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Kundenrezensionen

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am 2. März 2011
Einen stillen Film zu machen ist weitaus schwieriger als einen mit Action und Knallereien befrachteter Streifen: Man hat nur die Bilder, Dialoge, kaum Handlung und die eigene Wahrnehmung. Die Geschichte muss sich quasi selber tragen, ohne jeden billigen Effekt. Das verlangt nach grosser Kunst. Wie ist das bei diesem Film herausgekommen?

Ich mag die Bücher von Tiziano Terzani sehr gerne, vor allem sein "Noch eine Runde auf dem Karussell" hat es mir angetan, und so war ich gespannt auf diesen Film. Die grossartigsten Momente erlebte ich, wenn rein gar nichts geschah. Beispielsweise die Episode, als Terzani (Bruno Ganz) allein auf dem Berg oben sitzt und ins Tal hinab schaut, nur der Wind streift über die Hügel, zum letzten Mal wird er hier sein, der Tod ist nicht mehr weit. Oder als er mit grosser Achtsamkeit eine Blume abschneidet. Oder in den vielsagenden Pausen innerhalb der Dialoge zwischen ihm und seinem Sohn Folco. In solchem Momenten ist dieser Film ganz wunderbar. Bruno Ganz ist in meinen Augen visuell grossartig, da genügen ihm manchmal Nuancen, um tiefe Emotion darzustellen, aber wie meist bei ihm wirkt das Verbale ein wenig theatralisch. Manchmal hätte ich mir weniger Dialog und mehr visuelle Kraft gewünscht. Manchmal sind Andeutungen besser als grosse philosophische Exkurse. Was aber sehr schön zum Ausdruck kommt, ist Tizianis wundervolle Neugier auf das Leben und seine Geheimnisse. Sein Ringen um die Wahrheit jenseits alles Oberflächlichen.

Alles in allem ist dies ein sehr berührender Film. Was zählt wirklich im Leben? Was sind die wichtigen Fragen? Was bleibt, wenn jemand geht?

Wer diesen Antworten ein wenig näher kommen möchte, für den ist dieser Film.

Peter Steiner, Autor von "Weisheit für Minimalisten" und "Das Wesentliche so nah"...
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Ein Mann weiß, dass er bald sterben wird. Er versucht seine gesammelte Lebenserfahrung in wochenlangen Gesprächen an seinen Sohn weiter zu geben, da nach dem Tod sozusagen sein Wissen erlöscht wird. Zum Sterben hat er sich mit seiner Frau in ein abgelegenes Haus in der Toskana, seiner alten Heimat, zurück gezogen. Hierbei handelt es sich nicht um eine fiktive Geschichte, sondern um den letzten Abschnitt eines der angesehensten Journalisten in Fernost: Tiziano Terzani.

Gewalt kann man nur mit Liebe bekämpfen; das sagt einer, der viele Kriege hautnah miterlebt hat. Erst in der letzten Phase seines Lebens wendet er sich von seinen bisherigen Prinzipien ab und hin zu einer absolut pazifistischen Haltung. Terzani erkennt seinen unheilbaren Krebs insgesamt als Chance zur Veränderung.
Er wird im Film von Bruno Ganz verkörpert. Mit dem weißen Bart schaut dieser ihm gar nicht so unähnlich. Sowieso war es für den Regisseur die einzig möglich Besetzung. Ein Glück für ihn, dass er dem Projekt zugesagt hat.
Ein Großteil des Filmes behandelt den Dialog zwischen Terzani und seinem Sohn Folco, der von Elio Germano gespielt wird. Was dem einen vielleicht langweilig erscheint, erschließt sich für einen anderen jedoch als tiefen Blick in die Gedankenwelt eines faszinierenden Menschen und seinen bemerkenswerten Ansichten.

Zwei Punkte haben mich bei Schauen jedoch irritiert:

Zum einen die synchronisierte Stimme von Folco, die nicht zu seinen Lippenbewegungen passt. Die Dialoge wurden zweisprachig aufgenommen, Elio Germano spricht auf Italienisch, seiner Muttersprache, welche nachträglich synchronisiert wurde.

Des weiteren erinnerte mich Bruno Ganz in manchen Szenen vom Tonfall und der Gestik her an seine Rolle in "Der Untergang". Das passt nun wirklich nicht zusammen. Aber, vielleicht ist das ja nur mir in der Weise aufgefallen?

Extras: Ein sehr ausführliches Interview mit Tiziano Terzani aus dem Jahr 2004. Es war sein letztes.
Er äußerte sich u.a. zu Themen wie: Gott, das TV in den USA, Gewalt, Erfahrung der Abgeschiedenheit im Himalaya, vergeblichen Suche nach Heilung, Vegetarismus, den 11. September, Utopien etc. Dauert fast 1 Stunde, ist z.T. aber stark geschnitten. Ein eindrucksvolles Dokument eines großen Mannes. Da verblasst selbst Bruno Ganz dagegen.

Weitere Interviews mit den Akteuren des Filmes, aber besonders interessant: Mit dem echten Folco, dem Sohn und der echten Angela, der Frau von Terzani.
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am 20. Mai 2011
Ein etwas anderer spiritueller Film, der nicht abgehoben ist.Die von Terzani erlebten Erkenntnisse muss man zweimal hören, um auch wirklich die Zwischentöne zu verstehen.
Was stellenweise zunächst wie eine unbeholfene Suche nach dem anderen Sein erscheint, outet sich einige Minuten später in tiefer Erkenntnis.
Wunderbar die Annäherung von Vater und Sohn in ganz zarten Gesten.Kein "donnernder" Film, aber eine wunderbare Draufsicht auf Leben und Sterben mit allen Nuancen die dazu gehören.
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am 5. Oktober 2011
Kein Film für Action- oder Schnulzenfans, sondern für Nachdenker-Typen. Und natürlich für Freunde der Schauspielkunst von Bruno Ganz. Und für Freunde schöner Bilder. Ein besonderer Film, weit ab vom Mainstream und von Blockbustern, für mich ausgesprochen sehenswert!
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am 18. Februar 2011
Die schauspielerische Leistung von Bruno Ganz ist mal wieder sensationell.
Tiziano Terzani wird von ihm sehr gut dargestellt.
Dabei kommt dieser berührende Film ganz ohne große Action aus, wunderschöne Landschaftsbilder und das Gespräche zwischen Vater und Sohn prägen die gesamte Filmlänge ohne dabei je lang zu werden.
Ein sehr bewegendes Zeugnis, wie man sich von der Welt verabschieden kann und mit welcher Neugier man auch diese letzte Hürde zu nehmen vermag.
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am 10. April 2012
Von Zeit zu Zeit schaue ich mir diesen Film immer wieder an. Meistens wenn der Stress mich über meine Gedanken wieder herabzieht und ich mir einfach wieder mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben wünsche. Die Bücher von Tiziano gehören zu meiner Lieblingslektüre. Das Ende ist mein Anfang und besonders auch Noch eine Runde auf dem Karussell. Ich mag seit geraumer Zeit alles Ruhige sei es in Büchern oder in Filmen.
Bruno Ganz spielt diese Rolle sehr glaubwürdig. Einen Menschen vor dem letzten grossem Geheimnis, der mit allem seinen Frieden geschlossen hat. Wunderbare Aufnahmen und Dialoge die man sich vielleicht öfters anhören muss um zu Verstehen. Was ist das, was alles zusammenhält. Das auf der DVD enthaltene originale Interview mit Tiziano bringt einem den Menschen und seine Gedanken sehr nahe.
Man muss sich immer vor Augen halten das hier das wirkliche Ende eines Lebens verfilmt wurde. Vielleicht alleine und in aller Ruhe anschauen und die Sätze wirken lassen. Leider ist hier nur ein geringer Prozentsatz von über 30 Jahren des Spiegel Reporters und Lebens Tiziano Terzains zu erfahren, deswegen empfehle ich noch die Bücher. Für alle die Ruhe und Sinnessuche in ihrem Leben suchen.
Was zählt wirklich im Leben. Gefühle wie in diesem Film.
Am besten Film anschauen wenn keine Gedanken an ihnen zehren oder Sie sich müde fühlen. Am besten Handy und Telefon ausschalten und einfach nur zuhören und sehen.-:)
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am 14. August 2012
ich sage vielen dank an bruno ganz und die anderen darsteller für einen wunderbaren film.es ist nicht nur ein eine Erzählung.es ist die nüchternheit eines lebens,dessen kreis sich am ende schließt.denn dann macht es keinen unterschied: wer du bist,was du hast und wo du herkommst-denn: alles ist eins.

