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Memento (Blu-ray)
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:4,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


TOP 1000 REZENSENTam 14. Januar 2018
Mit „Memento“ hat Regisseur Christopher Nolan im Jahr 2000 einen sehr spannenden Mix aus Thriller und Kopfkino geschaffen, der – gleich einem Puzzle – vor dem Zuschauer ausgebreitet wird, um dann letztendlich von ihm zusammengesetzt zu werden. Einzige Voraussetzung ist und bleibt, dass man sich auf die Erzählweise einlassen muss. Wer dies tut, wird mit einem aussergewöhnlichen Film belohnt...

Leonard Shelby (Guy Pearce) hat ein Problem. Nach dem gewaltsamen Tod seiner Frau hat er sein Kurzzeitgedächtnis verloren, so dass er nach wenigen Minuten schon wieder vergessen hat, was gerade eben passiert ist. Alle Ereignisse vor dem Verbrechen an seiner Frau sind präsent, ebenso die Tatsache, dass er weiss, dass sie vergewaltigt und umgebracht wurde. Alles danach verschwindet jedoch urplötzlich. Um seiner seltenen Krankheit Herr zu werden und den Mörder seiner Frau ausfindig zu machen, tätowiert sich Leonard wichtige Daten auf seinen ganzen Körper, schießt Fotos von jedem Ort, den er besucht und versieht diese Schnappschüsse mit Notizen, um hinterher vage Anhaltspunkte zu haben, was genau er dort gesucht und gefunden hat. Denn im Nacken lauert stetig die grausame Erkenntnis, dass er in den nächsten Minuten alles wieder vergessen haben wird......

Schon in der Anfangsszene wird klar, man hat es hier mit einem besonderen Film zu tun, kein 08/15, kein typisches Hollywood. Gezeigt wird einfach nur ein Mord, dieser aber rückwärts.
Da einer der beiden Handlungsstränge chronologisch rückwärts abläuft, das Spielgeschehen zeitlich hin und her springt und immer wieder von Rückblenden unterbrochen wird, ist man als Zuschauer zunächst etwas irritiert und muss sich mit der unkonventionellen Erzählstruktur erst einmal anfreunden. Der Nebel verdichtet sich nur sehr sehr langsam zu einem wackeligen Bild.
Doch hier erlebt man den Film durch den bewussten Einsatz solch einer Irritation mit der selben Ahnungslosigkeit wie der Hauptdarsteller. Angesichts der Tatsache, dass er das Kurzzeitgedächtnis verloren hat, sehr konsequent.
Eine geniale Methode um Empathie mit dem Protagonisten zu schaffen,
Und so gelingt es dem Zuschauer sich in Leonards Lage hineinzuversetzen, wenn er versucht, sich an jedes einzelne Detail zu erinnern und um den Faden nicht zu verlieren, alles daran setzt, diese Details nicht zu vergessen. Es ist, als würden unsere Gedanken die Merkzettel von Leonard repräsentieren und wir uns bemühen, sie nicht zu vergessen, damit wir den Überblick nicht verlieren.

Ein ungewöhnliches Filmerlebnis... man rätselt mit, stellt wildeste Vermutungen an, nur um dann doch daneben zu liegen. ...bis hin zu einem überraschenden Finale, an dem alle losen Fäden zusammenlaufen. Sehr, sehr sehenswert.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. September 2017
Ich schaue alle, was Christopher und/oder Jonathan Nolan machen, weil sich die Arbeiten vom normalen Kino oder TV abheben. Da zu diesem Film fast alles gesagt ist, hier noch der Hinweis, dass man den Film auch chronologisch sehen kann, was, selbst wenn man ihn in der üblichen Fassung bereits gesehen hat, immer noch neue Einblicke gewährt und einiges subjektiverweise verändert. Im Hauptmenü anstatt auf Play zweimal die Pfeiltaste rechts drücken, unten rechts erscheint der Schriftzug Memento, dann einfach noch OK drücken und ein völlig neues Erleben erwartet den Zuschauer.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 3. Juli 2016
Sehr interessant gedreht, muss ich sagen.
Einen Film rückwärts aufbauen... und dennoch spannend halten?
Das erinnert etwas am Columbo... nur das hier nicht nur der Mord vorweg genommen wird :)

Es geht nicht nur um reine Gewalt, sondern die Psyche des Menschen und die Frage >wer oder was ist "ich"<
Ich ist vielleicht nur eine Ansammlung von Gedanken... ? Nein... es ist ein streben nach Abschluss. Ziele die es zu erreichen gilt...

Und auch wenn das alles etwas melancholisch klingt, so ist der Film doch sehr Leben's be-jahend in meinen Augen.

Etwas das einen sagt - mach weiter, auch wenn die Welt... manchmal zu verschwinden scheint.

Kann ich nur wärmstens empfehlen, also schreibts euch auf ;)
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 7. November 2016
Einen Film der seine Geschichte so erzählt habe ich noch nie gesehen. Hier wird die Auflösung erzählt und danach die spannende Geschichte um einen Mann der bis zu einem Zeitpunkt sich etwas merken konnte und danach nicht mehr. Einige Randerscheinungen *Spoiler! Man spuckt ihm ins Bier und fordert ihn auf das selbst zu tun um es ihm später zu servieren, aber er weiß es nicht mehr. Es lässt einen sprachlos zurück, doch da der Hauptdarsteller nichts mehr weiß kann er die Suche nach dem Mörder seiner Frau ewig weiter durchführen, denn auch wenn er ihn finden sollte, wird er es ein paar Minuten später nicht mehr wissen.
Ein empfehlenswerter Film, wenn man sich auf ihn einlassen mag.
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am 13. Mai 2013
Von Memento hatte ich schon einiges gehört, hier auch auf Amazon einige Rezensionen gelesen, Freunde haben den Film beispielsweise mit "The sixth Sense" verglichen. Dabei immer schön darauf geachtet, nicht gespoilert zu werden.

Also Blu-Ray eingelegt und los geht's. In ca. den ersten 45 Minuten war der Film echt stark, ich hatte ja schon etwas Verwirrendes erwartet, und wurde nicht enttäuscht. War dem entsprechend auch konzentriert dabei, um möglichst viel zu verstehen. Danach ging es allerdings langsam bergab: Das gleiche Schema immer wieder zu wiederholen, macht es nicht gerade spannender. Langsam begriff ich auch, dass die Reihenfolge der Ereignisse nicht willkürlich oder so ist, sondern recht linear, wenn auch verkehrt herum. Gegen Ende des Films wird das immer offensichtlicher und beginnt fast schon zu langweilen. Das gegen Ende noch ein Plottwist kommen muss, war auch klar. Der ist meiner Meinung nach aber nicht so groß, wie ich ihn erwartet hatte. Alles in allem auf keinen Fall ein schlechter Film, aber vielleicht war meine Erwartungshaltung (leider) einfach zu groß. Die Extras auf der Blu-Ray sind zwar nicht so zahlreich, aber ganz brauchbar. Ein zweites Mal werde ich mir den Streifen auf jeden Fall noch ansehen, schon alleine um zu sehen, welche neuen Einsichten sich ergeben, wenn man die Story kennt.
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am 26. August 2012
Versicherungsagent Leonard Shelby verfolgt Officer John Edward "Teddy" Gammell, weil seine Frau vergewaltigt und getötet worden ist. Es ist eine fieberhafte und eifrige Suche, denn Lenny hat sein Kurzzeitgedächtnis verloren und bedient sich vieler Gedächtnisstützen, bekritzelter Zettel, beschrifteter Polaroid- Fotos und Tätowierungen auf seiner Haut. Kein Wunder, wenn seine Umgebung ausprobiert, ob er verrückt ist oder ein Simulant, wie die Bar- Keeperin Natalie oder der Polizeispitzel Teddy, der ihn stalkt und benutzt, um seinen eigenen "John G." loszuwerden, ein polizeiauffälliger Dealer namens Jimmy. Wenig später sitzt Leonard in Jimmys Jaguar als wäre es sein eigenes Auto. Jimmys Freundin Natalie sieht ihn damit und stellt ihn auf die Probe. Ist er ein Simulant oder tatsächlich so schrecklich vergesslich, dass sie ihn benutzen kann wie Teddy es getan hat? Der Trottel fährt tatsächlich mit dem Jaguar ihres toten Freundes bei ihr vor und glaubt, es sei sein eigenes Auto, weil er vergessen hat, was er getan hat. Seit Jimmy verschwunden ist, hat Natalie eine Menge Ärger. Ein gewisser Dodd will seinen Stoff oder das Geld zurück haben, das er Jimmy vorgestreckt hat. Er glaubt nicht, dass Jimmy verschwunden ist. Natalie hat Lenny als mögliches Opfer wahr. Sie haben beide i h r e n eigenen Verdacht gegen T e d d y . Natalie bringt Teddy mit dem Verschwinden von Jimmy in Verbindung und bestärkt Lenny in seinem Rachewahn, bis er den mutmaßlichen Mörder seiner Frau ausgemacht und aus dem Weg geräumt hat.

