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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
351
4,5 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
Preis:12,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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am 19. April 2015
Als große TES Fan musste ich das Spiel natürlich haben. Während andere Spiele mit fortlaufenden Teilen zunehmend schlechter werden, werden die TES Teile zunehmend besser. Ich fragte mich schon nach Oblivion, was Bethesda überhaupt noch besser machen kann. Meine Erwartungen wurden einfach 1000 mal übertroffen! Ich liebe die detailreiche Arbeit von Bethesda... Die Landschaft ist so wunderschön, ich wünschte mir, ich könnte in echt dort sein.
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am 10. März 2014
Das Spiel an sich macht, wie schon die Vorgänger, irre spass und ist unglaublich umfangreich.
Man kann problemlos hunderte Stunden daran verbringen und immer wieder neues entdecken.

Was allerdings so gar nicht geht sind die Bugs und Abstürze. Es wimmelt von Fehlern im Gameplay und in der Story. Figuren reagieren falsch oder verschwinden aus dem Spiel so das sich ganze Questreihen nicht ausführen lassen und all sone Scherze.
Hin und wieder bleibt man in der Landschaft hängen und muss alte speicherstände laden. Und dann noch die freezese. Keine Ahnung was die das machen, aber Totalabstürze sind an der Tagesordnung. Das kenne ich von keinem anderen Spiel auf der 360.

Naja zuletzt könnte man noch anmerken das die Ladezeiten beim Reisen zu lang sind. Das nervt auf dauer schon.

Trotzdem allem mich noch locker 4 Sterne.
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am 17. November 2011
Skyrim ist Teil 5 der Elder Scrolls - Serie. Ich kenne diese vor allem vom Vorgänger Oblivion, der mit bereits gut gefiel, mit der Zeit aber Abnutzungserscheinungen bot. Hauptcharakteristik der Serie ist die freie, möglichst realistisch gestaltete Spielewelt, inklusive ihrere Bewohner, die einen fixen Tagesablauf haben - d.h. sie sitzen abends in der Kneipe und liegen nachts in ihrem Bett, haben einer Arbeit oder machen den Haushalt. Es gibt Gilden, Familienfehden, es gibt eine komplette Mythologie, die in Büchern festgehalten wird, sowie Religionen und eine eigene Flora und Fauna. Kurzum: man gewinnt den Eindruck, daß die Spielewelt nicht nur durch Anschalten der Xbox "belebt" wird, sondern unabhängig vom Spieler existiert.

In dieser Hinsicht gefällt mir Skyrim nochmals besser als die Vorgänger, da es sich sehr an der nordischen Mythologie anlehnt, einen entsprechende Gebäude- und Naturstil bietet und dabei noch mehr Tiefe gewinnt als Oblivion. Die Atmosphäre wirkt hierdurch nochmals dichter, die Landschaft ist aus einem Guss und ist - obwohl sie keine unterschiedlichen Klimazonen bietet - enorm spannend und abwechslungsreich. Wer auf düstere Wälder, schroffe Berge und rauschende Wildbäche steht, wird sich in Skyrim wie im Urlaub fühlen. Sicherlich macht sich das Alter der Xbox im Detail bemerkbar, hier und da sind die Texturen schwammig und die Pop-Ups fliegen einem nur so entgegen. Insgesamt stören diese Probleme das Gefühl der völligen Immersion in die Spielwelt, das ich bei Skyrim habe, nur wenig.

In dieser großartigen Spielewelt landet man nun und muss sie sich Schritt für Schritt erarbeiten. Wie man dabei vorgeht, ist einem selber überlassen. Man kann zügig die Hauptquest spielen, dies ist aber nicht Sinn und Zweck von Skyrim, und das macht sich in der Qualität der Hauptstory auch bemerkbar.
Es ist nun mal kein Dragon Age oder Mass Effect, das sich voll und ganz auf die Story konzentriert und dabei die spielerische Freiheit einschränkt. Skyrim lebt von seinen zahllosen kleinen Nebenmissionen, von den Fraktionen und Familienfehden, in denen man sich für eine Seite entscheiden kann, und nicht zuletzt davon, daß man auch auf eigene Faust Höhlen, Ruinen oder Berggipfel erkundet, immer auf der Suche nach Erfahrungspunkten, fetten Schwertern und neuen Erkenntnissen und Geheimnissen der Spielewelt. Dabei wird man nicht - wie z.B. bei Dark Souls - durch fixe Schwierigkeitsgrade pro Gebiet gebremst, sondern der Schwierigkeitsgrad eines Dungeons entspricht dem Level, den ihr beim Eintritt in den Dungeon habt. Was nicht heisst, daß man nie auf Gegner trifft, für die man noch zu schlecht ist - durch den beschriebenen Mechanismus kann man den Dungeon aber gerne wieder verlassen, ein bisschen hochleveln, und dann wiederkommen - die gegnerische Qualität ist ab Ersteintritt festgelegt. Die Dungeons selbers wirken abwechslungsreicher und sind diesmal deutlich spannender als die ewigen Tunnelröhren bei Oblivion. Es gibt nicht nur viele Gegner, sondern auch Fallen und rudimentäre Rätsel.

