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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
31
Let England Shake
Format: Audio CD|Ändern
Preis:4,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 5. Januar 2012
Dies ist meine erste Rezension für ein MP3-Album/Musik-Album, obwohl ich mir schon so einige heruntergeladen habe.

Das hat seinen guten Grund: dieses Album ist genial. Ich bin keineswegs die Frau großer und poetischer Worte für Musikstücke, aber dieses Album hat eine Stimmung, der ich mich einfach nicht entziehen kann. Geniale Mischung zwischen charakterstarkem Gesang und Tönen/Melodien, die einfach wie gemacht sind für diese Stimme. Alles harmoniert. Allzu oft denke ich mir: "Toll, lauter drehen!", weil Instrumentalistik und Stimme so genial harmonieren. Und weil die Töne überhaupt so genial sind, ich kann es nicht besser ausdrücken. So anders und so viel stimmungsvoller als das, was man im "Mainstream" hört. Ja, für mich transportiert diese Musiksammlung Emotionen, vorwiegend anfeuernder, positiver Art.

Ich musste beim Kauf auch gar nicht lange überlegen. Song 1 angehört und sofort fiel meine Entscheidung. Vllt. weil ich die ersten Alben von PJ bereits besitze (mit einer großen Lücke zwischendurch).

Für mich genial. Läuft (noch) in Dauerrepeat. Kein Lied fällt deutlich ab.

Einziges Manko: die doch recht kurze Spieldauer.
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am 22. Januar 2012
Als jemand, der zwar mit dem Frühwerk von PJ Harvey gut vertraut ist, habe ich ihren Output irgendwann um die Jahrtausendwende völlig aus den Augen verloren. In den letzten Monaten konnte man immer wieder Lobeshymnen auf "Let England Shake" lesen, also dachte ich: Vielleicht sollte ich ihr wieder mal eine Chance geben...

Ich habe danach ein paar Mal in dieses Album hineingehört, sei es auf Amazon, auf youtube, oder in Hörstationen bei Plattengeschäften. Und ständig ist mir nach wenigen Minuten der Geduldsfaden gerissen: Diese verhaltene aber trotzdem hohe Fistelstimme, die zurückgenommenen Arrangements und eher daherrumpelnden Lieder, der Mann-Frau-Zwiegesang... damit konnte ich so gar nichts anfangen.

Warum ich mir das Album dann letztlich doch gekauft habe? Gute Frage, es ist wohl einfach "passiert" (vermutlich haben mich die guten Rezensionen doch beeinflusst?).
Jedenfalls habe ich das Album erhalten, einmal durchgehört, und es hat mich völlig kalt gelassen. Dann, beim zweiten Durchgang, erkannte ich einen Großteil der Melodien und Texte wieder, und das Ganze fing an, irgendwie Sinn zu machen!
Inzwischen, nach wenigen Tagen, verfolgen mich der Sound und die Melodien bereits, ohne dass ich mir "Let England Shake" anhöre. PJ Harvey hat gemeinsam mit ihren langjährigen Compagnions (John Parish, Flood) wirklich ganze Arbeit geleistet!

Fazit:
+ Wer bereit ist, sich auf etwas einzulassen, wird reich belohnt werden!
- Wer auf der Suche nach der rohen Gewalt und donnernden Sounds der 90er PJ Harvey ist, sucht hier vergeblich. Hier passiert der "Horror" im Kopf!
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am 3. Oktober 2017
Eine von Robert Plants Lieblingsplatten - und das sicherlich zurecht. Es braucht ein bisschen, um sich einzuhören, aber dann entfaltet sich die Kraft dieses Albums mehr und mehr. Absolute Kaufempfehlung
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am 26. Januar 2015
A nightinggale who can bring the time to standstill! My wife can't take too much of her mellodies. I get to listen to Polly as I commute to work!
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am 9. Dezember 2014
It came on time but they don't inform you about the day in which it is coming so it can happen that you are not at home.
About the article, everything perfect.
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am 11. Januar 2013
Seit 'To Bring You My Love' das absolut beeindruckendste Werk der guten PJ. Sehr eindringliche instrumentierung und textlich absolut sensationell.
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am 28. Mai 2012
Dem Kauf dieser CD lag bei mir ein seltener Anlass zugrunde, nämlich die hohen Platzierungen dieser Platte in den Jahresbestenlisten, beispielsweise der Platz 1 im Musikexpress. P. J. Harvey hatte ich seit ihrem "Stories from the city, Stories from the sea"-Album kaum mehr beachtet (obwohl das eine sehr gute Platte war), und ich dachte mir: Kaufst du dir, ohne einen Ton zu kennen (wollte mir nicht einmal auf YouTube was anhören), dieses Album. Bist du dann enttäuscht, kannst du ja Leserbriefe an den Musikexpress und an den deutschen Rolling Stone loslassen, und Hype-Vorwürfe machen, das wäre doch was.

Aber zu solchen Leserbriefen ist es nicht gekommen: Zwei Jahrzehnte nach ihrem ersten Erscheinen auf der Musikszene ist dieser Britin wohl wirklich ihr Meisterwerk gelungen. Zwölf Lieder rund um die jeweils zweieinhalb Minuten, die unter die Haut gehen. Texte, die einerseits an den guten alten Protestsong und an große Friedenslieder erinnern, andererseits aber jegliche Sentimentalität außen vor lassen, billiges Präsentieren von Feindbildern vermeiden und schließlich auch außerhalb der britischen Kriegsgeschichte nachvollziehbar sind, so sehr sie dieser Geschichte und dem damit zusammenhängenden Nationalbewusstsein auch verpflichtet sein mögen.

Und der Sound! Aufgenommen in einer Kirche, was diesem folkbetonten Akustik-Rock nicht nur jegliche Sterilität nimmt, sondern eine Atmosphäre gibt, die zwar nicht sakral, aber doch von einer starken Intimität bestimmt ist. Polly Jean Harveys schneidende Stimme bildet einen faszinierenden Kontrast zu den von Akustikgitarren, Keyboards und Drums geprägten Instrumentalsound, für den großteils John Parish und Mick Harvey (ja, der von Nick Cave's Bad Seeds) sorgen. Und wenn in "The Words That Maketh Murder" eine Zeile aus Eddie Cochran's "Summertime Blues" zitiert wird, dann geht es dabei, wie auch bei den anderen Zitaten aus sonstigen Musikstücken, um das Herstellen oder Verdeutlichen von Gegenwartsbezügen.

Eine schöne und faszinierende, wenn einen auch nachdenklich zurück lassende Platte, die lange Zeit Bestand haben wird, und das nicht nur wegen ihres - leider zeitlos gültigen - textlichen Inhalts.
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am 15. November 2012
...um die Platte lange nach Ihrem erscheinen noch mit verdienten 5 Sternen zu würdigen. Es ist nicht meine erste PJ Platte, habe so ziemlich alles was davor war mal mehr und mal weniger begeistert aufgenommen. Diese Platte ist meiner Meinung nach das beste Album von Ihr, ich würde Sie sogar jetzt schon als Klassiker bezeichnen, denn die CD ist wie gute Alben von Pink Floyd, Stones, Doors,...man kann die Platten immer und immer wieder hören, sie werden nicht langweilig sondern entfalten sich mehr und mehr mit mehrmaligen Hören.
Das trifft wie ich finde auch sehr auf dieses Album zu. Ich finde das Album zeitlos, immer wieder hörbar und durchwegs ziemlich am Limit, ich tue mir äusserst schwer hierbei Kritikpunkte zu finden. Es passt einfach!!!

lg
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am 21. März 2013
Let England Shake ist das 10. Album von Polly Jean Harvey. Die Fachzeitschrift Musikexpress wählte es zum Album des Jahres 2011. PJ Harvey bekam dafür zum zweiten Mal (nach 2001) den Mercury Music Prize verliehen.
Der Trompeter bläst zum Angriffssignal ins Horn, das Konzept-Album erzählt die Geschichte von England, besser Englands Kriege, von Tod, vom Untergang der Nation. P. J. Harvey erzählt auch von Landschaften mit Musik voller zeitloser Schönheit und Gewaltigkeit. Blues, Folk und Gitarrenrock der leiseren Töne, Melodie nach Melodie spenden letztendlich Hoffnung und Trost. Dabei ist P.J. Harveys typischer eindringlicher Gesang, der allerdings nicht im Vordergrund steht. Zwölf Songs erzählen eine altertümliche Geschichte. Unerreicht bleibt jedoch das 1995 erschienene Album To Bring You My Love. Aber es ist ein gutes, vielleicht sogar ein großes Album.

Meine Anspieltips sind Let England Shake, All And Everyone, On Battleship Hill, England, In The Dark Places, Hanging In The Wire, The Colour Of The Earth.
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am 24. Februar 2011
Ein Album vollgepackt mit politischen Äußerungen.
Ein Album vollgepackt mit Weltmachtfantasien.

Das nunmehr achte Studioalbum "Let England shake" ist das neuste Werk von PJ Harvey.
Gab sich Polly Jean im vorherigen Album "White Chalk" noch leise und mit Instrumenten sperrlich abgemischt,
so strotz " Let England shake" mit hallenden Gitarren , tickernden Percussions und einer PJ Harvey in schwebender Tonlage zwischen Bauch- und Kopfstimme.
So geht sie konsequent ihren Weg .
Und der ist zielstregbig geradeaus.
Jeder Song erzählt seine eignene Geschichte von Ehre , politischen Anklagen und betrunkenen Schlägern.
Sie verweilt auf der inneren Schizophrenie.

Ihre "alten Bekannten" John Parish und Mick Harvey sind auf diesem Album
wieder mit von der Partie.
Und das ist gut so.
Beider Stimmen ergänzen sich nahezu die der von Pj Harvey.
Und beide stimmen geben diesem Album den fehlenden Rest von trostreicher Liturgie.
So wurde das Album komplett in ihrer Heimatstadt Dorset in einer kleinen Kirche aufgenommen.
Welches der Stimmung des Albums den wohl so entscheidenen kantig, geformt, schön und doch zugleich mystischen Klang.

Mit "Let England shake" hat PJ Harvey die blutige Schlacht schon längst gewonnen...
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