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TOP 500 REZENSENTam 14. Januar 2011
... erstaunliche Vita von Wire läßt einen rätseln, im wievielten Frühling sich diese Band denn nun eigentlich befindet, wo sie doch seit über dreißig Jahren fern jeder Peinlichkeit eine feine Platte nach der anderen zuwege bringt. Spötter nun könnten behaupten, die Londoner haben sich nach den agressiven Punkausflügen ihrer frühen Tage und nicht minder wilden rockistischen Wagnissen zu Beginn des neuen Jahrtausends mittlerweile auf eine enstpannte, altersgerechte und gruppendynamische Spielart des Postpunk geeinigt. Der Elektroniker würde es wohl eine Art akkustische Grundleistung nennen, die ohne größere Abstriche auch noch so manchem Greis gelänge.

Natürlich ist das unzutreffend und böse zugleich, denn wie schon auf dem gelungenen Vorgänger "Object 47" zelebrieren Wire auch auf dem aktuellen Album nichts weniger die Essenz ihres Schaffens. Dass Songs wie "Please Take", "Adapt" oder "Clay" dabei mehr als gelassen, das fast fünfminütige "Down To This" sogar schon getragen klingen, kann man ihnen kaum zum Vorwurf machen - sie hatten auch zu Zeiten von Großtaten wie "The Ideal Copy" schon solches im Programm. Zudem hieße es zu unterschlagen, dass Wire auch jetzt noch ihren Grinderman beherrschen - raue, schnellere Stücke wie "Now Was", "Two Minutes" oder das stampfende "Moreover" wirken durchaus frisch und zu keiner Zeit aufgesetzt oder berufsjugendlich.

Wer die Mannen um Colin Newman dazu in letzter Zeit live gesehen hat, der weiß, dass sie noch wollen und auch können - sie sind einfach noch nicht fertig. Und wenn ihnen dabei hin und wieder ein Kunststück wie der abschließende Titelsong gelingt, dann dürfen sie meinenthalben auf ewig, idealerweise zusammen mit den versöhnten Zeitgenossen Hook & Sumner, als Bordkapelle auf Seniorenkreuzfahrt schippern.
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am 27. Februar 2011
Wire, gegründet 1976, Pioniere der britischen Punkmusik, sind zurück und voll in der Gegenwart angekommen.

Als Kunststudenten hatten die Musiker um Colin Newman freilich wenig mit bierseligen Punk a la Sex Pistols zu tun, es war oft Improvisation, Experiment und eben, ja Kunst im umfangreichen Werk der Londoner. Waren die ersten drei Alben schlichter Punk mit Gitarre, Bass und Schlagzeug, entdeckte man in den Achziger Jahren die Elektronik, später sogar tanzbaren Pop (was nicht wirklich gelang). Vor 10 Jahren gab es dann die Reunion mit knüppelhartem Punkrock. Ich durfte dem Spektakel live beiwohnen und war beeindruckt von der Kompromisslosigkeit der Musik. Vor zwei Jahren meldete man sich mit "Object 47", einer Platte mit sagen wir mal modernem Indiepop zurück.

"Red Barked Tree", das neue Album hat ein wenig von allen vorangegangenen Veröffentlichungen, Punkrock (2 Minutes), Indierock (Please Take) und mit dem wundervollen Adapt sogar so etwas wie eine Ballade.

Alles in Allem so etwas wie eine Best Of Wire, aber mit ausschließlich neuen Songs. welcome back !
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am 23. März 2011
"Art School Punk" hat man früher gesagt. Die 3 verbliebenen WIRE-Mitglieder (Bruce Gilbert war schon auf "Object 47" [2008] nicht mehr dabei.) sind mittlerweile im Kunstprofessoren-Alter angekommen, denken aber offenbar nicht ans Aufhören, und so beginnt das neue Jahr mir-nichts-dir-nichts mit einer neuen Wire-Platte! Und sie ist gut! Auf unspektakuläre Art machen Wire im 21. Jahrhundert eine Platte nach der anderen, die sich vor den in Stein gemeißelten Referenzalben der 70er (Heute lobte ein Arbeitskollege zur Abwechslung mal wieder die "154" über den grünen Klee) nicht zu verstecken brauchen. Und da sind sie wieder, die typischen Wire-Charakteristika: Colin Newmans unverwechselbar kühl säuselnde, alterslose Stimme (Auch Graham Lewis singt eine ganze Reihe Songs.), Robert Greys stoisches, fast nach Verweigerung klingendes Schlagzeugspiel (Bum-Tschick! Und kaum Cymbals oder gar Breaks...) und die luftigen Soundteppiche aus Gitarren, Samples und Keyboards. Einfache bis einfachste kompositorische Mittel und Reduzierung aufs Wesentliche bzw. auf weniger als das Wesentliche. "Red Barked Tree" knüpft mit ultra-aufgeräumtem Wave-Pop wie auf "Please Take" oder "Bad Worn Thing" einerseits an den 80er-Output bzw. den Vorgänger "Object 47" an, auf dem Wire wieder poppiger (und tanzbarer!) klangen; andererseits ist die Platte auch angefüllt mit typischen Wire-Sounds und -Ideen: Das Riff von "Moreover" hat eine rhythmische Struktur, bei der Eingeweihte sofort an "Question Of Degree" denken müssen. Als Song setzt es eher auf Monotonie, Wiederholung und Verdichtung, denn besagtes Riff ist das einzige Riff. "Clay" lässt dagegen "I Am The Fly" um die Ecke lugen. Und die Gitarren auf "A Flat Tent" verweisen unmittelbar auf "154". Schließlich greifen Wire auf "Red Barked Tree" aber auch Ideen auf, die aus der auch schon wieder 7 Jahre zurückliegenden "Send"-Phase kommen , z.B. das ziemlich genau so lange "Two Minutes", ein sturer Brecher, wenn auch insgesamt melodischer, unaggressiver, nicht so in-die-Fresse. Aber so waren Wire ja auch früher schon. Sie umwaberte immer etwas Doppelbödiges, letzten Endes nicht hundertprozentig Greifbares, sich Entziehendes, das dem Hörer Eigeninitiative abverlangte. Und sie haben sich bei allem, was sie machten, nie plump wiederholt. In diesem Sinne ist "Red Barked Tree" eine sehr schöne und unnostalgische Wire-Platte, die keinen Altersmitleid-Bonus braucht. Respekt!
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am 8. April 2011
Ein wirklich gelungenes Alterswerk, das Teil. Wire kopieren sich an vielen Stellen selbst, aber macht nix. Schließlich geht niemand charmanter mit diesem Stilmittel um als diese Band. Zu den Highlights des Punk-professoralen Selbstplagiats bleibt anzumerken: "Bad Worn Thing" ist ein schmoover Arschwackler, der sich unbemerkt, fast anzüglich von der Seite anschleicht, "Now Was" eine flotte Hymne, vorgetragen von Herrn Neumann auf wohldosierter melodischer Sparflamme, und "Moreover" die spätestens auf "Send" perfektionierte akkustische Abrissbirne. Noch Fragen?
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am 8. März 2011
...dieser Band -so dachte ich- sei nicht mehr zu übertreffen.
Falsch gedacht.
Wer sich aus Spass mal die Songs von "Object 47" und "Red Barked Tree"
zusammenmixt und sich in einer beliebigen Reihenfolge hintereinander
anhört, wird (hoffentlich) merken was ich meine.
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