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am 15. Januar 2011
Auf der Suche nach einer Möglichkeit, Musik (WAV / MP3), Fotos, Dias, Filmchen etc. vereint über meine Heimkino-Anlage wiederzugeben, sollte es ein Multimediaplayer sein. Der angeschlossene Ipod erfüllte diese Aufgaben doch reichlich begrenzt.
Nach einem ersten Versuch mit einem Auvisio Festplattenplayer von Pearl (totaler Reinfall) habe ich mich nach langen Recherchen und Vergleichen für den DUNE Smart D1 entschieden. Einerseits wegen der Optik, da er sich m. E. optimal in das edle und minimalistische Design meiner Harman Kardon-Komponenten einfügt, andererseits wegen seiner zukünftigen Ausbaumöglichkeiten.

Um es vorweg zu nehmen: die eierlegende Wollmilchsau ist er nicht (aber die muss wohl auch erst noch erfunden werden).

Geliefert wurde er in einer sehr stabilen und hochwertigen Verpackung mit allem nur erdenklichen Zubehör wie Fernbedienung incl. Batterien, externes Netzteil, vollständiges Anschlusskabel-Sortiment incl. wirklich hochwertigem HDMI-Kabel sowie einer Bedienungsanleitung.
Diese erwies sich jedoch im weiteren Verlauf als eine Mischung aus Auflistung technischer Daten und Anschlusshinweise. Durch die Menüs und die Möglichkeiten des Abspielens der verschiedenen Medien / Formate muss man sich selber durchhangeln.

Das Gerät selber ist sehr hochwertig verarbeitet, nichts wirkt billig oder kaputtbar. Der Einbau einer Sata-Festplatte erwies sich als völlig problemlos, das Anschlusskabel im Innern ist ausreichend lang.
Die Festplatte kann sowohl formatiert als auch unformatiert eingebaut werden, im letzteren Fall kann man bei Inbetriebnahme im Menü die Formatierung der Platte vornehmen.
Das Betanken der Players geht dann allerdings nur per Anschluss am PC, per USB mit Stick oder externer Festplatte offensichtlich nicht (zumindest habe ich noch keinen entsprechenden Menuepunkt gefunden).
Die Anschlussbelegung bietet verschiedene, wenn nicht gar alle nur erdenklichen Möglichkeiten (HDMI, optisch, analog) und gestaltete sich ebenfalls problemlos.
Bis dahin alles gut !
Das OSD-Menü ist übersichtlich, wenn auch optisch nicht der Brüller. Da hätte man mit ansprechenderen icons mehr herausholen können. Nun wollte ich meine soeben betankten und rd. 250 Gbyte grossen Musikdateinen - in diverse Ordner sortiert - aufrufen. Diese Ordner wurden auch im eben erwähnten etwas minimalistischen Design angezeigt. Doch eine Funktion, um beispielsweise alle Lieder eines Ordners fortlaufend abspielen zu können, suchte ich zunächst vergeblich. Durch Drücken der Enter-Taste wurde das erste Lied des Ordners abgespielt, wobei das Display nunmehr umschaltete auf die Anzeige nur dieses Titels - die Ordnerstruktur wurde weggeblendet.
Mährend des Abspielvorgangs blieben die meisten Tasten der Fb. sodann ohne Funktion, man konnte somit auch nicht (blind, weil Ordnerstruktur ausgeblendet) zum nächsten Titel klicken.
Erst viel später kam ich dahinter, dass man durch Drücken einer bestimmten Taste ein jeweiliges Kontext-Menü aufrufen kann / muss, in dem man einzelne bzw. alle Titel markieren kann. Diese werden dann fortlaufend abgespielt und dann funktionieren auch die entsprechenden Tasten der Fernbedienung für den Weitersprung zum nächsten Titel etc.
Man muss sich also zunächst sog. Playlisten anlegen, um beispielsweise einen kompletten Ordner mit MP3s oder Fotos hintereinander abspielen zu können.

Ziemlich umständlich, das hatte ich mir anders vorgestellt, jeder billige MP3-Player kann das besser. Auch hätte die Bedienungsanleitung m. E. darauf näher und ausführlicher eingehen müssen.
Weiterhin auffallend ist, dass man zwar beim setup die Menüsprache auf Deutsch einstellen kann, viele Punkte der Einstellungen dennoch nur auf Englisch angezeigt werden. Wer nicht gerade ein technisches Englisch beherrscht, stösst hier schnell an seine Grenzen.

