier fündig.
Die "Here I go Again"-Zeiten sind vorbei, das kommt auch nicht wieder !
Es wäre aber auch falsch, den guten alten Coverdale ewig nach den alten Klassikern zu bemessen...
Mit "Forevermore" bekommt man eine grundsolide Rock-Scheibe, an der man über den Sommer (und darüber hinaus) durchaus Freude hat !
Der absolute Hammer ist aber der Titelsong.
Allein der beweist, daß noch längst nicht alle guten Songs bereits geschrieben sind !

5 Sterne für Musik -
einen persönlichen sechsten Stern vergebe ich für die Vinyl-Ausgabe !
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Juni 2011
Wenn man David Coverdale in den letzten Jahren mal live erleben (erleiden) durfte, konnte man nicht damit rechnen, dass er nochmal ein gesanglich so gutes Album abliefern würde. Auch die Songs sind fett und rockig, wie man Whitesnake eben kennt. Jedoch fehlt mir bei den meisten Stücken ein guter eingängiger Refrain. Also als CD mit echten "Songs" kann man Forevermore nicht bezeichnen. Dennoch hat diese Scheibe von mir 4 Sterne bekommen. Die Zeiten von "Saint's and Sinners" oder "Come and get it", sind eben schon lange vorbei, schade...
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Mai 2012
Tja, ehrlich hangemachte Musik ist halt keine Frage des Alters. Hier scheint es so wie bei gutem Wein zu sein, je älter er wird um so besser wird er auch. Irgendwo habe ich mal gelesen David Coverdale wäre nicht mehr so gut bei Stimme, davon merkt man auf dieser CD allerdings überhaut nichts. Also auch hier eine klare Kaufempfehlung und ein Tipp an die jüngere Generation: wenn ihr in dem Alter noch so gut drauf seid, habt ihr was richzig gemacht.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. März 2011
Einst verkündete David Coverdale, das er keine neuen Scheiben mehr aufnehmen will. Nun liegt mit "Forevermore" bereits die 3. Scheibe nach dieser Aussage von Coverdale vor, wenn man das Livealbum "Live In The Shadow Of The Blues" mit dazu zählt.
Wenn man das neue Album anhört, stellt man fest, es klingt nicht so verkrampft wie das letzte Album "Good To Be Bad",wo es Coverdale allen Fanlagern recht machen wollte. Zeitlich kann man "Forevermore" gut in die 80iger Jahre einordnen - ein bißchen "Slide It In", etwas "1987", ein Schuß "Slip Of The Tongue". Es gibt wieder einige sehr gute neue Songs, aber auch 3 - 4 Nummern, die man sich hätte sparen können. Als Whitesnakefan seit vielen Jahren muß ich leider feststellen, das Coverdale nicht mehr so gut bei Stimme ist. Stellenweise klingt die Stimme auf der Scheibe schon arg krächzig. Aber dieses Manko haben viele große Sänger, die im Laufe der Jahre ihre Stimme verschlissen haben. Doch kommen wir zu den einzelnen Songs - ein kleiner Schnelldurchlauf von mir:

"Steal Your Heart Away" - Geht richtig bluesy ab mit Slidegitarre und einen hymnenhaften Refrain, der gut im Ohr hängen bleibt.

"All Out Of Luck" - schweres Riffmonster mit hymnenhaften Refrain

"Love Will Set You Free" - ein Groovemonster mit leichten Funkeinschlag und einem "gute Laune Refrain" - sehr eingängig

"Easier Said Than Done" - eine Ballade im Stile von "Is This Love" - ist aber eher langweilig und hätte man sich sparen können.

"Tell Me How" - gradliniger Stampfer - Refain hätte man besser machen können

"I Need You" - diese Nummer hätte gut auf das Slide It In Album gepasst - erinnert so ein bißchen an "Slide It In" oder "Give Me More Time"; macht Spaß

"One Of These Days" - eine flott gespielte Ballade - versprüht ein bißchen Lagerfeuerromantik - nicht übel aber auch eher überflüssig

"Love And Treat Me Right" - geht mit einem starken bluesy Riff los, Refrain geht richtig gut ab und Coverdale singt hier echt toll - geht so in Richtung "Walking In The Shadow Of The Blues" oder "Good To Be Bad".

"Dogs In The Street" - vom Gitarrenriffing und der Machart erinnert mich das Stück sehr an "Children Of The Night" vom "1987" Album.

"Fare Thee Well" - eine Ballade die mich etwas an "we Wish You Well" von der "Lovehunter" Scheibe erinnert.

"Whipping Boy Blues" - das ist schwerer moderner Heavy Blues

"My Evil Ways - schneller Fetzer mit starker Rythmusarbeit von Bass und Schlagzeug, Coverdale legt ein bluesy Singsang darauf, während die Gitarren in den Gesangspausen immer wieder Riffeinlagen zum Besten geben. Im Mittelteil des Liedes liefern sich die Gitarristen Doug Aldrich und Reb Beach klasse Soloduelle ab.

"Forevermore" - ist eine feine Halbballade mit enormen Tiefgang geworden.Für mich einer der Höhepunkte der Scheibe. Coverdale singt mit viel Gefühl.Erinnert ein wenig an "Sailing Ships" vom "Slip Of The Tongue" Album.Gute Idee diesen Song in einer zusätzlichen Akkustikfassung bei der Limited Edition zu präsentieren.

Fazit: "Forevermore" ist als eine Weiterentwicklung von "Good To Be Bad" anzusehen. Es ist weniger darauf bedacht, es allen recht zu machen und kann wieder mit einigen sehr starken Stücken aufwarten. Ein etwas faden Beigeschmack geben 3 - 4 langweilige Stücke und die angeschlagene Stimme von David Coverdale. Wem "Good To Be Bad " gefallen hat, der wird mit "Forevermore" jedoch nicht enttäuscht sein.
0Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,97 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken