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am 27. September 2012
Ich besitze das Gerät seit 2 Jahren und benutze es hauptsächlich zum Bergsteigen bei jedem Wetter. Dabei lernt man die Vorzüge eines Gerätes mit Tasten, wie es leider nicht viele gibt, zu schätzen. Desweiteren gefällt mir die robuste Halterung an der Rückseite. Und der sehr gute Empfang, der nicht zuletzt der exponierten Antenne geschuldet ist. Von der Hardware her wären es glatt 5 Sterne.

Leider drückt die Firmware das Ergebnis. Es war klar, dass Garmin, wie bei jeder Markteinführung, eine unausgereifte Firmware ausliefert. Probleme waren deswegen am Anfang mit einkalkuliert. Leider ist nach etlichen Updates immer noch nicht alles im grünen Bereich. Das liegt jetzt weniger am 62er im Speziellen, als an Garmins schlampiger Firmwareentwicklung, die sich seit ca. einem Jahr durch die Outdoorserie zieht. Viele Probleme werden nicht angegangen, dafür kommen neue Features von eher fragwürdigen Nutzen und mit neuen Fehlern für das Gesamtsystem hinzu. Richtig Ruhe mit den Fehlern ist seit einem Jahr nicht.

Einer der wohl ärgerlichsten Fehler ist die falsche Angabe der aufgestiegenen Höhenmeter im Tripcomputer. Gerade beim Bergsteigen eine sehr wichtige Größe, die bei einem Gerät, das speziell für die Berge entwickelt wurde, funktionieren sollte. Das Problem ist seit mehr als einem halben Jahr bekannt und wird nicht gelöst.

Da die Liste der Probleme sich bestimmt im Laufe der Zeit ändern wird, will ich hier kein statisches Bild abgeben, sondern jedem potentiellen Käufer nahelegen, vor dem Kauf Garmins Werkforum aufmerksam zu studieren. Aktuelle Themen zum Gerät werden hier diskutiert:

[...]

Fehler und ihre Historie hier:

[...]

Man sollte das, was man dort liest, ernst nehmen. Das Gros der Wortmeldungen sind leider keine bedauerlichen Einzelfälle. Viele der Fehler im 62er sind auch in den anderen Outdoorgeräten von Garmin zu finden. Hier geht es folglich nicht um eine temporäre Schwäche bei einem Gerät, sondern um eine grundlegende Schwäche in der Firmwareentwicklung bei Garmin. Das sollte jedem Kunden vor dem Kauf klar sein.
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am 7. November 2012
Seit dem letzten Softwareupdate auf die beta 3.31 endlich zu gebrauchen.
Ich nutze das GPSmap 62sc hauptsächlich für MTB-touren und gelegentlich fürs Wandern.

Positiv finde ich:
- lange Akkulaufzeit (Hintergrundbeleuchtung aus, braucht man nicht)
- sehr gute Ablesbarkeit des Displays, auch bei voller Sonne!
- robustes Gehäuse, liegt griffig in der Hand
- wasserdicht bis 1m. Ich hatte es in einer heißen Quelle auf Island mit im Wasser und hab brauchbare Fotos gemacht :-)
- sehr guter GPS-Empfang und sehr schneller Sat-fix (auch in der Wohnung)
- barometr. Höhenmesser bzw. aufsummierte Höhenmeter sind gut seit Softwarestand beta 3.31
- guter 3-Achsen Kompass
- einfaches hin und her schieben von gpx-dateien vom PC aufs Gerät und zurück
- es lassen sich OpenStreetMaps nutzen!!! Die finde ich fürs biken eh besser weil da auch nur Wege drin sind die es auch gibt und man nicht plötzlich mitten im Gestrüpp steht.
- frei konfigurierbare Datenfelder auf den verschiedenen Anzeigen.
- großer interne Speicher. Eine ext. Karte habe ich bisher nicht gebraucht.

Negativ:
- geringe Auflösung des Displays
- das Gerät könnte etwas leichter sein
- es vergeht viel Zeit bis software-updates verfügbar sind
- eine Handschlaufe hätte Garmin bei dem Preis mitliefern können
- Garmin schafft es wohl nie alle Software-bugs zu elimieren auch wenn es jetzt recht gut aussieht.

Fürs Cashen nutze ich das Gerät nicht. Aber was ich so in Foren lese scheint es mittlerweile auch dafür gut zu funktionieren.
BirdsEye habe ich noch nicht genutzt.

Ich glaube ein besseres Gerät gibt es grade nicht auf dem Markt. Einen Touchscreen halte ich im Gelände/auf dem bike für ungeeignet da er meist viel Strom braucht und man immer mit den dreckigen Fingern drauf rum schmiert was für Kratzer sorgt. Außerdem ist die Ablesbarkeit bei Sonne deutlich schlechter.
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am 3. Juni 2012
Ich habe nun das GPSMAP 62s seit Ende Mai 2012 und wollte es nach all den kritischen Rezensionen doch mal selbst testen. Ich habe ein etrex H mit SirfStar III GPS Empfänger und das ist immer noch der Maßstab an (bezahlbaren) GPS-Sensoren. Geliefert wurde das GPSMAP 62s mit der Firmware 3.70. Die Geradeaus-Aufzeichnung ist bei beiden Geräten nahezu identisch, jedoch konnte ich ein deutliches "Überschießen" des GPSMAPs in (v.a.) 90° Kurven im Vergleich zun etrex H beobachten. Teilweise war bei einer 90° Kurve der GPSMAP Track 20m parallel zum etrex und pendelte sich erst nach und nach wieder ein. Dass das etrex Richtig war, konnte man bei GoogleEarth genau nachvollziehen. Bei einem 300,- Gerät ist das für mich ein No-Go und so wollte ich es schon wieder zurückschicken.
Ich klickte mich noch ein wenig in den Foren durch und durch Zufall kam ich auf die Garmin Homepage, worauf seit ein paar Tagen die neueste Firmware 4.10 zu finden war - hier ist eine der Verbesserungen: "Improved GPS response at low speeds"
Als ich dieses Softwareupdate aufgespielt habe, bin ich die gleiche Runde - wieder parallel mit etrex und dem GPSMAP - abgefahren und siehe da - NAHEZU IDENTISCHE AUFZEICHNUNG WIE DER SIRFSTAR III SENSOR IM ETREX H!!! Ebenso gefiel mir bei FW 3.70 nicht, dass das Gerät bei schlechtem Empfang mit der Trackaufzeichnung wild durch die Gegend hüpfte (teilw. 50m!) und dies auch in den Tageskilometern aufzeichnete!? So war ein Gang durch bedeckten Laubwald beim etrex H (richtige) 630m lang, das GPSMAP zeige am Schluß 940m an! Auch das ist seit FW 4.1 vorbei - eine weitere Tour durch Wald und Stadt ergab schließlich dann 6,02km (etrex) vs. 6,07km (GPSMAP).
Somit arbeitet das Navi nach Jahren der SW-Reifung nun endlich so, wie es sein soll. Ebenso ist die Höhemessfunktion (schon ein paar Updates zuvor) einwandfrei, die auch lange ein Debakel war...

Das Display ist ohne Hintergrundbeleuchtung meiner Meinung nach sehr gut im Freien abzulesen. Toll sind die vielen Möglichkeiten der Personalisierung im Menü - so können z.B. bei mir nicht benötige Menüfelder wie Geocaching, Angelkalender, Photoviewer,... aus dem Haupmenü ausgeklinkt werden. Somit ist das Menü sehr viel kleiner und die Funktionen für den jeweiligen Einsatzzweck sind alle schnell greifbar. Auch können 1-4 zusätzliche Felder im Kartenbildschirm angezeigt werden (oder auch z.B. das Höhenprofil).

Alles in Allem - nach einem langen Weg der Firmware-Entwicklung ist das GPSMAP 62s nun tatsächlich ein brauchbares Gerät geworden!
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am 12. September 2013
Da sich bei meinem eTrex Legend HXc der Kleber, welcher die Gummiummantelung hält, mittlerweile komplett aufgelöst hat, wurde es Zeit für ein neues Gerät. Da ich mit dem eTrex sehr positive Erfahrungen gemacht hatte, schaute ich natürlich erstmal im Garminlager und schwankte dann zwischen dem eTrex 20 und diesem Gerät hier.
Nach eingehender Recherche habe ich mich dann doch für das 62s entschieden und habe es nun seit 2 Tagen im Einsatz. In dieser kurzen Zeit kann man das Gerät natürlich noch nicht auf Herz und Nieren prüfen, aber ein Kurzfazit ist durchaus drin.

Als erstes habe ich mir bei Garmin den Web Updater, bzw "Garmin Express" runtergeladen und die neuste Firmware (5.0) installiert. Damit sollten die Kinderkrankheiten, die hier in vielen Rezensionen beschrieben werden, hoffentlich der Vergangenheit angehören.

Das Gerät selbst macht einen sehr robusten Eindruck und es wirkt, als könne es auch ein paar mal runterfallen, ohne nennenswerten Schaden zu nehmen. Ob es sich ähnlich gut schlägt wie das Legend bleibt aber abzuwarten.
In vielen Foren konnte man lesen, dass das Gehäuse sehr stark "knarzen" soll, wenn man z.B. den Powerbutton betätigt. Das kann ich bei meinem Gerät nicht bestätigen, also hat Garmin hier wohl (endlich?) nachgebessert.

Die Tasten sind ziemlich schwergängig, was aber bei einem Gerät, welches ja auch durchaus mal in Hosen- oder Jackentaschen transportiert wird, ziemlich positiv ist.

Da ich einer von denen bin, die sich nicht lange mit Bedienungsanleitungen aufhalten wollen, habe ich das Gerät auch gleich ausprobiert und ich kam sehr gut damit zurecht. Die Menüs sind um einiges übersichtlicher als noch beim eTrex Legend und sie sind außerdem auch anpassbar. Nicht benötigte Funktionen können versteckt, oft benötigte Funktionen können in ein Laufband gepackt werden.
An das Laufband kann ich mich aber noch nicht so wirklich gewöhnen, vielleicht kommt das ja noch.

Die Eingabe von Wegpunkten und deren Benennung ist über die Wippschalter natürlich nicht so schnell, wie über einen Touchscreen, dafür liegen aber Funktionen wie das Finden von Wegpunkten oder das Zoomen der Karte auf leicht zugänglichen Tasten, so dass man hier mMn einen kleinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber den Touchscreennavis hat. Außerdem ist das Display sehr viel besser ablesbar.

Kartenmaterial besorge ich mir grundsätzlich über OSM oder andere freie alternativen, da ich nicht einsehe, für eine Karte nochmal den Gerätepreis (oder sogar mehr) zu bezahlen. Es gibt im Internet haufenweise sehr gute und vor allem kostenlose Alternativen (die man aber gerne mal mit der einen oder anderen Spende unterstützt ;) ). Das Aufspielen des Kartenmaterials geht sehr leicht von Statten. Einfach eine µSD-Karte einlegen und die gewünschten Karten aufspielen. Das 62s kann hierbei auch mehrere *.img-Dateien verarbeiten, so dass man nicht mehr die gesamte Karte in einer Datei aufspielen muss. Meine Erfahrung ist hierbei, dass das Legend mit größeren Dateien langsamer war. Was natürlich auch logisch ist... ;)

Zur Geschwindigkeit: Einer der Hauptgründe, warum ich mich für das 62s entschieden habe ist, dass das eTrex 20/30 sehr langsam sein soll. In meinen ersten Tests verhielt sich das 62s aber auch nicht gerade schnell (die Karte ist als einzelne Datei 1,55GB groß), doch nachdem ich die Karte einmal de- und dann reaktiviert habe, lief das Scrollen auf der Karte sehr flüssig (mit einer sehr regionalen Karte mit kanpp 50MB Größe war überhaupt keine Verzögerung zu spüren). Ein kleiner Routingtest verlief jedoch nicht sehr erfolgreich. Das Gerät frohr mehrmals ein, wenn ich mit angezeigter Route über die Karte scrollen wollte. Wieso weiß ich aber nicht.

Die Genauigkeit des Gerätes habe ich mit einem Vergleich mit meinem Altgerät getestet:
Als erstes habe ich mir auf beiden Geräten die "GPS-Genauigkeit" angeschaut. Hierbei war das eTrex Legend durchweg "genauer" als das 62s. Da auch das Oregon 550 durchweg schlechter abschnitt habe ich ein wenig recherchiert und mein Verdacht wurde bestätigt: Die "GPS-Genauigkeit" besitzt so ziemlich gar keine Aussagekraft.
Eine Trackaufzeichnung mit dem Legend und dem 62s über knapp 12km brachte keine nennenswerten Abweichungen: Das 62s hatte eine Streckenlänge von 12,5km, das Legend eine Länge von 12,3km aufgezeichnet (zwischendurch war ich noch in einem Gebäude drin, so dass naturgemäß die Koordinaten über einen Zeitraum von knapp 10 Minuten nicht sonderlich genau gewesen sein können). Hierbei zeigte mich das 62s nach meinem empfinden aber häufiger "auf der Straße" als das Legend (bei beiden ist "auf Straße zeigen" deaktiviert).

FAZIT:
+ Bedienung des Geräts möglich, ohne dass man die Bedienungsanleitung auch nur einmal anschaut. Einige Funktionen und Tastenkombinationen können einem hierbei aber natürlich verborgen bleiben.
+ Anpassbare Menüs
+ Gut ablesbares Display mit kräftigen Farben
+ Gerät wirkt sehr robust
+ Vieles ist durch Dateien anpassbar, so dass man sich z.B. Profile oder Sprachdateien leicht nachinstallieren kann

+- Langsames scrollen auf größeren Karten? Hier muss ich noch ein wenig testen (z.B. indem ich detailreiche Karten in mehreren kleineren Dateien auf das Gerät spiele)

- Zwar ohne Aussagekraft, aber die "GPS-Genauigkeit" ist durchweg schlechter als auf dem eTrex Legend. Das kann schonmal etwas verwirrend sein und eigentlich ist es doch ziemlich blöd von Garmin, diese Anzeige auf den neuren Geräten "ehrlicher" zu machen oder die Berechnung zu ändern. So kann man schonmal denken, dass die alten Geräte eine viel bessere Genauigkeit hatten.
- Der Positionspfeil ist viel zu groß und verdeckt deshalb in kleineren Zoomstufen (also bei rausgezoomter Karte) schonmal ziemlich viel von der Karte.
- Keine Bilder beim Paperless Caching? Es gibt doch extra einen "Bildbetrachter", also Bilder anzeigen kann das Gerät...

Die Rezension wird noch erweitert, wenn ich das Gerät länger benutzen konnte. Der Ersteindruck ist positiv und reicht für 4 Sterne aus. :)

EDIT 16-09-2013:
Ich hatte das Gerät mittlerweile bei ein paar Touren dabei und mein positiver Ersteindruck hat sich verstärkt. Das Gerät ist angenehm zu bedienen und auch das merkwürdige "Menüband" lässt sich abschalten. Allerdings ist mir das Gerät schon zweimal abgestürzt. Einmal stürzt es reproduzierbar ab, wenn ich einen "Fund verifizieren" will. Ich weiß nichtmal genau, wofür dieser Menüpunkt da ist (wohl, um einen Fund bei opencaching.com "per Kamera" zu verifizieren?), im Handbuch ist er nicht erläutert.
Ein weiteres mal ist mir das Gerät beim Hantieren mit ein paar Wegpunkten eines Multis abgestürzt, hier allerdings nicht reproduzierbar.
Zum Abschluss noch was Positives: Das Display lässt sich auch bei geringen Helligkeitseinstellungen bei Tageslicht noch gut ablesen.

EDIT: 01-08-2014:
Fast ein weiteres Jahr später und das Gerät ist immer noch im Einsatz. Es gibt keine nennenswerten Gebrauchsspuren, weder auf den Tasten, noch am Gehäuse. Mit der Genauigkeit bin ich sehr zufrieden. Natürlich springen die Koordinaten je nach Umgebung mal etwas mehr, aber im Allgemeinen empfinde ich das Gerät schon als sehr genau (genauer als mein altes Gerät).
Die Bedienung wird durch einige "Shortcuts" sehr erleichtert. Drückt man z.B. zweimal auf den "Menü"-Button, landet man immer direkt im Hauptmenü. Durch das Verstecken von Menüseiten kann man die Bedienung ebenfalls sehr vereinfachen. Im Geocaching-Profil habe ich nun nur die Seiten "Karte" und "Kompass". Mehr braucht es ja auch nicht. ;)
Weitere Caches kann ich dann bequem über den "Find"-Button anwählen.

Nachdem ich auch über einen so langen Zeitraum mit dem Gerät zufrieden bin, erhöhe ich die Anzahl der Sterne um 1 und vergebe volle 5 Sterne! :)
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am 24. Oktober 2013
Auf Empfehlung von Freunden hatten wir vor Jahren ein 62 gekauft. Dieses erfüllt bis heute seinen Zweck. Ein zwischenzeitlich erworbenes Magellan eXplorist 510 stellte sich als kolossaler Fehlkauf heraus. Nun sollte es ersetzt werden.

Die Wahl fiel aus drei Gründen auf das 62s:

* Open Street Maps für Deutschland sind heute größer als der eingebaute Speicher des 62. Also musste es ein Gerät mit einer SD-Karte sein.

* Wir sind häufig im Winter unterwegs, gerne auch für ganze Tage. Die Handschuhe auszuziehen ist dabei keine Option, weshalb ein Gerät mit Touchscreen sich von vorneherein verbot. Auch wenn zum Beispiel die Oregons deutlich mehr Komfort bieten.

* Das 62s hat einen gut funktionierenden, eingebauten Kompass. Aber es hat keine - bei mitgeführter Olympus TG-1 nutzlose - Kamera.

Das Gerät ist jetzt mit einer 8GB-SD-Karte ausgestattet und verrichtet klaglos seinen Dienst. Ein kurzer Vergleich mit dem alten 62 ergab, dass die Empfangsqualität immer noch gleich gut (und damit deutlich besser als beim Magellan - trotz identischen SIRF-III-Chips) ist.

Ich würde das Gerät jedem empfehlen, der nicht nur bei schönem Wetter unterwegs sein will. Es ist auch mit Thermohandschuhen bedienbar, und die Ablesbarkeit ist auch bei direkter Sonneneinstrahlung mehr als ausreichend.
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am 5. März 2011
Ich benutze das Gerät nun schon seit Oktober 2010 und muss dieses mittlerweile als fast "unbrauchbar" (für meine Belange) einstufen.

Features, Ablesbarkeit, Gehäuse etc. mögen alle subjetiv besser oder schlechter sein, als der Vorgänger,
allerdings patzt das Gerät in einer Disziplin die für mich die wichtigste ist: Die Genauigkeit!

Schon seit Oktober ist dem Hersteller das Problem bekannt und - es wird totgeschwiegen. Der 62er "schießt" bei der Trackaufzeichnung
teilweise extrem über (denkt sich quasi Punkte aus), wird bei den geringsten Empfangsschwierigkeiten extrem ungenau und wird dadurch
im Vergleich zu -selbst älteren- Garmin Geräten zum albsoluten No-Go.
Jetzt im Winter mag diese Problematik bei schönem Wetter und laubfreien-Wald nicht groß auffallen, im leichten Nadelwald merkt man
schon heute was das Gerät nicht verkraftet.

Garmin hat dieses Problem im eigenen öffentlichen Forum zwar "anerkannt" und gesagt das an einer Lösung gearbeitet wird - aber an diesem
Status hat sich jetzt seit 3 Monaten nicht viel getan.

Schade. Mir persönlich drängt sich der Verdacht auf, das dieses "Empfangsproblem" nicht mehr mit einer neuen Firmware o.ä. zu "lösen" ist, sondern das Problem aufgrund des Empfängerchips nicht zu lösen ist - aber das ist Spekulation.

Alle die ein robustes - relativ genaues - Garmin gerät suchen - bleibt beim 60er!

Nachtrag 24.04.2011 Firmware 2.94

Ich hab mich ja letzt lange nicht zu Wort gemeldet - dieses Mal wollte ich in Ruhe viele Situationen austesten - und hab dabei so langsam vollständig die Lust an dem Gerät verlohren. Meine Gefühle welchseln zwischen enttäuschung - und mittlerweile Wut auf Garmin. Denn das was die neue Firmware tut - erinnert mich irgendwie an "Volks-verarsche" (sorry).

So, und jetzt zurück auf die sachliche Ebene :-)

a) wenn man das Gerät z.B. am Fahrradlenker auf einem Feldweg betreibt - ist an den Trackergebnissen nichts auszusetzen. Daher gehe ich darauf auch nicht mehr ein.

b) Meine Testzenarien: Montiert "auf" einem Rucksack - rundumsicht. Gebiete: Teutoburger wald ( überwiegend Laubwald - noch nicht dicht) und Rothaargebirge (Nadelwald).

Da ich einfach keine Lust mehr habe auf ausführliche Bugberichte (ich habe zig an Garmin direkt geschickt - auf Aufforderung) halte ich es hier jetzt kurz:

Das was das Gerät jetzt beherrscht - und zwar perfekt - ist DRIFTING. Für den User
sieht der Track auf dem Display sauber und konstant aus. Liegt aber häufig konstant
bis zu 50 Meter (Extremsituationen) daneben. Bei anderen Geräten ist der schlechte Empfang (Reflexionen, Abschattungen etc.) durch einen unsauberen Trackverlauf zu erkennen. (Zick-Zack-Kurs, Slalomkurs um tatsächlichen Track etc). Bei der aktuellen
Firmware ist Garmin einen anderen Weg gegangen: Hier wird die Position jetzt so lange "kaputt-gerechnet" bis als ergebnis ein Harmonisierter Wegverlauf raus kommt -
der mit der Realität aber nun mal gar nichts mehr zu tun hat.

Genauigkeitsanzeige: Vielleicht ist es dem einen oder anderen schon aufgefallen - im Grund ist die Genauigkeitsanzeige bei 3 Meter festgepinnt. Diese Anzeige hat jetzt nur noch wenig mit der 50% Regel zu tun - sondern eher mit der Aussage: Ok, ich empfange genügend Satelliten - da sollte ich irgendwie auch mal 3 Meter Genauigkeit hinbekommen" Im tiefsten Wald war die Anzeige wie "festgetackert" und ging nur selten auf 4 oder mehr Meter "rauf" . 2 Meter Genauigkeit erreicht man nur durch eingeschalteten "ENGOS" Korrekturdatenempfang. Aber auch hier hat die Genauigkeitsanzeige nichts mehr mit der Realität zu tun.

Grundregel: Es werden mehr als 5 Satelliten empfangen + Egnos = 2 Meter Genauigkeit
Grundregel 2: Es werden mehr als 5 Satelliten empfangen - Egnos = 3 Meter Genauigkeit
Grundregel 3: Es wird eine Genauigkeit >3 Meter angezeigt: Ups - hier stimmt was nicht!

