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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
78
4,3 von 5 Sternen
ELENA UNDONE (OmU)
Format: DVD|Ändern
Preis:11,02 €+ 3,00 € Versandkosten


am 11. September 2017
Ein etwas merkwürdiger Film aber schön und ein muss für Frauen die Frauen lieben oder auch Frauen lieben. Die Frauen funktionieren optisch wie auch schauspielerisch sehr gut zusammen. Ihre Geschichte wirkt autentisch und könnte mehr oder weniger jeder passieren. Den Love Guru fand ich nervig und hat mir persönlich auch die Stimmung des Films zum Teil zerstört, daher nur 4 Sterne. Schade
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am 13. April 2017
Einer der schönsten lesbischen Romanzen, die es gibt! Ein absolutes Muss für alle Fans von Filmen wie Hochzeit zu dritt oder The L-Word
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am 22. Juni 2013
Sehr schöner Film, mal mit reiferen Frauen, die schon im Leben stehen, das dann auf den Kopf gestellt wird...
Echt und nachvollziehbare Veränderungen in jeder durch die Begegnung, von den Hauptdarstellerinnen toll dargestellt! Und dazu die Anregungen zwischendurch, nichts weniger als die große Liebe vom Leben zu erwarten und zu treffen. Beim ersten Sehen haben mich die Intermezzos gestört, später habe ich den Zusammenhang verstanden und sie sind alle sehr berührend!
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am 21. Februar 2011
Nachdem ich so ziemlich jeden Film, der das Thema Lesbians aufgreift verschlungen habe, hatte ich mittlerweile die Hoffnung auf einen wirklich guten, nicht überzogenen, realistischen Film bereits aufgegeben.
Aber dann kam ELENA UNDONE'
Elena (seit 15 Jahren mit einem Pastor verheiratet) und Peyton (lesbische Buchautorin) lernen sich bei einer flüchtigen Begegnung kennen, sind sich augenscheinlich auf Anhieb sympathisch. Sehen sich dann zufällig bei einer Veranstaltung wieder, bei der es um Seelenverwandtschaft geht. Aus der anfänglichen Sympathie wird schnell eine tiefe, innige Freundschaft. Peyton fühlt sich schnell zu Elena hingezogen und auch Elena spürt ein wachsendes Verlangen, mit dem sie zunächst nur schwer umgehen kann. Die wachsende Begierde irritiert Elena zunehmend, sie setzt sich aufzehrend mit dem Gedanken des Lesbischseins auseinander. Versucht auch weiterhin zu funktionieren, kann aber - das erste Mal das Gefühl des Verliebseins spürend -ihre Sehnsucht nicht mehr länger unterdrücken und gibt ihrem Verlangen nach'
Den weiteren Verlauf möchte ich nicht vorweg nehmen, ihr müsst den Film einfach schauen!
Beeindruckend ist zudem die dargestellte Entwicklung, das Aufblühen Elena's - Necar Zadegan bringt das wirklich unglaublich gut rüber. Einzig irritierend sind die eingebauten Kommentare von Tyler (der beste Freund von Elena), der anfangs in den Film einführt und sporadisch mit seinen Kommentaren aus dem 'Off' die sehr schöne Stimmung etwas dämpft (aber keine Angst ' nur sehr, sehr kurz;) )
Die Geschichte beruht insgeheim auf einer wahren Begebenheit, das spürt man auch den kompletten Film über, nichts wirkt übertrieben theatralisch, aufgesetzt, überzogen inszeniert oder gar unehrlich. Die beiden Hauptdarstellerinnen ergänzen sich einfach wunderbar, agieren fabelhaft zusammen und machen den Film zu einem Hochgenuss...
Ich kann den Film absolut empfehlen, er ist definitiv mein Lieblings-Lesben-Liebesfilm
Fazit: einfach nur sehenswert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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am 7. Mai 2017
Ich fand den Film nicht schlecht oder so aber irgendwie hat er mir nicht so gefallen. Fand das die zwei Darstellerinnen irgendwie keine bzw. keine gute Chemie hatten. Die nervigen Kommentare von Barry haben auch gestört. Und das Ende fand ich auch ziemlich unrealistisch. Gibt bessere Filme mit ähnlichem Inhalt.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Juni 2011
Ganze drei Jahre kann eine Schnecke am Stück schlummern. "Stell dir vor, du wachst auf und stellst fest, dass du dein halbes Leben verschlafen hast!" Diese Worte ihrer zukünftigen Schwiegertochter erschüttern Elena Winters bis ins Mark. Katholisch erzogen, seit 15 Jahren fürsorgliche Pfarrersfrau, keine eigenen Karriereambitionen, dazu Mutter eines Sohnes im Teenageralter, kurz: Die ehemalige Fotografin ist die heterosexuelle, konservative Bilderbuchfrau schlechthin, mit bibelfestem Mann, gesellschaftlichem Ansehen, schönem Haus und gesichertem Einkommen. Perfekt. Wäre da nicht das Problem, dass sie sich körperlich und sexuell nicht zu ihrem Mann Barry hingezogen fühlt. Früher nicht, zum gegenwärtigen Zeitpunkt erst recht nicht. Und dass sie sich nichts zu sagen wissen als Alltagsplattitüden.

Elena spürt, dass etwas nicht stimmt, dass sie anders ist, dass es so nicht sein sollte zwischen ihr und ihrem Mann. Aber sie lebt ihren Alltag, erfüllt pflichtbewusst die Erwartungen der Außenwelt als Ehefrau und Mutter in der tristen Banalität ihres Daseins, auch wenn eine leise Traurigkeit jede ihrer Bewegungen, jede Geste begleitet. Eine glückliche Frau sieht anders aus.
Ein weiteres Kind soll alles ändern, wieder für gemeinsame Erlebnisse sorgen, doch die Natur spielt nicht mit. Dafür aber das Schicksal.

Adoption scheint vorerst der einzige Weg zu sein, der noch zu gehen bleibt, um Freude in ihr freudloses Dasein zu bringen. Soll sie, soll sie nicht? Sohn Nash ist das einzige, was sie und Barry gemeinsam haben - und der wird erwachsen und wird in absehbarer Zeit das Haus ver- und seine Eltern hinter sich lassen. Im Gegensatz zu Elena ist er zudem sehr glücklich in seiner Beziehung mit Tori: Sie haben sich früh gefunden; sie stehen füreinander ein und halten zusammen. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, dass die beiden von einer gemeinsamen Wohnung und einem eigenen Leben träumen.

Wenn Elena reden will, wendet sie sich an ihren besten Freund Tyler. Der glaubt an die Liebe, an wahre Liebe. An Liebe zu einem Seelenverwandten, der einem begegnet, wenn man es nicht erwartet, nicht damit rechnet, nicht mehr daran glaubt, vielleicht sogar an einem Ort, den man nie für möglich gehalten hätte. Der selbsternannte Liebesguru mit Affinität zu Spiritualität rät ihr, sich wegen einer Adoption beraten zu lassen. Eine gemeinsame Zukunft mit ihr Barry und einem Säugling sieht er allerdings nicht. Dafür aber eine Begegnung, die ihr Leben verändern wird. Und genau das geschieht'

Schon die erste Begegnung zwischen der lesbischen Peyton, die nach einer missglückten Beziehung die Nase voll hat von Frauen und sich nach einem Kind sehnt, und Elena ist wie Magie: intensive Blicke, wortloses Verstehen. Die Chemie stimmt nicht nur, als sie sich bei einer Lesung Tylers erneut über den Weg laufen; es knistert, es brennt zwischen ihnen. - Und das überträgt sich auf die Zuschauenden: atemberaubend erotisch! Es ist unmöglich, sich diesen Szenen zu entziehen, deren Aufbau ganz behutsam gestaltet ist, bevor die Handlung Tempo aufnimmt und alles mit sich reißt, die beiden Charaktere ebenso wie die Zuschauenden. Die Schnecke ist erwacht. Endlich.

Necar Zadegan, gebürtige Deutsche iranischer Abstammung, die vor allem in der achten Staffel von "24" als "First Lady" Dalia Hassan für Aufmerksamkeit sorgte, brilliert in der Rolle der Elena: wunderschön, intensiv, ausdrucksstark. Peyton alias Traci Dinwiddie stammt aus Anchorage, Alaska, und war unter anderem als Pamela Barnes in "Supernatural" zu sehen und versteht es mühelos ihrem Charakter Tiefe und Vieldimensionalität einzuhauchen. Beide verzaubern und wirken so echt und authentisch bei all ihren Begegnungen, dass es fast an Voyeurismus grenzt, sie so dicht und direkt zu beobachten - und sie spielen den übrigen Cast an die Wand.

Die Liebesszenen sind zauberhaft: erotisch, aber nicht pornographisch. Die Kamera wird wirkungsvoll eingesetzt, zeigt und verbirgt, ohne aufdringlich dabei zu sein. Störend und unangenehm ist ausgerechnet beim "ersten Mal" die erschlagende Musik: Ein klassisches, zurückhaltendes Stück wäre passender gewesen als dieser doch etwas an einen Softporno erinnernde, ärgerliche Track mit eingebauten Stöhn-Elementen, die sich noch dazu unangenehm in den Fokus der Aufmerksamkeit bohrt. Hier hilft nur eins: radikal den Ton abschalten.

"Make love to me, Peyton", wunderschön, sanft, zärtlich. Wie soll frau widerstehen? Dennoch versucht Peyton es. Wenn sie diesen Weg einmal beschreiten, gebe es kein Zurück mehr. Nie wieder. So lange ist es noch nicht her, dass Elena sie lediglich als "beste Freundin" bezeichnet hat, die alles haben könne, alles von ihr - außer "das Eine". Wohl so ziemlich das Schlimmste, was man einer verliebten Frau sagen kann.

Peyton, die Schriftstellerin, weiß, dass exakt das der Stoff ist, aus dem tragische Liebesgeschichten gestrickt sind. Doch für ihr eigenes Leben hat sie nach einer missglückten sechsjährigen Beziehung andere Pläne als ausgerechnet diesen traurigen Weg zu beschreiten. Sie will alles. Endlich einmal auch gewinnen im Leben.

Die Liebesszenen gehören zweifellos zu den schönsten, die es je zwischen zwei Frauen innerhalb eines Filmes gegeben hat! Heiß, zärtlich, verspielt. Man sollte nicht zu viel auf die offizielle Altersfreigabe geben, die fälschlich erotische Sparsamkeit suggeriert; allein diese Szenen sind es wert, "Elena Undone" anzusehen. Nicht nur einmal, immer wieder. Es dürfte sich um die längste, intensivste Kussszene, die es je innerhalb eines lesbischen Filmes gegeben hat, handeln. Nein, sogar um die längste überhaupt: Mit immerhin 3:24 Minuten gelang Regisseurin und Dreihbuchautorin Nicole Conn ein neuer Rekord. Zadegan erklärte in einem Interview: "Traci and I are really great at kissing!" Yes, girl, indeed, we can see that! Dennoch wirkt nichts einstudiert, nichts inszeniert. Und das ist eine wahrhaft große und großartige Leistung aller Beteiligten.

Während Peyton in Elenas Armen den kleinen Tod stirbt, stirbt sie noch tausend weitere, denn sie ahnt, was auf sie zukommt. So perfekt und romantisch ihre Beziehung erscheinen mag; Elena ist nach wie vor verheiratet. Kann die Geliebte gewinnen, wenn auf der anderen Seite Familie, Ansehen und immerhin 15 Jahre gelebtes Leben stehen?

Peyton ist machtlos gegen die aufkeimende Eifersucht. Merkt, dass es nichts ändern, ob Elena ihren Mann liebt oder nicht, denn er ist dennoch da, fasst sie an, berührt sie, stiehlt ihnen ihre gemeinsame Zeit - und sie will nicht, dass all die neugefundene Bedeutung in Bedeutungslosigkeit ertrinkt. All das fängt die Kamera ein, wortlos steht es geschrieben in ihrem Gesicht, in winzigen mimischen Nuancen.

Als Elena nach einer intensiven Liebesnacht beim Frühstück verkündet, dass sie und Barry demnächst zu ihrem üblichen Jahresurlaub auf Hawaii aufbrechen, ist es für Peyton wie ein Faustschlag in die Magengrube. Und auch der homophobe Göttergatte, der als Pfarrer vor seinen Schäfchen gern von Sünde faselt und eheliche Treue preist, hat genug von der Umtriebigkeit seiner Frau. "Du lässt alles schleifen". Den Haushalt! Den Sohn! Aber eigentlich meint er vor allem: den Sex mit ihm. Denn sie kann nicht anders, als verweigern, was ihm seiner Meinung nach zusteht. Sie ist Peyton treu.

Die aufkeimende Leidenschaft hat sie längst hinweggespült. Beide. Von Elena ist die leise Traurigkeit abgefallen; ein strahlender Mensch schwebt durch das Bild. Leuchtende Augen, auf den Lippen ein leises Lächeln, die Gedanken weit weg, ein Lied in jeder Bewegung. Sie liebt. Sie liebt zum ersten Mal in ihrem Leben. Und auch sie will alles. Doch das erfordert eine Entscheidung. Als Nash anfängt zu entgleisen und sich die Situation mit Barry zuspitzt, merkt sie, dass sie Farbe bekennen muss. Regenbogenfarbe oder alltagsgraue? Es ist Elenas Entscheidung. Und sie wird alles beeinflussen, alles verändern...

Der Film mündet schließlich in einem Finale, mit dem an diesem Punkt nicht zu rechnen ist.

Ungewöhnlich sind die eingebauten kurzen Erzählungen von Paaren, die nebeneinander sitzend über kleine Episoden aus ihrem gemeinsamen Leben berichten, wodurch "Elena Undone" eine gewisse dokumentarische Note erhält. Denn all diese Geschichten basieren auf tatsächlichen Erlebnissen. Junge, alte, homo- und heterosexuelle, Lesben und Schwule, Menschen aller möglichen Hautfarben, die eins verbindet: Sie haben die berühmte große Liebe gefunden. Auch Liebes-Koryphäe Tyler wendet sich als Erzähler frontal immer wieder direkt an die Zuschauenden. Ein Kunstgriff, der unweigerlich an Bertolt Brechts "episches Theater" erinnert: Einerseits wird die bedingungslose Identifikation mit den Figuren verhindert; andererseits denkt man über sich, vergangene, gegenwärtige und zukünftige Beziehungen nach. So wird Tyler - zu sehen hier der hinreißende Sam Harris - nicht nur Gegenpart von Pfarrer Barry, sondern auch zu einem Streichler der eigenen Seele, der Hoffnung macht. Und ein bisschen Eskapismus in der rauen Realität, wer braucht das nicht?

Nicole Conn ist nach "Claire of the Moon" erneut ein meisterhafter Film gelungen. Die Drehzeit betrug lediglich 12 Tage. Entstanden ist eine kleine Perle der Filmkunst, die sehenswert für jede/n romantisch veranlagten Menschen ist. Man kann sich durchaus wiederfinden in der Sehnsucht nach Liebe und Bedeutung, unabhängig von Geschlecht, Identität und sexueller Orientierung.

Alles in allem ein sehr empfehlenswerter, zutiefst romantischer Film für Träumerinnen und Träumer, dem der Balanceakt zwischen Romanze und Drama gelingt. Der Aufbau ist ruhig und zärtlich, der Soundtrack unterstreicht - abgesehen von der erwähnten zutiefst ärgerlichen Ausnahme - die behutsame, sanfte Atmosphäre. Ein perfekter Film für einen romantischen Abend zu zweit! Und einer, der Hoffnung macht darauf, dass es die eine Seelenverwandte oder den einen Seelenverwandten, mit dem man alles teilen kann und will, tatsächlich gibt. Irgendwo. Vielleicht in einer Hülle, die man nicht erwartet. Aber genauso auf "den magischen Moment" wartend, wie man selbst es vielleicht tut.

Der Film liegt in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln vor. Die Übersetzung ist insgesamt ordentlich und weist keine groben Abweichungen oder Fehler auf. Wählbar ist außerdem die Originaltonspur ohne Untertitel. An Extras gibt es einen Blick hinter die Kulissen, der in englischer Sprache vorliegt, außerdem Trailer in Deutsch und Englisch, eine Galerie sowie geschnittene Szenen.
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am 21. Januar 2014
Ich weiß garnicht genau wie oft ich diesen Film schon angesehen habe.
Wünschte mir mehr von solch einfühlsamen Themen.
Super. Den müßt ihr gesehen haben.
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am 7. März 2011
Eigentlich hatte ich mich darauf gefreut endlich mal wieder einen schönen, romantischen Lesbenfilm zu schauen, aber ich wurde derbe enttäuscht. Und das schon nach wenigen Minuten. Und das schlimme war, dass sich dieses Gefühl bis zum Ende des Films hielt und in einem Ausruf absoluter Enttäuschung endete, als die letzten Szenen über den Bildschirm flimmerten.
Mich haben folgende Punkte extrem gestört:
Absolutes Ausweiden gängiger Klischees - angefangen bei der homophoben Kirchengemeinde, dem Glück des Umstandes "Erste Liebe = Große Liebe", dem psydoschwulen Video-Doku-Mann, der Lesbe in Holzfällerhemden und der verunsicherten, aber total mutigen Hausfrau...
Romantik? Wer es romantisch findet, dass sich die Protagonistinnen bereits in der ersten, gemeinsamen Szene anschmachten, ist sicher gut bedient. Ich bevorzuge dagegen einen kontinuierlichen Spannungsaufbau.
Text? Ich hab mich zu Beginn gefragt, ob da irgendwann auch nochmal Dialoge kommen, die mir etwas sagen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Konflikte vernünftig aufgebaut wurden. Aber vielleicht waren es auch zu viele: Stress mit dem Ehemann, Kinderkriegen, später der renitente Sohn, das Verliebsein, die homophobe Gemeinde... Ich weiß es nicht, jedenfalls wollte bei mir kein Gefühl für die Sache aufkommen. Ich konnte nicht nachvollziehen, dass diese Frauen sich ineinander verlieben. Es fühlte sich nach einer "Hey, stand so im Drehbuch!"-Liebe an.
Unpassende Szenen! Gleich zu Beginn wird mit einer absolut unästhetischen Hetero-Sex-Szene klar gestellt wie der Hase läuft oder besser zu laufen hat. Ich finde auch als Lesbe darf man da einen bestimmten Anspruch haben. Wenn schon für die Handlung nötig, dann doch bitte nicht so, dass es aussieht, als würde jemand vergewaltigt. Wozu? Hätte Elena in dieser Szene ihren Mann nur schroff zurück gewiesen, hätte die Szene ihren Zweck genauso erfüllt und die geneigte Zuschauerin hätte sich nicht ästhetisch beleidigt fühlen müssen. Aber vielleicht sollten dadurch die choreographierten Lesben-Sex-Szenen besser wirken? Hat sich mir nicht erschlossen. Die waren zwar nett anzuschauen, aber waren mir zu sehr nach "Duuuuuuuuuuuuuuu, darf ich dich da anfassen?". Neee... den längsten Kuss der Filmgeschichte hätten sie sich auch schenken können, da habe ich kürzere und bessere Küsse auf Zelluloid gesehen.
Das Baby-Drama: Den Stress am Ende habe ich nicht ganz verstanden und auch nicht, dass plötzlich alle Kinder wollten, hatten... was auch immer. Sorry, aber das war unnötig und hat der Geschichte nix hinzugefügt. Ich denke das Verlieben, das Problem des "Erwachens" etc. hätte mehr in den Vordergrund gehört und sicherlich auch der Konflikt mit Elenas Mann... im Grunde alles verschenktes Potential.
Also, zentrales Problem: es wollte bei mir kein Gefühl aufkommen. Schlecht gespielt? Schlechtes Drehbuch? Schlechte Regisseurin? Ich weiß es nicht. Es ist jedenfalls keine Perle der lesbischen Filmgeschichte. Schade!

+ kleiner Beschwerdepunkt: Grauenvoller Untertitel von ProFun. Wer übersetzt das eigentlich? Manchmal rollen sich da einem echt die Fußnägel auf!
22 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 9. Februar 2013
Die Story hat sich vermutlich (oder besser gesagt hoffentlich) schon viel male auf dieser Welt abgespielt.
Seine Rolle im Leben zu finden ist für viele Menschen wie für Elena ein langer Prozess und führt nicht immer zum Erfolg. Wenn es an Mut und Möglichkeiten mangelt kann es sehr schwierig das Herz zu öffnen.
Zwei wunderschöne Frauen bringen eine tiefe Leidenschaft zum erwachen und treffen die Zuschauerin mitten ins Herz.
Sehr schöne Liebesszenen!
Einfach ein Genussvoller Fimabend.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 5. April 2013
...wird "Elena Undone" lieben!

Ein einfach nur schöner Film mit einer ans Herz gehenden Liebesgeschichte, gespickt mit viel Humor und Tiefgang.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

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