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am 23. September 2014
Es gibt zahlreiche Labels, die mehr oder weniger gute Remaster von den Originalbändern herausgegeben haben. Mastersound war ein Projekt von Sony zum 10-jährigen Jubiläum der CD. Der Aufwand, der hier im Inlay für die Produktion des Remasters beschrieben wird, war erheblich. Es handelt sich also nicht einfach um eine "Limited Edition" mit netter Großverpackung und auf Gold CD gebrannt anstatt den normalen Silberlingen (wie bei so manch anderen "Limited Editions", oft nur eine Abzocke ohne wirklichen Audio-Mehrgenuß). Hier wurde wirklich auf allerhöchstem Niveau alles, was auf den Originalmaster-Tapes an Klanginformationen zur Verfügung stand, neu digitalisiert. Auch das 20bit Mapping-Verfahren wurde eingesetzt (höhere Auflösung bei der Abtastung des Analog-Tapes). Das Resultat ist einzigartig: jetzt hört man Feinheiten heraus, dass einem die Tränen kommen! Angefangen von Arts wunderbar intonierter, ausdrucksvoller und warmer "Glocken"-Stimme, bis hin zu der Mandoline, die zu Beginn von El Condor Pasa ertönt: räumlich präzise, plastisch, fein und trotzdem mit Substanz. Jedes Detail wird im Vorder- und Hintergrund sauber durchgezeichnet, jedes Lied hat noch mehr seine eigene Atmosphäre, Klangwelt und Ausdruck. Man kann nur den Hut nehmen, sowohl was diese Edition betrifft (von der es nur wenige Ausgaben gibt) wie auch von den Toningenieuren damals, was für wunderbare Abmischungen und Aufnahmen. JETZT kann man es wirklich 1:1 hören, bitte jde "normale" CD-Ausgabe dieser Platte vergessen, da klingen gerade so Mitten-/Höhen-Dicht-gepackte Lieder wie Cecilia furchtbar blechern oder auch die letzte Strophe von Bridge over Troubled Waters mit den lauten Streichern klingen auf normalen CD-Ausgaben fast unerträglich hart und kreischend. Nicht hier: laut schon, aber die Streicher und Arts Höhenflug, alles noch sauber voneinander getrennt und klar, nicht hart, nicht gepresst. So war's also gedacht, Aha-Effekte bei fast jedem Lied...
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am 25. Januar 2014
Die Klangqualität ist untragbar. Alle von anderen Rezensenten erwähnten Probleme traten auch bei mir auf.
Lieber mehr Geld ausgeben für eine andere Version des gleichen Albums und sich nicht ärgern.
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am 30. November 2013
Die Aufnahmen rauschen sehr, das ganz es nicht mal mit der Schallplatte früher. Das ist leider eine sehr negative Überraschung
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am 30. März 2011
Wenn ein Album weltweit bislang mehr als 25 Millionen mal verkauft worden ist, darf man dies 40 Jahre nach der Erstveröffentlichung durchaus mal feiern. Allerdings ist die "40th Anniversary Edition" nicht so spektakulär ausgefallen, wie viele Fans es sich vielleicht gewünscht haben. Die erste CD besteht aus nicht mehr als den 11 Songs des Originalalbums, also keinerlei Outtakes oder Demo-Versionen wie bei der zuletzt erschienenen CD-Version von 2001. Die zweite CD "Live 1969" gibt es bereits seit 2008 als Einzel-CD Live 1969 [Digipack], ist also nicht wirklich neu. Wirklich interessant ist dagegen die DVD mit dem TV-Special "Songs Of America", das 1969 ein einziges Mal im US-TV zu sehen war und seitdem in den Archiven verstaubt ist. Faszinierend hierbei vor allem die Live-Einspielungen von Simon & Garfunkel, von denen es doch eigentlich noch viel mehr geben müßte als die hier gezeigten. Nicht nur für Fans spannend ist die ebenfalls auf der DVD enthaltene "Making Of"-Doku "The Harmony Game", bei der auch Simon & Garfunkel ausführlich zu Wort kommen.
Obwohl Simon & Garfunkel bis heute immer noch gemeinsame Konzerte geben, sollte es in all den Jahren mit "My Little Town" (1975) und "Citizen of the Planet" (2004) lediglich zwei neue gemeinsame Studioaufnahmen der beiden geben, "Bridge Over Troubled Water" wird daher wohl Simon & Garfunkels Abschieds(studio)album bleiben, aber was für eins!
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Art Garfunkel und Paul Simon bildeten das erfolgreichste Gesangsduo aller Zeiten - Bridge Over Troubled Water erschien Anfang 1970 und wurde ihr erfolgreichstes Album. Alleine in den USA wurden bereits in den ersten 3 Wochen 1,7 Millionen Exemplare verkauft.

Viele der Songs laufen noch heute ständig im Radio, einige waren auch als Single erfolgreich: Der romantische Titelsong Bridge Over Troubled Water landete in US und GB auf Platz 1 der Hitparaden, in Deutschland wurde das fröhliche "Celia" Nr. 1 im April 1970, zwei Monate später schaffte es auch der Panflöten-Song El Condor Pasa (If I Could) an die Spitze.

Neben den berühmten elegischen Songs finden sich durchaus auch rhythmische Produktionen wie "Baby Driver" und sozialkritische Texte wie "Keep The Customer Satisfied", so dass für Abwechslung gesorgt ist.

Bridge Over Troubled Water zählt zu den handverlesenen Alben, die man vollständig durchhören kann - keine Füller oder unglücklichen Experimente werden den Genuss stören. Die technische Qualität war 1970 durchaus nahe dem heutigen Stand - wer die CD-Ausgabe mit heutigen Platten vergleicht, kann das bestätigen.

Sowohl hinsichtlich seines Erfolgs als auch musikalisch zählt das Album zu den ganz großen Referenzproduktionen und liegt durchaus auf Augenhöhe mit beispielsweise Abbey Road.

music-jury 5* A0982 © 12.5.2010eg
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am 4. Juli 2011
Ich werde mich davor hüten zu behaupten, die CD "Bridge over Troubled Water" gehöre in jede Plattensammlung, die auf sich hält. Das ist mir zu heikel. Wie schnell kann sich da wer auf den Schlips getreten fühlen, der sie nicht im Plattenschrank stehen hat.

Ich finde aber, das Stück "Bridge over Troubled Water" sollte in keiner musikalischen Hausapotheke fehlen. Sicher, man kann sich irgendeine Kuschelrock-CD zulegen. Wenn neben "Bridge over Troubled Water" auch "Nights in White Satin" und "A Whiter Shade of Pale" drauf sind, kann man das ruhig machen. Der nächsten Klammerblues-Revival-Fete kann man dann auch ganz gelassen entgegensehen.

Ich rate trotzdem zum Erwerb der gleichnamigen CD von Simon & Garfunkel, denn auf der finden sich neben dem Titelsong weitere zehn Stücke, die ich ebenfalls sehr gelungen finde. Neuere Veröffentlichungen warten außerdem mit zwei Demoversionen auf, die man zusätzlich zu den Songs des Original-Plattenschnitts auf die CD gepackt hat - aber zu denen kann ich nichts sagen, denn bei der Ausgabe, die ich seit Jahr und Tag besitze, handelt es sich um die mit der Vinyl-Version baugleiche" CD mit lediglich elf Stücken.

Den Anfang macht das Titelstück Bridge over Troubled Water", das nach wie vor zu den zehn am häufigsten gecoverten Liedern der Popgeschichte zählen dürfte (die einsame Nummer eins ist "Yesterday": laut dem Guinness Buch der Rekorde" sollen allein zwischen 1965 und 1986 geschätzte 1600 Neueinspielungen des Beatles-Songs entstanden sein). Im Erscheinungsjahr 1970 hielt das Stück sich ganze sechs Wochen auf Platz 1 der US-Single-Charts, und auch danach bekleidete das Stück noch lange Zeit eine der vorderen Chart-Positionen.

Und wen hat diese Brücke im Laufe der Jahre nicht alles über sich (er)gehen lassen müssen!

Gerade zweitklassige Möchtegern Las Vegas-Schaubands, Fahrstuhlmusik-Pianisten und Knödeltenöre scheint Bridge over Troubled Water" anzuziehen wie der Pflaumenkuchen die Wespen - Richard Clayderman, Billy Vaughan, Helmut Lotti ... das liest sich geradezu wie ein Who is who der Schmalzbonbon-Produzenten.

Arrangements, die aus einer guten Vorlage ein Stück im beliebigen Weichspülsound machen, kann ich ohnehin wenig abgewinnen (einer der grässlichsten Verhunzer, die ich kenne, ist ein Mensch namens Bruno Bertone - der schafft es, selbst dem Thema von Shaft" jeglichen Pep zu rauben). Warum jemand meint, er müsse an der Statik von "Bridge over Troubled Water" herumfummeln, ist mir aber erst recht schleierhaft: Das Stück ist, finde ich, im Original schon bombastisch genug, und selbst an Streichern hat man nicht gespart. Meine Meinung: Ab in die Tonne mit sämtlichen Panflötenträume"- und Gregorian Chant"-CDs, auf denen "Bridge over Troubled Water" plötzlich genauso klingt wie "Stairway to Heaven", "Shine on you Crazy Diamond" oder einer der anderen Klassiker aus Pop und Rock, die Arrangeure fragwürdiger Provenienz vorzugsweise durch die Mangel drehen.

Wie wär's denn statt dessen mal mit einer neuen Version vom zweiten großen S & G"-Klassiker, den die CD bietet? Ich warte seit Jahr und Tag darauf, dass irgendwer das Potenzial von The Boxer" für eine Neuauflage im Stil irischer Folklore entdeckt - aber darauf werde ich wohl auch noch ein bisschen länger warten müssen. Dabei liegt das musikalisch wie textlich ziemlich nahe, finde ich:

"I am jes' a poor bloke
and me tale `tis seldom told,
Sure, I've spent all me resistance
fer a pocketful o' mumblings such are promises.
All jokes an' jests,
still your man hears
what he wants to hear
an' gives a shite abou' the rest.

When I left ol' Eire an' me relations there,
I was no more than a lad
In t' company of strangers
in the quiet o' the railway station runnin' a-scairt.
Laying low, seeking out
the poorer quarters
where us `Micks' an' `Paddies' go,
Lookin' for the public places
only we would know.

Lie la lie, lie la lie lie lie lie lie. Lie la lie, too-ra-loo-ra-loo-ra-lie fiddle-aye-dee-yea (...)"

Also, bitte, lieber Matt Molloy, lieber Shane McGowan, lieber Luke Kelly - kann sich nicht einer von Euch erbarmen und sich endlich des "Boxers" annehmen ... ? Ihr könnt das bestimmt noch viel besser als ich, und ich verspreche schon jetzt hoch und heilig, dass ich jedes Album kaufen werde, das Of Bridges & Bridgets: An Irish Folk Tribute to the Songs of Paul Simon" oder ähnlich heißt.

Ich wette, Paul Simon wäre der Letzte, der etwas dagegen einzuwenden hätte: "El Condor Pasa", das zweite Stück des Albums "Bridge over Troubled Water", ist im Original schließlich auch mal ein peruanisches Volkslied gewesen, für das Simon dann einen neuen Text verfasst hat. Bis es aber vielleicht irgendwann einmal tatsächlich soweit ist, werde ich natürlich weiterhin brav die Songs des 1970 veröffentlichten Originals hören; so, wie ich es schon seit Jahr und Tag tue.
Ich mag Simon & Garfunkel von jeher, und "Bridge over Troubled Water" halte ich für eine der besten Veröffentlichungen des Duos; und wer mit dem Gedanken spielt, sich eine "Greatest Hits"-Compilation von Simon & Garfunkel zuzulegen, kann sich wohl genauso gut "Bridge over Troubled Water" ins Regal stellen: Nicht nur "Bridge over Troubled Water" und "El Condor Pasa", sondern auch "Cecilia", "So Long, Frank Lloyd" und "Song for the Asking" sind so etwas wie Stammkunden auf den "Best of"-Alben von Simon & Garfunkel.