Daher mein (zugegebenen hartes) Urteil: Volksverasche. Hier wird dem User eine Genauigkeit + Trackverlauf "vorgegaukelt". Nix anderes.

Beispiel: JOSM + Gebiet / Weg in / für den(en) schon zig Tracks hochgeladen wurden = Referenz.
Ergebniss: 62s(t) Tracks liegen häufig extrem neben dem realen Track - und zwar konstant! Also "sauberer Trackverlauf" aber total daneben.

Und jetzt kommt der Ärger: Den Usern fällt der Fehler nicht gleich auf. Da werden Wege in JOSM / Potlach eingetragen im guten Glauben das der eigene Track doch richtig sein muss weil der so konstant und sauber aussieht. #Fail

Schade schade Garmin. Wir User sind nicht dumm. Und uns fällt es auf wenn man versucht uns ein "augenscheinlich-gutes" Ergebniss zu präsentieren.

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Update vom 17.06.2012

Leider ist die Situation auch nach 2 Jahren nicht besser. Es gibt auch keine neuere "Hardwarerevision" so dass die heute erhältlichen Geräte weiterhin massive Probleme haben.
Hier findet sich ein schöner Forumsbeitrag: [...] den ich jedem potentiellen Käufer ans Herz legen möchte...

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Update vom 18.04.2013

ich benutze den 62s immer noch zwischendurch und teste jede neue Firmware. Mit den neuen Versionen hat sich eigentlich nur eins eingestellt: Das "beschönigen" der aufgezeichneten Daten. Es wird versucht durch Interpolieren die Tracks schön aussehen zu lassen, so dass dem Benutzer Fehler nicht auffallen. Noch heute ist es so, dass sich das 62er regelmäßig "verrennt" und über Stunden "neben" dem Track hängt und den Fehler nicht bemerkt. Macht man das Gerät aus und wieder an, "springt" der Track ab Neustart wieder auf die richtige Position. Kurven "nehmen" kann das Gerät immer noch nicht korrekt, die Tracks schießen weiterhin über.

Wann bemerkt man die Fehler: Wenn man daneben ein anderes GPS (z.B. 60er) benutzt und die Tracks vergleicht, oder eben gewisse Strecken zig mal abläuft und dann die Summme der Tracks vergleicht.

Fazit: Garmin hat es geschafft mit den neuen Firmware Versionen das Problem so "zu beschönigen" so dass einem User der NUR das 62er benutzt die Fehler schlicht weg nicht (mehr) auffallen.
Auch eine Problemlösung, oder nicht? :-)
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am 20. April 2014
Positiv:
Das GPSmap 62s habe ich jetzt bei diversen Wandertouren mitgehabt. Die Genaugigkeit liegt in der Regel bei unter 5m. Es spielte bisher bei Genauigkeit keine Rolle ob wolkenverhangener Himmel war oder man im dichten Wald unterwegs ist.
Die Tasten haben einen guten Druckpunkt und können nicht so leicht gedrückt werden, das ist vorteilhaft wenn man das Gerät in der Brusttasche hat oder an dem mitgelieferten Karabinerhaken hängen hat. Das Display kann auch noch recht gut bei direkten Sonnenschein abgelesen werden.Die Akkulaufzeit mit normalen Batterien beträgt ca. 15-20h, was nach meiner Meinung nach ausreichend ist. Mit Akkus habe ich das Gerät noch nicht ausprobiert.

Negativ:
Ein Punkt Abzug in der Wertung gibt es wegen:
1) Abstürze
Leider stürzt das Gerät ab und an (gott sei Dank eher selten) ohne Gründe ab und schaltet sich ab. Nach dem Neustart (Einschalten) funktioniert es dann einwandfrei.
2.) Der Bedienbarkeit.
Die Menüführung ist der wahnsinn. Sehr verschachtelt nicht intuitiv. Die beigelegte Anleitung hilft nur bedingt. Hier hilft nur ausprobieren und ein zusätzliches Buch dazu kaufen.

Neutral:
Wünschenwert wäre auch gewesen wenn Garmin eine Handschlaufe dem Lieferumfang beigelegt hätte.
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am 7. Oktober 2013
Mein erstes Gerät flippte gleich von Anfang an...

Gerät startete nicht mehr
Häufig startete das Gerät nicht mehr (meist nach der "Bearbeitung" - löschen, anlegen, bearbeiten) von Wegpunkten. Man sah den Fortschrittsbalken, und wenn dieser bis zum Ende gelaufen war, schaltete sich das Gerät ab. Die Fehlermeldung verschwand so fix, dass man sie nicht mal lesen konnte. Dies passierte sowohl im Batteriebetrieb als auch wenn das Gerät am Rechner angeschlossen war. Hier half nur ein kompletter Reset mit Quit + Enter + Start, was natürlich zur Folge hatte, dass alle Einstellungen verloren gingen, die ich dann mühsam wieder eingeben musste. Was nützt es da, wenn man in den Menüs etc. so viel konfigurieren kann? Irgendwann vergeht einem die Lust, das jede Woche neu einzustellen...

Gerät schaltete sich aus
Das Gerät schaltete sich schon mal ohne Grund aus, plötzlich war es "weg". Danach lies es sich manchmal wieder einschalten und funktionierte vorerst wieder.

Gerät schaltete sich bei Zieleingabe aus
Häufiger schaltete sich das Gerät aus, wenn ich einen Wegpunkt eingegeben hatte und diesen als "Ziel" verwenden wollte (ohne Navigation, gewünscht war nur die gerade Linie zu den Koordinaten - sonst hätte ich das ja der Karte bzw. der Navigationsberechnung zugeschrieben). Hier half es nur, alle Wegpunkte vom Gerät zu löschen und diese mittels BaseCamp wieder aufzuspielen (unterwegs natürlich ein wenig brauchbarer Workaround).

