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Kundenrezensionen

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am 27. November 2007
Just Killers, no fillers!
So etwa kann man das Mottoc dieser CD benennen, obwohl sie ja "nur" aus Raritäten und B-Seiten besteht.
Aha! Man mag den Verdacht hegen, das just vor Weihnachten...
Aber nein! Je mehr sich die Killers nach jedem Stück in die Gehörgänge schleichen, desto mehr fängt man dieses Werk an zu mögen und dann sogar zu lieben.
Schräges, Holpriges, Rockiges, Verzerrtes und Schwermütiges bieten uns die Killers. Und es ist Musik, die treibt, die mitreisst!
"Move away" ist ein schweisstreibender Rocker, , "Romeo & Juliet" eine flotte Adaption des Dire Straits-Klassikers, "Sweet Talk" erinnert etwass an U2 und Bowie, "Where The White Boys Dance" dümpelt charmant dahin,
"Glamorous Indie Rock and Roll" ist genau das, was es heisst und "Sam's Town" ist der obligate sehnsüchtige Heuler.
Fazit: Alles da, was das Killers-Herz begehrt! Ein hübshces kleines Ding für unter den Weihnachtsbaum!
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am 24. November 2007
Nach dem ersten Durchlauf war ich etwas enttäuscht und dachte o.k. waren halt nur B-Seiten. Mir fehlte außerdem etwas der rote Faden, da die Songs stark zwischen Rock und Pop schwanken.

Aber die Songs wachsen beim mehrmaligen Hören. Also insgesamt vielleicht nicht so eingängig wie gewohnt, aber insgesamt sehr stark. Zumindest für Killers Fans ein Muss. Die noch keine Killers-CD besitzen, sollten aber lieber mit Hot Fuss oder SamŽs Town beginnen.
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am 22. Oktober 2008
The Killers zählen zu Recht zu den großen Rockbands der jüngsten Vergangenheit. Den beiden ersten Veröffentlichungen Hot Fuss und Sam's Town folgt mit Sawdust eine Zusammenstellung von Liedern, die zu den beiden CDs produziert, aber nie veröffentlicht wurden bzw. nur als B-Seiten erschienen. Naturgemäß sind CDs mit Ausschussmaterial schwächer als die regulären Veröffentlichungen. Sawdust folgt aber einem ureigenen Killers-Prinzip: Ganz starke Stücke, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen, wechseln sich mit langweiligen und überflüssigen Stücken ab wie "Ruby, Dont Take Your Love To Town" oder die aufgepoppte Version von "Mr. Brightside" (auch auf dem Soundtrack des Films "Keinohrhasen").

Absolute Highlights sind das Dire Straits-Cover "Romeo and Juliet", "Shadowplay" die ruhige Version von "Sam's Town" sowie das von Lou Reed gesungene "Tranquilize".

Sawdust ist für fortgeschrittene Killers-Hörer ein absoluter Pflichtkauf. Wer The Killers noch nicht so gut kennt, sollte sich lieber das Debutalbum "Hot Fuss" zulegen - das noch sehr viel mehr Spass macht.
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am 4. Januar 2008
The Killers eröffnen das Weihnachtsgeschäft, ohne sich auf das Niveau einer Best of Platte herabzulassen. Ganz einfach indem sie ihre B-Seiten und Raritäten raushauen.

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Und der Industrie-Schreiner weiß: Mit so was lässt sich noch ne passable Schrankwand zimmern. Aus Pressspan. The Killers wissen das auch. Oder ihre Plattenfirma. Vor allem zu Weihnachten.

Sawdust (Sägemehl) heißt diese Sammlung der einzeln verstreuten Spurenhäufchen aus den Aufnahme-Sessions zu den Alben Hot Fuss und Sam’s Town. Und weil der Verschnitt oft größer ist, als das fertige Schnitzwerk, haben wir es bei der Weihnachtsgabe von The Killers mit einer Press-Platte zu tun, die fast aus den Fugen geht. 17 Tracks aus 5 Jahren Bandgeschichte. Gesamtspielzeit 72 Minuten.

Bei drei Songs handelt es sich um historischen Crossover aus Aufnahmeschnipseln verschiedener Jahre. Spuren aus des Gitarristen Dave Keunings Wohnzimmer von 2002 gemischt mit aktuellen Aufnahmen aus einer Las Vegas Session dieses Jahres. Wers nicht weiß, merkts gar nicht, so subtil ist der Leim verarbeitet. Oder der Stil der Band hat sich seit Bestehen kaum verändert. Das liegt im Auge des Betrachters.

Wenn The Killers einmal den Werkstattboden ausfegen kommen Dinge zu Tage, die bei manch anderer Popformation ihrer Größenordnung noch das Album aufhübschen würden. In Anlehnung an Sum 41s „All Killer No Filler“ kann man von Sawdust sagen: die aussortierten Filler der Killers sind immerhin eine eigene Platte wert.
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am 14. November 2007
Anfangs wusste ich nicht so recht, was ich von dieser Scheibe halten soll. Soll ich sie nun als Album oder als Compilation betrachten? Irgendwie kommt es schon stark kommerziell rüber, als Nachwuchsband gleich mit dem dritten "Album" eine Rarities-Compilation rauszubringen. Man meint schon, dass die Killers nochmal Kohle machen wollen und sich keine Mühe machen, sondern alte, bereits veröffentlichte Songs auf einer CD rausbringen. Andererseits war ich doch sehr erstaunt, wie viele B-Seiten die Killers produziert haben und auch enttäuscht, dass diese nicht auf den Alben vertreten sind, weil viele wirklich gut sind. Für sie war es bestimmt schwer, sich bestimmte Songs für die Alben rauszusuchen und die anderen einfach wegzuwerfen. Insgeheim hab ich mir ja eh immer eine CD mit all diesen zuvor unbeachteten Songs gewünscht.. wollte schon alle Tracks einzeln laden (legal natürlich), aber jetzt ist das nicht mehr nötig. Einige der Songs gabs ja auch als Bonus Tracks auf den Alben, aber das Wahre war das auch nicht.

Eigentlich haben die Killers ja das einzig Richtige getan: Sie haben viele gute Songs aufgenommen und die überschüssigen nicht verschwendet, sondern geschickt verpackt. Ich kann schon vor der Veröffentlichung sagen, dass ich richtig begeistert bin! Und mit ein bisschen Kreativität bescheren uns The Killers bestimmt in absehbarer Zeit ein neues Album, dann aber mit "brandneuen" Songs!
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am 23. November 2007
Ein Album mit B-Seiten und Raritäten nach nur 2 Alben? Nur eine Best-Of wäre da noch gewagter gewesen - aber das Weihnachtsgeschäft ruft! Zur großen Überraschung lohnt der Kauf. Dieses Album ist eine wahre Schatzkiste zum Entdecken. Vom Liedcover (Romeo & Juliet) über Country bis zu Alternativ-Versionen wird hier nahezu alles abgedeckt, was der "Killers-Fan" braucht. Man merkt den meissten Liedern zwar an, dass sie bei anderen Album-Sessions eingespielt worden. Dadurch wirkt das Album nicht ganz so rund wie die Vorgänger. Dennoch reiht sich hier nahezu eine Songperle an die nächste. Bereits der leicht schräge Opener Tranquilize (im Duett mit Lou Reed und Kinderchor) fräst sich beim ersten Hören tief ins Gedächtnis und ist der Kauf des ganzen Albums schon wert.
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am 13. Juli 2012
Nach zwei Alben und zehn Singles veröffentlichten The Killers 2008 ihr drittes Studioalbum "Sawdust", welches zu deutsch "Sägespäne" bedeutet. Die Besonderheit des Albums ist, dass es größtenteils nur aus "B-Seiten"-Songs besteht. Dazu kommen einige Coverversionen und schon ist mit "Sawdust" eine perfekte Mischung geglückt, die einige Überraschungen zu bieten hat und die Vielschichtigkeit der Band aus Las Vegas präsentiert.
Mit "Tranquilize" erfolgt eine melancholische Eröffnung, die durch das Joy Division Cover "Shadowplay" noch unterstützt wird. Den gewünschten Roch bekommen die Fans bei "All the pretty faces" und "Leave the Bourbon on the Shelf", die wieder gitarrenlastiger daher kommen. Durch "Sweet Talk", "Under my Gun" und den Remixen ihrer Hits "Mr. Brightside", "Glamorous Indie Rock and Roll" beweisen The Killers ihre Qualitäten zur 80er Jahre Dancefloormusik. Doch auch ein waschechter Countrysong verbirgt sich auf der Platte mit ihrer Version von "Ruby, don't take your Love to Town", die sich keinesfalls hinter dem Original von Kenny Rogers zu verstecken braucht. Mit ihrer Interpretation von Mark Knopflers Hit "Romeo & Juliet" hielten Brandon Flowers und Co. Sich merklich zurück. Dafür ist ihr "Sams Town" diesmal mit weitaus weniger Instrumenten eine gelungene Abwechselung. The Killers zeigen uns viele, teils ungeahnte, neue Seiten und auch, wenn nicht jedem Fan alle Songs gefallen, lässt sich die Grandiosität der Band nicht abstreiten.
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am 30. April 2013
Ich gestehe, von den Killers bewusst als erstes den unvermeidliche Ohrwurm "Human" gehört zu haben.

