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Memento
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am 14. Januar 2018
Mit „Memento“ hat Regisseur Christopher Nolan im Jahr 2000 einen sehr spannenden Mix aus Thriller und Kopfkino geschaffen, der – gleich einem Puzzle – vor dem Zuschauer ausgebreitet wird, um dann letztendlich von ihm zusammengesetzt zu werden. Einzige Voraussetzung ist und bleibt, dass man sich auf die Erzählweise einlassen muss. Wer dies tut, wird mit einem aussergewöhnlichen Film belohnt...

Leonard Shelby (Guy Pearce) hat ein Problem. Nach dem gewaltsamen Tod seiner Frau hat er sein Kurzzeitgedächtnis verloren, so dass er nach wenigen Minuten schon wieder vergessen hat, was gerade eben passiert ist. Alle Ereignisse vor dem Verbrechen an seiner Frau sind präsent, ebenso die Tatsache, dass er weiss, dass sie vergewaltigt und umgebracht wurde. Alles danach verschwindet jedoch urplötzlich. Um seiner seltenen Krankheit Herr zu werden und den Mörder seiner Frau ausfindig zu machen, tätowiert sich Leonard wichtige Daten auf seinen ganzen Körper, schießt Fotos von jedem Ort, den er besucht und versieht diese Schnappschüsse mit Notizen, um hinterher vage Anhaltspunkte zu haben, was genau er dort gesucht und gefunden hat. Denn im Nacken lauert stetig die grausame Erkenntnis, dass er in den nächsten Minuten alles wieder vergessen haben wird......

Schon in der Anfangsszene wird klar, man hat es hier mit einem besonderen Film zu tun, kein 08/15, kein typisches Hollywood. Gezeigt wird einfach nur ein Mord, dieser aber rückwärts.
Da einer der beiden Handlungsstränge chronologisch rückwärts abläuft, das Spielgeschehen zeitlich hin und her springt und immer wieder von Rückblenden unterbrochen wird, ist man als Zuschauer zunächst etwas irritiert und muss sich mit der unkonventionellen Erzählstruktur erst einmal anfreunden. Der Nebel verdichtet sich nur sehr sehr langsam zu einem wackeligen Bild.
Doch hier erlebt man den Film durch den bewussten Einsatz solch einer Irritation mit der selben Ahnungslosigkeit wie der Hauptdarsteller. Angesichts der Tatsache, dass er das Kurzzeitgedächtnis verloren hat, sehr konsequent.
Eine geniale Methode um Empathie mit dem Protagonisten zu schaffen,
Und so gelingt es dem Zuschauer sich in Leonards Lage hineinzuversetzen, wenn er versucht, sich an jedes einzelne Detail zu erinnern und um den Faden nicht zu verlieren, alles daran setzt, diese Details nicht zu vergessen. Es ist, als würden unsere Gedanken die Merkzettel von Leonard repräsentieren und wir uns bemühen, sie nicht zu vergessen, damit wir den Überblick nicht verlieren.

