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am 9. November 2013
Nachdem die ersten Teile von Dawn of War für mich als Warhammer 40k Fan schon ziemlich gut gelungen waren, war ich sehr gespannt auf Teil II. Leider muss ich sagen bin ich größtenteils enttäuscht. Das Spiel entspricht nicht mehr ganz dem, was ich aus den ersten Teilen so gemocht habe.
Zunächst jedoch eine Auflistung von positiven und negativen Aspekten:

Positiv
-Einzelspielerkampange (wenn man Marines mag) mit schönen Charakteren
-Ausrüstung für Helden
-Grafik

Negativ
-Online Zwang (Steam)
-nur Marines Einzelkampange
-Nur noch Kaserne und Geschütztürme
-Nicht alle Völker spielbar
-offline keine guten Spiele mehr möglich

Zu den positiven Aspekten sei gesagt, dass die Kampange wirklich Spaß macht, die Charaktere lernt man auch kennen und kann sie spezifisch ausrüsten, wie man sie haben will. Das lässt sich natürlich auch sehr schön ansehen, gerade wenn man ordentlich rein zoomt. Das war es aber auch schon bald, was ich daran positiv finde.

Leider überwiegen die negativen Aspekte doch sehr. Was mich am graviernsten stört ist, dass ich nur noch die Kaserne als Gebäude habe (abgesehen von 2 Geschütztürmen daneben) und auch keinerlei Gebäude regulär bauen kann (außer Energiegeneratoren, wenn ich den Energiepunkt erobert habe...). Dieses ganze schöne Gefühl sich etwas aufzubauen ist völlig weg, es geht nur noch darum, diese verdammten Punkte zu halten.
Die EInzelspielerkampange ist zwar an für sich sehr gut, jedoch stört mich, dass ich die nur als Marine spielen kann. Ich bin aber Eldar Fan, möchte auch mal andere Völker in Kampangen spielen (oder so wie in Dark Crusade). Das nervt doch gewaltig, da auch die Erweiterungen sih überhaupt nicht wirklich vom Hauptspiel unterscheiden...
Und für mich als einen, dessen Internetverbindung nicht immer gut funktioniert ist der Online-Zwang grausam. Ich kann das Spiel nicht offline spielen..... Also eben gar nicht. Schön für Mehrspieler, schlecht für alle anderen.

Im Nachhinein muss ich sagen: Ich würde mir das Spiel nicht noch einmal kaufen und das als Fan von Warhammer und Dawn of War. Traurig, aber wahr.
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am 25. März 2017
Das Spiel habe ich schon Ewigkeiten aber wollte mal niederschreiben, dass das Spiel trotz der starken Veränderungen um einiges besser ist als so mancher behauptet. Klar der Blasenbau fehlt und die Schlachten sind kleiner aber dafür muss man sich ganz andere Strategien zurecht legen um auch gewinnen zu können. Außerdem werden Schlachten sehr umfangreich und fordernd sobald man im Mehrspielerdmodus Spielt und das ohne Probleme seine Einheiten alle im Überblick zu haben.
Die Grafik macht bei hoher Auflösung einfach nur Spaß und ich für meinen eil kann damit gut in diese Welt eintauchen. Zudem kommt das ganze dem Tebletop am nächsten.
Da finde ich was mit Dow 3 passiert ist um einiges schlimmer und bin froh das die Entwickler sich getraut haben Dow 2 so umzusetzen.

Fazit:
- Onlinezwang
- Basenbau
- keine Necrons

+ Gameplay
+ Grafik
+ Balance
+ Strategie

Wer mit Dow 2 keine copy paste Version des ersten Teils mit guter Grafik fordert wird hier eine Menge Spaß haben.
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am 7. März 2012
Das Spiel mixt gekonnt Rollenspiel Elemente, wie seine Helden verbessern, Erfahrung und Ausrüstung sammeln mit Echtzeitstrategie und erzählt dabei die Warhammer 40k-typisch gute Story. Ich habe alles innerhalb einer Woche intensiven Spielens verschlungen weil ich nicht mehr davon lassen konnte.
Bevor ich mich nun mit den einzelnen spielen auseinandersetze und in eine Lobrede ausufere ersteinmal der Grund dafür dass ich trotz 5 Sterne Spielspass nur 4 Sterne Gesamtwertung gegeben habe:
-Windows Live zwang bei Hauptspiel und Chaos Rising (auch wenn man Problemlos die Kampagne mit einem offline Profil spielen kann und ich dieses mal zum ersten mal keine Probleme mit Games for Windows Live hatte.)
-Steam zwang. Per Steam wird das Spiel automatisch geupdated und muss registriert werden. Mir als alten Hasen widerstrebt es abhängig von der Existenz einer Firma und eines Internetanschlusses zu sein um ein offline Spiel zu spielen, hat aber auch Vorteile, so wurde mir zuerst die Deutsche Version installiert, welche ich dank steam problemlos auf englisch wechseln konnte. Die englischen Stimmen finde ich einfach viel besser. (allein im intro "Schlagt von ohhhben zu" gegen "Strike from the sky brothers")

Hauptspiel:
Man hat nach den Einführungsmissionen die Qual der Wahl, denn man kann nur 4 Squads auf einmal mitnehmen. Ob man nun lieber den Spec Ops oder das Schwere Waffen Team mitnimmt entscheidet stark darüber wie man eine Mission spielt. So kann man super seine Truppen auf den eigenen Spielstil anpassen.
Während man unterwegs auf Missionen ist bleiben die Gegner nicht untätig. Immer wieder drohen Orks bereits eroberte Strategische Ziele zu erobern oder eine mächtige Tyraniden Kreatur macht einen Stadtbezirk unsicher, welche vertrieben werden will. Man muss sowohl die Gelegenheitsziele abwägen, als auch das, was man bereits erobert hat verteidigen und mit den wichtigen Hauptmissionen vorankommen um am ende siegreich zu sein. So ist man sehr frei in seiner Kampfgestalltung.

+Vielfältige Möglichkeiten durch Ausrüstung und Fähigkeiten die Truppen seinem Spielstil anzupassen
+Freie Missionswahl auf einer wunderschönen Übersicht der Planeten.
+Gegner schlägt zurück
+Sehr gute Karten
+Taktisch fordernde abwechslungsreiche Missionen.
+Viele gute echte Filmszenen, welche das Ambiente unterstützen und die Story schön vorantreiben.
+Story

Chaos Rising:
Hier habe ich sofort das Erobern strategischer Ziele vermisst, sowie die freie Missionswahl, die einem völlig genommen wird. Man reist immer noch zwischen den Planeten hin und her, aber ist an eine Kette von aufeinander folgende Missionen gebunden. Die Gegner schlagen nicht zurück und man hat keine stetige Bedrohung welche langsam die Planeten überrennt.
Dafür bekommt man das neue Korruptionssystem. Verschiedene Aktionen und Ausrüstungen können die Krieger auf den Weg des Chaos führen, was weitreichende Konsequenzen hat. Sowohl in der möglichen Ausrüstungswahl, als auch auf einige Missionen, verfügbare Squads und dem Ende natürlich. So wird jeder Chaos Rising mindestens 2 mal spielen. Einmal als reiner loyaler Space Marine und einmal um die ganzen Möglichkeiten des Chaos auszureizen.

+Möglichkeit ein Spiel aus dem Hauptspiel fortzusetzen. (Mitsamt der Charaktere und einem Teil der Ausrüstung. Sehr empfehlenswert!)
+Korruptionssystem mit mehreren alternativen Enden und echten Einfluss auf die Missionen.
+Story
+Gute Karten, taktische fordernde Missionen. (je nach Schwierigkeitsgrad natürlich ^^)
+Gemsichte Filmszenen (ig-Grafik + Renderszenen) aber qualitativ sehr gut
-Keine freie Missionswahl
-keine "aktiven" Gegner
-Kurz

Retribution:
Kein Windows Live Zwang!
Deutlich anders als das Hauptspiel und die 1. Erweiterung. Es wurde versucht Einheitenbau mit einzubeziehen, was meiner Meinung nach nicht so gut gelungen ist. Man muss Anforderungspunkte und Energie Punkte aus Kisten, oder von eroberbaren Punkten innerhalb der Mission ergattern. Mit diesen kann man temporär für diese Mission die Helden verbessern, z.b. Schaden oder für diese Mission Einheiten Ausbilden.
Man ist wieder fest in einer Folge von Missionen eingebunden, auch wenn hin und wieder ein Optionales ziel freigeschaltet wird. Alle Rassen folgen der gleichen Missionsfolge, welche ein wenig auf das entsprechende Volk angepasst ist. Wo Orks in der ersten Mission auf Eldar treffen treffen Tyraniden z.B. auf die Imperiale Arme auch wenn es die gleiche Karte ist mit gleichen Zielen etc.
Dabei ist die Story natürlich nicht für alle Völker gleich gut. Ich hatte mich sehr gefreut endlich einmal Tyraniden spielen zu können und wurde leider enttäuscht, da einfach kein 'nid -feeling auftrat. Dann ahbe ich als Ork gespielt und es war einfach nur genial.
Die Spielmechanik, nach jedem Gefecht seine Truppen aufbessern zu können oder weitere Truppengattungen freizuschalten, erzeugte ein richtiges Whaaagh-Feeling. Meine kleine Orkbande wurde immer stärker und so kamen immer mehr besondere Orks wie Nobz oder Weird-Boyz zum vorschein. Looting and shooting ^^

+Guter Mehrspielwert dank mehrere Rassen (auch wenn sehr gleiche Missionen)
+Netter Story
+wenige aber nette Filme
+Gute Möglichkeiten die Armee dem eigenen Spilstil anzupassen (ausser bei Tyraniden da nur 1 Held :-/ )
-Verschelchtertes System zur Helden Skillung. (Man schaltet nur noch Fähigkeiten frei, die Punkte haben sonst keinen Einfluss auf die Werte.)
-stark eingeschränkte Missionswahl
-Tyraniden Kampagne unbefriedigend
-Schlechtere Karten (z.B. Passiert es auf den neuen Karten manchmal, dass eine Einheit des Squads nachdem sie weggescheludert wurde stecken bleibt, wodurch das ganze Squad kaum mehr benutzbar wird und festsitzt. Auch kann man Teleporter/Sprungfähigkeiten nicht frei nutzen da es oft Zonen gibt wo man nicht hinspringen darf, von wo aus aber der Hinterhalt fröhlich herunter schießt. Wer da keine Truppen mit guten Reichweitenwaffen dabei hat ist verloren obwohl die Teleporter/Sprungfähigkeiten genau dazu da wären solche Gegner im Nahkampf zu binden und zu schlagen kann man sich nicht darauf verlassen.)

Mein Persöniches Fazit:
Das Hauptspiel ist ein Juwel, leider habe ich das Gefühl, dass die Entwickler von Expansion zu Expansion nachgelassen haben. Zwischen Gold und Complete Edition ist aber so wenig Preissunterschied, dass man Retribution Problemlos mitnehmen kann und die Orkkampagnie hat super Spaß gemacht allein wegen dem Feeling und den Witz der Orks und weil das Plündern von Ressourcen genau der Orkmentalität entwpricht ^^
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am 11. April 2012
Hinweis: Nochmal deutlich, da es manche Kommentarschreiber offensichtlich nicht schaffen aus dem Text herauszulesen, dass lediglich der Singleplayermodus ausprobiert wurde: Meine Bewertung handelt sich ausdrücklich NUR um den Singleplayer-Modus auf mittlerer Schwierigkeitsstufe!

Ich spiele zwar schon seit Anfang der Neunziger PC-SPiele, würde mich nicht als regelmäßigen Zocker bezeichnen, denn ich spiele eigentlich seit einigen Jahren nur noch ca. 2-3 Titel pro Jahr. Zudem spiele ich seit vielen Jahren das Warhammer-Fantasy-Tabletop, das 40k-Universum hat mich dort nie sonderlich gereizt, bis ich mir Dawn of War II - Complete Edition holte....

