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Format: Vinyl|Ändern
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Januar 2011
Aus dem Besitz des Bassisten Overend Pete Watts veröffentlicht das Label Sireena Records hier auf 180g-Vinyl einen Konzertmitschnitt, der am 16. Februar 1971 in der schwedischen Hauptstadt Stockholm aufgenommen wurde. Unter dem Titel Live In Sweden 1971 bekommt man 3 + 3 Lieder auf dieser Scheibe zu hören, die Mott the Hoople als Rock 'N' Roll Band präsentieren, noch bevor sie unter Mithilfe von David Bowie einer breiteren Öffentlichkeit als Glamrockband bekannt wurden.

Es handelt sich um die zweite Hälfte einer Radioaufzeichnung, dessen erstes Set leider verschollen ist. Ich weiß nicht, welche Technik zu der damaligen Zeit für derartige Aufnahmen eingesetzt wurde, aber die Qualität ist durchaus gut. Nicht durchgehend grossartig, aber dennoch sehr authentisch. Der Applaus und die Kommunikation mit dem Publikum hören sich danach an, als hätte dieses Konzert nur vor relativ wenigen Zuschauern statt gefunden.

Mit dem Mountain-Cover Long Red geht's los und der Sound wirkt rauh und ungeschliffen. Weiter geht's mit The Original Mixed-Up Kid. Das Zusammenspiel hört sich hier entschlossener und eine Spur spritziger an, als im ersten Song. Die Kommunikation mit dem Publikum wirkt dagegen etwas hölzern. Vielleicht war die Band es noch nicht gewohnt vor anders sprachigem Publikum zu spielen, denn man erkundigt sich etwas verunsichert bei den Leuten, ob man denn Englisch verstehen würde. Dies geschieht deshalb, weil das folgende Walking With A Mountain in einem fulminanten Stones-Meddley endet und die Band die Zuhörer um Unterstützung bittet. Seite 1 endet mit der Ansage von Laugh At Me, dem ersten Song von Seite 2.

Dieses bildet eine Art ruhigeres Zwischenspiel, bevor es noch mal richtig rockt. Thunderbuck Ram erinnert mich in seiner Spielweise stark an Deep Purple oder Uriah Heep, britischer Hardrock vom Feinsten. Den Abschluss bildet dann wiederum eine Coverversion. Mit Keep A Knockin' von Little Richard geben Mott the Hoople zum Abschluss noch mal 7:22 Min richtig Gas und insbesondere das Duo Hunter/Ralphs schwingt sich zur Spitzenleistung auf.

Wie gesagt, soundmässig nicht audiophil, dafür aber ungefilterter, purer Hardrock britischer Prägung. Eine historisch-stimmungsvolle Aufnahme, die es verdient, um der Nachwelt erhalten zu bleiben.
Macht Spaß !
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