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am 21. Dezember 2010
Der Beginn dieses Krimis ist fesselnd und originell: Ein Zug entgleist hoch in den Bergen, die Fahrgäste müssen in ein Hotel evakuiert werden, und anschließend gibt es eine Leiche. Auch wenn das zuerst wie eine skandinavische Neuafulage der klassischen "Locked Room"-Mysteries anmutet, ist es aber keine: Dafür sind zu viele Leute mit im Hotel - über 200 - und es kann also quasi jeder gewesen sein.

Nach dem packenden Einstieg senkt sich dann aber die Spannungskurve. Es treten eine ganze Menge Charaktere auf, die alle nicht besonders interessat oder glauwürdig sind, und die auch keine Clues zur Lösung des Verbrechens anbieten. Der Schnee fällt weiter und es wird viel diskutiert, und es gibt auch noch ein rätselhaftes Detail mit einem versiegelten Waggon aus dem Zug, dessen Passagiere unbekannt sind und offenbar in einer oberen Etage des Hotels abgeschirmt werden. So richtig spannend wird es deswegen aber nicht. Mitten drin ist die seit einem Revolverangriff querschnittsgelähmte Kommissarin, die als sagen wir mal diplomatisch, kantiger Charakter angelegt ist. Man könnte auch sagen: Anne Holt tut eigentlich alles, damit man ihre Heldin nicht mag. Die Lösung deutet sich erst ziemlich weit gegen Ende an und ist dann auch nicht total umwerfend.

Insgesamt ein Durchschnittskrimi, den man im eingeschneiten ICE sehr gut lesen kann, wenn gerade nichts anderes in der Nähe ist. Anne Holt hat weder die klare moralische Botschaft von Henning Mankell, noch das kalte Schaudern bei Mo Hayder, noch die herausragende weibliche Hauptfigur wie Stieg Larsson oder den zerkämpften Helden und Kommissar wie Ian Rankin. Es entsteht auch der Eindruck, dass gerade dieses Buch zu schnell geschrieben und verlegt worden ist - die Idee und der Einstieg ist wirklich gut, aber dann wird es eben schnell schwächer. Fazit: Am besten aus der Bücherei ausleihen, nur die ersten 20 Seiten lesen, beim nächsten Krimi von Anne Holt weitersehen.
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