Allgemeines:
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- Grundsätzlich handelt es sich um ein sehr einfach gehaltenes Echtzeitstrategiespiel bei dem man mehr oder weniger geschickt aus der Vogelperspektive die Vor- und Nachteile der eigenen und gegnerischen Truppen bzw. Ausrüstung sowie Gelände und Versorgungsstationen ausnutzen muss, um das jeweilige Missionsziel zu erreichen. Es gibt keinen Basisbau, wie in C&C oder Warcraft. Zwischen den Missionen kann man ähnlich zu einem Rollenspiel seinen Talentpunkte in verschiedene Richtungen verteilen und gefundene bzw. freigespielte Ausrüstungsgegenstände und Waffen verteilen. Zudem entscheidet man mit zunehmendem Verlauf welche Truppentypen man ins Feld führt. Den Multiplayer-Modus habe ich nicht benutzt, d.h. alle meine Aussagen beziehen sich nur auf den Single-Player-Modus. Es gibt mehrere Schwierigkeitsgrade, wobei ich jeweils immer den mittleren Grad gespielt habe.

- Dawn of War II Grundspiel und die erste Erweiterung müssen sowohl bei Steam, als auch bei Windows-Live (für Multiplayer) angemeldet werden, Retribution nur noch bei Steam. Über diese Spieleplattformen ist genug diskutiert worden, das muss jeder selbst entscheiden. Ich persönlich empfinde es als Frechheit, Kunden, die z.B. nur an der Solo-Kampagne interessiert sind zu sowas zu zwingen. Grundsätzlich sind solche Plattformen ja nicht schlecht, nur der Zwang stört mich. Zudem frisst es Unmengen an Zeit bis man sich beide Accounts erstellt hat. Wenn ich mir ein Buch kaufe, muss ich doch auch nicht jedesmal den Verlag fragen, ob ich weiterlesen darf oder nicht...

- Die Grafik und der Sound (in allen drei Teilen mehr oder weniger gleich) sind dem Genre entsprechend auf qualitativ gutem Niveau. Die Musikstücke untermalen den Spielablauf ideal und nerven zu keinem Zeitpunkt. Die Steuerung/Bedienung ist sehr einfach und leicht zugänglich gehalten. Die Stimmen der Sprecher sind sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch auf höchstem Niveau und tragen maßgeblich zur Atmosphäre bei.

Dawn of War II: Grundspiel (4 Sterne)
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Die Atmosphäre ist grandios, wer etwas für WH40k und die Space Marines bzw. Blood Ravens übrig hat fühlt sich sofort aufgehoben. Die Blood Ravens sind im Single-Player die einzige Fraktion, die man spielen kann. Die Story ist sehr spannend und meist abwechslungsreich. Bei Missionsdesign wurde etwas geschlampt, da die Missionen zu oft nach dem gleichen Schema ablaufen (töte den Ork-, Tyraniden-, oder Eldar-Endboss und auf dem Weg dorthin seine Untergebenen), dennoch gibt es einen nicht zwangsläufig linearen Verlauf welche Missionen man absolviert. Die Charakterentwicklung und das Gegenstände sammeln macht sehr viel Spass und ist vermutlich der Hauptgrund neben der guten Story & Atmosphäre, warum man es gerne spielt. Denn das Missionsdesign und die Strategiekomponente sind es bei mir nicht gewesen. In den meisten Missionen ist es nämlich egal, ob man Deckung ausnutzt oder irgendwie besonders ausgefuchst vorgeht, denn man schafft es meist auch so, wenn man einfach nur seinen Trupp aus Kommandant, Tarkus, Avitus und Thaddeus mit entsprechend guter Ausrüstung auf den Feind zuschickt und ab und zu mal heilt.

Dawn of War II: Chaos Rising (4,5 Sterne)
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Die Story knüpft nahtlos an das Grundspiel an und ist mindestens genauso gut erzählt, wie das Grundspiel. Sie wirkt nicht aufgesetzt und auch die Atmosphäre weiss wieder absolut zu überzeugen. Man darf auch seine mühsam entwickelte Blood Raven Truppe vom Grundspiel übernehmen. Grundsätzlich ist dieses Addon spielerisch gleich geblieben, außer, dass ein neuer Truppentyp dazu kommt und die Missionen viel abwechlungsreicher geworden sind, d.h. es geschehen öfter unvorhersehbare Dinge und die Ziele/Einsatzgebiete sind abwechslungsreicher. Dafür ist der Spielverlauf wesentlich linearer geworden. Ein tolles Feature ist, dass man sich nun für "zwei Seiten der Macht" entscheiden kann, was durchaus Auswirkungen auf die Charakterentwicklung, Ausrüstung und Story hat. Entweder man versucht möglichst rein in den Augen des Imperators zu zu bleiben und kann nur so bestimmte Gegenstände nutzen, oder man lässt sich vom Chaos korrumpieren, was auch bestimmte Folgen hat.

Dawn of War II: Retribution (3,5 Sterne)
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Ich verstehe nicht warum Retribution so toll bewertet wird, denn für mich ist das defintitv der schwächste der drei Teile. Es wurde so viel verändert, dass man eher von Dawn of War 2.5 oder 3.0 sprechen müsste als von einem Addon. Grundsätzlich ist es zwar positiv, dass man nun 6 Fraktionen anstatt allein der Blood Ravens im Single-Player spielen darf, nur wirkt alles ein bischen schnell hingeschustert. Die Kampagne der Blood Ravens wirkt storytechnisch sehr ungenau und aufgesetzt (Bsp.: Warum lebt Martellus ohne jeglich Erklärung zu Beginn wieder und kämpft auf unserer Seite, obwohl er vorher als Verräter gestorben ist?). Auch die tollen Rollenspielelemente der Vorgänger wurden so stark vereinfacht, dass sie sehr an Faszination verloren haben. Man kann zwar jetzt zusätzliche Einheiten bauen, indem man Versorgungsgegenstände sammelt, was aber im Endeffekt egal ist, da die Charaktere so stark sind, dass man die Trupps nicht wirklich braucht. Diese neuen namenlosen "Kanonenfuttereinheiten" lassen sich auch nur rudimentär weiter entwickeln. Auch die vorher so liebgewonnenen Charaktere kommen nur am Rande und zum Teil seltsamen Situationen vor. Spielt man eine der anderen Fraktionen gleichen sich die Missionen und Story so sehr, dass man spätestens nach der zweiten Fraktion keine Lust mehr hat.
Trotzdem ist Retribution natürlich ein gutes Spiel, man hat leider nur durch das künstliche Aufblasen auf 6 Fraktionen und gutgemeinte neue strategische Elemente, wie Einheitenbau und rudimentäres Ressourcenmangament vergessen sich auf die Charakterentwicklung und die Story zu konzentrieren, was sich stark auf Motivation und Atmosphäre auswirkt. Für mich eine klare "Verschlimmbesserung".

Gesamtbewertung des Bundles Dawn of War II: Complete Edition (4 Sterne)
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Insgesamt haben mir besonders die Story und Atmosphäre der ersten beiden Teile gefallen. Ich habe sofort so ein "Mittendrin"-Gefühl und eine "Ich-muss-wissen-wie-es-weiter-geht-"-Motivation bekommen. Auch die Charakterentwicklung der ersten beiden Teile ist super gelungen und motiviert, nicht zu einfach, auch nicht zu komplex. Das Missionsdesign könnte hin und wieder (v.a. im 1. Teil) abwechlsungsreicher sein. Teil 3 Retribution liefert zwar 6 Fraktionen mit Kampagnen und einige wenig komplexe zusätzliche Strategieelemente (Einheitenbau & Ressourcehnmanagment), dies aber zu Lasten der Story, Abwechslung zwischen den Fraktionen und vor allem der Charakterentwicklung. Alles in allem ist keiner der Teile auf mittlerem Schwierigkeitsgrad besonders schwer zu schaffen und eine echte ausgefeilte Strategie/Taktik benötigt man auch nur ganz selten. Die KI ist generell eher einfach gehalten, funktioniert aber immer tadellos. Nennenswerte Bugs gabs mit aktuellen Patches auch nicht. Chaos Rising hätte etwas länger sein dürfen...

Fazit:
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Für Spieler, die eines der besten Science-Fiction-Universen zu schätzen wissen oder natürlich für Fans des 40k-Universums gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung, allein wegen Umsetzung der Story und der Atmosphäre. Wer leichte Echtzeitstrategiekost mit diversen Rollenspielelementen/Charakterentwicklung sucht, sollte ebenfalls zugreifen. Anspruchsvollen Strategen ist eher abzuraten, da sie hier oft zu kurz kommen würden, wobei ich nicht weiss, wie das Spiel im Mulitplayer ist.
Der Preis im Bundle ist vermutlich derzeit kaum zu schlagen, da man tatsächlich unzählige Stunden Storytelling auf hohem Niveau und Spielspass bekommt.
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am 2. Mai 2015
Ja auch Dawn of War2 hat bereits einige Jahre auf dem Buckel, da ich allerdings mal wieder teil1 und 2 rausgekramt habe, habe ich mich entschlossen auch hier meine Meinung dazu niederzuschreiben!

Warhammer ist ein Tablespiel, wo es schon immer um Krieg und Vernichtung gegangen ist!

Gerade Dawn of War1 das bereits sehr alt ist (ich aber immer noch gerne mal spiel), brachte ein brachiales Strategie-Schlachten-Kriegsspiel auf den heimischen Rechner, mit dem ich schon unzählige Stunden verbracht habe :)!

Als damals die Fortsetzung gekommen ist, ich mich gefreut wie ein kleines Kind habe, und dadurch auch sofort zugeschlagen habe, war die Enttäuschung am Anfang sehr groß, viele Features des ersten Teiles waren einfach weg. Nun habe ich es nochmal angespielt und möchte euch genau auflisten was mich stört, was gefällt usw.

Story: Der Ursprungsplanet der Blood Raven wird von Orks und später auch anderen Xenos angegriffen! Im Verlauf spielt man auf diversen Planeten und muss dann auch eine brutale Alieninvasion zurückdrängen!

Gameplay: DOW2 ist eine Mischung aus Rollenspiel und RTS Spiel, es gibt KEINEN Basisbau, und keine Art von Gruppenaushebung mehr, am Anfang jeder Mission kann man 4 Einheiten auswählen die man in die "Schlacht" führen will, beschränken sich dabei aber im Gegensatz zu Teil1 zu 95% auf Infanterie, erst ab 2Drittel kann man auch einen Walker in den Kampf führen!
Hier ist auch gleich mein größter Kritikpunkt! Ich bin ein RTS Spieler der alten Schule, C&C, AOE, usw usw! Hier bot vor allem der erste Teil Dawn of War ein grandioses Spielerlebnis!
Hier darf man nur mehr 4 Einheiten in den Kampf führen, seinen eigenen Charakter, (Anführer der Space Marines), und diverse andere Einheiten, die Gruppenstärke von 1-4 Max haben)!
So verzichtet diese Fortsetzung ganz klar auf dieses brachiale Schlachtenerlebnis das für mich und viele andere aber einfach Warhammer bzw. Dawn of War auszeichnetet! Hier kommt noch ein eher aufdringliches Micromanagement hinzu, dem ich noch nie viel abgewinnen konnte! Da jede Einheit, spezielle und auch veränderbare Zusatzfähigkeiten (Granaten, Abwehrtürme, Wiederbelebung usw.) bietet ist man auch dazu gezwungen dies auch durchzuführen!
Auch das Leveldesign (dazu später mehr) überzeugt nicht, da man kaum Abwechslung hat, man hat ca. 10 Schlachtfelder die man immer wieder neu spielt, da dort neue Missionen zu erledigen sind! So kämpft man sich mit seinen paar Einheiten durch die Map! Am Ende wartet meistens ein Bossgegner auf uns, der mal mehr mal weniger knackig ist, aber durchaus auch auf leichtester Spielstufe eine Herausforderung sind.
Dazu kann man auch noch Verteidigungsmissionen spielen, die im weiteren Verlauf des Games aber oft auch nur Optional sind.
Jede Einheit verfügt über einen Hauptmann, stirbt dieser muss man ihm wiederbeleben, sterben die Truppen, muss man sie an gewissen Kontrollpunkten die auf der Map verteilt sind wiederholen! Leider sind die Gegner auch oft Überdurchschnittlich in der Überzahl so das es oft ohne gewaltige Verluste kaum machbar ist!
Ebenso Neu ist hier die Erfahrungspunkte Funktion, damit steigen auch die Hauptmänner im Level auf (max 20), und können mit besseren Waffen Rüstungen und Fähigkeiten ausgerüstet werden! So was ist vl bei einem richtigen Rollenspiel ganz gut, hier für mich aber eher etwas fehl am Platz, vor allem da ich auch nie wirklich große Veränderungen durch bessere Waffen oder Rüstungen bei Kämpfen gemerkt habe!
Ebenso Neu ist auch das man seine Einheiten in Gebäude schicken kann (in denen aber auch Gegner verschanzt sind)!

Grafik: Die Grafik ist im Grunde das einzige an dem man nichts aussetzen kann, selbst Heute sieht es noch sehr gut aus, der Gewaltgrad wurde zwar im Vergleich zu Teil1 etwas heruntergeschraubt, aber es gibt ein schönes Effektfeuerwerk am Bildschirm, auch die teilweise zerstörbare Umgebung sieht schön und detailiert aus! Leider kommt hier auch ein Kritikpunkt dazu, die Levels sehen eigentlich alle gleich aus! auf dem Startplanet kämpft man in einer Art Wüstenlandschaft, das mit Gebäuden verbaut ist, wo ich nicht nur einmal an Star Wars und Tatooine denken musste! Es gibt ein paar Planeten auf denen man kämpft hier hat jeder Planet seinen eigenen Grafikstil (Wüste, Dschungel, Industriestadt)! Die Maps wiederholen sich auch ständig, so das man nur auf ca 10 Maps spielt,
Von der technischen Seite gibt es also bis auf das eher lieblos gestaltete und wiederholende Leveldesign nichts auszusetzen! Läuft auch auf meinem Rechner auf Max Einstellungen super flüssig.

Fazit: Dawn of War 2 ist für mich sehr schwer zu beurteilen, Liebhaber des ersten Teiles wie ich, laufen Gefahr enttäuscht zu werden. Aber das Spiel wird durchaus seine Fans finden, da nicht jeder auf Basisbau und große Schlachten wert legt wenn es um RTS geht, im Grunde ist dies ein Feature das in den letzten Jahren aus dem ohnehin schwächelnden RTS Sektor eher verschwunden ist! Es muss jeder selber entscheiden auf was er persönlich mehr wert legt! Will man eher große Schlachten und Truppen ausbilden etc. sollte man nochmal den ersten Teil oder andere Spiele nehmen, auch wenn hier Grafikfreaks nicht auf Ihre Kosten mehr kommen (wobei der erste Teil für mich noch immer, auch jetzt sehr gut aussieht)!
Ich persönlich bleibe lieber beim ersten Teil, das einfach das ganze Flair um Warhammer, Krieg, etc. besser rüberbringt! Auch ist dort die Geschichte spannender erzählt! Warhammer war noch nie ein Taktikspiel in dem Sinne hier geht es darum Gegner auszuschalten und um Krieg gegen alles was seiner eigenen Mythologie widerspricht.
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am 2. Oktober 2013
Hallo erstmal,

ich habe mich nach langer Zeit und als bekennender 40k-"Fan" (Tabletop, Romane, PC-Spiele) dafür entschieden, es mit DoWII zu versuchen.

Meinen Vorrednern schließe ich mich, was die ganzen unsinnigen Zwangsanmeldungen angeht, voll an. Das macht so überhaupt keinen Spaß. Ich selbst bin ungern Onlinespieler und noch ungerner zwangsweise Onlinespieler. Dazu kommt, dass das Anmeldeprozedere langatmig und nervenzehrend ist.

Obschon ich einige Rezensionen im Vorfeld las, war ich relativ enttäuscht von DoWII. Grafik und Aufbau des Stils ist nett. Das Spielen macht wegen der zu findenen Gegenstände Spaß (Jäger und Sammler). Auch das Storytelling ist für das Interesse an 40k nett.

Das war es leider auch schon. Die ganze Umgebung lässt zwar erkennen, dass es eindeutig Einheiten aus dem 40k-Universum sind- besonders, wenn man schön nah heran scrollt - jedoch empfinde ich diese als schlecht umgesetzt. Es spielt fast keine Rolle, wer der Gegner ist. Die Figuren der Gegner haben unterschiedliche Arten, zu agieren, jedoch ballert man ohnehin einfach nur drauf, bis alle Feinde des Imperiums vollkommen ausgelöscht sind.

Sollte also noch einmal ein derartiges 40k-Spiel erscheinen, bin ich kein Abnehmer desselben.
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am 11. Mai 2012
Hallo! Game ist gestern eingetroffen. Versand und Dauer des Lieferung wie immer hervorragend. Nun zum Spiel selbst! Ok ok Installation von Steam und WL fand ich schon sehr nervig, auch dass ich das Spiel jetzt immer über Steam starten muss. Nerv.... ich will ein schönes Icon auf dem Desktop. Oder bin ich schon zu altmodisch? Irgend wann habe ich das Spiel starten können und es sieht schon verdammt gut aus. Die Atmosphäre von WH40k kommt sehr gut rüber und mich als alten Tabletoper macht das schon an. Sorry....aber das war für mich auch der Hauptgrund für mich DoW2 überhaupt zu kaufen. Über DoW1 bin ich erst zum Tabletop-Hobby gekommen. Über die Story kann ich noch nichts sagen da ich erst am Anfang bin. Mal schauen, es macht aber Spaß und den Basisbau vermisse ich bis jetzt nicht.

Frage in die Runde. Ich würde das Spiel gerne auf Deutsch spielen habe bei der Installation auch immer brav "Deutsch" angewählt wenn ich gefragt wurde. Wenn ich das Spiel starte läuft aber die Sprache immer auf Englisch auch die Menüs usw. Kann ich das irgend wo umstellen oder habe ich Fehler bei der Installation gemacht? Vielen Dank für eine kleine Hilfeleistung.

NACHTRAG: Habe es geschafft die Deutsche Version zu installieren, Steam bringt zwar jetzt komische Fehlermeldungen aber es läuft trotzdem einwamdfrei. Habe die Bewertung für das Spiel um ein Stern erhöht, da ich die erste Kampagne spiele und sich der Fluff so langsam entwickelt. Dabei gefällt mir die WH40k-Atmosphäre richtig gut. Es "fühlt" sich richtig an und es macht Spass in dieses Universum abzutauchen. Story baut sich langsam auf und gefällt. Bin immer gespannt wie es weitergeht. Was mich bißchen stört ist die fehlende Möglichkeit innerhalb von Missionen speichern zu können. Damit wird man gezwungen an einem Stück eine Mission zu bestreiten, was n icht immer einfach ist bei knapper Freizeit. Was solls ich gehe mal schnell wieder ein paar Grünhäute "wegboltern".
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am 3. Januar 2014
Da steam pflicht ist kauf ich es nicht.

Habs aber gespielt, das Spiel ist echt ok. Die Solomissionen machen recht viel spass, die Mischung aus Strategie und Rollenspiel passen da sehr gut.

Multiplayer ist nicht so der hit da man keine richtigen Basen bauen kann/muss.
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am 9. April 2014
Wenn ich ein Spiel kaufe, es installiere und trotzdem noch 2 Stunden (exakt 2 Stunden und 32 Minuten) warten muss, weil auf der Spieledisc, für die ich eigentlich beazahlt habe (und komm mir bitte keiner mit dem "Du hast nur Rechte gekauft" - Quatsch), sich keinerlei Spielwichtige Daten vorhanden sind, dann ist das einfach unterste Schublade. Wozu die CD kaufen, wenn ich das Spiel doch bei Steam runterladen muss?! WOZU? Jetzt sitz ich hier und soll 2 1/2 Stunden warten. Die mieseste Geschäftspraktik aller Zeiten.
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am 29. September 2016
1. normales Speichern wie im Teil 1 nicht möglich. - nur nach Auftragsende

2. Spieltipps werden weiterhin angezeigt, auch wenn unter den Spieloptionen deaktiviert. (Game hat volle Windowsrechte, Problem tritt auch unter einem Adminkonto auf. Ich frage mich, warum solch grundlegende Dinge nicht funktionieren.

Wenn diese Dinge geändet werden, bearbeite ich gerne (!) dieses Review.

Nach mehreren Mail`s mit dem SEGA-Support immernoch keine Lösung, geschweige denn ein Update, schwach! Hauptsache wir kaufen weiterhin eure BETA-Versionen.
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