Das Skill-System bei Skyrim ist bekannt: man wird in denen Dingen stärker, die man im Spiel anwendet. Kurzum: wer viel mit Pfeil und Bogen arbeitet, wird automatisch bei dieser Fähigkeit aufgelevelt, wer gerne Feuerzauber loslässt, wird hierin besser. Dadurch passt sich das Spiel dem eigenen Stil an.

Grob kann man drei Kampf-Stile bei Skyrim unterscheiden: es gibt Magier, den Schleicher und den Schläger. Natürlich sind die Übergänge fliessend, und auch ein Nord-Kleiderschrank mit einer Riesenaxt kann einen Zauberspruch loslassen oder aus der Ferne mit Pfeilen arbeiten. Es macht aber definitiv mehr Sinn, sich zu spezialisieren.
Magie und "Schleichen" funktionieren in Skyrim sehr gut, dies gilt aber leider weniger für das Nahkampfsystem. Es fühlt sich unpräzise und träge an, im Endeffekt kann man nur blocken und zuschlagen. Gewagt Ausweichmanöver oder ein Ausnutzen des Terrains gibt es genausowenig wie ein Auto-Locking-System, und wer Dark Souls gespielt hat und von diesem präzisen Kampfsystem verwöhnt (und gestählt) wurde, wird in Skyrim öfters mal genervt das Pad fliegen lassen, und in diesem Fall nicht, weil der Gegner so verdammt schlau ist, sondern weil der Bauerntölpel, den man steuert, träger als ein alter Massivholzschrank zu bewegen ist und die Kollisionsabfrage gelegentlich mal zickt.
Im Endeffekt muss man aber auch bemerken, daß es bei Skyrim - als klassisches RPG - weniger auf die Geschicklichkeit des Spielers als auf die Skills und Ausrüstung ankommt. Von daher ist auch dieses etwas nervige Nahkampfsystem zu verschmerzen.

Wie ich schon schrieb, ist die grafische Qualität - für die alte Box - sehr gut. Gelegentlich gibt es aber Aussetzer, die einen aus der Spielewelt rausreissen, seien es holprige Lauf- und Springanimationen, die teils nervige Kollisionsabfrage oder das komische Bewegungsverhalten der NPCs. Größere Bugs sind mir noch nicht aufgefallen - wobei ich natürlich angesichts meines Entdeckungsdranges noch nicht sonderlich weit gekommen bin und nichts darüber sagen kann, ob alle Quests funktionieren.

Ein Fazit ist offen gesagt nicht so einfach. Skyrim lässt sich mit keinem anderen RPG so recht vergleichen - ein Dark Souls konzentriert sich auf die großartigen, aber bockschweren Kämpfe und hat dementsprechend eine absolut überlegene Kampfmechanik. Ein Mass Effect oder ein Dragon Age lebt von der Story und die 08/15-Fantasy-Geschichte von Skyrim verblasst dem gegenüber sehr. Dazu kommen bei Skyrim viele kleinere Fehler, seien es Grafikbugs oder "Verhaltensstörungen" der Gegner oder der NPCs.
Und dennoch ist Skyrim das in meinen Augen beste RPG auf der Xbox 360, da es in dem Faktor, auf dem es bei RPG ankommt, alle anderen schlägt: der Weltflucht. Wozu spielt man RPGs, wenn nicht, um in eine andere, spannende Welt zu entfliehen, diese Schritt für Schritt zu entdecken und das Gefühl zu kriegen, daß sie, auch nach Abschalten der Xbox, weiter existiert und atmet? Eine Welt mit eigenen Geschichten, einer Historie und eigenen Mythen? Mit dem Gefühl, genauso Spielen zu können, wie man es gerne hätte - ob man nun Entdecker, Händler, Wanderer, Kämpfer, Geschichtensammler, Meuchelmörder, hinterhältiger Dieber und Schlösserknacker sein will, ob man ein wilder Rebell oder ein königstreuer Imperialist ist, ob man lieber mit Gefühl und Köpfchen vorgeht oder mit brachialer Gewalt - alle Möglichkeit liegen vor einem und Skyrim macht einen sehr guten Job darin, sich jedem Spieler anzupassen. Es lässt einen weder von Zwischensequenz zu Zwischensequenz hecheln, noch zwingt es einen zur andauernden Repetition oder einen bestimmten Spielstil. Und damit ist es für jeden, dem diese Freiheit das wichtigste in Computerspiel ist, unausweichlich.
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am 3. April 2015
Bis Skyrim war Assassin's Creed bei mir die absolute Nr.1 wenn es um "historische" RPGs ging. Von Fable war ich auch immer sehr angetan, aber Skyrim stellt beide in den Schatten, meiner Meinung nach das beste und umfangreichste Spiel, dass ich je gespielt habe - deswegen kann ich auch über die Grafik hinwegsehen, die nicht die allerbeste ist.
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am 19. Dezember 2011
Einige Eindrücke aus Skyrim:

Hmm... matschige Texturen. Die Stadtmauern von Windhelm bestehen aus 2 Pixeln pro Stein.

Warum haben denn jetzt von fünf Leuten mit denen ich mich unterhalte drei die gleiche Stimme?

