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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 9. Januar 2011
"Fish Tank" ist nach "Wasp" und "Red Road" ein weiterer Mosaikstein in Andrea Arnolds humanistisch engagiertem Gegenwartskino und wie schon in "Wespen" schildert sie auch hier das erschütternde Porträt einer Familie, die sich ausgegrenzt von der Gesellschaft am Rande des sozialen Abgrunds bewegt und dennoch verzweifelt versucht, ein Gefühl von Zusammengehörigkeit aufrechtzuerhalten. In leisem Tonfall und aufmerksamer Sorgfalt erzählt der Film vom beklemmenden Abstieg in die prekäre Situation ärmerer Schichten, in der die Menschen unter dem Druck der nackten Existenzangst verzweifelt nach Möglichkeiten suchen, die pathologische Ausweglosigkeit der eigenen Lage im von stumpfsinniger Langeweile geprägten Alltag erträglich zu machen. So zeichnet Fish Tank ein feinsinniges und deprimierendes Psychogramm seiner in antriebsloser Lethargie verfallenen Hauptfiguren, deren Leben aufgrund der klaustrophobischen Enge gesellschaftlicher Missstände zunehmend aus den Fugen gerät.

Im Mittelpunkt steht die rebellische 15-jährige Antiheldin Mia (Katie Jarvis), die in der Schule längst gescheitert ist, weil sie zum Opfer ihres Umfelds wird und von den lieblosen Aggressionen ihrer hedonistisch veranlagten Mutter (Kierston Wareing) und den Übellaunigkeiten ihrer kleinen Schwester in lebenserhaltender Motorik auf die Strasse getrieben wird, wo sie in eskapistischen Ausbruchsversuchen den ganzen Tag rastlos um die Häuserblöcke zieht und aus ihrem alltäglichen Frust heraus provokativ die Ventile für ihre angestaute Wut öffnet. Zur inneren Konfliktbewältigung demoliert sie im destruktiven Jähzorn Gegenstände, bepöbelt mit vulgärer Sprache gleichaltrige Mädchen aus der Nachbarschaft, stiehlt Geld, um mit Drogen narkotisch die Sinne zu betäuben und die bittere Realität ihres Daseins zu verdrängen, und flüchtet vor Sozialarbeitern, die ihr eine Unterkunft für auf die schiefe Bahn geratene Jugendliche versorgen wollen. Seltene Augenblicke des Glücks erlebt Mia nur in rauschhaften Zuständen oder beim Tanzen, wenn sie vor dem Fernseher die Clips auf MTV sieht, die Choreografien der Popstars mit elegantem Hüftschwung nachahmt und gedankenverloren vom unerreichbaren Ruhm und einem besseren Leben träumt.

Auf der Suche nach emotionaler Wärme und vertrauter Geborgenheit findet Mia in dem attraktiven Connor (Michael Fassbender), dem neuen Freund ihrer Mutter, eine väterliche Beziehungsperson, die familiären Halt und soziale Sicherheit verspricht. In Connor sieht Mia nicht nur einen Mentor sondern auch einen vielversprechenden Lichtstreif am Horizont, der dem ramponierten Zustand der Familie eine positive Wendung geben könnte. Tatsächlich scheint sich das Glück endlich auf Mias Seite zu schlagen, als ein Talent-Scout auf sie aufmerksam wird und ihr die Chance zum Vortanzen gibt. Doch gerade als sich Mias Lage zu stabilisieren scheint, wird ihr Leben wieder schwieriger, weil sie spürt, dass sie sich von dem verführerischen Connor sexuell angezogen fühlt. Doch der undurchsichtige Liebhaber ihrer Mutter verbirgt in den entlegenen Winkeln seiner Seele offenbar ein dunkles Geheimnis.

Fish Tank ist ein empathisch inszeniertes Coming-Of-Age Drama, das Mia auf ihrer Suche nach einem Sinn im Leben und der eigenen Identität mit aufrichtiger Wonne begleitet. Wohltemperiert ist der Rhythmus des Films, der in einer sehr sensitiven Komposition aus Gesten und Worten unangenehm pathetische Belehrungen und moralisierende Urteile gar nicht erst aufkommen lässt. Grandios ist die Kameraführung von Robbie Ryan, die mit einer raffinierten Lichtsetzung sich unmittelbar auf die wesentlichen Aspekte der Sets konzentriert, die in ihrer tristen Trostlosigkeit das depressive Innenleben von Mia reflektieren. Verstörend wirkt die schnörkellose Authentizität der äußerst lebendig atmenden Bilder. Die Handlung ist in der bewusst auserkorenen architektonischen Hässlichkeit der morbiden Londoner Vorstadt angesiedelt, wo der kalte Hauch des Urbanen den sozial Schwächeren bitterlich ins Gesicht weht. Trotz der gediegenen Erzählweise wartet der Film dennoch immer mit einer gewissen Doppelbödigkeit auf, die mit einigen unerwarteten Wendungen überrascht. So ist man sich nie sicher, welche Punkte von Mia auf ihrer Odyssee als nächstes angesteuert werden. Ohne Voreingenommenheit werden die Verhaltens- und Beziehungsmuster kritisch hinterfragt, was Fish Tank zu einem Menetekel der Wahrheit macht, weil der Film das Scheinwerferlicht ungeschminkt auf die Schwachstelle vermeintlich moderner Gesellschaften richtet, dem Defizit an Menschlichkeit, und jenen eine Stimme gibt, die sonst vergessen an den sozialen Rändern zurückgelassen werden. Somit knüpft Fish Tank an die klassischen Milieustudien des britischen Independent-Kinos und mit ein wenig Abstand an Filme wie Mike Leighs "Nackt" an.

Das Bildformat der DVD beträgt 4:3. Die Tonspur liegt jeweils in Deutsch und Englisch in 5.1 Dolby Digital vor. Als Bonusmaterial ist der Kurzfilm "Wasp" abrufbar.
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am 17. Juni 2011
Nicht umsonst ein vielfach ausgezeichneter Streifen.
In toller Umsetzung wird die Welt eine jugendlichen aus der Vorstadt dargestellt. Bei der Hauptdarstellerin handelt es sich tatsächlich um eine Bewohnerin aus einer englischen Vorstadt, die von der Regesseurin von der Straße weg gecastet wurde. Sehr gut!
Die Bilder aus den englischen Vorstädten sind toll umgesetzt. Der Film verblüfft, provoziert und berührt. Sehr gut.

Absolutes Zuckerl auch der mit enthaltene Kurzfilm "Wasp" - Oscar prämiert und ein Muss!

Schade, dass die englischen Untertitel fehlen. Wer den süd-englischen Akzent nicht gewohnt ist, könnte sich ohne Untertitel etwas schwer tun.
Und wie immer ist die deutsche Fassung nur die Hälfte.
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am 19. Februar 2012
Am Anfang steht der Zerfall der Familie. Mia lebt mit ihrer alleinerziehenden, arbeitslosen, latent alkoholkranken und offensichtlich in der Pubertät stecken gebliebenen Mutter, sowie ihrer vor dem Fernseher dahinvegetierenden Schwester, in einer heruntergekommenen Sozialwohnung in einer trostlosen englischen Trabantenstadt. Angepasst an ihre Lebenswirklichkeit, verroht der Teenager mehr und mehr, liefert sich Prügeleien und Verbalattacken mit anderen Mädchen, tut es ihrer Mutter in Sachen Alkohol gleich und fliegt letztendlich von der Schule. Doch die rohe Hülle verdeckt - wie so oft - nur den weichen und labilen Kern einer 15-jährigen, die das schlechte Los gezogen hat, zu früh auf sich allein gestellt zu sein. Mia ist nicht völlig perspektivlos. Sie hat den Traum, Hip-Hop Tänzerin zu werden und verfügt sogar über etwas Begabung. Von ihrer Mutter erhält Sie nur leider weder die nötige Unterstützung, noch die Liebe, die ein junges Mädchen in diesem Alter dringend braucht. Doch dann tritt der der neuen Freund der Mutter in die Familie und der Zuschauer hat für einen kurzen Moment das Gefühl, dass jetzt doch noch alles besser wird und die kaum zu ertragende Trostlosigkeit von Mias Umwelt ein Ende hat. Michael Fassbender spielt diesen neuen Mann in Mias leben mit Bravour. Er scheint aufrichtig zu sein, geht arbeiten, verteilt Zuneigung an die beiden Mädchen, unterstützt Mia bei ihren Tanzplänen und ersetzt die so dringend benötigte Vaterfigur. Doch leider nur für wenige Wochen. Sehr bald erlischt auch dieser einzige Lichtblick in Mias Leben, als der Freund der Mutter wieder auszieht. Und es kommt noch schlimmer, als Mia ihm in gekränkter Eitelkeit hinterherspioniert und eine Entdeckung macht, die ihren Glauben an das Gute in der Welt vollends zerstört. Am Ende - diesen Seitenhieb auf den verrotteten englischen Sozialstaat konnte sich die Regisseurin nicht verkneifen - verlässt Mia das Land und sucht ihr Heil in einer vermeintlich besseren Welt. In Wales!
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am 20. September 2012
Mia wächst sich selbst überlassen mit ihrer jüngeren Schwester und ihrer überforderten Mutter in einer Plattenbausiedlung in einem sozialen Brennpunkt Englands auf. Der Ort könnte sich aber auch in Ost-Deutschland, Ost-Europa oder den U.S.A befinden.
Sie sieht sich Hip-Hop-Videos an und versucht selbst Tänzerin zu werde, was aber eher eine Nebenhandlung ist. Es geht nicht darum, wie ein "armes" Mädchen ihren Traum vom Tanzen verwirklicht, wie z.B. in Flashdance, Burlesque oder Honey, dementsprechend fehlen auch tolle Musik und schicke Tanzszenen. Der Film wirkt insgesamt sehr realistisch und unglamoröse.
Der Schwerpunkt der Handlung liegt, meiner Ansicht nach, auf ihr und Conner, dem Lover ihrer Mutter. Dieser unterstützt und kümmert sich um sie, bis er eine Grenze überschreitet und Mia schwer enttäuscht.
Er entpuppt sich bei ihren Nachforschungen als alles andere, als der weiße Ritter, der er anfangs zu sein scheint.
Das Drama des Films besteht darin, dass Mia ständig von den Personen, die ihr wichtig sind, im Stich gelassen wird (=ihrere Schulfreundin, der Mutter, Conner). Der Film hat ein offenes Ende, jedoch halte ich eine Tanzkarriere als Ausweg für unrealistisch.
Ich konnte nicht wirklich nachvollziehen, wieso sich Conner überhaupt in diesen Stadtteil begab und wie er ihre Mutter überhaupt kennen lernte. Wäre er einer der üblichen Männer aus diesem Milieu, wäre sein Handeln und sein Mangel an Verantwortungsgefühl etc. leichter zu verstehen.
Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben, jedoch finde ich das Thema ab 16 angemessener, da einem jüngeren Jugendlichen evtl, die Reife/die Erfahrung fehlt mit dem kontorversen Thema angemessen umzugehen.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. Oktober 2012
Irgendwo in einer Sozialbausiedlung in Essex an der Ostküste von England: Dort lebt die junge Mia Williams (Katie Jarvis), 15 Jahre alt und Schulabbrecherin. Die Perspektiven für später sind miserabel, aber das Mädchen ist eine Kämpferin, die sich durchboxen will. Sie würde gerne HipHop Tänzerin werden, aber ganz so einfach ist das nicht. Immer wieder übt sie in einer der leerstehenden Wohnungen Tanzschritte ein, zuhause wartet eine Mom (Kierston Wareign), die eher wie eine ältere Schwester auftritt und die kleinere Schwester Tyler (Rebecca Griffith), die ihrer älteren Schwester in Punko frechem Fokablular in Nichts mehr nachsteht. Eines Tages bringt die alleinerziehende Mutter ihren neuen Liebhaber Connor (Michael Fassbender) mit nach Hause, der gleich einen guten Draht zu den Kindern seiner Geliebten aufbaut. Ein paar Tage fühlt sich der attraktive Mann für Mia wie eine Art Vater an, doch sie will sich nichts sagen lassen. Vor allem keine guten Ratschläge. Immer wieder versucht sie ein Pferd zu befreien, dass abgemagert auf dem Grundstück nebenan angekettet ist. Das Pferd gehört dem jungen Kyle (Harry Treadaway) mit dem Mia anfängt zu flirten. Sie merkt aber auch, dass sie den Lover ihrer alkoholkranken Mom sexuell atrraktiv findet. Es beginnt eine verwirrende Zeit für das junge Mädchen...
"Fish Tank" von Andrea Arnold steht ganz stark in der Tradition früherer Britfilm-Klassiker wie "Mein wunderbarer Waschsalon" oder "Billy Elliot" - nach dem Motto die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben. Und die heruntergekommenen Arbeitersiedlungen bieten eben eine ganz hohe Dramatik. Dank der Hauptdarstellerin Katie Jarvis, die ihrer Figur Leben und Herz einhaucht, ist der Film allerdings auch immer mit einem hoffnungsvollen Schimmer begleitet, was die Trostlosigkeit zwischen Plattenbau und Betonwüste weniger deprimierend einfängt.
Der Film "Fish Tank" wurde vielfach für den europäischen Filmpreis nominiert, auch bei den Filmfestspielen in Cannes konnte er gemeinsam mit "Durst" (Park Chan-Wook) den Preis der Jury gewinnen.
Der Film ist sehr lebendig und dynamisch und die Szene mit der kleinen Keira (Sydney Marie Nash) ist besonders dramatisch ausgefallen.
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am 21. Januar 2013
Als Mensch, der schon viel gesehen hat, hat mich die Realitätsnähe des Films sehr berührt.
Die Charaktere sind sehr glaubhaft, das geschilderte soziale Umfeld hochplausibel.
Der ganze Film besticht durch seine Tiefe und Glaubwürdigkeit.
Die Leistung des Verkäufers entsprach vollständig dem angepriesenen Produkt.
Und wer jetzt eine Filmzusammenfassung sucht geht leider leer aus!
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am 28. Juni 2012
Das britisches Filmdrama von Andrea Arnold erhielt bei den Filmfestspielen in Cannes den Preis der Jury und war im Wettbewerb um die Goldene Palme vertreten.
Die fünfzehnjährige Mia (herausragend Katie James) rebelliert gegen ihr trostloses Leben am Rand der Gesellschaft. Ihre große Leidenschaft ist das Tanzen.
Sie lebt zusammen mit ihrer kleinen Schwester und ihrer alleinstehenden Mutter Joanne in einer Betonsiedlung in Essex. Mia verliebt sich in den neuen Freund der lebensgierigen, egozentrischen Mutter, der versucht die Vaterrolle für die Mädchen zu übernehmen. Doch dieser lebenslustige und attraktive Mann (Michael Fassbender) verbirgt vor der Familie seine wahre Identität.
Das wird für Mia die erste große Herausforderung ihres bisher eintönigen Lebens in der Vorstadt.
Die Regisseurin Andrea Arnold steht in der Nachfolge des sozial engagierten, realistischen britischen Kinos eines Ken Loach.
Dabei erzählt sie ihre Geschichte zunächst beinahe schleppend, verliert sich scheinbar im Unwesentlichen. Erst zum Ende hin nimmt die Geschichte Fahrt auf und gewinnt eine bedrohliche, existenzielle Dimension.
Bewusst zelebriert der Film an manchen Stellen mit eine ruhelosen Kameraführung die Tristesse des Alltags.
Insgesamt ein berührender Film. Sehenswert!
Die eigentliche Sensation ist jedoch der zu Recht mit einem Oscar ausgezeichnete Kurzfilm '"Die Wespe"', der schon alle Aspekte der besonderen Ausstrahlung der Filme der Regisseurin aufweist. Deshalb dann doch fünf Sterne für die DVD.
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am 30. März 2012
düster und eindrucksvolles drama aus der englischen unterschicht. es will aber kein sozialdrama sein. es ist vielmehr eine hellausgeleuchtete studie über lieblosigkeit in zwischenmenshclichen beziehungen. die mutter ist furchtbar selbstbezogen, weniger in der pubertät steckengeblieben, als einfach ein furchtbarer lalter mensch ohen gefühle für andere. das großartige an dem film ist dass die düsterkeit dadurch hergestellt wird dass ständig die sonne scheint. eine überbelichtete kahle gefühlswelt aus der ein leidenschaftliches mädchen versucht auszubrechen. sie leben wie bunte sprachlose fische in einem aquarium. die ohnmacht berührt, und am ende gibt es sogar ein kleines happy end... sehr empfehlenswert für alle, die sich von der trüben atmosphäre nicht abschrecken lassen.
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am 20. Januar 2012
"Fish Tank" ist ein Coming-of-Age-Drama ohne große Höhepunkte. Die Kamera bringt den Zuschauer gleich ins Geschehen und man verfolgt die Geschichte komplett aus der Perspektive der Hauptdarstellerin. Diese ist in jeder Szene präsent und überzeugt hier auch bei ihrem Debüt. Das Jugenddrama präsentiert sich rau und trist, weist aber immer wieder erzählerische Defizite auf. So beinhaltet die ohnehin schon recht handlungsarme Story auch viele unnötige Längen.

"Fish Tank" lebt über weite Strecken nur von seiner Hauptdarstellerin, die Geschichte selbst verläuft leider etwas zu eintönig und nicht wirklich interessant.

4,5 von 10
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am 10. Juni 2010
Glaubwürdige Darstellungen (die Hauptdarstellerin wurde von der Straße weg gecastet), die nahegehen, manchmal trist, aber nie völlig trostlos; ein Leben abseits von Hollywood, das sehr realistisch dargestellt wird. Überraschende Wendungen lassen Sympathie aufleben oder vergehen. Alle Darsteller wurden sorgfältig ausgewählt und stellen die (in meinen Augen) bestmögliche Besetzung dar. Ein Film, der eine/n nachdenklich werden lässt und der eine/n nicht so schnell wieder loslässt.
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