Klappe zur SD-Karte hielt nicht mehr richtig
Teilweise half es, die SD-Karte zu entfernen, wenn das Gerät nicht mehr startete. Irgendwie scheint das Gerät Daten darauf zu speichern, die plötzlich nicht mehr valide sind, und das Gerät beim Starten abschmieren lassen. Da half nur Formatieren der Karte. Da ich diesen Workaround recht häufig verwenden musste, hielt die Klappe der Micro-SD-Karte nicht mehr und fiel einfach ab.

Profile verschwanden
Normalerweise verwendete ich als Profile "Auto", "Fahrrad", "Geocaching" und "Freizeit". Aus mir nicht bekannten Gründen verschwanden "Fahrrad" und "Auto" öfter. Seltsamerweise tauchten sie aus dem Nichts wieder auf, wenn ich das Gerät komplett resettet hatte?!

Profile stellten sich um
Ich verwendete verschiedene Profile, weil ich dort unterschiedliche Einstellungen nutzte. Diese Einstellungen änderten sich häufig ohne mein Zutun (die falsche Karte wurde verwendet, die angezeigten Infos auf der Kartenseite waren die eines anderen Profils...).

Garmin hat einen Super-Support, da gibt es nichts (aber hier wird das Gerät bewertet...)! Ich habe das Gerät mit seinen Macken eingeschickt und kommentarlos ein nagelneues Gerät bekommen.

Einmal verwendet (nur um die Wanderung zu tracken!) - und schon startete auch dieses nicht mehr! Beim Versuch eines Hard Resets schmierte es ab, nichts ging! Wieder eingeschickt, neues Gerät bekommen. Verkauft.

Die sollen erstmal ihre Software in den Griff bekommen...
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am 4. August 2014
Das GPSmap 62s ist ein solider Prügel, der einen offensichtlich nicht im Stich lässt.
Es ist ein Gerät welches nicht für die Stadt und für die Autonavigation geeignet ist, dafür ist es nicht gedacht.
Es ist für den Einsatz im Gelände. Es liegt gut und rutschfest in der Hand. Man kann es gegen die Wand werfen und es würde noch funktionieren (Smartphones nicht). Das Gerät kann im Regen bedient werden (Smartphones nicht). Es kann mit dicken Handschuhen bedient werden (Smartphones nicht), es kann bei Minus 30°C bedient werden (Smartphones nicht), es funktioniert fernab der Zivilisation (Smartphones nicht, welche zwar kein Internet, aber doch Mobilfunkempfang benötigen(A-GPS)), es ist hervorragend bei Sonneneinstrahlung abzulesen (Smartphones nicht), es ist mit 16 h Dauernavigation sehr energiesparend (Smartphones nicht), AA Batterien gibt's in jeder Bergregion (Steckdosen nicht).

Das Gerät ist umständlich zu bedienen und kostet immer etwas Zeit, aber beim Wandern hat man Zeit.
Das Gerät ist deshalb nicht geeignet, um komplette Touren zu planen, das macht man besser am PC (oder Smartphone) mit großem Bildschirm oder auf einer Landkarte. Weiß man jedoch ungefähr wo es hingehen soll, so sind alle Informationen auf dem Gerät, die man braucht, nicht mehr und nicht weniger. Kompassnavigation, Zeit bis zum Sonnenuntergang, Trackingstatistiken.

Das Gerät ist ausreichend genau. In der Stadt läuft man laut dem Gerät gerne mal auf der falschen Straßenseite oder im Häuserblock, was aber vielmehr an der GPS-Technik, als am Gerät liegt. Das ist aber auch völlig egal. Man weiß IMMER, auf welchem Weg man sich befindet, und welche Abbiegung man nehmen muss und das ist es, worauf es ankommt. Smartphones funktionieren in der Stadt deutlich präziser aufgrund der Funkmastunterstützung.

Das kostenlose Kartenmaterial von OpenStreetMap ist perfekt und macht kostenpflichtiges Kartenmaterial (so wie die GPSmap 62st Variante) überflüssig. Es lohnt sich, sich mit dem OSM Wiki vertraut zu machen. Die Karten sind detaillierter als jede Google Karte. Satellitenbilder kann man auf sehr umständliche Art und Weise auch kostenlos verwenden, aber wer wirklich Wert darauf legt, der sollte sich an der Stelle das Abo zulegen. Es wäre zwar für mich ein schöner Zusatz, aber wirklich benötigen tu ich es nicht.

Also gut überlegen für welchen Einsatzzweg das Gerät sein soll. Auch wenn es umständlich zu bedienen ist, bekommt es 5 Sterne, da ich kein vergleichbares Gerät kenne, dass diese Anforderungen erfüllt. Für die Stadt oder zum gelegentlichen Geocachen tut es ein Smartphone. Für das Gelände bin ich jedoch sehr begeistert. Selbst zum Spazierengehen in Wäldern ist es toll, da jeder Trampelpfad auf der Karte zu finden ist.
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am 9. November 2012
Nach langem Überlegen entschied ich mich zu Kauf eine GPSMAP62S was im nachhinein ein Fehler war.
Ich bin davon ausgegangen, wie konnte ich das auch in der heutigen Zeit, das der Nachfolger für das GPSMAP60csx doch bestimmt gleichwertig oder besser ist, aber weit gefehlt.