Ein ungewöhnliches Filmerlebnis... man rätselt mit, stellt wildeste Vermutungen an, nur um dann doch daneben zu liegen. ...bis hin zu einem überraschenden Finale, an dem alle losen Fäden zusammenlaufen. Sehr, sehr sehenswert.
99 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 22. Januar 2017
Hier zeigt sich nal wieder, warum Christopher Nolan ein Ausnahme-Regisseur ist: ein kluger Film, mit anpruchsvollem Aufbau und komplexer Handlung, der dennoch ungewöhnlich massenkompatibel ist und nicht nur ein paar (Möchtegern-) Intellektuelle anspricht.
Der Film beginnt ungewöhnlicherweise mit dem Ende der Handlung, als der Protagonist jemanden erschießt. Das Besondere dabei ist, dass nicht nur der Zuschauer nicht weiß, wer das Opfer ist, und ob er es verdient hat, sondern auch der Täter selbst weiß es nicht, denn er hat kein funktionierendes Kurzzeitgedächnis und vergisst alles innerhalb weniger Minuten, solange er es sich nicht aufschreibt, oder tätowiert.
Genau gegensätzlich zur chronologischen Handlung erfährt an nun, wie dazu gekommen ist. Dabei stellt man nach wenigen Sequenzen fest, dass nie alles so ist, wie man noch bei der Szene zuvor erwartete.
Die Handlung ist also bis ins letzte Detail durchkonstuiert und gekonnt inszeniert. Das macht diesen Film absolut einzigartig und sehenswert. Als gute Besonderheit auf der Blue-Ray gibt es noch die Möglichkeit, den ganzen Film in chronologischer Reihenfolge abzuspielen, was dem Verständnis der Handlung sicherlich förderlich ist, sollte beim "normalen" Film etwas unklar geblieben sein, was sicherlich vorkommen kann.
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am 4. Februar 2018
Total verwirrend, jedoch nicht verworren. Denn selbst wenn der Zuschauer den Überblick verliert,
verliert er nicht das Vertrauen in den Erzähler.
" Es ist wie Aufwachen.........., als wäre man gerade aufgewacht. " - " Das muss beschissen sein.
Irgendwie ist da doch alles verdreht. Man hat `ne Vorstellung, was man als nächstes machen will,.......
hat aber keine Ahnung, was man gerade gemacht hat................".
Und nicht nur diese Geschichte ist famos und genial, sondern auch Guy Pearce in der Vorführung jenes Mannes,
der nurmehr seiner eigenen Handschrift vertrauen kann. Seine Notizen sind dauerhaft, weil er sie sich auf seinen
Körper tätowiert. Doch an etwas erinnert er sich immer, kann alle Einzelheiten sowie die extremen Augenblicke spüren,-
Kleinigkeiten, derer man sich nie mühte, sie in Worte zu fassen, werden mit einem Mal bedeutungsvoll.....und so wichtig.
" Zählst du all das zusammen, ist das Gefühl für den Menschen da. Du spürst, wie du ihn vermisst. Und wie sehr du
denjenigen hasst, der dir diesen Menschen genommen hat. "
MEMENTO- ein Film, so besonders wie der Zustand von Leonard.
MEMENTO ist eine ständige Suche nach Fakten, denn das Erinnerungsvermögen ist unzuverlässig....................
" Du lebst. " - " Aber nur, um mich zu rächen. "
MEMENTO: Sämtliche Szenen sind bis ins kleinste Detail perfekt aufeinander abgestimmt. Von Verletzungen, die verschwinden
bis zum Verschmutzungsgrad von Kleidungsstücken..............MEMENTO: Ein perfekter Thriller.

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Geschichte:

Eine ungewöhnliche Höllenfahrt zwischen und inmitten von Polaroidfotos, Traurigkeit
und Tätowierungen. Eine Suche, die für Leonard Shelby, dessen Kurzzeitgedächtnis
sich stetig nach Fünfzehn Minuten auf Null stellt, Geheimnisse aufdecken könnte,
die ihn in seinen Grundfesten erschüttern würden.......................

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Mein unverborgenes Fazit:

Aus Angestrengtheit wird Kombination, Verwirrung wandelt sich um in Hochkonzentration.
" Aufgewacht. Wo bin ich? "
MEMENTO gräbt sich mir unter die Haut wie die eingebrannte Traurigkeit von Leonard.
" Ich liege da,.....und weiß nicht, wie lange ich bereits allein bin. Wie soll ich meine Wunden heilen,
wenn ich Zeit nicht empfinde,.....wie? "
Regisseur Christopher Nolan gelang mit MEMENTO ein ebenso simpler wie genialer Kunstgriff, er besann sich
nämlich auf Stanley Kubricks Weisheit, nach der die Einzigartigkeit des Mediums Film im Schnitt liegt,
läßt eben durch diesen Schnitt einfach die Zeit von hinten nach vorne ablaufen. Und obwohl man damit dem
Ausgangspunkt aller Konflikte immer näher kommt, die Informationen immer zahlreicher werden, bewahrt sein Film
sich Geheimnis und Vieldeutigkeit.
" Was willst du von mir?! " - " Mein Leben zurück! "
MEMENTO- ein " Neo " - Noir, bei dem das " Neo " für mich wirklich für etwas Neuartiges steht. Fantastisch.
Ein buchstäbliches Meisterwerk mit einer so cleveren Story und perfekter Darstellung, das begeistern wird.
Wenn man sich auf diese Erzählweise einlassen will, stimmt.
" Wir alle brauchen Erinnerungen, damit wir nicht vergessen, wer wir sind...........................".

Lauflänge: 108.42 Minuten ( mit Abspann ) !

Bonus ( deutsche Untertitel ) :

- Anatomie einer Szene= 25 Minuten!

- Interview mit Christopher Nolan= 23.47 Minuten!

"Erinnerung ist Verrat...........................".
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am 27. September 2017
Ich schaue alle, was Christopher und/oder Jonathan Nolan machen, weil sich die Arbeiten vom normalen Kino oder TV abheben. Da zu diesem Film fast alles gesagt ist, hier noch der Hinweis, dass man den Film auch chronologisch sehen kann, was, selbst wenn man ihn in der üblichen Fassung bereits gesehen hat, immer noch neue Einblicke gewährt und einiges subjektiverweise verändert. Im Hauptmenü anstatt auf Play zweimal die Pfeiltaste rechts drücken, unten rechts erscheint der Schriftzug Memento, dann einfach noch OK drücken und ein völlig neues Erleben erwartet den Zuschauer.
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am 3. Juli 2016
Sehr interessant gedreht, muss ich sagen.
Einen Film rückwärts aufbauen... und dennoch spannend halten?
Das erinnert etwas am Columbo... nur das hier nicht nur der Mord vorweg genommen wird :)

Es geht nicht nur um reine Gewalt, sondern die Psyche des Menschen und die Frage >wer oder was ist "ich"<
Ich ist vielleicht nur eine Ansammlung von Gedanken... ? Nein... es ist ein streben nach Abschluss. Ziele die es zu erreichen gilt...

Und auch wenn das alles etwas melancholisch klingt, so ist der Film doch sehr Leben's be-jahend in meinen Augen.

Etwas das einen sagt - mach weiter, auch wenn die Welt... manchmal zu verschwinden scheint.

Kann ich nur wärmstens empfehlen, also schreibts euch auf ;)
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am 7. November 2016
Einen Film der seine Geschichte so erzählt habe ich noch nie gesehen. Hier wird die Auflösung erzählt und danach die spannende Geschichte um einen Mann der bis zu einem Zeitpunkt sich etwas merken konnte und danach nicht mehr. Einige Randerscheinungen *Spoiler! Man spuckt ihm ins Bier und fordert ihn auf das selbst zu tun um es ihm später zu servieren, aber er weiß es nicht mehr. Es lässt einen sprachlos zurück, doch da der Hauptdarsteller nichts mehr weiß kann er die Suche nach dem Mörder seiner Frau ewig weiter durchführen, denn auch wenn er ihn finden sollte, wird er es ein paar Minuten später nicht mehr wissen.
Ein empfehlenswerter Film, wenn man sich auf ihn einlassen mag.
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am 18. März 2016
Als ich diesen Film im Kino sah, war ich ... mit offenem Mund staunend. Danach war Christopher Nolan für mich ein Muss.
Ich wollte einige meiner Freunde für diesen Film begeistern, aber zumindest ein paar davon waren der Meinung: was soll das! Die Szene habe ich doch gerade schon einmal gesehen! Was soll die Wiederholung!
Pech gehabt: Wer's nicht merkt ist selber schuld.
Memento ist einer von zehn Filmen die m.E. Filmgeschichte geschrieben haben.
Den Film in der chronologisch richtigen Reihenfolge anzusehen, muss allerdings wirklich langweilig sein. Wer gibt sich das?
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am 13. Mai 2013
Von Memento hatte ich schon einiges gehört, hier auch auf Amazon einige Rezensionen gelesen, Freunde haben den Film beispielsweise mit "The sixth Sense" verglichen. Dabei immer schön darauf geachtet, nicht gespoilert zu werden.

