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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Januar 2011
Die Beatbuletten aus Berlin haben in den letzten Jahren eine steile Karriere hingelegt. Zu deren Anfang waren sie noch in die Punk-/Hardcore-Schublade gesteckt worden, womit die Band selbst aber nie sonderlich zufrieden gewesen ist. Das ist wohl auch der Grund, warum sie ihren Musik-Kosmos über die Jahre kontinuierlich erweitert haben.
Suchte man auf ihrem zweiten Album Launched (1999) noch fast vergeblich nach radiotauglichen Songs, ist nun 12 Jahre später das Gegenteil der Fall: Boombox strotzt nur so vor poppigen Melodien und eingängigen Refrains, der dem Rock-Freund gefallen und dem geneigten Radiohörer keine Magenschmerzen bereiten wird. Es ist der normale Werdegang von fast jeder Band, aber dennoch kommen wieder die alten Diskussionen auf und damit auch die Frage: Ist das noch Punk?
Eher nicht. Bedeutet dies im Umkehrschluss, dass die Beatsteaks ihre Seelen an den Kommerz-Teufel verkauft haben? Nach den ersten paar Hörgängen ist auch dies zu verneinen.
Das mittlerweile sechste Album lebt meiner Meinung nach von einer Unbeschwertheit, oder besser gesagt: Scheiß-Egal-Haltung, die Boombox zu einer abwechslungsreichen Sache macht. Die Band macht das, was ihr gerade einfällt und was ihr gerade Spaß macht, was sie häufig auf völlig neues Terrain führt: Der Opener 'Fix it' entpuppt sich als ungewohnt düster und kann sich gleich in die Gehörgänge setzen; die erste Single 'Milk & Honey' ist zwar sehr poppig, bietet aber einen der gewohnten Ohrwurm-Refrains und ist eine willkommene Abwechslung; 'Cheap Comments' ist für mich ganz klar eins der großen Highlights, mit seinem groovenden Basslauf und dem abwechslungsreichen Arrangement; der Groove wird auch bei 'Let's see' groß geschrieben, das sich am Ska bedient und damit eine der kleineren Überraschungen des Albums bietet; bei 'Under a clear blue sky' übernimmt Peter den Gesang in den Strophen und verleiht diesem Midtempo-Song die erforderliche Note Melancholie; und zwischen all den Ohrwürmern und anschmiegsamen Melodien schreit Bernd sich in der knapp einminütigen Punk-Nummer 'Behaviour' die Seele aus dem Leib, was den einen oder anderen nach dem bisherigen Verlauf der Platte vor den Kopf stoßen wird; ebenfalls eher melancholisch und fast schon nachdenklich, wenn es so etwas in der Musiklandschaft der fünf Berliner geben sollte, kommen 'Access Adrenalin' und das letzte Lied 'House on fire' rüber.
Die Konsequenz aus den ganzen Neuerungen ist, dass gewohnte Songs und Sounds eher zu den schwächeren Liedern gehören. Aber selbst die sind keine Wegwerfartikel, sondern können durchaus zünden: 'Bullets from another dimension' wird denen gefallen, die sich die Beatsteaks von früher zurückwünschen; wer bei 'Alright' nicht wenigstens mitnicken muss, ist in meinen Augen tot; der Song, der wohl am meisten Gewöhnungsrunden benötigt, ist 'Automatic', bei dem die Jungs Unterstützung von Peter Fox bekommen haben. Hier werden Ansätze vom Dancehall und auch wieder vom Ska genommen und mit Sprechgesang zu einer fünfminütigen Tanz-Nummer verwurschtelt, die wohl das größte Ausrufezeichen hinter Die Beatsteaks sind in neue Richtungen gegangen" setzt.
Zusammenfassend ist zu sagen: Boombox hat wenig von der Rohheit und Rotzigkeit der ersten beiden Alben; die Entwicklung seit Smacksmash ist genau dort angekommen, wo man sie hatte vermuten können. Aber als Ausverkauf würde ich das nicht bezeichnen. Zwar müssen sich die wahren Highlights noch herauskristallisieren und sind nicht auf Anhieb zu erkennen, aber noch nie ist ein Album der Berliner dermaßen in sich schlüssig gewesen, wie das dieses Mal der Fall ist. Und eins bleibt immer beim alten: die Beatsteaks schreiben Lieder, die einem im Ohr stecken bleiben und machen Alben, die sich als kleine Schatztruhen der innovativen Ideen und musikalischen Zitaten entpuppen. Und Boombox macht da keine Ausnahme. Nur sind sie damit größtenteils fernab von ihrem üblichen Sound und auch von der Erwartungshaltung gelandet. Und vielleicht ist gerade das Punk.
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am 1. Februar 2011
HiHi

ich bin auch großer Beatsteaksfan und liebe die Livekonzerte, aber das Album hat mich jetzt doch echt enttäuscht. ich habe schon schlimmes erwartet, nachdem ich das milk and honey cover von eternal tango schon fast besser fand als das original :D bis jetzt hatte jedes album einen geilen opener, der laune auf mehr gemacht hat. als ich fix it gehört habe dachte ich mir einfach nur "wtf" und danach das eher ruhige milk and honey (liveversion besser als auf dem album)...weiter zum wieder ruhigen cheap comments...darauf folgt dann das doch recht "launemachende" lets see und von da an gings berg auf...teilweise...im großen und ganzen fehlt mir einfach die power der letzten alben. das album schleppt sich so dahin und ich ertappe mich beim skippen einiger songs und das tue ich das erste mal bei den beatsteaks. da fällt einem erst so richtig auf wie kurz das album ist mit knapp 34min. wer die beatsteaks liebt wird auch dieses album hören, aber wer die musik der beatsteaks liebt wird sich das nicht lange anhören. ich gehöre zu zweiten gruppe und sage nur "you dont guess my name..."
33 Kommentare| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Juni 2011
Ich habe das Glück diese CD seit der Erscheinung mein eigen zu nennen. Ich muss sagen dass mich das neue Album von den Beatsteaks sehr überrascht hat.
Meine Erwartung, eine Platte mit fetzigen Lieder zu erhalten, wurde nicht erfüllt. Jedoch stellte ich schon bald fest, dass Boombox nicht wie die Vorgänger ist.

Das Album ist einfach anders. Und das ist auch gut so! Denn sonst hätten sie ihre älteren Alben auch einfach nochmal mit neuen Texten aufnehmen können...

Boombox präsentierte sich als eine gute Investition. Denn nicht nur die Songs sind super, sondern es kommt auch das Gefühl rüber direkt neben der Band im Proberaum zu stehen.
Grade für den Sommer, finde ich, ist diese CD super geeignet.

Hier die Rezension für die Einzelnen Songs:

Fix it: 5/10 - Ganz netter Opener. Konnte mich jedoch nicht ganz Überzeugen, weil das "Gewisse etwas" fehlt.

Milk & Honey: 10/10 - Super Song! Geht sofort ins Ohr und verlässt dieses auch nicht so schnell wieder ;-).

Cheap Comments: 8/10 - Am Anfang war ich eher skeptisch was Cheap Comments betrifft. Aber nach mehrmaligem hören find ich ihn ganz gut. Wobei er mir Live besser gefallen hat.

Let's See: 9/10 - Sehr Sommerliches Lied. Da bekommt man richtig Lust sich an einen See zu setzen und zu Relaxen. Mir gefällts!

Bullets From Another Dimension: 10/10 - Der (wie Arnim ihn schön bezeichnete) "Trash-Metal-Song des Albums". Zwar nicht Jedermanns Sache, aber ich find das Lied einfach nur Spitze.

Under A Clear Blue Sky: 10/10 - Super Sache. Peter's Stimme passt einfach zum Lied, und der Text zur Band... Auch die Live-Performance war Großartig!

Access Adrenalin: 3/10 - Einer der Miesesten Songs auf Boombox.

Behaviour: 7/10 - Ganz Nettes Lied, geht gut ab... Konnte mich aber nicht ganz so Überzeugen.

Automatic: 9/10 - Am Anfang wusste ich nicht, in welche Schublade ich Automatic stecken sollte... Zu erst übersprang ich das Lied , doch irgendwann brannte es sich in mein Hirn. Jetzt finde ich es echt Toll. Selbst Live hat es mich Überrascht wie gut dieses Song "funktioniert".

Alright: 3/10 - Neben Access Adrenalin das schwächste Lied auf Boombox.

House On Fire: 11/10 - Mein Favorit auf der CD. Gewohnt Rockig aber doch anders. Gefällt mir!

Ein must have für alle Liebhaber der Beatsteaks!!!
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TOP 1000 REZENSENTam 30. Januar 2011
Seit "Launched" bin ich großer Fan der Beatsteaks und besonders begeistert von ihren genialen Liveauftritten. Also wurde das neue Album vorbestellt und sehnsüchtig erwartet. Von Amazon am Erscheinungstag geliefert wurde der Silberling sofort in den CD-Spieler gepackt und durchgehört. Beim ersten Hören stellte sich ein "WTF?"-Gefühl ein. Abgesehen von der ersten Singleauskopplung "Milk and Honey", "Allright" und "Bullets from another dimension" hört sich das Album so gar nicht nach den Berlinern an. In "Automatic" feat Peter Fox klingts groovig und chillig und poppig und absolut radiotauglich. Insgesamt fehlt der Platte insgesamt die Härte früherer Tage.

Da aber auch die bisherigen Alben "wachsen" also mit jedem Mal Hören immer besser wurden, ließ ich nicht die Hoffnung fahren und startete gleich den zweiten Durchlauf und hatte fortan ein Dauergrinsen im Gesicht. Auch wenn die Platte nur in Teilen nach den "alten" Beatsteaks klingt ist sie einfach nur genial, durch den Bruch mit Traditionen ist sie unglaublich abwechslungs- und facettenreich, man entdeckt bei jedem Hören Neues! Nicht umsonst hat auch die "Visions" "Boombox" zur Platte des Monats erkoren, sich dabei aber schwer getan, sie einer Musikrichtung zuzuordnen.

Allen Beatsteaks-Fans die im ersten Moment von der Platte enttäuscht sind sollten ihr eine Chance geben! Es lohnt sich. Zusätzlich dürften die Beatsteaks durch die neue leicht poppigere Schiene noch weitere Fans erobern, was ihnen von Herzen zu gönnen ist!
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Als eingefleischter Fan der Steaks der alle bisherigen Outputs der Jungs besitzt, habe ich mir die Scheibe schon vor Veröffentlichung bei amazon bestellt, und konnte deshalb nicht reinhören.
Was soll ich sagen, nach dem ersten durchhören war ich enttäuscht, und auch nach weiterem mehrmaligen Hören, hat sich daran nichts geändert. Nicht dass Missverständnisse aufkommen, die Scheibe ist durchaus solide produziert, aber leider haben die Songs ausnahmslos so gar nichts von den bisherigen Kompositionen der Beatsteaks. Vielmehr mäandern sich die Herren um Peter Baumann lustlos durch 11 Pop-Songs und so manches mal kommt wie z.B. bei "Automatic" sogar das Gefühl auf, einer zweitklassigen Pop-Reggae-Combo zu lauschen.
Vorbei die Zeiten von "Smack Smash" oder "Limbo Messiah" als die Steaks noch richtigen fetten Rock abgeliefert haben.
Für jemanden der die Beatsteaks kennt ist die Scheibe keinen einzigen Stern wert, für jemanden der die Steaks nicht kennt und einfach ein Rockalbum sucht gehen wohl grade so auch noch die beiden vergebenen Sterne in Ordnung.
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am 4. April 2011
Welche Erwartungshaltung hat man als langjähriger Fan an eine Band? Muss sie mit neuen Alben immer an die alten, so geliebten, anschließen? Irgendwie schon! Vor allem mit Limbo Messiah haben die Beatsteaks ein Stück Punk-Rock-Geschichte geschrieben. Dieses Album hat mich geprägt, ich liebe es.
Die Erwartungshaltung vor Boombox war dem entsprechend gewaltig.

Mit dem Album Boombox versuchen die Beatsteaks den Wandel und verabschieden sich von ihrem unverwechselbaren grandiosen Punkstil der letzten Jahre. Ne Alter, wirklich ken Punk mehr drin - ok vielleicht doch, Titel 8 "Behaviour".
Die Neuorientierung findet sich in allen Songs und ist manchmal sogar gelungen. Das Album beginnt mit "Fix it", ganz weit weg von allem was ich vorher von den Beatsteaks gehört hatte, doch passt dieses schwere, unbequeme, laute, eigensinnige, aber fesselnde Lied zu den Steaks. Neuorientierung passt! So auch bei "Milk & Honey".
Zwar poppiger, doch gibt es den guten, alten Beatsteaks-Sound wieder. Der einzige Ohrwurm!

"Cheap Comment" ist keinen Kommentar wert. "Bullets From Another Dimension": Hier wollte man sicherlich an "Limbo Messiah" anschließen. Ist aber nur teilweise gelungen. Gerade die instrumentale Begleitung von "Spread the news all across the nation firing bullets from another dimension" nervt. Titel 6 überspringen wir einfach mal.
"Access Adrenalin" (für mich der Beste) und "Behaviour" sind eine der besseren Songs. Tolle Texte, viel Rock, also schnelle Gitarren und viel Stimmband von Armin. So Ähnlich, vielleicht konsequenter hätte ich mir Boombox in meinen Träumen vorgestellt.
"Automatic" ist eine Folter!
Verdammt was soll das sein? Spießiger Reggae-pop!
"Alright" und "House on Fire" stimmen mich wieder versöhnlich, obwohl Songs im Stile von "House on Fire" auf jedem zweitklassigen Indie-Brit-Pop-Dingens-Album zu finden sind. Ich bin genau so hin und her gerissen in meinem Fazit, wie der Stil von Boombox:
Es ist poppiger, seichter, melancholischer, es ist verwaschen, charakterlos und teilweise langweilig. Aber doch sympatisch. Und der Versuch was anderes zu machen verdient Respekt. Und deshalb, vergebe ich doch noch 3 Sterne.
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am 12. Mai 2014
Ein Freund von mir hat sich das Album mal gekauft. In einigen gemeinsamen Sessions haben wir das Album gehört - nur wenige Alben können gut durchgehört werden. Boombox kann es. Meine persönlichen Perlen auf der CD: Lets See, Honey & Milk und Atomatik.Gut zum hören mit Freunden bei Sonnenschein, in aller Ruhe bei einem schönen Bier.

Grüße
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am 30. Mai 2011
Die Überschrift sagt glaube ich schon alles.
Wie viele andere schon vor mir geschrieben haben fehlt dem Album deutlich die Power; von den ursprünglichen Punk bzw. Hardcore Wurzeln ist nichts mehr zu erkennen.
Das wäre an für sich nicht schlimm - Bands entwickeln sich; wollen mal etwas neues ausprobieren und neue Einflüsse vorstellen. Wie der Vorgänger "Limbo Messiah" gezeigt hat kann so eine "Weiterentwicklung" durchaus funktionieren und Spaß machen!

Besonders charakteristisch für Beatsteaks-Alben halte ich die Opener... da wären die überaus punkigen Stücke wie Unminded, Panic oder Not Ready to Rock... oder auch die etwas weniger Punk, allerdings nicht weniger adrenalingeladenen Lieder Big Attack oder As I Please - niemand würde bestreiten, dass diese Lieder (mit) zu den besten der Beatsteaks gehören! Sie laden ein, das Album weiterzuhören und abzuspasten - wer die Beatsteaks schonmal live gesehen hat wird dieses Gefühl nachempfinden können.

