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am 16. September 2011
Saigon ist ein ähnliches Phänomen wie Papoose. Seit Ewigkeiten von der Szene ins Herz geschlossen, aber auch genau so lange wartet man nun schon auf ein Album. Schon 2004 wurde der MC aus Brownsville von Atlantic unter Vertrag genommen, weigerte sich jedoch nach der Pfeife des Labels zu tanzen, bis es vier Jahre später zum Split kam. Wie immer erweist sich nun der Independet Bereich als Segen, auch für Saigon. Im Frühjahr 2011 releaste er nun endlich sein "The Greatest Story Never Told" und kann nun nach zahllosen Mixtapes und Street Alben auf eine vollwertige LP zurückblicken. Nach dem vielen Hin-und-Her der letzten Jahre, setzte Saigon hierfür auf Souveränität, sprich alte Hasen im Game. Produziert wurde fast jeder Track von keinem Geringeren als Just Blaze, als Gäste sind u.a. Jay-Z, Q-Tip oder Bun B vertreten.

Nachdem Fatman Scoop das Intro übernommen und hinter sich gebracht hat, startet die langersehnte Platte mit "The Invitation", einem New York typischen Song. Durch viel E-Orgel und eine lebhafte Drum entsteht ein Instrumental, das man zwar nicht als bahnbrechend bezeichnen kann, aber dennoch wunderbar seinen Zweck erfüllt und eine angemessene Bühne für Saigon's Mic-Performance bietet. Dass Q-Tip und Fatman Scoop ebenfalls zu hören sind, gerät da fast zur Randnotiz. "Come On Baby" ist streng genommen schon ein ziemlich alter Schinken, da jedoch jahrelang kein Album erschien, ist er wohl einem Großteil immer noch unbekannt und daher seine Veröffentlichung definitiv legitim. E-Gitarren und Schlagzeug geben dem Ganzen einem bombastischen und wilden Style, bei dem sich Saigon und Jay-Z als gut harmonierendes Duo zeigen. Swizz Beatz liefert dazu den Refrain und heizt die Menge an. Während mit "Bring Me Down Pt. 2" Zweifler und Kritiker ihr Fett weg kriegen, rechnet Saigon auf dem smooth gehaltenen "Enemies" mit falschen Freunden ab. Der Titeltrack "The Greatest Story Never Told" weiß hingegen mit einem vor Soul sprühenden und wirklich angenehm melodischen Instrumental zu gefallen. Die alten Ghetto-Weisheiten der Lyrics klingen jetzt zwar nicht unbedingt nach einer great Story, aber erfüllen durchaus ihren Zweck. Musikalisch geht auch "Clap" in eine ähnliche Richtung, und fährt neben zahlreichen Claps und Drums auch massig Gospel-Flavor auf, umgesetzt durch Faith Evans im Hook. Saigon macht wie immer einen sehr ordentlichen Job, flowt bissig und weiß seine raue Stimme in Kontrast zur fröhlichen Musik zu setzen.