Dabei sind mir die restlichen sechs Stücke des Albums nicht weniger lieb: "Baby Driver" und "Bye Bye Love" (die zweite Coverversion auf "Bridge over Troubled Water"; vor der Version von Simon and Garfunkel gab es schon eine von den Everly Brothers), live vor Publikum aufgenommen im Rahmen der 1969er Tournee des Duos, sind große Favoriten von mir, aber auch die restlichen Songs kann ich seit Jahr und Tag auswendig mitsingen.

Der Titelsong "Bridge over Troubled Water" ist dabei für mich außerdem der wahrscheinlich grandioseste musikalische Seelentröster der Neuzeit: "all your dreams are on their way" - mehr Trost, mehr Zuversicht, mehr ruhige Gewissheit, dass alles sich zum Besten wenden wird, war und ist selten im Pop: "Bridge over Troubled Water" ist ein Stück, dessen Text sich mit Freundschaft, Verlässlichkeit und Geborgenheit, mit Silberstreifen am Horizont und dem Licht am Ende des Tunnels beschäftigt. Kummer? Weltverdruss? Dagegen gibt's natürlich kein Patentrezept, aber bevor man zu härteren Mitteln greift, sollte man's erst mal mit einer Kanne Tee, ein paar Keksen und "Bridge over Troubled Water" versuchen - in vielen Fällen bietet das zumindest schon mal Linderung.

Gerade weil ich den Text von "Bridge over Troubled Water" sehr schön finde, sind die miesesten Coverversion von "Bridge over Troubled Water" für mich auch die, die so tun, als sei das Stück eines ohne Worte: CDs mit Instrumentalversionen von "Bridge over Troubled Water" sind etwas, um das selbst hauptamtliche Fahrstuhlbeschaller einen Bogen machen sollten.

"Bridge over Troubled Water", "The Boxer" und die anderen Stücke auf "Bridge over Troubled Water" begleiten mich, seitdem ich Musik höre - erst wanderte die Langspielplatte aus der Sammlung meiner Eltern heimlich in meine Kollektion; irgendwann vor ein paar Jahren habe ich mir "Bridge over Troubled Water" dann als auch "Nice Price"-CD zugelegt.

An dieser Ausgabe habe ich bis heute nichts auszusetzen - weder mit Blick auf die Songs noch mit Blick auf die Aufnahmequalität. Seit ich die CD gekauft habe, hat's zwar verschiedentlich neue Auflagen gegeben (zuletzt ist das Album im Rahmen einer Serie mit dem Namen Vinyl Classics" erschienen); ob eine von denen die Neuanschaffung rechtfertigt, weiß ich allerdings nicht: Die Demoversionen von "Feuilles-O" (das kenne ich, glaube ich, in einer Version von Art Garfunkel) und "Bridge Over Troubled Water", um die man die CD-Version nachträglich ergänzt hat, sind für mich bislang jedenfalls nicht Grund genug dafür gewesen, mir eine weitere Ausgabe von "Bridge over Troubled Water" zuzulegen.

Zeitgenossen, die die CD noch nicht im heimischen Plattenschrank stehen haben, würde ich im Zweifelsfalle aber wohl zum Kauf eines Exemplars der Neuauflage raten - sämtliche Auflagen unterscheiden sich mit Blick auf den Preis in diesen Tagen nicht wesentlich voneinander und kosten in der Regel noch unter zehn Euro. Derzeit kosten die CDs der Vinyl Classics"-Edition bei amazon.de gerade mal 8,97: sehr viel günstiger lässt sich die heimische Sammlung wohl kaum um einen echten, mehrfach Grammy-prämiierten (s. u.) Klassiker der Popgeschichte bereichern.

R e s ü m e e

Das 1970 veröffentlichte Album "Bridge over Troubled Water" markiert den Höhepunkt des gemeinsamen Schaffens von Simon and Garfunkel - und auch gleichzeitig dessen Endpunkt: Nach diversen Meinungsverschiedenheiten trennen Paul Simon und Art Garfunkel sich 1971 und verfolgen danach Soloprojekte. Mit dem Titelstück sowie "El Condor Pasa", "Cecilia" und "The Boxer" finden sich auf "Bridge over Troubled Water" vier Top Ten-Hits von Simon & Garfunkel; die restlichen sieben Stücke des Original-Plattenschnitts sind m. E. aber ebenfalls sehr hörenswert.