Das Motto ("Manchmal ist es besser, zu vergessen") und der Stoff könnten glatt von Raymond Chandler sein, und der Film ist nicht weniger schwarz, nur dass Leonard S. eben ohne sein Kurzzeitgedächtnis auskommen muss und nicht kombinieren kann wie Bogey- Marlowe in dem Film "Tote schlafen fest". Stattdessen zeigt Christopher Nolan aus der Binnenperspektive, was es heißt, ohne Kurzzeitgedächtnis auskommen zu müssen, indem er die Bewußtseinsprozesse im Rächer von der Tat bis zu den Motiven und Hintergründen zurück verfolgt, so als hätte sich der Rächer, nachdem er seine Tat begangen hat, mit einem Stapel selbst geschossener und bekritzelter Polaroid- Fotos aufs Bett gesetzt, das Letzte zuoberst, das Erste zuunterst, um sich zu erinnern, wie es dazu gekommen ist und wer er ist. Mit jedem Foto, das er an die Seite legt, vergisst er, dass er vergisst und ruft eine weitere Episode seiner Vorgeschichte aus dem Langzeitgedächtnis ab, bis es für den Zuschauer am Schluss neben Teddy und Jimmy noch mindestens einen weiteren möglichen John G. gibt und auch er nicht mehr 100%ig weiß, was er glauben soll. Ein exzellenter Mystery- Thriller. Pearce, Moss, Pantoliano & Holden sind das absolut richtige Gespann dafür, Guy Pearce als Lenny/ Leonard Shelby, Joe Pantoliano als Teddy alias J o h n Edward G ammell, Larry Holden als Jimmy alias J o h n E. G rants und Carrie- Ann Moss als Ferdy's Bar- Tenderin Natalie.
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am 1. Dezember 2015
Ein Film, welcher nicht für alle Leute gemacht ist - er ist unglaublich verwirrend und wirklich mal etwas ganz Anderes.
Erzählweise etc. alles passt super, wenn man den Film im Nachhinein betrachtet. Während man ihn sich allerdings ansieht, muss man aufpassen, es ist kein Film bei welchem man den Faden verlieren darf, ansonsten verliert man die Übersicht.

Ich hatte mir nichts dabei gedacht als ich ihn mir anmachte, ich dachte ich schaue mir jetzt einfach entspannt einen Film an und fertig.
Falsch gedacht, ich musste dranbleiben, mitdenken und wurde als Zuschauer das eine oder andere Mal hart hinters Licht geführt in meinen Vermutungen - wer wie was machen wird oder - wer was sein könnte ;)
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am 22. Mai 2018
Ein Film zum auf der Stuhlkantesitzen und Mitschreiben. Hier muss aufgepasst und rückwärtsgedacht werden. Sehr schöne Edition mit Kommentar vom Regisseur, der ausnahmweise auch Interessantes zu erzählen hat und Easter Egg, das den Film in chronologischer Reihenfolge abspielt.
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am 24. Oktober 2016
Dieser Film ist mittlerweile zum Klassiker gereift, den man bedenkenlos mehrmals sehen kann/soll. Ideal für Player mit programmierbarer Kapitel-Sequenz, wenn man ihn "rückwärts" sehen will. Meine Ausgabe ist aus USA und auf europäischen Region-2-Playern nicht abspielbar (mit Laptop und Nero-DVD-Player geht's aber).
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am 10. Dezember 2015
Hervorragender Film, welcher definitiv jeder Filmeliebhaber gesehen haben sollte.

Die Handlung ist wie bereit erwähnt, nicht trivial, daher sollte man den Film aufmerksam verfolgen und nicht kurz vor dem Einschlafen schauen.
Wie sich die Blickwinkel immer wieder ändern, wie Freund und Feind immer wieder variieren, ist ganz großes Kino. Und das bei einer rückwärts erzählten Geschichte! Hut ab vor Christopher Nolan für dieses Drehbuch.

Die Hauptdarsteller spielen allesamt authentisch und sehr gut, hier gibt es keine Mängel. Insbesondere das Ende dieses Films steht, ohne jeden Zweifel, in Reihe mit den ganz überraschenden Enden der Kinogeschichte wie z.B. The 6. Sense oder Die üblichen Verdächtigen.

Der Film starter zwar relativ langsam, aber er baut seine Geschichte immer weiter auf. Man wird total in einen Bann gezogen und denkt anfangs, ob der klaren Verhältnisse, wie es denn noch spannend werden könnte.... Der Film wird Sie nicht enttäuschen!
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