Tja... und was haben wir auf Boombox? Ein Stück namens "Fix it", was insgesamt doch SEHR ruhig rüberkommt... Schade, aber man muss ja nicht immer alles "gleich" machen, könnte man meinen.
Danach folgt "Milk&Honey" ... ebenfalls eher "ruhig" - der ein oder andere würde vielleicht sagen "radiotauglicher", als die Entry-Single des letzten Albums "Jane became insane"... deshalb besser? Auf gar keinen fall!!... "ideenloser" und "langweilig" trifft es wohl eher. Milk&Honey hat sich allerdings immerhin live bewährt - die Fans spüren das Lied und man kann gut dazu Party machen.

Nun ja, ich möchte nicht jedes einzelne Lied nun auseinander nehmen! Aber insgesamt, vor allem als langjähriger Fan der Beatsteaks, muss ich sagen, dass ich es schon fast bereue dieses Album gekauft zu haben. Ich habe bisher wirklich immer blind zu den Alben der Beatsteaks gegriffen - das überlege ich mir nach diesem AUSRUTSCHER (meine Meinung nach) jetzt zweimal.
Ich hoffe, dass sie sich beim nächsten Versuch wieder Richtung SmackSmash oder Limbo Messiah annähern werden... Das sie sich GANZ RÜCKBESINNEN auf Alben wie Launched oder 48/49 wäre glaub ich zuviel verlangt... und würde denke ich genauso viele Fans verprellen, wie es Boombox jetzt getan hat.

Nichtsdestotrotz - eine der besten Livebands der Welt!
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am 24. Juli 2014
Alter Verwalter!

Selbst der, der erwartet hat: "Boah, ich werde bestimmt voll überrascht!" - wurde überrascht. Und zwar wie.

Sounds, Riffs, Takte, Melodien, Elemente der 80er, 90er, das Beste von heute - aber nicht dieser Schlammmist von Nudelei welcher auf jeder Radiowelle zu hören ist. Sondern Musik die einfach den Musiker begeistert und den geneigten Zuhörer in Ekstase vibrieren lässt.

Verwirrt lässt einen "Fix it" stehen um dann in orchestraler Manier von Milk & Honey, Cheap Comments und Let's See wegzuheben.

Diese Songs sind so niederträchtig zu einem, da sie einem ständig das Gefühl vermitteln: "DEINE ANLAGE IST ZU LEISE EINGESTELLT!"

Das Geile an der Platte ist die Art wie die Songs aufgebaut sind, die unglaublich echten Sounds. Man merkt, dass die Platte zu einem großen Teil aus "Studio-Live"-Aufnahmen zusammengesetzt sind.

Ich freue mich über jede negative Rezension wie ein König - denn ja, die Platte ist nicht einfach 08-15. Es ist Musik. Und davon abgesehen ist es wunderschön zu sehen, wie die 5 Jungs die Musik machen, auf die sie Bock haben. Und sich somit von Platte zu Platte weiterzuentwickeln.

Ja, es wird Hörer geben welche sagen: "Die früheren Platten haben mir besser gefallen!" - Klaro. Denn die neueren Stücke sind nicht(!) die alten und mich macht das glücklich. Jede Platte klingt wie ein Debütalbum von einer neuen, überfliegenden Superband. Einzig der Klang der Stimme von Armin wird einen daran erinnern, dass es doch die gleichen sind. Und ja, das macht mich glücklich. Danke Beatsteaks. Für wunderbare Musik. Wunderbare Konzerte. Wunderbare Platten.
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am 21. Februar 2011
viel ist schon gesagt worden. ja, es wird viel mit unterschiedlichen stilen experimentiert. nein, die lieder für sich genommen sind nicht schlecht. aber unterm strich bildet das album keine einheit und ist eher ruhig und wenig mitreißendes geworden. wenn jemand ein beatsteaks album mit der power und energie der letzten alben haben möchte, ist boombox nicht weiter zu empfehlen.
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