Oje, ich muss zum Jarl. Das heißt Stadt betreten - Ladeschirm - Schloss betreten - Ladeschirm - Gemächer des Jarls betreten - Ladeschirm - Gemächer verlassen - Ladeschirm - Schloss verlassen - Ladeschirm - Stadt verlassen - Ladeschirm. Da wird man schnell mal 7 Minuten älter!

Die Charaktere bleiben alle sehr blass und wirken bis auf ganz wenige Ausnahmen austauschbar. Man baut keine Beziehung zu ihnen auf. Selbst wenn man Schlachten mit ihnen geschlagen hat, bleiben sie irgendwie merkwürdig fremd.

Was soll denn das jetzt wieder im Menü heißen? Ich stehe mal auf und gehe näher an den Fernseher ran, damit ich das lesen kann. Das ist ja fitzelig klein geschrieben!

...
...

Das hört sich jetzt so an, als ob das Spiel die letzte Gurke sei, aber tatsächlich, das kann ich für meinen Geschmack nach 50 Spielstunden sagen, ist es das beste Spiel seit Jahren und eines der besten die es überhaupt gibt!!!
Es gibt eine Latte an Kritikpunkten, aber das ist Jammern auf absolut hohem Niveau.

Dieses Spiel ist ein Abenteuerspielplatz für jeden Entdecker und Sammler. Es nimmt einen nicht an der Hand und sagt dir "tue dies" oder "gehe dort hin", vielmehr ist es DEIN Spiel. Du gestaltest es so, wie du es willst und auf der ganzen Welt wird es wohl niemanden geben, der es genau so spielt wie du. Der seinen Charakter spezialisiert wie du, sich Freunde sucht wie du, Aufträge in der Reihenfolge abarbeitet wie du...

Mit Sicherheit überfordert dies den ein oder anderen Neuling und Gelegenheitsspieler. Auch ich war anfangs erschlagen von der Vielzahl der Städte, Charaktere, Landschaften, Rassen, Geschäfte, Waffen, Tätigkeiten, u.s.w.. Man muss sich wirklich mit dieser Welt beschäftigen und sich darauf einlassen. Diese Welt ist so unfassbar groß und bis in die letzten Winkel vollgestopft mit Schätzen, Dungeons, Aufträgen, seltenen Kräutern zum Sammeln, dass man keine 10 Sekunden laufen kann, ohne etwas neues zu entdecken. Es wird ein absolutes Suchtpotential entfaltet.
Daher ist dieses Spiel auch am besten für Studenten oder Arbeitslose geeignet. ;-) Man muss viel Zeit haben oder sich sich nehmen, ansonsten braucht man dieses Spiel nicht zu kaufen!

Abgesehen von vereinzelten matschigen Texturen aus der Nähe betrachtet, schafft es die Grafik-Engine wunderschöne Naturschauspiele auf den Bildschirm zu zaubern. Wenn man im Schneegestöber im Gebirge kraxelt und langsam klärt sich der Himmel, die Sonne geht auf und man kann auf das riesige Land hinabschauen... WAHNSINN!
Oder man schlendert im Sonnenuntergang an einem See entlang, die Sonne spiegelt sich darin, am anderen Ufer trinkt ein Hirsch vom Wasser des Sees und vor den eigenen Füßen hoppeln Hasen entlang. Einfach traumhaft!

Die Dungeons sind sehr abwechslungsreich und schaurig schön, teilweise richtig morbide. Das Gegner-Design ist toll und breit gefächert: Bären, Tiger, Magier, Orks, Skelette, Drachen, Banditen, Ritter, Spinnen und... und... und...

Man muss sich wirklich darauf einlassen. Es gibt nicht nonstop Story. Manchmal verbringe ich auch einfach nur eine Stunde damit, Läden abzuklappern, die mir teure Schmuckstücke oder Kleidungsstücke abkaufen, Rüstungen zu schmieden und zu verbessern und mich mit Zaubertränken einzudecken. Man muss ständig sein - begrenztes - Menü auf Vordermann halten, ansonsten ist man schnell überladen und kann sich nur noch im Schneckentempo fortbewegen und nicht mehr teleportieren.
Im wahren Leben ist auch nicht nonstop Action. In diesem virtuellen Skyrim-Leben gibt es ebenfalls Verschnaufpausen, in denen man einfach nur die Landschaft und das nordische, wikingerähnliche Setting genießen kann. Wenn man beispielsweise durch die Steppe zieht und plötzlich auf einen Zug Mammuts und Riesen trifft, ist das ein Gändehautmoment!

Außerdem ist das Spiel mit Quests vollgestopft, wie ich es noch bei keinem anderen Spiel erlebt habe! Es ist beinah unmöglich eine Straße zu durchqueren, ohne neue Quests zu erhalten. Wenn man diese abarbeiten möchte kommen allerdings schon wieder neue Quests dazwischen.
Wenn Sie einen Botenauftrag bekommen und einen Gegenstand von Stadt A nach Stadt B bringen müssen, lege ich meine Hand dafür ins Feuer, dass sie diese Quest nicht erledigen, ohne noch andere dazwischen zu schieben.
"Ach, da ist ne Höhle? Geh ich mal rein."
"Ach, die Händlerkarawane braucht Hilfe gegen Banditen? Da helf ich mal schnell!"
"Oh, ein Drache am Himmel! Den mach ich schnell platt!"
"Ah, jetzt hab ich genug Geld um mir den Gegenstand XY zu kaufen. Schnell zum Händler!"
"Was wollte ich eigentlich noch mal machen vor drei Stunden??? Ach, den Gegenstand von A nach B bringen!"
Und schon wieder kommt was dazwischen!

Dieses Spiel zieht mich in seinen Bann wie seit Jahren keines mehr zuvor und es vermittelt ein unglaubliches Gefühl von Größe wie ich es noch nie erlebt habe. Ich spiele seit 50 Stunden, habe aber noch lange nicht alle Städte und Dörfer gesehen und das Gefühl, ich stehe immer noch ganz am Anfang einer Reise.

Wenn ich bedenke, dass bei Spielen wie Call of Duty nach 6 Stunden der Abspann über den Bildschirm flimmert und bei den (von mir heiß geliebten) Assassin's Creed-Spielen oder auch dem Rollenspiel The Witcher 2 nach ca. 25 Stunden, erhält man hier ein unschlagbares Preis-Leistung-Niveau!
Schätzungsweise 150 Stunden kann man hier locker rumbekommen in dieser fantastischen Welt und wird dabei unterhalten auf allerhöchstem Niveau!
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am 25. Januar 2013
Skyrim!!! Himmelsrand!!!

Nun habe ich das Spiel seit dem Release ( was nun gut knappe 15 Monate her ist ) und die CD sieht immer mal wieder die Xbox von innen! Und das zurecht!!! Dank mittlerweile drei Add ons.
Was für ein Hammer Rollenspiel hat Bethesda da nur hingezaubert?!

Wie jedem mittlerweile bekannt sein müsste, geht es in Skyrim um dir Rückkehr der Drachen, klar und um weit mehr! Ziemlich früh zu Spielbeginn kann man sich für eine Charakterklasse entscheiden und das Aussehen bearbeiten, so wie man sich seinen "Typ" vorstellt!
In den ersten 10 Minuten der Story bekommt man auch gleich den ersten Drachen zu Gesicht, welcher den Bewohnern von Himmelsrand auch nicht freundlich gegenüber tritt! Doch soweit so gut, ich will trotzdem nicht zuviel von der Story preis geben!
Hat man den ersten Part hinter sich gebracht, so hat man schon die erste Quest bekommen, die man dann erledigen kann aber natürlich nicht muss! Denn bei einem typischen Open-World Game kann man ja überall hin gegen/reiten oder eventuell reisen!
Und hier beginne ich auch gleich mal anzuknüpfen.
Skyrim ist ein Open World Game, das so riesig ist, das man von den 2 entferntesten Punkten der Mappe, also von A nach B ca. 45 Minuten zu fuss brauch! Es gibt weit über 350 verschiedene Orte wie: Städte, Dörfer, Dungeons, Burgen, etc... die es zu entdecken gibt!
Entdeckte Orte werden auf der Karte weiss markiert und dienen auch als Schnellreise-Funktion! Sich in der nähe befindende Orte sind Schwarz, teilweise ( Falls der Punkt von Questgebern / CPU's erwähnt wurde ) auch auf der Karte zu sehen! Das kitzelt Abenteuer- oder Entdeckertrieb in jedem Rollenspielerfan! Man weiss einfach nicht was es in den nächsten gefühlten 100 Metern neues zu sehen und bestaunen gibt! Es gibt einfach wahnsinnig viel zu Entdecken im wettertechnisch kalten Skyrim!

Auf dem Weg zum Drachenritter gibt es viele Quest die man sich im laufe des Spiels stellen muss um weiter zu kommen! Meistens bekommt man diese von CPU'S aus Himmelsrand. Manchmal aber auch durch gefundene Bücher und Gegenstände! Es gibt mehrere Hauptquest verschiedener "Fraktionen" die man in Himmelsrand anfinden kann ( meistens in den grösseren Städten ) ! Von denen jede " Partei " ihre eigenen Ziele verfolgt! Und von den Nebenquest ganz zu schweigen... da gibt es " unzählige "!
Bei seiner Reise von Ort zu Ort tauchen, wie sollte es auch anderes sein, immer wieder verschiedenste Gegner auf. Von Wildtieren wie Wölfe und Bären über Fabelwesen wie Trolle, Riesenspinnen, Untote und Drachen bis hin zu Banditen und Magier... Um nur eine Kleinzahl an Feinden zu nennen! Von gefallenen Gegnern bekommt man Erfahrungspunkte und die Leichen kann man nach Beute Durchsuchen! Feinde kann man auf verschiedenster Weise bekämpfen! Klar, entweder im Nahkampf, im Fernkampf, mit Magie oder Drachenschreie ( auf die ich später ein wenig eingehe ) ! Doch man kann vieles Kombinieren und muss sich nicht auf eine feste Klasse spezifizieren! Logisch brauch ich für einen Bogen oder einen ,wie es schon sagt, Zweihänder beide Hände, jedoch kann man mit einer Hand ein Schwert und in der anderen Hand ein Stauberstab - spruch oder auch ein Schild bereit halten! Das ist Klasse gemacht, ich kann je nach Laune das nehmen was ich möchte! Auch für die verschieden Rüstungsteile kann man sich separat entscheiden! Welche im Spiel regenmässig gefunden/entdeckt werden können. Ähnlich wie in Diablo gibt es hier auch Magische oder aufgewertete Waffen und Rüstungen, die man im laufe der Zeit auch selber herstellen kann, sobald es die Fähigkeiten zulassen...

wo ich auch gleich mal fortsetzen werde...
Die Fähigkeiten steigen quasi automatisch in den man "Dinge" oft tut, was soviel heist wie: Kämpfe ich viel mit Schwert und Schild steigen die Talente ( in diesem Fall; Einhänder und Schild ), Schleicht man viel und kämpft beispielsweise mit dem Bogen, steigen die Talente Bogen und Schleichen... etc; doch hier fängt das Talentsystem erst an. Jeder Fähigkeitsbaum ( im Talente Menü als Sternzeichen unterwiesen ) ist bis Stufe 100 ausbaubar! Wie gesagt das die Aufwertung passiert automatisch sobald man Fähigkeiten die Freischaltbar sind, aktiv nutzt!
Wenn der Charakter genug Erfahrungspunkte gesammelt hat, folgt der Stufenaufstieg! Bei jedem Aufstieg kann man entweder seine Lebens-, Magie- oder Ausdauerpunkte um 10 Punkte erhöhen! Ausserdem erhält man einen Punkt für seine Fähigkeiten!
Die Fähigkeitspunkte kann man dann in Talentbäume entsetzen um sich Vorteile im Spiel zu verschaffen! Jedoch braucht man für die Erweiterung der Fähigkeitspunkte die man ausbauen möchte, die geforderte Levelhöhe in diesem Talentbaum! Klingt kompliziert, ist es aber nicht ;)
Nach einiger Zeit findet man überall in Himmelsrand verteilt Halbmondförmige Steinewände, die jeweils einen Drachenschrei ( bzw. auch eine Aufwertung eines Schreies ) beinhalten! Diese haben verschiedenste Fähigkeiten, welche durch Drachenseelen erworben werden können! Diese sogenannten Drachenseelen bekommt man von besiegten Drachen, die nach dem Tot des Drachen automatisch aufgenommen wird!

Soweit, so... naja! Kurz zur Grafik, die kann sich sehen lassen. wenn man diese mal zum Vorgänger vergleicht, und das auf der selben Konsole! Die Umgebung von Skyrim ( die eigentliche Heimat der Nord ) ist eher frostig gestaltet! Verschneite Bergregionen von Tannen übersät, Eishöhlen und Gletscher sind zu finden, aber auch Wald- oder Moorgebiete gibt es natürlich auch in Skyrim und passen total zur tolen Atmosphäre des Spiels ! Auch am Wetterwechsel ist es oft klar zu erkennen, das man sich auf der kalten Seite der Erdkugel befindet! Oft Schneit es oder Nachts sind Polarlichter am Himmel zu sehen! Überhaupt wirkt die Welt sehr lebendig! Auch dank Egoshooterperspektive, die sich auch in Thirdperson Perspektive umschalten lässt!
Unterwegs trifft man oft auf Wild, Banditen oder einfach nur Wanderer! Ab und zu kann man selbst Drachen beim Kampf gegen Riesen oder andere Gegner von gewisser Distanz zusehen! Auch in der Stadt gehen die Bewohner ihren Taten nach! Der Look der Städte ist klar im Mittelalter gehalten, was auch zu Mythen um Drachen, Ritter und Magier passt!

Nett sind auch so genannte Eastereggs, die sich irgendwo in Skyrim finden lassen, die auf bestimmte Mythen/Märchen basieren! Wie z.B. gibt es an einem Ort, an dem man ein Schwert in einem Stein stecken sieht... klare Anspielung auf die Artus Sage! ;)
Das aber ist nur eins von vielen, denen man in Himmelsrand begegnen kann!

Das Spiel ist so Umfangreich, das es gut möglich ist mehr als 200 Spielstunden zu erreichen, wenn man nicht nur der Hauptquest folgt! Und dank der Add ons, die bis jetzt nur per Internet Zugang zu bekommen sind, kann man noch mal etliche Stunden in neue Haupt- und Nebenquest investieren und neue Ortschaften, Waffen, Rüstungen, Fähigkeiten und Schreie finden! Man kann sich mit soviel die Zeit totschlagen, das ich nur ein Bruchteil erwähne, sonst wäre es einfach too much!

Klar, gibt es auch negative Punkte...

