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am 4. November 2013
unumgänglich, wenn man auf Amplifier steht :-)
ein gelungenes Album, eine interessante Präsentation/Format..
würde es jeder Zeit wieder kaufen, jawollll
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am 5. Juli 2011
Als Fan der ersten Stunde muß ich nun auch meinen Senf dazu geben.
Ich habe Amplifier auf einer Visions Heft CD entdeckt und das ist schon laenger her (2003 glaube ich). Damals haben sie ganz klar fuer mich diesen Sampler ausgemacht. Ich habe mir dann schnell das erste Album besorgt und muß sagen das war ein Brett. Mit einem Kollegen bin ich dann 2004 zu fast jedem ihrer Konzerte gefahren und wir hatten das Glück die Band kennen zu lernen. Was mir schon damals aufegefallen war "Diese Band ist nah an den Fans und gibt sich sehr viel Mühe". Jedes ihrer Konzerte war anders und berauschend. In kleinen Clubs ist die Atmosphaere unglaublich und die Jungs machen keine Anstallten auch mal mit den Fans zu sprechen.

Nun ist "The Octopus " erschienen und wir schreiben das Jahr 2011. Es hat sich viel getan bei Amplifier und ich hatte die Band ein wenig aus den Augen verloren. Doch jetzt hat der Oktopus mich mit seinen 8 Armen fest im Soundgriff. Das Album ist ein kreativ freies Album an welchem die Jungs lange gewerkelt haben. Es ist anderes und auch gewohnt und das macht es aus. Ich finde es wichtig das Bands ihre kreative Freiheit ausleben und sich nicht steuern lassen. Bei vielen endet das steuern der Musikindustrie darin, das alles gleich klingt und die Kreativitaet floeten geht. Das Album laedt uns ein mit den Jungs in eine Sphaere einzutauchen die tief unten in uns selbst liegt. Da passiert einfach was wenn man aufmerksam zuhoert. Manche Dinge lassen sich nicht in Worte fassen.
Fuer mich sind Amplifier noch immer eine Band die ihre Liebe zur Musik leben.

Und noch was was die Band ausmacht: Ich habe Amplifier seit 2004 nicht mehr gesehen und ich war mit meiner Frau dieses Jahr in Dortmund bei dem Konzert mit Dredg und Millhaven. Ein tolles Konzert und der Hammer war das Neil (Bassist der Band) mich sofort nach den ganzen Jahren wiedererkannt hat. Das nenne ich nah am Fan!!!

Wer die Möglichkeit hat, sollte sich die Band unbedingt Live anschauen. Eine gute Band erkennt man auch daran das sie sich live genauso gut oder sogar besser anhoeren als auf CD und die Menschen bewegen koennen. All das koennen Amplifier!

Ich kann das Album denen empfehlen, die sich Zeit fuer Musik nehmen wollen und koennen um ein Gesamtwerk zu verstehen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. Februar 2011
Es ist nicht immer leicht ein Kritikerliebling zu sein: Von der Presse geliebt und von der Allgemeinheit meist links liegen gelassen. Die Briten Amplifier gehören auch irgendwie in diese Kategorie. Aber seien wir mal ehrlich. Für den Mainstream waren sie schon immer zu speziell und zu eigensinnig und zu verspielt, so dass man trotz hervorragender Alben ein Liebhaberthema blieb. Da ist es jetzt auch nicht allzu verwunderlich, dass sich das Trio endgültig von allen Zwängen frei macht und künftig auf eigenen Beinen stehen will. Will heißen, dass man seine Musik nur noch selbst unter die Leute streut.

Nach der Raritäten-EP Eternity folgt nun das bereits lange angekündigte, große Projekt The Octupus. Die neue Freiheit sorgt auch für absolute künstlerische Losgelöstheit und so ist das Ganze nicht nur ein einfaches Album, sondern gleich ein doppeltes mit rund zwei Stunden Musik geworden, bei dem sich Amplifier vollends austoben. Die Basis ist auch anno 2011 immer noch treibender auf Gitarrenriffs basierter Rock, doch mehr denn je schwimmt man sich von jeglichen Genrekonventionen frei. Alternative, Progressive, Groove, Post oder New Artrock? Drauf gepfiffen! Fünf-Minuten-Songs? Nur wenn es passt, gerne aber auch viel länger!

