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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
19
4,7 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Limited Edition|Ändern
Preis:26,85 €+ 5,00 € Versandkosten

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Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen kann bzw. möchte, die doch recht ausführliche Rezension zu lesen, hat die Gelegenheit auch gleich unten, unter "Gesamt-Fazit", weiterzulesen.

Wer hätte gedacht, das es innerhalb des Stealthgenres außer den Überfliegern wie Metal Gear Solid, Splintercell, Hitman und Assassins Creed, aber auch einigen Nischentiteln wie Saboteur und Velvet Assassin, es doch noch einen Titel dieses Genres geben würde, der die Stealth-Gamergemeinschaft in Verzücken bringen könnte. Deus Ex Human Revolution hat es bei mir jedenfalls geschafft. Zeitlich gesehen, spielt dieser Titel 25 Jahre vor dem ersten Teil. Es ist im übrigem nicht notwendig einen der Vorgänger gespielt zu haben. Auch wenn dieses Game schon lange auf dem Markt ist, setzte es in einigen Bereichen, wie z.B. im Storytelling neue Maßstäbe, abgesehen von dem Monumentalwerk Metal Gear Solid. Im Gegensatz zu MGS ist dieses jedoch ein in sich geschlossener Teil mit einem Anfang, und einem Ende.

Dieses Game, welches vor dem ersten Teil in einer düsteren, technisierten Zukunft spielt, schlüpft man in die Rolle des Agenten Adam Jensen, welcher durch einen Überfall seine Partnerin und fast sein eigenes Leben verlor. Durch technische Augmentierungen, welche aus biomechanischen Chips, Implantaten und Prothesen bestehen, wurde er wieder ins Leben gerufen um wie sollte es anders sein, die Welt zu retten, welches ihm aber zu Beginn des Games noch nicht bewußt ist. Die Gesellschaft teilt sich in die von künstlichen Prothesen aufgewerteten Menschen, genannt „Optis“, und in normale noch nicht augmentierte Menschen. Hierbei muß sich die Klasse der Optis gegen gesellschaftliche Diskriminierung und Ausgrenzung, erwehren. Die Optis müssen zudem mit den Abstoßungsreaktionen des Körpers, aufgrund der Augmentierungen kämpfen, wobei sich diese jedoch mit teuren Medikamenten unterdrücken lassen. Für die eine Gruppe ist es ein Fortschritt auf der Evolutionsleiter, für die anderen, insbesondere bei Purity First-Mitgliedern, der zunehmende Verlust der Menschlichkeit.

Dieses sorgt insgesamt für jede Menge gesellschaftlichen Sprengstoff, der sich im Extremismus und Fanatismus äußert, welcher die gegenwärtige Zivilisation zunehmend bedroht. Für das Unternehmen Sarif Industries, welches führend in dieser Wissenschaft der Augmentierung ist, war Adam Jensen schon vor dem Überfall als Sicherheitschef tätig. Nach seiner Genesung, wird ihm nun als Opti der Auftrag erteilt, seinen eigenen Überfall aufzuklären. Ermittlungen, die ihm nach und nach in die Machenschaften seiner Firma blicken lassen, wie auch die Erfahrungen mit den menschlichen und gesellschaftlichen Abgründen, lassen ihn des öfteren zweifeln und zeigen hier einen vielschichtigen, ambivalenten Helden mit dem man sich gerne indentifiziert. Hier wurde dramaturgisch nicht nur Wert auf eine komplexe und spannende, mit einigen überraschenden Wendungen gestaltete, wie auch nicht linear verlaufende Geschichte gelegt, sondern auch auf eine vielschichtige Charakterzeichnung, die man auch bei den Nebendarstellern wahrnehmen kann. Das gelungene Storyboard, welches eine reale mögliche Utopie bzw. richtigerweise Dystopie, fast als humanistisches Lehrstück erzählt, wie auch die hervorragende Synchronisation und die durchweg gelungene visuelle Inszenierung, lassen schnell eine Identifikation mit dem zu spielendem Hauptprotagonisten Adam Jensen, wie auch einen schnellen Einstieg in das Game zu.

