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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
102
4,6 von 5 Sternen
Die Tudors - Die komplette vierte Season [Blu-ray]
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:14,98 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 31. Juli 2017
Ich möchte hier gar nicht wiederholen, was andere Rezensenten so oft gesagt haben. Die Serie ist wirklich gut gemacht , historisch wohl auch relativ genau und nahezu ein Muss für Fans der Tudor-Zeit, weshalb ich mir ja auch alle Staffeln gekauft habe
Und JRM ist mit Sicherheit ein guter Schauspieler, an dessen Leistung ich gar nicht herummäkeln will, obwohl mich seine Attitude in der letzten Staffel doch häufig an den alten Vito Corleone von Marlon Brando erinnert hat.
Aber dieser Henry ist in seinen alten Tagen immer noch viel zu schön und viel zu schlank. Heinrich VIII war für seine Zeit mit 188 cm ein Riese und hat die meisten Männer in seinem Hofstaat überragt, wohingegen JRM mit grade mal 178 cm gegen die meisten anderen Darsteller fast zierlich wirkt . Darüber hinaus war Henry am Schluss so fett, dass er sich kaum noch bewegen konnte, mit einem Kran zu Bett gebracht werden musste und mit einer Art Rollbrett, auf das ein Sessel montiert war, durch seinen Palast geschoben wurde.
Kurz gesagt, er war ein stinkendes (die Beinwunde), fettes, paranoides Monster, dessen Wutausbrüche gefürchtet waren und vor dessen Unberechenbarkeit seine ganze Umgebung gezittert hat .Und das kam in der Serie nicht so gut rüber; dieser vereinsamte, kranke Mensch konnte einem ja fast Leid tun.
Inzwischen ist die Wissenschaft zu dem Schluss gekommen, dass Henry wahrscheinlich unter Diabetes gelitten hat, der unbehandelt ja zu geistiger Verwirrung führen kann.
Die vielen Fehlgeburten seiner Frauen dürften übrigens auf eine Blutgruppenunverträglichkeit zurückzuführen sein. Es wird vermutet, dass Henry Träger des Kell-Antigens war, wohingegen die meisten Menschen Kell-negativ sind. Kell-negative Frauen eines Kell-positiven Mannes bekommen in der Regel nur ein gesundes Kind, alle weiteren Schwangerschaften enden mit einer Katastrophe, was auch die arme,unschuldige Anne Boleyn den Kopf gekostet hat, nur weil Henry unbedingt einen männlichen Erben wollte....
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am 29. September 2016
Die DVD befindet sich in einem sehr guten Zustand. Die gesamte Staffel besteht aus Intrigen und Sex, ein König der sehr launisch ist und das an jeden auslässt. Die Serie basiert auf wahrer Begebenheit allerdings sind nicht alle Dinge wahr. Wer es gerne schaut weil es Spaß macht dem sollte das egal sein, wer es schaut und sich mit dem historischen Hintergrund und mit Heinrich VIII auskennt den könnte manches stören. Was mich allerdings nicht stört das Jonathan Rhys Meyers, König Heinrich VIII spielt der so gar keine Ähnlichkeit Mut dem original hat aber der Serie mit seinem Guten aussehen den biss gibt, den ein anderer Schauspieler der dem original ähnlich wäre, nicht geben könnte. Alles im allen eine super Serie und gute Staffel.
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am 11. November 2016
Die Tudors, da geht die Serie nun ihrem Ende zu. Heinrich VIII heiratet Catherine Howard und wir werden Zeugen, wie sie sich in seinen Kammerdiener verliebt und Heinrich mit ihm betrügt. Wir werden auch Zeugen von Lady Marys Ablehnung und dem provozierenden, kindischen Verhalten der Königin, auch Anna von Kleve gegenüber, die dem König inzwischen eine gute Freundin geworden ist. Diese Figur Catherine Howard ist hervorragend dargestellt von der Schauspielerin, so wie alle Rollen in dieser Serie - perfekt. Aber sie ist alles in allem eine nervtötende Rotzgöre, ein frühreifes Früchtchen, wie man sie eigentlich überhaupt nicht mag - und so auch hier nicht. Aber das macht nichts, denn dieser Kopf rollt ja auch.

Leid tat mir der Tod ihrer alten Liebe, der gemeinsam mit dem betrügerischen Kammerdiener zum Tod durch Hängen, Ausweiden und Vierteilen verurteilt wurde. Bei meiner Hassperson, nämlich dem Kammerdiener, milderte der König die Strafe in Enthaupten, aber die andere arme Socke musste diesen furchtbaren Tod erleiden - verdient hätte es Thomas, der Kammerdiener. Ein Hübschling, menschlich und moralisch eine fragwürdige Person.

Es ist eine Serie, historisch natürlich nicht ganz korrekt, in den meisten Dingen allerdings schon. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob der Lordkanzler Cromwell seinen Tod am Ende der dritten Staffel oder am Anfang der vierten Staffel fand - das war gut dargestellt, denn Cromwell wurde tatsächlich "zu Tode gehackt". Man zuckte wirklich zusammen, obwohl man es vorher wusste.

Eine Serie, die ich mir immer mal wieder anschaue, weil sie einfach faszinierend ist, schöne Bilder transportiert, von wunderschöner Musik untermalt ist und einfach unterhaltsam ist. Man entdeckt immer wieder mal ein Detail, das man vorher übersehen hat. Ich liebe diese Serie und werde sie mir wahrscheinlich auch weiterhin jährlich einmal anschauen.

Mein einziger Kritikpunkt, der zwar nun zu keinem Sternabzug führt, aber dennoch erwähnt werden sollte, ist folgender: Die Serie endet mit dem Tode Heinrichs VIII. Sie heißt aber "Die Tudors". Wäre der Title "Heinrich der VIII" nicht besser gewesen? Die ganze Serie drehte sich einzig um sein Leben und das der Menschen, die mit Heinrich VIII zu tun hatten. Seine Kinder Mary, Elisabeth und Edward kommen zwar vor, werden auch sehr gut dargestellt - insbesondere Mary, eine charmante, elegante und anmutige Erscheinung - aber die Serie endet mit seinem Tod.

Nach Heinrichs Tod ging der Thron an Edward Tudor, England wurde in Wahrheit aber von seinem Onkel regiert und fast zugrunde gerichtet, so viel zur Geschichte - und ich finde, das wäre Stoff für mindestens eine fünfte Staffel gewesen.

Nach Edwards Tod in sehr jungen Jahren ging die Krone an Mary Tudor, auch bekannt als "Bloody Mary". Unter ihrer Regentschaft wurden Tausende von Menschen verbrannt - Mary Tudor war fast schon manisch in ihrem Katholizismus, vor allem wurde sie offenbar wahnsinnig, nicht nur durch ihren Glauben, sondern möglicherweise auch durch ihre Einsamkeit. Das Wirken von Mary Tudor ab der Übernahme der Krone bis zu ihrem Tod - das wäre mindestens auch noch mal eine Staffel geworden.

Ganz zu schweigen von Elisabeth, die dann nach Marys Tod die Krone übernahm, die als Elisabeth I. in die Geschichte einging und England zum Erblühen brachte. Ihr Leben und Wirken hätte durchaus zwei Staffeln ergeben können, aber man ist ja bescheiden und würde sich auch mit einer begnügen.

Also, mein Fazit dazu: Herrliche Serie mit einem Titel, der einfach so nicht ganz richtig ist. Die Tudor-Dynastie begann nicht mit Heinrich, aber sie endete auch nicht mit ihm, sondern mit Elisabeth. Der kleine Prinz Edward mag unter den wichtigen, historischen Persönlichkeiten untergehen, er spielte einfach keine große Rolle, aber Mary und Elisabeth waren mindestens so wichtig und als historische Figur so interessant wie Heinrich VIII. Ich habe jetzt schon seit einigen Jahren die Hoffnung, dass die Macher dieser Serie sich dieser Themen vielleicht in einer Folgeserie annehmen.
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am 7. Dezember 2010
Die 4. und zugleich letzte Staffel der Tudors läuft nach kleinen Schwächen in der 3. Staffel erneut zur gewohnten Form auf.
Warnung: Wer an den erotischen und gewalttätigen Szenen der ersten 3 Staffeln Anstoß genommen hat, sollte von der 4. die Finger lassen. Hier werden freizügige Liebesszenen und grausame Folter- und Hinrichtungsszenen gezeigt, bei denen nichts der Phantasie des Zuschauers überlassen wird.
Und wer die Geschichte der Tudors nicht kennt sollte hier aufhören zu lesen, denn es folgen einige Spoiler.

Zum Inhalt:
König Heinrich VIII heiratet am Tag der Hinrichtung von Sir Thomas Cromwell die junge Catherine Howard, eine Cousine seiner 2. Gemahlin Anne Boleyn. Sie ist zwischen 15 - 19 Jahre alt (das genaue Geburtsdatum ist unbekannt), der König war zu diesem Zeitpunkt um die 30 Jahre älter. Die blutjunge Königin ist kein Kind von Traurigkeit, sie hatte vor ihrer Heirat zumindest 2 Liebhaber. Aber Heinrich VIII ist in seine Braut bis über beide Ohren verliebt, er hat weder Zweifel an ihrer Unschuld noch ihrer Liebe zu ihm. Die junge Königin begeht den Fehler Joan Bulmer (eine Freundin aus der Vergangenheit) als Hofdame aufzunehmen und macht später noch Francis Dereham (ihren ehem. Liebhaber) zu ihrem Sekretär. Sowohl damit als mit ihrer heißblütigen Liaison mit Thomas Culpepper versetzt sie sich und anderen den Todesstoß.

Im Alter von 52 Jahren heiratet Henry VIII am 12. Juli 1543 seine 6. und letzte Frau die knapp 30jährige Catherine Parr. Kurz darauf zieht er gegen Frankreich in den Krieg und versucht die Stadt Boulogne einzunehmen. Seine Soldaten leiden in dem kräftezehrenden Krieg an Hunger und sterben reihenweise an *bloody flux* (der roten Rhur), während der König sich und seinen hohen Herrn in einem herrschaftlichen Zelt nahe der Kampfstätte von seinen Leibköchen die allerfeinsten Speisen auftischen lässt. Schließlich gelingt es Boulogne einzunehmen und der König tritt samt dezimiertem Heer die Heimreise an, wo er sich von seinen Untertanen feiern lässt.

Bishop Gardiner ist nach der Rückkehr seines Herrn nicht untätig, er lässt Glaubensabtrünnige foltern und hinrichten und versucht auch noch die Königin als Ketzerin bei Henry VIII anzuschwärzen, was ihm um ein Haar gelingt. Aber der König überlegt es sich in der letzten Sekunde anders, lässt seine Gemahlin am Leben und verbannt den ehrgeizigen und korrupten Bishop vom Hof. So gelingt es Königin Catherine Parr den sichtlich gealterten und körperlich zusehends verfallenden Heinrich VIII zu überleben, er stirbt Ende Januar 1547.

Für Heinrichs 6 Ehen gibt es den Abzählreim: Geschieden, Geköpft, Gestorben, Geschieden, Geköpft, Überlebt"

Die wichtigsten Schauspieler der 4. Staffel und deren Herkunftsland - in der Rolle als:
Jonathan Rhys Meyers (Irland) - "King Henry VIII"
Henry Cavill (Kanalinseln) - "Charles Brandon"
Sarah Bolger (Irland) - "Mary Tudor"
Anthony Brophy (Irland) - "Ambassador Bishop Chapuys"
Tamzin Merchant (England) - "Catherine Howard, die 5. Gemahlin"
Joely Richardson (England) - "Catherine Parr, die 6. Gemahlin"
Max Brown (England) - "Edward Seymour"
Simon Ward (England) - "Bishop Gardiner"
David O'Hara (Schottland) - "Henry Howard, Earl of Surrey"
Torrance Coombs (Kanada) - "Culpepper"
Joanne King (Irland) - "Lady Rochford"

Der amerik. TV-Sender SHOWTIME - auf dem die Serie als erstes zu sehen war - hat darauf verzichtet die Hauptrollen mit amerik. Darstellern besetzen zu lassen. Stattdessen hat man dem Schöpfer der Serie Michael Hirst bei der Auswahl freie Hand gelassen, er hat sich fast ausschl. für Schauspieler aus Irland und England entschieden. Dazu kann man den Verantwortlichen nur gratulieren!

Jonathan Rhys Myers (als Henry VIII) entspricht vom Aussehen her in keinster Weise dem Bild das man dank alten Gemälden von dem Monarchen hat, aber was seine Darstellung betrifft bleiben keine Wünsche offen. Er hat die unvorhersehbaren Launen und Zornausbrüche des unberechenbaren, seine Umgebung in Furcht und Schrecken versetzenden Tyrannen in beeindruckender Weise verkörpert. Ich habe irgendwo aufgeschnappt dass ursprünglich geplant war, ab der 3. Staffel die Rolle des Königs mit einem anderen Schauspieler zu besetzen, das wäre m.E. unverzeihlich gewesen. Natürlich ist es fragwürdig wenn ein blendend aussehender durchtrainierter 32jähriger einen sichtlich gealterten, häßlichen, übergewichtigen und kranken König verkörpern soll, aber sowohl JRM als auch sein Maskenbildner haben eine großartige Arbeit abgeliefert. Eine Neubesetzung hätte vermutlich weit mehr gestört - und wer hätte an die Rolle nach JRM schon übernehmen sollen?

Sarah Bolger hat mich in der Rolle der Mary Tudor (Tochter der verstoßenen 1. Gemahlin Königin Katharina von Aragon) ebenfalls sehr angesprochen. Sie spielt die Rolle der Prinzessin mit sehr viel Gefühl und großer Würde und lässt an dem Stolz und der Zielstrebigkeit der erzkatholischen späteren *Bloody Mary* keine Zweifel aufkommen. Um nur 2 Schauspieler hervorzuheben, viele andere hätten eine eingehende Würdigung ihrer Leistung ebenfalls verdient.

Vermutlich wird es Kritiker geben, die den Produzenten der Serie vorwerfen sich nicht exakt an die Geschichtsbücher gehalten zu haben. Denen sei empfohlen sich auf die einschlägige Literatur zu beschränken - bei der man allerdings auch nicht weiß ob alles ganz genauso vorgefallen ist, wie es da zu lesen steht. Denn eins dürfte spätestens jetzt klar sein, wer nicht so über den König berichtete wie es dem gefiel wurde schwer bestraft.
Dank der Serie steigt das Interesse an engl. Geschichte, es dürfte nicht wenige geben die sich nach dem Ansehen noch ausführlicher über Henry VIII und seine Nachkommen informieren.

Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung! Für all jene die die Staffeln 1 - 3 ihr eigen nennen ist die 4. ohnehin ein Muss.
Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung!
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am 13. Februar 2011
Staffel 4 ist die geniale Fortsetzung der Tudor's Geschichte unter Heinrich dem VIII.
Spitzen Schauspieler und sich über alles erhebene Kostüme und Requisiten erwecken wiedereinmal die Geschichte zum Leben.
Diesmal jedoch wesentlich eindringlicher und blutiger, so dass ich sagen kann, "Gott sei dank leben wir in dieser Zeit und in diesem Land"!

Meine Frau und ich haben uns diese Staffel an drei Abenden nacheinander angesehen. Das hatten wir eigentlich überhaupt nicht vorgehabt, aber Folge für Folge schlug uns immer mehr in ihren Bann und wir konnten nicht anders.

Bild und Ton lassen auch diesmal eigentlich keine Wünsche offen, auch wenn das Bild nicht zwingend Referenz ist.

Fazit: Schade, dass die Tudors mit dieser Folge ihr Ende gefunden haben. Ich hätte mir gewünscht, dass bis zum Ende des "Goldenen Zeitalters" weiter erzählt würde!
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am 16. Januar 2011
ACH JA, WAR DAS SCHÖN....

Die nun letzte Staffel der Tudors holt noch einmal richtig aus und läuft zur Höchstform auf. Ja, ich weiß, auch hier historisch nicht ganz korrekt, aber es ist eben eine TV-Show. Für Richtigkeit gibt es Doku-DVDs und Geschichtsbücher...

Henry und Charles sind nun sichtbar älter und gereifter. Der König wird langsam müde und er merkt es auch. Deshalb muss er sich und der Welt noch einmal beweisen, dass er es kann und lässt unter allen Umständen das fast uneinnehmbare Boulogne dann doch einnehmen. Auch die quirlige Königin geht König Henry zunehmend auf den Nerv (wobei ich die von Anfang an EXTREM nervig fand). So kommt es, wie es kommen muss: Königin (grade mal 17 oder 18) findet den kecken Hofpagen vom König much more sexy... Böse Falle.. Wie das endet, ist dann aber geschichtlich doch korrekt... (und ließ mich bezüglich der nervigen Catherine Howard zum Aplaus vor dem Fernseher hinreißen).

Aber ich will hier gar nicht mehr zur Story schreiben, was andere ja schon genug getan haben. Ich finde aber, dass die 4. Staffel wieder absolut zu den Tudors geworden ist, wie ich es in den ersten beiden Staffeln so geliebt habe. Ränken, Zänken, Verrat, Liebe, Vertrauen, Folter, Hinrichtung, Zweifel... Alles drin.
Und zu schön anzusehen.

Jonathan Rhys Meyers gibt auch in dieser Staffel einen großartigen King Henry ab, er ist so ein extrem talentierter Schauspieler! Völlig glaubwürdig, wie er immer noch den selben Charakter spielt, der sich immer noch als der große Herrscher sieht, aber immer mehr gegen sein Alter, die nachlassende Kraft und gegen die Mächte, die schon die Zeit nch ihm abstecken, ankämpfen muss. Auch Henry Cavill als sein bester Freund steht ihm da in nichts nach. Oft lassen Schauspieler in den Sequeln lustlos nach, nicht hier! Man könnte meinen, alle Staffeln seien an einem Stück gedreht worden. Sarah Bolger als heranwachsende Queen (Bloody) Mary sticht immer mehr aus dem Geschehen heraus und sie wird völlig glaubhaft in dem weiteren Verlauf der Geschichte, in der sie die Macht inne haben wird und für den Glauben viele Menschen Opfern wird. Nach wie vor ist Joss Stone als Anna von Cleveland zwar viel zu hübsch, aber die Rolle wird von ihr so symphatisch gespielt, dass man gut verstehen kann, dass sich der König zum Verschnaufen zu ihr flüchtet. Simon Ward als machtbesessener Kardinal, der versucht, die Machtstrippen zu ziehen ist auch bestens besetzt. Er hat zwar lange nicht die Eleganz und Präsenz von Sam Neil als Thomas Wolsey, aber eben dieser war in der Geschichte selbst auch herausragend.

Absolute Gänsehaut habe ich bekommen, als zum Ende hin in Henrys Visionen Maria Doyle Kennedy als seine erste Frau Katharina und Nataly Dormer als Ann Boleyn noch einmal auftauchen. Und zwar nicht als alte eingespielte Szenen sondern die Visionen waren komplett neu gefilmt worden. Beide Exköniginnen forderten für ihre jeweilige Tochter das Recht auf die Macht ein. Das hat den Kreis der 4 Staffeln dann komplett geschlossen.

Und dann kommt noch ein super Trick:
Laoise Murray als junge, jetzt schon trotzige Elizabeth, kann man sich sehr gut als junge Cate Blanchet vorstellen.
Und denkt man nun an die beiden Kinofilme ELIZABETH und ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH, in denen Cate Blanchet Elizabeth Tudor spielt, dann wird schnell klar, dass die Tudors insgeheim weiter gehen :-) Und in der Tat fangen die Kinofilme genau da an, wo Staffel 4 aufhört.

Und "ganz zufälliger Weise" hat für die beiden Kinofilme kein anderer die Drehbücher geschrieben als Michael Hirst, der auch die Drehbücher für die Tudors geschrieben hat.... Und auch die Kinofilme wurden in alten Kathedralen mit extrem aufwändigen Kostümen gedreht. Ich habe es dann so gemacht, nach den Tudors 4 die beiden Kinofilme gesehen, und man hat GENAU das Gefühl, dass man im Prinzip die Tudors Staffel 5 guckt :-)

UNBEDINGT AUCH MACHEN!!!!
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Januar 2015
Mit der vierten Staffel endet die großartige Serie DIE TUDORS, in der das Leben von Heinrich VIII im Mittelpunkt steht. Und so kann man auch ahnen, wie die Serie endet, was das Filmvergnügen jedoch nicht verhindert.

Die ersten Episoden sind ein bisschen zäh. So ist das Interessanteste noch, wer mit wem das Bett teilen möchte und wer mit wem das Bett tatsächlich teilen wird. Und genau hier gibt es mindestens eine gelungene Überraschung.
Auch politisch scheint sich die Lage beruhigt zu haben. Zwar droht ein Krieg mit Frankreich, doch schnell wird wieder Frieden geschlossen.
Ebenso hat sich wohl der Vatikan beruhigt, denn Bilder aus Rom gibt es diesmal keine. Allerdings herrscht in England auch weiterhin ein Kampf der Katholiken gegen die Protestanten im Hintergrund.
Die ersten Intrigen in dieser Staffel werden geschmiedet und nachdem jemand einen Riesenfehler begangen hat, gibt es genügend Zündstoff und die letzte Staffel nimmt wieder gewaltig an Fahrt auf…

Hinrichtungen wird es weitere geben und auch Folter. Ein Menschenleben war in der damaligen Zeit nun mal nicht viel wert, erst recht nicht, wenn man sich gegen den König wandte. Doch nicht nur Gewalt kannte Heinrich VIII, denn Gnade walten zu lassen, ebenso Vergebung, waren ihm ebenfalls sehr wichtig, noch mehr jedoch die Frauen und von denen hatte er genug in seinem Leben. So sind auch gegen Ende ein paar Szenen hervorragend eingebaut, in denen ihm seine ersten drei Frauen als Geist nacheinander erscheinen und ihm gehörig die Leviten lesen.

Wenn diese Serie mit einem Namen verbunden wird, dann auf jeden Fall mit Jonathan Rhys Meyers. Jede Sekunde seiner Auftritte als Heinrich VIII war ein Hochgenuss. Allein schon sein Gesichtsausdruck ist fantastisch. Als Zuschauer konnte man nur selten erraten, was der Ausdruck bedeutet und wie er in der nächsten Sekunde reagieren wird. Allein das sorgt für Spannung und auch etwas Nervenkitzel.

Und noch etwas anderes muss man mit dem Namen Jonathan Rhys Meyers in Verbindung bringen, nämlich die großartige Arbeit der Maskenbildner. Denn in ein paar kurzen Szenen bekommt man noch einmal Ausschnitte aus dem Leben des jungen Königs zu sehen. Und so sieht man, wie man ihn von Episode zu Episode stückweise hat altern lassen. Doch das gilt auch für andere Charaktere.

Das Ende ist kurz und bündig, denn es gibt keine dramatische und in die Länge gezogene Sterbeszene. Michael Hirst, der die Drehbücher schrieb, zeigt hier sein ganzes Fingerspitzengefühl, wie auch schon in allen Episoden zuvor. Und genau das haben die Regisseure und die Schauspieler aller bestens umgesetzt.

Diese letzte Staffel ist ein mehr als gelungener Abschluss einer großartigen Serie.
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am 26. April 2011
Hier ist sie nun, die vierte und letzte Staffel der Tudors.
Nachdem die dritte Staffel eher enttäuschend und zum Teil sogar langweilig war, war ich von dieser Staffel wirklich positiv überrascht. Sie fährt im gleichen Stil fort, wie die ersten beiden Staffeln, und ist einfach mitreissend und abwechsellungsreich.
Was mich besonders gefreut hat ist, dass diese Staffel in einigen Episoden sehr emotional ist, wo ich Gänsehaut bekam, und mir die eine oder andere Träne wegdrücken mußte. Wo Henry mal wirkliche Emotionen gegenüber seiner Familie und seinen Freunden zeigte, aber auch zwischen den einzelnen Charakteren selber.
Enttäuscht war ich darüber, dass in meinen Augen zu viel Gewicht in die Affäre zwischen Catharine Howards und Mr. Cullpepper gelegt wurde - sicher, junge Liebe ist immer stürmisch, und Untreue ist oftmals der Preis, den man für so junge Dinger zahlt, da sie sich erst die Hörner abstoßen müssen... jedoch hätte man in dieser Staffel weniger Gewicht auf die Liebschaften und mehr Gewicht auf die Politik am Hofe legen können - bis auf den späteren Kriegszug nach Boulogne und den inneren Zwist der drei Glaubensrichtungen, kamen diese nämlich viel zu kurz in dieser Staffel.

Alles muß einmal ein Ende haben... aber in den letzten beiden Folgen hat man massiv den Eindruck, dass es jetzt zu Ende gehen muß. Viele Jahre HenryŽs wurden übersprungen, vieles politisches ausgelassen... trozdem ist die letzte Folge eine der schönsten der ganzen Serie.
Das Bonusmaterial...: man erfährt nochmals einiges aus der Geschichte der Tudors - ich hätte mir allerdings noch mehr Material zum Making ofDie Tudors - Die komplette vierte Season [3 DVDs] gewünscht, sowie auch eine eigene Sicht der einzelnen Schauspieler zu der Serie.
Wegen diesem Ausbleiben, und wegen der nur schwachen politischen Darstellung der Zeitabschnitte und dessen abgehackter Verlauf, ziehe ich einen Stern ab - alles in Allem aber - eine durchaus sehenswerte, lehrreiche, mitreissende Serie und letzte vierte Staffel, mit tollen Schauspielern, tollen Kulissen und Kostümen
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 1. November 2015
4. Staffel: Die letzten Tage des Königs

Während die anderen drei Boxen ähnlich wie VHS-Boxen aufgemacht waren, hat diese einen Schuber und beinhaltet zwei Slim-DVD Hüllen. Warum können die nicht einmal, etwas Einheitliches machen???

Mit der vierten und letzten Staffel von 10 Episoden Umfang endet eine erstaunliche Serie über einen König, der sicherlich keine sympathische Gestalt war sondern ein despotischer Tyrann voller Launen, der allerdings England nach einer vollständigen Kehrtwende das Land aus dem Mittelalter in die Renaissance geleitet hat. Zumindest war er der Beginn dessen, nimmt man den Rückschritt Marys nach der kurzen Thronfolge seines Sohnes aus.

Die Tudors war eine Serie, die trotz vieler historischer Freiheiten und Fehler dennoch beeindruckend war und dies sowohl in der hervorragenden Darstellerriege um Jonathan Rhys Meyers herum als auch in der Ausstattung. Desweiteren hat sie uns Charaktere nahe gebracht, die lediglich aus Büchern und Bildern zu uns sprachen und so fremd und weit entfernt von uns sind. Insofern muss man dieser Serie – so frei sie auch erzählt war – unglaublichen Tribut zollen.

DVD 1:

29. Moment of Nostalgia
August 1540: Heinrich hat seine fünfte Frau Catherine Howard (Tamzin Merchant) heimlich geheiratet und stellt sie nach kurzer Zeit dem Hof vor. Selbst Brandon ist von Heinrichs Eskapaden genervt. Dieser vernascht seine über 30 Jahre jüngere Frau beinahe vor aller Augen. Catherine ist Verführung und Sex pur, allerdings mehr als unreif in ihrem Verhalten. Außerdem verbrennt er Katholiken und Protestanten gleichermaßen. Brandon verfällt in Nostalgie und trauert selbst um seine Feinde. Mittlerweile ist Thomas Boleyn gestorben. Auch ihn vermisst er.
Mit der Zeit stellt sich heraus, dass Catherine überaus quirlig und vergnügt ist. Ihr 17jähriger Körper und Geist sehnen sich nach „Äktschn“, die der alte Sack natürlich nicht befriedigen kann. Er ist schnell müde und gesetzter. Ihr Cousin 1. Grades, Thomas Culpeper verliebt sich in sie. Der Drang, sie besitzen zu wollen, löst in ihm barbarische Taten aus (Beide Taten sollen im Übrigen tatsächlich so geschehen sein!).
> Ich habe noch nicht feststellen können, welcher Dauphin gemeint ist. Angeblich soll der älteste Sohn des französichen Königs gestorben sein. Heinrich muss hier 49 Jahre alt sein und sollte nicht so schlank aussehen, wie er es hier tut.
Lord Dacres „Verfehlung“ geschah am 30.04.1541. Die Hinrichtung erfolgte am 29.06.1541. Die Folge umspannt also nicht einige Tage, sondern einen heißen Sommer, der somit 10 Monate dauert. Das kann nicht funktionieren…
Anders als hier dargestellt, konnte Catherine nicht sehr gut mit Heinrich umgehen. Zwar wird angedeutet, dass der Altersunterschied ein Problem ist, aber das äußere Erscheinungsbild ist alles andere als angenehm für sie gewesen.
Im Abspann wird der Kammerdiener Culpepper geschrieben. Die Schreibweise des Namens ist recht unterschiedlich.

30. Sister
Partytime und Rumgehopse am Hof. Catherine ist fröhlich und ausgelassen. Anna von Kleve unterhält weiterhin freundschaftliche Gefühle zu Heinrichs Töchtern. Diese möchte er sogar zu den Neujahrsfeierlichkeiten einladen. Er unterhält ein erstaunlich gutes Verhältnis zu ihr. Die Liebe zu Charles Brandons Frau zu diesem ist erkaltet. Heinrich hat gerade mit anderen Problemen zu schaffen. Einst hatte er jemanden, der seine Geschäfte, die er nur zu gerne abgab, trefflich besorgte. Doch der ist tot. Ohne Zweifel meint er Cromwell. Jetzt wächst ihm alles über den Kopf. Eine “alte” Freundin von Catherine erzählt trotz des Versprechens an sie Lady Rochford, die bereits die Boleyns zu Fall gebracht hat, von einigen sexuellen Ausschweifungen vor Heinrich…
Auf den Neujahrsfeierlichkeiten bricht Heinrichs altes Leiden wieder aus. Mary verabscheut Catherine, die sich nach anfänglicher Furcht aber ausgesprochen gut mit der äußerst liebenswürdigen Anna von Kleve versteht.
Unter den Seymours brechen alte Zwistigkeiten auf.
> Unter Schmerzen kommt der König kurzfristig zu Verstand. Die Szene, in der er Cromwells Tod beweint und seine alten Ratgeber zusammenstaucht entspricht der Realität.

31. Something For You
Nach seinem Krankheitsrückfall begibt Heinrich sich auf den Landsitz von Anna von Kleve, wo er seine Tochter Elizabeth und natürlich Anna besuchen möchte. Indes treiben Ränkespiele die naive Königin in ihr Verderben…
Catherine bekommt ihren ersten Dämpfer. Sie glaubt, schwanger zu sein, ist es aber nicht. Heinrich verbringt die Zeit daher wieder außerhalb – mit Anna von Kleve!

32. Natural Ally
Heinrichs Freund plagen die Geister der Vergangenheit – im wahrsten Sinne des Wortes. Indes beginnt eine gefährliche Menage a Troi sich auszuweiten. Eine alte Liebschaft Catherines ist erschienen. Sie stellt ihn widerwillig als Privatsekretär ein. Der Prahlhans schneidet ganz schön auf und gibt sich in ihrer Gegenwart zu vertraut. Er besäuft sich ständig und berührt die Königin sogar. Während der Sohn erkrankt ist, befindet sich der König samt Gefolge auf Reisen. Allerdings kommt der König von Schottland nicht. Im Gegenteil: Er hat marodierende Truppen auf englisches Gebiet gelassen. Statt Geschenke hagelt es nunmehr Vergeltungsschläge.

DVD 2:

33. Bottom of the Pot
Während der Reise hatte man dem König einen Brief über die Untriebe der Königin vor der Ehe untergejubelt. Er glaubt die Anschuldigungen zwar nicht, lässt aber den Vorfall untersuchen. Der König ist gewillt, Gnade zu gewähren. Allerdings ist es so, dass die Ehe dann mit dem König ungültig ist. Unter Folter gesteht ihr neuer „Sekretär“, dass ihr neuer Liebhaber Thomas Culpeper ist. Beide hauen sich nicht nur gegenseitig in die Pfanne, sondern beschuldigen – wahrheitsgemäß – Lady Rochford. Damit hat sich das Gnadengsuch erledigt. Abgesehen davon ballert Heinrich gegen Seymour und Brandon. Während seine Frau auf die Hinrichtung wartet, lädt er sich die schönsten Frauen ein und feiert eine Party.

34. You Have My Permission
1542. Mary und Elisabeth sind wieder in die Thronfolge aufgenommen worden. Sir Thomas Seymour lernt bei den Latimers Catherine Parr kennen. Die 30jährige blonde Schönheit ist mit einem weitaus älteren Mann verheiratet und betrügt natürlich ihren Mann mit Seymour. Beide freuen sich auf die bevorstehende Ehe. Indes haben die Schotten Heinrich gegenüber verloren. Der schottische König verstarb daraufhin und nunmehr ist auf dem schottischen Thron ein Mädchen. Heinrich verliebt sich in die Frau und macht ihr Geschenke, während ihr Mann sich dadurch bereits verstorben fühlt. Obwohl er weiß, dass Sir Thomas sich auf die Ehe freut. Die Konkurrenz schaltet er aus, indem er ihn nach Brüssel als ständigen Botschafter schickt.
Ferner erneuert Heinrich sein Bündnis mit dem Kaiser – gegen Frankreich. Das bedeutet Krieg.
> Maria Stuart wurde am 08.12.1542 geboren. Der Lord sieht hier weitaus älter aus als 48 Jahre.

35. Sixth and the Final Wife
Obwohl sie Angst vor ihrem Schicksal hat, weil sie weiß, wie lange und vor allem wie Heinrichs Ehen enden, heiratet Catherine Parr Heinrich. Heinrich zieht indes in den Krieg gegen Frankreich und belagert die Stadt Boulogne während der Kaiser zwei andere Städte angreift. Dort hat er nicht nur mit dem Wetter zu kämpfen und der überaus befestigten Stadt. Im Lager ist die Dysenterie ausgebrochen und tötet mehr Männer als es der Feind vermag.

36. As It Should Be
Nicht die Belagerten werden ausgehungert, sondern die Belagerer verhungern nach und nach. In der Umgebung ist nichts Essbares. Bisher sind 2.000 Männer an der Dysenterie verstorben. Weitere 3.000 sind erkrankt. Ob die Krankheit durch Schalentiere oder durch Minderversorgung entstanden ist, ist unklar. Allerdings will Heinrich nichts davon hören. Er macht seinen Wundarzt für die Demoralisierung verantwortlich und beschuldigt seine Männer der Feigheit und rastet aus. Während seine Männer nix zu Fressen haben, fährt er bei eine Gelage zu Ehren Seymours Ankunft dick auf. Derzeit hat der Kaiser beide Festungen eingenommen während Heinrich immer noch rumdackelt. Er lässt auf Anraten seines italienischen Beraters bereits seit Tagen insgesamt drei Tunnel zur Festung graben, wobei zwei zur Ablenkung dienen.
Zwar ist Heinrich siegreich, aber die militärischen Kosten waren enorm. Das Unterfangen ist daher nutzlos. Karl hat mit Frankreich hinter dem Rücken Heinrichs Frieden geschlossen.

DVD 3:

37. Secrets of the Heart
London 1545. England ist isoliert. Der Kaiser hat in den Niederlanden alle englischen Besitztümer beschlagnahmt. Frankreich plant allem Anschein nach eine Invasion. Im Königreich herrscht Armut und Not.
Bischof Gardiners Terrorregime und Marys Verbohrtheit dem Katholizismus gegenüber zielt sich direkt gegen „Ketzer“ und insbesondere der Königin.

38. Death of a Monarchy
Die Ränkespiele von Gardiner und Mary gipfeln in einem Haftbefehl gegen die Königin. Heinrich stimmt dem zu, warnt aber gleichzeitig, dass er das Leben seiner Frau schonen wird. Gardiner bekommt jedoch unerwartet eine volle Breitseite einer Hofdame ab, die er zunächst verhaften lassen wollte.
Obwohl er angeblich nicht an seiner Königin zweifelt lässt Heinrich dennoch nicht den Befehl der Verhaftung widerrufen. Gleichzeitig will der Lordkanzler den Haftbefehl in Anwesenheit des Königs vollstrecken und wird dabei vor den Augen der Königin vom Platz gejagt.
Auch Gardiner ist in Ungnade gefallen und ihm wird befohlen, den Hof umgehend zu verlassen.
Heinrich gebietet, seinen Freund an den Hof kommen zu lassen, obwohl Charles Brandon schwer krank ist. Er befiehlt ihm gesund zu werden. Kurze Zeit später ist er tot, 22.08.1545.
> Zunächst war Meister Holbein der Jüngere am 29.11.1543 verstorben, daher hat er das Bildnis Heinrichs VIII. hier nicht mehr malen können, da die Episode kurz vor dem Tod Heinrichs spielt. Im Übrigen mag er zwar noch bis 1543 Hofmaler gewesen sein, aber aufgrund des Debakels um Anna von Kleve durfte er danach nie wieder Angehöriger der Königsfamilie malen. Das betreffende Bild ist 1536 bis 37 entstanden.
Heinrich VIII. starb am 28.01.1547.

Extras:
- Verbotene Affären: Geheime Liebschaften an Heinrichs Hof
- Die Tudors nach Heinrich: Die Königskinder von Heinrich VIII.
- Abschied vom König: Michael Hirst über die Schlussstaffel von „Die Tudors“
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am 13. August 2012
Die Tudors liegen in Deutschland doch tatsächlich in allen vier Staffeln komplett auf Blu-ray vor! Die Serie wurde nicht abgesetzt oder sonstiges. Nach Staffel 4 ist Schluss. Es gibt also tatsächlich mal eine Serie die von Anfang bis Ende hier erhältlich ist!
Mit 8.1. finde ich sie bei imdb unterbewertet. Die Ausstattung ist gigantisch, die Bildqualität perfekt, der Sound gut abgemischt (aber vermutlich 4% langsamer, als bei den DVDs, die ja mit 25 Bildern 4% schneller laufen als BDs mit 24 Bildern). Einige Rezensenten schreiben dann, dass alle in Zeitlupe reden würden, naja, also ich finde die Stimmen der älteren Protagonisten, die klingen wirklich etwas langsamer, ansonsten kann man da kaum was hören.
Vor allen Dingen das Ende ist gelungen und nicht so eine grandiose Enttäuschung, wie ich sie von so vielen Serien kenne. Wer das Ende von den Sopranos oder Lost nicht mochte, der wird hier eine Chance haben zufriedengestellt zu werden. Serien mit einem roten Faden und einem konkreten Ende sind leider sehr rar.
Die Tudors halten ein strammes Niveau, die beste Serie der Welt ist es nicht, aber wenn man das Komplettpaket betrachtet schon ein Highlight.
Was hat man denn auch sonst von den Tudors? Hier mal ein Film wie "Die Schwester der Königin" da mal eine Hommage, aber hier wird wirklich mal die gesamte Geschichte ausgereizt. Wie so oft, läuft dieses Format der Serie dem Kino hier den Rang ab. Man taucht viel tiefer in die Welt der Figuren und die Seelen der Charaktere ein. Wenn jemand stirbt, dann kennt man ihn seit unzähligen Stunden und hat viel mehr mit ihm durchgemacht. Das Kino kommt an diese Opulenz nicht mehr heran und ist geradezu chancenlos, es sei denn man hat zumindest die Chance drei Batmanfilme zu machen, aber selbst da wurde Katie Holmes durch Maggie Gyllenhall ersetzt. Undenkbar, wenn soetwas hier passiert wäre.
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