Und so ist The Octopus ein unheimlicher Brocken geworden. Anfangs nur schwer zu fassen - textlich, konzeptuell und musikalisch -, und doch auf seine Art und Weise faszinierend. Während zu Beginn viele Songs relativ gleichförmig zu sein scheinen, schälen sich nach und nach immer mehr einnehmende Momente heraus, bis man sich endgültig von diesem tonalen Fluss treiben lässt, bei dem nicht nur ruhige Phasen, sondern zahlreiche aufwühlende Stromschnellen auf einen warten. Song wie das polternde "The wave" oder der Groover "Planet of insects" sind die perfekten Widerparts zu schwelenden Stücken wie "The sick rose" oder "Oscar night". Eine perfekte Symbiose aus beidem ist dagegen der spannungsgeladene Titeltrack.

Sel Balamir hat wieder sein ganzes Gitarren- und Effektarsenal aufgefahren, so dass man meint, man hätte es mit einem halben Orchester zu tun. Aber im Endeffekt ist es im Prinzip doch nur "the real thing", das man zu hören bekommt. Keineswegs überladen und relativ basisch. Große spielerische Kraftmeierei gibt es bei Amplifier nicht. Denn Stimmung ist ihnen immer noch wichtiger als reine Zurschaustellung der eigenen Fähigkeiten. Ähnlich wie bei Porcupine Tree, welche hin und wieder aus der Ferne grüßen, auch wenn man musikalisch aus einem ganz anderen Lager kommt.

Wirklich zu umschreiben was hier alles passiert ist gar nicht so einfach. Und The Octopus verlangt auch gerade in den ersten paar Hördurchläufen einiges an Aufmerksamkeit und Geduld. Einsteigern sei zum Einstieg der Dampfhammer "Intergalactical spell" oder das straighte "Golden ratio" ans Herz gelegt. Der Rest will etwas länger erobert werden, nachdem sich auch ein paar kleine Längen eingeschlichen haben. Aber es lohnt sich. Also nichts wie hin auf die Seiten der Band, wo das Doppel-Album in seiner vollen Länge probegehört werden kann!
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am 21. Februar 2011
Riesen Album! Hammersongs, die auf allen Ebenen überzeugen. Originell in Sound und Songwriting, wunderbar in Gesang und Texten. Amplifiers "The Octopus" setzt dabei alles auf eine Karte - künstlerisch, konzeptionell, finanziell. Schon alleine für diesen Mut gibt's 5 Sterne.

Wer Amplifier schon kennt, greife bedenkenlos zu. Wer Pink Floyd, Soundgarden, A perfect circle, Porcupine tree mag oder einfach mal wieder ein richtig großes Album braucht, ebenso.
Aber Vorsicht: "The Octopus" hat 8 Arme ;)!

Anspieltipps: "Interglacial spell", "Fall of the empire" und natürlich der Space-Oktopode himself - "The Octopus".
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am 6. Januar 2012
Fast alles ist gesagt: Musik ist eben Geschmackssache. Wer mag jemandem wegdiskutieren, die Flippers, Napalm Death oder Richard Wagner zu mögen und ihnen 5.001 Sterne zu geben?

Trotzdem gibt es bei Amplifier - aus meiner Sicht - etwas Besonderes: als ich im Juni 2011 von einem Freund gefragt wurde, ob ich mitkommen wolle auf den Amplifier-Gig im Kölner Underground, kannte ich die Band gar nicht und hatte keinen Bock. Dann habe ich mir "Motorhead" von der "Amplifier"-LP angehört, und bereits die ersten 40 Sekunden des Tracks haben mich weggeblasen. Danach noch das nächste Stück auf derselben Scheibe ("Airborne"), und ich saß im Auto, heading Underground.