Dennoch werde ich diesen Player behalten, einerseits aus eingangs erwähnten Gründen. Anderseits bewältigt er die ihm zugedachten Aufgaben hervorragend, heisst: Musikwiedergabe mit einem sehr brillianten und ausgewogenen Klang, Bildwiedergabe in allerbester Qualität (bis 1080p).
Die Schwächen in der Bedienung werden hoffentlich noch durch bald folgende Software-/Firmware-Updates ausgeglichen. Zumindest scheint es sich bei DUNE (Support bereits in Anspruch genommen und als sehr hilfreich und zuvorkommend empfunden) um ein bemühtes und aufstrebendes Unternehmen zu handeln, welches sich scheinbar durch seine Produkte vom Rest der Konkurent abgrenzen möchte.

Meine Empfehlung daher: wer mit - anfänglichen - Menüschwächen umgehen kann, sollte hier nicht zögern und kaufen, auch im Hinblick auf die angebotenen Erweiterungskomponenten (Blue Ray / HD / TV-Karten etc.)

Den Preis von 229,00 ohne HD jedenfalls empfinde ich als o.k.
1313 Kommentare| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Juni 2011
Nachdem ich über 2,5 Jahre Zeit, Nerven und Geld in das Thema HTPC investiert habe, habe ich dieses Kapitel kürzlich endgültig beerdigt und mich stattdessen auf die Suche nach einem Netzwerk-Mediaplayer gemacht. Meine persönlichen Anforderungen/Kriterien:

1. Optimale Wiedergabe von DVD-/Bluray-ISOs (incl. HD-Tonformate und Disc-Menüs)
2. Musikwiedergabe (MP3 / Flac)
3. Interne Festplatte mit der Möglichkeit der "Betankung" per Netzwerkzugriff
4. Bedienbarkeit auch ohne den Fernseher einzuschalten (für Musikwiedergabe)

Angesichts der Kriterien habe ich letztlich nur zwei Geräte zum persönlichen Test bei mir antreten lassen. Den hier bewerteten "Dune Smart D1" und den "Popcorn Hour C-200". Das ist jetzt ca. 6 Wochen her. Der C-200 gehört mittlerweile zur Familie - der Smart D1 ging wieder zurück. Warum?

Beide Geräte haben die Wiedergabekriterien mit Bravour erfüllt.
Beide sind qualitativ ansprechend verarbeitet.
Beide sind über Netzwerk erreichbar und die HDDs können vom PC aus befüllt werden.
(D1: nur SMB (Windows-System) / C-200: SMB + NFS (Linux))

Aber neben den Hauptkriterien gibt es natürlich viele Kleinigkeiten, die mich in meiner Entscheidung beeinflusst haben.

Hier meine Argumente zum D1:

Pro:
+ Arbeitstempo: der D1 ist schneller/reaktionsfreudiger als der C-200. Das Starten geht schneller, die Menü-Navigation läuft flüssiger und auch Start/Stopp bei der Medienwiedergabe (insbesondere BR-ISO) erfolgt flotter.

+ Anpassbarer Startbildschirm: Es ist möglich, direkt auf dem Startbildschirm Verknüpfungen zu Ordnern auf der HDD oder im Netzwerk zu erstellen. Ein nettes Feature, dass ich beim C-200 spontan vermisst habe.

Contra:
- Die größte Enttäuschung zuerst: das Display. Von diesem hatte ich mir erhofft, die Musikwiedergabe starten zu können auch ohne den TV einzuschalten. Das ist aber kaum möglich: das Display ist wohl von einer AV-Komponente entliehen - neben dem "Hauptfeld" sieht man viele weitere Symbole (z.B. HDMI, DTS, DD) durchschimmern - diese werden vom D1 aber nicht genutzt. Bleibt also nur das "Hauptfeld". Hier wird entweder, der aktuelle Menüpunkt des Startbildschirms, der aktuelle Ordner oder die aktuelle Spielzeit von Titeln angegeben. Was fehlt also?
Bei der Navigation wird immer nur genau 1 Datei bzw. 1 Ordnername angezeigt. Man sieht nicht, was davor und was danach kommt.
Bei der Wiedergabe sieht man nur die Spielzeit. Es gibt keinen Dateinamen, keinen Titel, keinen Künstler, keine Gesamtspieldauer, keine Information "Titel X von Y".

- Bauform / Modularität: Was von Dune als Vorteil beworben wird, hat mir persönlich nicht gefallen. Die schmale, tiefe Form passt optisch nicht ins Hifi-Rack. Noch dazu ist das Netzteil nicht intern verbaut, sondern sorgt für zusätzliche Unordnung im Kabelsalat. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie das aussieht, sollte jemand tatsächlich noch 2 Erweiterungseinheiten dazukaufen...

- Die Menüoptik ist sehr schlicht und "Explorer-like". Es kommen keine Fragen auf - es macht aber auch nichts her. Der Style-Faktor ist eindeutig niedriger als beim C-200.

- Es fehlt eine Jukebox-Funktion: man kann die Musiksammlung nur als Ordnerstruktur sichten/verwalten. Es gibt keine Oberfläche ala Windows-Mediacenter, die die Titel nach Album oder Künstler und mit Coverbild anzeigen könnte.

- Cover-Art: wird generell nicht angezeigt, obwohl diese in den MP3-Dateien enthalten sind.

- Keine gleichzeitige Wiedergabe/Dateinavigation: es war mir nicht möglich, während der laufenden Musikwiedergabe schon den nächsten Titel auszuwählen. Sobald man zurück zur Ordnerstruktur wechselt, stoppt auch die Musikwiedergabe. Für mich ein dicker Minuspunkt.

- Zusatzfunktionen / Apps: sind praktisch nicht vorhanden. Außer man steht auf russisches IPTV.

Fazit: Der Dune Smart D1 ist wahrlich kein schlechtes Gerät. Viele meiner Kritikpunkte könnten durch zukünftige Firmware-Updates bereinigt werden (meinen Test habe ich mit der aktuellen Firmware von 05/2011 durchgeführt).
Soll es aber ein Gerät aus der Dune Smart-Serie sein, dann würde ich unbedingt ein paar Euro mehr auszugeben und den B1 (mit eingebautem Bluray-Laufwerk) kaufen - das Display des D1 ist wirklich kein großer Gewinn.

Meine Meinung zum C-200 findet Ihr in einer eigenen Bewertung beim C-200 (ohne HDD).
44 Kommentare| 54 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. März 2011
Nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten bei der Einrichtung bin ich abschließend mit der Funktion des D1 sehr zufrieden.

Der HD Dune D1 ist sauber verarbeitet und wirkt insgesamt hochwertig. Auch die Anschlüsse auf der Rückseite machen einen ordentlichen Eindruck. Die Fernbedienung liegt gut in der Hand und auch die Tasten geben eine gute Rückmeldung. Leider ist die Fernbedienung komplett mit einem gummiartigen Material überzogen, welches anfänglich etwas unangenehm nach Lösungsmitteln roch.

Die Bedienung / Menüführung ist in der aktuellen Firmware, nach meinem Befinden, recht gut umgesetzt. Der Informationsgehalt des einzeiligen Displays reicht zum Aktivieren des Internet-Radios, ohne den Fernseher einschalten zu müssen, gut aus. Eine Navigation über eingerichtete Netzwerkordner ist schwierig.

Beim Einrichten des D1 sollte ein Systemspeicher festgelegt werden. Hierfür sollte, sofern keine USB-Festplatte oder interne Festplatte angeschlossen wird, ein 2GB USB Stick angeschlossen werden. Letztendlich habe ich an dieser Stelle eine kleine 100GB Festplatte verwendet, welche ohne zusätzliches Netzteil, direkt vom USB-Port des D1 versorgt werden kann. Die Festplatte kann dann in 2 Partitionen aufgeteilt werden, ein kleines 2GB Volume als Systemspeicher und der Rest als externes Laufwerk, welches vom D1 über das Netzwerk auch als Resssource bereitgestellt wird.

Anschließend sollte unbedingt das obligatorische Firmwareupdate erfolgen (für das Entpacken der Firmware wird der Systemspeicher benötigt).

Für das Internet-Radio steht kein Dienst zur Verfügung. Alle gewünschten Sender müssen manuell eingerichtet werden. Dazu kann einfach die URL des jeweiligen Senders als .m3u File abgelegt werden oder je Sender ein spezieller Konfigurationsordner erstellt werden, indem dann auch ein Icon zur Menüdarstellung hinterlegt werden kann. Das Onlinehandbuch gibt hier Beispiele an. Die entsprechenden Dateien / Ordner können am PC erstellt und dann über das Netzwerk auf die USB-Platte des D1 kopiert werden. Am D1 müssen diese dann noch in den Systemordner für das Internet Radio kopiert werden.

Von der externen Festplatte spielte der D1 alles ab, was ich ihm zum Test vorgesetzt habe.
Da ich aber ansich die Daten von meinem zentralen UPnP-Mediaserver abspielen möchte, war die Option mit der USB-Festplatte am D1 für mich nicht weiter interessant. Die Wiedergabe über den UPnP-Client konnte ich allderdings nur bedingt nutzen. Die Wiedergabe von Filmen war ansich noch gut möglich. Bei der Wiedergabe von Musik im Flac Format kam es zu recht langen Ladezeiten vor dem Abspielen. Das Anzeigen von Fotos war in dieser Konstellation bei mir nicht möglich. Wurden die selben Fotos auf die am D1 angeschlossen USB-Festplatte kopiert, konnten sie wieder problemlos wiedergegeben werden.
Als Alternative zum UPnP-Client kann man auf dem D1 auch Netzwerklaufwerke über SMB (Samba) oder NFS einbinden. Das Einbinden von Netzwerklaufwerken über NFS habe ich gar nicht realisieren können, was aber auch am Server gelegen haben könnte. Der Netzwerkbrowser des D1 hat selbständig über SMB keine freigegebenen Netzwerklaufwerke gefunden. Die am D1 angeschlossenen USB-Festplatte wurde aber von anderen im Netzwerk befindlichen Rechner problemlos erkannt. Das Hinzufügen von Netzwerklaufwerken am D1 über SMB mit manueller Eingabe des Pfades funktionierte dann letztendlich. Zwar war die Eingabe über die Fernbedienung etwas fummelig aber die entsprechenden Laufwerke waren dann doch recht flott eingerichtet. Die Wiedergabe aller möglichen Dateiformate funktionierte dann auch absolut problemlos. Alles auch mit einer ansprechend guten Video- und Audioqualität. Für die Anzeige von CD- oder Film-Covern müssen diese im .aai Format vorliegen. Einen entsprechenden Konverter von JPEG nach AAI kann auf der Hersteller Homepage heruntergeladen werden. Angeschlossen habe ich den D1 über HDMI an einen Full-HD LCD-Fernseher und über ein optisches Kabel mit einem Surround Receiver.

Von den weiteren integrierten Programmen hat mich noch der Internet-Browser positiv überrascht. Zwar funktioniert die Bedienung mit der Fernbedienung nur sehr eingeschränkt aber nach Anschluß einer Funk-Tastatur mit integriertem Mousepad ist der Browser tatsächlich gut nutzbar. Weitere Anwendungen (BitTorrent, IPTV,...) habe ich nicht getestet.

Unterm Strich macht der Dune HD Smart D1 dann also doch alles, was er machen soll und das zu einem sehr interessanten Preis (und ohne jegliches Lüftergeräusch). Das Gerät würde ich aktuell auf jeden Fall wieder kaufen.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. November 2011
Eines Vorweg, ich nutze den DUNE HD ausschließlich zur Wiedergabe von Filmen und nicht für Musik oder Photos.

Das Gerät kommt in einem schicken und für meine Begriffe robusten Metallgehäuse daher. Leider hat man, wie mitlerweile in der HIFI Branche üblich auf eine Metallfront verzichtet (NEGATIVPUNKT). Insbesondere die Füße des Gerätes wirken hochwertig und sind so griffig, dass ein versehentliches Verschieben des Gerätes, selbst auf Glasflächen sehr schwer macht.

Das Gehäuse selbst bietet neben der hochwertigen Verarbeitung aber auch eines der wenigen Angriffspunkte für dezente Kritik. Zum einen ist die Bauform gewöhnungsbedürftig. Mir ist bewusst, dass das Gerät mit einem Bluray LW gekoppelt und somit erweitert werden kann. Andererseits empfinde ich die Tiefe aber dafür weniger breite Gehäuseform unpraktisch. Da dieses Gerät insbesondere durch seine Optik einen HIFI Geräteindruck machen will, hätte ich es schöner gefunden man hätte das Gerät eher länglich, wie einen SAT Receiver gebaut. Neben der unpraktischen Gehäuseform gibt es nun den Hauptkritikpunkt, nämlich die etwas unglückliche Gehäusebelüftung. Auf der Oberseite hat man komplett auf Lüftungslöcher verzichtet. Dies kommt zwar der Optik entgegen, nicht aber der Wärme, die insbesondere bei verbauten 3,5" Platten entsteht. (NEGATIVPUNKT). Insbesondere bei sommerlichen Zimmertemperaturen und längerer Einsatzdauer sehe ich hier eine unnötige Belastung für Gerät und HDD (optional) die einfach durch ein besseres Gehäusedesign hätte vermieden werden können.

Das Display leuchtet blau und ist auch aus etwas größerer Entfernung sehr gut ablesbar. Bei sehr stark abgedunktelten Räumen ist die Displaybeleuchtung schon fast zu hell, hier hätte ich mir eine Möglichkeit zum Dimmen des Displays gewünscht, es gibt meines Wissens nach nur AUS oder EIN.

Öffnet man das Gehäuse bietet sich einem ein relativ unspektakulärer Blick auf das Gehäuseinnere. Es wird beherrscht von der langen Platine sowie dem optional benutzbaren Festplattenkäfig. Für meine Begriffe ist es unverständlich, warum der Hersteller unter dem Festplattenkäfig einen USB Port versteckt. Was möchte er damit bezwecken? Dieser USB Port schreit eigentlich danach ihn für den ebenfalls optional konfigurierbaren Systemstorage zu nutzen, welcher wohl für diverse Bluray Live Inhalte sowie für Firmware Updates genutzt werden kann. Laut dem Hersteller reichen aber hier 2GB. Die Frage die sich da bei mir stellt ist, warum verbaut der Hersteller nicht direkt 2GB internen Storage für den System Storage und verlangt von dem Kunden eine eigenen Speicherlösung zu verwenden? Bei diesem Gerätepreis wäre dies nur ein marginaler Mehrkosten-Aspekt. Zudem muss der USB Stick, sofern man sich für die Nutzung dieses USB Ports entscheidet, extrem flach sein. 2 meiner USB Sticks waren zu dick um anschließend den Festplattenkäfig (der sich sehr simpel aus/einbauen lässt) wieder einzusetzen.

Im bereits mehrfach genannten Festplattenkäfig gibt es nur die Option 3,5" Platten zu verbauen. Zumindest mit den Mitteln, mit denen das Gerät ins Haus geliefert wird. Auch dieser (NEGATIVPUNKT) Punkt ist für mich nicht ganz nachvollziehbar. Bei diesem Gerät drängt es sich fast auf 2,5" Platten einzusetzen die sparsamer, leiser und auch kühler bleiben. Insbesondere bei sehr geschlossenen Gehäusen wie beim DUNE HD. So ist man, sofern man sich für die Nutzung einer 2,5" Platte entscheidet, gezwungen sich entsprechende Adapterschienen oder Gehäuse zu kaufen, die Kosten bewegen sich dabei zwischen 6 und 30€.

Ich empfehle bei häufigem Filmgenuss und etwas Unabhängigkeit vom Netzwerk eine 2,5" Platte mit 500GB einzubauen. Diese sollte man zuvor am PC mit NTFS formatiert haben, dieses Dateisystem kann der DUNE nämlich lesen. Auch empfehle ich mindestens 2 Partitionen, eine für FILME bzw. Mediadaten und eine für das optional einsetzbare YADIS. Weiterer Kritikpunkt: Es gibt keine Option die evtl. verbaute HDD nach Inaktivität abzuschalten, diese läuft immer mit.

Die Einrichtung des Gerätes ist kinderleicht und hat man einmal die ab Werk installierte Firmware upgedatet merkt man, wieviel Arbeit der Hersteller inzwischen in die Verbesserung der Oberfläche gesteckt hat. Das Menü wirkt an der ein oder anderen Stelle etwas unaufgeräumt dies aber häufig nur in Kategorien, die man vielleicht bei der Ersteinrichtung besucht und danach nie wieder.

Das Gerät spielt problemlos von der lokalen Festplatte, von externen Speichern, von Freigaben im Netzwerk sowie über UPNP bzw. SMB Shares. Es ist zwar nur ein 100MBIT Netzwerkinterface verbaut aber ich hatte selbst bei 1080P Filmen mit hoher Bitrate keine Probleme.

Den Punkt Wiedergabe schließe ich direkt ab: Er spielte bislang alles, was ich ihm vorgesetzt habe. Selbst Dateien, bei denen die bislang eingesetzte PS3 Media Server Lösung mit MENCODER oder TSMUXER versagt hat. Die Dateien werden je nach Quelle (Netzwerk oder lokal) relativ flott geladen und die Bildqualität ist, natürlich vom Matieral abhängig, hervorragend.

Kaufgrund für mich war die entsprechende Fangemeinde die sich um den Player herum gebildet hat. Insbesondere die privat entwickelte Erweiterung YADIS macht mächtig was her. Damit hat man eine Oberfläche die ähnlich dem Apple TV daherkommt und es ermöglicht detailierte Filminformationen vor dem Start anzuzeigen. Es lassen sich Genresortierungen vornehmen, Schauspieler suchen oder einfach eine viel bessere Übersicht bei Serien generieren. Diese Daten müssen allerdings am PC erzeugt werden und werden dann auf das Gerät kopiert. Erwähnenswerter PLUSPUNKT: Das Gerät ist im Netzwerk direkt von Windows aufrufbar. IP Adresse unter Ausführen eingeben und man landet, sofern verbaut, auf der lokalen HDD des Gerätes. Hier können bequem Dateien aufgespielt werden, ohne dass man direkt am DUNE sitzen muss.

Ich habe mich bei dieser Rezension insbesondere auf nicht so schöne Punkte konzentriert da das Gerät nämlich ansonsten genau das tut, was es soll. Und das macht es für meine Begriffe hervorragend. Mit Ausnahme der Gehäusekonstruktion sehe ich hier keinen so gravierenden Mangel, der nicht durch Firmwares oder eine entsprechende Fangemeinde aus der Welt geschafft werden kann. Auch als bisheriger PS3 Nutzer kann ich mich auf eine deutlich geringere Stromaufnahme des Gerätes im Vergleich zur Playstation freuen.

Ich würde das Gerät jederzeit wieder kaufen.
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am 19. Juni 2014
Nach etlichen erfolglosen Versuchen, einen Media-Player zu ergattern, der auch Blu-Ray-Verzeichnisse vom Server via Netzwerk ruckelfrei auf den Bildschirm bringt, hat mir ein Kumpel diesen Dune hier empfohlen, den es leider nur noch gebraucht gibt. Was die Video-Wiedergabe vom Home-Server angeht ist das Gerät wirklich top. DVDs und Blu-Rays (iso oder Verzeichnisse) werden einwandfrei sogar mit Menü widergegeben. Bei der Blu-Ray-Wiedergabe muss man sich etwas gedulden, da der Player länger braucht als ein Disc-Player.
In Bezug auf Clients (YouTube, etc.) und Apps lässt das Gerät noch einge Wünsche offen. Ist aber für mich zu verschmerzen. Irgendwas ist ja immer ;-) und dafür war er ja nie gedacht.

Nachtrag: Habe wiederum gebraucht einen zweiten Player ergattern können, der in punkto Geschwindigkeit keine Wünsche mehr offen lässt. Es scheint da irgendwann mal ein Hardware-Update in Bezug auf den Prozessor gegeben zu haben. Das Gerät ist nun in wenigen Sekunden betreibsbereit und spielt ein auf meinem NAS befindliches DVD/Blu-Ray-Verzeichnis oder ISO-Datei genausso schnell ab, als würde man die Disk einlegen.
Auf jeden Fall hat mein MCE-Rechner nun ausgedient (hat eh immer Probleme gemacht, weil die Lösung noch nicht wohnzimmertauglich und Gefummel). Mittles MyMovies-Datenbank kann ich die Filme mittlerweile auch von verschiedenen Quellen bequem durch Anwählen des Covers starten.
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am 3. Mai 2013
Der Media Player liest alle gängigen Formate. Insbesondere Videos werden absolut ruckelfrei und in top Qualität abgespielt. Auch das Abspielen der Dateien über USB-Schnittstelle funktioniert einwandfrei. Kleines Manko, die interne Festplatte wird in einem speziellen Format formatiert und kann daher nur mit spezieller Software über USB an einen PC direkt ausgelesen werden. Die Datenübertragung über Netzwerkverbindung funktioniert einwandfrei.
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am 10. April 2012
Betreffend der Musik- und Videowiedergabequalität gibt's nichts zu kritisieren.