Was mir wirklich schon lange nicht mehr untergekommen ist, ist ein Album, das ohne Ausfall über die Runden kommt - "The Greatest Story Never Told" gehört dazu. Es gibt tatsächlich keinen Song, an dem man wirklich etwas aussetzen kann. Wenn etwas nicht zu den großen Highlights zählt, dann ist es zumindest sehr solide. Mehr als nur solide wäre "It's Alright" (feat. Marsh Ambrosius), das mal etwas ruhigere Töne anschlägt, wirklich chillig daher kommt, noch dazu mit dem Text punkten kann und einen dicken Gänsehautfaktor mit sich bringt, wenn am Ende einigen Verstorbenen gedacht wird. Auch Saigon's erotische Gedanken finden mit "Give It To Me" ihren Platz auf dem Album. Wer jedoch nun an eine Schnulze denkt, der kann beruhigt werden. Von Romantik ist in seinen Versen nicht sonderlich viel zu spüren, lediglich Soul-Barde Raheem DeVaughn rundet einen an sich sehr relaxten Track mit einem soften Element ab. Den wohl emotionalsten Smash von "The Greatest Story Never Told" erleben wir mit "Better Way". Schon das Klavierspiel, das einen zurückhaltend wummernden Beat begleitet geht schon wirklich rein wie Butter. Saigon weiß dies zu nutzen und arbeitet perfekt mit dieser Kulisse. Zusätzlich ist auch noch Layzie Bone dabei, der ja schon sei Urzeiten für seinen smoothen Gesang bekannt ist und diesen selbstverständlich auch hier, im Refrain, zum Einsatz bringt. Gegen Ende erleben wir mit "And The Winner Is..." (feat. Bun B) noch mal eine Art Live-Performance von "Enemies". Ob es wirklich Live ist, wage ich jedoch stark zu bezweifeln. Als Bonbon zum Schluss finden wir den Bonus Track, der ausnahmsweise mal komplett ohne Just Blaze auskommt, sondern von DJ Corbett produziert wurde und obendrein Black Thought als Feature bietet.

Wie bereits erwähnt: "The Greatest Story Never Told" bietet keinerlei Schwachpunkte, sondern von Anfang bis Ende schönen Rap. Warum dann aber keine 5 Sterne? Mir persönlich fehlt es ein klein wenig an Abwechslung, was jedoch noch mehr ins Gewicht fehlt sind die nicht vorhandenen Experimente. Alles war in irgendeiner Art und Weise so ähnlich schon mal da gewesen - Überraschungsmomente sucht man daher vergebens. Dies ist jedoch Kritik auf wirklich hohem Niveau, denn auch so halten wir mit dieser Platte ein Highlight 2011 in den Händen. Obendrein verteilt Saigon damit noch einen netten Seitenhieb an alle Nörgler, die immer noch der seltsamen Meinung sind, Hip Hop wäre tot.

P.S.: Auch Papoose soll angeblich dieses Jahr noch sein Album veröffentlichen ;)
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am 21. Juni 2012
So jeder der denkt dieses album sei "gangsta-rap" dann macht lieber einen bogen um diese platte! Denn Saigon macht mehr als diese von heute bekannten möchtegern MC's! Ausgestattet mit einer wahnsinnig charismatischen stimme einen wahnsinns flow und einen der besten hip-hop produzenten aller zeiten im gepäck für diese platte es wäre schlichtweg ein unding gewesen wenn diese platte nicht so großartig geworden wäre. Lange hat mich kein album mehr so geflasht wie dieses! Ein muss für jeden der eastcoast hip-hop liebt! Mit einer spielzeit von 79 min. in der jede sekunde es wert ist zu zuhören! Just Blaze hat hauptsächlich die beats produziert und hat meiner meinung nach die besten beats seiner bisherigen karriere abgeliefert! Ein großteil davon mit soul samples versehen und Saigon der auf jeden song seine lyrische klasse unterbeweis stellt! Hier gibt es keine aussetzer alles ergibt im gesamten ein wunderbares album das nahezu perfekt ist. Besonders herausstechen folgende songs: The Greatest Story Never Told, Clap, It's Alright, Better Way und Oh Yeah. Wie gesagt das album ist ein Klassiker und sollte in keiner Sammlung fehlen! Also kaufen und ECHTEN Hip-Hop unterstützen! Und noch viel spass mit diesem Meisterwerk... ;)
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am 15. April 2011
Lange hab ich auf dieses Album gewartet!
Oft von diesem unglaublichen Künstler gehört: Auf dem Mark Ronson Album an der Seite von Ghostface und Nate Dogg und natürlich auf der Remixversion der Hymne "Hip Hop" neben Joell Ortiz und Jadakiss. (Bekannt aus GTA IV)

Jahre vergingen und das obwohl das Ding schon lange fertig ist und auf dem Label von JustBlaze (Fort Knocks Entertainment) eine Plattform hatte, klappte geschäftlich nicht und die "Welt" hatte das Nachsehen.

Nun endlich nach langem hin und her kommt das Werk über ein kleines Indielabel (Suburban Noize Records) kaum verändert und größten Teils vom Meister JustBlaze produziert, der mit seinen Brettern nicht nur Jay-Z (wird auch gefeatured(Come on baby)) regelmäßig glänzen lässt.

Meine lieblings Anspielpunkte sind Station Identification (ft. Fatman Scoop & Q-Tip), Bring Me Down Pt. 2 (prod. von JustBlaze & Dj Corbett), Believe It...eigentlich ALLES, was soll der Geiz? xD

Wieder mal eine gute Platte aus den Staaten die grade wohl einen 2ten Frühling erleben (Only build vor Cuban Linx 2, Shaolin Vs. Wu Tang, My beautiful dark twisted fantasy etc.) Zurecht gabs auch hier wieder massig Kronen von der Juice nämlich 5!.
Nun lasset uns wieder gute Musik unterstützen und Hip Hop retten ^^ drum KAUF, KAUF!!

Ps. Wenn alle Alben auf die man so lang warten muss, so gut werden, dann wird Detox F**king Good!!!!
Peace
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am 28. Februar 2011
Aufmerksam geworden durch einen Artikel in der JUICE und einem Bericht bei HipHop.de hab ich mir dieses Album zugelegt. Und es war definitiv kein Fehlkauf. Nach den ersten zwei, drei Hördurchgängen dachte ich: Okay, keine wirklichen Aussetzer, aber auch nix was für die Ewigkeit in die Playlist müßte. Dann hab ich mir das Ding aber trotzdem nochmal angehört und dann öffneten sich Titel langsam. Alles Hits. Super Beats, Saigon flowt super. Ich kanns nur empfehlen! Und lasst euch nicht entmutigen, sondern gebt dem Album ein paar Durchläufe. Ihr werdet es nicht bereuen. High rotation!
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am 2. Mai 2011
Fast hätte sich der Titel von Saigons Solodebütalbum selber bewahrheitet: Von der ersten Ankündigung an bis zum tatsächlichen Release vergingen nicht weniger als sieben lange Jahre der Warterei, der Verzögerungen, der geplatzten Deals und der Streitereien, die jetzt wieder beigelegt zu sein scheinen. Damit reiht sich "The Greatest Story Never Told" ganz leicht in die Top 3 der "heiß-erwarteten-aber-bis-zur-Unendlichkeit-herausgezögerten-Alben" der letzten 10 Jahre, mit Raekwons "Only Built 4 Cuban Linx Pt. 2" ebenfalls mit dabei und Dr. Dres "Detox" als unangefochtene Nummer 1, weil dieses eben noch nicht draußen ist. Doch zurück zu Saigon. Hat sich das lange Warten gelohnt und bewahrheitet sich der oft bemühte Spruch "Was lange währt, wird endlich gut"?

Oh ja, und wie, denn "The Greatest Story Never Told" ist, soviel sei schon gesagt, ein nahezu perfektes, so ziemlich makelloses Album geworden, ein Rundumpaket allererster Güteklasse, das eigentlich niemand so wirklich richtig nicht mögen kann, es sei denn er hasst Rap, und insbesondere den der Ostküstenprägung, wie die Pest. Die Vorstellung eines Albums als in sich geschlossenes und wohl durchdachtes Werk wurde bis zum letzten vorbildlich durchexerziert, die Tracks greifen musikalisch wie manchmal auch inhaltlich sehr fließend ineinander über, unterstützt von bisweilen passenden Skits, was eine großartige, mitreißende Hördramaturgie erzeugt. Dabei ist man sich auch nicht zu schade, ein wenig über die Stränge zu schlagen, und einigen Anspielstationen im Stile großer Hymnen auch die nötige Zeit zum scheinen zu geben. Musikalische Eloquenz quasi, wunderbar aufgebaut mit Bridges, kurzen instrumentalen Parts, nur um nochmal die Hook zum Besten zu geben, sowas ist man sonst nur vom Rock gewohnt. Da werden schon hier und da mal die 5- und 6-Minuten Grenzen gesprengt, währen viele weitere Tracks erst bei 4 einhalb Minuten Schluss machen. Bei 17+1 Tracks und einer Laufzeit von 80 Minuten, ein Monstrum von einem Album, bei dem es Songs gibt, die die Bezeichnung auch wirklich verdienen.

Das musikalische Niveau bleibt dabei ununterbrochen hoch. Just Blaze zeichnet sich für die meisten Produktionen verantwortlich und bekam noch etwas Schützenhilfe von Kanye West, Red Spyda und auch Buckwild hat mitgeschraubt. Gemeinsam schuf man einen mehr als zeitgemäßen wie auch schon jetzt zeitlosen Sound, der gleichermaßen in die Vergangenheit der glorreichen 90er Jahre des New Yorker HipHops weist, wie auch mit beiden Beinen fest im Jetzt verankert ist. Straighten Boom-Bap gibt es auf die Ohren, mit viel Liebe und Abwechlungsreichtum mit reichlich Soul, schönen Pianoläufen und Streichern und insgesamt sowieso sehr melodiös und positiv glasiert. In dieser musikalischen Grundstimmung passen dann auch die vielen Gesangsparts in den vielen Hooks des Albums, sei es die großartige Faith Evans, die bei "Clap" gleich noch von einem Chor unterstützt wird oder Marsha Ambrosius, die "It's Alright" zusätzlich veredelt, die Gesangselemente sind die Kirsche auf dem Sahnehäubchen und legen dem ohnehin schon tollen Sound nochmals eine Schippe Soul rauf. Auf das Heute weisen u.a. wiederum solche Hymnen wie "Bring Me Down Pt. 2" oder "Believe It", deren Drumprogrammierung gleich wieder ein wenig moderner klingt und im Falle von "Believe It" wird sogar der an sich verhasste Autotuneeffekt ausgepackt, der sich aber ertaunlicherweise sehr harmonisch ins Gesamtbild einfügt, da man durch den Aufbau des Albums auch als Skeptiker behutsam an diesen Punkt herangeführt wird. Hype hin oder her, hier interessieren nur große Songs.

Saigon selber tat gut daran, bei der Klasse seiner ihm zur Verfügung stehenden Unterlagen eine mindestens ebenbürtige Performance abzuliefern. Ein durch und durch kompletter MC, der über die richtige Stimme und Delivery verfügt, dessen Flow niemals enden will und der darüberhinaus auch etwas mitzuteilen hat. Feinstes Stroytelling hat er anzubieten, wie z.B. bei "Friends", 'Me -against-the-world' Parolen bei "Bring Me Down Pt. 2" und er macht hier und da auch das ein oder andere Anliegen deutlich, wie z.B. beim Titeltrack: "All we want back is crack, some more gats and some more of that bullshit rap/ The crime rhyme is still black on black/ And we need a leader like me to get us back on track/ When y'all make them diss records do you know what you doin to black community?/ Market and promote the fact that we lack unity/ Them white people look at you and laugh/ You look like a porch monkey boy dancin for cash/ Wanna get on a record and talk trash/ See him at the awards and don't do shit but walk past/ And that, that's somethin we call CRASH/ Coward Rappers Actin So Hard, when they really just all ass".