Auf dem Konzert wurde viel von der "Octopus" gespielt, und ich fand das - obwohl ich es noch nie gehört hatte und trotz aller Verspieltheit und Länge der Tracks - sehr eingängig und sehr geil. Das war eine Singularität, und dabei bin ich 1.000 Jahre alt und war auf allen Konzerten (Planet Erde). Mit dieser Band stimmt einfach etwas nicht - oder gerade sehr; ich meine hier nicht, dass sie außerordentlich nett bzw. kontaktfreudig waren nach dem Konzert und ein paar Jahre an "Octopus" gearbeitet haben usw. Das sind zwar alles positive Aspekte, sie sollten hier aber keine bewertende Rolle spielen.

Drücken wir es so mal aus: wenn ich selbst Musik herstellen würde - es wäre die Musik, die Amplifier macht. Ich bin aber nur Sänger in einer Coverband, und meine Bandkollegen finden die Jungs nur "ganz ok". Was soll ich bloß mit diesen Ignoranten machen? Die haben echt keine Ahnung, hören privat nur Jazz und so atonales Zeugs, bullshit...

Also 1: Mir gefällt die "Octopus" super, obwohl ich ProgRock, Dream Theater blabla total scheiße finde. Die Flippers und Grindcore finde ich (zum Teil) geil.
Also 2: Scheiß was auf diese Schubladen, es gibt nur (subjektiv empfunden) gute und schlechte Musik.
Also 3: Anspieltipp für die "Octopus": die ersten 40 Sekunden von "Motorhead" auf der "Amplifier"-LP oder von mir aus die ersten beiden Tracks derselben CD.

"Kann man (von der Musik her) nicht vergleichen?" Doch klar, ist beides geil, genauso wie Richard Wagner und Napalm Death ;-)
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am 19. März 2013
Es ist nicht das geniale Debüt oder das durchwachsene "Insider" - Amplifier erfinden sich vielleicht neu, klingen aber anders.

Ob die Produktion bewusst oder durch die DIY-Umstände den großen Wumms vermissen lässt, kann ich nicht sagen. Es ist auch nicht so, dass hier etwas vollkommen anderes auf die Hörerschaft losgelassen würde, als man es von den Herren erwarten könnte. Sie sind jedoch (im positiven Sinne) größenwahnsinnig geworden und bieten auf zwei CDs mit insgesamt gut zwei Stunden Musik auf 16 Titel verteilt eine Space-Prog-Rock-Oper, die für einen längeren Verbleib auf einer einsamen Insel herhalten könnte.
Ohne je gelangweilt zu werden.

Bei der Länge dieses Opus Magnum ist es weder überraschend, noch aber schlimm, dass sie sich hier und da in den ausufernden Songs verzetteln - dafür entschädigen dann auch die stringenten Neu-Klassiker wie unter anderem aber auch vor allem "The Sick Rose".
Gemeinhin kann man sagen, dass das erste Drittel der 120 Minuten ganz gut fluppt und dann etwas zäher wird. Nicht schlechter, aber man muss sich etwas eher bzw. mehr in die Stück einarbeiten; über "The Sick Rose" kommt man wieder zurück und rein ins Geschehen, doch die zweite Hälfte bleibt alles in allem etwas schleppender.

