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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
16
4,0 von 5 Sternen
Women without Men
Format: DVD|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 9. Oktober 2017
Shirin Neshat hat einen Film geschaffen, der einen vom ersten Moment an mitreißt. Die einzelnen Geschichten der Frauen werden zu verschiedenen Zeitpunkten, aber am gleichen Ort zusammengeführt. Jede davon ist spannend und macht einen auf eigene Weise betroffen. Der historisch-politische Hintergrund dominiert derweil den Verlauf des Films. Als zeitgenössische politische Aussage ist der Film natürlich schon merklich auf "westliches" Publikum ausgerichtet, seine Botschaft ist deswegen allerdings nicht minder interessant.
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am 28. Juni 2011
Dieser wundervolle Film spielt in Teheran im Jahr 1953. Die Iraner versuchen unter dem demokratisch gewählten Premierminister Mohammad Mossadegh sich von der Unterdrückung durch westliche Nationen zu befreien und ihre Ölvorkommen für sich selbst nutzbar zu machen. Sie gehen für Mossadegh auf die Straße und demonstrieren gegen Großbritannien. Die Hoffnung wird zunichtegemacht, als mit Hilfe der Geheimdienste der USA und Großbritannien der Schah (wieder) an die Macht gebracht wird und die Verfolgung der Anhänger von Mossadegh und die Unterdrückung der Opposition beginnt.
Parallel zu diesen Ereignissen wird die Geschichte von vier Frauen dargestellt. Die Protagonistinnen des Films versuchen in einer von Männern beherrschten Gesellschaft ihr eigenes Leben zu verwirklichen: Die Hauptdarstellerin Munis (Shabnam Tolouei) allerdings zieht für sich die Konsequenz, dass das nur im Tod möglich ist. Auch die Versuche der anderen Hauptdarstellerinnen, sich zu befreien, scheitern letztendlich ebenso wie die des persischen Volkes. Aber die Hoffnung lebt weiter.
Die Geschichten der Frauen werden in traumhaften, surrealistischen Bildern dargestellt. In einem großen schönen Garten einer einsamen Villa finden sie teilweise Zuflucht, bis die Soldaten des Schah in die zeitweise Idylle eindringen. - Ein wunderbarer und sehr mutiger Film voller Symbolik, der ohne jede Einschränkung und besonders natürlich für diejenigen zu empfehlen ist, die sich für die Geschichte des iranischen Volkes und die Rolle der Frauen interessieren!
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am 16. Juli 2010
Die Kulturkritikerin, Fotofgrafin, Videokünstlerin und Filmemacherin Shirin Neshat schuf, nach u.a. einigen Ausstellungen auf der "Dokumenta" in Kassel, mit "Women Without Men" einen beeindruckenden und künstlerisch versierten Film, voller spiritueller Kraft und farbenfrohem Ausdruck, der die Hürde zwischen Fiktion und Realität, Utopie und der Energie einer potentiell umsetzbaren Vorstellung und einer politischen Aussage, die nicht im Vordergrund zu stehen scheint aber dennoch immer präsent ist, spielend leicht nimmt.

Sie erzählt die Geschichte von vier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, einer Ex-Prostituierten, einer politischen Aktivistin, einer westlich-orientierten reichen Frau und einer Unverheirateten, die in unterschiedlichen Konstellationen vor und während des Sturzes des amtierenden Premierministers Mossadegh durch die CIA 1953 von der Männerwelt flüchten. Für eine Zeit entkommen sie dem männlichen Patriarchat und ziehen sich in eine Parallelwelt zurück, in einen verwunschenen Paradiesgarten vor den Toren Teherans, einen Garten der für ein Symbol steht, für eine Utopie. In diesem können sie sich für kurze Zeit von ihren unterschiedlichen Ketten lösen, erleben Freude und Freundschaft und das berauschende Gefühl von Freiheit. Doch der Eskapismus bringt sie nicht wirklich weit. Auch stärken sich die Frauen nicht nachhaltig gegenseitig, sondern jede von ihnen bleibt schlußendlich mit ihrem Schicksal alleine.

"Women Without Men" besticht vor allem durch unglaublich schöne visuelle Ideen, besonders die Fantasie und das Surreale ist bildgewaltig in Szene gesetzt. Die lyrisch-methaphorische Sprach- und Artikulationsweise der Geschichte lässt die Grenze zwischen dem Traum und dem realen Begehren, dem Wunsch nach Freiheit verwischen. Einzelne Erzähllinien werden durch unterschiedliche Kameratechniken und Farbspielereien aufgewertet, die Szenen des Potestes erhalten durch Sepiafarben einen ganz speziellen und einzigartigen Charakter und unterscheiden sich dadurch von der Farbenpracht des Naturereignisses rund um den Ort des Friedens, des Rückzugsraums, der Insel der Geborgenheit und des Glücks in Form eines Gartens, welcher in der iranischen Kultur unter anderem für die Unabhängigkeit steht.

