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Kundenrezensionen

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am 9. April 2007
Der Director's Cut enthält 30 Minuten mehr Film, die für den Film wirklich gut und wichtig sind. Aus folgendem Grunde: man versteht ihn endlich! Unter anderem wurde eine ganze Gerichtsverhandlung eingebaut, die für den Film von großer Bedeutung war. In dieser Gerichtsverhandlung spielt Rapper Coolio mit. Dann wird die Story des Reporters, der Daredevils Identität immer näher kommt, mehr ausgebaut und auch die Kampfszenen mit Kingpin wurden erweitert. Szenen mit Elektra wurden geschnitten, und dafür andere Szenen genommen; selbst auf Daredevils Kindheit wird mehr eingegangen.

So entstand im Prinzip ein total neuer Daredevil-Film ' ein großartiger Film, unterstrichen von einer eindringenden und schönen Musik, tollen Special Effects und dieser tollen Story. Vor allem hat man am Ende ein Wow-Erlebnis, weil man vieles mehr versteht, im Vergleich zur Kinoversion. Und das macht den Film so interessant:' ich bin dankbar für diese Version.

Dieser Film hat ein großes Staraufgebot und jeder Schauspieler spielt seine Rolle super.
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am 18. April 2007
Die um etwa 30 Minuten gestraffte Kinoversion entsprach nicht den Erwartungen, die das Publikum an "Daredevil" im Vorfeld zur Veröffentlichung des Films stellte. Regisseur Mark Steven Johnson ("Ghost Rider") schob deswegen einen Directors-Cut nach, der dem entgegen inhaltlich wesentlich schlüssiger ist und sich nicht derart unverständlich überschlägt, wie die Kino-Version. Die düsteren Trickaufnahmen und die teilweise heftigen Actionsequenzen wurden kostspielig umgesetzt und die Story erhält in dieser Fassung wesentlich mehr Tiefe (Dramaturgie und Spannung) und außerdem einen selbstironischen Unterton, welcher der Glaubwürdigkeit der Charaktäre sehr zu Gute kommt - wobei die Rollenbesetzung des Kinpin durch Michael Clarke Duncan allerdings nach wie vor als eine absolute Fehlentscheidung zu bewerten ist. Technisch gibt es an dieser DVD nichts auszusetzen. Fazit: Düsterer als "Spiderman" und "Hulk" lehnt sich "Daredevil" optisch eher an "Hellboy" oder "Batman Begins" an - und präsentiert sich in der vorliegenden Langversion als spannende und sehr unterhaltsame Comic-Adaption. Anbei bemerkt: auch das inoffizielle 'Sequel' "Elektra" ist entgegen einiger schlechter Kritiken empfehlenswert.
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am 6. Juli 2005
Als Liebhaber guter Comicverfilmungen (leider gibt es davon nur sehr wenig) bin ich natürlich hoch erfreut gewesen, als man den nicht ganz so glatten Helden Daredevil verfilmt hat. Doch leider wurde auch hier wieder zu wenig aus der Vorlage gemacht.
Obwohl zu meiner Überraschung Ben Affleck seine Sache noch recht gut macht und auch der Einstieg in die Geschichte, nämlich wie Daredevil sein Augenlicht verliert, dafür aber seine anderen Sinne gestärkt werden, noch sehr viel versprechend ist, fällt der Film ab dem Tod des Vaters brutal ab.
Die Standard Lovestory lasse ich mir ja gefallen, aber der Kampf gegen Kingpin und seine Schergen wirkt dann doch eher so, als müsse man die angefangene Geschichte irgendwie zu Ende bringen.
Alles wird zwar noch durch brauchbare Effekte unterstützt, der Storyablauf wird aber immer dünner und oberflächlich. Da hätte man vielleicht weniger Story mit einem erst mal offenen Ende erzählen sollen, diese dann aber auch der Vorlage würdig und entsprechend ausführlich.
Positiv muss man allerdings die Erweiterung des D.C. sehen. Die Handlung wird durch die zusätzlichen Szenen flüssiger und wirkt nicht mehr so abgehakt.
Damit schafft der Film es gerade noch in den guten Bereich, wovon man vorher leider nur im Ansatz sprechen konnte.
Die DVD ist wirklich gut und kann sowohl in den Extras, als auch in Bild und Ton überzeugen.
Der Ton hat stellenweise sogar Referenzqualität und gehört insgesamt immer noch in den ganz oberen Bereich.
Wenn man in der Kinoversion noch sehr haderte, so kann diese Verfilming für Liebhaber des Comicgenre in der DC Version eindeutig gekauft werden.
Es gibt nur wenige Filme, wo zusätzlich Szenen einen so guten Einfluss auf den Gesamteindruck haben.
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am 3. August 2003
Eigentlich ist es ja ziemlich gut, wenn man die Wahl hat, sich für weniger Geld die Single-Disk Variante oder für etwas mehr die 2-Disk Special Edition zu kaufen. Es gibt ja Leute, die keinen Wert auf Bonus-Material legen.
Aber wenn dann auf der hier angebotenen Single-Disk Variante nur die gekürzte FSK-12 Fassung enthalten ist, frage ich mich, wieso 20th Century Fox hier seine Kunden auf den Arm nimmt. Um also den kompletten Film zu sehen, muss man die teurere Special Edition kaufen. Wahrlich kein beispielhaftes Vorgehen...
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am 12. März 2016
"Gewalt unterscheidet nicht. Sie trifft uns alle. Die Reichen, die Armen, die Gesunden und die Kranken. Sie kommt so kalt und erfrischend wie eine winterliche Brise vom Hudson. Aber dann geht sie in Mark und Bein. Mit einer Kälte, die man nicht abschütteln kann. Es heißt die Bösen kommen nie zur Ruh. Aber was ist mit den Guten? Der Kampf Gut gegen Böse hört nie auf. Denn das Böse überlebt immer - mit der Hilfe böser Menschen."

"Kann EIN Mann etwas bewirken? Es gibt Tage, da glaube ich daran!" - Matt Murdock

Nachdem Matt Murdock bereits als Teenager durch einen Unfall erblindet ist, entwickeln sich seine verbliebenen Sinne in übermenschlichem Maße ("Ich hatte mein Sehvermögen verloren, aber dafür hatte ich etwas anderes bekommen. Meine verbliebenen vier Sinne funktionierten mit übermenschlicher Schärfe. Aber das Erstaunlichste war, dass ich so etwas wie einen Radarsinn entwickelt hatte."). Als sein Vater, der Boxer Jack "The Devil" Murdock, nach einem Kampf von Gangstern ermordet wird, schwört Matt seine Fähigkeiten zum Schutz der Schwachen einzusetzen ("Wir gaben einander ein stilles Versprechen. Nie aufzugeben! Furchtlos zu sein. Und sich für Außenseiter wie wir es waren einzusetzen.").
Jahre später fordert er als ANWALT tagsüber Gerechtigkeit - während er nachts zum maskierten RÄCHER wird, der in den Straßen von New York einschreitet, wo das Gesetz versagt...

"Hell's Kitchen ist mein Viertel. Ich streife nachts umher - über die Dächer, durch die Gassen - beobachte alles aus dem Dunkeln heraus. Die Dunkelheit ist mein Begleiter. Ich bin der SCHUTZTEUFEL!"

Mit Ben Affleck (Armageddon, Pearl Harbor und demnächst als neuer Batman unterwegs) als Daredevil ("Ich bin nicht der Böse, Kleiner."),
Jennifer Garner (Alias - Die Agentin) als Elektra ("Ich wünschte mir, ich könnte dir für eine Nacht meine Augen leihen." - "So schön ist sie?" - "So schön!")
und Colin Farrell (Minority Report, S.W.A.T.) als Bullseye ("Daneben... Ich treffe NIE daneben!").
Außerdem Jon Favreau (Very Bad Things, Regisseur von Iron Man Teile 1 und 2) als Matts Kumpel und Kollege, Joe Pantoliano (Memento, Matrix) als hartnäckiger Reporter und Michael Clarke Duncan (The Green Mile, The Scorpion King) als Bösewicht Kingpin ("Ich bin in der Bronx aufgewachsen!").
Regie (schrieb auch das Drehbuch) führte im Jahr 2003 Mark Steven Johnson (Ghost Rider 2007, produzierte auch den Ableger Elektra 2005).

133 Minuten Marvel-Power im Director's Cut mit rockiger Mucke von Nickelback ("Learn the hard way"), Fuel ("Won't back down") und Evanescence ("My immortal" und "Bring me to life"). Mal ein Held mit dem nicht unbedingt jeder tauschen möchte. Düster. Romantisch. Tragisch. Note 2+ [Die Kampfszenen sind leider echt nicht gut, deshalb der Abzug in der B-Note]

Der Film basiert auf der Comic-Reihe von Stan Lee und Bill Everett. Die erste Ausgabe erschien 1964. Damals trug Daredevil sogar noch ein (hässliches!) gelbes Kostüm (erst ab Ausgabe 7 war es rot). 1979 kam Frank Miller (Sin City, 300) als Zeichner (und später auch Autor) dazu und wurde so berühmt.

Der Film wurde für zahlreiche Auszeichnungen nominiert, von denen er vier gewann: Für die Filmmusik erhielt Graeme Revell 2003 den BMI Film Music Award, Jennifer Garner gewann als beste Newcomerin bei den MTV Movie Awards, Colin Farrell erhielt einen Teen Choice Award als bester Schurke und Ben Affleck bekam für seine Darstellung die Goldene Himbeere (als schlechtester Schauspieler). Das darf er dann 2016 als Batman besser machen ;-) Ben & Jen (Affleck und Garner) sind seit 2005 verheiratet und haben drei Kinder (Scheidung aber leider wohl demnächst/oder schon passiert?).

EXTRAS: Making of - Jenseits von Hell's Kitchen 58:49, Männer ohne Furcht - Die Entstehung von Daredevil 59:14, Vom Comic zum Film 24:48, Der Bösewicht Kingpin 2:20, Jennifer Garner Probeaufnahme 2:30, Gag Reel 5:50, Reise durch die Schattenwelt 6:16, Ein Tag mit Tom Sullivan 8:27, Musikvideos: Fuel "Won't back down" 3:18, Evanescence "Bring me to life" 4:14, The Calling "For you" 3:32, Trailer 0:41

"Der Schmerz wird durch die Rache nicht vergehen."

[Anmerkung am Rande: Der Gangster Fallon wird von Mark Margolis gespielt (Hector - Pling! - Salamanca in Breaking Bad), sein Leibwächter ist Kane Hodder (Freitag der 13. Teile 7 bis 10 und DER Jason Vorhees schlechthin).]
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Mai 2005
Bevor ich ihn kaufte, riet man mir schon davon ab. Aber ich mag Daredevil nun mal und ich liebe die Comicverfilmungen. Sicher ist da nicht immer alles so ganz real. So ganz an der eigentlichen Comicgeschichte bleibt man auch nicht, es muss ja auf einen machbaren Filmstreifen umgesetzt werden. Das weiß ich vorher und da habe ich meine Erwartungen zurück geschraubt.
Das Ergebnis ist ein schöner Film, mit einer guten Story. Nichts wahnsinnig aufregendes, genauso düster, wie Daredevil eben ist und ein bisschen durchschnittlich.
Ich mag es und sehe den Film gerne. Es ist eben einfach Geschmackssache, ob einem diese Comicverfilmungen gefallen. Und günstig ist es, wenn man die Charaktäre schon aus dem Comics selbst kennt.
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am 1. Juni 2005
Der Directors Cut stellt quasi einen komplett neuen Film dar.
Wer die (ungeschnittene) Kino-Fassung mochte, wird den Directors Cut lieben.
Wer die Kino-Fassung nicht so gut fand, sollte auf jeden Fall dem Directors Cut eine Chance geben. Er könnte die Meinung über diesen Film erheblich verbessern.
Logiklöcher wurden gestopft, der Kingpin bedrohlicher, der Coolio-Handlungsstrang integriert...
DAS ist der Film, der im Kino hätte laufen sollen, wenn 20th Century Fox nicht wieder mal Schnitte zugunsten eines kürzeren Films verlangt hätte.
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TOP 500 REZENSENTam 5. Mai 2014
Als Kind hatte der Anwalt Matt Murdock einen Verheerenden Unfall.
Radioaktive Flüßigkeit gelangte in seine Augen und ließen ihn erblinden.
Dafür ist er nun in der Lage via extrem geschärfter Sinne und Echolot besser zu sehen als normale Menschen.
Zudem wuchsen auch seine Kräfte und seine Reaktionen.
Da er zu dieser Zeit auch seinen Vater verlor, er wurde ermordet, hat er sich der Bekämpfung des Unrechts und der Kriminalität verschrieben und wurde zu DareDevil.
Als er Elektra kennen lernt und sich in sie verliebt stößt er nach einem Attentat an ihrem Vater auf 2 Gegner die es ihm aber schwerer machen als er es gewohnt ist.
Zum einen ist da der Killer Bullseye der immer trifft und zum anderen der Unterwelt-Boss KingPin der alle kriminellen Fäden der Stadt zieht.
Viel arbeit für den blinden Rächer....

DareDevil aus dem Jahr 2003 ist bisher leider die einzige Verfilmung um den blinden Anwalt Matt Murdock....schade den diese Comicreihe hat enormes Potenzial.
Zum Film selber ist zu sagen: Es gibt auch noch eine Kino-Fassung die extrem schlecht gelungen ist da es an allem mangelt.
Selten hat ein Director's Cut soviel Einfluss auf einen Film gehabt wie dieser hier.
Z.b. fehlt in der Kinofassung ein Handlungsstrang mit Coolio.
Spontan fällt mir da nur Tränen der Sonne und Windtalkers ein wo der Director's Cut ähnlich gewirkt hat.
Nun ja...

Die Dialoge sind okay, die Story ist spannend aber mit ein paar Längen und die Atmosphäre düster.
Darstellerisch gibt es auch nichts auszusetzen.
Mit dabei sind u.a.: Ben Affleck, Colin Ferrell, Jennifer Garner, Jon Favreau, Michael Clarke Duncan, Joe Pantoliano, Ellen Pompeo, Keith David, Kevin Smith, Paul Ben-Victor, Coolio und Leland Orser.
Alles in allem also ein gutes Frühwerk von Marvel-Comic Verfilmungen aber kein herausragendes.
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am 24. Juni 2005
Tja, ich kannte die Kino-Version und hatte die DVD-Single-Version (ab 12). Im Kino versprach ich mir, verwöhnt von X-Men, Spider-Man und Co., einen weiteren Comic-Kracher. Trotz erheblicher Enttäuschung (Wobei man irgendwie ja gar nicht weiß, warum eigentlich? Vielleicht war er selbst für eine Comic-Adaption zu unrealistisch/übertrieben... z.B. hat Daredevil ein Loch! in der Schulter! und hüpft trotzdem rum, als wär er 10 Jahre jünger...) legte ich mir die DVD zu (trotz einiger Bedenken, daher nur die billigerere Single-Version), ganz einfach aus dem Grund, weil es halt eine Comic-Verfilmung ist (vielleicht ein dürftiger Grund - is aber so).
Folge (leider): nochmalige Enttäuschung und Ärger, weil es angebliche bessere und längere Versionen als die 12er-DVD gab.
Jetzt der Directors-Cut!
WOW!
Wie vorhin schon geschrieben: Fast wie ein neuer Film!
DER Film hätte schon im Kino laufen sollen!
DER Film hat ja ne richtige Geschichte - die man sogar noch versteht und die auch einige Logik-Löcher stopft (wenn auch nicht das Loch in Daredevils Schulter... *grins*).
OK - es gibt (einige) bessere Comic-Verfilmungen (darum nur 4 Sternchen - aber die Single-DVD hätte nur 2 Sternchen bei mir, wegen Kingpin und Elektra (is die süß!), aber meiner Meinung nach hat Daredevil im Directors-Cut mächtig zugelegt!
Jetzt kann man die DVD sogar bedenkenlos kaufen!
Ich habe den Directors-Cut eben gesehen und es war das erste Mal, daß ich mir die Zeit nahm eine Rezension zu schreiben, weil der Film sich seit der Kino-Version wirklich toll verbessert hat!
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am 24. März 2009
Puh, ein Blick auf die Bewertungen hier erleichtert mich: es gibt einige wenige Seelen, denen der Film gefallen hat.