Hier meine Erfahrungen: (Firmware 4,50)

Besser:
3 Achsenkompass
Schnellerer Bildaufbau mit mehr Farben
Verarbeitet mehr als 2GB micro SD Karten
GPS Signal wird schneller erkannt
Verarbeitet Rasterkarten

Schlechter:
Wesentlich ungenauer beim aufzeichnen von Tracks. Bei einem Vergleich zwischen dem 60er und 62er im Auto ist das 62 oft neben der Straße, bei Kurven oft sogar im großen Bogen außerhalb davon 40 m sind keine Seltenheit. Gerade eine höhere Genauigkeit sollte man doch von neuen Geräten erwarten können, ich weiß heutzutage nicht mehr.
Die Karte wird im unteren Bereich bei einer Geschwindigkeit von über 40 kmh durch ein weißes Feld ersetzt. Bei 100 kmh ca. 1 cm hoch. Bei steigender Geschwindigkeit wird der Balken immer höher.
Die Trackaufzeichnung bei gleichem Standort springt erheblich mehr
Schlechterer Empfang, wenn das 60er und 62er nebeneinander liegen kommt es vor das das 60er 4 m und das 62er 19 m Genauigkeit hat
Wenn man aus zügiger fahr plözlich anhält schießt die Trackaufzeinung über und kommt dann wieder zurück
Das Display ist dunkler, man braucht früher das Licht
Der Akku hält weitaus kürzer
Die Akkus gehen sehr schwer rein und raus
Die Bedienung ist wesentlich schlechter, manchmal sogar total unlogisch und super umständlich, zumindest gegen das 60er
Die GPS Höhe kann nur über undokumentierte Umwege dem Gerät entlockt werden.
Der Start benötigt erheblich länger, zu allem Überfluss geht das Gerät nach dem Trenne vom PC aus, was ein erneutes starten erfordert.
Die TracBack Funktion ist unkomfortabler
Der Kompass kann nicht über eine einzelne Taste zu.- und abgeschaltet werden nur über das Menü
Die Bedienungsanleitung verdient den Namen nicht
Die Reisedaten die gelöscht werden solle können nicht mehr einzeln ausgewählt werden.

Ich werde das Gerät trotzdem als Ersatzgerät behalten für den Fall das mein Top
60er mal irgendwann stirbt*.
Es ist halt ein Nachfolger aber mit Sicherheit kein Ersatz.
Für Leute die kein gutes GPS kennen mag es schon ein tolles Gerät sein ich kenne es leider besser.
*) Habe mir nun noch zusätzlich ein gebrauchtes Gerät als Redundanz zugelegt :-) wer weiß vielleicht wir der Nachfolger des 62 ja noch schlechter.
Den einen Stern vergebe ich weil die AA Batterien, wenn auch schlecht, in das Batteriefach passen, sonst wären es glatte 0 Sterne.

24.11.2012 So langsam fange ich an einen echten Hass gegen das Gerät zu entwickeln. Ich bin mit meiner Partnerin beim Geocaching, ok auf die Abweichungen zwischen dem 60er von ihr und dem 62 von mir will ich schon gar nicht mehr eingehen, aber was viel schlimmer ist......
Die Abstürze. Bei 6 Stunden Caching kann man mit 30 Abstürzen rechnen, und zwar wenn man auf die Reisekomputer Seite blättert, wärend der Navigation. Wenn das Gerät mal nicht abstürzt dann friert doch wenigstens hier und da der Bildschirm ein. Hier hilft auch nur ein Neustart. Man was für ein Schrott. Was mich am meisten frustet ist die Tatsache das meine alten Geräte funktionieren und die neuen absolut nichts mehr taugen. Na ja ist halt eine amerikanische Firma. Ach was ich fast vergessen hätte, der Kompass weis auch nicht immer wo Norden ist, auch nicht nach dem kalibrieren, aber für was gibt es die Sonne.

12.12.12 Update auf 4.60 gemacht. Das Abstürzen beim switchen auf den Reisekomputer scheint behoben zu sein. Der Kompass erkennt den Norden trotzdem oft erst wieder nach dem Neustart und das einfrieren des Bildschirms kurz vor dem Ziel bei dem Routing bleibt einem jedoch nach wie vor erhalten. Der Batterieverbrauch ist ca. 30 - 50 % höher als beim 60er unter gleichen Bedingungen. Mal sehen was sonst noch so kommt.

15.12.2012

Aus demm Hass wird langsam Ironie. Heute habe ich das Gerät an meinen PC angeschlossen um mal wieder einige Geocaches zu laden. es kommt wie immer die Meldung "USB Kabel erkannt wollen Sie verbinden" (Kann sein das es nicht der genaue Wortlaut ist) Ich antworte mit "JA" die Zeichen auf dem Bilschirm verschwinden das Super GPSMAP 62S ist mal wieder abgestürzt. Mehrere weitere Versuche bringen nichts, Toll ich komme nicht mehr auf das Gerät. An der Stelle bin ich natürlich wieder froh über meine Doppelredundanz durch meine GPSMAP 60 csx. Werde nun evtl mal ein kompletten Reset machen, mit allen Konsequenzen alles wieder neu einzurichten. Mein Gott was will man heute auch erwaretn man muß Opfer bringen. Wenn das nix wird geht es zurück an Amazon.
Ich werde weiter berichten.

22.12.2012
Klasse habe das Gerät, noch am selben Abend zum Laufen gebracht indem ich die SD Card raus genommen habe und irgendwann ging es wieder.
Heute wieder beim Geocaching gewesen. Ich habe meine Strategie umgestellt, Routing zum Cache mit dem 62er und suche mit dem IPhone. In der Regel ist das 62er kurz vor dem Ziel eingefroren und der Kompass weiß eh nicht was er machen soll. (Beim suchen zwischenzeitlich 62er neu starten für das nächste Routing) Ich bin nicht der "Apple Fan" aber zumindest erkennen die Geräte den Cache und auch die Himmelsrichtung.
Es gibt auch nicht nur einen Tag an dem das Gerät das macht was es soll. Nein ich erwarte keine Wunder, nur Routen bis zum Ziel ohne Aussetzer von irgendwelchen Komponenten.
Ich getraue es mir ja fast nicht zu schreiben aber das 60er funktioniert einfach nur, meine Cachepartnerin hat deshalb mittlerweile auch schon mehr Caches gefunden da ich ja, in der Nähe des Caches, erst mal neu booten muss bzw. mittlerweile das IPhone nehme. Ich denke ich werde mich nach Weihnachten mal an Amazon wenden um es umzutauschen. Vielleicht liegt es ja doch am Gerät. Fortsetzung folgt und versaut euch nicht Weihnachten mit nem GPSMAP 62S.
Frohes Fest und einen guten Rutsch:-)