"Women Without Men" ist ein außergewöhnlicher und mutiger Film, der, ähnlich wie "Persepolis" Erinnerungen an die jüngsten Entwicklungen im Iran weckt. Einer Zeit in der das langsame Aufbegehren gegen eine gesellschaftliche und politische Verkrustung und Starrheit, nicht nur nach den letzten Wahlen, wegweisend sein könnte, für das, was die Zukunft an Erneuerung möglicherweise parat hält. Einen Reformismus und Realismus der Platz für den Traum zuliesse, ein Zufluchtsort für die Entfaltung, abseits von einseitiger Machterhaltung durch Männer. Der Gedanke, die Idee ist der Schlüssel zur Veränderung und Shirin Neshat erweist sich als perfekte Schmiedin. Jedoch darf man keinen "(Iran oder mittlerer Osten spezifisch)politischen - Frauen - Männer - Konfliktfilm" erwarten, denn damit hat "Women Without Men" nur am Rande zu tun. Die fehlende klare Aussage diesbezüglich wurde wohl von einigen Kinozuschauern moniert, kann von meiner Seite aber nicht nachvollzogen werden, denn der Anspruch scheint mir hier ein anderer gewesen zu sein.

Diese Rezension ist eine Filmrezension, der VÖ des englischen Imports steht noch aus (und wurde wohl gerade verschoben), weshalb ich zu der DVD Fassung zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nichts sagen kann.
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am 31. Dezember 2013
Women without Men gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.
Die Bilder sind von so betörender Schönheit, dass ich mich nicht satt sehen kann.
Aber ja, es ist ein Drama. Manche Szenen möchten mich aufschreien lassen.
Es ist wohl genau diese Mischung aus Ästhetik, fragilem Glück und Schmerz,
die für mich ein Drama sehenswert macht.
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am 14. Februar 2013
Mitte des vergangenen Jahrhunderts herrscht im Iran der Ausnahmezustand. Es ist Bürgerkrieg zwischen dem demokratisch gewählten Premieminister Mohammed Mossadegh und den Anhängern des Schahs. Die junge Frau Munis fühlt sich von ihrem Bruder total kontrolliert und wählt den Freitod. Ihre Freundin Faezeh wird auf der Straße von Fremden vergewaltigt und kann nicht mehr nach Hause.

Die wohlhabende Fakhri verlässt ihren Mann und zieht in ein großzügiges Haus mit Garten. Hier findet Faezeh einen Platz. Auch die ehemalige Prostituierte Zarin findet ihren Weg in dieses Haus. Während draußen eine Kontrarevolution ihre Schlacht schlägt, verkehren in dem Haus von Fakhri Künstler und Intellekuelle.

Die Geschichten über Frauenschicksale im Iran zur Zeit vor dem Schah werden ergreifend erzählt. Gute Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protagonisten, ohne sie bis ins letzte Detail auszuleuchten. Überraschende Wendungen lassen die stetig bestehende Spannung nicht abfallen. Gut gewählte Szenenbilder mit vielen Facetten generieren Atmosphäre und brennen sich in das Auge des Betrachters. Regie und Schauspielern ist ein sehenswertes Zeitdokument gelungen.
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am 8. Mai 2013
dieser film besticht durch sein feingefühl und zartheit. wunderschöne bilder die einen verzaubern. ein vergnügen in fast jedem bereich der sinne.
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am 3. September 2012
Dieser Film ist etwas für Menschen, die etwas von Kultur verstehen! Man muss bei diesem Film sehr wachsam sein und genau zuschauen, er erklärt sich nicht vollkommen von selber!

Ein Film für die grauen Zellen, zum schmunzeln und auf jeden Fall zum weiterempfehlen.

Der wurde auch schon 2 mal weiterverschenkt :)

Allerdings nicht bei Amazon gekauft die anderen 2 - sorry Amazon :(

Daumen hoch für Menschen, die besondere Filme in ihrer DVD-Sammlung haben möchten, Daumen runter für Menschen, die nur Filme schauen, die in die großen Kinos kommen.
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am 28. Februar 2013
Iran in den 50er Jahren mit den verschiedenen Schicksalen dreier Frauen zeigt ein auch heute noch aktuelles Bild der Gesellschaft. Der Film ist der Revolution gegen die Engländer genauso gewidmet, wie der gegen den Schah und der grünen Revolution!
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am 13. Januar 2014
Hi, dieser Film hat meiner Frau und mir überhaupt nicht gefallen und ist langweilig.
Ich kann den Film leider nicht weiter empfehlen
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am 8. Dezember 2014
A novel put in moving images has never been so successful, so overwhelming and so authentic.
Most fascinating to me was the depiction of the garden. It was exactly the picture I had kept jelously in the deepest of my childhood memory.
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