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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
23
4,6 von 5 Sternen
Trilogy
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,99 €+ 3,00 € Versandkosten


am 22. August 2015
Diese dritte LP-Veröffentlichung des Trios ELP aus dem Jahre 1972, die als CD in einer remastered-Version vorliegt, ist ein Ohrenschmaus für alle diejenigen, die ein breites musikalisches Spektrum von Musik-Genres in der ELP-typischen Darbietung mit virtuos eingesetzten Moog-Synthesizer mögen. Diese Bandbreite reicht klassisch inspirierten Titeln wie "Fugue" und "Abaddon's Bolero" bis zur temporeichen Version eines amerikanischen Volkstanzes mit dem "Hoedown", der mir wegen seines Drive am besten gefällt. Dieses Trio, das solch musikalisch ausgetüpfelte und sorgfälitg arrangierte Kompositionen mit oft unerwarteten melodischen Wendungen auch live in der gleichen Qualität gleichsam "handmade" zu Gehör brachte - man vergleiche hierzu nur die Studio-Version von "Hoedown" (Track 6) mit dem Live-Mitschnitt desselben Titels (Track10) -, bezeugte schon zu Zeiten seiner größten Popularität, daß eine Einteilung in Rock, Pop, Folklore, Klassik, Jazz oder andere Genre zu schablonenhaft ist, wenn man sehr stilsicher Anregungen aus mannigfachen Musikstilen aufnimmt und das zum Teil übernommene musikalische Material in eigenständigen Kompositionen variiert und adaptiert. Dieses Musikkonzept verfolgte ELP eindrucksvoll und auf eine erfrischende Weise. Um aus einem breiten Spektrum von Musik-Genres zu schöpfen, muß man diese zunächst einmal kennen. So sehr mich die seichte Uniformität heutiger Maschinen-Musik auf dem Niveau von Supermarkt-Beschallung anwidert, so sehr bin ich von der Qualität dieser Art von inspirierter und technisch perfekt ausgeführter Musik begeistert.
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am 2. Dezember 2014
Da meine erste LP gleichnamiger Gruppe schon "etwas abgenutzt" war, habe ich mir selbige aus Erinnerungsgründen gekauft. Diese LP ist wie neu und in einem Orginalzustand (Klappcover).
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am 29. Januar 2017
Schade, ich hatte mich auf ein ähnliches Klangerlebnis wie bei der Neuauflage von Tarkus gefreut, daraus ist aber leider nichts geworden. Zunächst ist diese Trilogy der Tarkus schon im Klang unterlegen. Da hilft auch die Ausführung in 140 g Vinyl leider nichts, auch wenn die, lt. sleeve notes von Greg Lake (RIP), einer 180 g Scheibe klangtechnisch überlegen sein soll.Was aber noch viel schlimmer ist, ist die Fehlpressung mit heftigen Knackgeräuschen zu Beginn der ersten Seite bei den leisen Anfangspassagen von The Endless Enigma. Ich habe mir die LP dreimal schicken lassen, dreimal war derselbe Fehler. Ich habe auch die dritte Platte zurückgeschickt und den Kaufpreis erstattet bekommen, vielen Dank an den tollen Kundenservice von Amazon an dieser Stelle.
Die Musik ist nichtsdestotrotz sehr gut auf diesem Album und ich warte auf eine Neuauflage in den nächsten Jahre, welche sicher kommen wird.
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am 3. November 2014
Die Platte habe ich bei meiner Schwester kennengelernt, die Musik ist nicht für jedermann und auch ich kann die Platte nicht immer hören, alles Musik aus meiner Jugend und es stellt sich ein Geführt von Winter, Schnee, Rose Kompactanlage mit Elac Plattenspieler und Karstadt Boxen ein.
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am 16. Juli 2001
Nachdem die drei Vorgängeralben von Trilogy eher von Einzelideen geprägt waren, die danach gemeinsam ausgearbeitet wurden, entstand Trilogy als eine echte Bandarbeit von ELP - was man der Musik deutlich anhört.
Im 12-minütigen Eröffnungstrack The endless enigma wechseln sich Klangexperimente mit lyrischen Teilen und typischem ELP Bombast ab, was dem Song eine besondere Faszination verleiht. Danach folgt mit From the beginning eine Gitarrenballade, die seinerzeit häufig von amerikanischen Radiostationen gespielt wurde. Aufgrund der überwiegend langen und komplexen Titel tat sich das Radio immer recht schwer mit ELP Material, was den Erfolg der Band allerdings nicht verhinderte. Weitere Highlights des Albums sind das energiegeladene Classic Rock Arrangement Hoedown, der komplexe Titelsong Trilogy und Abbadon's Bolero.
Man kann sich heute kaum vorstellen, wie aufreibend und kompliziert die Produktion eines solchen Albums bei den begrenzten technischen Möglichkeiten anno 1972 gewesen sein muss. ELP stellten sich dieser Herausforderung mit Perfektionismus und viel Liebe zum Detail, so dass Trilogy - wie auch mehrheitlich die übrigen ELP Alben der siebziger Jahre - zu einem echten Klassiker geworden ist.
Diese aktuelle Ausgabe enthält noch einen Bonustrack: Hoedown in einer bis dato nicht veröffentlichten Live Version. Das Album ist mit einem ausführlichen Faltblatt liebevoll aufbereitet, der Sound wurde erneut digital überarbeitet.
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am 4. Februar 2005
Sicher, am Artrock scheiden sich die Geister.
Nach dem Debutalbum "Emerson, Lake & Palmer", das mit dem brachialen "The Barbarian" den Auftakt bildete und den gewaltigen psychedelischen Klanglandschaften auf "Tarkus", entwickelt EL&P mit dieser Scheibe den bereits auf "Pictures At An Exhibition" angedeuteten Musikstil weiter. "Trilogy" ist für mich das klassischste aller EL&P-Alben. Filigrane und ausgefeilte Orgel- und Synthesizerklänge aus der Hand von Meister Keith (der, wir erinnern uns, klassische Musik studiert hatte) tragen dieses edle und vom musikalischen Wust des Schlachtfelds auf "Tarkus" befreite Werk, ohne aber auf Experimentierfreudigkeit zu verzichten. Gewöhnungsbedürftig ist sicherlich der Kontrast zwischen dem als Ballade beginnenden Titelstück und dem im virtuosen Tastenspiel des Keyboarders aufgelösten Ende. "The Endless Enigma" ist ein weiterer Meilensteil und Anspieltipp: nach langer Aufbauphase erhebt sich das Stück, geht über in ein wüstes Intermezzo, um sich für eine kleine Weile im Universum der Klassik aufzuhalten und endet dann in einem majestätischen Finale. Dieses Stück ist ein ganzer Klangkosmos, den es zu entdecken gilt.
Auch die kurzen Stücke ("From The Beginning" etwa) sind handwerklich solide, wie man es von EL&P gewohnt ist - aber Emerson wäre nicht Emerson, wenn er dieses Stück nicht mit seinen synthesizertechnischen Extravaganzen veredeln und abrunden würde.
Für mich ist "Trilogy" das intelligenteste Album von EL&P. Vergleicht man dies mit den vorangegangenen Alben, sieht man, wie vielseitig und virtuos diese Musiker waren.
EL&P mit den Ramones zu vergleichen ist meiner Meinung nach einfach unmöglich - das sind völlig verschiedene musikalische Welten. Und natürlich sind die Ramones bekannter geworden als EL&P - anspruchsvolle Musik findet selten ein breites Publikum. In der (Neo-)Progressive-Szene sind die Einflüsse von EL&P jedoch nach wie vor deutlich zu vernehmen.
Fazit: wer lieber weniger Experimente und mehr Rock hören möchte, greift lieber bei "Tarkus" zu. Aus der Entwicklungsgeschichte von EL&P ist dieses Album jedoch nicht wegzudenken.
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am 25. April 2015
Ich habe mich sehr auf die Surroundversion von "Trilogy" gefreut. Im Großen und Ganzen ist die Abmischung gut gelungen, jedoch ist sie nicht so stimmig wie die bisherigen Neuerscheinungen: Ich weiß z. B. nicht, weshalb beim Titel "Trilogy" das Klavier komplett auf die Rears gelegt wurde, während aus den vorderen Lautsprechern ein deutliches Rauschen zu vernehmen ist. Dafür wurden einige Steilvorlagen für eine gute räumliche Abbildung nicht genutzt. Dennoch spreche ich eine Kaufempfehlung aus, denn trotz der Schwächen macht das Album in dieser Variante Spaß, wenngleich es m. E. die schwächste 5.1-Umsetzung der bisher in diesem Format erschienenen ELP-Alben ist.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Juni 2005
Trilogy ist für mich der Höhepunkt der Karriere von ELP. Schon der Opener "The endless enigma" mit dem Mittelteil "The fugue" stellt alles in den Schatten. Hier baut sich eine Stimmung auf, die den Hörer in ihren Bann schlägt. "From the beginning", wunderbar auf der akustischen Gitarre von Lake vorgetragen, holt dich dann wieder zurück aus den Wolken. "The sheriff", sicher das schwächste Stück der LP, ist trotz allem noch hörenswert. Die Stücke der früheren zweiten LP Seite, "Hoedown", "Trilogy", sich auch langsam steigernd um in einem furiosen Finale zu endigen, "Living sin", sehr rockig und zum Schluss "Abaddon's Bolero" runden eine CD der besseren Sorte ab. Dass die Musik heute altbacken klingen soll, kann ich nicht nachvollziehen. Und die Ramones mit ELP zu vergleichen, tut mir leid, aber das sind Äpfel mit Birnen verglichen.
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am 20. September 2006
In meiner Schulzeit (lang, lang ist’s her) waren ELP die Größten. Von Kritikern in aller Regel heftig niedergemacht, von den Fans verehrt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Über die Musik will ich daher nichts sagen, da hat sich sowieso schon jeder sein eigenes Bild gemacht.

Jetzt also „Trilogy“ in 2kHD. Leider konnte ich keine Informationen über dieses Verfahren finden, außer dem Offensichtlichen: 2 kbit High Definition. Ich denke, dass soll bedeuten, dass die Klangqualität die bestmögliche ist. Und tatsächlich klingt die Scheibe sehr gut. Klare Höhen, deftige Bässe. Was mich aber irritiert ist die Tatsache, dass bei leisen Passagen ein deutliches Rauschen zu hören ist. Außerdem hört man zwischen den Stücken ab und an Geräusche, die fast an den Klang eines auf die (Vinyl-)LP aufgesetzten Tonabnehmers erinnern. Ich bin sicher, das ist etwas anderes, schließlich steht auf dem Umlegeblatt zum – übrigens sehr hübschen – Pappschuber „digital remastered“, alles andere ist in japanischen Schriftzeichen und somit für mich unverständlich.

Noch einmal zur Verpackung: ich freue mich dass die ELP-CDs jetzt auch endlich in angemessener Aufmachung (Original Artwork, Pappschuber) zu haben sind.

Fazit: für mich als bekennenden ELP Fan ist die Scheibe ein Muss, und ich werde mir zumindest noch „Tarkus“ in dieser Version zulegen.

PS: kleiner Tipp am Rande: wenn ihr die DVD-A von „Brain Salad Surgery“ irgendwo seht – Kaufen!!! Das Teil ist der absolute Hammer.
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am 22. Juni 2001
Mit diesem Werk war der Rockhimmel definitiv erreicht. Niemand konnte noch ernsthaft erwarten, dass noch eine Band diese Musik toppen könnte. Das Geniale an dieser Musik ist die Symbiose zwischen Klassik, Rock, Folk und sogar Blues. Auch die Produktion war (und ist auch für heutige Massstäbe)noch immer nicht erreicht werden in der Geschlossenheit dieses Werkes. Die Einleitung mit "The endless enigma I- Fugue - The endless enigma II" ist so beeindruckend, dass es einem den Atem nimmet. Ein Song wie "From the beginning" erhöht noch einals des Niveau und der Abschluss des Albums mit "Abaddon's bolero" zeigt, dass Wahnsinn und Genialität wirklich sehr dicht beieinander liegen. Warum nur haben solch genialen Musiker es nötig gehabt in den 80er und 90er Jahren noch einmal Lp's zu produzieren, welche so abgrundtief schlecht waren, dass sie ihren Mythos selbst zerstört haben??
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