Hier klicken May May May Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic longss17

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
2
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
2
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 3. Februar 2013
Von den Sibelius-Symphonien habe ich seit Jahren verschiedene Aufnahmen gesammelt, immer wieder gehört und auch verglichen. Es fing an mit Colin Davis und dem Boston Symphony Orchestra aus den 70er Jahren, ging über Herbert Blomstedt mit dem San Francisco Symphony Orchestra aus den 90er, weiter mit Lorin Maazel und den Wiener Philharmonikern aus den 60er und auch Maazels Aufnahme mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra aus den 90er Jahren.
Colin Davis Sibelius ist ein Klassiker, ein farbiger, schwungvoller, mit großer und temperamentvoller Geste eingespielter Zyklus, während Blomstedt eher zu einer kühlen und doch lebendigen, strukturbetonten, die herben Klangfarben (besonders die der Bläserpartien) herausarbeitenden Auffassung neigt (mit einer überragenden 4., 5. und 7. Symphonie). Maazels zügige, intellektuell unterkühlte und etwas glatte Einspielung mit den Wiener Philharmonikern gefällt mir nicht so recht, viel mehr hingegen seine zweite Gesamteinspielung mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra: Hier sind die Tempi deutlich reduziert, der symphonische, bis ins Detail ausbalanzierte Fluß bekommt viel mehr Atem und Weite, man hört die jahrzehntelange Auseinandersetzung mit dem Komponisten. Und nun Karajan, um dessen vielgelobte Aufnahmen ich lange Zeit einen Bogen machte. Um es kurz zu fassen: Sie sind fantastisch. Auch Karajan liebte den Komponisten, setzte sich sehr früh für ihn ein und konnte ebenfalls auf eine lebenslange Auseinandersetzung mit dessen Werken zurückblicken. Was diese Aufnahmen meiner Ansicht nach nun einmalig macht, ist Karajans Zugriff, denn Sibelius wird hier im Kontext der spätromantischen symphonischen Tradition von Bruckner, Tschaikowsky usw. bis hin zu R. Strauss dirigiert. Das Ergebnis ist, dass die Musik einen ganz anderen Glanz, eine ungeheure Tiefe, einen mitreißenden symphonischen Fluß bekommt. Neben der beeindruckenden Virtuosität des Orchesters klingt Sibelius hier plötzlich auch "schön", pathetisch und erhaben, die Musik wirkt dabei aber auch scheinbar unkomplizierter und eingängiger. Ich erlebe Sibelius neu und bin hingerissen.
Karajans Sibelius ist eine Klasse für sich. Die Aufnahmequalität ist hervorragend, übrigens die der genannten anderen Einspielungen auch, wobei die fortgeschrittene Aufnahmetechnik der 90er Jahre den Aufnahmen mit Maazel und Blomstedt anzuhören ist.
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. September 2002
Sibelius-Schüler Robert Layton kam zu der Auffassung, das die Berliner Interpretation der 4. Symphonie aus dem Jahre 1965 zu den schönsten aller Sibelius-Aufnahmen gehöre (R. Osborne, Karajan, Leben und Musik, S.660). Die 5. Symphonie ist für mich ein wahrer Wunder. Dazu Kommen noch wunderschöne Streicher in der 6. und nicht zu schnell erzählte 7. Diese Aufnahme ist Stereo und Tonqalität ist sehr gut.
0Kommentar| 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

14,99 €
7,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken