Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle Sasha BundesligaLive



TOP 500 REZENSENTam 17. April 2017
Die Stunde Null liegt einige Jahre zurück. Ein Vater und sein Sohn ziehen durch ein totes, von Asche bedecktes Land, nach Süden, zum Meer, in der Hoffnung auf Wärme und andere "good guys", Überlebende, die noch nicht zu Kannibalen mutiert sind.

Was die Katastrophe ausgelöst hat, spielt keine Rolle. Supervulkan, Asteroideneinschlag, nuklearer Holocaust, alles könnte die Erde so lebensfeindlich hinterlassen haben, wie Cormack McCarthy sie beschreibt. Es ist auch völlig gleichgültig - wie auch immer es ausgehen wird, wir werden uns in einer Welt wiederfinden, in der uns die Fertigkeiten, mit denen wir uns unsere Zivilisation und unseren Wohlstand geschaffen haben, nichts mehr nützen werden. Wir werden wieder jagen und sammeln, aber kein Wild und keine Beeren, sondern Reste einer vergangenen Zeit.

"The Road" zeigt eindrucks- und grauenvoll, auf welch dünnem Eis wir leben. Seine Dramaturgie mag ein wenig konstruiert sein, denn immer, wenn nichts mehr zu gehen scheint, kommt ein Deus ex machina - es hätte aber auch dem Fortgang der Handlung wenig geholfen, wenn die beiden gleich zu Beginn verhungert wären. Doch ich kenne kein eindrucksvolleres, klareres Bild der Zeit danach.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. September 2016
Klasse Buch, an das der Film kein Stück herankommt (Im Gegensatz zu "No country for old men"). Ein Vater und sein Sohn ziehen durch ein völlig verödete und durch eine Katastrophe verwüstete Welt. Die Name der Personen und die Ursache der Katastrophe bleiben unbenannt. Beides wirkt daher wie prophetische Platzhalter unseres eigenen Schicksals. Hunger, Gewalt und Kannibalismus herrschen vor. Die Zivilisation ist zerstört. Ein Neubeginn, eine Rettung, ein Happy End sind ausgeschlossen, dennoch bewahren sich Vater und Sohn die Hoffnung, ihre Menschlichkeit - Menschlichkeit in einer völlig entmenschlichten Welt.
Dies schlägt sich auch in der Sprache nieder; schwer, distanziert, bleiern und funktional. reduziert Selten hat mich ein Schreibstil so in eine Geschichte gezogen und mir ein Gefühl für die Situation der Protagonisten vermittelt und so lange nachgewirkt. Beeindruckend.

Das Englisch ist gut zu verstehen und ich würde die Geschichte wegen ihres Stils unbedingt im Original lesen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 17. Mai 2016
"The Road" ist jedem Vielleser bekannt. Lange Zeit habe ich das Buch lesen wollen und vor ein paar Wochen ist das dann schließlich der Zeitpunkt gekommen. Ich muss sagen, dass mich dieses Buch wirklich beeindruckt hat, aber nicht so mitreißen konnte wie erwartet.

Man erfährt die Namen des Vaters und des Sohnes nicht. Auch der Schreibstil ist doch eher distanziert, die Dialoge doch recht ungewöhnlich. Das allein macht das Lesen dieses Buches zu einem speziellen Ereignis. Diese Distanz bewahrt mich jedoch auch davor, richtig in das Buch abzutauchen. Natürlich passt diese Distanz zu der hoffnungslosen Stimmung in diesem Buch, ich jedoch bevorzuge Schreibstile, die mich näher an die Charaktere führen. Einige Dinge passieren auch einfach auf einmal, der Autor baut die Spannung nicht wirklich auf, die Dinge passieren einfach und man muss noch mal zurückblättern, um zu sehen, ob man nicht eine Seite übersprungen hat.
Auf der anderen Seite ist dieser Stil dann doch wieder genial, weil er so gut zu dieser Geschichte passt. Selten passt der Schreibstil auch zur Geschichte eines Buches. Hier ist der Gegenteil der Fall, diese beiden Komponenten harmonieren miteinander.

Das Ende hat mich zum Weinen gebracht. Es hat perfekt gepasst, weswegen ich mich wahrscheinlich auch länger an dieses Buch erinnern werde, auch wenn es mich schreibstiltechnisch nicht hundertprozentig überzeugen konnte.

Ein Buch, das sich lohnt zu lesen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 9. März 2018
Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da kaum Satzzeichen vorhanden. Direkte Reden werden einfach so in den Satz gepackt, ohne diese zu kennzeichnen.
Wenn man sich daran erst einmal gewöhnt hat, kippt man vollends in die Story, leidet mit den beiden Charakteren, hat gelegentlich Tränen in den Augen und fiebert ihrer Zukunft entgegen.
Wunderbares Buch - habe es sehr genossen :)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 31. Dezember 2013
"The Road" ist die Geschichte eines Vaters und eines Sohnes, die gemeinsam auf dem Weg durch eine zerstörte Welt sind. Ihr Ziel ist es, "das Feuer weiter zu tragen", das Feuer des Lebens und des Guten. Immer auf dem Weg sein. Was anderes kommt nicht mehr infrage, da die Zerstörung nichts anderes gelassen hat. Es ist tief berührend, wie die Beziehung der beiden sich darstellt und entwickelt. Verzweiflung und Selbstaufgabe liegen immer einen Zentimeter vor ihnen. Der Vater würde seinen Sohn so gern beschützen vor den Greueln der Welt, das Kindliche in ihm bewahren, das so sehr am Guten haftet und gut sein will und die Welt gut haben will. Nur dadurch, dass er weiter durchhält, kann er ihm jedenfalls etwas schenken. Und so gehen sie weiter, von Tag zu Tag, immer auf der Suche nach Nahrung, die jemand Totes hinterlassen hat, immer auf der Hut vor Banditen und Menschenfressern. "The Road" ist sicherlich keine leichte Lektüre. Das Buch wirkt nach. Lesenswert ist es allemal.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 6. März 2017
I discovered Cormac McCarthy's masterpiece through Viggo Mortensons performance in the film "The Road". For me one of the most touching and brilliant movies in the last decade. Instantly bought the book and seared through it in two days. The speech Mr. McCarthy uses is incredible. He connects everything with "and" and it feels like a spiral you are drawn into and the darkness and despair and the will to go on and survive and it just grabs you by the balls and it has no real chapter structure and there is just the words and you would remember just that one story that needs to be told and that is THE ROAD. I think you have to be 30 plus and you have to have kids to fully dive into this hellhole that McCarthy describes. I'm no native to English but this was one of the most emotional reads I had in years...and... you know. Just read it.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 10. April 2018
I literally locked myself in the bathroom to cry during the last chapter.

Having seen the movie years ago, and generally liking the post apocalyptic genre, this was an interesting find.
Great book, dark and gloomy atmosphere is very real.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 6. November 2017
Eigentlich wird hier THE WALKING DEAD erzählt, nur eben ohne Zombies. Hat mir daher sehr gut gefallen. Was aus Menschen wird, wenn es keine Autorität mehr gibt...
Die Geschichte handelt von Hoffnung in einer trostlosen Umgebung. Eigentlich ahnt der Leser bereits früh, dass es für die beiden Hauptcharaktere hier kein glückliches Ende gibt - und wird doch überrascht...
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 13. Dezember 2017
Habe das Buch, wie gesagt für die Schule gekauft, bzw. kaufen müssen. Kam in einem sehr guten Zustand an. Habe das ganze Buch noch nicht gelesen, aber ich fand es von Anfang an spannend! Nur zu empfehlen. Auch sehr einfache Sprache (bin 13. Klasse, Bayern).
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 11. Dezember 2013
All is ashen. All is grey.
This impression is a returning image throughout the book. You get the idea about the world how it now is quite quickly and still there are waiting new horrors and absurdities with every further step “the boy” and his father take.
Slowly, very slowly they turn the tables and it is heart wrenching and hurting to witness.
Their dialogues are short and often consist of the repitition of the same phrases and words over and over again. There is hardly more to talk about when what you see is always the same and just changing from time to time in the level of anxiety.
Even a safe place feels too unsafe after a while and they move on and on till the change is completed… but telling more would be telling spoilers.
When you least expect it, McCarthy throws essential questions at you and you stop reading, re-read that one sentence or passage and you have to put the book aside for a moment or a few minutes to let that sink in. It is a depressing and sad story and yet brilliant in its repetition of grey and ashen. The style of writing is odd in the beginning but one gets used to it the farther the story goes on.
In the end you can be sure that the fire will always be carried on.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken