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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
137
4,5 von 5 Sternen
Wer die Nachtigall stört
Format: DVD|Ändern
Preis:4,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 3. März 2017
Zu dem Film wurde weitestgehend alles gesagt, ich habe nichts daran auszusetzen. Alle Darsteller, allen voran Gregory Peck, brillieren in ihren Rollen und gerade das Alter des Filmes macht für mich viel von seinem Charme aus. Die heutigen Filme sind in ihrer Mehrheit nur darauf abgezielt, möglichst viele und möglichst ausgefallene Effekte zu präsentieren - es wird also mehrheitlich auf oberfächliche, äußere Qualität geachtet als auf innere. Bei diesem Film ist es andersherum: äußerlich gibt er nicht so viel her - natürlich aufgrund seines Alters - dafür besitzt er aber eine inhaltliche Tiefe, wie die Filme es heutzutage nur noch selten tun. Für mich ein Beweis, dass manchmal weniger einfach mehr ist.

Einen Stern ziehe ich allerdings für den hier schon mehrfach erwähnten Fehler auf der deutschen Tonspur ab. Der 11 Sekunden lange Tonaussetzer am Ende des Filmes ist bei mir zum Glück nicht mehr vorhanden, dafür aber die Walzer-/Marschmusik während der Gerichtsverhandlung, die gerade in einem der bewegendsten Momente wirklich laut wird und überhaupt im Allgemeinen völlig unpassend ist. Für mich ist es nicht so dramatisch, da ich Filme sowieso lieber im Originalton schaue, aber für die, die sich lieber die Synchronfassung anschauen, ist es schon sehr ärgerlich, vor allem, wenn man bedenkt, dass der Film schon etwas länger auf DVD raus ist und der Tonaussetzer von 11 Sekunden ebenfalls schon behoben wurde - man gegen diese Marschmusik also auch etwas hätte tun können.
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am 15. Juni 2017
Ich war von dem Buch wirklich angetan, sodass ich meine Erwartungen an den Film deutlich heruntergeschraubt habe, um nicht enttäuscht zu werden. Das war jedoch völlig unnötig. Der Film macht dem Buch alle Ehre. Vor allem Gregory Peck in der Rolle des Atticus war eine spitzenmäßige Besetzung.
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am 17. März 2017
Habe als Jugendliche das Buch gelesen, dass mich wegen der Thematik der Rassentrennung sehr beeindruckt hat und war neugierig auf die Verfilmung die sich wirklich an die Buchvorlage hält und mir sehr gut gefallen hat.
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am 20. August 2017
Leider konnte ich die DVD wegen einem Defekt nicht abspielen, obwohl ich zuhause an zwei Geräten probiert hatte. Schade, habe die DVD anderweitig besorgt.
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am 30. Juni 2017
und gleichzeitig erschütternd, wenn man bedenkt, dass die Vorurteile der weißen Amerikaner gegenüber ihren schwarzen Mitbürgern sich nach 85 Jahren wohl kaum gebessert haben.
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am 28. Juli 2017
Ich bin sehr zufrieden mit dem Film ,es sind tolle Schauspieler und das Thema ist immer noch aktuell.Ich könnte den Film jeden Tag angucken ,er berührt mich sehr.
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am 11. August 2017
Der Film ist zu Recht ein Klassiker, der noch kein bißchen Staub angesetzt hat und heute aktueller denn je erscheint.
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am 29. November 2013
...nur eine Anmerkung zum "Hintergrundmusikgedudel" in der deutschen Tonspur: habe die ersten beiden DVD-Auflagen getestet und musste leider feststellen, dass auch hier dieses "Hintergrundmusikgedudel" auftritt, unter anderem ca. bei 80 min. Das heißt, das ursprüngliche deutsche Synchro-Master ist wahrscheinlich mit dieser "eingestreuten" Walzer/Marschmusik "verseucht" und kann nicht mehr davon befreit werden :-( Ich kenne diesen Effekt häufig von Magnetbandaufzeichnungen die lange in Archiven lagen und durch die Bandwicklung die Geräusche von anderen Stellen "übernehmen", d.h. wenn Magnetband übereinander liegt, kann das Signal sozusagen "abfärben". Ich weiß zwar nicht wie es in diesem Fall passieren konnte, da ich nicht wüsste wo solche Musik sonst im Film zu hören ist, aber wer weiß?
Nun habe ich diese """" sehr oft verwendet, aber ich weiß nicht, wie ich es sonst beschreiben sollte. Dieser Effekt, wenn ihn außer mir sonst noch jemand wahrgenommen hat, klingt sehr nach dem oben beschriebenen Phänomen.

Nachtrag 18/12/2013
...nun habe ich eine VHS-Aufzeichnung vom BR aus den End-Neunzigern überprüft und: höre da..... KEIN MUSIKGEDUDEL!!!
Das bedeutet, dass es doch ein fehlerfreies Tonmaster der deutschen Tonspur geben muss! So muss ich meine Meinung zu UNIVERSAL ändern:
DIES IST EINE GROSSE SCHLAMPEREI!!! Ich frage mich was da für Leute an den Schnittplätzen und bei der Endkontrolle sitzen??? (Endkontrolle??? Gibt es soetwas überhaupt) Taube und Blinde? Aber da gäbe es ja wenigstens eine Blindengerechte Tonfassung... Also dann doch nur unmotivierte Zeitarbeiter...?
Traurig :-( Und das bei einer restaurierten Jubiläumsausgabe...
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HALL OF FAMEam 10. März 2001
Literatur zu verfilmen ist schwer genug; Poesie auf die Leinwand zu transportieren fast unmöglich. Auch wenn man den zu Grunde liegenden Roman von Harper Lee nicht kennt, spürt man, daß dies hier gelungen ist. Beginnend mit einer fast magischen Titelsequenz wird langsam eine Kleinstadt in den Südstaaten der 30er Jahre vor uns ausgebreitet, eine Welt aus Kindersicht, die uns immer mehr in ihren Bann zieht. Ruhige Schwarz-Weiß-Bilder und die hypnotische Musik von Elmer Bernstein erzeugen eine ungeheuer dichte Atmosphäre. Erstaunlich hierbei die jungen Schauspieler, die absolut natürlich agieren: sie "spielen", wie es ihrer Natur entspricht. Wir spüren den steten Wechsel von Neugier und Furcht, wenn es an die Erkundung des Nachbarhauses mit dem geheimnisumwitterten, monströsen Bewohner geht. Und wir erkennen die Wichtigkeit einer Identifikationsfigur, wie sie der Vater und Rechtsanwalt Atticus Finch darstellt. Gregory Peck ist auf der einen Seite der Fels des Anstandes in der Brandung des Rassenhasses, auf der anderen Seite sind seine Gefühle (Angst um seine Kinder, Wut, Verzweiflung, Hoffnung, Dankbarkeit) stets sichtbar, selbst wenn er sich nicht von ihnen leiten läßt. Er spielt hier nicht nur die Rolle seines Lebens, sondern zeigt für mich eine der besten schauspielerischen Leistungen überhaupt, auch wenn Pauline Kael hämisch kolportiert, er habe den Oscar nur gewonnen, weil er einen tollwütigen Hund erschossen und einen unschuldigen Schwarzen verteidigt habe. Bevor man nun den Vorwurf erhebt, hier würden (wenn auch edle) Klischees erzeugt, muß man sich überlegen, daß es 1962 tatsächlich ungeheuer war, daß ein Schwarzer "Mitleid" mit einer weißen Frau zeigte; daß seine Chance tatsächlich sehr gering war, in einem Gerichtsverfahren Recht zu bekommen, wenn seine Aussage gegen die Aussage weißer Zeugen stand. Der schwer übersetzbare Titel "To Kill A Mockingbird" deutet auf das Dilemma von "Gut" und "Böse", und daß Kinder diese zu unterscheiden lernen müssen. Klischee ist lediglich eine einfältige Einteilung aller Menschen in diese Kategorien. Ist der Lynchmob, gegen den Attichus Finch antritt, nun gut oder böse? Man achte auf die unschuldige und doch so weise Antwort, die seine Tochter Scott gibt! Wem der couragierte Anwalt immer noch zu eindimensional erscheint, der sei nochmals an die idealisierende Kindersicht erinnert. Kunst ist immer Abstraktion von Wirklichkeit - auf die Sichtweise kommt es an! Es gibt wenige Filme, die in ihrer Aussage so zeitlos und ihrer emotionalen Wirkung so tiefgehend sind.
Die DVD-Ausgabe dieses Klassikers ist grandios. Das Schwarz-Weiß-Bild ist (gemessen am Alter des Films) makellos, der originale Mono-Ton fast rauschfrei, die Dialoge akustisch gut verständlich. Wer Schwierigkeiten hat, den (gemäßigten) Südstaaten-Dialekt zu verstehen, kann englische Untertitel zublenden. Die Mühe lohnt sich allemal; über die Synchronfassung kann ich daher keine Angaben machen. Vorbildlich die ausführlichen Zusatzinformationen über die Beteiligten, die hier nicht nur Alibi-Funktion haben. Dazu kommt eine 90minütige (!) Dokumentation von 1998 (mit Interviews fast aller Beteiligter), die weder als Werbefilmchen noch als Heldenverehrung daherkommt, sondern ein eigenständiger Versuch ist, beiden Meisterwerken (Buch und Film) in Voraussetzung, Bedeutung und Wirkung künstlerisch näherzukommen. Merkwürdigerweise meint Columbia, es nicht nötig zu haben, Sonderausstattungen ihrer Scheiben auf der Verpackung zu vermerken - um so freudiger manchmal die Überraschung...
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am 8. November 2002
Meine Mutter gab mir vor Kurzem das Buch "Wer die Nachtigall stört..." von Harper Lee zu lesen. Wie es so ist, lag es eine Weile herum, denn ich fand nicht die Zeit und Muße dafür. Dann brachte sie mir das Video mit. Ich zögerte lange, es mir anzuschauen, denn ich fürchtete, ich war nicht in der Stimmung für Verfilmungen "hoher Literatur". Irgendwann sah ich es mir dann doch an und war von der ersten Minute an begeistert. Ich habe selten einen Film gesehen, der so sanft aber dennoch ehrlich mit Geschichte umgeht. Er schildert die Begebenheiten in einer Kleinstadt in den Südstaaten vor langer, langer Zeit aus der Sicht von Kindern. Ihr Vater, ein Anwalt, bekommt den Auftrag, einen Schwarzen zu verteidigen, der angeblich eine weiße Frau vergewaltigt haben soll. Natürlich ist der Schwarze schuldig in den Augen der Weißen, und sie würden ihn am liebsten ohne Gerichtsverhandlung lynchen. Das läßt sein Anwalt nicht zu, denn er glaubt an Recht und Gesetz. Und seine Kinder glauben an ihn. Der Film zeigt die ihnen oft unverständliche Erwachsenenwelt ebenso wie ihre ganz eigene Kindheitswelt mit all ihren Wundern, Abenteuern, Ängsten und Problemen. Er beschwört Erinnerungen an meine eigene Kindheit herauf, und doch läßt er die Hauptgeschichte keinen Moment aus den Augen. Das beste, was man über einen Film sagen kann, ist, er wurde mit sehr viel Liebe und Verständnis gedreht. Dieser hier wurde es. Man spürt sie in jeder einzelnen Szene. Obwohl Gregory Peck als Anwalt eine sehr wichtige Rolle spielt, sind die eigentlichen Helden dieses Films die Kinder Scout und Jem auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden. Ich kann diesen Film jedem wärmstens empfehlen, der sich im Herzen noch an seine eigene Kindheit erinnert. Ich habe ihn mir gleich selber zugelegt. (Ich werde mir jetzt wohl doch noch einmal das Buch vornehmen..)
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