Also Blu-Ray eingelegt und los geht's. In ca. den ersten 45 Minuten war der Film echt stark, ich hatte ja schon etwas Verwirrendes erwartet, und wurde nicht enttäuscht. War dem entsprechend auch konzentriert dabei, um möglichst viel zu verstehen. Danach ging es allerdings langsam bergab: Das gleiche Schema immer wieder zu wiederholen, macht es nicht gerade spannender. Langsam begriff ich auch, dass die Reihenfolge der Ereignisse nicht willkürlich oder so ist, sondern recht linear, wenn auch verkehrt herum. Gegen Ende des Films wird das immer offensichtlicher und beginnt fast schon zu langweilen. Das gegen Ende noch ein Plottwist kommen muss, war auch klar. Der ist meiner Meinung nach aber nicht so groß, wie ich ihn erwartet hatte. Alles in allem auf keinen Fall ein schlechter Film, aber vielleicht war meine Erwartungshaltung (leider) einfach zu groß. Die Extras auf der Blu-Ray sind zwar nicht so zahlreich, aber ganz brauchbar. Ein zweites Mal werde ich mir den Streifen auf jeden Fall noch ansehen, schon alleine um zu sehen, welche neuen Einsichten sich ergeben, wenn man die Story kennt.
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am 26. August 2012
Versicherungsagent Leonard Shelby verfolgt Officer John Edward "Teddy" Gammell, weil seine Frau vergewaltigt und getötet worden ist. Es ist eine fieberhafte und eifrige Suche, denn Lenny hat sein Kurzzeitgedächtnis verloren und bedient sich vieler Gedächtnisstützen, bekritzelter Zettel, beschrifteter Polaroid- Fotos und Tätowierungen auf seiner Haut. Kein Wunder, wenn seine Umgebung ausprobiert, ob er verrückt ist oder ein Simulant, wie die Bar- Keeperin Natalie oder der Polizeispitzel Teddy, der ihn stalkt und benutzt, um seinen eigenen "John G." loszuwerden, ein polizeiauffälliger Dealer namens Jimmy. Wenig später sitzt Leonard in Jimmys Jaguar als wäre es sein eigenes Auto. Jimmys Freundin Natalie sieht ihn damit und stellt ihn auf die Probe. Ist er ein Simulant oder tatsächlich so schrecklich vergesslich, dass sie ihn benutzen kann wie Teddy es getan hat? Der Trottel fährt tatsächlich mit dem Jaguar ihres toten Freundes bei ihr vor und glaubt, es sei sein eigenes Auto, weil er vergessen hat, was er getan hat. Seit Jimmy verschwunden ist, hat Natalie eine Menge Ärger. Ein gewisser Dodd will seinen Stoff oder das Geld zurück haben, das er Jimmy vorgestreckt hat. Er glaubt nicht, dass Jimmy verschwunden ist. Natalie hat Lenny als mögliches Opfer wahr. Sie haben beide i h r e n eigenen Verdacht gegen T e d d y . Natalie bringt Teddy mit dem Verschwinden von Jimmy in Verbindung und bestärkt Lenny in seinem Rachewahn, bis er den mutmaßlichen Mörder seiner Frau ausgemacht und aus dem Weg geräumt hat.

Das Motto ("Manchmal ist es besser, zu vergessen") und der Stoff könnten glatt von Raymond Chandler sein, und der Film ist nicht weniger schwarz, nur dass Leonard S. eben ohne sein Kurzzeitgedächtnis auskommen muss und nicht kombinieren kann wie Bogey- Marlowe in dem Film "Tote schlafen fest". Stattdessen zeigt Christopher Nolan aus der Binnenperspektive, was es heißt, ohne Kurzzeitgedächtnis auskommen zu müssen, indem er die Bewußtseinsprozesse im Rächer von der Tat bis zu den Motiven und Hintergründen zurück verfolgt, so als hätte sich der Rächer, nachdem er seine Tat begangen hat, mit einem Stapel selbst geschossener und bekritzelter Polaroid- Fotos aufs Bett gesetzt, das Letzte zuoberst, das Erste zuunterst, um sich zu erinnern, wie es dazu gekommen ist und wer er ist. Mit jedem Foto, das er an die Seite legt, vergisst er, dass er vergisst und ruft eine weitere Episode seiner Vorgeschichte aus dem Langzeitgedächtnis ab, bis es für den Zuschauer am Schluss neben Teddy und Jimmy noch mindestens einen weiteren möglichen John G. gibt und auch er nicht mehr 100%ig weiß, was er glauben soll. Ein exzellenter Mystery- Thriller. Pearce, Moss, Pantoliano & Holden sind das absolut richtige Gespann dafür, Guy Pearce als Lenny/ Leonard Shelby, Joe Pantoliano als Teddy alias J o h n Edward G ammell, Larry Holden als Jimmy alias J o h n E. G rants und Carrie- Ann Moss als Ferdy's Bar- Tenderin Natalie.
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am 24. Oktober 2016
Dieser Film ist mittlerweile zum Klassiker gereift, den man bedenkenlos mehrmals sehen kann/soll. Ideal für Player mit programmierbarer Kapitel-Sequenz, wenn man ihn "rückwärts" sehen will. Meine Ausgabe ist aus USA und auf europäischen Region-2-Playern nicht abspielbar (mit Laptop und Nero-DVD-Player geht's aber).
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