07.01.2013
Heute ging das 62er zurück zu Amazon, mit der bitte um Reparatur oder Ersatz. Viel Hoffnung mache ich mir aber nicht das was besseres zurück kommt.
Wir haben nun auch noch ein Oregon 450 im Betrieb, bei dem übrigens auch der Kompass hängen bleibt. Man kann es also wohl nicht ausschließlich dem Gerät, sondern vielmehr der liederlich programmierten Software zuschreiben das es so viele Probleme gibt. Im Internet sind viele Bericht über diese Probleme zu lesen, was Garmin allerdings nicht dazu zu bewegen scheint an, der Qualität zu arbeiten. Schlimmer noch es gibt bei Garmin eine Seite auf der man auf Fehler aufmerksam machen kann, wer ist hier der Entwickler? Außerdem meine ich erkannt zu haben das positive Rezessionen nur von Leuten stammen die das erste mal solch ein Gerät in der Hand haben und deshalb nicht wissen das es solche Geräte auch schon funktionierend gab. Glück für Garmin, so bekommt unausgereifter Schrott wenigstens noch 5 Sterne; aber man kann die Produkte ja noch beim Kunden Reifen lassen.
Mal sehen ob ich das hier noch fortsetze, man wird sehen was noch kommt.

10.01.2013
In gewohnter Amazon weise das Gerät umgetauscht und rasend schnell ein neues bekommen. NOTE 1 +++++ für AMAZON !!!!!
Doch leider, auch hier dieselben Probleme, siehe oben. Aber eins ist jetzt gut, das das Oregon meiner Frau und mein 62s hier und da gleichzeitig abstürzen. So bleiben die Chancen zum finden des Caches wenigstens fast gleich. Die Erkenntnis, Garmin hat nur Schrott es ist ein, sorry, Sauhaufen...der Kunde interessiert nicht. ............ und bei der GARMIN Fehlermeldungsseite (ungefährer Wortlaut), wenn der Fehler nicht reproduzierbar ist kann man ihn nicht lösen verspricht nicht das man auf baldige Besserung hoffen darf............. übrigens, allen viel Freude am Garmin die die Fehler noch nicht gefunden haben und da scheint es viele oberflächliche Anwender zu geben. :-) bis zum nächsten Mal und überlegt euch was ihr kauft ;-)

22.01.2013
Kurz Notiert.

Auch das 2. GPS ging wegen der oben ausreichend ausgeführten Probleme an Amazon zurück. Das 3. Gerät ist bestellt mit wenig Hoffnung auf Besserung.
Ich denke nach dem 3. Gerät werde ich mein Glück mit Oregon versuchen, ist nach längerer Parallelerprobung zwar auch Schrott aber nicht so schlimm wie das 62er
Danke Garmin.

24.01.2013 Das 3. (in Worten: Dritte) Gerät kam an. Aber keine Änderung, einfrieren, abstürzen usw.absolute keine Veränderung.
Es braucht mir also keiner, aber auch keiner mit 5 Sternen zu kommen. Die Leute die 5 Sterne vergeben nutzen es bestimmt nicht zum navigieren oder Geocaching.
Ich werde es nun mal abwarten und sonst wieder als defekt zurück geben und auf das auch schlechte, wenn auch nicht so schlechte Oregon umsteigen.

15.11.2013

Wer meint das nun alles gut ist nachdem ich lange schon nicht mehr geschrieben habe täuscht sich.

Auch nach vielen neuen Firmwareupdates hat sich keine Besserung des Geräts eingestellt. Nach wie vor Abstürze, die oft nur durch ein Hardwarereset zu beheben sind, die Karte wird nicht nach dem Kompass gedreht die GPS Genauigkeit ist nach wie vor schlecht.............also alles beim alten.
Ich hatte mich ja schon mit dem Gedanke getragen das neue 600er zu kaufen aber, wie ich ja schon erwartet hatte, scheint das noch schlechter zu sein als das 62er, eigentlich nicht zu glauben das es da noch eine Steigerung geben soll.

Die Profile richte ich schon gar nicht mehr ein und auch bei den sonstigen Konfigurationsmöglichkeiten werden nur noch die unbedingt notwendigen eingestellt. Beim nächsten HW Reset ist ohnehin alles wieder weg.

Kurzum, zum Cachen nehme ich das 62er, wobei es beim Rudelcache vorkommen kann das ich noch damit beschäftigt bin das Gerät zum laufen zu bringen wo die anderen schon loggen.

Wenn es auf Sicherheit und Zuverlässigkeit in den Bergen ankommt geht nichts über das 60csx.

Schöne neue Welt.

10.01.2014

Boa ey, was ein Schrott.
Für Cacher.

Habe nun Mysterys gelöst und wie Cachern ja bekannt sein wird die ermittelten Koordinaten auf der Groundspeakseite korrigiert.
Diese Caches auf das GPS übertragen und über den PC auf dem Garmin angesehen. Alles ok. Gerät abgesteckt, Gerät neu gestartet Cache ausgewählt und Ziel angesehen. Es ist der ursprüngliche nicht korrigierte Wert. Jetzt ist mir klar warum ich bei Mysterys nur mit dem IPhone fündig wurde.

Vergesst Garmin, kauft euch ein Smartphone auf dem cGeo läuft, also auch kein Apple und genießt euer Hobby anstatt euch mit diesem verdammten Schrott rum zu ärgern. Handycacher sind wahrscheinlich die Fortschrittlicheren.

Ach ja, habe ich schon erwähnt das regelmäßig die deaktivierten Karten automatisch wieder aktiviert werden und somit bei mir die Schweizer und nicht die Deutsche Karte angezeigt wird. Aber das fällt hier auch nicht mehr in's Gewicht.
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