- Es gibt öfter Bugs bei Quests ( bei mir bis jetzt noch kaum, hab aber davon gehört ),
- Fehler in der Grafik ( z.B. da wo eigentlich die Oberfläche von Wasser zu sehen sein sollte, fehlt ein Quadrat in dem man bis zum Grund sehen kann, oder im letzten Add On kam ich in eine Höhle die, die ersten 10 Meter kaum fertiggestellt war, man kam lediglich durch springen weiter, sonst wäre man ins nichts gefallen ) aber das ist meiner Meinung nach akzeptabel für so ein grosses Spiel!
- Der Drachenflug ( den man nach Beendigung der Hauptquest des Dragonborn Add ons erhält ) ist unausgereift! Verdammt, ich glaub jeder will den Drachen lenken können, und nicht nur drauf sitzen, abwarten wo der Drache hinfliegt und lediglich nur Angriff oder Landung bestimmen können!
-Teilweise sind die End-Moves an Gegnern unlogisch! Das ich mit einem Schwert den Kopf "sauber" vom Rumpf trennen kann ist ja ok! Aber das geht hier genauso gut mit einem klobigen Streitkolben, der eher stecken bleiben sollte...
-Teilweise ist das aufwerten der Fähigkeiten unausgewogen ( z.B. bekomm ich die gleiche Erfahrung bei der Herstellung von Rüstungen, Waffen und Tränke, egal wie Kompliziert die Herstellung ist! D.h. Man erhält die gleiche XP für jeden Gegenstand, egal ob man einen billigen Dolch oder ein verzaubertes Schwert herstellt!

Ich persönlich kann aber ein Auge zukneifen, denn kein Spiel ist Perfekt! Aber Skyrim ist dicht dran! Es macht sehr viel Richtig und nur wenig Falsch! Es ist Riesig, total Umfangreich und unheimlich mitreissend! Ich kann es Jedem der auf Open-World-Action-Rollenspiele steht nur an Herz legen, hier kann man eigentlich keinen Fehlkauf machen!
Es ist für mich das Rollenspiel überhaupt und gehört bei mir klar auf die ewige Liste der Best Games Ever! Ganz ganz weit oben!
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am 20. März 2015
Wo soll man anfangen...Skyrim ist so riesig...grösser als der Vorgänger Oblivion. Die Welt ist einfach wunderschön. Ich meine, wer findet es denn nicht toll, auf einem Berg zu stehen und einfach nur in die Welt zu gucken. Überall ist was los, ob in Städten, Dörfern oder in der freien Natur. Die Items sind gut gebalanced (gibts das Wort... :D), es gibt eigendlich nicht das typische overpowerte Schwert oder den 5000 Schadenspunkte Feuersturm Massenvernichtungszauber, was auch postiv zur Spielatmosphäre beiträgt. Durch verschiedene Skills und Verbesserungen kann ein Dolch unter Umständen stärker werden als ein mächtiger Zweihandkriegshammer, was auch gut ist. Zum Kampf gibts allerdings zu sagen, dass man mit zwei Schwertern und Einhand richtig geskillt im späteren Spielverlauf einfach zu viel Schaden macht.
Die Quests sind meist interessant, besonders hervorheben muss man die Diebesgilde und die Dunkle Bruderschaft, die fast noch besser sind als die für mich wirklich epische Hauptstory. Die Dungeons sind abwechslungsreich und teilweise echt schwer, aber wer stark sein will, der muss da durch.

Fazit: Ein geniales Game. Verdient GOTY und klare Kaufempfehlung!!!
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am 26. August 2014
Bewegungsfreiheit, Quests an allen Ecken & Enden, den Faden der Hauptgeschichte kann man immer mal wieder aufnehmen wann es einem passt. Wer auf Open World mit durchaus passabler Grafik steht und weniger Wert auf stimmungsvolle Story & Charakterentwicklung legt ist hier genau richtig.

Steuerungs- & bedienungstechnisch gefällt mir allerdings die PC-Version besser, bin daher (wieder) auf diese umgestiegen.
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am 2. Dezember 2014
Ich habe dieses Spiel damals vorbestellt und somit vom ersten Tag an. Ich spiele es heute noch, weil es einfach unglaublich toll ist. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich und es macht richtig Spaß in das Spiel hinein zu tauchen und Himmelsrand zu erkunden :-)
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am 30. Dezember 2011
The Elder Scrolls 5: Skyrim ist ohne Frage eines der besten und vorallem größten Open-World-RPGs aller Zeiten. Ich würd nichts lieber machen als diesem Meisterwerk fünf Sterne auf die Verpackung zu batschen, aber leider ist mir dies nach über 100 Spielstunden nicht mehr möglich...

Zuerst einmal möchte ich die Vielzahl an positiven Dingen erwähnen und dabei spart das Spiel bei weitem nicht. Zuerst einmal wäre da diese unheimlich große, idyllische und zugleich finstere Spielwelt, wo dich unter jedem Stein ein anderer spannender Ort erwartet. Die ersten paar Stunden wusste ich vor lauter Quests gar nicht, was ich machen sollte... Die Hauptquest verfolgen, einfach nur durch die Wildnis streifen, die Bardenakademie besuchen (ups... hab ich immer noch nicht gemacht, skyrim ich komme! :D) oder vielleicht erstmal die Quests in Flusswald und Weißlauf abarbeiten. Selbst nach 100 Stunden hat man noch lange nicht alles gesehen! Ich habe zwar die Hauptquest, die Diebesgilde, die Gefährten (Kriegergilde), den Bürgerkrieg, die dunkle Bruderschaft und haufenweise Nebenquests durch, aber mein Questlog lehrt sich trotzdem nicht und wenn mir nicht einige andere Spiele dazwischen gekommen wären (Arkham City, Revelations:) ), dann würd ich immer noch vor meinem Fernseher sitzen und eine Quest nach der anderen abarbeiten und mein Haus ind Windhelm mit allem möglichen Zeug zu müllen. Denn es müssen Daedra-Artefakte gesucht, schön gestaltete Dungeons erkundet und Drachen getötet werden.

Ach ja, die Drachen... Die wohl coolsten, aber auch nervigsten Gegner in Skyrim. Bei den ersten fünf Drachen habe ich noch gedacht: "Meine Fresse... sind die super umgesetzt". Und das sind sie wirklich: Vollkommen ungescriptet können sie dich plötzlich und überall angreifen. Sei es mitten in einer riesigen Stadt, oder allein in der Wildnis. Man ist nirgends sicher vor diesen riesiegen Biestern, die mit beeindruckenden Animationen über dich hinweggleiten und Feuer speien oder auch mal auf ein Hausdach krachen um die umstehenen Leute in Flammen zu baden, um sich hier und da mit ihren riesigen Kiefern einen rauszuschnappen und durch die Luft zu wirbeln. Aber leider nervt auch genau das, nach 20 Drachen hab ich nur noch gedacht: "Meine Fresse... Nich schon wieder einer...!" Denn die Viecher fangen gewaltig an zu nerven, denn wenn du schon alle Drachenequipments geschmiedet hast und einfach mal in Ruhe irgendwas machen willst und dann kannste wieder nicht schnell reisen, weil in 2 Kilometer Entfernung irgendwo ein Drache in der Luft henkt und seine Umwelt böse anfunkelt. Auch die Kämpfe an sich werde mit der Zeit öde. Beim ersten Drachenkampf war ich noch überwältigt von dem Erlebnis eine so riesige und lebendige Echse zu Boden geschickt zu haben, später war ich froh wenn mich alle Drachen ignorierten, damit ich nicht die doch irgendwie immer gleichen Kämpfe nochmal abspuhlen musste.

Aber ebenfalls positiv zu erwähnen sind die deutlich besser gewordenen Animationen. Die Sprunganimation lässt zwar immer noch zu wünschen übrig und die Pferde bewegen sich allesamt ziemlich steif und hölzern durch die Gegend, aber vorallem die Kampfanimationen können sich durchaus sehen lassen. Man fürhlt sich einfach super, wenn man sich mit zwei Schwertern durch eine Horde Banditen metztelt und dem letzte Gegner in Zeitlupe ausweicht und den finalen Stoß verpasst. Ebenfalls posiiv zu erwähnen sind natürlich die 3D-Karte, die einen Skyrim sehen lässte als wäre man ein Adler, das wirklich nett animierte und meiner Meinung nach keinesfalls unübersichtliche Skillsystem, bei dem die Sternebilder am Himmel als Skillbäume dargestellt werden, die wirklich gut aussehenden Gegenstände, die man sich alle in 3D-Ansicht genau ansehen kann und allgemein die vielen Freiheiten die das Spiel bietet: das gute Crafting-system: Alchemie, Schmiedekunst, Verzauberkunst, Kochkunst; die Skillmöglichkeiten, die einem größere Freiheit lassen als in vergleichbaren Spielen, denn es gibt keine Klassen sondern man kann sie sich mehr oder weniger selbst erschaffen. Besonder die gute Grafik ließ mich immer wieder zu diesem Spiel zurückkehren, den ich wurde einfach nicht müde zum Beispiel Einsamkeit (erinnert mich doch stark an Minas Tirith) einfach nur aus der Ferne zu bewundern. Die Auflösung lässt umso näher man an den einzelnen Backstein rangeht natürlich gewaltig nach, aber was erwartet man von einem Rollenspiel derartiger Größe. Ich glaube kaum, dass die xbox das aushalten würde, alles in kompletter HD-Auflösung anzuzeigen. Und wenn man das Bild insgesamt betrachtet und nicht jeden Teil einzelnd ist die Grafik wirklich gut. Die Schwierigkeit lässt sich praktischerweise selbst mitten in einem Kampf runterfahren, aber wenn man sich nicht allzu dämlich anstellt, braucht man die unteren beiden Schwierigkeiten eigentlich nie. Die mittlere ist für viele wahrscheinlich genau das richtige und die oberen beiden sind mir für ein Rollenspiel zu schwer. Wenn ich eine Gemetzel-Herausforderung suche, spiele ich ein Hack'n Slay à la Dante's Inferno auf höchster Stufe, aber das muss ich in einem Rollenspiel nicht ubedingt haben, aber das ist natürlich Ansichtssache.