Trivia:

Bei der Verleihung der 1971er Grammy Awards erhielten das Album sowie die Single-Auskopplung "Bridge over Troubled Water" Auszeichnungen als "Album of the Year" respektive Record of the Year", außerdem wird "Bridge over Troubled Water" als "Best Engineered Record", "Song of the Year" und "Best Contemporary Song" ausgezeichnet; einen weiteren Grammy räumt "Bridge over Troubled Water" in der Sparte furs "Best Arrangement Accompanying Vocalists" ab.
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Art Garfunkel und Paul Simon bildeten das erfolgreichste Gesangsduo aller Zeiten - Bridge Over Troubled Water erschien Anfang 1970 und wurde ihr erfolgreichstes Album. Alleine in den USA wurden bereits in den ersten 3 Wochen 1,7 Millionen Exemplare verkauft.

Viele der Songs laufen noch heute ständig im Radio, einige waren auch als Single erfolgreich: Der romantische Titelsong Bridge Over Troubled Water landete in US und GB auf Platz 1 der Hitparaden, in Deutschland wurde das fröhliche "Celia" Nr. 1 im April 1970, zwei Monate später schaffte es auch der Panflöten-Song El Condor Pasa (If I Could) an die Spitze.

Neben den berühmten elegischen Songs finden sich durchaus auch rhythmische Produktionen wie "Baby Driver" und sozialkritische Texte wie "Keep The Customer Satisfied", so dass für Abwechslung gesorgt ist.

Bridge Over Troubled Water zählt zu den handverlesenen Alben, die man vollständig durchhören kann - keine Füller oder unglücklichen Experimente werden den Genuss stören. Die technische Qualität war 1970 durchaus nahe dem heutigen Stand - wer die CD-Ausgabe mit heutigen Platten vergleicht, kann das bestätigen.

Sowohl hinsichtlich seines Erfolgs als auch musikalisch zählt das Album zu den ganz großen Referenzproduktionen und liegt durchaus auf Augenhöhe mit beispielsweise Abbey Road.

Die vorliegende Jubiläumsausgabe bietet neben dem Repertoire des klassischen Albums auf Disk 2 noch weitere berühmte Titel des Duos in Live-Versionen wie die Titelmusik Mrs. Robinson (Live Version) aus dem berühmten Film Die Reifeprüfung [Blu-ray] oder den Welthit The Sound Of Silence (Live Version). Auch "Homeward Bound" und "I Am A Rock" zählen für mich zu den schönsten Titeln der beiden.

Alles in allem findet man hier einen umfassenden Überblick über das Schaffen des Duos, in welchem das unveränderte Originalalbum durch eine interessante Palette technisch hochwertiger Live-Aufnahmen ergänzt worden ist - vielleicht auch in einer modernen Sammlung eine nette Abwechslung und Bereicherung.

Ein Hinweis für Sammler: Nicht enthalten ist die 1975 in einer kleinen "Re-Union" nachgeschobene Produktion My Little Town.

music-jury 5* A0941 © 22.4.2012eg
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am 12. Mai 2002
Für jemanden, der selbst versucht, Musik zu komponieren, müsste dieses Album eigentlich zur Frustration dienen. Was dieser Simon sich für ein Album für großartige Melodien und Arrangements ausdenkt, ist nicht wirklich in Worte zu fassen.
Alles fängt an mit dem schönsten Liebeslied aller Zeiten, "Bridge over troubled water". Egal ob in der leisen, nur vom Klavier begleiteten, melancholischen Anfangsphase oder am hochdramatischen, pompösen, orchestralen Ende; dieser Song überträgt solch wunderbare Emotionen, dass sich der Kauf dieses Albums allein wegen ihm lohnen würde. Aber es folgen noch viele weitere grandiose Stücke wie "Frank Lloyd Wright", ein unbekannter, unkommerzieller, aber wunderschöner Song zum Entspannen und dahinschwelgen; "The only living boy in NY", für den dasselbe gilt; "The Boxer", einem weiteren Klassiker mit legendärer Gitarrenbegleitung in einem schier unglaublichen Tempo (Aber ich krich et auch schon fast hin hömma!) oder "Cecilia", ein fröhlicher, melodischer Song, der etwas Abwechslung in diese zum größten Teil sehr nachdenkliche Platte bringt.
Jeder Mensch, der Musik (damit meine ich melodiöse und harmonische Klänge) mag, muss dieses Album haben, genau wie eigentlich alle anderen Scheiben von diesen beiden New Yorker Jungenz.
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Es gibt viele große Künstler und diese habe viele tausend große Alben geschaffen. Gemeint sind damit keineswegs nur auflagenstarke Topseller. Ein Album ist eben doch etwas anderes, entfaltet eine vollkommen andere Wirkung als ein eizelnes noch so großartiges Lied. Ich erwähne das, weil gerade Paul Simon kürzlich in einem Interview die Hoffnung äußerte, das dieses Medium, dieses Format "Album" der Menschheit erhalten bleibt. In haptischer Form, als physischer Tonträger, ob Vinyl, CD, DVD oder was auch immer noch kommen wird, aber eben nicht nur einzelne Lieder als virtuelle Datenmasse. Das wäre ein arger Verlust, ein wichtiges Stück Kultur was da verloren ginge. Auch wenn ich sein Enkel sein könnte, bin ich mit Paul Simon ganz und gar d'accord, es lohnt sich für das Format und seine Erhaltung als Kunstform zu werben.
Über das ursprüngliche Album "Bridge over troubled water" - hier in der Jubiläums-Edition auf der ersten CD original und unverfälscht, lediglich behutsam und sehr gut remastert, zu finden - muß nichts mehr gesagt werden, jeder kennt die Songs, liebt sie oder liebt sie nicht, aber selbst wenn nicht, anerkennt man die Qualität des Songwritngs.
Das Album gehört zu jenen All-time-classics, zu den ganz großen Produktionen der Musikgeschichte die nahezu jeder kennt, zumindest jeder dem Musik mehr ist als bloße Alltags-Untermalung. Es gehört zu jenen Alben, wo völlig egal ist ob man sie persönlich mag oder überhaupt selbst schon einmal vollständig gehört hat, bei denen, fällt ihr Titel auch nur beiläufig in einer Unterhaltung, man sofort das Cover vor Augen hat. Die ganz großen Alben wie "The wall" von Pink Floyd oder "Harvest" von Neil Young, Bruce Springsteens "Born in the USA" oder "So" von Peter Gabriel, "Thriller" von Michel Jackson oder Bob Dylans "Highway 61 revisited" und sicherlich auch nationale prägende Überalben wie "Steppenwolf" vom Peter Maffay, Herbert Grönemeyers "4630 Bochum" oder "Kauf mich" von den Toten Hosen. John Lennon, Phil Collins, Meat Loaf, Udo Jürgens, Madonna und David Bowie, sie alle haben mindestens ein solches Album. Man hört den Titel und hat sofort das Bild vor Augen. Keinen Zweifel, in diese Kategorie gehört S&G "Bridge...", mit inzwischen mehr als 26 Millionen verkauften Einheiten, schon seit Jahrzehnten. Vermutlich ist das Cover-Motiv sogar das bekannteste Foto von S&G überhaupt (jaja, neben dem Bild natürlich, auf dem Paul Simon diese beknackte Mütze trägt, Cover der "Greatest Hits").
Der Bonus macht die Jubiläums-Ausgabe zu einem noch gewaltigeren Werk. Auf einer zweiten CD befinden sich 17 Live-Mitschnitte der S&G "Sounds of America-Tour" aufgenommen vom 31.Oktober bis 28.November 1969. Diese CD erschien zwar vor wenigen Jahren schon einmal seperat (allerdings nicht in Deutschland!), sie hier in die Jubiläums-Edition zu integrieren ist aber schwer sinnvoll, denn sie gehört absolut dazu, weil alles gewissermaßen gleichzeitig passierte. Denn während der laufenden Tournee, entstand im November 1969 das Studio-Album (konkret am 2/8/9/14/15.November waren die Studio-Sessions). Heute unvorstellbar! Keine Band, kein Musiker würde heute derartig arbeiten und auf diese Weise, zwischen Tür und Angel im wahrsten Sinne des Wortes, ein solches Jahrhundert-Album einspielen, an nur fünf Aufnahme-Tagen, während an den Tagen davor, dazwischen und danach der Tour-Betrieb in vollem Gange ist.
Das Live-Album ist also eine mehr als sinnvolle Zugabe, zumal etliche Songs des zu dem Zeitpunkt ja noch nicht veröffentlichten Albums auch schon live gespielt wurden. Es wirkt schon seltsam, wenn ein absoluter Welthit, den heute jeder mitsummen kann, als völlig neues Lied anmoderiert wird und das Publikum sich ersteinmal herantasten muß an dieses neue unbekannte "Bridge over dingsda" und sich freut, wenn mit "Sound of silence" danach wieder ein alter Bekannter erklingt.
So weit die Doppel-CD-Ausgabe.
Für nur ein paar Euro mehr, erhält man die 2CD+DVD-Ausgabe der Jubiläums-Edition, die ich favorisieren würde, denn als dritter Silberling des üppigen Deluxe-Sets bietet eine mehr als zweistündige DVD zwei wundervolle Doku-Filme. Die 1969 nur einmal bei CBS gesendete und im Archiv verschollene Tour-Doku "Songs of America" und die neue, eigens für diese Veröffentlichung unter Mitwirkung von Paul Simon und Art Garfunkel 2010 produzierte Making-Of-Doku "The harmony game". Wundervoll! Für Fans unverzichtbare filmische Einblicke.
Zusammen mit einem ausführlichen Booklet ist das Deluxe-Set des Albums eine ganz und gar stimmige und schöne Veröffentlichung und ein gutes argumentreiches Plädoyer für oben genanntes Ansinnen, die Vorzüge des physischen Albums gegenüber der Beliebigkeit einer Computer-Datei sind offensichtlich.

Einziger Kritik- oder eher Irritations-Punkt wäre das Veröffentlichungs-Datum. "Bridge over troubled water" erschien im Februar 1970 - die 40th Anniversary Edition im März 2011!!! Also ich hab mehrmals nachgerechnet und Fachleute befragt, man einigte sich, auch unter Berücksichtigung der Zeitverschiebung, darauf, mir zuzustimmen. Das Ding kam 13 Monate zu spät!?
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Ja, es ist eine der größten Scheiben des 20. Jahrhunderts. Pop-Folk-Rock-Weltmusik-Soul mit hervorragendem Sound. Den meisten hier brauche ich wohl nichts mehr davon vorzuschwärmen. Den wenigen Uneingeweihten ein schlichtes: "Muss!" (und anderes gleich mit: http://www.amazon.de/lm/R3JBWV1YTYSW1E/ & www.amazon.de/Simon-solo-von-und-über-Paul-Simon/lm/R2TP910DQFAFFO :-) ). Womit ich zu der Ausstattung der "Bridge over Troubled Water"-40th-Anniversary-Edition komme:

Ja, der Klang ist nahe an der LP, es verführt sehr zum Aufdrehen. Enthalten sind neben der 'Bridge'-CD eine weitere mit 17 Live-Aufnahmen von 1969 sowie eine DVD. Diese birgt eine damalige und eine heutige Dokumentation, insgesamt zweieinviertel Stunden. Die erste verblüffend politische Doku' wird in der zweiten teils mit ausgeschlachtet. Die drei Scheiben machen die Box platzeinnehmend. Doch ist ja auch ein kleines Begleitheftchen dabei und die Hülle auch innen mit Fotos geschmückt (um den Wert gegenüber R*ubkopieren zu steigern, vermute ich). Das Heft trägt Verschiedenes zum Album zusammen. Es hat dabei die LP-Vorderseite (Art kann da ja so schön über Paul hinweggucken) und Rückseite verkleinert vorne und hinten. Die Liedtexte (nur dort) sind dadurch nur so gerade noch zu lesen. Auch tappt das Heft in die beliebte Falle, die Freundschaft der beiden Musiker ins Pathetische hochzustilisieren. Wie die Dokumentation indirekt zeigt, waren beide natürlich unsicher und konkurrierten unverkennbar immer noch, wer nun cooler wäre. - Das Paket lohnt sich jedenfalls für einen Fan, die CD für wohl jeden auf diesem Planeten.

Ja, fünf Sterne.
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