Das Hauptmenü zu Anfang läßt eine Vielzahl von persönlichen Einstellungen zu, aber keine eigene frei belegbare Tastenbelegung. Die Tutorials die alle notwendigen Gameplayoptionen erklären, sind aufgrund ihrer filmischen Darstellung, und der dazugehörigen Erklärung für jeden einfach zugänglich, und werden während des spielen zum richtigen Zeitpunkt eingeblendet, lassen sich jedoch auch manuell im Menü anwählen. Man kann zwischen 3 Schwierigkeitsgraden wählen, die man jedoch noch während des gamens verändern kann, sollte einem das Game vielleicht doch zu schwer werden, oder umgekehrt. Die Sprachausgabe ist deutsch, wobei man auch deutsche Untertitel zuschalten kann die jedoch sehr klein geraten sind. Leider kann man aber nicht die englische Original Sprachausgabe anwählen, welches den Nutzen der deutschen Untertitel offen läßt.

Das Spielemenü gibt Auskunft über die Hauptmissionen, Primär- und Sekundärziele. Ein begrenztes Inventar, welches Waffen, wie auch alle möglichen Items enthalten kann, darf natürlich auch nicht fehlen. Dieses wirkt im ersten Augenblick zwar ziemlich groß, wird einem aber im späteren Verlauf nicht mehr als ausreichend erscheinen. Dieses kann man jedoch dann durch einen nicht gerade geringen Obulus erweitern. Eine komplette Kartenansicht mit Vergrößerungsfunktion, wie auch der implemtierte Ebenenwechsel gibt Information über den eigenen Standort, wie auch Ziele. Das Medienarchiv sammelt alle gefundenen Einträge z.B. E-Mails.

Der wichtigste Menüteil widmet sich den Augmentierungen, mit denen man seinen Protagonisten aufwerten kann. Diese erwirbt man durch Praxis/Fertigkeitspunkte. Die Praxispunkte erhält man wiederrum, wenn man eine gewisse Anzahl von Erfahrungspunkten gesammelt hat. Diese bekommt man nach Beendigung von Haupt- und Nebenmissionen, aber auch während der Missionen, indem man zum Beispiel eine Mission unter gewissen Vorausetzungen erfüllt, wie z.B. durch das töten durch Kopfschüsse, oder der Vermeidung von Alarmzuständen, betäuben des Gegners usw.

Die Charakterentwicklung ist absolut offen, und kann somit von einem selber individuell festgelegt werden. Hier eine kleine Aufzählung von möglichen körperlichen Upgrades (Augmentierungen).

1.) Schädelaugmentierungen: die das hacken vereinfachen, schleichen optimieren, die Sozialkompetenz stärken, um so Personen leichter für eine Sache zu überzeugen.

2.) Rumpfaugmentierungen: die längere Sprints ermöglichen, Beschleunigung der Energiezellenaufladung (da für fast alle Augmentierungen, bei Anwendung Energie benötigt wird), bessere Gesundheitsgenerierung.

3.) Armaugmentierungen: Verstärkung der Schlagkraft, zum durchbrechen von Wänden, Zielstabilisierung, welche genaueres schiessen ermöglichen.

4.) Augenaugmentierungen: durch Wände schauen, Schutz vor Blendgranaten.

5.) Rückenaugmentierungen: Reflexverstärker, der mehrere Gegner im Nahkampf unschädlich machen kann, erhöhte Sturzfähigkeit ohne Schaden zu nehmen.

6.) Hautaugmentierungen: Möglichkeit zum unsichtbar machen, erhöhte körperliche Panzerung zur Vermeidung, oder Verringerung von Verletzungen.

7.) Beinaugmentierungen: Lautlos, oder schneller sprinten, größere Sprungkraft.

Dieses ist nur ein Ausschnitt dessen, was möglich ist. Viele dieser Augmentierungen lassen sich zusätzlich noch weiter ausbauen bzw. verstärken und verbessern. Es ist jedoch sinnvoll, sich die Augmentierungen zunutze zu machen und voll hochzurüsten, die die eigene Spielweise am meisten unterstützen, da man nicht die Möglichkeit hat, alle Aufrüstungen bis zum Spielende zu erwerben. Auch der Energiebedarf ist je nach Augmentierung unterschiedlich. Einige verbrauchen überhaupt keine, andere eine geringe bis mittlere Energiemenge, und die stärksten Augmentierungen, wie zum Beispiel das unsichtbar machen, verbrauchen enorm viel Energie, welche in Form von Energiezellen freigegeben wird. Augmentierungen sind bei entsprechender Praxis/Fertigkeitspunkteanzahl bei den Limb-Kliniken, die es in jeder Stadt gibt, zu erwerben.

Der Spielebildschirm gibt Aufschluss über den Munitionsvorrat, wie auch die noch verfügbaren Energiezellen. Ein kleiner Kartenausschnitt der näheren Umgebung zeigt die eigene Position und Blickrichtung in gelb, neutrale Personen in grün, und die der Feinde in rot an. Auch das Ziel, sollte es in unmittelbarer Nähe sein wird dargestellt. Für das jeweilige Ziel gibt es zudem eine Entfernungsanzeige, die einen aber auch gelegentlich in die Irre führt, wenn sich das Ziel beispielsweise auf einer anderen Ebene befindet.

Die Grafik ist kontrast- und detailreich, und die Locations bei denen man die finsteren Strassen von Detroit durchstreift, die verwinkelten Dächer und Gassen von Shanghai mit seinen kontrastreichen Neonfarben erobert, oder in Montreal, wo der Firmensitz von Sarif Industries beheimatet ist, seinen Ermittlungen nachgeht, wie auch andere Locations bieten viel an visueller Abwechslung im Cyberpunk-Design. Die filmischen Zwischensequenzen sind bildtechnisch, wie auch mit ihrer musikalischen Untermalung hervorragend inszeniert.

Die verschiedenen Abschnitte stellen einen immer vor neue Herausforderungen, zumal man alle Gebiete auf mehreren Wegen durchqueren kann, um so zu seinem Ziel zu kommen. Von der Kanalisation, über Strassen, bis hin zu den Dächern, kann man so ziemlich alles in den großzügig angelegten Arealen erforschen und begehen. Die KI-Bewohner dieser Welt sind nicht nur zu leblosen Statisten degradiert, sondern lassen oftmals eine Konversation zu, welche mal mehr und mal weniger hilfreich ist. Diese bringen einem aber auch gelegentlich Nebenaufträge ein, wie auch für die Ermittlungen wichtige Informationen die einem in der Hauptstory weiterführen. Insgesamt wirkt die Spielewelt in den Außenbereichen jedoch manchmal relativ steril.

Man spielt aus der Ego-Perspektive, während alle Bewegungsabläufe wie ducken, springen und rennen usw. einem flüssig und intuitiv von der Hand gehen. Für ein Stealthgame ist auch die Deckungsfunktion, mit dem schnellem um die Ecke wechseln, top gelungen. Schußwechsel sind realistisch dargestellt, indem z.B. das schießen mit einem Schnellfeuergewehr dadurch erschwert wird, das die Waffe, wie in der Realität auch, nach oben zieht. Laserzielhilfe, wie auch die eine direkte Zentrierung der Waffe zum genauem schießem sind anwählbar. Die im Laufe des Games immer größer werdende Waffenauswahl läßt kaum Wünsche offen. Diese können entweder dem Gegner abgenommen, oder in Shops käuflich erworben werden. Getötete Gegner lassen sich wegziehen, so das man diese verstecken kann um andere Wachen beim finden des Leichnams nicht in den Alarmzustand zu versetzen.

Sollte man es vorziehen ein Gebiet vollkommen ohne feindliche Verluste zu durchqueren, sollte man darauf achten das bewußtlose Gegner von Kollegen wieder auf die Beine gebracht werden. Zudem ist der Zustand der Bewußtlosigkeit zeitlich begrenzt. Die automatischen, temporären Speicherpunkte werden oft und fair gesetzt. Freies speichern ist auch jederzeit, außer in Gefechtssituationen, möglich. Im Gegensatz zur PS3 wird man hier, wegen der fehlenden Installationsmöglichkeit mit häufigen, wie auch langen Ladezeiten konfrontiert, welches den Spielablauf doch desöfteren stört. Eine Lebensanzeige existiert nicht, dafür wird bei körperlichen Verletzungen und nahendem „Game Over“ der Bildschirm rot, und der Controller beginnt im Takt des Herzschlages zu pochen. Genesung erfolgt durch eine eingelegte Kampfpause in sicherer Deckung nach kurzer Zeit automatisch. Die Gegner-KI (Künstliche Intelligenz) ist ausnahmslos gut, indem sie Deckung suchen und einen desöfteren in die Zange nehmen und man dann, mir nichts dir nichts, mitten im Kreuzfeuer steht. Einziger Kritikpunkt ist das die Feinde einem selten auf Treppen nachlaufen, wie auch Leitern und Schächten überhaupt keine Beachtung schenken, so das man in einer ausweglosen Situation, sich so dem Feinde doch recht unkompliziert entziehen kann. Wenn man schnell genug ist.

Dieses Game bietet, im Gegensatz zu den meisten anderen Stealthgames, die Möglichkeit das Game komplett durchzuspielen, ohne einen Feind töten zu müssen. Ausgenommen hiervon sind nur die Zwischen- und Endgegner, die alle hervorragend, beeindruckend in Szene gesetzt wurden, und wie bei Metal Gear Solid nicht nur durch einfaches drauflosballern zu besiegen sind. Hier bedarf es einer guten Strategie, wie auch einer hohen Frusttoleranzgrenze, da selbst auf dem einfachstem Schwierigkeitsgrad, Gelegenheitsgamer den Bildschirmtod häufiger erleben werden, als es ihnen lieb sein wird.

Zum Terminal- und Türenhacken gehört zu den wohl anspruchsvollsten Tätigkeiten. Das ganze muß unter Zeitdruck erledigt werden, welches mir doch desöfteren die Schweißperlen auf die Stirn trieb. Das hacken ist sehr komplex, und integriert sich gut ins Gameplay ein, da man bei falschem, fehlerhaftem Hack Alarm auslöst. Mit platzierten Viren und auch anderen Möglichkeiten muß man Knotenpunkte übernehmen, die von einem Anfangspunkt bis hin zum Abschlusspunkt verbunden werden müssen. Hierbei wird man auch durch feindliche Gegenmaßnahmen deshäufigeren unterbrochen. Jeder Knotenpunkt der übernommen werden soll, zeigt prozentual die mögliche feindliche Entdeckungswahrscheinlichkeit an. Hierfür gibt es jedoch auch wieder „Werkzeuge“, mit denen man dieses verhindern kann, wie z.B. den Stop Virus, der feindliche Abwehrmaßnahmen für gewisse Zeit unterbricht.

Bei gehackten Terminals, wie auch bei freigegebenen, wird man zum Teil mit Informationen z.B. in Form von E-Mails die auf den PC`s gespeichert sind, geradezu überschüttet. Hier das wesentliche für seine Ermittlungen zu verifizieren, führt einen zwar immer mehr in die Story ein, erschöpft sich aber gelegentlich auch in Belanglosigkeiten. Türen die per Code gehackt werden können, machen dieses nicht immer notwendig, da es in vielen zugänglichen Räumen meist verdeckt durch eine Kiste, aber auch offen einsehbare Lüftungsschächte gibt, die einem zu so manchem verschlossenem Raum Zutritt verschaffen, für den man einen Hack dann nicht mehr benötigt.

Diese Game fordert, läßt aber wie kein zweites Game so viele verschiedene Lösungswege zu. Auch die Konversationen mit spielerelevanten Personen, bei welchen man meist 4 Antwortmöglickeiten hat, lassen einen nicht linearen Storyverlauf zu, der im Hauptstrang zwar unverändert bleibt, in einigen storytechnischen Kleingkeiten jedoch flexibel ist. Es gibt zudem verschiedene Spielenden, die man alle erlebt haben sollte. Hierzu reicht es jedoch vor dem Ende zu speichern, da man die verschiedenen Enden nicht zwangsweise nur durch erneutes durchspielen erleben kann.

Gesamtfazit:

Eine der besten Gamestorys die ich bis jetzt erleben durfte. Komplex, gesellschaftskritisch, ambivalent, wie auch ethische und moralische Fragen aufwerfend ein dramaturgiches Meisterwerk, welches die Identifikation mit dem Hauptprotagonisten, wie auch den spielerischen Einstieg leicht macht. Die Inszenierung des Gameplays, wie auch die der Zwischensequenzen, halten konstant den Spannungsbogen, bis hin zum denkwürdigem Finale.

Ein hervorragendes Stealthgame, welches einem eine Fülle an Lösungsmöglichkeiten bietet um seine Ziele zu erreichen. Sei es mit roher Gewalt unter Verwendung eines großen, vielfältigen Waffenarsenals, oder die taktisch unauffällige Vorgehensweise, die es einem ermöglicht dieses Game, ausgenommen der Zwischen- und Endgegner, ohne eine einzige Eliminierung eines Feindes durchzuspielen. Die Feindes KI ist mit wenigen Ausnahmen sehr anspruchsvoll, und macht es einem nicht zu einfach. Hier ist man dankbar für die perfekt fürs Stealthgame entworfene Steuerung, die einfach und intuitiv zu erlernen ist, und beginnend mit den Angriffs- und Ablenkungsmöglichkeiten, hin zur unkomlizierten Deckungsfunktion, die keine Wünsche offen läßt.

Grafisch sauber und detail-, wie auch abwechslungsreich, wissen die vielfältigen Locations im Cyber-Punk Style zu überzeugen. Auch die Soundkulisse, wie auch die immer passnde Musikuntermalung unterstreichen die gesamte Game-Inszenierung. KI-Bewohner sind hier nicht nur statistisches Beiwerk, sondern lassen Konversationen zu, welche mal mehr und mal weniger von Bedeutung sind. Das hacken von Terminals und Türen wirkt nicht aufgesetzt, sondern fügt sich wunderbar in das Gesamtbild mit ein. Dieses ist ein sehr anspruchsvolles Minigame, welches die Gehirnzellen routieren läßt, und desöfteren eine willkommene Abwechslung bietet die viele Informationen freigibt, die einen immer mehr in den geschichtlichen Plot einführen.

Der Rollenspielfaktor inform der Augmentierungsmöglickeiten, die den Körper künstlich „verbessern“, gibt dem Game noch den letzten Schliff. Sinnvolle Upgrades, die man je nach individueller Spielweise bedacht auswählen sollte, machen den Hauptprotagonisten zu einer biokörpertechnischen Maschine, der aber durch seine ambivalenten Emotionen, eben geradezu menschlich wirkt, und ihm so persönliche Gewissens- und Entscheidungsfindungen schwer machen, welches an einigen Stellen deutlich spürbar wird.

Diese Game kann man jedem empfehlen, ob Gameneuling, Gelegenheits- wie auch Hardcoregamer. Hier kommen alle voll auf ihre Kosten. Die wirklich gute deutsche Synchronisation ist leider nicht immer lippensynchron mit den Gameakteuren. Man sollte das Game jedoch vorher installieren, da ansonsten die Ladezeiten unangehm lang geraten können, ganz abzusehen von der erhöhten Geräuschentwicklung.

Eine ganz klare Kaufempfehlung für jeden, der dieses Game noch nicht sein eigen nennen darf.

Die in dieser Limited Edition enthaltenen Zusatzinhalte, wie das hochwertige Artbook, wie auch die Making of CD, und die virtuellen Zusatzinhalte, machen diese Ausgabe gerade für Videogame-Sammler interessant.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 4. November 2011
Klare Kaufempfehlung für Freunde spannender Stories und packender Atmosphäre! Für mich das Game of the Year 2011!

Auch wenn es sich oberflächlich betrachtet wie ein Ego-Shooter spielt, so hat Deus Ex Human Revolution um einiges
mehr zu bieten. Rollenspielcharackteristik beim Ausbau der Fähigkeiten, und das ganz nach belieben des Spielers.
Die Story ist kinoreif inszeniert und lässt den Spieler kaum vor dem Ende los. Es wirkt nie in die Länge gezogen,
die Atmosphäre wurde perfekt eingefangen und gibt dem Spieler das Gefühl einer erschreckenden Zukunft, die die
Menschheit zu erwarten haben könnte.

Wer aber eher auf leichte Kost und einem schnellen Actionspiel für zwischendurch steht, kann zwar Deus Ex genauso
spielen, ist aber bei Titeln wie Call of Duty besser aufgehoben.

Peter R.
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am 29. August 2011
Da ist es nun endlich - Deus Ex: Human Revolution. Das Prequel zum mehrfach gewählten besten Spiel des Jahres und gewählten besten PC-Spiel der letzten 20 Jahre Deus Ex. Da dessen Sequel Deus Ex: Invisible War leider etwas in die Hose gegangen ist, verweise ich bei Vergleichen gerne nur auf den ersten Teil.
Wie es bei Nachfolgern, Vorgängern oder anderen Serienablegern häufig so der Fall ist, sind Fans der Serie mit Vorschusslorbeeren sehr schnell bei der Hand und mit Vorstellungen leider ebenso schnell in schwindelerregenden Höhen. Bei Human Revolution war das natürlich keinesfalls anders - nur verständlich bei dem Vorgänger. Gerade deswegen waren nach dem ersten Ankündigungstrailer für einen dritten Teil die Erwartungen so groß, dass selbst über das kleinste Detail im Trailer Scharen von Foren überschwemmt wurden mit Theorien über dessen mögliche Bedeutung.
Meine ganz persönliche Angst war hier, dass, wie heute leider so häufig, ein Spiel auf Basis eines Namens in Eile und Schnelle zusammengeschustert wird, damit es schnell Geld einbringen kann, bis jemand merkt, dass das fertige Produkt gar nicht so gut ist wie erwartet und beworben - man denke hier an Produkte wie Duke Nukem Forever oder Dragon Age II.
Der erste Deus Ex Teil war eins von den Spielen, die nicht als Spiel mit unglaublichen Verkaufszahlen in die Geschichte einging sondern vielmehr als Titel in Erinnerung blieb, der wie kein zweiter bis dahin die Genres Ego-Shooter und Rollenspiel vereinte. Auch bot Deus Ex dem Spieler eine schier unglaubliche Palette an Lösungsmöglichkeiten für die einzelnen Missionen einer wunderbaren Story. Sowohl Fans von großen Wummen, reichlich Geballer und Spuren von Verwüstung als auch Schleicher, Hacker, Anhänger von Tarnung und Überprüfer von Patrouillenwegen wurden bedient. Es gab für jede Herausforderung eine Vielzahl an Lösungsmöglichkeiten. Zugegeben - die Grafik war selbst damals kein Meilenstein, der Stil und das Setting dafür umso mehr.
Doch - Trommelwirbel: Human Revolution ist nicht anderes als der erste Teil, in keinem Bereich - und ihm absolut würdig. Das Spiel bietet immer noch die gleiche Palette an Lösungswegen, den Reiz, entweder den Levelabschnitt in Schutt und Asche zu legen oder an allen Gegnern vorbei zu schleichen ohne auch nur einmal bemerkt zu werden.
Human Revolution bietet eine sagenhafte Story, von der ich hier kein bisschen erzählen werde, einen wunderschönen Grafikstil in schwarz und orange, einen sehr stimmigen Soundtrack, der das Spiel wirklich sehr passend untermalt und die bekannte, unerreichte spielerische Freiheit. Schnell durchs Spiel hetzen in ca. 20 Stunden, ohne Nebenmissionen, ohne Lesen von herumliegenden Pads und Zeitungen, ohne Hacken von Computern oder Türen oder vollen Genuss mitsamt Nebenhandlungen in weit über 40 Stunden - es liegt einzig beim Spieler.
Deus Ex: Human Revolution erfüllt wirklich alle Hoffnungen von Fans der Serie uns bietet aufgrund eines Prequels auch für Neueinsteiger in die Serie ein herausragendes Spielerlebnis ohne zusätzliches Lesen von Internetseiten zum Verständnis der Story.
Noch ein Kommentar zur Limited Edition: Auch diese wird dem Spiel gerecht: Ich habe selten eine Limited Edition eines Spiels in der Hand gehabt, die so aufwändig produziert wurde, sowohl vom Design als auch vom Inhalt her. Das Spiel kommt hier in einer Papphülle (sehr hochwertig) mit innen liegender aufklappbarer Pappbox, in der sich Handbuch, Seriennummer für DLC, das Spiel und die Zusatz-DVD befindet. Gerade diese Zusatz-DVD hat es mir angetan. Zum einen finde ich es hier sehr kundenfreundlich, den Soundtrack nicht in die DVD zu integrieren um ihn somit nur am DVD Player genießen zu können, sondern die Tracks ganz einfach im MP3 Format abzulegen, damit man Sie sich anhören kann, wo man möchte. Der DC-Comic ist auch sehr gelungen, wobei allerdings das Making Of der eigentliche Star ist. Wenn man sie das einmal angesehen hat, schätzt man Deus Ex: Human Revolution noch viel höher ein. Für das Entwicklerstudio EIDOS Montreal war das Spiel das erste Produkt überhaupt, was aufgrund fehlenden Erfahrungen und Vorwissen das Spiel noch besser erscheinen lässt. Besonders gefallen hat mir auch die Einstellung, vom Geldgeber die benötigte Entwicklungsdauer zu verlangen, wodurch der Qualitätsstandard wirklich sichtbar wird. Wirklich sehr interessant!
Alles in allem ist Deus Ex: Human Revolution wirklich das gute Spiel, was alle erhofft haben und die richtige Wahl für alle Fans von düsteren Zukunftsvisionen à la Blade Runner und Freunden aller Spiele mit großer spielerischer Freiheit. Eine echte Kaufempfehlung!
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am 29. September 2011
Mit diesem Spiel soll der DeusEx Franchise ja quasi wiederbelebt werden. Wie solche Versuche in die Hose gehen können sieht man ja aktuell z.B. bei Duke Nukem. Eidos hat sich aber hier wirklich Mühe gegeben, man merkt bei Schritt und Tritt in der Welt von "DXHR", dass hier Fans der Reihe am Werk waren. Das Spiel hebt sich angenehm von der Masse an First-Person-Spielen ab und bietet eine dichte Atmosphäre, zeitgemäße Grafik und eine komplexe Welt zum erkunden.

Als großer Fan von Originalfassungen war ich zunächst entsetzt eine rein deutsche Kopie erhalten zu haben (ich könnte schwören in der Produktbeschreibung stand was von mehrsprachig). Zum Glück ist die deutsche Synchronisation recht gelungen und stört den Spielspaß nicht im geringsten, daher habe ich es auch nicht zurück geschickt.

Ich spare mir hier jetzt eine detaillierte Auflistung von Story, Figuren, Features usw. das haben schon andere gemacht und dafür ist ja die Spielepresse da. Mein Fazit: Rein vom Spielspaß her mag es kurzweiligere Titel geben, darum hier auch nur 4 Sterne. DX ist eher was zum reinbeißen und drin versinken, nicht für den schnellen Adrenalinkick zwischendurch. Licht aus, Spiel in die Xbox und ab in die Nacht...
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am 13. September 2011
So... hat das das Spiel nun auch einmal beendet. Bin zwar kein guter Rezischreiber aber möchte das hier doch einmal kurz und knapp tun.
Für mich ist das Game jetzt schon ein Anwärter auf das Spiel des Jahres 2011 (obwohl noch einige kommen, wie MW3, Battelfield usw).
Mir hat es wirklich sehr viel Spass bereitet. Die Spielzeit von etwa 25 Stunden ist sehr ordentlich, und ich hatte nach der Zeit noch lange nicht alles entdeckt.
Grafik: ist völlig okay (welches Game ist schon perfekt)4/5
Sound: Passt perfekt zur cyber-Punk atmosphäre 5/5
Story: Sehr gut erzählt (teilweise auch mal glaubwürdig) 5/5
Steuerung: fand ich anfangs gewöhnungsbedürftig aber nach kurzer einspielzeit perfekt 4/5
Wiederspielwert: Es gibt mehrere Lösungswege sowie auch alternative Enden und noch einige Nebenmissionen die gemeistert werden können. Ich werde es wohl noch öfters spielen müssen um alles gelöst und gesehen zu haben.

Wer ein neues Action, Rollenspiel, etwas Shooter (man kann auch das Spiel bis zum Enden schleichen)sucht, sollte sich dieses kaufen!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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am 17. September 2011
Also von dem was ich bisher gespielt habe bin ich absolut begeistert alles an dem spiel macht einfach nur spass
der einzigste kleine Minus punkt ist die synchro die wurde verbockt und ist mehr asynchron als synchron ansonsten für mich ein Meisterwerk und mein Game of the Year bisher aber das kann für mich eh nur noch AC Revalations streitig machen von daher Game of The Year für mich zusammen mit AC Revalations und auf platz zwei LA Noire und Dead Space 2.
Also von mir eine klare Kaufempfehlung.
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am 19. Februar 2012
Ich finde Deus Ex human revolution ist meiner Meinung nach das beste Spiel 2011 !!!!!!!!!!
Das Cyberpunk feeling in diesem Spiel ist einfach genial !!!
Die Entscheidungsfreiheit ist enorm !
Das einzige was mich ein wenig stört ist die Grafik ( deus ex ist nicht gerade das schönste spiel )!

Die Verpackung der Limidet Edition ist wunderschön !!!!!!
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am 25. September 2011
Das Spiel ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, die Grafik ist ebenfalls ein Hingucker. Hoher Wiederspielwert, Gelungene Story und die Fähigkeiten machen auch eine jede menge spaß :)
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am 10. November 2012
Immer noch so kultig wie die alten Teile. Ein Deus Ex Fan alter Stunde der keine technischen Höchstleistungen erwartet wird zifrieden sein!
Grafikfreaks sollten andere Spiele kaufen.
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am 19. September 2011
Deus ex ist bis auf die lippenunsynchronität in den dialogen nahezu perfekt.
Für mich bis jetzt das beste spiel in diesem jahr. Neben duke nukem ;)
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