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am 3. September 2017
In der Kürze liegt die Würze. Leider nicht immer. Schauspieler erste Garde, also hervorragend. Tolle Bilder und beste Kameraführung. Allerdings kommt die Verfilmung nicht an die von 1979 von Franz-Peter Wirth heran. Man hat immer das Gefühl, dass man Dinge verpasst hat. Es ist eben nicht so einfach einen so vielschichtigen Roman in 176 Minuten in Szene zu setzen. Lobenswert, der Versuch nah an der Romanvorlage zu bleiben. Sehr gut, dass man so viel Aufmerksamkeit auf Zeitcolorith: Kostüme, Kulisse und Außenaufnahmen gelegt hat. Das ist wirklich toll.
Aufmachung sehr gut. Bonusmaterial toll, sowohl das interessante Booklet als auch das "Making of". Gelungen als DVD. Gutes Preis-Leistungsverhältnis. Wenn man den Roman kennt, ist es ein gelungenes TV-Erlebnis.
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am 2. November 2017
Für DVD ist die Bild- und Tonqualität gut bis sehr gut. Die DVD ist eine Dual-Layer und Menü etc. werden ohne Probleme in mehreren Playern erkannt.
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am 16. Dezember 2014
Zugegeben: Thomas Manns "Buddenbrooks" sind nicht einfach zu verfilmen, schon wegen des Zeitaspektes. Denn wie einen Roman, der in einem Zeitraum von 42 Jahren (1835 - 1877) spielt, angemessen darstellen?
Ebenfalls zugegeben: Heinrich Breloer hat ein bemerkenswertes und unübertroffenes Dokumentarspiel über "Die Manns" produziert. Das schien ihn zu qualifizieren.

Aber: Diese Verfilmung ist schlichtweg misslungen. Das beginnt mit dem überforderten Ensemble - Iris Berben als Konsulin ist ein schlechter Witz (wenn sie sagt: "Der Herr prüft uns", möchte man unwillkürlich lachen!), Jessica Schwarz kommt auch nicht annähernd an die faszinierende und komplexe Tony Buddenbrook heran (Modernisierung schadet hier nur) und Armin Müller-Stahl - der v. a. sich selbst spielt, allerdings gekonnt - kann das auch nicht mehr retten.
Und es setzt sich fort in rasanten Kamerafahrten - dem Zeitmaß des bürgerlichen 19. Jahrhunderts vollkommen unangemessen - bis hin zu einer saloppen Sprache, die Thomas Manns Original schlichtweg verhunzt! Von peinlichen Film-Effekten, wie drohende Gewitterwolken am Himmel, fensterbrechende Hagelstürme passend zum Geschäftsjubiläum der Firma etc. ganz zu schweigen...

Heinrich Breloer ist eben kein Volker Schlöndorff (vgl. nur dessen maßgebende "Blechtrommel"-Verfilmung!)- und Literaturverfilmung etwas anderes als eine aufgepeppte Lindenstraße. Schade um das an sich lobenswerte Projekt einer zeitgemäßen, sich am Original orientierende Buddenbrook-Verfilmung!

Allerdings: Wer eine unübertroffene, kaum zu toppende Buddenbrookverfilmung sucht, ist mit der Produktion des HR (1978/79) bestens bedient!
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am 28. April 2017
Nie stand eine bessere Kameratechnik zur Verfügung, und doch gelingt es dem Regisseur nicht, sich vorherigen Buddenbrooks-Verfilmungen auch nur anzunähern. Detailgetreue Ausstattung und große Schauspieler reichen nicht - es müssen vor allem PASSENDE Schauspieler für die Rollen ausgesucht werden, egal wie berühmt sie sind. Müller-Stahl und Berben sind absolut fehlbesetzt. Donannyi als Grünlich kann man gelten lassen, doch wer den genialen Buddenbrooks-Dreiteiler von 1979 kennt, der weiß, was wirklich gut ist. In jener Version stimmt einfach alles. Schade, dass in der Verfilmung mit Müller-Stahl jegliches Potenzial verschenkt wurde. Dieser Film wirkt blass. Man stelle nur Iris Berben ihrer Vorgängerin Ruth Leuwerik aus der 79er-Version gegenüber: Die Leuwerik, eine überzeugende Konsulin. Die Berben, wie immer die Möchtegern-Interlektuelle. Das schimmert auch in diesem Buddenbrook-Streifen durch, tut mir Leid, aber für diese Schauspielerin ist die Rolle zwei Nummern zu groß.
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am 15. Juni 2017
Es gibt hier schon einige gute kritische Bewertungen, denen ich mich nur (kurz) anschließen kann: wenn man halt einen Roman wie die Buddenbrooks auf schnell konsumierbare Spielfilmlänge kürzen muss, kann dabei nix Gutes heraus kommen. Einfach mal die erste Generation komplett streichen, sowie sämtliche andere wichtige Figuren - das hätte ich gerade von Breloer nicht erwartet. August Diehl und Müller-Stahl sind zwar eine Entschädigung (während Iris Berben eine Katastrophe darstellt), summa summarum man hat sich mit diesem Film dennoch am großartigen Roman Thomas Manns vergangen. Und zwar heftigst. Daher nur ein Sternchen, und besser zur großartigen Verfilmung aus den 70ern greifen. PS: Meiner Mutter hat's gefallen, allerdings hat sie den Roman nicht gelesen.
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am 3. September 2014
Also ich schau mir eigentlich gern solche Filme über große Namen an, aber der hat mich leider nicht überzeugt, zog sich ungemein und ein wirklich spannender Moment kam nicht wirklich...

Leider konnte das auch Armin Mueller-Stahl nicht wieder rausholen...FLOP.
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am 30. November 2017
Eine lieblose Aneinanderreihung der wichtigsten Ereignisse. Teilweise sind die wichtigen Sätze gerade ausgesprochen, zack, kommt schon die nächsten Szene. Ekelhaft. Es bleibt keine Zeit zum Luft holen bzw. gibt es im Film keine ruhige Minute, die so eine Familiensaga aber auch immer braucht, denn manche Geschehnisse sind hochdramatisch, man kann da nicht in 25 Millisekunden von einem Tod zu einer Hochzeit wechseln. Okay, das war ein übertriebenes Beispiel, aber so ungefähr kam es mir vor. Es hätten locker noch 300 bis 500 Minuten zusätzlich eingebaut werden müssen, damit diese Kostümorgie etwas an Reife gewinnt, um an die Verfilmung von 1979 heranzukommen. Aber heutzutage werden 16,2 Millionen für so etwas verbraten... Vermutlich könnte man das ganze mit nur 3 Millionen auf 600 ordentliche Minuten bringen, wenn man sein Köpfchen etwas mehr angestrengt hätte. Und wenn man dann noch den Schatten der Kamera und Crew über ein altes Bootwrack langwandern sieht und das ganze ca. eine halbe Minute dauert und man dann noch die Kamera auf die Fußabdrücke der Crew hält, muss man schon mit dem Kopf schütteln. Ansonsten Top Optik, aber zu übertriebene Kostüme. Ziemlich kitschik. Note 5, setzen!
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am 29. Oktober 2014
Nein, es ist wahrlich nicht leicht, diesen Film zu sehen, wenn man vorher Manns Roman gelesen - und geliebt - hat. Wie leicht wäre es gewesen, die in der Romanvorlage immer und immerwieder zitierten Vatermörder und Backenbärte im Film zu realisieren. Somit bleiben die Schauspieler und damit ihre gespielten Rollen unauthentisch, was durch durch die geleckt-strahlende Besetzung nur noch verstärkt wird. Sträflich wurden einige der besten und schönsten Monologe des Romans ausgelassen. Zudem kam mir das ganze ungemein lieblos gespielt und heruntergerasselt vor; ganz so, als hätten die Beteiligten keine Lust an der Arbeit oder gar an der Vorlage.
Somit ist die Verfilmung von 1959 noch eher empfehlenswert als dieses Werk von Heinrich Breloer. Vor allem lohnt sich aber die Lektüre des eigentlichen Romans, der in wunderbarer Sprache fortlaufen eine Geschichte erzählt und sich hier und da für wunderbare Metaphern, Bilder und auch Witze Zeit lässt.

2 von 5 Sternen, weil es immerhin eine Literaturverfilmung ist...
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am 19. September 2015
Man muss annehmen, dass Produzent und Regisseur den Roman nicht gelesen haben. Sämtliche Charaktere scheinen frei erfunden, finden sich so im Roman nicht wieder. Und warum werden Schlüsselfiguren des Romans für den Film einfach so gestrichen?
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am 22. August 2017
Ich habe den Roman (noch) nicht gelesen. Wollte mir einfach nur diesen berühmten Roman *mal anschauen*. Aber die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, da fehlt alles. Zumindest bin ich nun sehr neugierig auf das Mehr, das darin bestimmt steckt, geworden und habe mir das Hörbuch bestellt.
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