Man wird zwangsläufig mehrere Durchgänge für's Verständnis benötigen und diese auch freiwillig im Rahmen der Sucht nach diesem Album antreten.
Und dann wird man feststellen, dass man über Wochen recht regelmäßig viel Zeit investiert hat.
Und dass es sich gelohnt hat.
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. Februar 2011
Amplifier werfen mit diesem Album Fragen auf. Was soll die Band nach diesem monolithischen Riesen noch folgen lassen? Wie soll man das bitte schön toppen? Sel Balamir und seine kongenialen Mitmusiker sind nach meiner Meinung auf dem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft angekommen. Dieses Werk anhand der einzelnen Songs zu beschreiben, ist zwecklos. Es ist ein spannender Flug durch das eigene musikalische Universum. Es flirrt und knarzt, es summt und kracht während des Flugs. Wobei Part 1 ruppiger und sperriger daherkommt. Man macht Zwischenlandungen auf Planeten, die Tool oder Pink Floyd, Porcupine Tree oder Oceansize heißen könnten aber alle von Sel Balamir erschaffen und kultiviert wurden. Alle Marktzwänge werden zum Teufel geschickt. Radiokompatible Songs? Totale Fehlanzeige. Überlänge rules! Dann die überragende Schlagzeugarbeit mit hunderten von verschiedenen Drumfills und -rhythmen. Und Effekte, Effekte, Effekte. Das muss ganz schön was auf dem Studioboden gelegen haben. Shoegaze-Alarm. Dafür höre ich Musik, um solche kreativen Werke zu entdecken. Amplifier Referenz-Album. Fünf Sterne, mit Sternchen!! Basta!
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am 9. Juli 2011
Entstanden über einen Zeitraum von vier Jahren, in Eigenregie produziert, ohne Einflussnahme durch Plattenlabels -- das vorliegende Doppelalbum ist Zeugnis für die Leidenschaft, die Musik darauf wiederum für Talent und Klasse der drei Jungs von Amplifier. Sel Balamir (Gitarre, Gesang), Neil Mahony (Bass) und Matt Brobin (Drums) liefern hier ein wirklich außergewöhnliches Werk ab: Komplex, aber nicht kompliziert, intelligent, vielfältig, dabei stets zugänglich, melodisch; mit Elementen von Classic-, Psychedelic- und Space-Rock, bis hin zu bretthartem Metal. "The Octopus" ist ein vor Selbstbewusstsein strotzendes, wunderbar Single Charts-inkompatibles Prog-Rock-Monster. Mit Eiern.

Mit einer sich zärtlich ins Ohr schmeichelnden Notenfolge auf der E-Gitarre stimmt "Minion's Song" -- der erste echte Song auf CD1 -- den Hörer ganz behutsam aufs Album ein und gibt schon mal einen guten Vorgeschmack auf Sels oft doppeldeutige, ausdrucksstarke Texte. Kurz darauf akzentuieren Drums und Klavier den Gesang, und jetzt ahnt man bereits, da passiert noch was. Die Spannung steigt, um sich bald schon explosionsartig zu entladen, und man mag seinen Ohren kaum trauen, als ein waschechter Chor in epischer 70ies-Prog-Manier den Refrain skandiert. Unglauben wandelt sich schnell in Begeisterung, denn das paßt schon, irgendwie, und nur zu gern kommt man der Aufforderung nach: "Sing along to the Minion's Song ...". Noch bevor man sich von diesem Überraschungstreffer erholen kann, massiert einem die grimmige Bassline der nächsten Nummer schon den Brustkorb: "Interglacial Spell", ein Musik gewordener Juggernaut, setzt sich in Bewegung. "Ice age cometh", prophezeit Sel, und weiter: "Well, let the fanfares bloweth". Was sie prompt auch tun. Kein Stück zahmer, wohl aber etwas ausgelassener gibt sich "The Wave", eine energiegeladene Rocknummer mit Hit-Appeal. Spätestens wenn die Jungs hier zum Ritt auf der Welle "into another dimension" laden, mutiert auch der Hinterletzte zum Fußwipper und Kopfnicker. Und dann bittet "The Octopus" höchstselbst zum Stelldichein: Downbeat, ein trügerisch langsames Bass Pattern, echoende Gitarrenklänge wie der zurückgeworfene Schall eines Sonars beschwören Bilder pechschwarzer, unergründlicher Tiefen herauf, fremdartig, verlockend, gefährlich; der atmosphärisch dichteste Track des ganzen Albums.

Zum Auftakt von CD2, "The Sick Rose", rezitiert Sel das gleichnamige Gedicht William Blakes, während sich orientalisch angehauchte Klänge und beinharte Rockpassagen so natürlich ergänzen und ineinander fließen, dass es mir wohlige Schauer den Rücken hinabjagt. So lasse ich mir Poesie schmecken! Das fröhlich klimpernde Spieluhr-Intro der zweiten Nummer, "Interstellar", wandelt sich bald schon in einen unwahrscheinlich packenden Groove und entführt den Hörer in die Weiten des Weltalls. "Gonna take a trip to a distant sun", verkündet Sel hier, und was jetzt so derbe aus den Boxen wummert, unterstreicht die Reisegeschwindigkeit mit Nachdruck: "Travelling faster than light...". Zu den weiteren Highlights zählen für mich das langsame "Bloodtest" mit seiner beklemmenden Atmosphäre, Sels hypnotischen Lyrics und Matts jazzigem Schlagzeugspiel, wie auch "Forever and More", mit seinen organischen Tempowechseln und einer sehr eigenen, hoffnungsvoll-melancholischen Stimmung; ein perfekter Abschluß fürs Album.

Dass ich in meiner Besprechung nicht auf jeden Track einzeln eingehe, hat rein ökonomische Gründe (soll heißen: Ich bin ein fauler Sack). Freilich habe ich meine ganz persönlichen Favoriten, und doch könnte ich keine einzige Nummer nennen, die wirklich schlecht wäre. Jeder Song auf diesem Album ist eine kleine Perle, und für Freunde intelligenter, progressiver Rockmusik führt an Amplifiers "The Octopus" kein Weg vorbei!

p.s.: Wer erst mit der aktuellen Platte auf die Band aufmerksam geworden ist (so wie ich), dem seien auch die ersten beiden Studioalben ans Herz gelegt: Amplifier und Insider, nicht minder empfehlenswert, beschreiten stilistisch jeweils eigene Pfade.

p.p.s.: Auch live rocken die Jungs das Haus und machen außerdem einen ausgesprochen sympathischen Eindruck, wovon ich mich unlängst selbst überzeugen konnte, als es die Band auf ihrer aktuellen Tour ins Kölner Underground verschlug. Eine ganz klare Empfehlung also!
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am 21. Februar 2011
Amplifier haben Eier, das kann man nicht anders sagen.

Nach unzähligen Enttäuschungen das Heft selber in die Hand zu nehmen und ohne jegliche Hilfe eine Labels über fast 4 Jahre hinweg ein zweistündiges Mammut-Konzept-Album wie The Octopus zu erschaffen - das verdient größten Respekt und Bewunderung.
Was dabei rausgekommen ist, ist einfach nur groß, groovt ohne Ende, macht Gänsehaut und feuchte Augen. Sorry für's Phrasendreschen, aber The Octopus ist ein Meilenstein der progressiven Rockmusik. Vergleiche mit Pink Floyd (siehe Musikpresse) lesen sich vielleicht lächerlich, ergeben aber größten Sinn beim Hören. Porcupine Tree müssen sich sowieso warm anziehen.

Freunde der intelligenten Rockmusik - kauft The Octopus! Er wird euch für den Rest eures Lebens begleiten und euch liebevoll achtfach umarmen.

(Schade, dass man hier nur die abgespeckte Variante des Digipaks kaufen kann. Die paar Euro mehr für die ausführliche, wunderschön anzuschauende und zu lesende Version von der Bandwebsite lohnen sich auf jeden Fall.)
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am 24. Februar 2011
Zu Anfang zwei Worte:

Ein Meisterwerk

Via Download von der Bandwebsite höre ich den Octopus nun schon fast einen Monat - ohne das mir andere Musik dazwischen gekommen wäre.
Octopus ist groß und fett; eine fantastische Produktion mit treibenden Riffs, großartigen Gitarrenwänden und Bass und Schlagzeug, die dir einen Kick in die Magengrube geben.
Tool? A Perfect Circle? Vergesst sie!
Monster Magnet? Besser!
Porcupine Tree? Höchstens Rang 2!
Und so zieht mich der Achtarmige Tag für Tag zurück unter Wasser und ich höre wieder und wieder dieses Meisterwerk, staune über tonneschwere Riffs, über fragile Zwischensequenzen, bevor der nächste Kick in die Magengrube folgt. Bewegend.

Anspieltipps: Interglacial Spell, The Wave, The Octopus, Interstellar
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