Wäre mein text hier zu Ende, würde ich dem Spiel 9 von 5 Sternen geben, einfach weil es außergewöhnlich ist und super viel Spaß macht. Aber leider sind mir mit zunehmender Spielzeit immer mehr Macken aufgefallen, die vorallem der Atmosphäre relativ große Abzüge einbringen: Es mag vielleicht ein kleines Manko sein, aber warum zum Henker zieht der Held zum Beispiel beim Zweischwerterkampf nur ein Schwert aus einer Scheide und das zweite teleportiert sich plötzlich in seine Hand? In der Ego-Perspektive sieht man das ja nicht, aber in der Third-Person-Ansicht stört mich das gewaltig. Warum konnten die Entwickler nicht einfach eine zweite Schwertscheide auf die rechte Seite binden? Cool wäre es gewesen, wenn man die Möglickeit gehabt hätte, sich die Schwerter auch auf den Rücken zu binden... oder wenn man zwei Waffentypen am Körper sehen könnte, wie zum Beispiel ein Bogen auf dem Rücken und Zwei Schwerter an der Seite. Ich liebe es einfach, wenn man Charakter cool aussieht und die sonst so stolzen Skyrim-Recken mit ihren schimmernden Rüstungen werden für mich ein bisschen ins lächerliche gezogen, wenn der Charakter aus einer Scheide zwei Schwerter zieht. Weitaus größerer Atmosphäre-Killer sind jedoch die Enden der großen Questreihen: Alle fühlen sich an als hätte man eine normale Sidequest erledigt! Man wird von niemandem gefeiert, weil man Alduin getötet hat, niemand jubelt einem zu weil man den Bürgerkrieg entschieden hat, man bekommt ja noch nicht mal einen Titel, mit dem einen die Leute von nun an anreden. Es ist alles wie vorher, nur vielleicht ein Level höher und mit einer Axt im Gepäck, die man eh nicht benutzen will. Ich möchte auch das Gefühl haben, das sich mein Charakter in den Augen der Spielwelt weiterentwickelt und nicht der gleiche namenlose Held ist wie am Anfang! Wenn man der größte Krieger der Sturmmäntel und der Anführer der Gefährten ist, möchte ich nicht von jdem Bürger hören, dass er noch nie von mir gehört hat... Nervig, aber nicht weiter schlimm, ist auch, dass einen der eigene Leibwächter in den eigen vier Wänden immer wieder, wenn man das Haus betritt, wie einen Einbrecher anquackt, bis er dann merkt, dass man der Hausbesitzer ist. Auch zu bemängeln finde ich die fehlende Stimme des Helden, vom Entwickler wird immer behauptet, man könne sich dann besser mit dem Charakter identifizieren, aber die Dialoge bauen so irgendwie keine richtige Spannung auf. Es ist natürlich Geschmackssache, aber ich hätte mich über eine gute Vertonung des Helden gefreut. Wer diese absolut nicht haben will, hätte sie dann ja vielleicht immer noch abstellen können.

Weitaus schlimmer sind die unzähligen Bugs die im Verlauf des Spiels immer mehr werden. Die ersten zwanzig Stunden ist mir nicht einer aufgefallen, aber mit der Zeit wurde es immer schlimmer. Mal wird man von dem schon in der Community berüchtigten unsichtbaren Drachen angegriffen, mal kann man unendlich viele Dolche in eine Vitrine legen, bekommt aber keine wieder heraus. Dann funktioniert plötzlich ein Teil eines Waffenständers nicht mehr oder man hängt in irgendeiner Felsücke fest. Es kann auch passieren, dass plötzlich alle CPU-Animationen und Dialoge von einem Moment auf den anderen fehlen und, und, und... Es sind keine schwerwiegenden Fehler à la Story- oder Speicherbug, die schlimmeren kann man oft beheben in dem man einen der 5 sehr praktischen Autosaves lädt, aber sie nerven auf Dauer gewaltig. Wenn du zum Beispiel in deine mit Waffen und Schätzen vollgepackte Wohnung zurückkommst und alle Edelsteine und Schmückstücke, die du eine Stunde zuvor noch mühsam auf die Regale und Tische verteilt hast, wild durch die Gegend fliegen, ist es schon sehr zermürbend und mein Finger stand einige Male kurz vor dem Aus-Knopf.
Hinzu kommt, dass die Fülle an verschiedenen Waffen und Rüstungen bis Level 50 rapide abnimmt. Alle Items sehen zwar super cool aus, aber wenn man geradezu gezwungen ist, die Daedrarüstung zu tragen, weil es einfach die beste Rüstung im Spiel ist, geht für mich sehr viel Individualität verloren und man hat das Gefühl, dass man den anderen Skyrim-Charakteren auf der Welt mehr ähnelt als man will. Selbst wenn man sich weigert die beste Rüstung zu tragen, weil die anderen einfach cooler aussehen, hätten die Entwickler in einem Rollenspiel eine größere Anzahl anbieten können.

Zusammenfassende Vewertung:
Grafik: 9/10
Atmosphäre: 7/10
Animationen: 8/10
Sound: 10/10
Spiellänge: 10/10

Alles in Allem ist den Entwicklern von Bethesda ein wirklich gutes Spiel gelungen, von dem ich mir erhoffe, dass es durch die Addons und Patches noch besser und vorallem nicht mehr so verbuggt wird. Zum Schluss muss ich natürlich noch die einfach atemberaubenden Musik loben, die im Spiel immer der Situation genau angepasst erscheint und im Hauptmenü eine Wonne für jeden Epic-Fan ist. Ich kann es nur empfehlen und finde es deutlich besser als Oblivion, was mich glaube ich nur 30 Stunden an den Bildschirm fesseln konnte.
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