Jedoch sollte der Käufer folgendes wissen:

- Wird mit einem Windows PC auf die interne Festplatt des Dune D1 zugegriffen, muss eine "EXT2" kompatible Software installiert werden, um auf die Dateien zugreifen zu können, da diese im LINUX Dateisystem formatiert sind.

Was aber ärgerlich war:

- Die Cover-Art, welche auf der Verpackung abgebildet ist, wird in der spärlich ausgefallenen Gebrauchsanleitung nicht erwähnt. Es handelt sich dabei um eine Software namens "Zappiti" und diese muss zuerst von [...] heruntergeladen und installiert werden. Das Programm hat sich mir nicht gerade intuitiv erschlossen. Es gibt jedoch auf der Hompage eine umfangreiche Anleitung in französisch und englisch.

- Die Software ist gratis, jedoch muss man die Exportfunktion der Filmcover (vom PC auf den Dune D1) innerhalb von 8 Tagen freischalten. Dies geschieht mittels dem Rechnungsbeleg für den Mediaplayer, welchen man bei bei der Regiestrierung weiterleitet (und deshalb als gescannte Bilddatei bereithalten sollte).

- Nutzt man die - in der Tat sehr ansprechende - Cover-Art, sollte die Festplatte nicht grösser als 2 TB sein, da "Zappiti" gemäss Forumberichten sonst damit Probleme hat.

Infolge der erwähnten Angaben bekommt das an sich hervorragende Gerät einen dicken Stern abgezogen.

DUNE HD Smart D1 8,9 cm 3,5 Zoll Media Player inklusive Front Display und interner HDD Option
DUNE HD Smart H1 8,9 cm 3,5 Zoll Media Player inklusive HDD rack mit HOT-Swap Funktion
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am 26. Juni 2016
Ich nutze den DUNE HD D1 nur für Musik. Die Audio-Dateien sind alle im Flac –Format 24/96 oder 24/192. Die liegen auf einer 2 TB WD Blue Festplatte. An dem DUNE ist ein Musical Fidelity DAC , der Lehmann Audio und der HD 800 Sennheiser angeschlossen. Der Klang ist fabelhaft. Eine deutliche Verbesserung zu dem alten WD Live. Natürlich gibt es noch bessere Media Player aber in einer anderen Preiskategorie (> 1000 €)
Die Oberfläche des DUNE’s ist nicht so prickelt. Deshalb habe ich mir mit dem Musicnizer einen DUNE-Katalog erstellt. Damit lassen sich die Alben viel besser verwalten.
Das Preis/Leistung stimmt. Klare Empfehlung.
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am 25. April 2012
Habe verschiedene Produkte in der Vergangenheit getestet, das Dune Gerät zeichnet sich durch die einfache Bedienung u die erstklassige Bild u Videoqualität aus. Es werden fast alle denkbaren Formate unterstützt. Der Datentransport zwischen PC und dem Dunegerät ist sehr einfach und simpel. Daten, wie hochwertige Bilder und Videos, können mühelos verschoben werden. Problematisch ist die Einbindung von Internetradiosendern. Hier habe ich im Internet vergebens die deutsche Bedienungsanleitung gesucht. Nicht befriedigend ist auch das Anschließen einer Tastatur, weil diese auf Englisch eingestellt sind. Das Umstellen auf die deutsche Tastatur ist aus meiner Sicht nicht möglich. Das Surfen im Internet über das Gerät ist nur gerade befriedigend, eigentlich zu langsam. Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden, weil ich hoffe, das vielleicht schon mit dem nächsten Update diese kleinen Mängel behoben werden.
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am 9. Januar 2016
Begeisterung macht sich neben einem eingemeißelten Lächeln in mir breit.
Seit ich das Gerät habe macht es wieder Spaß Musik zu hören, vorbei die Zeiten als ich den Windows HTPC hochfahren und Updaten musste.
Im Zusammenspiel mit meinem DAC habe ich wieder den Klang den ich aus Zeiten meines Rotel-CD's kannte.
Von mir gibts eine absolute Kaufempfehlung.
Muss aber auch dazu sagen, habe eine Festplatte eingebaut,( kinderleicht ) und ihm eine 16 GB SD-Cart spendiert.
Wenn man seine Musik in einen Ordner kopiert kann man wie bei CD auch vorwärts und rückwärts durch die Musik springen !
Natürlich gibt er auch sämtliches Filmmaterial wieder ohne das man etwas umstellen muss.
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