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Kundenrezensionen

2,6 von 5 Sternen
3
Dangerous Age
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:9,79 €

am 10. Dezember 2013
Bad Company – Dangerous Age (1988)

Zugegeben: Bad Company's Comeback konnte viele der Hard-Core-Fans nicht überzeugen. Paul Rodgers fehlt. So lasst mich kurz dagegen halten. Paul Rodgers und seine formidable Blues-Stimme in hohen Ehren, aber Brian Howe gibt den Liedern einen neuen, unglaublich mitreißenden Stadion-Vibe und auch die Band scheint sich, mehr noch als auf dem direkten Vorgänger, mit neuer Energie und Kraft angesteckt zu haben.

Und damit geht es auch sofort los im stampfenden Opener One Night. Brian Howe singt einige schöne blues-inspirierte Melodien zusammen, der Refrain mutiert zur Stadion-Hymne und der Gitarrist Mick Ralphs spielt sich inspiriert und hart wie nie zuvor durch das Stück. Kompromisslos und gut, genauso wie seine einfachen und auf den Punkt gebrachten Soli. Gleiches gilt für den fetzigen Rocker Shake it up und alles wird gut für Fans von energiereicher Hard-Rock-Musik mit etwas poppigen, aber trotzdem stimmigen Melodien. Auch Brian Howe gibt eine super Gesangsleistung ab, aber das erwähnte ich ja bereits.

Bei der Produktion gibt es ebenfalls wenig zu meckern. Okay, man hat sich seit dem Comeback bezüglich Hall und Melodieführung dem Mainstream angenähert, was wahrscheinlich die alten Fans verstimmt, aber im Ernst: Auch die besseren, alten Stücke waren mindestens genauso eingängig und Can't get enough war, bei aller Liebe, auch nicht gerade übermäßig anspruchsvolle Kunst. Überzeugend, genau wie dieses Album, war es trotzdem. Zudem wurden nun die allzu poppigen Keyboard-Anteile mit dem Rauswurf des Tastenbespielers entfernt und somit Platz für knallige Gitarrenriffs und singende, klingende Soli geschaffen.

All diese Grundsätze des coolen Hard-Rock-Songs mit glam-artiger Hymnen-Melodien gibt es perfektioniert in der Lead-Single No Smoke without a Fire zu bewundern. Der Refrain ist ein Meisterwerk eingängiger und trotzdem ausdrucksstarker Melodien und die Gitarre haut mächtig auf den Putz. Höchstwertung für dieses Lied.

Nicht ganz so herausragend, aber immer noch durchschnittlich gut, ziehen sich dann die restlichen Melodien durch das Album. Mal etwas eingänger wie in Bad Man, mal ziemlich hart in Dirty Boy, manchmal auch unkreativ wie in Rock of America und manchmal auch bestechend und gefühlvoll vorgetragen wie in The Way it goes. Mit ausreichender Härte, wenn auch etwas unkreativ geht das Album dann mit Excited zu Ende, doch zuvor erwarten uns zwei anders geartete Stücke.

Dangerous Age ist ein reinrassiger Blues-Rocker gemixt mit viel 80er-Jahre-Bombast, aber schön pentatonischen Soli, wie es ihn seit den Anfangstagen schon nicht mehr in dieser Energie gab und mit Something about you gibt es noch eine wunderschöne, gefühlvolle, langsame Ballade obendrein. Vielleicht etwas unspannend, aber zwischen all den flotteren Liedern genau die richtige Abwechslung. Dieses Album ist echt gefüllt von überraschender Qualität und zwar überraschend guter.

Fazit: Einige sehr gute und pompöse Stadion-Hooks zieren dieses, für Bad Co, recht flotte und harte Werk und zusammen mit der guten Gitarrenarbeit vermag das Album echt für lange Zeit zu begeistern. Für Rock-Fans auf jeden Fall eine Empfehlung wert, einzig für die Höchstwertung reicht es aufgrund des letzten Quäntchens fehlender Qualität nicht.
PS: No Smoke without a Fire sollte wirklich jeder mal gehört haben, auch bekennende Rodgers-Fans.

Wertung: ****
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. Mai 2007
Drei Bad Co's die wollten mal ins Studio rein, der Boz Burrel hatte keinen Bock, da waren sie nur noch zu zweien....

Neu Sänger Brian Howe gibt sein bestes bei Bad Co`s neuer Produktion von 1988 aber egal ob sie wie der Teufel bei "One Night" oder auch "Shake it up"

oder dem Titelsong "Dangerous Age" loslegen, Balladen wie "Something about you" präsentieren, irgendwie haftet der Makel des "habe ich doch schon mal gehört" an ihnen.Produktion und Songs sind durchaus "gut" aber das waren die Songs von Danger Danger, Loverboy und Foreigner auch.Ihnen fehlt ein bischen die typisch liebenswerte Bad Co`sche Duftmarke, die diese Band gross machte.Gute Ami Mucke, aber mehr nicht..
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 29. Dezember 2014
Wenn grosse Classic Rock Bands sich auf Mainstream/AOR-Terrain begeben, so klingt das in vielen Fällen immer noch ganz passabel und griffig.. (z.B. Blackfoot, Whitesnake, Slade) Doch Bad Company servieren hier eine unerträgliche Grütze: steril, belanglos und aalglatt. Gute Ansätze versinken sofort im Mainstream-Brei, zu welchem der gelackte Brian Howe erheblich beiträgt. Nicht genug, dass diesem Lou Gramm für ganz, ganz Arme die Paul Rodgers-Nachfolge anvertraut wurde ... ihm wurde auch noch (gemeinsam mit Terry Thomas) der Löwenanteil der Kompositionen überlassen.
Sämtliche Bluesrock-Wurzeln wurden gekappt, um sich marktgerecht anzupreisen. Das Schlagzeug klingt wie aus dem Drum Computer. Schleimige Chorgesänge und immer wieder dieser Brian Howe mit seinem zittrigen Vibrato: Ein Sänger ohne jeden maskulinen tiefen Ton, ohne Charisma und frei von jeglichen R&B-Qualitäten.
Für geschmackvollen Poprock sind Boston und Toto jederzeit vorzuziehen.

Dieses Machwerk ist jedoch nur farblose Mucke vom Reißbrett. Der Rock & Roll-Doktor rät dringendst ab!!!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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