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Kürzer, humorloser und düsterer als die meisten anderen von Dickens Romanen, „A Tale of Two Cities“ gehört zu den besseren Werken des englischen Autors. Während der französischen Revolution in Paris und London spielend, dreht sich der Plot um vier Charaktere: Alexander Manette, Lucie Manette, Charles Darnay and Sydney Carton.
Nachdem er 18 Jahre unschuldig in der Bastille gesessen hat, kehrt Alexander Manette in seine Wahlheimat England zurück, wo er zum ersten Mal seine Tochter Lucie trifft.
Charles Darnay und Sydney Carton verlieben sich beide in Lucie. Carton ist ein genialer aber alkoholkranker und zynischer Anwalt, der Lucie zuerst als „golden-haired-doll“ (book 2, chapter 5) bezeichnet. Darney ist ein angesehener Akademiker, der zu Beginn des Romans in England wegen Spionage angeklagt und von Carton erfolgreich verteidigt wird.
Kurz nach Darnays und Lucies Heirat bricht in Frankreich die Revolution aus. Darnay, der seine wahre Identität bisher verheimlicht hat, kehrt unter Lebensgefahr nach Paris zurück um einem alten Freund das Leben zu retten. Doch auf Grund seiner wahren Identität gerät er in die Wirren der Revolution und wird zum Tod verurteilt. Nun kann ihn nur noch sein alter Rivale Carton durch einen selbstlosen Akt das Leben retten.
Der erste Satz gehört zu den beeindruckensten Anfängen der englischen Literaturgeschichte und präsentiert eines der Hauptthemen des Romans: die Gegensätzlichkeit des Lebens:
„It was the best of times, it was the worst of times, it was the age of wisdom, it was the age of foolishness, it was the epoch of belief, it was the epoch of incredulity, it was the season of Light, it was the season of Darkness, it was the spring of hope, it was the winter of despair, we had everything before us, we had nothing before us, we were all going direct to Heaven, we were all going direct the other way.”
Fazit: mehr Plot auf weniger Seiten. Wem David Copperfield, Bleak House und Little Dorrit zu lang sind, sich aber trotzdem mit den Romanen von Dickens vertraut machen möchte, sollte zu „A Tale of Two Cities“ und „Great Expectations“ greifen.
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am 23. Mai 2002
A Tale of Two Cities was the first book from Charles Dickens I came to read and I was soon very fascinated and could not stop reading it. It is very densely written and although the language is in the beginning a bit hard to understand (at least I had to get accustomed to it..) the plot makes it all up. The story deals with love, revolution and sacrifice, in short it's a very thrilling mixture. As well London as Paris are the locations where the story takes place and I found it very interesting how Dickens combined the revolution theme with a personal fate and story. My favourite character is Sidney Carton. This man is a disappointed but as well underestimated alcoholic who is in fact the one who saves all in sacrificing himself. He goes to the guillotine to save Charles Darnay, the husband of his beloved Lucie. Dickens managed to write a very critical book that doesn't lack at all excitement and emotion. To sum it up: I enjoyed reading "A Tale of Two Cities" and although it may not be one of Dicken's main works I found it excellent and recommand it warmly!
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am 19. Mai 2014
Dickens „A Tale of Two Cities“ ist eines der am meisten verkauften Bücher überhaupt. Mitte des 19. Jahrhunderts erschienen, erfreut es sich auch heute offensichtlich noch großer Beliebtheit. Gerade die Zeilen am Beginn des Romans und die letzten Gedanken von Sidney Carton am Ende gehören wohl zu den bekanntesten Zeilen in der englischen Literatur, was sich auch in der Anzahl der Highlights in der Kindle-Ausgabe zeigt. Tatsächlich aber ist der Roman zwischen diesen wohlbekannten einleitenden und abschließenden Sätzen eher Mittelmaß, um nicht zu sagen etwas enttäuschend.
Der Franzose Charles Darnay, verheiratet mit Lucie, der Tochter eines ehemaligen Bastille-Häftlings reist während der Französischen Revolution aus Pflichtgefühl von London nach Paris und gerät prompt in die Mühlen der neuen, blutrünstigen Justiz. Charles Leben scheint verwirkt, so dass der brilliante, englische Anwalt Sidney Carton sich zu einem großen Opfer entschließt. Ich kannte die Romanhandlung im Detail nicht, aber außer der Entwicklung um die Person Sidney Cartons und seine selbstlose Hingabe und Liebe zu Lucie geschieht auch nicht wirklich viel. Die Charaktere bleiben flach und seltsam eindimensional: Lucie ist immer lieb und naiv und der Marquis de Evremonde immer von Grund auf böse und Charles von Grund auf gut. Die Beschreibung der französischen Revolution ist in Buch 3 ganz gut, aber auch nicht wirklich mitreißend.
Na ja, es kann nicht schaden diesen Klassiker gelesen zu haben. Hesse sagte einmal, man muss sich erst an den Klassikern bewähren, bevor diese sich für einen selbst bewähren. In diesem Sinne ist es gut, Sidney Carton als edler Romanfigur begegnet zu sein.
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Gestern bin ich nach drei Lesewochen (mit Unterbrechungen) wieder aufgetaucht - aus der Umklammerung der blutdürstenden Guillotine, aus der Gegenwart beklemmender Gestalten, die, um sich eines Unrechts zu rächen unsagbares Leid und Unrecht bewirken, aus einer bedrückenden Angst, die vor keinem Kinderzimmer Halt macht.

"A Tale of two Cities" stellt aus meiner Sicht aus einer unfassbaren schriftstellerischen Bandbreite den finalen Kontrapunkt zu den "Pickwick Papers" dar. Wo dort durch stilisierte, überzogene, hofnärrsche aber hochintelligent dargestellte Personen ein Gesellschaftsbild abgegeben wird liegt hier ein mitreissendes historisches Dokument vor, welches die für Europa so wichtige Zeit der französischen Revolution in ihren menschlichen Schrecken aufzeichnet.

Wie immer sind die Charactere brilliant gezeichnet, diesmal wählt Dickens aber noch ein Stilmittel, das ich so vorher nicht erlebt habe. Fast statuenhaft erscheinen immer wieder die selben Figuren, die selben Handlungen, die den Leser ins Grauen ziehen: der manisch arbeitende Schuhmacher in seinem finsteren Verlies, Sinnbild für einen zerbrochenen Geist welcher unsagbares Mitgefühl erregt. Therese Defarge - grausam, stoisch und ohne menschliche Regung blickt sie ewig strickend auf ihre Feinde, auf das Blutvergiessen um sich und setzt still alles daran, ihre Feinde unters Messer zu bringen. (Ich glaube es ist das einzige Buch welches ich kenne, in dem Strickzeug als Stilmittel der Angst eingesetzt wird. Sehr gut!) Die englische Bank Telleysons, ein Wesen in sich, alt, mächtig, verknöchert hört man sie im Hintergrund atmen. Es geht ihr um das Geld, aber unweigerlich verknüpfen sich die Schicksale der Kunden mit den Vertretern der Bank. Und last but not least die Guillotine, keine Maschine, sondern ein durstiges Wesen, eine heidnische Göttin, welcher die Menschen ekstatische Huldigung zollen.

Was ich aber ausserdem noch sehr spannend finde ist die literarische Nachbarschaft von London - aufsteigende Finanzmacht, Zuflucht der reichen Franzosen, friedlich bis auf das Kleinganoventum und Paris - dunkel, grausam, beängstigend. In den Geschichtsbüchern unserer Schulzeit wird eigentlich niemals eine Verbindung dargestellt und doch war Europa schon lange eng vernetzt und Grenzen wurden immer überschritten um Handel zu treiben, sich zu retten, Macht zu gewinnen. Die Kontrapunktur der beiden Städte ist aus meiner Sicht ein weiterer Geniestreich, zu dem Dickens hier angetreten ist.

Nein, ich würde sagen es st KEIN typischer Dickens, Wem es um die humoristischen Figuren geht, oder das düstere London eines Oliver Twist, der ist hier falsch aufgehoben. Wer aber Lust hat auf die Dickensche Brillanz und sich auf eine durchaus langatmigere historische Betrachtung einlassen möchte, dem kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen.
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am 30. März 2015
Dickens is extremely wordy, there are some overblown passages and several coincidences that stretch the imagination.

Also, Lucie Manette does in fact come across as a "golden-haired, blue-eyed doll" and her husband is a bit of a pale character.

On the other hand, Jerry Cruncher, Miss Pross and of course the sinister Mme Defarge are brilliant personages.

The descriptions of the Reign of Terror in France are incomparable.
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am 3. Oktober 2015
Auf "A tale of two cities" bin ich eher zufällig gestoßen - es wurde in einem anderen Buch als Pflichtlektüre erwähnt und war auch in der Kindle-Bestseller-Liste. Eher der Vollständigkeit halber habe ich angefangen zu lesen, doch dann konnte ich es nicht mehr weglegen. Über die Sprache, die Story und die Charaktere ist in den anderen Rezensionen bereits vieles geschrieben worden. Mich hat vor allem fasziniert, wie sich die Geschichte wiederholt. Wie aus brutaler Unterdrückung Widerstand und daraus wieder Gewalt wird, kann man eindrucksvoll in der Jahrhundert-Saga von Ken Follett nachlesen. Oder eben in diesem, 150 Jahre früher geschriebenen Buch. Die Parallelen sind bedrückend, muss man doch schlussfolgern, dass wir Menschen nicht lernfähig sind. Doch das Buch baut auch auf - durch Charaktere wie Miss Pross und Sidney Carton. Dieses Buch sollte man gelesen haben.
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am 26. Dezember 2014
... aber eben daher auch recht altes Englisch, für einen non-native speaker teilweise schwer zu verstehen. und die Geschichte ist auch ein wenig langatmig, für heutige Verhältnisse. Na, ich wollte mal reinlesen, dafür war es OK, aber ich habe es nicht zu Ende gelesen. Da es aber kostenlos war, war es sicher kein Verlust.
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am 18. Juli 2000
I read this book years ago and think of it as on one of the better stories of Charles Dickens. Especially now with the Bastille Day celebration just over (July 14) in France. When I talk books with other people I mention it as one of the better classics. It's sad, and funny too at times. This is the sort of book I want in a bound sewn together book instead of glued together. If you are in school and have to read a classic I say get this one. If you're sick of the junk that's out there, tired of your computer screen, tired of your endless choices on satellite tv, and want to sink into an oldie, get this one. Once you get into the lingo of the language you just zoom away. A little period music in the background couldn't hurt. "Let Them Eat Cake" was never more distinct although I don't recollect a direct quote from Marie on the matter.
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Gestern bin ich nach drei Lesewochen (mit Unterbrechungen) wieder aufgetaucht - aus der Umklammerung der blutdürstenden Guillotine, aus der Gegenwart beklemmender Gestalten, die, um sich eines Unrechts zu rächen unsagbares Leid und Unrecht bewirken, aus einer bedrückenden Angst, die vor keinem Kinderzimmer Halt macht.

"A Tale of two Cities" stellt aus meiner Sicht aus einer unfassbaren schriftstellerischen Bandbreite den finalen Kontrapunkt zu den "Pickwick Papers" dar. Wo dort durch stilisierte, überzogene, hofnärrsche aber hochintelligent dargestellte Personen ein Gesellschaftsbild abgeben wird liegt hier ein mitreissendes historisches Dokument vor, welches die für Europa so wichtige Zeit der französischen Revolution in ihren menschlichen Schrecken aufzeichnet.

Wie immer sind die Charactere brilliant gezeichnet, diesmal wählt Dickens aber noch ein Stilmittel, das ich so vorher nicht erlebt habe. Fast statuenhaft erscheinen immer wieder die selben Figuren, die selben Handlungen, die den Leser ins Grauen ziehen: der mansich arbeitende Schuhmacher in seinem finsteren Verlies, Sinnbild für einen zerbrochenen Geist welcher unsagbares Mitgefühl erregt. Therese Defarge - grausam, stoisch und ohne menschliche Regung blickt sie ewig strickend auf ihre Feinde, auf das Blutvergiessen um sich und setzt still alles daran, ihr Feinde unters Messer zu bringen. (Ich glaube es ist das einzige Buch welches ich kenne, in dem Strickzeug als Stilmittel der Angst eingesetzt wird. Sehr gut!) Die englische Bank Telleysons, ein Wesen in sich, alt, mächtig, verknöchert hört man sie im Hintergrund atmen. Es geht ihr um das Geld, aber unweigerlich verknüpfen sich die Schicksale der Kunden mit den Vertretern der Bank. Und last but not least die Guillotine, keine Maschine, sondern ein durstiges Wesen, eine heidnische Göttin, welcher die Menschen ekstatische Huldigung zollen.

Was ich aber ausserdem noch sehr spannend finde ist die literarische Nachbarschaft von London - aufsteigende Finanzmacht, Zuflucht der reichen Franzosen, friedlich bis auf das Kleinganoventum und Paris - dunkel, grausam, beängstigend. In den Geschichtsbüchern unserer Schulzeit wird eigentlich niemals eine Verbindung dargestellt und doch war Europa schon lange eng vernetzt und Grenzen wurden immer überschritten um Handel zu treiben, sich zu retten, Macht zu gewinnen. Die Kontrapunktur der beiden Städte ist aus meiner Sicht ein weiterer Geniestreich, zu dem Dickens hier angetreten ist.

Nein, ich würde sagen es st KEIN typischer Dickens, Wem es um die humoristischen Figuren geht, oder das düstere London eines Oliver Twist, der ist hier falsch aufgehoben. Wer aber Lust hat auf die Dickensche Brillanz und sich auf eine durchaus langatmigere historische Betrachtung einlassen möchte, dem kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. Aber ganz zum Schluss sei mir noch ein böser Seitenhieb an den Verlag vergönnt - wer hat sich denn dieses Cover ausgesucht? Historisch unmöglich, der Eifelturm hat nichts mit dem Paris der französischen Revolution zu tun, und es baut eine völlig inadäquate Erwartungshaltung auf. Sorry, in diesem Buch gibt es kein schönes oder romantisches Paris der Liebe.
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am 27. Dezember 2014
Ein wundervoller Klassiker der englischen Literatur, der zudem faszinierende Einblicke in die Zeit der französischen Revolution gewährt. Die Geschichte ist sehr bewegend und wundervoll mit einem sehr reichhaltigen Vokabular erzählt und war mein erstes Buch von Charles Dickens, dessen Werke ich nun verschlinge. Auch aufgrund der moderaten Länge eignet es sich hervorragend, um diesen großartigen Autoren kennzulernen (wer einen noch kompakteren Einstieg wünscht, dem sei "A Christmas Carol" ans Herz gelegt ;-).
Sehr empfehlenswert ist dazu das von Charlton Griffin gelesene ungekürzte Hörbuch, der mit seiner wundervollen Aussprache, Betonung und stets perfekt an die Situation angepasste Lesegeschwindigkeit zu den besten englischen Vorlesern gehört, die mein Ohr je vernommen hat :-)
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