Fashion Sale Hier klicken reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Jetzt informieren Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
166
3,9 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
Preis:13,80 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 27. Juni 2013
Ich spiele mittlerweile schon sehr lange Videospiele und habe in der Zeit so einige bemerkenswerte Spiele erlebt, welche entweder durch Spielspaß, grandiose Grafik, einer spannenden Geschichte, ein unvergleichliches Spielgefühl oder einer atemberaubenden Atmosphäre ein besonderes Erlebnis darstellten. Selten gab es dabei eine Kombination aller dieser Elemente. Was mir aber hier passiert ist, ist einfach nur unglaublich. Wie konnten diese Spiele bloß jahrelang von mir unbeachtet bleiben. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll und wie ich diese Eindrücke in einer ansatzweise würdigen Kritik beschreiben kann…

Der Anfang…
Jedenfalls habe ich vor nicht allzu langer Zeit Mass Effect 3 mehr oder weniger durch einen Zufall erhalten. Irgendwo müssen die Lobeshymnen ja herkommen dachte ich mir und begann die Auftaktmission zu spielen. Diese stellte eigentlich nur das Tutorial dar, aber ich war sofort überwältigt und dachte mir, hey du willst wissen wie es zu dieser quasi aussichtslosen Situation kommen konnte. Also habe ich mir für insgesamt 11€ Teil 1 und 2 als Downloadversionen gekauft, um die ganze Mass Effect-Geschichte am Anfang beginnen zu können. Was in den folgenden 140 Stunden passiert ist, trotzt jeder Beschreibung. Zugegebenermaßen ist das erste Drittel des ersten Teils (abgesehen von der ersten hakben Stunde) spielerisch etwas langatmig und die Technik sowie die Inszenierung wird erst ab Teil 2 richtig herausragend. Aber hat man die ersten 3-4 Stunden von Maas Effect geschafft und Zugang zu der Geschichte bekommen, dann wird ein Feuerwerk abgebrannt was ihr nie vergessen werdet und welches definitiv mit zum Besten gehört, was je im Sci-Fi Genre (Film oder Spiel) zu erleben ist. Teil 2 und 3 beginnen dann jeweils mit einem Intro, welches in anderen Blockbuster-Spielen und Filmen locker als Finale durchgehen würde. Vor allem im letzten Serienteil hechtet man im Spielverlauf von einem zum nächsten Höhepunkt. Es wird nicht mit spektakulären und abwechslungsreichen Szenen gegeizt, so dass man schon fast das Gefühl hat, dass die Entwickler geradezu verschwenderisch viele grandiose Momente auf den Bildschirm zaubern.

Die Story…
Das absolut einzigartige an dieser Trilogie ist einfach die epische Story mit den zahlreichen Wendungen und der grandiosen Inszenierung, welche von Teil zu Teil immer atemberaubender wird. Absolut einzigartig sind zudem die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere und die Dialoge in Form von tollen Zwischensequenzen, welche man durch Auswahl von verschiedenen Antwortmöglichkeiten stark beeinflussen kann. So muss man oft moralische Entscheidungen treffen, welche sich in einer für mich nie dagewesenen Form auf den Storyverlauf auswirken. Noch dazu kann man seinen Charakter aus Teil 1 in Teil 2 und anschließend weiter in Teil 3 importieren und hat dadurch ein komplett individuelles und zusammenhängendes Erlebnis, da sich diverse getroffenen Entscheidungen über die gesamte Trilogie auswirken. Klasse!!! Zudem wird auch immer mal wieder Bezug zu vergangenen Geschehnissen und Entscheidungen genommen. Es kann z.B. passieren, dass man im Verlauf des ersten Teils ein Crewmitglied aufgrund der eigenen Entscheidung rettet oder eben verliert. Entsprechend taucht er oder sie im Verlaufe der folgenden Teile auf oder eben nicht. Insgesamt habe ich noch nie eine so detailliert ausgearbeitete Spielwelt gesehen und bin von deren Atmosphäre einfach so unglaublich beeindruckt. Das Spiel schafft es einfach einen so sehr in seinen Bann zu ziehen und erschafft dabei vor den Augen des Spielers ein riesiges glaubhaftes Universum, welches sich über zig Sonnensysteme hinaus ausbreitet. Hier wird Abwechslung in der Gestaltung der Planeten und Gebiete großgeschrieben. Natürlich darf unser Sonnensystem dabei nicht fehlen, wo man im Laufe der Geschichte die Erde, den Mond und den Mars besucht. Viel faszinierender ist allerdings was es darüber hinaus gibt, und wie die Menschheit es geschafft hat, weiter als nur bis zum Mond zu reisen und schließlich Kolonien in anderen Bereichen des Weltalls zu gründen. Was mag wohl beim ersten Kontakt mit einem Alien-Volk passiert sein? Das alles ist zum Spielstart bereits Vergangenheit, die man neben der eigentlichen Handlung quasi im Vorbeigehen erfährt. Wer interessiert ist kann hier aber in diversen Dialogen oder Kodex-Einträgen mehr erfahren. Es gibt sogar eine sehr empfehlenswerte (zumindest Band 1 bis 3) Romanreihe bestehend aus 4 Bänden, welche u.a. die Vorgeschichte und parallele Ereignisse erzählt. Ich kann diese Romane jedem Sci-Fi-Begeisterten sowie allen die diesen Spielen etwas abgewinnen können, uneingeschränkt empfehlen. Das alles ist einfach so wahnsinnig beeindruckend, dass ich stundenlang weiterschreiben könnte. Ich beneide diejenigen, die die Geschichte noch nicht kennen und dies in Zukunft noch ändern werden…

Die Technik…
Die Grafik in Teil ist natürlich etwas überholt, aber das geht insgesamt in Ordnung. In Teil 2 und vor allem 3 sieht diese aber sehr viel besser aus und bietet tolle Charaktere und Animationen, Effekte sowie atemberaubende Schauplätze mit teilweise Ehrfurcht erregenden Ausblicken. Deutsche und englische Sprachausgabe ist jeweils auf einem absoluten Referenz-Niveau. Die Soundeffekte sind ebenfalls klasse und wirken jederzeit glaubwürdig. Absolut grandios ist die Musik. Diese ist einfach nur episch und passt durch ihren dynamischen Einsatz perfekt zu den unterschiedlichen Szenen. Insgesamt unterstützt die Technik die Erschaffung dieses glaubwürdigen Universums auf ganzer Linie.

Die DLCs…
Da die Versionen der Trilogie-Box mit den einzelnen Kaufversionen identisch sind, sind in diesem Paket nur wenige DLCs enthalten. Von DLCs im Allgemeinen und von First-Day-DLCs im Speziellen kann man halten was man will. Prinzipiell finde ich es gut, dass Bioware die Spiele nach dem Release mit weiterhin zusätzlichem Material erweitert. Dass diese Erweiterungen dann Geld kosten ist einleuchtend und für mich völlig in Ordnung, zumal niemand gezwungen wird diese Zusatzinhalte zu kaufen. Für die Trilogy-Box hätte Bioware allerdings lieber warten sollen bis der letzte DLC erschienen ist und ausnahmslos jede Erweiterung in die Box packen sollen. Meinetwegen dann auch für einen höheren Kaufpreis. Denn wer ohne DLCs spielt verpasst einiges und teilweise sogar recht wichtige Story-Details. Und da steckt dann der Knackpunkt: Es gibt einige DLCs, welche meiner Ansicht nach so wichtig sind, dass diese definitiv nicht als optionaler Content behandelt werden sollten. Ich war jedenfalls froh, dass bei meinem 1. Durchspielen der Trilogie bereits alle DLC erschienen sind und ich somit direkt die ganze Geschichte in der richtigen Reihenfolge erleben konnte. Ich stelle daher nachfolgend eine Übersicht aller DLCs samt Preis und meiner Meinung vor:

Mass Effect 1…
Kollisionskurs (kostenlos): Eine neue Rasse wird eingeführt, wovon einige einen Asteroiden auf eine Menschen-Kolonie stürzen lassen wollen. Die Mission, diesen Asteroiden aufzuhalten, ist gut umgesetzt und relativ abwechslungsreich. Der DLC stellt insgesamt eine der spannendsten Nebenmissionen von Mass Effect 1 dar. Noch dazu ist er kostenlos und daher definitiv empfehlenswert (ca. 90 Min).

Pinacle Station (4,99€): Eine Reihe von Kampfsimulationen, welche weder die Story vertieft, noch spielerisch gehaltvoll und mit 4,99€ definitiv zu teuer ist. Daher bekommt diese Erweiterung von mir keine Empfehlung (ca. 180 Min).

Mass Effect 2…
Absturzstelle der Normandy (kostenlos bei Neukauf von ME2): Für Spieler des ersten Teils bietet es ein nostalgisches Gefühl, wenn man das Wrack seines alten Raumschiffes an der Absturzstelle nach Überbleibseln durchsucht. Dafür aber sehr kurz und ohne Spannung, da keine neuen Dialoge oder Kampfszenen enthalten sind. Hier hätte man wesentlich mehr draus machen können (ca. 20 Min).

Feuergänger-Pack (kostenlos bei Neukauf von ME2): Fünf kurze Missionen mit einem Fahrzeug (ähnlich dem Mako aus Teil 1). Hier sucht man auf verschiedenen Planeten nach Hinweisen für ein Artefakt einer vergangenen Zivilisation. Nichts außergewöhnliches, aber lohnenswert da es sowieso kostenlos enthalten ist (ca. 60 Min).

Zaeed: Der Preis der Rache (kostenlos bei Neukauf von ME2): Ein neues Crewmitglied für das gesamte Spiel sowie diverse Dialoge und eine kurze aber actiongeladene Mission auf einem neuen Planeten (ca. 45 Min).

Kasumi: Gestohlene Erinnerungen (5,80€): Ebenfalls ein neues Crewmitglied für das gesamte Spiel, sowie diverse Dialoge und eine recht abwechslungsreiche (u.a. Einbruch in einen Tresorraum während einer Party) und spannende Mission. Allerdings nur geringen Mehrwert für die eigentliche Haupthandlung und obendrein recht kurz. Von daher nicht zwingend notwendig. Mir hat es trotz der kurzen Spielzeit dennoch gefallen (ca. 90 Min).

Overlord (5,80€): Eine mehrstufige Mission, welche sehr abwechslungsreich ist (u.a. Zerstörung einer Radarschüssel, Fahrzeugabschnitte und mehrere spannende Gefechte an unterschiedlichen Schauplätzen) und eine nette Nebenhandlung in schönen Umgebungen erzählt. Hier darf man dennoch nicht zu viel erwarten (ca. 150 Min).

Versteck des Shadow Broker (8€): Dieser DLC ist der mit Abstand beste für ME2 und sollte sich keiner entgehen lassen. Die Geschichte um den Shadow Broker ist stark mit der Haupthandlung verknüpft und gehört eigentliche sowieso in das Hauptspiel. Diesen Abschnitt als DLC zu verkaufen ist vielleicht einer der wenigen Kritikpunkte an ME2. Highlight ist zudem die Abwechslung und zwei besonders gelungene Abschnitte (Eine Taxifahrt ähnlich wie in „Das 5. Element“ und ein Kampf auf der Außenhülle eines Raumschiffs). Pflichtkauf! (ca. 150 Min). Tipp: Spielt diesen DLC erst nach dem Finale des 2. Teils. Man kann anschließend noch die nicht erledigten Nebenmissionen Missionen spielen und dann passt es besser in den zeitlichen Gesamtkontext.

Die Ankunft (5,80€): Dieser DLC füllt die Lücke für den Übergang von ME2 zu ME3 und ist zu dem nicht teuer. Spielerisch enthält dieser DLC keine Besonderheiten, allerdings sind die zwei neuen Umgebungen sehr gelungen und die Story bietet einige schöne Momente sowie zahlreiche Hintergrundinformationen. Als Fan für mich daher unverzichtbar, aber kein Muss für alle (ca. 90 Min). Tipp: „Die Ankunft“ ist der abschließende Akt von ME2 und sollte daher nach dem Finale und auch nach „Versteck des Shadow Broker“ gespielt werden.

Mass Effect 3…
Aus der Asche (8€):
Dieser DLC bieten einen hohen Mehrwert für die Story und hätte meiner Meinung nach im Hauptspiel enthalten sein müssen. Ich will hier auch nicht zu viel verraten. Es geht zu dem Ort, an dem in Mass Effect 1 alles begonnen hat… Spielerisch darf man nicht zu viel erwarten, denn der Umfang ist mit einer Spielzeit von gut einer Stunde sehr kurz. Dafür erfährt man im Laufe des Hauptspiels permanent neue Informationen über Protheaner, Reaper und die Vergangenheit der einzelnen Zivilisationen. Von daher sollte man sich diesen DLC definitiv nicht entgehen lassen und dabei den neuen Charakter oft in den Missionen des Hauptspiels bzw. der weiteren DLC‘s mitnehmen. Dennoch ist die Politik von Bioware, diesen Teil aus dem Hauptspiel zu streichen und ihn zu Release von ME3 als Day-One-DLC zu vermarkten, keinesfalls lobenswert (ca. 60 Min).

Leviathan (8€):
Mein absoluter Favorit unter allen DLCs dieser Trilogie. Hier wird nicht nur eine spannende Geschichte, welche eng mit der Haupthandlung um die Reaper und deren Bekämpfung verknüpft ist, mit tollen Dialogen und Zwischensequenzen erzählt, sondern gleich drei neue und abwechslungsreiche Planeten sowie ein neuer Bereich in der Citadel eingeführt. Dieses Labor besucht man vor jeder Mission und sucht dort wie ein Detektiv nach Hinweisen, um den nächsten Ort auf der Galaxie-Karte freizuschalten. Die Kämpfe sind teilweise äußert fordernd und bieten dabei einiges an Abwechslung, wie z.B. eine Drohne bei Reperaturarbeiten beschützen, ein toller via Skripts bombastisch inszenierter Kampf auf einer Ausgrabungsstätte in den Klippen und ein sehr atmosphärischer Ausflug unter Wasser. Vor allem das Ende ist ein unverzichtbares Gänsehaut-Erlebnis, welches viele Hintergründe zu den Reapern und deren Herkunft preisgibt. Insgesamt gehört dies zu den besten und abwechslungsreichsten Abschnitten der gesamten Mass Effect Trilogie (ca. 180 Min).

Omega (12€):
In diesem DLC geht es um die Rückeroberung der Raumstation Omega, welche man schon in Teil 2 besuchen musste. Die Umgebungen sind daher leider bekannt und nicht sehr abwechslungsreich, bieten aber dennoch einige schöne Plätze und teilweise beeindruckende Aussichten. Spielerisch wird eine gewohnt gute Mischung aus Gesprächen, Zwischensequenzen und spannenden Kämpfen geboten. Einige neue Gegner und Skripts lockern das Geschehen etwas auf. Darüber hinaus stehen in dieser Zeit zwei neue Charaktere als Begleiter zur Verfügung. Am Ende ist die Handlung für den Hauptkampf gegen die Reaper eher nicht von großer Bedeutung, bietet mit vier Stunden aber einfach mehr von Mass Effect und ist somit jedem Fan zu empfehlen (ca. 240 Min).

Citadel (12€):
Diese Erweiterung ist ein Geschenk an alle Fans, denen die Charaktere dieser Trilogie besonders ans Herz gewachsen sind. „Citadel“ bietet eine Vielzahl nostalgischer Momente und witzige, sehr gut geschriebene Dialoge. Darüber hinaus ist der Spielverlauf sehr abwechslungsreich, die neuen Areale auf der Citadel optisch sehr unterschiedlich und der DLC beinhaltet aufgrund seiner Unbeschwertheit eine Menge witziger Situationen durch z.B. Anspielungen auf vergangene Erlebnisse oder Easter Eggs. Trotzdem fühlt sich der „Landurlaub“ irgendwie fremd an und will nicht richtig in die Haupthandlung passen. Die ganze Galaxie steht mitten im Krieg und der Commander wird zu einem Urlaub gezwungen, in welchem er von einer unbekannten Gruppierung angegriffen wird. Wirkt meiner Meinung nach eher aufgesetzt. Nicht wirklich schlimm, aber eben ungewohnt für Mass Effect. Insgesamt dennoch ein lohnenswerter Ausflug mit einer Menge Spielspaß und purer Nostalgie sowie einer sehr coolen letzten Mission und anschließender Party (ca. 300 Min).

DLC-Zusammenfassung…
Kollisionskurs ist als kostenlose Erweiterung für ME 1 sehr empfehlenswert, aber Pinnacle Station ist definitiv der schlechteste DLC dieser Reihe und kann getrost ausgelassen werden. Die kostenlosen DLC für ME2 und vor allem den ebenfalls kostenlosen Extended Cut für ME3 sollte man sowieso installieren. Darüber hinaus sind meiner Meinung nach nur „Shadow Broker“ und „Leviathan“ für jeden Spieler, der diese Trilogie erleben möchte, absolute Pflicht. Denn nur diese bieten die perfekte Kombination aus Abwechslung, angemessener Spielzeit (bei vertretbarem Kaufpreis) und einer guten Handlung, welche zudem eng mit der Hauptgeschichte verbunden ist. Wenn man die Hauptgeschichte allerdings wirklich vollständig erleben und die offenen Fragen am Ende auf ein Minimum reduzieren möchte, dann sind zusätzlich „Die Ankunft“ und „Aus der Asche“ unverzichtbar. Diese bieten zwar nur eine kurze Spielzeit, ohne klären sich aber einige wichtige Fragen nicht und man verpasst elementare Hintergründe. „Citadel“ ist vor allem für diejenigen, denen die Charaktere das wichtigste Element dieser Trilogie sind. Hier wird eine Art Klassentreffen zelebriert, in dem jeder wichtige Charakter aller Teile seinen Auftritt bekommt. Alle anderen DLC‘s (Kasumi, Overlord, Omega) bieten zwar nette Ergänzungen und teilweise interessante Nebenhandlungen, sind aber keinesfalls Pflicht sondern „nur“ nette Ergänzungen.
Wer – wie ich – auf keinen Inhalt verzichten möchte, für den gilt:
• ME2: 25€ für alle 4 Story-DLCs und insgesamt ca. 8 Stunden zusätzlicher Spielzeit
• ME3: 40€ für alle 4 Story-DLCs und insgesamt ca. 13 Stunden zusätzlicher Spielzeit
Kleiner Tipp: Wer die Trilogie-Box bzw. Datenträger nicht zwingend im Schrank stehen haben muss, der kann sich auch die Download-Versionen der Hauptspiele zulegen und kann damit zwischen 30-50% sparen und hat somit automatisch Geld für eine Investition in einige DLCs.

Umfang…
Alle Teile (ohne DLCs) sind in etwa gleich lang und werden je nach Spielweise zwischen 20-40 Stunden unterhalten, wobei die Nebenmissionen in Teil 1 teilweise noch recht eintönig sind. Den ersten Teil habe ich in 30 Stunden beendet, wobei hier noch einige Nebenmissionen nicht erledigt waren. Wer aber jede Kleinigkeit erledigen und alles sehen möchte, wird nochmal 5-10 Stunden draufpacken können. Ab Teil 2 war das Spielgefühl, die Präsentation und vor allem die Nebenmissionen von einer sehr viel besseren Qualität, sodass ich versucht habe jede noch so kleine Mission zu erfüllen und jeden Winkel der einzelnen Level zu erforschen, um auch ja nichts zu verpassen. Das ging sogar soweit, dass mich Mass Effect als erstes Spiel dazu gebracht hat, selbst umfangreiche Kodex-Einträge zu lesen, um so viel wie möglich von diesem Universum zu erfahren. Teil 2 (mit allen Story-DLCs) habe ich in 48 Stunden beendet, Teil 3 (mit allen Story-DLCs) in 50 Stunden. Ob mit oder ohne DLCs: Beschäftigt ist man eine sehr lange Zeit. Zudem ist der Wiederspielwert sehr hoch, da man seinen Charakter sehr unterschiedlich spielen kann (männlich/weiblich; individuelles Aussehen; unterschiedliche Klassen und Talente; gute bzw. böse Entscheidungen; Charakterimport von Spiel zu Spiel und damit die Geschichte ausschlaggebend beeinflussen/verändern).

Fazit…
Insgesamt kann ich die teilweise aufgetretene Aufregung in Bezug auf das Ende und den „zu hohen“ Action-Anteil nicht verstehen. Klar haben diese Spiele auch irgendwo ihre Mängel, aber letztendlich geht es um eine grandiose Geschichte, in welcher der Spieler die Hauptrolle übernimmt und den Verlauf entscheidend beeinflussen kann. Von daher nehme ich die wenigen Schwachstellen gerne in Kauf bzw. fallen diese insgesamt kaum ins Gewicht, sodass sie in keinster Weise den Spielspaß mindern. Meiner Meinung nach schließt der 3. Teil die Serie mehr als würdig ab (mit Director’s Cut). Es gibt, je nach Gesinnung und Erfolg des Spielers mehrere unterschiedliche Endungen mit mehr oder weniger positiven Auswirkungen auf das gesamte Universum. Ich finde sogar, dass man die Geschichte kaum besser hätte abschließen können. Da ich ein Freund von Shootern und aufwendig inszenierten Gefechten bin, stört mich der von Teil zu Teil zunehmend ansteigende Action-Anteil überhaupt nicht. Zumal alles einfach bombastisch und mit viel Liebe fürs Detail in Szene gesetzt wurde. Man sollte jedenfalls kein ausgereiftes Rollenspiel ala Skyrim erwarten. Die RPG-Elemente beschränken sich hauptsächlich auf die vielfältigen Entscheidungsmöglichkeiten bei den Dialogen und den individuellen Charakteren mit wenigen, aber nützlichen Talenten und Fähigkeiten. Ich sehe Mass Effect aber weder als Rollenspiel noch als Action-Spiel, sondern als ein einzigartiges Epos, welches die durchdachte und komplexe Handlung eines guten Romans, mit der grandiosen Inszenierung eines Kino-Blockbusters und den interaktiven Möglichkeiten eines guten Computerspiels, hervorragend miteinander kombiniert. Das ist Entertainment wie man es nur sehr selten erleben kann. Ich kann es nicht oft genug sagen, aber was Bioware hier abgeliefert hat, ist ein Musterbeispiel für moderne und richtungsweisende Unterhaltung im Bereich der Videospiele. Letztendlich kann ich hier einfach nur eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für jeden Gamer aussprechen!

An die Entwickler…
Bioware ich danke euch für dieses wunderbare Erlebnis und hoffe ihr steckt in Mass Effect 4 dieselbe Leidenschaft. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten weitere Abenteuer in diesem wunderbaren Universum zu erleben. Bis dahin werde ich wohl nochmal mit Commander Shepard einen zweiten Anlauf starten, diesmal im englischen Originalton und mit einer düsteren Gesinnung…
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juni 2015
Spiel: Mars Effect 3
Release: 2012
Genre: Action/Adventure

Fazit:

Mars Effect 3 beginnt Anfangs mit einer spannenden Story die aber im laufe des Spiels etwas ins schleppen kommt, jedoch gegen Ende wieder an fahrt aufnimmt.
Technisch sieht der ME3 hübsch aus und bietet nochmals weitere Neuerungen wie z.b Gegenertypen,Waffen usw...
Die Nebenmissionen sind jetzt in die Hauptstory mit eingebunden was das ganze nicht mehr so Monoton macht.
Ich finde diesen und den ersten Teil gleich gut, da im ersten die Reaperinvasion noch in den Sternen steht und keiner die Bedrohung ernst nimmt und im 3 Teil das ganze Realität annimmt und die Mega Schlacht beginnt.
Teil 2 war da nicht so packend und für mich eher nur ein Lückenfüller der mit diesen Teil geschlossen wurde.
Also zu sagen bleibt, das die Trilogie gelungen ist, aber dem Hype meiner Meinung nach nicht gerecht ist.

Wertung: 7/10 Punkten (Befriedigend+)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. März 2012
Also hier noch mal auf Vorschlag der Leser, da meine Spoilerwahrnung in der 15. Zeile wohl leicht zu überlesen ist, eine Spoilerwahrnung, die auf einen Spoiler aufmerksam, und die Gefahr durch einen Spoiler aufzeigen soll......

ACHTUNG SPOILER

Hallo zusammen. Ich habe seit den letzten Tagen eingehend die immer wieder neu aufkommenden Rezensionen über Mass Effect 3 verfolgt und mich nun dazu entschlossen auch ein wenig mitzumischen.
Vorab, für mich ist das Spiel der Hammer, keine Frage. Es ist gut ausbalanciert im Gameplay, bietet eine gute, Stimmung schürende Kulisse und ich hab nicht ohne Grund seit langem mal wieder vier bis fünf Stunden am Stück an der Konsole gesessen. Was sonst noch alles gut war, und ich kann versprechen, es war eine ganze Menge, lässt sich ganz gut an den anderen Rezensionen erkennen, die man bei Amazon findet.
Hab ich schon erwähnt, dass es hier um einen Spoiler geht?

Nur eine Sache stößt bei vielen negativ auf. Es wurde schon mehrmals angesprochen und ich glaube jeder weiß, was ich meine. Das sagenumwobene Ende der Story rund um Shepard. Es wird ziemlich heiß diskutiert ob das Ende vielleicht doch seinen Zweck erfüllt oder doch nur ein Fall für die Biotonne ist. Gerade diejenigen, die davon begeistert waren, vertreten den Standpunkt, dass Bioware einen Meilenstein der Videospielgeschichte abgeliefert hat, der die Story würdig ausklingen lässt.

Diesen Leuten muss ich leider sagen, dass ich ein wenig anders denke, und ich habe nach langer Recherche im Internet, um auch wirklich alle Enden zu kennen, endlich acht Gründe gefunden, warum eine positive Meinung über das Ende nur eine Verschließung der Augen vor der Wahrheit sein kann. Oder man ist einfach anspruchslos. Dazu später mehr. Vorher will ich noch sagen, dass das hier vielleicht wohl der größte Spoiler bis jetzt ist, also weiterlesen nur auf eigene Gefahr!!

Fingen wir nun an mit den 8 Gründen warum Mass Effect in einem Fail endete:

Und auf Spoiler achten!!!

Grund 1 ' Wir machen nicht, was ihr uns glaubt

Vielleicht auch mit der wichtigste Grund.

-We wouldn't do it any other way. How could you go through all three campains playing as your Shepard and then be forced into a bespoke ending that everyone gets?

Dieser Satz kam von Mike Gamble, der wohl wichtigsten Person in der Produktion von Mass Effect. Für alle die kein Englisch können, sinngemäß übersetzt wollte er damit sagen, dass man doch nicht zulassen werde, dass man alle drei Kampanien mit seinem individuellen Shepard spielt und dann gezwungen wird ein Ende zu sehen, das quasi jeder bekommt. Man übertrage diesen Satz auf das Ende und frage sich eins: Will man uns verscheißern oder sollte Mass Effect 3 eigentlich am 1.April erscheinen? Denn genau das hat man getan. Ich habe das Ende des Kindes am Ende meiner Straße und von über zehntausend Kids aus den USA. Wie kann man nur so eine Lüge auftischen und dann auch noch breit grinsend den Leuten so ein Ende verkaufen?

Grund 2 ' Wenn treue Freunde gärtnern gehen

Am Ende der Enden, ich rede vom Aufprall der Normandy im Garten Eden, springt Joker aus dem Raumschiff, und wenn es nicht gerade das grüne Ende ist, wer steigt direkt neben ihm aus? In meinem Fall war es nicht nur meine Freundin Liara, mit der ich vor ner halben Stunde noch im Bett gekuschelt habe, nein, sie war zuvor auch noch mit mir auf der Erde zur letzten Schlacht. Was zum Henker macht sie auf der Normandy? Warum zum Henker hat Joker alle Zeit der Welt, sie und alle anderen zu retten und warum unternimmt noch nicht einmal die Liebe meines Shepards auch nur einen Versuch, den Mann zu retten, den sie liebt, und grinst sich einen in die Tasche? Nein, da spring ich lieber an Bord der Normandy. Niemand der Teammitglieder hätte Shepard zurückgelassen, am allerwenigsten Joker, der nun wirklich von der ersten Sekunde, quasi von Mass Effects erstem Atemzug an dabei war.
Was bekommen wir geboten? Ein Bild von meiner Freundin, wie sie mit dem gesamten Team auf einem Wald und Wiesen Planeten notlandet und diesen nun mit Joker neu besiedeln kann. Da fehlt mir doch nur noch Jürgen Klopp, der breit grinsend daneben steht, die Arme hebt und laut 'ENJOY' brüllt.

Grund 3 ' Das Katalysatorbalg

Ne oder? Am Ende des Weges, wo sich das Schicksal der Galaxie entscheiden soll, und wo man sich mit letzter Kraft hinschleppt. Wen trifft man da an? Richtig, Katalysatorkid, ein funkelndes Etwas aus dem Nichts, das seit Jahren auf der Citadel 'wohnt' und nun unserem Shepard erklärt, warum die Reaper alle 50.000 Jahre die Galaxie pulverisieren.
Die Schöpfung wendet sich immer gegen ihren Schöpfer. Ich habe eine Lösung des Problems gefunden. Jetzt nur mal so: Dieses Balg baut Megaroboter, um die organischen Lebewesen wegzupusten, damit sie nicht irgendwann Roboter bauen, die sie wegpusten'?
WO ZUM HENKER IST DA DIE LOGIK?
Ja sicher, die Völker, die geerntet werden, werden ja in einem neuen Reaper gespeichert.
'Papa, wenn ich groß bin will ich ein Reaper werden und Milliarden in Angst und Schrecken versetzen, um sie dann zu Biomasse zu verarbeiten und dann wiederrum in einem Reaper zu speichern.'
What the'...!?

Wie ein Kollege bereits treffend beschrieben hat: Ich habe die ganze Zeit im Gespräch mit dem Katalysator eigentlich nur auf das rote RT-Unterbrechungssymbol gewartet, um ihm eine Kugel in den Schädel zu jagen. Wie kann Shepard das alles zulassen? Nachdem, was er durchgemacht hat? Wofür er gekämpft hat? Shepards Wille hat ihn soweit gebracht und am Ende pfeift er darauf und sagt: Jo, wähle ich Törchen Nummer eins, zwei oder drei? Na, hinter welchem Törchen ist wohl der Zonk? Popau!!

Grund 4 ' Yeah, die Reaper sind weg, die Portale zerstört, wir können nach Hause...'Moment.

Ja, die Portale sind weg, egal bei welchem Ende. Ob rot, grün oder blau, gleich bleibt es immer. Die Portale sind staub. Ist doch toll, wenn man eine ganze Anzahl anderer Spezies, die mit ihren Schiffen zur Erde gekommen sind auf seinem vollkommen vernichteten Planeten beherbergen will. Die gesamte Quarianische Flotte war bei mir im Sol-System, die Kroganer, Turrianer, Asari. Was man auch getan hat in den vorherrigen Teilen, es ist egal. Ich habe den Quarrianern ihre Heimat zurückgegeben, viel Spaß damit...'moment. Ich habe die Genovage geheilt, die Kroganer können ihren Planeten wieder aufbauen und ihre Rasse aufleben lassen...'moment. Ohne die Portale ist alles für die Katz, und die Welt kann unmöglich alle Rassen der Galaxie beherbergen, der Untergang ist auch so vorprogrammiert.

Grund 5 ' Die Kriegsinaktivposten

Warum zum Henker habe ich Stunden damit verbracht, diese Aktivposten zu sammeln? Am Anfang habe ich mich gefreut: Oh Junge jetzt habe ich meinen Tiegel mit Raketenwerfern ausgestattet. Wow und jetzt habe ich Spezialeinheiten des Shadow Brokers.
Und am Ende? Der Tiegel brauchte keine Waffen, der Tiegel war ein riesiges Zäpfchen, das mit der Citadel verbunden werden musste, wahrscheinlich auch noch über USB-Schnittstelle, wie ein Headset, um mit dem Katalysator zu sprechen. Jetzt mal ohne Spaß, man hat nie auch nur den Schatten von dem gesehen, was man da gesammelt hat, rein gar nichts. Es war nur dafür da, um das prickelnde grüne Ende zu erleben, wo wir alle miteinander fusionieren und zu Hybriden werden, supi.

Grund 6 ' Bunt müssen sie sein

So liebe Leute, kommen wir nun zu den verschiedenen Enden. Es sind genau sechs. Drei rote, zwei blaue und ein grünes. Je nachdem, ob ihr böse wart oder wie auch immer. Sie alle haben eins gemein: Alles. Doch haben sie einen entscheidenden Unterscherschied''''....DIE FARBE.
Wer mir nicht glaubt, kann sich gern alle sechs Enden synchron bei Plattformen anschauen, die ich hier nicht nennen will. Youtube ist übrigens ein sehr schöner Name für ein Meerschwein. Die Enden sehen wirklich alle gleich aus, was hat man sich denn dabei gedacht? Man kann sich aussuchen, in welcher Farbe man die Galaxie krachen lässt. Ging Bioware da die Knete aus oder haben sie das Ende kurz vor der Mittagspause noch fertig gemacht? Wir werden es nie erfahren.

Grund 7 ' Man zähle und staune

It's not even in any way like traditional game endings, where you can say how many endings there are or whether you got ending A, B or C.
Ein Berühmter Satz von Casey Hudson kurz vor dem Mass Effect 3 Release. Wer diesen Satz versteht sollte einmal die verschiedenen Farben zählen, in denen man die Enden sehen kann. Selbst auf die Gesichtern der Pro-Ending Jungs sollte zumindest ein kleines Lächeln treten bei dieser Ironie.

Grund 8 ' Die ach so tolle Spannungskurve

Viele der Pro-Leute freuen sich über die tolle Spannungskurve bei Mass Effect 3. Stimmt ja auch, bis zum Ende, das ja so gut ausgedacht ist, und von den ganzen Motzkindern nur nicht verstanden wird, weil wir entweder zu jung sind oder den tieferen Sinn nicht verstehen. Das einzige tiefe war hier das tiefe Loch, in das die Story notlanden musste, nachdem das Katalysatorbalg über den Bildschirm gekullert ist. Hier ist keine Tiefe, die Produzenten hatten wohl nur mehr Lust, die Medien mit Lügen zu füllen, dass sie Mass Effect auf keinen Fall so enden lassen, wie es am Ende doch passiert ist. Und bitte keine Kommentare darüber, dass die Reaper Shepard womöglich indoctriniert haben. Man kann sich entscheiden die Reaper zu zerstören. Würdet ihr den Nachbar, der unter eurer Kontrolle steht, dazu zwingen euch vor ein Auto zu schubsen? Warum sollten die Reaper Shepard unter ihrer Kontrolle dazu bringen, ihre Rasse auszulöschen? Shepard war völlig am Ende, die hätten ihn auch anders aus dem Weg schaffen und dann mit ihrem Genozid getrost weiter machen können.

Damit wären wir dann auch am Ende. Wie schon gesagt, das Spiel an sich ist der Hammer, ich habe es gerne gespielt, aber man soll hier seine ganzen Erfahrungen aufschreiben und was bei fast jedem, allein bei über 51.000 am zehnten Tag nach Erscheinung auf der Mass Effect Seite aufgestoßen war, war der Abschluss dieses Hammerspiels. Bioware hat mittlerweile schon angekündigt, dass sie wahrscheinlich ein neues Ende rausbringen werden, eines, das die Spieler zufriedenstellen wird. Meine drei Sterne beziehen sich auf das Spiel an sich, das wirklich auch bei einem so dämlichen Ende nicht in der Reihe fehlen darf. Aber zwei Sterne mussten einfach runter, bei einem so unwürdigen Ende.
5656 Kommentare| 85 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Februar 2015
Die Kritik an dem Abschluss der Mass-Effect-Story kann ich nicht nachvollziehen.
Für mich war der 3. Teil einfach nur super und ein absolutes Muss für jede Spielesammlung.
- Top Grafik
- Abwechslungsreiche Missionen
- Spannende Gefechte
- Kein langweiliges Bodenschätze-Suchen
Und auch das Ende war für mich nur logisch und passte perfekt zu der ganzen Geschichte.
Ich war nur etwas überrascht dass es auf einmal so schnell zu Ende war und hätte mir noch ein kleines finales Gefecht auf der Citadel gewünscht, vor allem da ich für die ersten beiden Teilen jeweils circa 48 Stunden gebraucht habe und für den 3. Teil 'nur' circa 38 Stunden.

Mein abschließendes Urteil zur Trilogie:
1. Teil > muss ich mir kein zweites Mal antun.
2. Teil > vor einem zweiten Durchspielen für einen 'perfekten Run' eventuell vorher ein Walkthrough studieren.
3. Teil > könnte sofort wieder von vorne beginnen!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. April 2014
Mit dem dritten und vorerst letzten Teil (trotz Gemunkel über eine Fortsetzung) der Mass Effect Serie haben EA udn BioWare noch mal so richtig auf den Putz gehauen.
Neben einigen grafischen Updates hat sich auch die Atmosphäre des Spiels wieder einmal geändert. Von heldenhaft-brenzlich geht es nun nahtlos in katastrophal, düster und sehr viel rauer über als zuvor.
Man rettet also wieder die Galaxis, doch mit welchem Ausgang? Dank der Geschichte der beiden Vorgänger ist ein klares Ende noch immer schwer vorzustellen und die Verstrickungen zu den ersten Teilen ist durchaus sehenswert. Wie von BioWare bekannt sind frühere Handlungen erneut importierbar und aussagekräftig. Sehr nettes Feature der Reihe.
Zudem sind die Kämpfe schwieriger, die Gegnertypen stärker und beängstigender und die Kampfkraft der Helden weniger heroisch, dafür aber umso spannender geworden. Man hat nun immer das Gefühl, der nächste Fehler könnte der letzte sein. In einem Krieg wie diesem eine willkommene atmosphärische Umsetzung.
Die Handlung ist nun noch tiefer, es gibt wieder mal mehr als nur einen Bösewicht und alles scheint zu nichts zu führen, bis das letzte Blatt fällt und sich das Schicksal von Shepard auftut.
Sehr schöne Umsetzung von Science Fiction Ideen, ein dynamisches und gutes Gameplay und dazu eine packende Story. Was will man mehr?
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Mai 2015
Reihe damit komplett.Schwierigkeitsgrad nochmals gesteigert,habe aber keine wirklich unfairen Stellen gefunden.Nur jetzt muss man wirklich auf Zack sein und rechtzeitig saven.In einem Rutsch zockt man das garantiert nicht durch.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Juni 2015
.... der beste Teil dieser Saga!
Hervorragende Grafik, hervorragender Sound, hervorragende Geschichte und man kann sich als Frau oder Mann ins Spielgeschehen stürzen. Oder man übernimmt den Charakter aus ME2.
Alles passt zusammen, jede Entscheidung aus ME1 oder ME2 wird hier Konsequenzen haben.
Ein MUSS für jeden Sci-Fi Fan und jeden der es werden will.......
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. März 2015
Als Mass Effect rausgekommen ist, ist es irgendwie an mir vorbei gegangen. Aber die Serie lohnt sich! Man kann sich hier für relativ kleines Geld jede Menge Gamingstunden besorgen, die einen mitreißen. Was stimmt ist, dass von Mass Effect 1 an, wo die RPG-Eigenschaften noch etwas verstärkter waren, bis hin zu Mass Effect 3, was eher in Shooter Richtung geht, die Gewichtung sich ein bisschen verschiebt. Die Art und das Feeling bleiben auf jeden Fall erhalten. Man lernt die verschieden Charaktere kennen und schätzen, und die meisten einzelnen Geschichten ziehen sich bis zum Ende durch.
Wer Lust auf ein Weltraum-Shooter-RPG hat, ruhig probieren.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. November 2013
Dickes Lob dafür, dass die Entwickler ihrer Linie treu gebliben sind. Sowohl Story, als auch der Ablauf des Spiels sind wie bei den Vorgängern. Allerdings ist kann man keine Mineralien mehr "ernten" und die Aktionen auf der Karte hätten durchaus mehr ausgebaut werden können.
Wie immer sind meine Bewertungen im Hinblick auf den Preis....für max. 15 Euro echt zu empfehlen
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. März 2012
Nun ist es also soweit, endlich kann ich behaupten, die Mass Effect Saga im letzten Teil der Trilogie erfolgreich abgeschlossen zu haben. Was hat mir dieses Spiel Freude bereitet. Es war ein interaktiver Film vom ersten Moment an. Meine eigene Story. Packende Emotionen. Eine Welt, in die ich als Commander Shepard so richtig abtauchen konnte. Der letzte Teil musste einfach zum krönenden Abschluss werden. Ein bombastisches Finale musste es werden - erhoffte ich mir zumindest.

Das Spiel bietet eine, wie gewohnt, solide Mass-Effect Unterhaltung. Weniger anspruchsvolle Kämpfe, die im Gegenzug sehr viel an Action bieten und dafür mehr Konzentration auf die Geschichte und den Hintergrund der einzelnen Charaktere. Zwar hat die Qualität in manchen Augen nach dem ersten Teil nachgelassen, aber der Fokus liegt immer noch auf der gelungenen Inszenierung des Mass Effect Universums. Nach meinem Geschmack spielt sich dieser Teil ähnlich wie der zweite, jedoch mit ein paar Detailverbesserungen und Optimierungen, wie z.B. der Möglichkeit Waffen zu modifizieren. Auch der neue Multiplayer bietet kurzweilige Abwechslung neben dem Hauptspiel, die hauptsächlich durch "Galaxy at War" motiviert wird, um die Bereitschaft der Galaxie vor den Reapern, die alles fortschrittliche Leben "ernten" wollen, zu erhöhen.

Für mich alles eher nebensächlich, konzentrierte ich mich stets voll und ganz auf die Hauptgeschichte. Und genau hierbei kommt die größte Kritik am Spiel: Das Ende. Dieses hat mich wirklich herb enttäuscht. Ich hatte mehr erwartet. Glorreicher hätte es sein sollen. Würden wenigstens nicht so viele Fragen offen bleiben. Und dann beinhaltet es auch noch einige Logik-Lücken. Toll. Nun darf ich also mit einem miesen Gefühl zu Bette gehen... danke BioWare.

Fazit: Das Spiel an sich ist hervorragend und spielt sich wie gewohnt gut. Große Änderungen darf man sich hier jedoch nicht erwarten, zumal der Fokus eher auf der Handlung liegt. Diese weiß zwar zu Beginn an und durch das Ganze Spiel hinweg zu überzeugen, enttäuscht jedoch rigoros mit einem bitteren Ende, das jedem Fan der Spielreihe förmlich das Herz bricht.

Update (27.06.2012):
- - - - - - - - - - -
Seit gestern ist nun der "Extended Cut"-DLC erhältlich. Das heißt, nach dem spielerischen Ende wird es ein erweitertes, erzählerisches Ende geben. So fällt die Kritik an logischen Lücken und vielen unbeantworteten Fragen weg. Somit hat dieses Spiel nun, mit dem "Extended Cut"-DLC einen zufriedenstellenden, aber dennoch traurigen, obgleich sehr intensiven Abschluss. Die Emotionen werden überlaufen - und das meine ich durchwegs positiv. Deshalb habe ich auch die Bewertung um einen Stern angehoben.
0Kommentar| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.

Haben sich auch diese Artikel angesehen

14,95 €
34,10 €
27,99 €

Gesponserte Links

  (Was ist das?)