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  • Tarkus
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
25
Tarkus
Format: Audio CD|Ändern
Preis:11,26 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 26. Dezember 2015
wird hier dem Gehör zu teil. Mit Trilogy das beste von EL&P. Beide Alben sollten meiner Meinung nach zum Weltkulturerbe ernannt werden.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 24. April 2014
1972 ich hatte selber keinen Schallplattenspieler.Nur meine Eltern im Wohnzimmer.
Mein Alter mit Kollegen haben sich die LP Vormittags angehört.Ich war in der Schule.
Die konnten das weil die bei der Stadt "gearbeitet" haben.Vermessungamt.
Als ich aus der Schule kam wurde ich schräg angesehen."Das ist doch Drogenmusik"
Nö Prog Rock.
Später kam noch Hawkwind,Pink Floyd,Magma,Gong ... dazu.
Keiner verstand mich mehr.
Unglaublich.
Wenn ich heute Tarkus auflege schaut mich meine Frau so an wie meine Eltern.
40 Jahre nix hat sich geändert.
38 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 16. April 2001
Dieses zweite Album von Emerson Lake & Palmer erschien im Frühjahr/Sommer 1971. Kernstück ist das rund 21-minütige Konzeptwerk Tarkus, ein Science Fiction Thema, das unterschiedliche Interpretationen zulässt. Die Musik ist virtuos und energiegeladen - nichts zum nebenbei hören. Neben Tarkus enthält das Album ein breites Spektrum unterschiedlicher Musikstile: Jeremy Bender als eine Art Country Parodie, Bitches Chrystal und A time and a place als Bombastsongs mit Power ohne Ende, The only way als Classic Rock Arrangement und der ironische Song Are you ready Eddy zum Abschluss. Typisch für ELP: Bass und Schlagzeug werden als vollwertige Instrumente eingesetzt, melodieprägend sind die Keyboards (Orgel, Piano und, damals etwas völlig neues: Analogsynthesizer). Diese Art progressiver Rockmusik sucht noch heute ihresgleichen.
Die aktuelle Ausgabe von Tarkus ist mit einem ausführlichen Faltblatt, das seltene Fotos und Hintergrundinfos bietet, recht liebevoll gestaltet, so dass sich der Kauf auch für diejenigen lohnt, die das Album bereits in einer anderen Version besitzen. Der Sound wurde digital überarbeitet.
30 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. Januar 2017
Was die drei Herren hier ablieferten, ist immer noch allererste Sahne. Zu Recht einer der Klassiker im Progrock!
Greg Lake, Carl Palmer und Keith Emerson haben mit dieser frühen LP ein Monument der Progressive-Rock Geschichte aufgelegt.
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am 4. Mai 2005
"Tarkus" war seinerzeit das Album, bei dem sich ELP - nach einer eher an Klassikadaptionen orientierten Debütplatte - endgültig imstande sahen, ihr Konzept auf Eigenkompositionen zu gründen. Die 20-Minuten-Suite zu Beginn ist vielschichtig und majestätisch und beginnt mit einer Fanfare, gespielt auf dem legendären Moog-Sythesizer, den Keith Emerson, nach Meinung vieler Musikexperten, überhaupt erst innerhalb der Rockmusik salonfähig machte. Die zweite Albumhälfte ist insofern bemerkenswert, da hier - bei ELP eher selten - eine Reihe relativ "normaler" Popsongs zu hören sind, bei denen man zwar Perfektion, aber noch nicht den technischen Bombast erleben kann, der auf Folgealben wie "Brain Salad Surgery" zu hören ist - womit "Tarkus" z.B. für Neueinsteiger leichter konsumierbar wäre. Die negativen Kritiken meiner Vorrezensenten kann ich übrigens kaum nachvollziehen, ELP waren eine großartige Gruppe, die es verstanden, vertrackte, nieveauvolle Popmusik zu produzieren, und das übersteigerte Virtuosentum der beteiligten Musiker bildete einen interessanten Gegenpol zu den eher sensiblen Genesis, den verträumten Yes und den exzentrischen Gentle Giant. Ich bin 29, und in meiner Generation gibt es Bands auf derartigem Level nicht mehr.
Als kleinen Tipp für alle, die ELP noch vertiefen möchten, empfehle ich übrigens die Nice-Platten: The Nice (1967-70) waren die Vorgängergruppe Keith Emersons, Pioniere im Bereich der Rock-Jazz-Klassik-Fusionierung, rauher und weniger perfekt als ELP, dafür gewagter und mitunter innovativer. Für ELP-Sammler mehr als nur eine Ergänzung!
66 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. Februar 2006
"tarkus"ist das meisterwerk von ELP und auch über 30 jahre nach erscheinen ist in dieser musikrichtung nichts besseres nachgekommen.das geniale zusammenspiel von keith emerson und carl palmer,ergänzt durch den gesang von greg lake,erzeugt auch heute noch gänsehaut beim anhören.das wuchtige,bombastische,effektvolle und doch auch gefühlvolle keyboardspiel von keith emerson zeigt,was man alles mit zehn fingern machen kann.die story der tarkus-suite mag seltsam anmuten,die musik ist jedoch perfekt.die anderen lieder auf dieser dc/lp sind ok ( besonders "infinite space" ),jedoch ohne besondere höhepunkte.die musikalische perfektion der tarkus-suite haben ELP meiner meinung nach nur noch einmal erreicht und zwar bei " karn evil 9 ".für alle classicrock- und progrockfans ist "tarkus" eines der absoluten pflichtalben und ELP sowieso der führende vertreter dieses genre.so long,tarkus
11 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 16. Dezember 1999
TARKUS war - durch puren Zufall - eine der ersten LP's die ich besaß. Das war Anfang der 80er. Seit dieser Zeit hat das Album nie an Faszination für mich verloren. Ein wahres Meisterwerk daß mehr als viele anderen Alben eine emotional mitreisende Geschichte erzählt ... Ein wahrer Höhenpunkt dieses Jarhunders.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. Mai 2003
TARKUS ist eine ziehmlich verrückte Scheibe, welche dabei half, ein neues Genre der Rockmusik zu definieren: Den bis dato noch unbekannten, in den Siebzigern wegweisenden Progressive- oder
Artrock, welcher sowohl Stilelemente der klassischen, als auch der Jazzmusik mit mehr, oder in diesem Fall weniger rockigen Klängen zu fusionieren. Nach dem überwältigendem Erfolg dieses musikalischen Kuriosums folgten auch andere Bands mit ähnlich langen und ausartenden Konzeptalben, wie beispielsweise Jethro Tull (THICK AS A BRICK, A PASSION PLAY), Yes (CLOSE TO TNE EDGE)
und Genesis (FOXTROT, THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY). Oftmals übertrafen diese Alben sogar TARKUS, da sie etwas flüssiger und
besser durchkomponiert klangen. In TARKUS dominiert das Klavier und die Hammondorgel, welche aber nicht so wunderbar warm röhrt, wie bei Deep Purple oder Uriah Heep, sondern wesendlich abgehackter klngt. Kaum eine andere ELP Scheibe klingt jazzlastiger und kakophonischer. Der Titelsong überragt alles, während die anderen Songs nur Füller sind.
Der Titelsong beginnt mit der Stimme Greg Lakes, unterlegt von Synthesizer-Klängen, eruptiert dann wie ein Vulkan (passend auch zum Tites dieser Subpassage, nämlich ERUPTION) zu einem Kakophonischen und hektischen, sehr jazzigen Song, in welchem die Hammondorgel dominiert. Dieses chaotische Intro geht dann mehr oder weniger fliessend in die Subpassage STONES OF YEARS über, welche wesentlich ruhiger und getragenner daherkommt.
Auch hier dominiert die Hammondorgel und bildet einen Klangteppich im Kontrast zu Greg Lakes Stimme. Die E-Gitarre wird nur ganz zum Ende dieses Stücks eingesetzt, nämlich in der Subpassage BATTLEFIELD, welche sehr majestätisch daherkommt und der angenehmste Teil von Tarkus ist. Der Titelsong ist also sehr kontrast- und abwechslungsreich, voller ungewöhnlicher Rhythmen und Melodien, aber das ist man im Genre des ProgRocks ja gewöhnt, allerdings sind die Übergänge nicht so flüssig, sondern abgehackt und zerfahren. Inhaltlich behandelt man hier eine Anti-Kriegs-Thematik. Abgesehen von dieser Pionierarbeit im Bereich der Musik sticht vielleicht noch der Song THE ONLY WAY vor, in welchem die sakrale Kirchenorgel, unterlegt von Grag Lakes Stimme den Song dominiert. Inspiriert ist dieses Stück von einer der vielen Bach-Fugen, dementsprechend komplex sind die Melodien. Etwa nach der hälfte dieses Songs verstummt die Orgel und die Melodie wird stattdessen vom Klavier vorgetragen. Thematisch befasst sich dieser Song mit dem Holocaust.
Hervorzuheben ist die exzellente Schlagzeugarbeit von Carl Palmer, während die Orgelpassagen sehr weit ausarten und teilweise einfach nur sinnlos vor sich her plätschern. Dennoch ein Referenzwerk der Musikgeschichte, welches einfach nur von seinen Nachfolgern übertroffen wurde. Doch die Idee an sich ist genial, ebenso wie das originelle und brilliante Artwork und der himmlische Gesang Greg Lakes.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. Februar 2008
Mit chorartige Sphaerenklaenge beginnt 'Eruption', der erste Teil von Tarkus, dem Long-Titeltrack des zweiten ELP-Albums. Doch dann uebernehmen hektische Keyboards das Ruder. Und zwar laesst Keyboarder Keith Emerson mit Piano, Orgel und Moogs das ganze Arsenal auffahren. Bass und Drums spielen krummtaktig dazu. 'Stones Of Yeaers' wird von einer schleppender Rhytmussektion begleitet, die Orgel ist aber das fuehrende Instrument. Lakes ruhiger, hymnischer Gesang gesellt sich dazu. Mit 'Iconoclast' folgt wieder ein hektischerer, disharmonischerer Part, indem Emerson wieder sein Koennen unter Beweis stellt. Die krummtaktigen, atonaleren Parts wechseln sich immer ab mit den harmonischeren, eingaengieren Gesangsparts. 'Mass' ist dementsprechend wieder eingaengiger. Was der Emerson am Keyboard macht, ist einfach unglaublich. Wahnsinn, wie er Moogs, Orgel und Piano beherscht. Dann kommt einer der seltensten ELP-Momenten, denn eine E-Gitarre ist zu hoeren. Sowohl mit Riffs, als auch solierend. Lakes klarer Gesang setzt dem ganzen noch das I-Tuepfelchen auf. In 'Manticore' laesst Emerson unterschiedliche Keyboardstimmen sich gegenseitig duellieren. Toll wie Palmer dazu trommelt. Sehr einfallsreiches Drumming. Danach befinden wir uns in 'Battlefield', meinem Lieblingspart von Tarkus. Der einzige Part, bei dem die Musik von Lake geschrieben wurde. Fanfarenartige Hammond, Lakes solierende E-Gitarre und seine unnachahmliche, hymnische, kraeftige, klare Stimme. Dazu wieder einfallsreiches Schlagzeug im Hintergrund. Ab ca. 14:45 und 15:25 gibt es die fuer mich schoensten Lake-Soli zu hoeren. Seltsam warum er die E-Gitarre nicht oefter rausgeholt hat. 'Aquatarkus' ist dann mal ein entspannterer Instrumentalpart. Toll die witzigen Moogklaenge, ich liebe diese analogen Synthesizer. Das Schlagzeug spielt dazu einen Marsch-Rhythmus. Die letzte Minute ist dann doch wieder energiegeladener und laesst nochmal Spannung aufkommen. Wieder wird es mit solierender Orgel nochmal hektischer, ohne jedoch auch nur ein bisschen zu nerven. Mit Bombast-Schlagzeug und Fanfaren-artigen Moogs klingt das Epos dann aus. Eine tolle Nummer. Sehr gelungen der Wechsel zwischen den hektischeren und entspannteren Parts. Dabei sind die disharmonischen Stellen gar nicht anstrengend, sondern ergaenzen sich einfach mit den eingaengigeren Gesangsteilen und bingen das Stueck gut in Fahrt. Einer der zehn besten Longtracks der Proggeschichte. Dem Stueck liegt folgende, fiktive Story zugrunde: Ein kybernetisches Wesen mit dem Namen 'Tarkus' bringt Tod und Verderben, wird aber schliesslich von dem mythischen Wesen 'Manticore' besiegt.

Nach dem Titeltrack folgen nur noch kurze Nummern, die die Vier-Minuten-Grenzen nicht ueberschreiten. 'Jeremy Bender' und 'Are You Ready Eddy?' sind Boogie-Woogie-Nummern, wovon letztere besonders rockt. 'Bitches Crystal' glaenzt mit Lakes kraeftigem Gesang, sowie mit Emersons Rock'n'Roll/Jazz/Honky-Tonk-Piano. Bei 'The Only Way (Hymn)' steht anfangs Kirchenrgel im Vordergrund, spaeter gibts fliessendes Piano, wiedermal erstklassig gespielt. Und Lakes dramatisch angehauchter Gesang laesst einen wiedermal nur stauenen. 'Infinite Space (Conclusion)' ist dann die instrumentale Fortsetzung. Wieder sehr praezises, ideenreiches Drumming, guter Bass und fuehrendes Piano.

Ein gelungenes Album, wobei 'Tarkus' die restlichen Songs, aehnlich wie das Titelstueck auf Pink Floyd's 'Atom Heart Mither', in den Schatten stellt.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. November 2006
Vor 35 Jahren hörte ich Tarkus im Popshop des damaligen SWF3. Nach Ende der Ausstrahlung ging ich in den Plattenladen und kaufte die Scheibe. In den folgenden Tagen drehten meine Eltern fast durch, weil den ganzen Tag (natürlich nach der Schule) die Scheibe lief (ich hatte damals noch keinen eigenen Plattenspieler in meinem Zimmer). Ich kann mich den meisten Rezensionen hier anschließen, muß aber sagen, dass die Seite zwei lange nicht so schlecht ist, wie sie von Einigen dargestellt wird. Freilich ist die Seite zwei nicht so stark wie die Seite eins. Man muß aber nur genau hinhören, um festzustellen, dass da ebenfalls richtig gute Musik gemacht wurde. Vor einigen Wochen kaufte ich mir die neue CD und war wieder absolut happy, diese tolle Musik in sehr guter Qualität hören zu können. Vor ein paar Tagen erwarb ich eine half-speed-gemasterte "Anadisc", eine 200-Gramm-Pressung von MFSL, von diesem Album. Das ist das absolute Klangerlebnis, zumindest meiner Vorstellung nach. Seither habe ich wieder Gänsehaut, wenn ich Tarkus höre, und das noch eine ganze Weile, nachdem die Seite eins beendet ist.
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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