Mit einer straighten und hörbaren No-Bullshit Attitüde, die sich sowohl lyrisch als auch musikalisch manifestiert, und einer großartigen Konzeptionierung der ebenso starken, sehr homogen klingenden Songs, kann ruhigen Gewissens gesagt werden, dass "The Greatest Story Never Told" das lange Warten aufs Fürstliche belohnt hat. Ein von vorne bis hinten großartiges, wie schlüssiges Album, dessen Teile sowohl einzeln als auch in ihrer Gesamtheit funktionieren und dessen wenige, ausgewählte Gäste (u.a. Jay-Z und Bun B.) nicht mal eine Sekunde lang davon ablenken können, wer hier fest die Zügel in der Hand hält. Saigon spuckt sich in die seelische Freiheit und liefert Musik, die sowohl der älteren als auch einer jüngeren Generation munden kann und setzt sich damit ganz offiziell selbst ein Denkmal, das auch nach mehreren Komplettdurchläufen einfach nichts von seiner Güte einbüßen will. Auch wenn die Zeit dieser Scheibe vielleicht ein anderes Schicksal zuteil werden lässt, so soll es an dieser Stelle trotzdem ausgesprochen sein: Alles an diesem Album brüllt nach Klassikerstatus.
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am 7. August 2012
Sechs lange Jahre mussten die Fans des New Yorker Rappers Saigon auf dessen Debütalbum warten. Nach etlichen Aufschüben und einer längst überfälligen Trennung von Atlantic Records erschien nun endlich 'The Greatest Story Never Told' über sein neues Label Suburban Noize Records.

Einige mögen den ehemaligen Hoffnungsträger der New Yorker Rap-Szene noch nicht kennen, doch dürfte sie die Liste der beteiligten Produzenten bereits überzeugen, dem Album eine Chance zu geben. Angefangen bei Just Blaze, der nahezu die Hälfte aller Tracks selbst produziert hat und bei jedem Song seine Finger im Spiel hatte, bis hin zu Kanye West, Red Spyda oder Buckwild.

Wie der Albumtitel erahnen lässt, dreht sich das Album hauptsächlich um Saigons Lebensgeschichte, angefangen bei seiner schwierigen Kindheit bis hin zu den sechs Jahren Gefängnisaufenthalt, die der Rapper hinter sich hat. Aufgrund dieser thematischen Auslegung ist es empfehlenswert das Album von vorne bis hinten durchzuhören. Andernfalls kommt der lyrische rote Faden, der dieses Album durchzieht, kaum zur Geltung.

Der erste Track 'The Intivitation' mit Q-Tip lässt bereits erahnen, was den Hörer erwartet. Herrlich soulige Beats mit ebenbürtigem Storytelling.
Der darauf folgende Song, die bereits 2007 erschienene erste Single 'Come On Baby', repräsentiert den dreckigen New Yorker Sound hervorragend. Der Beat von Just Blaze basiert auf einem Sample der J.Geils Band 'Southside Shuffle'. Mit von der Partie sind die Hip Hop Schwergewichte Jay-Z und Swizz Beatz.

Der nächste Track sticht besonders heraus. Bei 'Bring Me Down Pt.2' erwarten den Hörer rockige Gitarrenriffs statt der obligatorischen Soul Samples, was dem Sound allerdings keinen Abbruch tut. Wie auf dem gesamten Album ist auch hier die Message eine positive. Es geht darum stark zu bleiben, egal welche Schwierigkeiten man im Leben hat - 'Y'all aint gonna bring me down'.

Der Titelsong 'The Greatest Story Never Told' ist ein weiteres Highlight des Albums. Hier bekommt man genau das, was man von Saigon erwartet. Wieder sorgt Just Blaze für die musikalische Untermalung, indem er Leon Haywoods 'B.M.F. Beautiful' sampelt. Gleiches gilt für den darauf folgenden Song 'Clap' mit Faith Evans. Hier wurde Lamont Doziers 'Let Me Make Love To You' aufgegriffen.

Neben den hier erwähnten Highlights der Platte ist der größte Teil der Tracks gelungen. Der letzte Song 'Too Long' mit Black Thought von The Roots bildet einen nachdenklichen und emotionalen Abschluss der Story, die zwar vielleicht nicht die größte aller Zeiten ist, jedoch fast 80 Minuten lang beste Unterhaltung bietet.
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