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am 29. November 2017
Unvergeßliche Aufnahmen unter Ferenc Fricsay ! Leidenschaftlich, spannend, einfühlsam. Er war einer der ganz großen Dirigenten, die einen Konzertsaal zum Schwingen bringen konnte.
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am 16. November 2016
Hatte schon länger geplant mir eine Aufnahme zuzulegen. An dieser habe ich nichts auszusetzen,genau was ich erwartete,gute Aufmachung,fairer Preis...ich bin sehr angetan und werde aus der Reihe noch mehr bestellen.
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am 8. Februar 2014
Passende Zusammenstellung und Aufnahmen mit guter Atmosphäre. Man hört sogar manchmal das Klacken der Ventile. Der Klang ist bei mp3 aber schon anders als bei CD Aufnahmen.
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am 3. August 2011
Ich lernte diese Einspielung in den frühen 70-er Jahren kennen, und als ich später bei Kubelik das Non-Rit. vor dem Hauptthema des 4. Satzes hörte, hätte ich beinahe aufgeschrien vor Schreck. Dann habe ich feststellen müssen, dass alle andern Dirigenten das so machen, also ins Thema hineinstürmen... - Für mich ist nach wie vor die Fricsaysche (eigenmächtige) Version die liebste.
J.F.
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am 22. Januar 2013
die Moldau sollte sich jeder anhören, der lernen will, dass Musik auch einen (imaginären) visuellen Effekt haben kann; man kann sich richtig vorstellen, wie die Moldau sich langsam durch ihr Flussbett schlängelt, um immer schneller zu werden, und doch das Grundthema niemals aus den Augen verliert - ein tolles Werk
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am 7. Mai 2014
Diese Aufnahme der "Moldau" macht das Stück lebendig - kein Vergleich mit der "eckigen" Karajan-Interpretation!
Klare Empfehlung - auch gute Tonqualität.
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am 11. April 2003
Niemals erklang die Moldau in derartig wunderbarer Weise, absolute Referenzqualität - durch Smetanas Werk allein ist diese Platte anschaffenswert!
Dvoraks neunte Sinfonie und Liszts Preludes stehen zwar hinter der verzaubernden Moldau etwas zurück, aber auch hier gelang Friscay eine großartig Interpretation.
Die Klangqualität ist von außerordentlich klarer Reinheit, Rausch- oder gar Störgeräusche finden sich nicht.
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TOP 500 REZENSENTam 26. Juli 2016
Von dem großen ungarischen Dirigenten Ferenc Fricsay (1914-1963) gibt es eine Fülle von unvergänglichen Aufnahmen.
Auf der vorliegenden CD sind einige seiner besten versammelt: Zunächst Dvoraks 9. Symphonie "Aus der Neuen Welt", die seit ihrem ersten Erscheinen 1960 bis heute neben den Aufnahmen von Szell, Klemperer, Dorati und Kubelik zu den Spitzeneinspielungen zählt. Sie ist klar in allen Einzelheiten, mit spürbarem Engagement und einem Einsatz gespielt, der in jedem Takt Fricsays innere Verbundenheit zu diesem Werk erkennen läßt. Fricsay hatte einige Jahre zuvor, noch in Monoqualität, bereits eine "Neue Welt"-Aufnahme vorgelegt, die er 1953 mit dem RIAS Symphonie-Orchester produziert hatte. Manche Musikfreunde ziehen sie sogar der hier vorgestellten um einen Tick vor, wegen ihrer unnachahmlichen Frische, aber ich denke, daß die Stereo-Version von 1959 allein schon wegen der überlegenen Klangtechnik der älteren vorzuziehen ist.
Die "Füller" der CD sind eigentlich alles andere als das, sie werden durch Fricsays überragende Musikalität fast zu Hauptwerken geadelt. Das gilt in besonderer Weise für Smetanas "Moldau", die für mich hier noch überzeugender und feuriger dargeboten wird als in der berühmten Einspielung beim Süddeutschen Rundfunk (mit Probeauszügen). Das "Les Préludes" von Franz Liszt wird ohne jeden Bombast dargeboten und wird darum auch für Hörer, die mit dem Werk (wegen seines Mißbrauchs für Rundfunk-Sondermeldungen während der Nazizeit) ihre Schwierigkeiten haben, wieder genießbar. Die Aufnahmen wurden 1959 ("Die Moldau" im Februar 1960) gemacht, und sie wurden von der DGG digital so behutsam und sorgfältig aufbereitet, daß das Anhören auch heute noch ein Genuß ist. Nur ein leises Hintergrundrauschen verrät ein wenig das Alter der Einspielungen. Alle drei zählen zum unverzichtbaren Vermächtnis des leider viel zu früh verstorbenen Dirigenten.
Das beiliegende Textheft ist in Ordnung. Auf dem Titelblatt zeigt es das originale Cover der LP-Erstausgabe. Für Sammler und Nostalgiker eine willkommene Zugabe.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Oktober 2014
Dvoraks neunte Symphonie wird vielfach als "wunderschöne" Musik gespielt, ihr Melodienreichtum wird dabei gerne in den Vordergrund gestellt - eine absolut gültige Möglichkeit. Die herausragenden Interpretationen ergänzen dies durch einen melancholischen Schleier, den man in der Musik wiederfinden kann (u.a. Maazel, auch dank der Wiener Philharmoniker eine immer noch gültige Aufnahme, die sehr der Schönheit der Musik verpflichtet ist).
Fricsay geht jetzt einen Schritt weiter: er findet in der Musik Existenzielles, deckt das gesamte Spektrum menschlicher Emotionen auf. Wenn die tiefen Streicher im ersten Satz ihr Thema spielen, ist man erschüttert über den Schmerz, der in diesen Takten liegt. Gleichzeitig kennt Fricsay auch das Sich-aufbäumen, was sich u.a. in den Belchbläserattacken wiederfinden lässt. Von der schieren, tänzerischen Freude bis hin zu den Abgründen von Schmerz und Verzweiflung wird die gesamte Palette der Emotionen abgebildet. Das ist schon große Kunst. Die Berliner Philharmoniker sind hier weit entfernt vom reinen Wohlklang, wie man es dann unter Karajan vorfand. In der Summe also eine herausragende Interpretation, die die Extreme auslotet, ohne die Schönheit der Musik zu verleugnen.
Auch die Moldau hier in einer mustergültigen Interpretation, angemessen melancholisch, mit dramatischen Akzenten.
Gute Tonqualität.
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am 15. März 2013
unglaublich welche Wirkung dieses erste Fanfarensignal des Unternehmen "Barbarossa" im Stück "les preludes" zu entfalten vermag. Das ist wahre Kunst!
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