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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
10
4,6 von 5 Sternen

am 1. April 2017
Nach dem Suizidversuch eines Mannes Namens Gehring, der für einen Ritualmord an einer jungen Frau im Bau sitzt und seinem Brief an die Staatsanwaltschaft wird ein Kriminalfall neu bewertet. Die Parallelen eines neuen Leichenfundes weisen für den Kriminalpsychologen Martin Bach (Christoph Waltz) darauf hin, dass Gehring unschuldig ist, der wahre Täter jetzt erneut zugeschlagen hat, und der Ablageort der Leiche und andere Umstände sprechen für einen Einheimischen, der genau die Örtlichkeiten kennt.
Die Staatsanwältin (Susanne Schäfer) ermittelt mit Bach, und nicht nur bei der Bevölkerung, von denen Gehring als geschäftlicher Konkurrent und Mann, der einen Schlag bei Frauen hatte, gerne als Täter gesehen wurde, stoßen sie auf Ablehnung und Behinderung, auch der damalige Ermittler Jürgen Lorenz (Hermann Lause) ist sich sicher, keine Fehler gemacht zu haben, aber da der aktuelle Mord ja nicht von Gehring verübt wurde, besteht jetzt auch berechtigte Angst um das Leben der eigenen jungen Tochter.
Es wird eine Liste von mehr als 30 Männern erstellt, auf die das von Bach erstellte Täterprofil passen könnte, die meisten können aussortiert werden, 4 Verdächtige bleiben übrig.
Der wahre Täter gerät unter Druck und hat schon den nächsten Mord im Visier, und nicht nur den , für den Gehring verurteilt wurde, sondern auch weitere Morde nach gleichem Schema in der Gegend von Frankfurt, wo er damals studierte, gehen auf sein Konto, die Mordserie war nicht 10 Jahre lang abgerissen.

Marcus Imboden hat im Jahre 2003 mit guten Darstellern einen spannenden Krimi gedreht, in dem nicht blutige Action und grausame Bilder im Vordergrund stehen, sondern die Atmosphäre und sozialen Beziehungen in dem Ort der Ermittlungen. Stark sind die Duelle zwischen Lorenz und Bach, in denen der Polizist sich rechtfertigt, seine jetzigen Ermittlungen hätten nicht auf einen Einheimischen hinweisen müssen. während Bach plausible Argumente liefert, dass die Ortskenntnisse eine großen Einfluss auf die Tat hatten. Der Fundort war nicht der Tatort, er wurde gezielt ausgesucht, weil der Täter dort postmortal seine entwürdigenden Rituale an dem Opfer vollziehen musste. Auch die Reaktion der Angehörigen auf neue Ermittlungen, durch die alter Schmerz wieder aufgerissen wird, sowie die Erkenntnis, dass ein Mörder aktuell vielleicht schon sein nächstes Opfer im Visier hat, schaffen ein Klima der Ansgt, Lorenz flippt fast aus, als seine Tochter abends 10 Minuten zu spät nach hause kommt, und er kündigt sogar seine Mitarbeiit wegen Befangenheit auf, weil auch sein Schwiegersohn in den Fokus der Ermittlungen gerät..

Ein spannender Fall, in dem es weniger um Motive des Täters (die verbogene Psyche manch er Ritualmörder bleibt halt unergründbar) als vielmehr darum geht, wie neue Ermittlungen Unruhe stiften, den beschaulichen Frieden des kleine Ortes durcheinannderbringen, ein Mörder lebt unerkannt schon seit über einem Jahrzehnt als eventuell angesehener Bürger inmitten der Dorfgemeinschaft, jegliche Sicherheit ist dahin.

Die Vergabe der Höchstbewertung für den Film, in dem besonders die Duelle zwischen Christoph Waltz und Hermann Lause beeindrucken, scheitert bei mir daran, dass ich schon nach kurzer Zeit ahnte, wer der Täter ist und sich der Film vielleicht etwas zu sehr auf dessen Umfeld konzentrierte, trotzdem kann ich "Der Fall Gehring" wegen der guten Darsteller, nicht nur Waltz, als fundierten Psychothriller ohne grausames Blutvergießen, Schießereien und Action durchaus empfehlen.

Doc Halliday
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am 18. Juni 2011
Absolut genial in dieser Rolle: Christoph Waltz
Mit einer höchstraffinierten Verhöhr und Ermittlungsmethode begibt sich Christoph Waltz (zusammen mit seiner Kollegin)auf die Spur des Täters.Er reizt den Täter den er unter vielen Verdächtigen vermutet und drängt ihn in eine aussichtslosen Ecke....
Die Reaktion des Täters der zum Schluß überführt wird ist auch richtig irre.
Ein Lob an alle herausragenden Schauspieler
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TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 3. März 2011
Ein Kriminalpsychologe (Christoph Waltz) und eine junge Staatsanwältin (Susanne Schäfer) entdecken Parallelen zwischen verschiedenen Mordfällen und vermuten einen Serienmörder am Werk. Nur wurde für einen der Morde bereits ein Mann verurteilt - ein Fehlurteil ? Als sich die beiden vor Ort in Norddeutschland an Ermittlungen machen, ist darüber nicht nur der seinerzeit ermittelnde Dorfpolizist (Hermann Lause) wenig erfreut. Auch die Dorfgemeinschaft sieht ihre Ruhe gestört und möchte an dem Status Quo festhalten. So laufen die Ermittler vor die Wand und werden massiv behindert und bedroht. Denoch verfolgen sie bald eine Spur, die zu 2 Brüdern (Frank Giering) führt. ...
Bis zum furiosen Finale ist dies ein Thriller, der einen in seinen Bann zieht. Vor allem Christoph Waltz als Psychologe und Frank Giering liefern beeindruckende Schauspielerleistungen ab. Mir am besten gefallen hat jedoch Hermann Lause, der sonst oft nur Nebenrollen spielen darf. In seiner Rolle als Dorfpolizist, der erschreckt erkennen muss, dass er den Falschen verhaftet hat und dadurch einem Mörder weitere taten ermöglich hat, zeigt er, was für ein großartiger Schauspieler er ist.

Regisseur Marcus Imboden und Drehbuchautor Karsten Schmidt haben hier einen sehr gelungenen Psychothriller geschaffen, der es sowohl von der Story wie auch von den darstellerischen Leistungen jederzeit mit anderen Top-Filmen des Genres aufnehmen kann. Als guter Regionalkrimi bezieht der Film die karge norddeutsche Landschaft und vor allem das sture, fremdenscheue Verhalten der Dorfbewohner als Handlungselement ein.

Der Mörder ist unter uns wurde zur Recht mit etlichen Filmpreisen ausgezeichnet und ist eigentlich eine klare Kaufempfehlung.
Spar-Tipp: Fie Film-Box MÖRDERISCHER NORDEN enthält alle 5 Norddeutschland-Krimis von Marcus Imboden und Karsten Schmidt, neben diesem Film auch die Krimi-Komödie Mörder auf Amrum. Alles tolle Filme, deshalb lieber ein paar Euro mehr für das Box-Set investieren: Es lohnt sich.
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am 30. Januar 2017
Wer hier Action erwartet oder blutrünstige Schießerein ist falsch. Es handelt sich mehr um ein Kammerspiel, das die Spannung durch psychologische Strukturen aufbaut.
Herausstechend natürlich mal wieder Christoph Waltz alias Martin Bach. Als Kriminalpsychologe führt er scheinbar teilnahmslos die Verhöre, um hinterher mit der Staatsanwältin (Susanne Schäfer) die Personen und Daten genau zu analysieren.
Warum nur 4 Sterne? Weil der Film trotz Christoph Waltz nach ein mal ansehen den Reiz für mich persönlich verloren hat.
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am 21. Dezember 2015
Staatsanwältin Julia Stein (Susanne Schäfer) ist überzeugt, dass Hans-Werner Gehring seit Jahren unschuldig im Gefängnis sitzt und möchte mithilfe des Kriminalpsychologen Martin Bach (Christoph Waltz) den wahren Täter ermitteln und ein Wiederaufnahmeverfahren erreichen. Die Recherchen im Dorf, in dem zwei Sexualmorde stattfanden, gestalten sich schwierig.

Zwar werden bei den Figuren der Dorfbewohner einige holzschnittartig vereinfacht und ein paar übliche Klischees bedient, aber das feindselige Klima und die Entstehung der Reihe der Verdächtigen sowie die Zuspitzung auf die Hauptverdächtigen sind fesselnd dargestellt.

"Der Fall Gehring" wurde 2003 fürs Fernsehen produziert und ist als DVD im Februar 2011 herausgekommen.
Gründlich und analytisch wird die Ermittlungsarbeit mit Schwerpunkt auf der kriminalpsychologischen Ebene geschildert. Regisseur Markus Imboden legt den Film einem Kammerspiel gleich an, das von den durchweg guten, nuanciert agierenden Schauspielern, außer den schon genannten Hermann Lause und Frank Giering (beide schon verstorben) und Thomas Schmauser oder Max Herbrechter, getragen wird.

Diese auf den Text setzende, langsame Darstellung ist nach wie vor sehr interessant und spannend, sehenswert und zu empfehlen.
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am 27. Mai 2011
Für Chr. Walz-Fans (sowieso) ein Muss. Wer sich einmal nur einen spannenden Film ansehen möchte, ist mit dem Film auch gut bedient. Spannend bis zum überraschenden, nachdenkenswertem Ende.
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am 7. März 2012
Klasse schauspielerische Leistung von allen Beteiligten, gute Umsetzung und für Krimi-Fans sicherlich sehenswert. Dennoch ... erinnert mich ein bisschen zu sehr an einen gewöhnlichen Tatort!
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am 3. September 2013
Spannend und ohne Effekthascherei ist der Film - verbunden mit Christoph Waltz in der Hauptrolle - ein Genuss für den Krimifreund
der leisen Töne. Unbedingt zu empfehlen!!!
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am 26. April 2013
Der Film ist wirklich toll, spanndend und schauspielstark; Christoph Waltz kann seine schauspielerischen Stärken gut ausspielen.
Sehr authentisch, unterhaltsam, mysteriös.
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am 27. Juni 2013
Sehr guter Krimi, sehr gute Schauspieler, interessante Handlung, einfach Klasse. Der Film ist auch auf der Box "Mörderischer Norden" enthalten.
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