Ich dachte schon, mit mir stimmt etwas nicht.

Ich habe soeben Daredevil geschaut, nachdem ich mich wegen der miesen Kritiken von allen Seiten seit 2003 um diesen Film herumgemogelt habe, und ich habe mich blendend unterhalten.

Zunächst mal, ich kenne den Comic nicht und habe keine Ahnung, ob man die Vorlage gewissenhaft umgesetzt hat. Wohl eher nicht, wie man auf Wikipedia nachlesen kann.

Endlich mal eine Comic Verfilmung (ebenso wie Batman Begins), die nicht den Intellekt der Zuschauer mit Füßen tritt.

Ich schäme mich dafür, den Film "Superman Returns" gekauft zu haben, nachdem ich ihn nach dem ersten Mal sehen ganz okay fand.
Leider sind mir beim 2. Mal die Weichspüldialoge aufgefallen, gigantische Lücken im Drehbuch, die stellenweise völlig daneben besetzten Darsteller (meiner Meinung nach Lois Lane) und die absolut schnarchige Handlung im Mittelteil (Superman ist eifersüchtig auf Louis' neuen Mann, Louis ist böse, weil Superman sich nicht von ihr verabschiedet hat, bevor er verschwunden ist, beide fliegen zusammen in den Nachthimmel, gähn, schnarch...)

Nichts von alledem ist hier in Daredevil zu finden. Das Drehbuch ist ausgereift, es gibt keine Durchhänger und die Dialoge sind pfiffig.
Von Kitsch weit und breit keine Spur.

Meiner Meinung nach.

Die Bösewichter sind wirklich glaubhaft "bösartig" und nicht so blasiert und überzogen wie in Superman.

Aufgrund ihrer Gewalttätigkeit und den ernsthaften Konsequenzen ihrer Taten (nein, die Opfer werden hier nicht verschont und im letzten Moment noch gerettet, hier geht es zur Sache!).

Der Soundtrack (dabei tauchen so namhafte Künstler wie Moby oder Rod Zombie auf) unterstreicht mit krachigen oder melancholischen Tönen den Handlungsverlauf, der unaufhaltsam seinem tragischen Ende entgegenwalzt.

Die Liebesgeschichte zwischen Max und Elektra ist deftig, kitschfrei (wow, und das in einer Comicverfilmung) und ein wichtiger Bestandteil der Geschichte.

Warum wurde der Film zu zerrissen?

Weil Ben Afflek schlecht gespielt haben soll? Ja? Und Brandon Rough als Superman war besser? Ach!

Mal ganz ehrlich, ich bin auf meine Kosten gekommmen und ich lege Wert auf anspruchsvolle Unterhaltung, auch in einem kurzweiligen Blockbuster.

Kurz gesagt: Allen, denen Batman Begins gefallen hat, wird dieser Film bestimmt auch gefallen. Sehr düster, fesselnd und actiongeladen.

Oh, ich sehe gerade, es gibt einen Director's Cut!
So, dann leg ich den mal in den Einkaufswagen.

Viel Spaß mit dem Film und gebt dem ruhig mal eine Chance.
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