Auf der Suche nach mehr bin ich eher durch Zufall an Sawdust geraten. Ich kann also wenig zur Diskussion beitragen, ob die früheren Werke nun besser sind oder die heutigen massentauglicheren.

Mir gefällt Sawdust ausgesprochen gut. Es ist für mich schwierig, meine persönlichen Lieblinge zu küren - okay, Tranquilize ist absolute Spitze, aber Under the gun, Where the white boys dance, Shadowplay, die super Varianten von Sam's Town und Mrs Brightside sind verdammt gute Musik. Selbst Stücke, die mir beim ersten Mal hören gar nicht so gut gefielen (Glamourous Indie Rock and Roll oder Show you how) fügen sich hervorragend ein, und auch die Cover gefallen mir (schon mal auf den Text von "Ruby, .." gehört?).

Okay, aber was finde ich denn nun an dem Album so gut (oder eben die Killers an sich)? Rockig und durchaus komplex arrangiert, melodisch, eine tolle (manchmal leicht schräge) Stimme, die Stücke sind rhythmisch abwechslungsreich und energiegeladen, oft "nach vorne", und sie nehmen mich mit.

Insgesamt ist das über eine Stunde richtig gute Musik, die mir immer und immer und immer wieder gute Laune macht.
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am 28. Februar 2009
es erwaehnt hier offenbar niemand dass shadowplay ein joy division cover ist!! sollte eigentlich auch nicht noetig sein, aber wenn ich mir die rezensionen so durchlese kommt es mir vor, als wuessten einige das gar nicht.. "duesterer 80er pop a la depeche mode"... "der hit nachdem viele bands jahrelang vergeblich suchen".. ian curtis hat sicher nicht lang suchen muessen, aber wie es aussieht, hat es sich auch nicht gerade ins allgemeine gedaechtnis der musikwelt eingebrannt. da merkt man eben wieder welch unterschiedliche geschmaecker die killers vereinen - killers fans sind halt nicht unbedingt joy division fans :) sawdust aber ist toll, und laesst auf mehr grossartiges von den killers hoffen. das aktuelle day & age ueberspringt man besser.. die killers koennen eben tun und lassen was sie wollen. ich freu mich aber umso mehr auf's naechste!
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am 5. Juli 2011
Gegen das Kaufen dieser CD spricht, dass man merkt, das es ein B-Seiten-Album ist. Longplayer-Qualität haben bei weitem nicht alle Lieder.
Für den Kauf spricht, dass "Sawdust" den wohl besten Song enthält, den die Killers bis dato geschrieben haben: Tranquilize. Ein episches Stück.
Daneben gibt es auch Cover, die durchaus nennenswert sind. Zum einen "Shadowplay" von Joy Division, das nicht weh tut und außerdem "Romeo and Juliet", im Original von den Dire Straits.
Das beste Cover, und neben Tranquilize ein weiterer Höhepunkt ist "Ruby don't take your love to town", eine Countrynummer, die die Killers grandios interpretieren.
Daneben gibt es aber leider auch schlechte Stücke, z.B. "Leave the bourbon on the shelf" oder "Show you how", das man wegen nerviger Hintergrundgeräusche gar nicht zuende hören mag.
Zum Schlusss sei noch gesagt, dass das Album genügend Abwechslung bietet, so dass wohl jeder das ein oder andere Lied findet, dass ihm gefällt.

Anspieltipps:
-Tranquilize
-Ruby don't take your love to town
-Romeo and Juliet
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