..aus diesem film kann man viel für das eigene leben mitnehmen,überdenken,für sich neu wahrnehmen.das leben ist ein geschenk und wir haben weder einfluss auf die zeit,wann wir geboren werden noch haben wir keinen einfluss auf den zeitpunkt ,wann sich der kreis schließen wird...also nehmen wir das jetzt und hier.das ist wichtig!
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am 11. Dezember 2015
Wir haben Bruno Ganz inzwischen sehr zu schätzen gelernt. Er spielt tolle Rollen und das mit viel Liebe und sehr überzeugend. Von Hitler, über den alten Stasi-Mann, bis zum liebevollen Opa. Er gibt der Rolle ein ganz besonderes Gesicht. Und dieser Film zeigt, dass es beim Tod nichts zu fürchten gibt. Es gibt nur ein Jetzt. Geniesst euer Leben. Und die Zeit für diesen Film war gut investiert.
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am 29. November 2012
Ganz großes Kino mit kleinstem Aufwand. Man muss sich schwer konzentrieren: Es wird viel gesprochen. Neben dem Thema Tod und Problemen zwischen Vater und Sohn kommen viele Weisheiten zur Sprache. Ganz besonders nahhaft fand ich das Interview mit der Original-Person im Bonusmaterial. Meiner Meinung nach hätte man noch etwas mehr Inhalt raus holen können und dafür noch weniger Hintergrund etc. Aber es ging wohl vor allem auch um die Darstellung seines Lebenswerkes. Sonst hätte es 5 Sterne gegeben.

P.s. Klick auf MEHR ÜBER MICH und schaue welche anderen Produkte ich wie bewertetet habe...
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am 15. März 2011
Der Film ist nur für Zuschauer geeignet, die bereit sind, sich ganz und gar den Worten eines alten Mannes und der Landschaft in Itailien zu widmen. Im Grunde genommen hat man es hier mit einer Art Theaterstück zu tun. Die Handlung, wenn man sie überhaupt so nennen will, spielt sich in einem sehr kleinen Rahmen, quasi auf der Bühne eines Hauses in der Toskana ab. Man muss sich selbst zur Ruhe bringen, um in die Dialoge einzusteigen, ohne eine spannende Wendung zu erwarten. Bruno Ganz als Hauptdarsteller spricht und spielt die Dialoge tatsächlich wie auf einer Bühne, oft fühlt man sich in ein Theaterstück versetzt. Dieser Film ist sicherlich nur für ganz wenige Zuschauer geeignet, die Melancholie und ruhige Abläufe lieben, ohne jegliche Spannung. Das strengt mitunter an, man sollte schon versuchen, entspannt und geduldig zu bleiben, auch wenn mitunter der Eindruck entsteht, es bewegt sich nichts mehr im Film und man auf irgendeinen Höhepunkt wartet. Sonderliche Weisheiten habe ich allerdings auch nicht entdecken können.

Fazit: keine leichte Kost, kein Film für Menschen, die Spannung oder Spaß erwarten. Sehr leise, melancholische Töne.
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